Disturbia [Mizu & Lu-Chan]

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    • Disturbia [Mizu & Lu-Chan]

      Disturbia [Mizu&Lucy-chan]

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      Olivia 'Liv' Mansion

      "Wie ich es Ihnen schon einmal erwähnt habe, müssen Sie bereit sein, Ihr bisheriges Leben komplett aufzugeben, Miss Mansion". Die Kommission hatte sich aus einen bestimmten Grund versammelt und der Grund war Olivia selbst. Sie war bereit die Aufgabe zu übernehmen, die wirklich viel von ihr abverlangen wird, in der Hoffnung so nicht nur weiter zu kommen, sondern auch den Fall irgendwie voran bringen zu können. Wie die Kommission genau auf Olivia kam wusste sie selbst nicht, die junge Frau hatte eigentlich nicht viele Erfahrungen, was Undercoverarbeit anging, aber sie war dennoch bereit es zu tun.
      "Ich bin mir der Opfer bewusst, die für diese Aufgabe getragen werden müssen", antwortete die Blondine und versuchte sich ihre Nervosität nicht anmerken zu lassen. Sie war aufgeregt, es war ihre erste wirklich wichtige Aufgabe, seit dem sie die Polizeiakademie beendet hat und das bedeutete eine Menge Verantwortung und eine Menge Sorgen, denn wie gefährlich würde es werden?
      "Sie sind sich auch dessen bewusst, dass es nicht ganz ungefährlich sein wird?", fragte sie ihr Chef vor allen, da nickte die junge Polizistin. Sie war dabei Detective zu werden, das könnte ihr dabei helfen eine Beförderung zu bekommen. Wenn sie ehrlich war, dann gab es da draußen kaum noch jemanden, dem sie wirklich was bedeutete, ihre jüngere Schwester hatte ihr eigenes Leben, ihren Mann und das Kind, welches unterwegs war, ihre Großeltern kamen auch hervorragend ohne sie aus, warum sollte es Olivia also nicht tun? Warum sollte sie nicht an sich selbst denken, um etwas für sich zu tun? Einen Partner hatte sie nicht an ihrer Seite, sie wohnte alleine mit ihrer Katze in einem Appartement, da war sowieso nichts, was sie wirklich missen wird.
      Ihr Chef blickte zu den anderen Anwesenden und nickte ihnen zu, nachdem auch ein Nicken zurück kam schob er zu Olivia eine Akte rüber, auf welche sie blickte. Vorsichtig öffnete sie diese, um einen Haufen an Fotos zu bekommen, Blätter, Informationen.. Moment, das Foto.. Die Frau.. Sie kam ihr bekannt vor!
      "Darcy Winters", stellte einer der Anwesenden vor. Olivia bekam ein unwohles Gefühl, sie kannte diese Frau auf den Fotos, aber woher nur? "Kellnerin in der Bar 'Drive In' und eine unserer Verdächtigen.. Zu uns sind schon häufiger Informationen durch gedrungen, sie würde den Kopf des Drogenhandels darstellen, welchen wir verfolgen..". Ein Drogenhandel? Eine junge Frau..? Olivia nickte, während sie die Sachen durch ging, die in der Akte zu finden waren. "Ihre Gang soll nach unserer letzten Information nur Frauen aufnehmen, die Gewalt in ihrem Leben erfahren haben, dementsprechend brauchen wir eine Frau für diese Aufgabe, am besten jemanden, der noch nicht oft in den Medien zu finden war, über den nichts im Internet zu finden ist und der seinen Namen verändert hat". Die Blondine blickte auf, um es deutlich zu vereinfachen hatten ihre Großeltern ihren und den Nachnamen ihrer Schwester geändert, um die Adoption vollständig zu gestalten. Es gestaltete sich einfacher, als würden sie jedes Mal aufs Neue die Adoptionspapiere vorlegen müssen, denn die beiden jungen Frauen hatten den Nachnamen ihres Vaters bekommen gehabt, nicht den ihrer Mutter. "Wenn man Ihr Profil im Internet unter dem vorherigen Namen aufruft findet man nichts zu ihrer Person.. Lediglich ihren Abschluss der High-School.. Keinerlei Möglichkeit Sie bis zu uns und bis zu ihrer Polizeiausbildung zu verfolgen".
      "Und was soll meine Aufgabe sein?", fragte Olivia direkt, auch wenn man es ihr mit Sicherheit noch erklärt hätte. Der ältere Mann, der mit ihr sprach, seufzte kurz. "Sie sollen eine Beziehung zu Ms Winters herstellen.. Ihr Vertrauen gewinnen, wie sie es auch immer machen.. Wir brauchen Informationen, Standorte und vor allem einen Moment, in welchem wir sie bei ihren kriminellen Tätigkeiten erwischen, um sie ein für alle Male einzusperren". "Das heißt, ich soll ihr Vertrauen gewinnen und sie Ihnen dann ausliefern?", fragte die Blondine und bekam ein Nicken zurück. Das klang schon fast unmöglich.. aber was hatte sie eigentlich zu verlieren? "Was wissen Sie alles über diese Frau?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Lucy-chan ()

