DNA (Hungerfeuer & Uki)

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    • DNA (Hungerfeuer & Uki)

      Vorstellung

      Einige Wochen war Quinn nun schon in New Leaf und schlich umher. Er hatte sich recht gut eingefunden und doch war alles so, dass er noch immer auf der Hut sein musste. Es gab immer wieder Fragen auf die er keine Antworten geben wollte. Aber er hatte sie aber gefunden und dies hatte ihn schon einige Arbeit gekostet. Noch hatte er kaum ein Wort mit ihr gewechselt, da er nicht zu auffällig vorgehen wollte und doch behielt er sie immer im Auge. Sie schien noch nichts zu wissen davon, dass sie besonders war und auch konnte es gut sein, dass ihre Kräfte sogar noch schlummerten. So war es bei ihm auch gewesen und er hatte sich gewundert als er bei seinen Nachforschungen, die ziemlich schwer gewesen waren, festgestellt hatte, dass er nicht der Einzige war. Dann hatte es noch mal länger gedauert sie zu finden und nun war er hier. Er würde ihr beistehen und ihr helfen, wenn ihre Fähigkeiten auftauchen würden und doch konnte er ja kaum einfach zu ihr gehen und dies sagen. Er musste warten und doch hatten sie nicht zu lange Zeit. Wer wusste schon wann "sie" kommen würden?
      Die Schulklingel war es, die Quinn nun aus diesen Gedanken riss und ihn aufschauen ließ. Seine neuen Klassenkameraden hatten scheinbar nicht die Zeit verträumt so wie er und hatten alle schon ihre Sachen gepackt. Quinn warf nun seine Bücher in seine Tasche und diese noch gerade rechtzeitig über seine Schulter, ehe er von hinten gepackt wurde und durchgeschüttelt. "Quinn, endlich Wochenende, Mann.", kam es von Joe, einem seiner Teammitglieder aus dem Basketballteam. Er bekam nur ein Lächeln und nicken von Quinn, der schon wusste, dass es eine recht stumpfsinnige Unterhaltung werden würde. "Heute Abend ist die Party. Das wird der Hammer. Du bist doch auch sicher dabei oder?" Quinn nickt erneut und grinste nun breit. "Sicher bin ich dabei. Wie wohl jeder an der Schule, der ein gewisses Alter hat, oder?" Ee musste locker wirken, aber heute Abend sollte der Tag sein an dem er sich Ava wirklich nähern wollte. Er wusste, dass er die Party nutzen konnte um locker mit ihr ins Gespräch zu kommen.

      @Hungerfeuer
      Wie kann man nur so hirnlos sein?



    • Die letzte Stunde fühlte sich für Ava wie eine halbe Ewigkeit an. Entweder lag es daran, dass es einfach Freitag war und sie nach Hause wollte oder daran das Physik einfach nicht ihr Lieblingsfach war. Die ganzen Formeln und berechnen lösten bei ihr meistens nur Verwirrung und Kopfschmerzen aus. Umso glücklicher war sie als die Klingel sie erlöste. Schnell waren ihre Arbeitsmaterialen in der Tasche verstaut und die Tasche über die Schulter gehangen. Dadurch das sie fast in der ersten Reihe saß, musste sie etwas auf ihre beste Freundin warten, die sich langsam den Weg durch die Reihen bahnte. Natürlich überhörte sie dabei das lautstarke Gespräch zwischen Joe, ein ganzschönen Angeber und Quinn, den mysteriösen Neuen nicht. Dann erst viel ihr wieder auf, dass heute die Party anstand. Eigentlich wollte sie sich das Besäufnis nicht an tun, aber ihre beste Freundin Mika hatte ihr keine Wahl gelassen. Mittlerweile hatte Mika sie auch erreicht und beide steuerten ihre Spinde an um die überschüssigen Bücher abzulegen. Gerade als sie den Spind schließen wollte, erschreckte sie Joe. Irgendwann hatte er sich dazu entschlossen, dass Mika seine Angebetete ist. Bis jetzt hatte sie ihn jedoch immer abblitzen lassen, doch er gab seine Hoffnung nie auf. " Ich hoffe dich nachher auf der Party zu sehen." raunte er ihr entgegend, während Ava nur unbeeindruckt daneben stehen konnte. "Natürlich, aber Ava kommt auch mit" konterte Mika, nahm Ava an die Hand und zog sie mit sich Richtung Ausgang der Schule.

