αρσкαℓуρѕє ❦ Der Nebel ❦ [Bucky & Saki]

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    • αρσкαℓуρѕє ❦ Der Nebel ❦ [Bucky & Saki]


      Der Nebel
      @xBucky
      13127apokalypse.jpg
      apokalypse, dark, mystery, violent

      Temperville.

      Eine kleine Vorstadt in South Carolina in der jeder jeden kennt. Ein idyllisches Städtchen in der noch nie etwas Großes passiert war und sich alle gegenseitig zur Hilfe eilen. Doch es wäre doch langweilig, wenn eine Stadt wie aus dem Bilderbuch beschrieben werden würde. Und so geschah es, dass im friedlichen Vorstädtchen Temperville etwas schier Unmögliches passierte.


      Ein Nebel, so dicht, dass man nicht mal mehr einen Meter weit sehen konnte, erschien von einer Sekunde auf die andere, während die Bewohner ihren Alltag nachgingen. Die Straßen waren lebendig, wie man es kannte. Nachbarn unterhielten sich und Freunde verbrachten ihre Zeit miteinander, während die Schüler die örtliche Schule besuchten. Doch als der Nebel auftauchte änderte sich alles.


      Jedes noch so vertraute Geräusch der Vögel oder des Windes in den Baumkronen verstummte, als hätte es niemals existiert. Die Elektronik spielte verrückt, sodass es beinahe unmöglich war überhaupt noch etwas mit Elektrizität zum laufen zu bekommen. Doch das schlimmste was den Bewohnern passieren konnte war die Tatsache, dass der wahre Charakter eines jeden Menschen zum Vorschein kam. Und dieser war nur bei wenigen aufrichtig und ehrlich gewesen.

      Der Nebel hielt Tage an, bis er sich verflüchtigte, doch die Ereignisse normalisierten sich nicht. Die Bewohner dachten nur noch an sich. Jeder war sich selbst der Nächste, bis die Kinder Temperville's in das Visier gerieten. Kinder, die nicht mehr die Kinder waren, die vor dem Nebel hier lebten. Kinder, die durch bloßes Berühren den Gegenständen wieder Elektrizität einhauchten oder Kinder, die Dinge bewegten, ohne diese auch nur zu berühren. Kinder, welche schlauer als jeder Professor und Wissenschaftler der Welt waren und Kinder, die in die Gedanken der Menschen sehen konnten. Aber unter ihnen gab es noch normale Kinder, welche durch all den Dingen untergingen.

      Sie alle waren in den Augen der Erwachsenen der Auslöser für das Chaos in der einst so friedlichen Vorstadt. Und so geschah das Unvorstellbare in Temperville:

      Jedes einzelne Kind – jede einzelne Gefahr – wurde weggesperrt oder gar beseitigt.


      Wenn da nicht eine Handvoll von ihnen wäre, die es schafften aus der Vorstadt zu fliehen.


      Doch auch außerhalb traf es sie nicht anders. Alle Kinder wurden gesucht. Alle Gefundenen in Lager verschleppt. Experimente wurden an ihnen durchgeführt, um herauszufinden, was mit ihnen geschehen war, bis einige von ihnen schließlich starben. Andere jedoch schafften es zu fliehen… Und waren der Grund für all die neue Panik, die ausbrach.

      Zu viele Kinder, an denen in den Lagern experimentiert wurden, waren nicht mehr sie selbst. Ihre Kräfte, die sich nach dem Nebel entwickelt hatten wurden ausgeprägter. Stärker. Gefährlicher. So gefährlich, dass sie ganze Städte auslöschen konnten.


      Dieses Ereignis war nun 10 Jahre her. Noch immer hatte sich nichts daran geändert. Städte waren wie leergefegt. Eine richtige Apokalypse brach aus, wenn man es so nennen mochte. Kein Strom. Kein fließend Wasser. Keine Menschen, denen man trauen konnte. Das Militär hatte in den Jahren überall seine Stützpunkte aufgebaut, welche heute unbesetzt waren. Und auch dies war eine Folge des damaligen Nebels. Nur noch wenige Städte in den USA waren verschont geblieben, während es in den restlichen ebenso aussah wie in Temperville.

      Verlassene und ramponierte Häuser, wie man sie aus Zombie-Filmen kannte.