    • Darcy Winters

      Mit einem Klemmbrett in der Hand, zog die schwarzhaarige ihre Bahnen durch das Lager. Auch das gehörte, neben der Untergrund Tätigkeiten zu ihrem Job. In ein paar Stunden würde das Drive In auf machen und als Barkeeperin war es ihre Aufgabe den aktuellen Bestand aufzunehmen, sowie fehlende Getränke zu bestellen. Während sie die Bierkästen zählte, hinterfragte sie, warum sie sich das noch antat? Vermutlich um nicht aufzufliegen? Weil sie irgendeine Art von normalem Job brauchte?
      Seufzend hakte sie einige Punkte auf ihrer Liste ab. Am liebsten beschäftigte sie sich wirklich damit jungen Frauen zu helfen. Der Traum einer Jugendlichen. Und in gewissem Maße lebte sie diesen Traum. Mehr oder weniger legal.
      Mit dieser Erinnerung und einem süffisanten Grinsen, notierte sie die fehlende Ware und ging wieder nach oben. Die Bar sollte heute gut besucht werden, in der Stadt stand ein großes Event an und viele Studierende würden ihren Weg hierher finden. Darcy füllte eine Bestellliste aus, schickte diese an den Lieferanten und packte zusammen. Es blieb noch genug Zeit, um sich Zuhause umzuziehen, außerdem sollte sie so langsam etwas essen.
      Die 27 jährige verließ so das Lokal, schloss ab und fuhr auf dem Motorrad nach Hause. Es war noch angenehm warm, trotz des Fahrtwindes. Das mochte Darcy so am Sommer. Am liebsten fuhr sie zur dieser Jahreszeit Stunden einfach durch die Gegend und sah sich neue Gebiete an. Es beruhigte sie.
      Doch dieses Mal war es viel zu schnell vorbei, denn schon parkte die junge Frau vor dem Haus. Sie schüttelte kurz ihre Haare aus, die nachdem sie den Helm abnahm, eher wüst aussahen und ging nach oben. Sie suchte sich Kleidung für den heutigen Abend heraus, legte diese säuberlich auf ihr Bett und ging ins Badezimmer. Nach einer langen und ausgiebigen Dusche, stylte sie ihre Haare, trug etwas Make Up auf und ging sich anziehen. Ihr Outfit hielt sie dabei diesmal recht schlicht. Auf dem Weg zurück in die Bar, hielt sie an ihrem lieblings Imbiss, holte sich ein Langos mit viel Käse und Kräutern und ging durch den Hintereingang. Während sie an ihrem Snack knabberte, öffnete sie das Tür die Getränkeannahme. Danach lief alles wie immer, die Kästen wurden rein gefahren, Darcy nahm einige Flaschen mit nach oben, wischte noch ein mal über die Bartheke und schon trafen die ersten Gäste ein.
      Je nachdem wie gut besucht die Bar heute Abend wäre, würde die schwarzhaarige eventuell ihre Mittelsfrau kontaktieren. Nur um ein bisschen Schwung in das ganze zu bringen.
      - Help me forget that this world is so cold
      I don't even know what I'm chasin' no more -