      Eine Stunde vor Partybeginn traf sich Ava mit Mika. Während ihren Weg zu Mika, kam es Ava immer so vor, als würde sie beobachtet werden. Deswegen war sie um so glücklicher und erleichtert als sie bei Mika eintraf. Diese begrüßte sie und machte sich natürlich gleich darüber her Ava auch richtig her zu richten, was eigentlich garnicht Avas Fall war.
    • Das Gute an Joe war, dass er ein Auge auf Mika geworfen hatte. Sicher war er auch so nett, aber eben nicht der Hellste und unter normalen Umständen sicher niemand mit dem sich Quinn abgegeben hätte. So aber waren sie in einem Team und da Mika die beste Freundin von Ava war, waren sie oft zusammen und er hatte eine Ausrede öfter in ihre Richtung zu sehen. Ja, Quinn hatte es gut durchgeplant gehabt mit wem er sich abgab, auch weil dieser Ort nur ein Mittel zum Zweck war. So wusste er auch ganz genau, dass eben diese Mika dafür sorgen würde, dass Ava auch da war. Quinn verabschiedete sich von Joe als dieser noch mal zu Mika ging um sie zu nerven, denn er mochte es auch nicht sich wie das 5 Rad am Wagen zu fühlen und außerdem hatte er kein Interesse daran die sehr dürftigen Flirtversuche von Joe zu sehen. Stattdessen stellte er sich etwas wie ein Stalker an seinen Spind und sortierte länger als nötig die Bücher darin um die Szene oder eher Ava im Auge zu behalten. Wer die Hintergründe davon nicht kannte und ihn so sah, der würde ihn wohl wirklich für einen Stalker halten, wenn er es mitbekam. Doch er war gut und bis jetzt schien es noch niemanden aufgefallen zu sein.