      Kaum bis keine Nahrung. Kein fließendes Wasser, welches man bedenkenlos trinken konnte. Und das wichtigste – Es gab keine Erwachsenen mehr.
      Entweder hatten sie damals die Flucht ergriffen, um verschont zu werden von all den Folgen an jenem Tag oder starben. Die Kinder, welche überlebt hatten, streiften allerdings noch immer in den Städten umher. Doch die gefährlichsten von ihnen, welche in den Lagern und Laboren ein Teil ihres Lebens verbringen mussten, waren der Feind eines jeden. Ungezähmte Menschen, welche keinen klaren Gedanken fassen konnten. Alles angriffen, was sich bewegte, gleich ob Erwachsener oder einer von ihnen.



      Stufen

      - Stufe rot -
      Diese Stufe ist die gefährlichste der 5 möglichen Stufen. Kinder, mit roten Adern über dem Körper und ebenso roten Augen sind die jenigen, die aus den Lagern und Laboren geflohen waren. Sie sind unzurechnungsfähig, sehr aggressiv und greifen alles und jeden an, der ihnen in die Quere kommt. Meist scheuen sie sich auch nicht ihres Gleichen anzugreifen. Des weiteren sind sie temperatur- und schmerzresistent, weswegen ihnen Schwankungen des Klimas oder gar der Umgebung nichts anhaben. Sie haben eine hohe Zerstörungskraft und machen sich in seltenen Fällen entzündbare Gegenstände wie Gas, offene Flammen und offene Kabelstränge zu Nutzen, um Herr - oder Frau - des Feuers zu werden.

      - Stufe orange -

      Diese Stufe zählt zu der zweit gefährlichsten, da die Kinder ihre Kräfte dazu benutzen können, um in die Gedanken jener zu sehen, die sie berühren oder gar deren Gedanken zu kontrollieren. Sie sind jedoch weiterhin bei Sinnen und können sich unter die anderen mischen, da sich ihre Stufe nur durch das Verändern ihrer Iriden bemerkbar macht, welche sich bei Anwendung zu orange bis bernsteinfarben wandeln.

      - Stufe blau -
      Betroffene dieser Stufe ist es möglich ihren Nutzen aus allerlei Elektronik zu ziehen. Sie können Stromleitungen spüren und diese durch einfache Berührung aktivieren, sodass in dessen Umgebung Kurzschlüsse entfacht werden. Außerdem haben sie die Möglichkeit bereits tote Objekte wie Automaten, Elektrofahrzeuge, Batterien und vieles mehr neues Leben einzuhauchen.

      - Stufe grün -
      Kinder in dieser Stufe können mit Leichtigkeit diverse Wissenschaftler, Professoren und andere Superhirne in die Tasche stecken. Sie können sich binnen weniger Sekunden ein komplettes Lehrbuch verinnerlichen und in ebenso kurzer Zeit das Wissen erlangen, welches sie dadurch benötigen. So sind einige die perfekten Strategen und können in Windeseile eine geeignete und sichere Route durch Städte finden oder sich auch in wenigen Minuten aneignen etwas zu reparieren.

      - Stufe gelb -
      Leute dieser Stufe besitzen die Fähigkeit der Telekinese. Dies ermöglicht ihnen Objekte, ebenso wie Lebewesen zu sich zu ziehen oder von sich zu stoßen, ohne betroffene zu berühren. Ihnen ist es auch möglich verhinderte Wege frei zu räumen wie zum Beispiel durch Felsen verschüttete Straßen oder Trümmer von ineinander gefallene Gebäude zu verschieben.

      - Stufe Zero -
      Die Stufe Zero bedeutet lediglich, dass es sich hierbei um normale Menschen handelt. Kinder ohne jegliche Fähigkeiten, die einer der Stufen zugute geschrieben wurde.




      Steckbriefvorlage:

      Vor-/Name:
      Selbsterklärend

      Alter:
      Alter, Geburtstag, Sternzeichen

      Stufe und Fähigkeit:
      Ausgeprägtheit der Fähigkeiten
      Bei Stufe Zero Fähigkeiten wie z.B. mechanisch begabt, Computergenie etc.

      Charakter:
      kurze Beschreibung, Charakterzüge, Vorlieben und Abneigungen und ggf. Vergangenheit

      Habseeligkeiten:
      Waffen (realistische), Medikamente, Krimskrams etc.

