Underground King (Burningsoul × Ayona)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Willkommen zurück!
    Wir freuen uns riesig wieder online zu sein. :) Leider kam es bei der Aktualisierung einiger Komponenten zu größeren Inkompatibilitäten, welche in Handarbeit einzeln behoben werden mussten.
    Damit hat sich für die Nutzung des Forum folgendes verändert:
    Bisherige Links zu Beiträgen sind nicht mehr gültig, da sich die Link-Struktur geändert hat. Wir arbeiten daran, dass auch alte Links wieder funktionieren, können aber noch nichts versprechen.

    Liebe Grüße
    Euer ARC-Team

    Hinweis: Solltet ihr Probleme haben Seiten im Forum aufzurufen (Fehler 404 z.B.), aktualisiert die Seite! Ihr habt noch die alte Version zwischengespeichert.

    • Underground King (Burningsoul × Ayona)

      Sayu

      Der Blick der jungen Frau fiel aus dem Fenster. Es war bereits Dunkel geworden und sie fragte sich unwillkürlich wann es wohl zu regnen aufgehört hatte. Eigentlich war sie nur in die, noch halbfertige, Kanzlei, wenn man das so nenne konnte, gekommen um sich noch einmal den Bericht ihres Offiziers durchzulesen und war dann wohl eingeschlafen. Es machte sie immer noch unsagbar wütend, er hatte ihre Version nicht einmal hören wollen. Ihre Familie hatte sie mit Liebe und Mitgefühl über den Tot ihres Verlobten überschüttet, so das sie es nicht gewagt hatte ihnen über seinen Verrat zu erzählen. Sie wollte nicht mit diesem Blick angeschaut werden, wie sie ihn sonst immer auflegten, wenn etwas grausames passiert war. Ihre Mutter hatte sich auch gegen die Armee ausgesprochen. Ein leises seufzen entglitt ihren Lippen, als sie sich vom Stuhl erhob. Ihre Hüfte pochte von der unangenehmen Position in der sich sich befunden haben musste. Schnell warf sie die Blätter auf einen unordentlichen Haufen, schnappte sich ihren Mantel und warf diesen über als sie hinaus ging. Mit einem lauten klicken fiel die Tür ins Schloss und Sayu verriegelte die Türe. Es war kalt geworden und der Geruch von Regen lag noch in der Luft. Angenehm. Ein alter Freund von ihr hatte ihr einen Auftrag besorgt von irgend so einem Reichen Kunstliebhaber der morgen zu ihm in die Wohnung kommen würde, ihre Kanzlei war einfach noch nicht vorzeige tauglich. Deshalb sollte sie selbst auch lieber ins Bett gehen , bevor sie dort mit Augen ringen auftauchte. Was genau er wollte und warum er sich von Ren, ihrem Freund, bequatschen ließ war ihr noch immer nicht ganz klar. Aufjedenfall stank das alles bis in den Himmel. Aber mit ihrer kleinen Kanzlei konnte sie es sich nicht erlauben einflussreiche Männer abzulehnen. Schlechte Kritik würde alles ruinieren bevor es angefangen hatte.
      Da ihr Auto noch in der Werkstatt und das Wetter zu schlecht Für das Motorrad war ging sie zu Fuß. Sie steckte sich die Kopfhörer in die Ohren und drehte die Musik voll auf um ihren Gedanken für einen Moment zu entkommen. Andauernd kreisten ihre Gedanken um die Geschehnisse an jenem Tag. Sie hatte ihn geliebt, ihm vertraut, ihm alles gegeben was sie geben konnte und er hatte es mit Füßen getreten. Sie würde keinem Mann mehr vertrauen, dass stand fest. Langsam und mit gesenktem Kopf ging sie Richtung nach Hause.
      @burningsoul

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ayona-Chan ()

