Landkrimi - Verzweifelte Suche [Lucy-chan & Sohira]

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    • Landkrimi - Verzweifelte Suche [Lucy-chan & Sohira]






      David Ramirez

      4.25 Uhr.
      Warum dauerte es jeden Tag immer länger bis die ersten Sonnenstrahlen am Himmel erschienen?
      So kam es zumindest David vor.
      Es war schließlich nicht die erste kühle Nacht im Oktober gewesen, welche er schon durchgehend wach verbrachte. Würde sich dies irgendwann mal wieder legen?
      Wann würde der Zeitpunkt kommen an dem er es wieder schaffte eine komplette Nacht durchzuschlafen?
      Seit dem Tod seiner Frau hatte sich sein Leben um komplette 360 Grad gedreht gehabt. Nach dem Autounfall kam er wochenlang nicht mehr zur Arbeit, war nicht zu erreichen und auch das Haus in dem er mit ihr wohnte, war komplett leer geräumt gewesen, weshalb keiner wusste wo sich David momentan aufhielt geschweige denn ob er überhaupt noch lebte.
      Doch welche Wahl hatte er denn noch?
      Am Liebsten hätte er selbst sein Leben ein Ende gesetzt, doch andererseits konnte er es nicht selbst machen. Bei diesem Gedanken überkam selbst David ein amüsantes Lächeln auf die Lippen. Wie armselig das doch nicht klingen mag. Was würden die anderen Menschen nur von ihm denken wenn sie wüssten, dass er nicht mehr leben wollte aber dafür zu feig war es selbst zu beenden?
      Zum anderen konnte es ihm auch völlig egal sein was andere über ihn dachten. So war er schon immer gewesen. Die Meinung anderer interessierte ihm null. Schließlich solle sich doch jeder um seine eigenen Probleme kümmern.
      David war nun mal so gewesen und damit mussten sich die anderen einfach abfinden.
      Nachdem sich damals sein Chef der oberen Etagen bei ihm meldete und eine neue Stelle anbot was außerhalb von Texas lag, erschien er für ein paar Minuten im Büro, unterschrieb den neuen Vertrag und verschwand anschließend wieder ohne Spuren zu hinterlassen. Nicht einmal von seinen alten Arbeitskollegen hatte er sich verabschiedete. Der Chef, der auch zugleich der Vater seiner damaligen Frau gewesen war, wusste als Einziger wie es ihm wirklich ging, weshalb er auch wusste, dass es keine Option war David weiterhin in Texas festzuhalten. Egal wo er hinfahren würde, jeder Ort in diesem Land würde ihn nur zu sehr an sie erinnern und somit war die Wahrscheinlichkeit, dass er vielleicht den Abzug doch drückte, umso größer gewesen.
      Dies war dann der Zeitpunkt gewesen als er nach England zog wobei auch hier eher weniger das Heimatgefühl aufkam. Egal in welcher Straße er wohnte...das Gefühl blieb immer wieder das selbe. Einer der Gründe warum sich alle paar Wochen auch seine Adresse änderte.
      4.28 Uhr.
      Selbst die nächsten 3 Minuten kamen ihm schon wie eine Ewigkeit vor.
      David nahm die Bierflasche vor sich in die Hand, welche am Tisch stand, trank den letzten Schluck mit einem Ruck aus, legte seine Schusswaffe an die Stelle an der vorher noch die Flasche stand, drehte sie als im nächsten Moment sein Handy plötzlich zum vibrieren anfing und die Dienststelle von Scarborough eine Nachricht hinterließ, dass die Leiche eines 14 jährigen Mädchen in den Hochmooren gefunden wurde. Die Adresse hatten sie ebenfalls hinzugefügt und als er diese Nachschlag musste er feststellen, dass sie gar nicht soweit weg von ihm war.
      Gerade als er fertig wurde, hörte auch die Waffe auf sich zu drehen, welche direkt auf auf ihn zielte. "Peng" kam es kurz aus ihm heraus, nahm die zweite Flasche Bier am Tisch, trank auch diese auf Ex leer, packte sein Handy Ausweis und Waffe bevor er das Haus verließ, welches schon komplett heruntergekommen aussah, in seinen Wagen stieg, was eher einem von 1977 glich aber in Texas sehr beliebt war

      und Richtung Fundort der Leiche fuhr wo bereits die anderen Kollegen schon vor Ort waren.
      "Und? Welches hübsche Mädchen hat es diesmal erwischt?" kam es fragend aus ihm heraus als er sich dieser näherte, zu dem Tuch hinunter kniete, es mit seiner Hand ein wenig hochhielt um die Leiche etwas genauer zu betrachten.
      Es war nicht das erste Mädchen in diesem Alter gewesen, welches verschwand und später irgendwann tot aufgefunden wurde. Eigentlich könnte die Polizei es wie jeden anderen Mord auch behandeln doch war es doch ein wenig komplizierter. Es war genau wie beim letzten Mädchen: gut gekleidet, geschminkt als würde sie sich mit Freunden treffen und auf eine Party gehen wollen. Auch von einer Handtasche war weit und breit nichts zu sehen. Nur gab es da einen Punkt, welcher David gar nicht gefiel: Das Blut an ihrem zarten Körper, vom Hals abwärts zur Brust, machte das ganze Bild doch etwas kaputt.
      "Blut dürfte wohl das neue Makeup sein" kam es mit einem sarkastischen Ton aus ihm heraus als er das Tuch anschließend wieder über die Leiche legte, sodass diese nicht mehr zu sehen war, bevor er sich wieder aufstellte und seine Aufmerksamkeit an den Kollegen wandte.
      "Ihr Name war Sarah Jones, 14 Jahre und kommt ursprünglich aus Oxford. Laut unserer Aufzeichnungen ist sie vor einem Jahr verschwunden. Bis heute hatte man keine Spuren von ihr gefunden was zu einem Aufenthaltsort hier in der Nähe oder so deuten würde" erklärter dieser was in David doch einige Fragen aufwarf.
      "Was macht eine 14 jährige aus Oxford soweit oben im Norden?" fragte er weiter aber eher gedankenverloren woraufhin sein Kollege nur mit den Schultern zuckte. Das war wohl wieder eine Sache gewesen, welche er selbst in Angriff nehmen musste.
      "Ich will eine genaue Analyse von der Autopsie haben sowie ihren ganzen Ablauf bevor sie verschwand" beauftragte er ihn, welcher sich sofort an die Arbeit machte als es im nächsten Moment von oben zum regnen anfing.
      Das Wetter in England war seit seinem Umzug hierher, noch nie berauschend gewesen. Besonders hier oben im Norden war das miese Wetter bekannt gewesen als jeglicher Sonnenstrahl. Wahrscheinlich war dies auch der Grund gewesen warum David jeden Tag darauf hoffte, einmal einen sehen zu können.


      "Live your Life......you only have this one chance !"

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    • Elizabeth Collins

      Land.. Wiese, Gewässer, Felder um sie herum. Normalerweise verband Liz immer nur gute Erinnerungen mit der Reise hier her, mit den ihr bekannten Gegenden, mit dem Aussteigen aus dem Flugzeug, um in den geliehen Wagen zu steigen, doch dieses Mal war der bittere Nachgeschmack nicht mehr von ihrer Zunge zu bekommen. Es war das erste Mal, dass sie hier hin reiste, seit dem es passiert ist und es ist vermutlich auch das letzte Mal, dass sie hier her kommen wird, denn alleine der Gedanke daran, dass ihre Mutter nicht wach in der Küche saß, bis ihre einzige Tochter Mitten in der Nacht, nach einer langen Reise zurück nach Hause kam brach Elizabeth das Herz in tausend Stücke. Sie sehnte sich nach gar nicht mal so viel, es würde ein letzter Anruf reichen, ihre Stimme zu hören , sich auch noch in diesem Alter anhören zu dürfen, wie kalt es hier doch war und dass sie ja keine dicke Jacke vergessen sollte.. Selbst die Meckereien würden Liz ausreichen, solange sie das alles wirklich hören dürfte. Es war vor allem nicht nur ihre Mutter, es war auch ihr Vater, der Mann, der ihr beibrachte stolz auf das zu sein, was man im Leben erreichte, der ihr zeigte, wie viel Kraft und Power sie auch als Frau hatte und der, der stolz allen erzählt hat, wie erfolgreich seine Tochter doch ist. Beide auf einen Schlag, in einem gleichen Moment zu verlieren war so hart zu begreifen, dass es die Blondine noch immer nicht verstand.
      Eine Träne lief ihr über die Wange, mit dem Ärmel ihres Pullovers wischte sie sich diese weg, um nicht gleich noch weitere folgen zu lassen. Es war dunkel, die Straße war nicht beleuchtet und vor allem leer, da musste sie sich konzentrieren und nicht womöglich noch ein Tier übersehen, oder vielleicht auch einen Menschen, auch wenn sich hier eigentlich keiner verirrte. Mit einem Blick auf die Uhr und gleichzeitig auch das Navi bemerkte sie, dass es gar nicht mehr so weit war, bis sie ihr Ziel erreichen wird. Es war vier Uhr in der Früh, so langsam machte sich auch ihr Rücken bemerkbar, auch wenn der Wagen sehr schick und gemütlich war, aber Liz war spät nach der Arbeit aus London nach Teesside International Airport geflogen und musste den restlichen Weg mit dem Auto zurück legen. Wie sie bei der Arbeit Mitten in ihren Ermittlungen ihren Urlaub bekam war bis heute kaum nachzuvollziehen, aber sie war dankbar dafür, dass ihr Vorgesetzter ihre Situation verstand und auch auf ihrer Seite stand. Die Blondine hat die letzten drei Jahre kaum ihren Urlaub angerührt, sie beschwerte sich nicht und leistete gute Arbeit, da stand es ihr zu um ihre Eltern zu trauern und sich um das Familienhaus zu kümmern, welches ihre Eltern ihr hinterließen. Wenn sie weiter darüber nach dachte, dann stand auch noch die Trauerfeier an, das Begräbnis.. und vielleicht auch noch das Gespräch mit ihren Verwandten, auf welches sie wirklich keinerlei Lust hatte. Letztendlich hat sie aber auch noch niemandem erzählt, dass sie auf dem Weg nach Scarborough war, dass sie das Haus auch wirklich verkaufen wollte. Was sollte sie damit auch nur tun? Hier hin ziehen würde fast schon nicht in Frage kommen, ihr Job.. die Erinnerungen, die an das Haus gebunden waren, die Gegend hier.. Außerdem brauchte sie nicht das ganze Haus für sich, vielleicht konnte sie damit eine junge Familie glücklich machen, das Geld in das Begräbnis ihrer Eltern stecken, sobald sie die Freigabe dafür überhaupt bekam, schließlich dauerten da die Ermittlungen auch noch an.
      Langsam fuhr sie in das kleine Städtchen hinein, mit jedem zurückgelegten Meter wurde es ihr immer unwohler, denn ihr Bewusstsein darüber, dass ihre Mutter wirklich nicht auf sie wartete meldete sich immer wieder. Vielleicht sollte sie umdrehen? Wieder in den Flieger steigen und nach Hause fliegen? Jemanden beauftragen, der sich darum kümmern wird, dass das Haus verkauft wird?
      Ihre Aufmerksamkeit wurde von etwas anderem abgelenkt. Liz musste langsamer werden, um einen Streifenwagen zu umfahren, der versammelt mit anderen Wagen platziert worden sind. Der Regen fing gleichzeitig an, die Blondine erkannte ein paar Männer, vielleicht auch einen, oder zwei Polizisten, die sich um irgendetwas kümmerten und für einen Moment schaltete sich ihr Arbeitsmodus ein, aber sie war nicht hier, um zu arbeiten, nein, sie hatte eine andere Aufgabe vor sich. Sie fuhr an der Stelle vorbei, musste nicht unweit dieser in eine Straße einbiegen, um auf das dunkle Haus am Ende der langen, sehr langen Straße zu fahren. Der Wald neben des Hauses war nur schwer in der Dunkelheit zu erkennen, der Regen erschwerte die Sicht, aber den Weg nach Hause würde Liz blind finden, so oft, wie sie ihn gefahren ist. Das große Tor kam ihr immer näher, und näher, nur das Licht in der Küche brannte nicht, wie es sonst der Fall gewesen ist.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • David Ramirez