      Sonstiges:
      Wünsche, Träume, besondere Körpermerkmale wie z.B. Narben

      Aussehen:
      Bitte nur Animebilder/Digitalart
      ╔═.✵.════════════════╗
      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
      ╚════════════════.✵.═╝




      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"




    • Vor-/Name:
      Rebecca Rivera
      Will jedoch nur Lex genannt werden

      Alter:
      19 Jahre,
      31. Oktober, Skorpion

      Stufe und Fähigkeit:
      - Stufe gelb -

      Sie hat die Fähigkeit Gegenstände mit ihren Gedanken zu steuern. Im normalen Zustand kann sie nur wenige Gegenstände, meist 3-4 kleine oder einen großen Gegenstand bewegen, da ihre Konzentration für mehr nicht ausreicht. Grundsätzlich hängt die Kontrolle allerdings oft mit ihren Emotionen zusammen. Wenn sie wütend ist oder jemanden beschützen will, kann sie, ohne es zu merken, auch größere Mengen an Gegenstände steuern. Wird sie dabei jedoch mental instabil, gerät ihre Kraft jedoch außer Kontrolle. Ebenso setzt sie ihre Fähigkeit bei starken Emotionen manchmal unbewusst ein.


      Charakterzüge:
      Launisch | Verrückt | Neugierig| Eifersüchtig | Nachtragend | Locker


      Charakter:
      Rebecca wuchs in einem strengen Elternhaus auf. Ihr Vater war ein Säufer. Ihre Mutter hingegen war sehr religiös und lies den Frust ihrer unglücklichen Ehe an ihrer Tochter aus. Es kam nicht selten vor, dass Rebecca deswegen weglief und anschließend mit einigen Schlägen bestraft wurde. Ihre rebellische Art entwickelte sich kurz vor dem Einbruch des Nebels, doch sie hält bis heute an. Nach einem weiteren Fluchtversuch von Zuhause wurde sie von einigen Regierungsbeamten aufgegriffen und mitgenommen. Man sperrte sie, sowie einige andere Kinder ein. Der Nebel und seine weltveränderten Auswirkungen waren der Grund für ihre Entführung. Im Forschungslabor hatte sie den Codenamen Lex bekommen und wurde auch immer nur so angesprochen. Ein Jahr lang betrieben sie Forschungen an ihr und circa 20 weiteren Kindern. Normale Ausbruchsversuche wurden schwer bestraft und führten nie zum Ziel. Erst durch das Ausrasten mehrerer Kinder der Stufe Rot, gelang es ihnen zu fliehen. Mit ihren entfesselten Kräften sprengten sie die Mauern und zerstörten dabei die gesamte Militärbasis, die im Inneren als Forschungszentrum genutzt wurde.

      Ihre neu gewonnene Freiheit lernte sie zu schätzen. Ihre Kindheit, die sie unter ihrer Mutter nie ausleben konnte, holte sie nach. In den Trümmern der Städte spielte sie alleine, suchte sich neue Klamotten und lebte wie sie es wollte. Ihre Fähigkeiten halfen ihr in der zerstörten Welt zu überleben. Auch wenn die einsame Zeit Spuren hinterließen, versuchte sie sich anderen Menschen anzunähern, doch die anderen Überlebenden wiesen sie ab, da ihre Fähigkeiten besonders bei Kontrollverlust eine enorme Gefahr darstellten.


      Habseeligkeiten:
      - Ein ausfahrbares Taschenmesser
      - Eine kleine Handtasche
      - Nagellack in der Farbe Rot und Gelb
      - Haargummis


      Sonstiges:
      - Wünscht sich Freunde, würde das aber nie zugeben
      - Hat ihre Emotionen ab und an nicht unter Kontrolle
      - Mag süße und niedliche Sachen
      - Realisiert oft den Ernst der Lage nicht
      - Hat sich an ihren Codenamen so sehr gewöhnt, dass sie nur noch Lex genannt werden will
      - Hat mehrere Narben an den Armen (durch die Untersuchungen im Forschungslabor)


      Aussehen (mit offenen Haaren):




      Next Character





      Vor-/Name:
      Felix Clark

      Alter:
      20 Jahren
      28. September, Waage

      Stufe und Fähigkeit:
      - Stufe Zero -

      Bei ihm wurden keine Auffälligkeiten entdeckt.
      - Umgang und Instandhaltung mit Schusswaffen
      - Ist nicht ganz dumm