    • Langsam fuhr die große schwarze Limousine durch den Regen in der Großstadt, das Wasser prasselte auf den protzigen Wagen und perlte die abgedunkelten Scheiben hinunter, hinter denen Whiskey trinkend Kazuha und sein Boss, zumindest war er dies auf dem Papier, saßen und über den morgigen Tag sprachen.
      "Wir müssen diese Skulptur unbedingt aus den Fängen dieser verdammten Schlampe zurück holen, es kann einfach nicht sein, dass eine solche....Person... MIR bei einer Auktion diese unbezahlbare Rarität weggeschnappt hat! Nein, ergaunert, erschwindelt hat sie sie sich!", sprach Herr Masimoto mit erhobener Stimme. "Und du bist dir ganz sicher, dass du die richtigen Männer und Kontakte hast, um unseren Plan durchzuziehen Hitoshi? Immerhin bist du ja auch nur ein Schläger, ein Bodyguard, wenn auch ein exzellenter, wenn nicht sogar der beste der mir je unter die Augen gekommen ist.", ergänzte er noch. Man konnte nicht wirklich heraus hören, ob er nun eine Art Bewunderung für Kazuha aussprechen wollte oder einfach nur, wie sonst auf jeden anderen auch, nur auf ihn herabsah.
      Kazuha lehnte, die Beine überschlagen gegen die völlig überteuerten Ledersitze der Limousine, mit einem Arm auf der Armlehne neben sich und dem anderen Arm mit dem Ellenbogen ans Fenster gestemmt. Dabei hielt er ein dezent gefülltes Glas feinsten Whiskey und sah Herrn Masimoto gegenüber völlig desinteressiert wirkend aus dem Fenster.
      "Aber natürlich Herr Masimoto, oder habe ich sie jemals mit einem Versprechen oder einer Aufgabe enttäuscht?", stellte er als Gegenfrage dem aufgebrachten Millionär zurück, welcher daraufhin nur weiter über die Frau schimpfte, die ihm die Skulptur im letzten weggeboten hatte.
      Kazuha hatte ein paar seiner, man könnte sagen, überzeugensten Männer zu besagter Dame geschickt, um einen Verkauf der Skulptur, via eines gut für Masimoto ausgerichteten Vertrages abzuschließen. Dies war zwar geglückt, jedoch verschwand die Rarität am Tag darauf spurlos und auf mysteriöse Art und Weise aus dem Atelier der Kunstliebhaberin. Da es nun nicht mehr ihr gehörte, fühlte sie sich nicht dazu verpflichtet, sich die Mühe zu machen diese wieder ausfindig zu machen. Bezahlt wurde sie immerhin schon.
      Er hatte allerdings nicht die Möglichkeit, erneut seine Leute loszuschicken, um auf die Suche zu gehen und man musste ehrlich sagen, die meisten seiner Untergebenen hatten auch nicht das nötige Etwas, einem verschwundenen Gegenstand schnell und effektiv auf die Spur zu gehen. Somit ging Herr Masimoto erstmal den legalen Weg und beauftragten eine kleine Kanzlei. Sie musste eher klein und mit noch nicht dem größten Namen sein, damit nicht zu viele Fragen gestellt würden, die eventuell weitere unangenehmere Fragen in Bezug auf Masimotos Reichtum und Schätze hervorbrachten. Immerhin waren nicht alle auf dem legalsten Weg erworben worden.
      Jedes mal wenn dieser Millionär seine ragen Momente hatte, kochte das Blut in Kazuha noch mehr als sonst und er hatte den Drang ihm sofort die Kehle aufzuschlitzen, doch noch war nicht der Moment, noch hatte er nicht die Antworten nach denen er suchte.
      Versuchend sich abzulenken beobachtete er die Menschen auf der Straße, bemitleidete sie regelrecht in diesem strömenden Regen unterwegs zu sein. Auf einmal fiel ihm eine Junge Frau ins Auge. Sie war klatsch nass, das einzige was sie schützte war ihre Kapuze und die einzige Freude die sie dort draußen empfinden musste, war wohl die Musik aus ihren Kopfhörern, welche ihr vielleicht etwas die Stimmung aufhellte.
      Was sie wohl beruflich machte? Stand sie bereits mit zwei Beinen fest im Leben? Hatte sie einen Partner? Seine Gedanken wurden schlagartig unterbrochen durch eine Information des Fahrers: "Hier ist die Adresse für den Termin morgen mein Herr."
      Kazuha und Masimoto, der nun seinen Monolog schlagartig beendete, begutachteten die Gebäude, in denen sich die kleine Kanzlei vermeintlich befand. "Perfekt...", war das einzige was Masimoto nun mit einem breiten Grinsen leise von sich gab.
      Dann ergänzte er: "Ich bin überzeugt, dass wir hierbei auf der sichereren Seite sind. Bring uns nach Hause. Und Hitoshi?", warf er Kazuha entgegen, "Du hast für den restlichen Abend frei. Ich möchte dich morgen bei dem Termin fit und ausgeruht dabei haben. Du bist der einzige, meiner Männer dem ich bei dieser Geschichte vertrauen kann."
      "Danke Herr Masimoto. Ich bin überzeugt, dass sich ab morgen alles zu Ihren Gunsten richten wird.", antwortete er ihm. Es ekelte ihn regelrecht an, diesem Kerl so untergeben gegnüber zu wirken anstatt ihm einfach mit der blanken Faust seine Visage neu zu gestalten.
      Als sie Kazuha an seinem angeblichen Apartment aussteigen ließen, verabschiedete dieser sich und trat in den Regen. Als die Limousine weit genug entfernt war, kamen aus dem Club gegenüber zwei in schwarzen Anzügen gekleidete Männer mit einem Regenschirm, welchen sie schnell über Kazuha spannten. Dann fragte der eine: "Ist alles gut gelaufen heute, Boss?" Kazuha biss heftig zu Zähne aufeinander: "Ja, jedoch wenn ich noch einen Monat länger den Bimbo dieses elenden Stück Drecks spielen muss, vergesse ich mich..."
      Daraufhin nichts sagend, begleiteten die beiden Männer Kazuha in den Club in dem er dann den Abend gemütlich ausklingen ließ.
    • Sayu