      Für einen kleinen Moment sah er sich nochmals in der Umgebung um aber mehr als ein großes Feld und dahinter ein Wald war wirklich nicht mehr zu sehen. Ob das Mädchen vielleicht von der Richtung kam? Sie hätte von jeder Richtung kommen können....Doch gab es in der Hinsicht einen Punkt, welcher ihm noch nicht ganz klar war. Hierher geschliffen wurde sie nicht, ansonsten würde es genügend Spuren im Feld zu finden, somit musste sie entweder selbst hierher gelaufen sein oder der Mörder hat sie höchstpersönlich hergelegt? Wobei die zweite Theorie eher gegen sich sprach. Warum sollte er dies tun? Somit würde er es doch nur riskieren, dass man das Mädchen fand, was auch im Endeffekt passiert ist. Somit blieb eigentlich in seinen Augen nur die erste Option offen, dass sie vermutlich versuchte sich selbst zu retten und hier die Kraft ausging und schlussendlich starb.
      Die Spurensicherung würde definitiv Zeit brauchen um hier alles zu sichern Währenddessen war es David's Aufgabe gewesen die Personen, welche ihr nahe standen, zu kontaktieren, dass das kleine Mädchen nicht mehr zurückkommen wird bzw. auch die zu befragen, welche die Leiche gefunden hatten. In Kurzfassung: es lag ganz in seiner Hand alleine den Fall zu lösen. Alleine bei dem Gedanken entglitt ihm schon ein Seufzer, denn am Liebsten hätte er sich zurück in sein altes kaputtes Haus zurückgezogen, sich eine Flasche Bier oder sonst was er dort hatte, zu gönnen, diese leer zu trinken um den weiteren neuen Tag hinter sich zu bringen. "Daraus wird wohl heute nichts" murmelte er leise vor sich her als er sich auf den Weg zu den anderen Kollegen machte, die ebenfalls anwesendheit waren, als ihm ein Wagen auf der Straße auffiel, der gerade dabei war an dem Tatort vorbei zu fahren. Die Polizisten auf der Straße, die für den vorbeikommenden Verkehr zuständig waren, lotzten diese vorbei, sodass der Wagen im nächsten Moment wieder verschwunden war. Warum wurde dieser nicht kontrolliert? Dabei hätte es sich doch um den Mörder handeln können, der nur nachschauen wollte ob das Mädchen gefunden wurde oder nicht? Schnell schüttelte David wieder den Kopf, da der Gedanke dann doch etwas zu absurd war. "Wer hat die Leiche eigentlich gefunden?" wollte er im nächsten Moment wissen als einer der Kollegen schon auf ein Pärchen zeigte die bereits von jemanden befragt wurden aber sehr verstört aussahen. "Alles klar. Die Spurensicherung soll hier alles fertig machen. Und macht ihr euch auf die Suche nach einer möglichen Handtasche des Opfers"...."Glaubst du etwa sie hatte eine dabei?" wurde ihm die Frage gestellt, welche gar nicht mal so unberechtigt war. Schließlich wurde ihm ja vorher mitgeteilt, dass sie seit einem Jahr verschwunden war, warum sollte sie also ausgerechnet jetzt eine Handtasche dabei haben? "Nein aber ausschließen dürfen wir es genauso wenig" gab er offen zu und begab sich dann schon zu den beiden Zeugen, welche sie gefunden hatte. "Guten Morgen, ich bin Detective Chief Ramirez" begrüßte er die beiden wobei er auch gleich seine Marke und Ausweis herzeigte. "G...Guten Morgen" begrüßte die Frau und der Mann sie zurück wobei er die Blässe in beiden Gesichtern deutlich sehen konnte. Überrascht war er eher weniger darüber, denn wer würde nicht so blass werden bei einer Leiche von einem solch jungen Menschen? "Wie sieht es aus?" wollte er vom Kollegen wissen der die beiden bereits ein paar Sachen befragt hatte "Naja nicht besonders gut. Sie kamen hier vorbei als sie ihre morgendliche Runde mit dem Laufen machten und sahen etwas im Feld liegen woraufhin sie nachsehen gegangen sind und das Mädchen schließlich fanden" erklärte er ihr Kurzform "W..wir dachten zuerst, dass es sich um ein verletzte Tier handelt. Aber...das Mädchen hier dann zu finden......wer tut denn sowas schreckliches?" begann die Frau anschließend zu weinen während ihr Mann sie trösten in die Arme nahm. "Ihr Name war Sarah Jones....sagt Ihnen das etwas?" fragte er danach wobei der Mann für einen kurzen Moment darüber nachdachte "Nein, aber es gibt hier eine Familie die ebenfalls Jones mit Nachnamen heißen. Vielleicht gehören die ja zusammen?" gab er David als guten Tipp, beschrieb ihm noch den genauen Weg von dessen Haus, woraufhin er sich alles notierte, sich bedankte und dann mit seinem Kollegen sich ein paar Schritte entfernte. "Sieh zu, dass du vielleicht noch ein paar Informationen von ihnen bekommst. Ich werde mich mal auf den Weg zu der Familie Jones aufmachen. Vielleicht besteht ja irgendwie eine Verbindung zwischen ihnen und dem Mädchen" mit diesen Worten verabschiedete er sich und machte sich auf den Weg zu seinem Wagen, stieg in diesen ein und fuhr dann auch schon in die besagte Richtung. Dabei fiel ihm ein, dass doch auch der Wagen von vorhin in diese Richtung fuhr. Ob diese hier irgendwo wohnte? So gut kannte sich David noch nicht in der Ortschaft aus sodass er wusste wo welches Haus stand daher war es schwierig gewesen jetzt nach diesem zu suchen. Besonders dann wenn es mitten im Wald ist, schließlich war es hier nicht gerade unbekannt gewesen, dass einige Menschen ihre Häuser im Wald platziert hatten. Es war ruhig, man hatte keine nervenden Nachbarn um sich gehabt aber dennoch war man auf ein Fahrzeug angewiesen gewesen. Was nun besser war, ob mitten im Wald oder Umgebung von einer Wohngemeinschaft, konnte David nicht sagen und ehrlich gesagt wollte er sich keine Gedanken jetzt darüber machen. Er musste zusehen zu der Familie Jones zu kommen, welche eine kleine Pension besaßen für Reisende, um herauszufinden ob die in Verbindung mit seiner gefundenen Leiche standen.


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    • Elizabeth Collins

      Ihr ging den ganzen Weg Richtung des Hauses nicht aus dem Kopf, dass sie an den Polizeiwagen vorbei gefahren war. Es war vielleicht nur eine Ablenkung für ihren Kopf, eine kleine Hilfe, um die Panik aus dem Inneren zu bekommen, die sich mit jedem Meter immer weiter erweiterte. Liz merkte es an ihren schwitzigen Händen, an dem Herzrasen, welches sie noch immer ignorierte und der Übelkeit, die in ihr hoch stieg, auch wenn es an dem fehlenden Essen liegen könnte. Sie war übermüdet, sie war mit ihren Nerven am Ende und dennoch schaffte sie es für einen Moment an die Arbeit zu denken, die dort womöglich anfiel. Nun, sie war außerhalb ihres Bereiches, eigentlich musste sie sich um so etwas keine Gedanken machen, aber vielleicht suchte ihr Körper wirklich nur nach einer Ablenkung.
      Wie von selbst blieb sie neben dem Weg, auf einer kleinen Grasfläche stehen, auf der sonst immer der Wagen ihrer Eltern stand, um die Handbremse anzuziehen und einfach auf das Haus zu sehen. Der bittere Nachgeschmack auf ihrer Zunge wollte nicht verschwinden, ihr Magen schien sich mehrmals um die eigene Achte zu verdrehen und ihre Augen hofften auf ein Zeichen, dass im Haus Leben zu finden war, doch leider vergebens, denn bis auf die Tatsache, dass das Licht mit dem Bewegungssensor an ging war nichts zu sehen. Elizabeth wollte nicht aussteigen, sie wollte nicht in dieses Haus hinein gehen und niemanden vorfinden, aber sie musste es tun, ob sie es wollte, oder nicht, denn was blieb ihr anderes übrig? Sie war hier, der ganze Weg zurück würde sich jetzt auch nicht mehr wirklich lohnen.
      Die Nacht war kalt, als sie den warmen Wagen verließ und weiterhin auf das Haus sah. Die Kälte war in dieser Hinsicht vielleicht noch ganz angenehm, auch wenn ihre Muskeln langsam anfinden zu zittern, um den Körper nicht auskühlen zu lassen. Viel brauchte Liz nicht, viel hatte sie auch nicht wirklich mit, nur einen kleinen Koffer, den sie aus dem Kofferraum heraus holte, und ihre Handtasche, mit denen sie sich in Richtung des Hauses begab. Der Weg war etwas gepflastert, dennoch war es etwas feucht und nass, was auch zu spüren war. An der Tür angekommen holte die Blondine mit zittrigen Händen den Schlüsselbund heraus, an dem auch noch die Schlüssel zu dem Haus dran waren. Ihre Eltern wollten immer, dass sie diese für den Notfall behielt, viel lieber wollte sie aber, dass dieser niemals wirklich eintreffen wird.
      Das Haus war auch von Innen kalt, es gab schließlich niemanden, der über die Tage wirklich heizen konnte. Ob die wenigen Hühner hinter dem Haus genug zu Essen hatten? Es gab immer reichlich was für sie und die Freunde ihrer Eltern wollten auch vorbei sehen... Liz schloss die Tür hinter sich, stellte ihre Taschen ab, um mit dem Mantel und den Schuhen weiter ins Hausinnere zu sehen. Ihre Schritte hallten im ganzen Haus, doch auch in der Küche war niemand zu finden, der sie begrüßen würde. Ihr wurde es schlecht, ihre Beine ließen langsam nach, Liz merkte die Gefühle, die langsam in ihr hoch kamen. Sie brach zusammen, brach auf die Knie und die Tränen rannten ihr nur noch über die Wangen, wenn sie doch nur die Zeit irgendwie zurück drehen könnte..
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    • David Ramirez