      Charakterzüge
      Nachdenklich | Ruhig | Treu | Aufrichtig | Berechnend


      Charakter:
      Felix Mutter kam aus Korea und war eine ruhige, liebenswerte Frau. Sein Vater jedoch war ein typisch amerikanischer Waffennarr und wollte sein Hobby auch seinem Kind nahbringen. Schon als kleiner Junge war er daher mit seinem Vater auf dem Schießstand. Er lernte den Umgang, sowie die richtige Instandhaltung von Schusswaffen sehr früh. Die Anfänge der Katastrophe hörten er und seine Familie erst im Radio. Seine Stadt war zunächst nicht betroffen. Dennoch machte sich sein Vater bereit, seine Familie zu schützen. Er setzte seine Frau und sein Kind in den Wagen und wollte zur Westküste, wo der Rest der Familie lebte. Während der Autofahrt wurde die Familie jedoch Opfer der Auswirkungen des Nebels. Zerstörerische Angriffe von unkontrollierten Kindern rissen die Familie auseinander. Der einzige überlebende war Felix, der mit dem Jagdgewehr seines Vaters flüchten konnte.

      Über die Jahre hatte er kein Ziel außer zu überleben. Er traf auf Gruppen denen er sich anschloss. Half dort beim Zeichnen von Karten und dem Schutz anderer. Doch nach und nach ging jede dieser Gruppen zu Grunde. Ob es interne Streitereien oder Angriffe von Außen waren, spielte für Felix keine Rolle. Er war schlau und wusste, dass es den meisten Gruppen so ergehen würde. Nichtdestotrotz war ihm bewusst, dass er seine Mitmenschen brauchte um zu überleben. So begab er sich weiter auf der Suche nach neuen Vertrauen auf den Weg durch diese brutale Welt.

      Habseeligkeiten:
      - Das Jagdgewehr seines Vaters mit noch 5 Kugeln
      - Ein Reinigungsset für Pistolen und Gewehre
      - Ein Rucksack mit mehreren Konservendosen und mehreren Flaschen Wasser
      - Ein Zeichenblock und einen Bleistift


      Sonstiges:
      - Zeichnet in seiner Freizeit gerne
      - Mag ruhige und ehrliche Menschen lieber
      - Vermisst es Musik zu hören
    • ee64d94077f111a628aa142356fa8d31.jpgVor-/Nachname:
      Kyle Frey

      Alter:
      22 Jahre
      27. Februar, Fische

      Stufe und Fähigkeit:
      - Stufe Orange -

      Kyle hatte als Kind keine Ahnung, was mit ihm geschehen war und wieso er sich so merkwürdig fühlte. Wieso die Menschen, die ihn anfassten und ihn ansahen sich von jetzt auf gleich so anders benahmen und sie sein Flehen wahrnahmen, dass sie ihn in Ruhe lassen sollten. Erst 3 Jahre später bemerkte er, dass er am Tag des Nebels ebenso wie so viele andere Kinder von diesem Mysterium betroffen war, als er eines Tages die orange aufblitzenden Augen sah, als er von einem Soldaten floh, der ihn am Arm gepackt hatte.
      Er hat nie wirklich gelernt damit umzugehen, weswegen er den Körperkontakt anderer meidet, um ihnen nicht zu schaden. Er benutzt seine Stufe lediglich bei Erwachsenen, wenn er denn welche antrifft, um sich selbst zu schützen. Entweder nur mit Worten, dass sie ihn in Ruhe lassen sollten oder verschwinden sollen. Wenn er allerdings auf Soldaten trifft, die damals all die Kinder töteten, befiehlt er diesen durch Berührung sich selbst und die anderen Soldaten zu töten. Hinterher kommt er aber nicht davon weg, dass er starke Kopfschmerzen bekommt, ebenso wie Nasenbluten, welches ihm schon des Öfteren zum Verhängnis geworden war, da es eine sehr lange Zeit nicht aufhört.