      Auch wenn Quinn sich Sorgen machte, ob er sie wirklich aus den Augen lassen konnte und ihr nicht passieren würde, so beschloss er, dass es nun für die paar Stunden schon gut sein würde. Er hatte etwas Vorlauf vor den Anderen und so schnell würden sie diese Stadt schon nicht finden. Schweren Herzens schaffte er es und war einer der Ersten am Partyplatz, denn er hatte sich zum helfen gemeldet. So würde er auch mitbekommen wer alles kam. Es war wirklich ein Vorteil ein Kerl zu sein, denn er hatte sich nur ein Hemd übergeworfen und etwas Gel in die Haare gemacht und war fertig. Dass Frauen sich immer schminken mussten verstand er sowieso nicht. Quinn und Joe, der ebenfalls früh dran war, finden an die Getränke hinzustellen und alles weitere vorzubereiten. Da es unter freiem Himmel stattfand würden sie sich immerhin nicht wirklich benehmen müssen oder viel aufräumen müssen. Das Lagerfeuer war zum Glück nicht seine Aufgabe, denn die Jungs, die damit zu tun hatten, schienen sich ziemlich abzumühen.
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    • Tatsächlich brachte Mika fast den gesamten Nachmittag damit zu Ava herzurichten, was diese nur murrend über sich ertragen musste.
      Als die letzte Locke gelegt war und der Eyeliner perfekt um ihre Augen verlief, war es Zeit zu gehen. Natürlich hatte die Party schon vor einiger Zeit begonnen, doch Mika war jemand, der gerne Joe zappeln lässt. Sie wusste wie sehr er an ihr hing und nutze dieses auch gutartig aus, also warum ihn nicht etwas ärgern?
      Ava zog bevor sie Mikas Haus verließen ihr Beanie über den Kopf was direkt getadelt wurde von Mika. Jedoch interessierte es Ava recht wenig, schließlich waren platte Haare nicht so schlimm, als zu frieren. Nachdem auch Mika fertig mit anziehen war, wurde es Zeit zu gehen. Die Beiden liefen bewusst, denn es war nur knappe 10 Minuten Fußweg. Als sie sichlichlich ankamen, waren schon einige bekannte Gesichter zu sehen, der erste Alkohol wurde ausgeschenkt und das Feuer knisterte langsam vor sich hin. Joe sein Gesicht hellte eine Oktave auf, als er die Beiden sah. Natürlich lag es nicht an Ava, welche dies sofort merkte und lieber zurück zog. In diesen Argumentation über Liebe und Beziehumg wollte sie nicht verwickelt werden. So tigerte sie zu den Getränken, schnappte sich etwas Alkofreies und platzierte sich auf einem Klappstuhl am Feuer um die Wärme zu genießen und in Ruhe das Treiben beobachten zu können.
    • Die Zeit kroch förmlich nur so dahin. Nachdem sie mit den Vorbereitungen fertig waren und einige Stühle auch schon um das Feuer standen, dass zum Glück doch gelungen war, fing Joe an ihm erzählen zu wollen wie toll und besonders Mika doch war. Er musste sich zusammen nehmen seinem neuen Kumpel nicht das Gegenteil direkt ins Gesicht zu sagen. Es war nicht so, dass sie nicht hübsch war oder unfreundlich, aber er kannte sie nicht mal wirklich. Außerdem war sie vor allem nur eines: Ein gewöhnlicher Mensch. Deshalb war das wirklich Besondere in dieser Gegend Ava, doch dies verstand keiner außer ihm. Aber eigentlich auch zu seinem und ihrem Glück.
      So schaltete Quinn sein Hirn auf Durchzug als Joe zum gefühlt tausendsten Mal sagte wie wunderschön doch Mika war und plötzlich huschte sein Lächeln über seine Lippen, denn Mika war gekommen und somit würde er nun diese belästigen und der Neue war vom Haken. Dies ließ Quinn sich nicht zweimal sagen, denn auch er hatte heute was vor. Doch anders als Joe war er nicht auf Ava als eine Freundin in der Art aus. Er wusste Dinge über sie, die sie nicht mal selbst wusste und noch dazu wollte er sie beschützen, denn er hatte es schon hinter sich.
      Nachdem sie sich nun direkt ans Feuer gesetzt hatte und obwohl sie schon lange hier war dennoch alleine saß, beschloss er sich zu ihr zu gesellen. Langsam ging er in ihre Richtung und nahm sich noch schnell ebenfalls was ohne Alkohol. Klar trank er ab und an welchen, aber er war kein großer Freund davon und noch dazu sollte er lieber nüchtern bleiben heute Nacht. So setzte er sich auf den Stuhl neben ihr und sah zu ihr rüber. „Ava, wenn ich mich recht erinnere. Oder „Mikas Schatten“ wie Joe dich nennt.“ Er versuchte es lässig und eher so klingen zu lassen als wäre er nicht wegen ihr hier und würde nur so mit ihr reden, weil er nichts Besseres zu tun hatte.
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    • Eine ganze Weile konnte Ava ihre Ruhe genießen. Sie war nie der Mittelpunkt von sozialen Veranstaltungen, was ihr im Endeffekt ganz gelegen war. Gerade als sie an ihren Becher nimmte, platzierte sich Quinn auf den faltbaren Campingstuhl neben Ava platzierte.
      Seine Begrüßung verwunderte Ava, zuvor hatte Quinn kein direktes Wort mit ihr gewechselt, sondern sie immer nur beobachtet. Auffällig häufig beobachtet, aber bis her hatte ihr nie jemand geglaubt.
      Mit einem schelmischen Blick konterte sie: "Ah, der mysteriöse Neue aka der Handlanger von Joe". Nach einem weiteren Schluck aus ihrem Becher, blickte sie ins Feuer. "Aber ja, Ava ist richtig." gab sie ohne den Blick abzuwenden von sich.
    • Natürlich hatte Quinn Angst, dass er zu forsch rangehen könnte und sie verschrecken, aber ihm saß nun mal auch die Zeit im Nacken. Als sie nun jedoch lächelte und gekonnt konterte erwiderte er dieses. Ja, er hatte sie doch richtig eingeschätzt als eine Frau mit Humor und keine Mimose. „Nun… ich denke nicht, dass ich sein Handlanger bin, immerhin planen wir keinen Einbruch oder der Gleichen und versteh mich nicht falsch: Joe ist nett, aber ich denke auch nicht, dass er dazu das kreative Genie hat. Aber nun genug davon: Sitzt du gerne eher Abseits? Ich hätte gedacht, dass du bei so einer Freundin auch mal gerne im Geschehen bist.“ Er beschloss es beim Smalltalk zu lassen fürs erste. Er musste sich mit ihr anfreunden und ihre Fähigkeiten waren immerhin noch nicht erwacht, sonst würde er es spüren und sie seine. So war diese Verbindung, denn immerhin waren sie nicht die einzigen Besonderen. „Ich für meinen Teil finde es angenehm Leute zu sehen, aber ich muss nicht immer mit ihnen reden, weißt du?“
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