      "Nein, aber es gibt hier eine Familie die ebenfalls Jones mit Nachnamen heißen. Vielleicht gehören die ja zusammen?" innerlich musste David zugeben, dass er nicht hoffte, dass die Familie hier in den Hochmooren mit dem jungen Mädchen aus Oxford etwas miteinander zu tun hatten. Kinderfälle waren für keinen Cop eine leichte Sache gewesen. Warum man ausgerechnet solch einen großen Unterschied zwischen Kinder und Erwachsene machte, konnte man sowieso bis heute nicht verstehen. Schließlich waren doch beides sehr enge Familienmitglieder? Aber vermutlich lag es auch einfach daran, dass die Kinder noch ihr ganzes Leben vor sich hatten während die Erwachsenen schon mitten drin steckten. Sarah Jones, 14 Jahre....vor einem Jahr verschwunden ohne nur ansatzweise irgendwelche Spuren zu hinterlassen und nun war sie auf der anderen Seite von Groß Britannien wieder aufgetaucht. Naja, eher ihr Körper als sie selbst, schoss es ihm noch schnell durch den Kopf während er die ganzen Daten erneut durch den Kopf wandern ließ. Es passte so gut wie gar nichts zusammen, weder was ihre Anwesenheit hier oben zu bedeuten hatte, noch die Klamotten mit der man sie einkleidete, noch die Schminke.....rein gar nichts. Vielleicht bekam er ja mehr Informationen wenn er erstmal mit den Eltern von Sarah gesprochen hatte und ein Ausflug nach Oxford konnte auch nicht schaden?
      "Biegen Sie in 500 Meter links ab" ertönte plötzlich die Stimme des Navigationsgeräts in seinem Wagen, was David komplett aus den Gedanken holte und die Stille im Wagen unterbrach. Die Scheibenwischer und das Navigationsgerät waren hier sozusagen die Einzigen die hier wirkliches Leben ins Auto brachten. Den Radio schaltete David eher selten ein, da es hier oben entweder nur Informationen über verschwunden Personen, gefunden Leichen gab oder es wurde mal über ein besseres Wetter gesprochen, was in seinen Augen sowieso nie kommen würde. Weitere Nachrichten gab es nicht wirklich, da in diesen Kaff auch nicht ehrlich groß sonst was passierte. Was es wohl für einen Grund gab hier freiwllig hinzuziehen geschweige denn Urlaub zu machen, war in seinen Augen sowieso nicht gerade normal gewesen. David blieb damals keine andere Wahl als den Job hier anzunehmen aber für sein restliches Leben würde nicht mal er hier bleiben wollen.
      Bed&Break....der Name war auf einem großen Schild zu sehen als er zur Abzweigung kam und noch ein kleines Waldstück nach hinten fuhr bis er schließlich bei einer kleinen aber dennoch freundlich aussehenden Pension ankam. "Scheint ja wirklich beliebt zu sein" murmelte er sakastisch leise vor sich her als er am Parkplatz davor seinen Wagen abstellte und keinen Weiteren weit und breit sah. Wer würde hier auch im Oktober Urlaub machen wollen? Es war grau, kalt, nass und einfach nur deprimiert gewesen...das perfekte Wetter für Menschen die sowieso ihr Leben schon hassten und sich ein schönes Plätzchen suchten um sich dieses aus dem Kopf zu schießen. Wäre doch passend für ihn?
      Für einen kurzen Moment blieb er noch auf der Fahrerseite sitzen, wandte seinen Blick auf das Gebäude vor sich wobei man durch die Vorhänge eines Fensters, drinnen 2 Personen wahrnehmen konnte. Die Eltern von Sarah? "Bringen wir es hinter uns" mit diesen Worten stieg er aus, schloss das Auto ab und ging die 3 Stufen nach oben zum Eingang der Pension woraufhin er die Klingel betätigte und schon "Ich komme" eine Frauenstimme im nächsten Moment ertönte, welche auch gleich darauf die Türe öffnete und ihren Blick auf David gerichtet hatte. "Tut mir leid aber wir haben von Oktober bis März leider geschlossen" kam es freundlich mit einem Lächeln aus ihr heraus. "Ähm, schon gut. Miss, ich bin wegen etwas anderem hier" dabei holte er seinen Ausweis mit der Polizeimarke aus der Tasche um ihr diesen zu zeigen bevor es wieder in der Hosentasche landete "Ich bin Detectiv Cheif Ramirez, darf ich eintreten?" bei dieser Frage, schritt die Besitzerin der Pension beiseite um David reinzulassen, was er auch dankbar annahm bevor die Türe hinter sich schon geschlossen wurde.


      Britta Lockwood wohnte schon ihr ganzes Leben lang in den Hochmooren und kannte Scarborough so gut wie ihre eigene Westentasche. Es war zwar nicht gerade der beliebteste Ort, besonders von Herbst bis in den Winter hinein, gewesen aber so wirklich in der Stadt wie London oder sonst wo könnte sie genauso wenig leben. Sie war eben ein richtiger Landmensch gewesen. Britta kannte die Familie Collins recht gut, besonders ihre Tochter Elizabeth, mit der sie gemeinsam die Schule besucht hatte. Sie waren, in ihren Augen zumindest, damals sowas wie beste Freundinnen gewesen, doch hatte Elizabeth schnell beschlossen gehabt nach der Schule von hier wegzuziehen um zur Polizei zu gehen. Klar, Britta freute sich riesig für ihre Freundin, dennoch müsste sie lügen, wenn sie sagen würde sich nicht alleine gefühlt zu haben. Sie war nicht gerade ein einfacher Mensch vom Charakter her gewesen aber dennoch waren die Collins einer der Wenigstens die Britta so nahmen wie sie nun mal war. Nachdem Liz Scarborough verlassen hatte und mit den Jahren ihre Eltern nicht mehr so gut alles alleine machen konnten, beschloss Britta ihnen zu helfen, was sich auch bis am heutigen Tage nicht gelegt hatte. Sie wusste zwar von ihnen, dass Liz immer wieder vorbei kam um diese zu besuchen aber für die Zeit wo sie nicht hier war, half Britta aus. Auch als sie vom Tod der Eltern erfuhr, dachte sie nicht einmal eine Sekunde daran, damit aufzuhören, weshalb sie bis heute das Haus in Schuss hielt und sich um die Hühner hinten kümmerte. Irgendwie bestand doch noch die Hoffnung, dass Elizabeth vielleicht eines Tages zurückkommen würde? Aber vermutlich war das nur ein Wunsch in ihr gewesen.
      Ein sanfter Seufzer entglitt ihren Lippen als sie mit dem Wagen den Waldweg nach hinten zu dessen Haus fuhr. Manchmal kam sie sich mit solchen Gedanken noch wie ein kleines Schulmädchen vor, welche sich danach sehnte endlich ihre beste Freundin wieder zu sehen, doch war es nun über 15 Jahre her gewesen und umso mehr Zeit davon verstrich, umso mehr gab sie diese Gedanken schon auf. Doch schien heute alles anders zu sein als sie dem Haus immer näher und näher kam und davor einen Wagen entdeckte. Laut Kennzeichen war es ein Wagen von hier gewesen, was in ihr nur mehr Fragen aufwarf. Soweit sie wusste, kümmerte sich keiner außer sie um das Haus. Wer also war dann da? Britta parkte sich direkt neben diesen ein, ließ es sich nicht nehmen einen kleinen Blick hineinzuwerfen wobei aber nicht gerade groß was im Wagen zu erkennen war, weshalb sie sich gleich im nächsten Moment schon auf den Weg zur Türe aufmachte, diese aufsperrte und eintrat. "Hallo?" rief sie, schloss hinter sich die Türe, jedoch kam keinerlei Reaktion zurück. "Hallo?" versuchte sie es erneut, doch auch diesmal kam ebenfalls keine Reaktion. Stattdessen war etwas anderes zu hören, woraufhin Britta weiter ins Innere ging und als sie ums Eck kam, entdeckte sie eine junge Frau weinend am Boden sitzend. Als sie sich dieser näherte, erkannte sie sofort, dass es Elizabeth war. Ihre Eltern hatten Britta ständig aktuelle Bilder von ihr gezeigt gehabt. Sie waren wirklich stolz auf Liz gewesen und was aus ihr geworden war, auch wenn sie oft Sorgen hatten, dass sie vielleicht vor ihnen starb. Schließlich war das Leben als Polizist nicht gerade einfach gewesen. "Hey, Liz" sprach sie sanft und leise aus als sie sich neben sie auf den Boden hockte und ihren Arm über sie legte um sie zu beruhigen.


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    • Elizabeth Collins

      Es war immer noch still im Haus, als Elizabeth ihre Tränen nicht mehr zurück hielt und sie über ihre Wange laufen ließ. Es gab keine Schritte, die ihr deutlich machen würden, dass alles noch immer beim Alten war, es gab kein Schnarchen ihres Vater zu hören, welches sich immer im kompletten Haus ausbreitete, es gab auch keinen, der sie in den Arm nahm, weil sie nicht mehr konnte. Erst mit einem Verlust wurde man sich selbst bewusst, wie wenig man vielleicht für gewisse Menschen in seinem Leben getan hat, wie viel mehr man vielleicht auch wirklich hätte machen können, doch leider war die Zeit auch nicht mehr zurück zu drehen, sie war nicht mehr zu verändern, sonst wäre sie vielleicht ein wenig öfter zu ihren Eltern gekommen, auch wenn sie schon so oft hier war, wie es nur möglich war. Liz wollte ihnen noch so vieles sagen, sie wollte sie wenigstens ein letztes Mal in den Arm nehmen, hören, wie sehr sie sie liebten, doch hier zu sein und nichts mehr von ihnen mitzubekommen war einfach fürchterlich. Die Frau fühlte sich schlimm, sie fühlte sich einsam und gleichzeitig so leer, als würde sie gar nicht erst wissen, was sie tun könnte, oder sollte, oder was sie eigentlich fühlten sollte. Jetzt merkte sie wirklich, wie einsam sie doch in ihrem Leben war, wie wichtig vielleicht Freunde wären, oder Menschen, die zu ihr stehen würden. Wen sollte sie eigentlich jetzt anrufen? Wem sollte sie erzählen, wie schlimm es ihr ging? Wer konnte ihr jetzt noch helfen?
      Die Reifen draußen überhörte sie, aber den Schlüssel, der in die Tür gesteckt wurde nicht. Kurz hielt die Blondine ihren Atem an, was, wenn sie sich das alles hier nur eingebildet hatte? Wenn ihre Eltern jetzt von der Reise zurück gekommen seien und gerade die Tür aufsperrten? Ihr Herz schlug laut und kräftig in ihrer Brust, was gespannt, was jetzt passieren wird, aber die Stimme, die in das leere, kalte Haus hinein rief kam ihr nicht bekannt vor.. Wer traute sich hier her? Wer hatte vor allem einen Schlüssel zu diesem Haus? Die Stimme versuchte es noch einmal, Liz wollte schon reagieren, nach ihrer Waffe greifen, die sie gar nicht mehr an dem Bein trug, aufgrund des Fluges, doch die Erinnerung an diese Stimme kam schneller. Britta? Wie lange haben sich die beiden nicht mehr gesehen? Elizabeth schluchzte kurz, weil es sie einfach überkam, bis sie einen Arm um sich spürte, ein wenig Wärme und Nähe, die sie sich in diesem Haus gewünscht hatte. Hey Liz .. Zwei einfache Worte, die ihre Tränen jedoch nicht stoppen konnten. Es überkam die Blondine, sie war mit ihren Gefühlen durcheinander, sie war am Ende und drehte sich zu ihrer ehemaligen Freundin um, um komplett in den Arm genommen zu werden. Nein, ihre Eltern werden nicht mehr durch diese Tür hinein spazieren, sie werden nicht mehr an dem großen, massiven Tisch essen, oder sich streiten, sie werden auch kein Weihnachten mehr feiern.
      "Es tut mir leid, Britta", brachte die Frau leise heraus. Einfach alles.. Dass sie nicht hier war, dass sie hier abgehauen war, dass sie ihre Eltern allein gelassen hatte. Einfach alles.
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    • David Ramirez