      Charakter:
      Kyle hatte damals alles miterlebt. Wie der Nebel auftauchte, wie die Kinder um ihn herum und er selbst sich langsam anders fühlten und wie die Erwachsenen nach und nach in Panik verfielen und die Kontrolle verloren. Auch all die Tode, die eine Folge davon waren. Unter den Opfern war damals auch sein kleiner Bruder gewesen, welcher an eben jenen Tag seinen 6. Geburtstag feierte und als Geschenk den Tod bekam. Kyle selbst hatte es mit ein paar anderen aus Temperville geschafft und Unterschlupf gefunden.
      Heute ist er ein junger Mann, der nach 10 Jahren zurück in seine Heimatstadt kam und diese leer vor fand. Niemand war mehr hier gewesen, ebenso wenig wie in den anliegenden Städten. So hatte er sich erst einmal in einigen Häusern verbarrikadiert und ist schließlich mit dem Oldtimer seines Vaters drei Städte weiter gekommen. Hier hatte der Wagen allerdings den Geist aufgegeben und es war nun an Kyle den Wagen wieder zum laufen zu bekommen, was sich als nicht gerade einfach herausstellte, als er auch noch auf zwei Mädchen traf, die ihm beinahe das Leben gekostet hätten.

      Er selbst ist ein sehr geduldiger und überlegter Mensch. Das Misstrauen gegenüber anderen ist nach all der Zeit deutlich bei ihm angestiegen, selbst wenn es gleichaltrige oder gar jüngere Menschen waren. Damals als er 12 Jahre alt war, als das alle ausgebrochen war, war er ein vorlauter und frecher Junge, was sich heute beinahe gänzlich gelegt hat. Er ist sehr ruhig, hört eher zu und antwortet nur, wenn er gefragt wird. Kommt es jedoch zu Diskussionen oder gar Streit, dann stellt er sich dazwischen und versucht wieder Ruhe und Ordnung hinein zu bringen. Wenn es allerdings hart auf hart kommt, dann kann auch Kyle schnell sein sonst so ruhiges Gemüt verlieren.

      Er liebt es an Autos herum zu schrauben, ebenso wie einfach einen klaren Sternenhimmel beobachten zu können. Kinder und Tiere zählen zu seinen Lieblingslebewesen, doch Insekten und Spinnen kann er nichts abgewinnen. Regen hasst er und möchte nur ungern bei diesem draußen sein, ebenso wie bei kalten Temperaturen. Süßes kann er nicht leiden, da es ihn zu sehr an seinen Vater erinnert, der ihm immer etwas zugeschoben hatte.

      Habseligkeiten:
      - Zigarettenpackung (wenn er welche findet)
      - Feuerzeug und Streichhölzer
      - Pistole seines Vaters und ein Magazin mit 8 Schuss dafür (benutzt er nur im höchsten Notfall)
      - ein alter 69er Ford Mustang seines Vaters, den er in einer Garage versucht zum laufen zu kriegen

      Sonstiges:
      - hat in der Zeit noch keinen einzigen Schuss aus seiner Pistole gelöst
      - wirkt recht rau und feindselig durch seinen Blick, ist allerdings sehr sanftmütig und auf seine Art freundlich
      - liebt Kinder und kümmert sich um diese wie damals um seinen kleinen Bruder
      - trägt die Kennmarke seines Vaters, als dieser von Soldaten umgebracht wurde, als er seine Söhne beschützen wollte



      47afb97cbc12d169b9ee26686830da2d.jpgVor-/Nachname:
      Zaya Cheng

      Alter:
      18 Jahre
      1. Dezember, Schütze

      Stufe und Fähigkeit:
      - Stufe blau -

      Zaya ist in der Lage die Elektrizität für sich zu nutzen. Zwar hat sie das Talent dafür sich selbst diverse Stromschläge zu verpassen, wenn sie ihre Fähigkeit einsetzt, doch waren diese noch nie lebensbedrohlich. Sobald eine Stromleitung in der Nähe ist kann sie das Handy ihrer Schwester aufladen oder längst tote Elektronik für kurze Zeit wieder zum Leben erwecken. Dazu auch Autobatterien, kleine Batterien oder Licht in einem kleinen Raum. Größere Dinge wie eine komplette Straße voller Laternen oder ein komplettes Haus kann sie allerdings nicht mit Strom versorgen. Allerdings kann sie Kurzschlüsse verursachen. Besonders nützlich hat sich dieses einmal erwiesen, als ihnen eine kleine Gruppe Erwachsener auf den Fersen war und sie eine Pfütze unter Strom setzen konnte.