    • Olivia 'Liv' Mansion

      Ob sie sich wirklich bereit dazu fühlte wusste Liv nicht, aber es war ein großes Ding, welches sie hier durch ziehen sollte, eine wichtige große Aufgabe, die ihr vielleicht eine Beförderung mit sich bringen könnte. Sie war perfekt für diese Aufgabe gemacht, wie es hieß, es gab keinerlei Spuren zu ihr, oder der Polizei, es gab keine besondere Vergangenheit und kaum Familie, oder Freunde, mit denen sie wirklich Kontakt hielt. Wer blieb ihr im Leben noch übrig? Einzig ihre Schwester, die zwei Stunden von hier entfernt lebte und ihre eigene kleine Familie besaß, der Rest war nicht mehr am Leben, oder interessierte sich nicht für die Polizistin. Sie war einsam, vielleicht vergrub sie sich deshalb so viel in ihre Arbeit, vielleicht war sie deshalb bereit, ihr Leben zu riskieren, denn sollte sie auffliegen war ihr nicht ganz bewusst, was sie mit ihr machen würden, wozu sie wirklich bereit waren. Doch Olivia war sich schon fast sicher, dass keiner etwas herausfinden wird, sie hatte sich einen Plan in ihrem Kopf zusammen gestellt, sie wusste schon, wie sie vorgehen wollte, dafür brauchte sie lediglich ein klein wenig Hilfe.
      Die junge Frau wohnte in einem kleinen Appartementkomplex, bezog eine zwei Zimmer Wohnung, nichts großes, oder besonderes, auch wenn sie langsam das Geld zu hatte, um wo anders hin zu ziehen. Das Besondere an dieser Gegend waren die Menschen um sie herum, die alle irgendwie merkwürdig waren, einen Knacks weg hatten, oder zu Gewalt neigten. Das Letztere war notwendig, damit ihr Plan so aufgehen konnte, wie es sich Liv vorgestellt hatte und genau deshalb stand sie an dem ersten Abend ihrer Mission vor der Tür eines ihrer Nachbarn, mit dem sie sich schon mehrmals in die Haare bekommen hatte. Er war zu laut, seine Partygäste waren unhöflich immer und demolierten das halbe Treppenhaus, aber nicht nur das stand auf der langen Liste, die zwischen den beiden stand. Lange musste sie nicht warten, dann stand er vor ihr: Ein großer Kerl, ein, vielleicht zwei Köpfe größer, als sie es war, breit gebaut, blond, mit relativ verdreckten Klamotten, wusch er sie nie? Sein Gesichtsausdruck war finster, als er zu ihr runter blickte. "Was willst du denn hier, Dreizehn?". Dreizehn war ihre Appartementnummer gewesen.. Liv seufzte. "Hör mal, ich will nicht viel, kannst du mir einfach einen Gefallen tun und mir ins Gesicht schlagen?", fragte sie direkt und meinte es ernst, sie brauchte richtige sichtbare blaue Flecken, um ihren Plan so durch zu ziehen, wie sie es wollte. Für einen Moment wurde sie streng gemustert, dann fing der Mann auch schon an zu lachen. "Also dreizehn.. Humor hast du", stellte er kopfschüttelnd fest und wollte die Tür wieder zu machen, da stellte die Frau einen Fuß dazwischen. Er wollte sie nicht schlagen? Dann musste sie ihn eben provozieren.. Was war sein wunder Punkt..? Ah stimmt, die hässliche Nacktkatze. "Deine Katze sieht aus wie eine Ratte", stellte Olivia fest, da blieb der Mann kurz stehen und riss die Tür wieder auf. "Willst du mir schlechte Laune verbreiten? Ich würde dir jetzt raten abzuhauen!". "Das würde ich deiner Katze auch raten, bevor ihr noch etwas schlimmeres zustoßen....". Der erste Schlag saß direkt im Gesicht, aber er saß. Ihre Wange pochte, seine Faust hatte ihn unerwartet getroffen, wie gut, dass sie wusste, dass seine Katze sein wunder Punkt war. "Tierquälerei so etwas überhaupt zu züchten". Der nächste Schlag war die Magengrube, einer auf die Rippen, dann hatte Liv auch genug und wehrte sich. Bisher gab es viele Auseinandersetzungen mit diesem Mann, aber noch nie hatte es so ausgeartet. Sie schlug ihn zurück, verpasste ihm eine, da griff er ihr an den Hals und drückte sie an die Wand.
      "Vorsicht dreizehn..", knurrte er sie an. Wenn er wüsste, dass sie eigentlich Polizistin war und ihn jetzt verhaften könnte... Oder für die vielen anderen Verbrechen. "Ich habe kein Problem damit, Frauen wehzutun", drohte er ihr weiter, während seine Hand um ihren Hals immer enger wurde. Olivia bekam keine Luft, sie versuchte mit ihren Händen die Hand zu lösen, ehe er los ließ, sie zu Boden fallen und alleine ließ. Die Tür wurde zugeknallt und die junge Polizistin versuchte sich irgendwie zu beruhigen...