      Stille. Diese immerkommende Stille. Einerseits liebte er es aber andererseits konnte es auch einen umbringen. Für David war es mal das eine als auch mal das andere. Das Einzige was in diesen Moment zum Glück im Raum die Stille unterbrach war das ständige Knistern vom Holz im Kamin, welches das Feuer weiterhin aufrecht hielt. Die Einrichtung der Pension konnte man sagen, war einerseits zwar modern gewesen aber auch altmodisch. Die Wände hatten dieses typische Baumstammstil gehabt, die Tische waren aus schönem Bammbussholz gewesen, passend dazu die Stühle und auch war ein Bärenteppisch als auch Hirschköpfe an den Wänden montiert gewesen. Wer konnte denn bitte mit solch einer Einrichtung gut im Bett schlafen? David's Stil war es auf keinen Fall gewesen. "S...Sind Sie sich sicher?" versuchte Miss Jones ihre Worte mit einem Schluchzen dazwischen herauszubringen als sie die Frage erneut an den Detective wandte, welcher aus seinen Gedanken gerissen wurde und seine Aufmerksamkeit auf die beiden richtete. "Ja, bin ich. Wir haben sie oben in den Hochmooren gefunden" bestätigte er es nochmals. Als er vorher in die Pension eintrat und Miss Jones ihn bat mit ihns Wohnzimmer zu kommen, wo auch ihr Mann, Mister Jones anwesend war, setzte er sich auf einen der Stühle um den beiden die Nachricht zu überbringen. David ging es ruhig und sanft an als plötzlich die Frau zu weinen anfing und immer wieder meinte, dass das nicht wahr ist. Ihr Mann, welcher direkt neben ihr stand, hatte sanft seine Hand Hand auf deren Schulter zur Beruhigung gelegt gehabt und sagte vorab nichts woraufhin diese Stille eintraf. "Aber wie kann das sein?" erhob auch der Mann schließlich das Wort, welcher sich bisher eher still verhalten hatte. "Sie müsste doch unten in Oxford sein und ihr Studium machen? Das ist doch fast schon eine komplette Durchreise vom Süden nach Norden?" stellte er weitere Fragen auf welche er selbst leider bisher keine Antworten wusste. Für David war es selbst schon merkwürdig genug gewesen, was ein Mädchen hier soweit oben zu suchen hatte. "Wann haben Sie das letzte Mal etwas von ihr gehört?" fragte nun David nach, welcher auch seinen kleinen Block und einen Stift für kleine Notizen bereit hielt. Die Frau als auch der Mann schenkten sich für einen kleinen Moment einen Blick bevor beide wieder zu dem Detective sahen "Naja unsere Beziehung zu Sarah war noch nie wirklich gut gewesen aber wir haben dennoch versucht immer für sie da zu sein" fing der Mann zu erzählen an "Wann, Mister Jones?" war dann David's Stimme etwas härter geworden. Er hatte nun wirklich keine Lust gehabt sich die ganze Lebensgeschichte anzuhören sondern einen Fall zu lösen um wieder nach Hause fahren zu können. "Vor knapp 11 Monaten" beantwortete dann die Mutter die Frage was er sich gleich notierte. Soweit er wusste war Sarah das letzte Mal vor gut einem Jahr verschwunden. Vielleicht geschah es ja kurz vor ihrem Verschwinden, dass sie nochmals Kontakt mit den Eltern aufnahm? "Wan...wann können wir denn Sarah wieder haben?" brachte die Mutter die Worte nur schwer aus dem Mund "Wir werden noch ein paar Untersuchungen machen. Sobald diese abgeschlossen sind, so schnell wie möglich" sprach er offen aus als er aufstand. Ihnen weitere Fragen zu stellen brachte im Moment nicht wirklich was. Die Neuigkeiten mussten erstmal sickern. "Wenn es in Ordnung ist, würde ich morgen nochmals vorbeikommen"...."Klar, selbstverständlich" ging der Mann darauf ein, brachte David noch nach draußen bevor hinter ihm schon die Türe geschlossen wurde und er sich über die Augen strich. David hasste es immer wieder solche Neuigkeiten zu überbringen aber andererseits gehörte das zu seinem Job. Daher setzte er sich zurück in seinen Wage, startete den Motor und fuhr auch schon zurück Richtung Hauptstraße. Weg von diesem merkwürdigen Wald.


      Sie kannte Liz schon lange um zu wissen, dass sie nicht gerade die Person dafür war zu weinen. Meistens versteckte sie solche Gefühle für sich. Eines der Sachen was sie nicht gerade berauschend an ihr fand aber hier und jetzt war es eine komplett andere Situation gewesen: Liz hatte beide Elternteile verloren gehabt und war nach langer Zeit erstmal nach Hause gekommen woraufhin vermutlich all diese Gefühle endlich hochkamen. Daher wunderte es sie nicht, dass sie hier saß und einfach nur darauf losweinte. Sanft legte sie beide Arme um die junge Frau als sie sich an sie drückte "Pssshhtt, alles wird gut" sprach sie sanft aus und strich ihr über den Rücken um Liz zu beruhigen als sie sich bei ihr entschuldigte. Richtig böse konnte sie ihr sowieso nie sein, dass sie einfach so die Heimat verlassen hatte. Jeder ging irgendwann mal seinen eigenen Weg aber dadurch zerbrachen auch Freundschaften genauso wie es bei den beiden gewesen war. Doch warum sie hierher gekommen? Und warum gerade heute? Soweit sie wusste, war heute nicht gerade ein besonderes Anlass dafür gewesen? Eine Weile blieb sie mit ihr noch am Boden sitzen bis sich Liz ein wenig beruhigen konnte, half ihr dann beim aufstehen und brachte die junge Frau erstmal rüber zum Sofa, sodass sie dort Platz nehmen konnte. "Ich mache uns erstmal einen Tee" dabei schenkte sie ihr ein sanftes Lächeln bevor sie sich schon mal in die Küche aufmachte, die Teekanne nahm, Wasser einfühlte und auf den Startknopf drückte, sodass das Wasser innen anfangen konnte zu kochen. Auch wenn es nicht ihr eigenes Haus war, so kannte sie sich doch gut aus und wusste wo was stand. "Was führt dich eigentlich heute hierher?" wollte sie dann wissen als sie zurück zum Sofa kam und sich neben Liz setzte. Schließlich kam es ja nicht gerade oft vor, dass sie in letzter Zeit hierher kam. Ihre Eltern hatten zwar immer alles am Kalender vermerkt gehabt, auch wann ihre Tochter zu Besuch kam, aber für heute stand selbst dort nichts drauf. Wie denn auch? Vermutlich war sie wegen dem Haus gekommen, in dem niemand mehr wohnte. Würde es Liz verkaufen?


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Elizabeth Collins

      Was sie ohne ihrer ehemaligen besten Freundin in diesem Moment machen würde wusste sie selbst nicht, sie war nicht einmal in der Lage klar zu denken, aber Luz verbot sich selbst darüber nachzudenken, sie widmete sich lieber der Wärme, die ihr geboten wurde. Wie lange sie schon niemand mehr in den Arm genommen hat wusste sie selbst nicht mehr, Beziehungen waren bei ihr aufgrund der Arbeit eher Mangelware, oder vielleicht auch aufgrund ihres Charakters selbst, auch wenn sich die Frau gerne mal abends nach etwas Nähe sehnte. Sie wollte zwischendurch einfach mal abschalten, wollte sich fallen lassen, wollte Geborgenheit und Liebe verspüren, nur war Liz irgendwie selbst viel zu blöd dafür, sie war vielleicht aber auch nur ein Monster, welches keinerlei Liebe verdiente. Auch wieder dumme Gedanken, auf welche sie kam, aber mit diesem Moment Ruhe und ihren Gefühlen, die komplett durcheinander waren war es ihr auch schwer sich nicht in diese Gedanken hinein zu stürzen.
      Die Blondine ließ sich nach einer Weile auf helfen, um auf dem Sofa Platz zu nehmen, um nicht mehr auf dem kalten Boden zu sitzen. Es war früh am Morgen, draußen war es noch immer dunkel und kalt, der Wald war jedoch ruhig hinter dem Haus. Ihr war es unangenehm, dass sie in diesen Zustand hier gefunden wurde, aber jetzt war auch nichts mehr zu machen, da konnte sie sich genauso gut weiter hinein stürzen, statt so zu tun, als wäre alles in Ordnung. "Danke", bedankte sich Liz für den Tee, den Britta für sie beide machen wollte und lehnte sich auf dem Sofa zurück, um sich durch das Gesicht zu fahren. War es eine gute Idee her zukommen?
      "Ich muss die Beerdigung für sie vorbereiten.. Die Leichen wurden für den Transport hier her frei gegeben", es war keine so unberechtigte Frage, die ihre ehemalige Freundin stellte, immerhin war Elizabeth nicht oft hier gewesen. Es fühlte sich merkwürdig an von Leichen zu sprechen, wenn es hier um ihre eigenen Eltern ging, aber das waren sie nur noch.. Leichen.. Nach einem Autounfall. Den Bericht hatte sich Liz gar nicht erst durch gelesen, sie wollte nicht wissen, wie gut die Arbeit der schottischen Polizei war, sie vertraute einfach darauf, dass alles mit rechten Dingen zu gegangen ist, reichte schon, dass ihre Eltern in ihrem Urlaub sterben musste. "Und ich muss mir überleben, was ich mit dem Haus mache.. Ob ich es nicht verkaufen sollte", da seufzte die Frau gleich auch schon. Verkaufen, vermieten, behalten? Eine schwierige Frage, mit der sie nicht wirklich weiter kam, aber es war ihr von der Arbeit her kaum möglich hier her zu ziehen und sich um diese Fälle hier zu kümmern, sie wollte Karriere machen, aufsteigen, in London ihr Leben leben.. Elizabeth hoffte, die Entscheidung würde ihr hier deutlich einfacher fallen, stattdessen wurde es nur noch schwieriger, ihr Kopf nur noch leerer und gleichzeitig voller. "Ich weiß selbst nicht, was ich hier tun soll", da fuhr sie sich wieder durch das Gesicht.