      Charakter:
      Zaya und ihre Zwillingsschwester haben bereits im sehr frühen Alter ihre Eltern bei einem Autounfall verloren und kamen in ein Waisenhaus, nachdem keiner der übergebliebenen Verwandten sie aufnehmen wollte. Bereits mit 5 Jahren hatte sich Zaya vorgenommen auf ihre Schwester Acht zu geben und sie vor jeglichem Unheil zu bewaren, egal was es sie kosten würde. Und so hatte sie es auch im Waisenhaus gemacht. Egal ob sei Miu vor den anderen Kindern schützte, welche sie Tag für Tag hänselten und aufzogen, weil sie keinen Ton von sich gab, oder auch von den Erziehern, welche all die Kinder als Gegenstände behandelten und niemand etwas dagegen sagte. So hatte Zaya schon früh einen Hass gegen Erwachsene gehegt, welcher sich am Tag des Nebels nur noch mehr verstärkt hatte, als sie und ihre Schwester mit ansehen musste, wie die Kinder im Waisenhaus nach und nach mitgenommen und umgebracht wurden. Die beiden Zwillinge schafften es mit Müh' und Not in den Keller des Gebäudes zu fliehen und sich zwischen den Hohlwänden versteckt zu halten.
      Heute hatte sie sich mit Miu aus ihrer ehemaligen Heimatstadt begeben, nächtigten in diversen Häusern, welche verlassen waren und Zaya selbst ging auf Plündertour, um für sich und ihre Schwester genug zu Essen und zu Trinken zu finden. Zu ihrem eigenen Glück gehörte dazu, dass die beiden in diesen 10 Jahren keiner Menschenseele mehr begegnet waren. Und wenn, dann waren es Gleichgesinnte, die sich bedeckt hielten, allerdings trennten sich ihre Wege so schnell wieder, wie sie aufeinander getroffen waren oder aber es waren Menschen der roten Stufe, welchen allem und jedem schaden wollten. Erst in einer entfernten Stadt trafen sie auf einen jungen Mann, welcher genau wie sie zu sein schien. Welche Stufe er in sich trug konnte sie nicht sagen, doch wusste sie, dass er nicht zu der roten Stufe gehörte. Er gewährte ihnen Unterschlupf, bis er seinen Wagen repariert bekommen hatte. Hinterher sollten sie wieder auf sich allein gestellt sein.

      Zaya ist sehr aufbrausend und lässt sich nur sehr wenig gefallen. Ihre Geduld ist auch sehr schnell am Ende, wenn sie denn überhaupt eine hätte. Sie ärgert sich über alles, wenn es nicht nach ihr geht, doch am meisten hasst sie es, wenn man sie nicht ernst nimmt und noch wie ein Kind behandelt. Lediglich in der Nähe ihrer Zwillingsschwester zeigt sie meist ihre sanfte und besorgte Seite, während sie fremden Gegenüber recht kaltherzig rüber kommt und es meist scheint, als sei ihr alles und jeder egal. Sie scheut sich auch nicht zuzuschlagen, wenn sie es für nötig hält, meidet es aber so gut es geht, solange Miu in ihrer Nähe ist und zusieht.

      Auch wenn man es ihr nicht ansieht hat Zaya einen gewaltigen Faible für Schokolade und Gummitiere, ebenso wie für jegliches Getränk, das so viel Zucker enthält wie noch nie gesehen. Dosenfutter kann sie auf den Tod nicht ausstehen, doch sagt sie sich immer "In der Not frisst der Teufel Fliegen" und zum überleben würde sie sogar diese essen. Sie liebt die komplette Dunkelheit, weil diese für sie Ruhe und Frieden ausstrahlt. Noch dazu findet sie, dass die Dunkelheit ihnen Schutz bietet, auch wenn sie selbst nicht sehr gut im Dunkeln sehen kann. Zaya hat riesige Angst vor Hunden. Wieso weiß sie selbst nicht, doch sobald sie auch nur das Geheule eines Wolfes hört oder in der Ferne einen streunenden Hund sieht bekommt sie bereits Panik.

      Habseligkeiten:
      - eine Maske, die sie immer trägt, um sich vor Staub zu schützen
      - ein Baseballschläger, um sich und ihre Schwester zu verteidigen
      - diverse Schmerztabletten und Entzündungshemmer
      - Spritzen für ihre Schwester
      - eine Wasserflasche, die einen Liter fasst

      Sonstiges:
      - stellt ihr eigenes Leben immer über das ihrer Schwester
      - trägt meist Männerklamotten, weil diese praktischer sind
      - trägt einen Joker, den sie von Miu geschenkt bekommen hatte
      - hat eine Brandnarbe auf dem linken Oberschenkel