      Wann war es soweit gekommen? Wann war sie zu dieser Person geworden. Er hatte ihr Leben verändert. zunächst zum guten. Natürlich gehörte er am Anfang auch zu den Männern die eine Frau in der Armee schikanierten. Sie regelrecht bei allem was sie tat auf die Probe stellten. Sie war nicht so Muskelös und so stark wie all die anderen. Nein, sie war zierlich, kleiner, hatte diesen ihr alle seit mir Scheiß egal Ausdruck im Gesicht. Aber mit der Zeit konnte sie sich beweisen. Sie rettete ihrem Offizier das Leben in dem sie eine entschärfte Granate von den Feinden in die Hand nahm und weg warf. Sie hätte hochgehen können, sie in Tausend fetzen reißen können, doch darüber hatte sie in jenem Moment nicht Nachgedacht. Außerdem stellte sich heraus, dass sie die beste Fahrerin unter ihnen war. Die anderen begannen sie zu respektieren und zu schätzen. Sie waren wie eine Familie für Sayu gewesen. Sie zeigten ihr den Teil in ihrem inneren den sie für immer verloren geglaubt hatte.
      Was sie nun dachten? Jetzt wo es hieß sie und Soma hätten einen Unfall gehabt. Niemals würden sie von Somas unsäglichen Verrat erfahren. Wütend dadrüber stieß sie die Wohnungstür auf. Von innen kam schon lautes Gelächter, welches verstummte als sie den Raum betrat. Sie behandelten die junge Frau immer noch wie ein Rohes Ei mit der Angst sie nur mit der kleines Berührung zu zerbrechen. Es war lästig, doch nur gemeint. "Ihr hättet nicht meinetwegen aufhören müssen" murmelte sie als ihre Mutter die Weingläser weg räumte. "Ach schon gut Liebes, wir hatten sowieso vorgehabt ins Bett zu gehen."
      Nach dem sie das Krankenhaus verlassen hatte, war sie erstmal wieder zu ihrer Familie gezogen. Wohlmöglich ihr größter Fehler. Ihre Mutter und ihre Schwester mit den Zwillingen lebten hier und es war ständig laut und man stolperte über diverses Spielzeug. "Wo sind die Zwillinge?" fragte sie, als sie kein Spielzeug entdecken konnte. "Hast du die Klassenfahrt vergessen, sie sind heute morgen mit dem Bus abgeholt worden.. Ist alles in Ordnung bei dir? Du wirkst so durcheinander?" Ein besorgter Blick legte sich auf das Gesicht ihrer Schwester während sie redete und Sayu winkte nur ab. "Ahja.. stimmt ja.. Tut mir leid, ich bin einfach müde und sollte jetzt ins Bett gehen" Mit diesen Worten war sie auch schon die Treppen hinauf verschwunden. Zum Glück waren es nur wenige, da zuviele Stufen ihre Hüfte noch immer überanspruchten. In ihrem Zimmer angekommen entledigte sie sich ihrer Kleider und sprang noch schnell unter die Dusche. Anschließend zog sie sich ihr Nahthemd über und fiel in einene unruhigen Schlaf.

      Am nächsten Morgen wachte sie komplett gerädert auf. Sie fühlte sich schlimmer als vor dem Schlafen gehen. Ein Blick in den Spiegel zeigte dies auch. Soviel zum Theme keine Augenringe. Wenn nicht andauernd diese verfluchten Alpträume sie einholen würden, wäre der Schlaf deutlich erholsamer. Aber gut, es gab kaum Unebenheiten die man nicht mit etwas Make up vertuschen konnte. Sie legte Dezent Schminke auf, schließlich wollte sie auch nicht unseriös wirkten und eigentlich machte sie sich auch nichts daraus. In der Armee hatte sie sich auch nie geschminkt. Dafür war der Schlaf einfach zu Kostbar und es wäre sowieso spätestens nah der dritten Übung verschmiert gewesen. Sie kämmte sich durch ihre langen haare. Sie waren etwas lockig geworden, da sie diese vor dem Schlafen gehen nicht mehr geföhnt hatte. Anschließend entschied sie sich für eine Röhrenjeans, eine Top und eine Lederjacke. Für einen Moment hatte sie mit dem Gedanken gespielt sich einen Blazer anzuziehen, verwarf diesen aber schnell. Sie war nunmal wer sie war.
      In der Küche schnappte sie sich nur schnell einen Apfel, welchen sie auf den Weg zu Garage aß. Die Dunkelhaarige Frau griff nach ihrem Motorradhelm und schaute ihre Kawasaki verträumt an ehe sie aufstieg und zur Kanzlei los raste. Dies war einfach eines der schönsten und befreiensten Gefühle die sie je erlebt hatte. Der Verkehr war wie immer stockend, wie es in einer großstadt nunmal war. Die Ampeln waren gefühlte Ewigkeiten rot und wenn dies so weiter ging würde sie noch zu spät zu ihrem Termin kommen.
      Kurz vor knapp kam sie aber an, Ren wartete schon ungeduldig. "Du änderst dich wohl nie Sayu oder?" fragte er lachend während sie ihren Motorrad Helm abzog. Sie zuckte mit den Schultern "Du weißt doch.. der Verkehr" Mit diesen Worten gingen sie hinein.