      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • David Ramirez

      Kinderfälle.....egal wie sehr man seinen Beruf als Polizist liebte, Kinderfälle waren immer ein eigenes Kapitel in dieser Hinsicht gewesen. Wenn Erwachsene starben bzw. ermordet wurden, sah man es als Ermittler anders als wenn es ein Kind trifft. Natürlich war es auch schmerzvoll einen älteren Menschen zu verlieren, keine Frage, aber Kinder hatten noch ihr ganzes Leben vor sich. Genauso wie diese Sarah Jones. Das Mädchen war erst 14 Jahre alt gewesen, hatte noch ihre gesamte Zukunft vor sich gehabt, ohne vielleicht nicht mal zu wissen was sie mal werden möchte und musste aber jetzt schon mit ihrem Leben bezahlen. David wusste ja, dass es kranke Leute da draußen gab aber das? Einfach ein junges Menschenleben auslöschen? Ein Seufzer entglitt seinen Lippen als er während der Fahrt darüber nachdachte. Solche Gedanken brachten ihn jetzt auch nicht weiter. Die Eltern wurden erstmal informiert, was in seinen Augen das Wichtigste war. Die restlichen Informationen würden über die Obduktion sowie über den Verlauf ihres letzten Jahres geschweige denn bevor sie verschwand ergeben und somit würden sie vielleicht auch herausfinden können wer ihr das angetan hat und hinter Gitter bringen. Es wäre dann zwar kein Trost für die Eltern zu wissen, dass der oder die Verantwortliche im Gefängnis saß aber vielleicht kamen sie so besser zu Ruhe mit dem Wissen, dass es nicht noch einem Mädchen passieren konnte.
      Wenn er daran dachte wie es jetzt den Eltern gehen musste mit der Neuigkeit ihr Kind für immer verloren zu haben und wie es nun weitergehen solle, war er doch etwas beruhigt gewesen mit dem Gedanken, dass sein Kind wenigstens noch nicht das Licht des Leben gesehen hatte. David wusste, wenn er dies jemanden erzählen würde, würde man ihn für wahnsinnig halten aber wer hielt ihn auch so nicht für wahnsinnig? Er trank, nahm hier und da Drogen zu sich, nahm keine Rücksicht auf Gefahren, war Lebensmüde gewesen sodass es jeden Moment vorbei sein konnte. Sowas machte nur jemand, der keinen Wert mehr auf sein eigenes Leben legte und genau dies tat David auch. Für ihn war es jeden Tag sozusagen nur mehr eine Qual gewesen aufzuwachen und weiter zu machen anstatt es zu beenden. Jedoch gab es ein Problem an der ganzen Sache: Er war zu feige es selbst zu machen weshalb er darauf hoffte, dass ihn endlich mal jemand erschoss. Leider waren aber bis jetzt alle zu dämlich es zu schaffen.
      Eines machte ihn aber dennoch stutzig als er an das Gespräch mit Sarah's Eltern zurückdachte: Mister Jones erwähnte zwar, dass das Verhältnis zu ihr nicht besonders gut war aber dennoch versuchten für sie da zu sein....warum hörten sie sich dann 11 Monate nicht? Wenn man versuchte für das eigene Kind da zu sein, welches auf der anderen Seite des Landes war, dann würde man sich doch öfters hören / sehen wollen? Gerade in ihrem Alter? Zum anderen mit 14 Jahren auch schon ein Studium? Sarah war doch gerade im Alter, welche in die 8te oder 9te Schulstufe gehen sollte? Vielleicht würde er ja im Büro etwas darüber herausfinden.
      Es dauerte nicht lange bis er schließlich dort ankam und den Wagen auf seinen Parkplatz vor dem Gebäude parkte. Draußen wurde es zwar schon etwas heller, dennoch schaffte es die Sonne noch nicht wirklich gegen den Nebel anzukommen, welcher immernoch auf der Stadt lag. Es war erst Dezember gewesen als Sarah verschwunden war. Zu dieser Zeit lag oft Schnee hier in Scarborough, manchmal sogar soviel, dass es nichts einmal was brachte Schneeketten an die Autos zu machen um sich fort zu bewegen. Auch Züge und Busse waren dadurch des Öfteren verhindert. Wie also hatte es Sarah damals es geschafft von Oxford hierher zu kommen? Entweder hatte sie einen perfekten Tag erwischt an dem wenig Schnee lag oder sie hatte Hilfe. Die Frage war dann nur noch von wem.


      Eigentlich hätte Britta auch auf einen besseren Moment warten können was die Frage betraf, warum sie hier gewesen war und das ausgerechnet jetzt, da ihre Eltern verstorben waren aber andererseits hätte sie sich es auch denken können, dass dies der Grund dafür war. Wahrscheinlich würde selbst sie nicht zögern nach Hause zu kehren wenn sie wüsste, dass die Eltern bei einem Autounfall ums Leben. Jemand musste sich ja um das Haus und um die Beerdigung kümmern und bevor dies jemand andereres macht, würde Britta selbst die Sache in die Hand nehmen...genauso wie es jetzt Liz getan hatte. Aber vielleicht gab es ja auch einen anderen Grund? Schnell verwarf sie den Gedanken wieder als Liz schließlich zustimmte sich um die Beerdigung der Eltern zu kümmern. Etwas verwundert war sie aber dann doch gewesen als sie meinte, dass man die Leichen bereits mit einem Transporter hierher gebracht hatte. Nicht, weil sie hergerführt wurden, was ganz normal war, sondern eher, dass man sie so schnell frei gab. Man wusste zwar, dass es ein Autounfall war aber wussten sie auch schon wer daran Schuld war? Sollte sie Liz vielleicht danach fragen?
      Als ihr diese Sachen durch den Kopf ging, rieb sie sich die Hände, da es im Haus doch etwas kühler war. Eingeheizt wurde schon lang nicht mehr, da es Britta für den kurzen Aufenthalt hier, wo sie nur nachsah ob alles in Ordnung war, nicht für notwendig befand sie einzuschalten. Ausserdem wusste man ja auch nicht wann der Strom abgeschaltet werden würde. "Du willst es vielleicht verkaufen?" kam es mit einem überraschenden Ausdruck aus ihr heraus. Würde Liz dies überhaupt übers Herz bringen? Schließlich ist sie hier aufgewachsen? Es war ihr Elternhaus gewesen? Es wäre das letzte Erbstück was ihr noch von ihren Eltern bleiben würde...und das wollte sie vielleicht einfach so hergeben? "Es gibt hier doch auch eine Polizeistelle? Wieso bewirbt du dich nicht dort?" versuchte sie mit einem sanften Lächeln aufzubauen. Britta verstand sowieso nicht was an London so toll war. Es war eine berühmte Stadt gewesen, keine Frage, aber Britta hielt Liz sowieso noch nie für einen richtigen Stadtmenschen. "Bevor du dir weitere Gedanken darüber machst, würde ich sagen, schlaf erstmal drüber und in den nächsten Tagen kannst du dich ja immernoch darum kümmern wie es nun weitergehen soll" sprach sie weiterhin ruhig. Voreilig Schlüsse zu ziehen brachte noch nie jemanden weiter und ob dies bei Liz klappte, glaubte sie kaum. Desweiteren glaubte sie auch kaum, dass sie etwas Schlaf gehabt hatte, bevor sie beschloss zurück nach Hause zu kommen. Besonders dann wenn es um diese Uhrzeit war wie heute. "Wenn du nicht alleine sein willst, gibt es hier in der Nähe eine Pension. Die haben zwar jetzt nicht geöffnet für Urlauber aber ich kenne die Besitzer und kann sicher etwas organisieren" Britta würde Liz ja selbst gerne zu sich nehmen aber ihr Mann, Steffen, der mit ihr und Liz in die Schule ging, konnte die Polizistin nicht ausstehen. Er wäre ganz sicher nicht davon begeistert, wenn sie plötzlich mit ihr zu Hause auftauchen würde.


      "Live your Life......you only have this one chance !"
    • Elizabeth Collins

      Liz wusste genau, warum sie nicht her kommen wollte, oder viel mehr, warum sie nicht gerne her kam: Die Menschen waren mit ihren Entscheidungen nur selten zufrieden. Bis heute verfolgten sie die Ängste hier her zurück zu kommen und sich anhören zu dürfen, warum sie nicht hier geblieben ist, sondern in die Großstadt, sogar die Hauptstadt wollte. Einige sahen es als einen Verrat gegenüber ihren Eltern, andere wendeten sich von ihr ab, noch andere wiederum gaben ihr bis heute zu verstehen, dass sie mit dieser Entscheidung nicht einverstanden waren, aber es war ihr Leben, warum durfte sie nicht einfach das tun, was sie glücklich machte? Natürlich, ihre Eltern vermissten sie, sie vermisste ihre Eltern, aber sie gaben ihr nie zu verstehen, dass sie mit ihrer Entscheidung nicht einverstanden waren, ganz im Gegenteil, sie haben sich stets für jeden ihrer Erfolge gefreut, haben sie mehrmals in London besucht und waren glücklich, dass sie ihren eigenen Weg ging und nicht unglücklich hier blieb, warum verstand es sonst niemand? Warum freute sich sonst keiner für sie?
      Der Unterton in der Frage, ob sie dieses Haus wirklich verkaufen wollte blieb ihr nicht verborgen, genauso wie der Hinweis, dass es hier ebenfalls eine Polizeistelle gab. So einfach war es aber nicht, vor allem nicht für die Blondine selbst, ihr reichte nicht das kleine Dörfchen hier mit kaum Straftaten, geschweige denn wirklich einem richtigen Fall.. Was sollte sie hier? Vor Langeweile sterben? "Es ist nicht so einfach", seufzte die Frau und blickte sich dezent in der Dunkelheit in dem Wohnzimmer um. Sie kam nicht hier her, um über ihre Entscheidungen zu diskutieren. Doch Britta beendete das Thema relativ schnell wieder, wofür ihr Liz sehr dankbar war, sie wollte jetzt wirklich nicht darüber sprechen. Sie wollte eigentlich nie darüber sprechen. Die Frau nickte nur auf die Worte hin, mehr würde es dazu nicht geben.
      "Nein, schon gut", schlug sie relativ schnell das Angebot mit der Pension aus. "Ich bleibe hier.. Ich muss mich nachher um einige Dinge kümmern, damit die Leichen hier her transportiert werden können". Sie musste hier bleiben, sie wollte nicht noch mehr böses Blut hier im Dorf auf sich ziehen, immerhin würde sich die Nachricht, die Rabentochter sei nach dem Tod der Eltern wieder zurück, um das Haus zu verkaufen, sehr schnell verbreiten. Das wird sicherlich auch nicht nett werden. "Aber danke.. Ich lege mich gleich hin, ich füttere gleich nur die Hühner und heize den Ofen an..", da fiel ihr aber etwas anderes auf. "Was machst du eigentlich hier so früh am Morgen?". Es war nicht einmal hell draußen..
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • David Ramirez

      Draußen den Wagen vor dem Polizeipräsidium geparkt, begab er sich in sein Büro wobei ihm einige Kollegen entgegen kamen und ihn nur skeptisch ansahen. Sie wussten zwar, dass David von El Paso gekommen war aber was der Grund für seine Versetzung soweit weg von Texas betraf, wusste niemand. In seinen Augen konnte dies auch ruhig so bleiben. David war schon immer jemand gewesen der nie über sich selbst sprach. Schon gar nicht seit dem ganzen Geschehnissen. Selbst seine äußere Erscheinung macht es nicht gerade besser. Die kaputte Jacke, welche auf der rechten Schulter ein Einschussloch hinterlassen hatte, als er bei einem Einsatz dort getroffen wurde, seine zerzausten Haare, seine Augenringe aufgrund der wenigen Schlafstunden und auch seine zerzausten Hose, welche eine Seite in den Schuh gesteckt war, während die andere Seite fröhlich draußen vor sich hin baummelte. Wer wollte denn bitte schön mit solch einem Polizisten gemeinsam arbeiten? Dennoch war nicht zu übersehen und überhören, dass David zu einer der Besten hier galt.
      Bei seinem Platz angekommen, schaltete er den Computer ein und machte sich gleich auf die Suche nach Sarah Jones, welche mit großer Überraschung sogar im System gespeichert war. Eigentlich erschienen nur die Personen, welche bereits einen Poliezieintrag hatten. Warum also war das junge Mädchen bereits in dessen System? Als er sich ihre Akte aufrief, las er die letzten Beiträge durch, welche ihn sichtlich beeindruckten. Sarah hatte vor 1 1/5 Jahren bereits in einem Supermarkt einen Raub begangen. Jedoch blieb es nicht nur bei dem einen sondern lief diese Sache 3x wobei der letzte Raub in London stattgefunden hatte. David's Geographie war zwar nicht gerade auf den aktuellen Stand gewesen aber soweit er wusste lag London von Oxford in etwa 56 Meilen (90 km) voneinander entfernt. Wie schaffte es also ein damals knappes 13jähriges Mädchen dorthin? Dass sie ein Auto gestohlen hatte, war auszuschließen, da nichts davon eingetragen war. Auch von Komplizen stand nichts drinnen. David glaubte kaum, dass sie den weiten Weg nur für einen Raubzug machte. Also was war der Grund für diese Aktion? Als er weiter runterscrollte und nachzusehen wer den Fall damals bearbeitete, las er den Namen 'Detective Inspector Elizabeth Collins' von Scotland Yard. "Na großartig, noch eine von Scotland Yard" seufzte dieser als sich David durch die Haare strich. Die Polizeistelle war selbst hier oben in den Hochmooren sehr bekannt gewesen, weshalb schon die Bewohner von Scarborough lieber jemanden von dort hier gehabt hätten. Schaden konnte es trotzdem nicht diese Elizabeth Collins anzurufen, oder? Vielleicht kann sie sich ja noch an etwas erinnern was David weiterhelfen könnte? Den momentan sah er schwarz, was den ganzen Fall betraf. Daher wählte er die Nummer der Zentrale, woraufhin nach dem 2ten Piepen jemand ans Telefon ging. "Guten Morgen, hier spricht Detective Chief Inspector Ramirez von Scarborough. Ich möchte gerne mit Elizabeth Collins sprechen"....."Tut mir leid, aber Detective Inspector Collins ist zurzeit auf Urlaub" entschuldigte sich die Dame "Wissen Sie wann sie wieder zurück ist?" fragte David weiter nach "Leider nein aber soweit ich erfahren habe, müsste sie ebenfalls in Scarborough sein", sie war hier? David fragte noch freundlich nach einer Adresse, sollte diese Elizabeth bekannt gegeben haben, in welcher Pension sie schlief, welche er jedoch leider nicht bekam "Tut mir leid, aber so genau weiß ich diese nicht. Ihre Eltern haben dort aber ein Haus" gab sie ihm noch bekannt bevor er sich bei ihr bedankte und sie sich schon voneinander verabschiedeten. Ihre Eltern hatten hier ein Haus? Dann dürfte es doch nicht so schwer sein die Familie Collins in Scarborough ausfindig zu machen, oder? Ohne lange zu zögern gab David schon den Familiennamen in der Suche ein und fand auch dessen Adresse recht rasch heraus. Kurz darauf stand er auf und begab sich schon zu seinem Wagen, schaltete das Navi ein, gab die Adresse ein und machte sich auf den Weg in dessen Richtung.