      2233153.jpgVor-/Nachname:
      Miu Cheng

      Alter:
      18 Jahre
      1. Dezember, Schütze

      Stufe und Fähigkeit:
      - Stufe Zero -

      Bis vor kurzer Zeit zeigte sie keine Auffälligkeiten, als wäre sie eine der Stufe Zero, doch seit geraumer Zeit bemerkte sie, dass Feuer sie anzieht und sie dieses verstärkte, sobald sie es länger anstarrte. Als sie alleine war streckte sie ihre Hand nach dem Lagerfeuer aus, welches Zaya für sie gemacht hatte und bemerkte dadurch, dass ihr die Flammen nichts ausmachten. Später fand sie heraus, dass die Kopfschmerzen stärker in der Nähe von Feuer wurden und sie einige Male sogar einen Blackout hatte. So wartete sie einmal auf ihre Schwester, bis diese zurück kam und bekam einen Blackout. Als sie wieder zu sich kam war alles um sie herum voller Brandflecke, als wäre ein Feuer ausgebrochen, sie selbst jedoch war unversehrt. Zaya verschweigt sie das allerdings.

      Charakter:
      Miu ist das reine Gegenteil ihrer Zwillingsschwester Zaya. Nachdem ihre Eltern gestorben waren und die beiden ins Waisenhaus kamen, hatte sie kein einziges Wort mehr gesprochen. Psychiater und Ärzte sprachen davon, dass sie einen Schock hatte und es auf ein Trauma zurück zu führen war, da Miu erst einmal 5 Jahre alt war. Doch mit ihrer Schwester selbst sprach sie, wenn auch nicht viel. Für die anderen im Waisenhaus war sie ein Außenseiter und Freak, welcher nicht sprach, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen, weswegen sie bereits im Kindesalter Tag täglich gemobbt wurde. Vor den Erziehern hatte Miu große Angst, weil diese eine "Bestrafung" einführten für Ungehorsamkeit. Da Miu selbst nie auf Fragen oder Befehle antwortete bekam sie diese Strafen am meisten zu spüren, was sich deutlich an ihrem Körper zeigt. Ihrer Schwester hat sie von all dem nie etwas erzählt, um sie nicht aufzuregen.
      Nachdem sie sich am Tag des Nebels bis heute versteckt hielten war es für sie zum Alltag geworden mit ihrer Schwester durch die Städte zu ziehen und in fremden, verlassenen Häuser zu übernachten. Lediglich ihr körperlicher Zustand machte ihr zu schaffen. Miu konnte nicht lange gehen, ohne Schmerzen zu haben. Kopf- und Gliederschmerzen, die sich besonders im Rücken und in den Beinen bemerkbar machten, weswegen ihre Schwester so viele Medikamente suchte, wie sie tragen konnte, um es Miu erträglicher zu machen.

      Miu ist ruhig, eher schüchtern und sehr zurückhaltend. Spricht nur mit ihrer Schwester und die anderen bekommen höchstens ein Nicken oder Kopfschütteln von ihr. Ansonsten ist sie beinahe wie Zaya's Schatten, der immer bei ihr ist, wenn ihre Schwester nicht gerade nach Lebensmittel oder Medikamenten sucht und Miu zurück bleibt. Sie ist sehr ängstlich und hat vor sehr vielem Angst, besonders jedoch vor der Dunkelheit, weswegen sie oft nachts zu weinen beginnt.

      Sie liebt alles, was man essen kann, egal ob Süßigkeiten, Gemüse oder etwas Deftiges. Innereien sind allerdings ihre Grenze und allein bei der Vorstellung so etwas zu essen muss sie sich übergeben. Sie würde sehr gerne ans Meer, um diese zu sehen, auch wenn sie Angst vor tiefen Gewässern hat. Die Tiere der See allerdings faszinieren sie so sehr, dass ihre Angst dabei zweitrangig ist.

      Habseligkeiten:
      - ein kleines Nähset, das auch für das Nähen großer Wunden zum Einsatz kommt
      - ein Handy, dass durch ihre Schwester am Leben erhalten wird

      Sonstiges:
      - spricht seit dem Vorfall damals kein Wort mehr, außer mit ihrer Schwester
      - wuchs mit Zaya im Waisenhaus auf und versteckte sich dort einige Jahre im Keller
      - hat diverse Narben an Armen und Beinen
      - hat große Angst vor der Dunkelheit, vor Gewitter und vor tiefen Gewässern
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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