      Die Bar 'Drive In' war nicht weit entfernt von ihrem Zuhause. Die relativ kühle Luft draußen tat der jungen Frau gut, ihre Wange pochte, war ordentlich geschwollen und fing an blau zu werden, genau das, was sie sich erhofft hatte. Die Hand an ihrem Hals hatte Abdrücke hinterlassen, aber das verstärkte nur gleich die Geschichte, die sie auftischen wollte. Durch den Schlaf in den Magen und in die Rippen fiel ihr das Gehen etwas schwieriger, die Sonnenbrille sollte auch bei dunklen Zeiten einen Eindruck schinden, als würde Olivia ihre Wange und das Auge kaschieren wollen. Zögerlich betrat sie die Bar, die gut gefüllt war, zog an den Ärmeln ihres Pullovers, bevor sie sich langsam ran traute. Es erinnerte sie an ihre Highschoolzeit, in der sie genauso schüchtern die Schule betrat, kaum starben ihre Eltern, doch hier ging es nicht darum, auch wenn sie sich merkwürdig fühlte, wie sie angesehen wurde. Die Sonnenbrille war es vermutlich, oder es waren die Spuren an ihrem Hals.
      Es gab einen Platz an der Bar direkt, der frei war und den nahm sich Olivia auch, um sich langsam zu setzen, ihr Oberkörper tat dabei weh und sie biss ihre Zähne zusammen. Verdammt, der Kerl hatte wirklich ordentlich zugeschlagen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Neu