      "Es ist nicht so einfach", wie oft hatten ihre Eltern davon erzählt gehabt, dass es bei Liz nie irgendwie so einfach gewesen war. Selbst bei dem Satz könnte sie schon ein genervten Seufzer von sich lassen aber das würde ihr gerade auch nicht weiterhelfen. Liz hatte hier im Dorf nicht gerade den besten Ruf gehabt, was aber auch bei ihrem Leben nicht besonders überraschend war. Nachdem der Tod ihrer Eltern hier recht schnell die Runde machte, war es nur eine Frage der Zeit gewesen wann es soweit sein würde, dass Liz hier auftauchen würde. Die Bewohner hätten sogar eine Wette veranstalten können dafür. Andererseits wollte auch wiederrum niemand in dessen Haut stecken müssen, die vor kurzem erst beide Elternteile verloren hatte. Es war schon schwer genug für jeden Angehörigen gewesen nur einen von ihnen zu verlieren aber gleich beide war sicher für niemanden kaum auszuhalten. Daher war es in Britta's Augen besser gewesen nicht hier alleine zu bleiben weshalb sie ihr vorschlug in einer Pension, welche in der Nähe lag, ein Zimmer zu nehmen. Dort war zwar auch gerade nicht gerade viel Trubel vorhanden gewesen aber zumindest Menschen, welche um sie herum waren und Liz somit nicht alleine bleiben musste. Sie war nicht besonders überrascht als Liz dieses Angebot ablehnte und meinte lieber hier bleiben zu wollen. Na wenn du hier in Depression verfallen willst, dann nur zu, schoss es ihr durch den Kopf bevor sie ein 'Danke' zu hören bekam aber im nächsten Moment sie auch schon wissen wollte, warum Britta überhaupt so früh hier sei. Einer muss sich ja um das Alles hier kümmern?, schoss es ihr erneut durch den Kopf bevor sie sich dazu entschloss doch lieber ein freundliches Lächeln aufzusetzen. "Ich wollte die Hühner füttern und nach dem Rechten schauen bevor ich zur Arbeit muss", da Britta's Büro in Leeds lag, welches von hier 1 1/5 Stunden in etwa entfernt war und sie meistens schon um 6 Uhr dort sein wollte, fuhr sie vorher immer hier vorbei seit ihre Eltern nicht mehr lebten. Früher kam sie dann erst nach dem Büro vorbei um nach ihnen zu sehen aber da die Hühner solange auf die Fütterung nicht warten können, erledigte sie dies nun vorher. "Wenn du möchtest, kann ich das heute auch machen und du legst dich hin?"


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    • Elizabeth Collins

      Ob es nur eine schlechte Intuition war, oder Britta wirklich schlecht auf die Blondine zu sprechen war wusste sie selbst nicht, aber Liz beschloss für den Moment sich nicht weiter darum zu kümmern, denn sie hatte wichtigere Sorgen, als sich um die verlorene Freundschaft und schlechte Meinung ihrer ehemaligen besten Freundin zu sorgen. Es gab Gründe, warum diese Freundschaft nicht weiter aufrecht erhalten werden konnte und dazu trug nicht nur die Entfernung bei, sondern auch das fehlende Verständnis für Liz Träume, ihrer eigenen Meinung nach jedenfalls. Sie brauchte Menschen, die sie unterstützten, nicht welche, die ihr einreden wollten, wie schlecht ihre Entscheidung doch war, denn wenn sie ehrlich war, war sie relativ glücklich in London und die Welt endete nicht bei diesem Dorf hier. Letztendlich war es aber wirklich kein großes Thema, jedenfalls keines für hier und vielleicht sollten sich die Frauen irgendwann in Ruhe zusammen setzen, um über das alles zu sprechen, irgendwann später..
      Liz musterte ihre ehemalige Freundin, das Lächeln war falsch, aber wer war sie schon, um über so etwas zu urteilen? "Danke, dass du dich bisher gekümmert hast", es waren ehrliche Worte, denn vermutlich wäre hier Chaos los, oder die Hühner schon längst weg, wenn sich Britta nicht darum gekümmert hätte. Doch jetzt war die Polizistin da und sie war bereit sich um das hier alles zu kümmern. "Das ist wirklich lieb", hilfsbereit war Britta wenigstens. "Doch fahr ruhig zur Arbeit.. Ich werde sowieso nicht wirklich schlafen können, frische Luft tut mir bestimmt gut und bis ich fertig bin ist auch der Ofen heiß". Außerdem wollte sie einfach nur ihre Ruhe haben, um sich nicht mehr mit dem Gedanken beschäftigen zu müssen, dass sie sich hier unerwünscht fühlte. Wie sollte sie überhaupt hier her zurück ziehen, wenn sie jetzt schon das Gefühl bekam hier falsch zu sein? Was würden die Menschen dann von ihr denken? Dass sie erst nach dem Tod ihrer Eltern zurück gekommen ist, weil sie sich an ihre Wurzeln erinnert hat? Schwachsinnig, sie werden immer sprechen, ganz gleich was sie machen wird, was sie tun wird. Sie werden meckern, wenn sie das Haus verkauft, werden aber auch unzufrieden sein, wenn sie es nicht tut und es vermietet, oder selbst einzieht. Das Grundstück ist begehrt, das Stück Wald, welches dazu gehörte war selten und schön, aber das Dorf wird Liz nicht besänftigen können.
      "Danke, dass du da warst", vor allem bei ihrem Zusammenbruch, aber den wollte die Blondine auch sehr schnell wieder vergessen. "Hast du noch irgendwelche Schlüssel vom Haus?". Sie war sich dessen nicht bewusst, wie viele es davon überhaupt gab.
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      David Ramirez

      Auch wenn sich Liz bei Britta nun für all dies hier bedankte, so wusste sie ganz genau, dass es vermutlich nur ein gezwungenes Danke gewesen war. Wäre sie nicht hierer gekommen um sich um alles zu kümmern, würde es heute im Haus defintiv anders aussehen als was es jetzt tat. Es war ihre freie Entscheidung und da sie sowieso auch noch mit deren Eltern einen guten Kontakt hatte, machte es Britta für die zwei gerne und nicht um in Liz Schuld damit zu stehen. Die beiden gingen getrennte Wege und wenn es nach ihr ginge, könnte dies auch gerne so bleiben. "Schon gut" wimmelte sie so ihre Worte ab und wollte sich gerade auf den Weg zum Hühnerstall machen um diese zu füttern, als Liz plötzlich meinte, dass sie ruhig zur Arbeit fahren soll. Etwas verwundert war sie schon darüber gewesen, denn eigentlich dachte Britta, dass sie viel zu erledigt oder so sei aber anscheinend hatte sie sich getäuscht, zuckte darauf mit den Schultern und begab sich zurück ins Vorzimmer wo ihre Tache gelegen hatte. "Alles klar, wenn du meinst es alleine zu schaffen, will ich dich nicht aufhalten" kam es eher trocken aus ihr heraus "Wenn du was brauchst oder wissen willst wo was ist, kannst du mich ruhig anrufen" mit diesen Worten holte sie einen kleinen Block sowie Stift aus der Tasche, schrieb ihre Handynummer drauf und hielt Liz den Zettel hin. Ob sie wirklich anrief oder nicht, war ihr sichtlich egal gewesen. Britta war all die Zeit wegen ihren Eltern hergekommen und nicht, weil sie die Hoffnung je hegte ihr irgendwann über den Weg zu laufen. Als ihre ehemalige beste Freundin noch wissen wollte ob sie noch irgendwelche Schlüssel vom Haus hatte, holte sie noch gleich den Schlüssel für die kleine Hütte im Garten raus und drückte ihr diesen inklusive des Hausschlüssel in die Hand. "Nur die beiden" kam es weiterhin trocken heraus. "Aber da du eh nun da bist, werde ich nicht mehr herkommen müssen. Du hast ja alles gut unter Kontrolle" lächelte Britta diese an, auch wenn es selbst nur gespielt war. "Also dann, mache ich mich auf den Weg, sonst komme ich noch in den Berufsverkehr" versuchte sie mit diesen Worten von hier schnell zu verschwinden. Um die Uhrzeit, um welche Britta immer ins Büro fuhr, konnte man von einem Berufsverkehr eher weniger reden aber ob Liz dies noch wusste oder nicht, war ihr auch egal. "Pass gut auf dich auf" verabschiedete sie sich noch mit einer Umarmung bevor sie das Haus verließ um in ihr Auto zu steigen als sich von der Ferne schon ein Weiteres dem Haus näherte.



      Den ganzen Weg Richtung Elternhaus von Miss Collins dachte David darüber nach wie all dies eigentlich zusammenpassen konnte. Ein Mädchen, in Oxford auf Studium mit gerade 13 Jahren, begann Raubüberfälle auf Supermärkte zu machen und arbeitete sich so immer mehr und mehr nach Norden rauf bis schließlich ihre Leiche hier in den Hochmooren gefunden wird. Als er sich die Akten weiterhin angesehen hatte, war nach dem Raubüberfällen gute 11 Monate, bis man sie schließlich fand nichts mehr zu finden. Hiße somit, dass sie mit den Raubüberfällen aufgehört haben muss. Aber warum? Gab es irgendeinen Auslöser dafür? Zu seinem Pech hatte man nichts Weiteres darauf gefunden weshalb sein einziger Anhaltspunkt nur noch diese Polizistin von Scotland Yard gewesen war. Das machte zwar die ganze Sache auch nicht einfacher, da sich meistens die Polizisten von diesen Standort sich als was besseres hielten, aber immerhin hatte David eine Spur und momentan musste er sich an alles binden was er bekommen konnte.
      Als er weiter dem Navi folgte, bemerkte er, dass er genau die selbe Route entlang fuhr, welche ihn heute Morgen noch zum Fundort von Sarah Jones gebracht hatte. Hieß, dass diese Elizabeth Collins in der Nähe wohnte? Ob dies nun auch ein Zufall war oder doch eine komplett andere Beudetung hatte, wusste er nicht, da sie ja schließlich auch mit dem jungen Mädchen zu tun hatte.
      Bei dem großen Feld angekommen, an welchen Sarah gefunden wurde, fuhr er daran vorbei Richtung Wald, wobei ein kleiner Waldweg weit nach innen führte bis schließlich keine Umrisse eines Hauses zu entdecken war. Hier zu wohnen hatte wohl einen gewissen Charme gehabt, da man wirklich so gut wie niemanden über den Weg laufe konnte. Vielleicht auch perfekt für seine Verhätlnisse, wenn er daran dachte am Liebsten alleine zu bleiben? Umso näher er dem Haus kam, umso mehr bemerkte er eine junge Frau an der Haustüre während sich eine andere einen der beiden Auto's vor diesem zuwandte und gerade dabei war einzusteigen als sie selbst seinen Wagen erblickte. Kurz darauf kam er neben Britta's Wagen zum stehen, während sie einstieg, den Motor startete und schon rückwärts fuhr um loszufahren als David sich die Frau hinterm Steuer nochmals ansah bevor sein Blick zurück zu der ging, welche immernoch bei der Haustüre stand. "Detective Inspector Collins?" fragte er nach und als er sich ihr näherte, holte er seinen Ausweis aus der Jackentasche um ihr diesen zu zeigen "Mein Name ist Detective Chief Inspector David Ramirez. Ich hätte da ein paar Fragen an Sie"


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      Elizabeth Collins

      Gut, die Sache mit Britta musste warten, bis die junge Frau ein wenig mehr Zeit und Kraft hatte sich damit auseinander zu setzen, auch wenn ihre Intuition ihr deutlich sagte, dass hier etwas nicht stimmte. Nun, ob ihr ihre Wahl des Jobs und auch des Auszugs war, oder die schwierige Persönlichkeit, zu der vieles in ihrer Jugend hier geführt hatte wusste sie nicht, vermutlich war es aber eine Mischung aus allem und noch dazu ihr Ruf hier im Dorf. Liz hatte schon immer einen schlechten Ruf hier, angefangen in ihrer Jugend, in der sie als Lügnerin und Geschichtenerzählerin dargestellt wurde, als sie einen jungen Mann eines sexuellen Übergriffs beschuldigte, über den Ruf der Rabentochter, kaum zog sie hier weg und lebte ihr eigenes Leben, bis hin zu jetzt, wenn die Menge erfährt, dass sie das Haus vielleicht verkaufen möchte. Egal, wie sehr sie sich bemühte, egal wie gut ihr Abschluss war, Liz würde hier immer die eingebildete Blondine bleiben, und da wunderten sich die Menschen hier, warum sie nicht hier bleiben möchte? Britta kannte das alles hier schon, aber so wirklich konnte sich die Polizistin nicht recht sagen, auf wessen Seite ihre ehemalig beste Freundin stand, schwierig.. Einzig ihre Eltern standen immer hinter ihr, aber die Zeit jetzt war auch schon vorbei.
      "Pass bitte du auf dich auf", verabschiedete sich Elizabeth von der jungen Frau in ihrem Haus und blieb für einen Moment in der Tür stehen. Von wegen Berufsverkehr.. Von wegen nett und lieb, aber das Spielchen spielte sie mit, wie immer, wenn sie hier war. Was wollten die Menschen hier nur von ihr? Wenn man ehrlich war, dann war es doch egal, was das schwarze Schaf machen wird, es würde sowieso alles falsch sein, selbst wenn Liz nach Hilfe betteln würde, dann würden sie sie doch nur alle beschuldigen, dass sie zu nichts fähig war, ja, sie kannte das Dorf hier viel zu gut.. Doch die Blondine winkte ihrer ehemaligen Freundin zu, kaum wurde ihre Aufmerksamkeit auf einen anderen Wagen gelenkt. Besuch? hier? Niemals.. Hierhin verirrte sich niemand, niemand ohne Grund jedenfalls. Ein wenig überrascht musterte sie den Mann, der aus dem Wagen stieg und ihr Grundstück betrat, sie wollte schon fast unhöflich werden, bis sie angesprochen wurde. Der Mann wusste, wer sie war, noch dazu wusste er ihre Stellung, das konnte nur etwas berufliches Bedeuten. Detective Chief Inspector.. "Es tut mir leid, aber ich bin zur Zeit nicht im Dienst", machte sie den Mann darauf aufmerksam, ehe ihre Augen auf seinen Dienstausweis blickten. Was wollte die Polizei hier jetzt von ihr? "Ich weiß nicht, ob ich Ihnen so helfen kann, aber wenn Sie reinkommen möchten". Sie machte Platz in der Türschwelle, in der sie noch stand, um den Mann nach drinnen einzuladen, wenn er schon Fragen hatte, würde er nicht locker lassen, das würden vermutlich die meisten Polizisten nicht, sie inbegriffen. "Wenn Sie um dieser frühen Uhrzeit hier sind, dann nehme ich an, dass es nicht warten kann, hm?". Liz deutete auf den Weg ins Wohnzimmer, um die Tür hinter dem Mann zu schließen, nach Schlaf war es ihr noch sowieso nicht. "Kann ich Ihnen etwas zu trinken anbieten?".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

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      David Ramirez

      Auf dem Weg zu dem Haus der Collin war ihm ebenfalls aufgefallen gewesen, dass es der selbe Weg war wenn man zur Pension der Jones wollte. Vorher gab es noch eine Abzweigung, welche man nehmen musste um dorthin zu gelangen aber dadurch Elizabeth Collins den Fall von dem Mädchen bearbeitete und die Pension der Eltern in der Nähe war....das konnte doch alles kein Zufall sein, oder? Hatte sich deswegen die Polizistin von Scotland Yard darum gekümmert? Kannte sie das Mädchen aus früheren Zeiten schon etwa? Und war sie die Fahrerin im dem dunklen Wagen gewesen, welcher heute Morgen den Tatort passiert hatte?
      Als er sich dem Haus näherte, bemerkte er das besagte Auto ebenfalls davor stehen, weshalb es sich hier wirklich um den Fahrer handeln musste. "Alles nur Zufall" murmelte er leise vor sich her als er schließlich mit seinem Wagen selbst davor zum stehen kam, aus diesem ausstieg und eine junge Dame bei der Haustüre erblickte, welche er gleich als Detective Inspector Collins fragte. Auf ihre Antwort darauf, dass sie nicht gerade im Dienst sei, bestätigte sie seine Vermutung. "Das wurde mir bereits mitgeteilt. Fährt man im Urlaub nicht an einen schöneren sonnigeren Ort als diesen hier?" versuchte er die ernste Stimmung zwischen den beiden zu lösen als er dann noch meinte ein paar Fragen an sie zu haben. Wenn selbst Miss Collins ihm keine Antworten liefern konnte, wusste er nicht wo er sonst ansetzen sollte. Klar, er könnte noch nach Oxford fahren um dort ein paar Leuten seine Fragen zu stellen aber das würde hauptsächlich auf ein paar junge Leute zutreffen, welche bestimmt in ihrer jetzigen Phase einfach nur dämliche Antworten liefern würden und darauf hatte David nun wirklich keine Lust gehabt. Daher versuchte er es erstmal über diesen Weg. "Ich denke wir beide werden schon auf einen grünen Zweig kommen" lächelte er sie charmant an und nickte auf ihre Einladung woraufhin er auch schon an ihr vorbei ging ins Haus rein und sich im Vorraum ein wenig umsah. Das Haus sah zwar ganz ordentlich aus aber man konnte trotzdem genau sehen, dass hier schon einiges lange nicht mehr gemacht wurde. Vom Tod ihrer Eltern hatte er noch keine Ahnung gehabt und eigentlich ging ihm das Ganze ja auch nicht wirklich was an. Es war ihre Familiengeschichte gewesen und nicht seine. David hatte schon so selbst genug Sorgen gehabt, da musste er sich nicht auch noch mehr aufbürden. Als sie erneut das Wort ergriff und meinte, dass es wirklich wichtig sein musste wenn er schon um die frühe Uhrzeit bei ihr erschien, wandte er seinen Blick zurück auf die blondhaarige um selbst sie für einen kleinen Augenblick zu mustern. An den Augenringen konnte er deutlich sehen, dass sie selbst schon lange nicht mehr geschlafen hatte und auch körperlich schien sie momentan nicht bei bester Verfassung zu sein. Scheint ganz so als hätte nicht nur ich ein verkorztes Leben, schoss es ihm durch den Kopf als er ihr weiter ins Wohnzimmer folgte und es hier genauso ordentlich aussah wie im Vorraum schon. "Ein schönes Haus haben Sie hier" begann er ruhig zu sprechen und schenkte dem Garten draußen einen kurzen Blick. Dieser lag selbst etwas mit gefrosterter Wiese im leichten Nebel, was zu dieser Jahreszeit nicht besonders überraschend ist "Einen Kaffee, bitte" kam es freundlich aus ihm heraus während er seine Aufmerksamkeit zurück auf die junge Frau warf "Ich hörte das Haus gehört ihren Eltern?" versuchte er eine leichte Konversation zu starten bevor es hart auf hart kam. Eigentlich kam gleich jeder Polizist auf den Punkt was er hier wollte und David war sich auch sicher gewesen, dass selbst jemand wie sie diese Regelungen kannte, daher würde es sicher nicht lange dauern geschweige denn ging er eher weniger davon aus, dass sie auf das Gespräch einging sondern eher wissen möchte warum jemand von Scarborough bei ihr war.