      Darcy Winters

      Der Abend verlief ganz entspannt. Immer mehr Leute betraten die Bar, sicherten sich die großen Tische und bestellten reichlich Getränke. Diesen Stress war die 27 jährige glücklicherweise gewohnt. Eigentlich wäre der perfekte Moment gekommen, um Darcys Dealerin anzurufen. Viele ihrer Stammkunden waren ebenfalls da. Doch dann fiel der schwarzhaarigen jemand anderes ins Auge.
      Eine junge Frau in einem hellen Pullover betrat die Bar. Soweit eigentlich nichts ungewöhnliches, doch sie trug eine Sonnenbrille. Vielleicht etwas spät um 21 Uhr.
      Die Barkeeperin beobachtete sie etwas, bis sie Platz an der Bar nahm. Jetzt wo sie fast direkt vor ihr saß, konnte Darcy die Spuren an ihrem Hals sehen. Wut kochte in ihr hoch. Sie kannte sowas. Nur zu gut.
      Das mit Mara müsste wohl etwas warten. Möglicherweise würde sie den heutigen Deal einfach gar nicht erst anzetteln. Nun hatte definitiv etwas anderes Priorität. Sie mischte einen Wodka Soda, steckte ein kleines buntes Schirmchen in das Glas und schob es der jungen Frau rüber. "Der geht aufs Haus.", sagte sie zwinkernd und ging ein Stück rüber. Die Sonnenbrille verdeckte einen wichtiges Teil des Gesichts, doch die Barkeeperin vermutete eine sehr attraktive Person dahinter.
      "Ich bin Darcy. Keine Angst, da ist nichts drin außer Wodka und Sprudelwasser.", bemerkte sie an und zeigte auf das Getränk. Sie wollte nicht direkt aufs Ganze gehen. Erst einmal wollte sie herausfinden wie die Fremde auf sie reagierte. Nicht alle Frauen öffneten sich. Es gab oft Situationen, da wurde die schwarzhaarige in der Öffentlichkeit weggeschickt, wenig später aber auf anonymem Wege wieder kontaktiert. Andere schlugen ihre Hilfe aus, bis die fast Krankenhausreif waren. Darcy hatte viele solcher Geschichten auf Lager.
      "Du bist das erste Mal hier, stimmts?", irgendwo musste das Gespräch ja beginnen.
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      Olivia 'Liv' Mansion

      Ihr war es bewusst gewesen, dass sie vermutlich Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird, aber wichtig war nur die Aufmerksamkeit der Zielperson, die sie zu aller erst ausfindig machen wollte. Olivia war unverkabelt, sie wollte sich zunächst ein eigenes Bild der Frau machen, wollte herausfinden, was vor ihr war, wie sie am besten agieren sollte und ob ihre Wahl der ersten Begegnung wirklich gut gewählt war. Vielleicht war es von Vorteil, dass ihr Nachbar nicht nur ein Mal zugeschlagen hatte, sondern auch wirklich alles gegeben hat, denn das wirkte deutlich authentischer, stellte sich jedenfalls Liv vor.
      Ihr erster Plan ging scheinbar auf, denn mit einem Moment wurde ein Glas mit einer klaren Flüssigkeit vor sie hin gestellt mit der Bemerkung, dass es aufs Haus geht. Die Stimme war sanft, weiblich vor allem, nur zögerlich blickte Olivia auf, um die Zielperson zu erkennen, die sie von den Bildern kannte, die ihr vorgeschoben wurden. Woher kannte sie sie noch? Ihr Gesicht kam ihr so bekannt vor.. "Danke", bedankte sich die Blondine leise und griff nach dem Glas. Darcy war auch der Name, der ihr gegeben wurde, Darcy Winters.. Wodka und Sprudelwasser klang gut, vor allem für jemanden, der gerade verprügelt wurde, sie war zwar eigentlich in einem Einsatz, aber undercover musste man sich so anpassen, dass man auch wirklich nicht auffiel.
      "Ich..", began Olivia, kaum wurde sie gefragt, ob sie das erste Mal hier sei. "Ich wusste nicht wohin und.. habe einfach ein Bedürfnis mich volllaufen zu lassen.. um die ganze Welt zu vergessen". Oh, das hatte sie sehr oft, wirklich sehr oft seit dem Tod ihrer Eltern, seit dem sie auf sich alleine gestellt war. "Aber jetzt gucken mich alle so merkwürdig an.. Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist". Die Sonnenbrille war es, definitiv, aber Livi wollte Aufmerksamkeit, ganz heimlich in ihrem Inneren. Ihre Hand ergriff das Glas und führte es langsam zu ihren Lippen, um einen Schluck davon zu nehmen. Bitter.. Es brannte leicht ihre Kehle herunter, aber es würde sie gleich etwas lockern. Langsam blickte sie etwas auf, ihre Sonnenbrille verrutschte etwas runter, das linke Auge und die linke Wange pochten auch wie verrückt. "Danke dir wirklich".

      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."