      "Live your Life......you only have this one chance !"
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      Elizabeth Collins

      Eines musste Liz dem Mann lassen: er war charmant und freundlich und das zu dieser frühen Stunde hier. Sie lud ihn ins Haus ein, denn wenn er schon so früh hier war, konnte es bestimmt nicht warten, bis sie die Hühner gefüttert, das Haus gewärmt und sich frisch gemacht hat, aber vielleicht würde es auch etwas Ablenkung hinein bringen, von der schlechten Laune,die Britta hier gelassen hatte. Elizabeth schloss die Tür hinter dem Polizisten, sie nickte auf seine Bemerkung hin, dass das Haus schön war, sagte jedoch kein Wort dazu, sondern lud ihn lieber in das Wohnzimmer hinein, welches gerade aus durch war. Es war noch immer kühl im Haus, aber es war in Ordnung, jedenfalls für die Blondine, die dem Mann etwas zu trinken anbot. Kaffee war kein orivkem, das wusste sie sogar, wo es sich hier im Haus befand, devsmab nickte Liz und ging in den Raum nebenan, der relativ offen zum Wohnzimmer gehalten wurde. Der untere Bereich in dem gesamten Haus war offen, das Wohnzimmer, die Küche und das Esszimmer wurden nur durch Ecken getrennt, nicht durch eine Tür. "Es gehörte meinen Eltern",verbesserte sie den Mann in ihrem Wohnzimmer und schaltete die Maschine an, in der noch Kaffeebohnen zu finden waren. Diese wurden gemahlt, der Kaffee kurz darauf gebrüht, währenddessen bereitete Liz auf einem Tablett Milch und Zucker vor, stellte sich selbst eine Wasserflasche und ein Glas hin, die wollte nach dem Besuch noch etwas schlafen, da würde Kaffee kontraproduktiv wirken.
      "Meine Eltern sind leider vor kurzem von uns gegangen", beendete sie ihren Satz vom vorhin, als Liz das Tablett mit dem Kaffee zurück zu dem Polizisten brachte. Sie stellte dies auf dem kleinen Tisch vor dem Sofa ab, stellte dem Mann die Tasse hin, er konnte sich sonst nehmen, was er wollte. "Wie kann ich Ihnen denn helfen?". Sie griff nach ihrer Flasche und füllte sich ihr Glas, ehe sich die Frau auf das Sofa setzte und zu dem Polizisten sah. Sie war nicht im Dienst, viel konnte sie nicht tun.. oder ging es hier wirklich um ihre Eltern?
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      David Ramirez

      Während die Polizistin auf seine Bitte nach einem Kaffee in den nächsten Raum verschwand, woraufhin er vermutete, dass dort die Küche lag, rieb er sich mit den Händen ein wenig über die Arme, da es hier drinnen wirklich ziemlich frisch war, während seine Augen durch den Raum gingen und ein paar Familienbilder erblickten. Da sie heute Morgen ja wahrscheinlich der Fahrer war, welcher am Tatort vorbei gefahren war, vermutete er, dass sie wohl noch keine Zeit zum einheizen hatte, was die kalte Temperatur hier drinnen erklären würde. Zumindest sollte dies schnell erfolgen, sonst konnte es gut sein, dass sich die junge Frau eine Erkältung holte und soweit er wusste, lag noch nie jemand gerne mit Schnupfen, Husten, Fieber und Schüttelfrost oder sonst solchen Symptomen gerne zu Hause. Auf den Fotos sah man ein älteres Pärchen auf dem Sofa lächelnd in den Armen sitzen, was wohl die Eltern von ihr sein mussten. Auch Bilder von der gesamten Familie, meistens mit einem jungen kleinen Mädchen drauf, waren auf den Regalen zu sehen. Sie mussten wirklich eine glückliche Familie gewesen sein aber dafür gab es kaum Bilder mit Elizabeth drauf, wie sie jetzt aussah oder zwischen jetzt und Kind sein. War das beabsichtigt? Noch bevor er mit seinen Gedanken weiter kam, ertönte schon ihre Stimme aus dem Nebenraum, welche besagte, dass es das Haus ihrer Eltern 'war'. War? Waren sie etwa verstorben oder sind sie ins Pflegeheim gekommen? David hatte gar keine Möglichkeit mehr gehabt sie danach zu fragen als Elizabeth im nächsten Moment schon mit einem Tablett, mit allen Dingen die man zum Kaffee vielleicht haben wollte, zu ihm in Wohnzimmer kam und dabei erklärte, dass diese erst vor kurzem verstorben sind. "Das tut mir leid. Das wusste ich nicht. Mein herzliches Beileid" sprach er sofort aus während er sich dann zum Tisch bewegte, sich eine Tasse nahm und diese mit Kaffe und etwas Milch fühlte. Zucker brauchte er nie dazu, da das süßliche nicht gerade seines war aber das konnte sie ja nicht wissen. Genau wie er es sich vorher gedacht hatte, kam Elizabeth schließlich schnell auf den Punkt indem sie wissen wollte, wie sie ihm weiterhelfen könne. "Sagt Ihnen der Name Sarah Jones etwas?" begann er selbst nun von seinem allgemeinen Vorhaben zu sprechen geschweige denn nach dem Grund weshalb er hier war. "In einem Bericht ihrer Akte steht drinnen, dass sie vor 1 1/5 Jahren in London dort Raubzüge durchgeführt hat. Dieser Fall wurde damals von Ihnen persönlich übernommen" sprach er in Ruhe weiter um ihr die Sache zu erklären. "Das Mädchen wurde heute Morgen in den Hochmooren am großen Feld tot aufgefunden. Soweit ich mich auch gut erinnern kann und vermutlich auch nicht täusche, sind Sie dort vorbei gefahren" was natürlich nicht ungewöhnlich war, wenn er sich die Herfahrt ansah. Soweit er erkennen konnte, gab es nicht mal eine andere Route zu ihrem Haus, daher ließ es sich so oder so nicht vermeiden. "Kennen Sie die Pension, welches hier in der Nähe ihres Hauses ist? Es gehört ebenfalls einer Familie Jones, welche zufällig die Eltern des Kindes sind" wollte er noch von ihr wissen als er einen Schluck vom Kaffee machte, welcher wirklich lecker schmeckte. Was für eine Sorte das wohl war? Vielleicht sollte er Öfters auf einen Kaffee vorbei kommen....was eher unwahrscheinlich passieren würde, da David nicht gerade ein kontaktfreudiger Mensch war.


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      Elizabeth Collins

      Die Beileidsbekundungen waren etwas neues für die junge Frau, denn bisher suchte sie auch kaum Kontakt zu dem Rest der Familie und zu anderen Menschen, die ihre Eltern kannten. Sie wusste nicht, wie man damit umging, vor allem wollte sie sich auch nicht länger mit dem Thema beschäftigen, denn nach ihrem Zusammenbruch hier in diesem Haus vor wenigen Minuten war sie sich auch nicht sicher, wie sie reagieren würde. "Danke", antwortete sie und beließ es auch dabei, es war jetzt nicht Zeit in Erinnerungen zu stecken, oder irgendetwas zu erzählen, dieser Mann hier hatte ein paar Fragen und dafür war Liz da, deshalb hat sie ihn hinein eingeladen. Sie nahm einen Schluck aus ihrem Glas, während sich der Polizist seinen Kaffee vorbereitete, wie er ihn haben wollte. Ob ihr der Name Sarah Jones etwas sagte? Ja, natürlich! Aber bevor sie etwas sagen konnte fuhr der Mann fort und sprach von dem Bericht, in welchem er ihren Namen fand. Ja, daran erinnerte sie sich auch noch, auch wenn es anderthalb Jahre her war. Dass Sarah tot war ließ Elizabeth kurz schwer schlucken, die Familie Jones war vermutlich komplett am Boden zerstört.. "Ja, da bin ich vorhin vorbei gefahren, als ich auf dem Weg nach Hause war", stimmte sie dem Mann zu, das war also vorhin da los, eigentlich hatte Liz gedacht, hier in dem kleinen Städtchen würde so etwas niemals passieren. "Die Familie Jones ist sehr gut mit meiner Familie befreundet, seit Generationen schon.. Nichts ungewöhnliches, wenn die beiden Grundstücke quasi im Wald aneinander liegen", verriet sie und beantwortete damit eigentlich schon die Frage, ob sie Sarah Jones kannte. "Ich habe in London den Fall auf den Wunsch meiner Eltern hin angenommen.. Die Jones wollten auf Nummer sicher gehen, dass sie nicht weiter auf die schiefe Bahn rutscht und hofften auf mehr Informationen, denn Sarah hat keinen Kontakt zu ihnen gehalten". Sie war eigentlich ein gutes Mädchen, welches frei sein wollte, nicht mehr nach den strengen Regeln ihrer Eltern leben wollte. "Aber nachdem sie sich nichts mehr hat zu Schulden kommen lassen habe ich auch nichts mehr von ihr gehört.. Ich habe mich auch um ehrlich zu sein nicht weiter darum gekümmert.. Sie war ein Teenie, wie jeder andere in diesem Alter". Es tat ihr leid, dass sie nur ein kurzes Leben führen konnte, doch wer weiß, ich was sie sich alles hat verwickeln lassen, dessen konnte sich nur sie selbst vermutlich sicher sein.
      Liz nahm einen Schluck aus ihrem Glas. "Ihre Eltern haben sie wirklich geliebt.. Aber sie konnten leider nicht gut los lassen".
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      David Ramirez

      Über den Tod von jemanden zu sprechen der einem Nahe stand, war niemals einfach gewesen und meistens wünschte man sich, dass man schnell das Thema wechseln konnte. Da konnte David selbst aus Erfahrung reden. Als seine Frau damals verstorben war, war zum Glück nicht wirklich jemand gekommen, weil die meisten Verwandten von ihr in Los Angeles wohnten und somit konnte er dem Ganzen schon mal gut aus dem Weg gehen. Nur der Vater von ihr war noch in Texas aus beruflichen Gründen gewesen, der ihm schließlich dabei half von dort wegzukommen. Ob dies hier aber besser war, war wiederrum eine andere Sache gewesen. Doch jetzt ging es hier nicht um ihn sondern um die junge Dame vor sich, welche selbst momentan einen großen Verlust erleben musste: Der Tod ihrer Eltern. Um nicht selbst wieder schwer depressiv zu werden um später, was wohl oder übel sowieso vorkommen wird, erneut zur Flasche zu greifen, kamen beide auf den Punkt warum er heute und das auch noch so früh bei ihr auftauchte. David erklärte in kurzen Worten, dass Sarah Jones tot in den Hochmooren aufgefunden wurde sowie, dass er den Namen der Detective Inspector Collins in einer der Akten von ihr gelesen hatte. Ohne sich groß dagegen zu streuben, bestätigte die blondhaarige schnell heute Morgen an dem Tatort vorbei gefahren zu sein sowie das Mädchen und deren Familie zu kennen und ihren Fall in London bearbeitet zu haben. //Ging ja leichter als gedacht//, ließ er es kurz durch den Kopf wandern. "Ist es Ihnen denn nicht merkwürdig vorgekommen warum sie von Oxford soweit weg war? Ich meine es ist ja nicht gerade ums Eck, wenn man bedenkt, dass es 56 Meilen sind, welche die beiden Ortschaften trennen" wollte er weiter von ihr wissen " und soweit ich weiß ist es in Groß Britannien nicht erlaubt unter 16 Jahren ein Auto zu fahren. Wie also glauben Sie, dass ein Mädchen in ihrem Alter es dorthin geschafft hat?" Öffentliche Verkehrsmitteln hatte David genauso schon ausgeschlossen gehabt, da die Verbindungen zwischen den beiden nicht gerade die Besten waren und wenn musste man 3x umsteigen und David konnte sich irgendwie nicht vorstellen, dass Sarah dies für einen Raub auf sich nahm. "Gab es damals bei diesen Raub in London noch weitere Mitstreiter oder Anzeichen dafür?" stellte er ihr schon die nächste Frage auch wenn im Bericht von ihr drinnen gestanden hatte, dass es keine Komplizen gab. Aber wenn sie wirklich sich nichts zu Schulden hat kommen lassen, wie es Miss Collins bereits selbst bestätigt hat, wie kam es dann überhaupt zu all den Raubzügen? "Was geschah genau danach, nachdem Sie sie festgenommen haben?" David musste den ganzen Ablauf genau wissen um auch zu wissen wann sie sich weiter Richtung Norden aufgemacht hatte. Hatte Sie der Polizistin gvon Scotland Yard gegenüber irgendwas erwähnt gehabt? Wusste sie, dass Sarah weiter gehen würde oder gab sie ihr ein kindliches Versprechen es nie wieder zu tun und sie vertraute auf deren Worte? David musste zugeben, eine mit ihrem Rang gar nicht so blöd zu halten aber da sie Sarah schließlich von der Familie schon kannte, konnte es doch gut sein, dass sie ihr vertraut hatte? Und nun hatten sie den Salat serviert mit ihrer Leiche.


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