How to impress an Idol [Lucy-chan & Alicees]

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Willkommen zurück!
    Wir freuen uns riesig wieder online zu sein. :) Leider kam es bei der Aktualisierung einiger Komponenten zu größeren Inkompatibilitäten, welche in Handarbeit einzeln behoben werden mussten.
    Damit hat sich für die Nutzung des Forum folgendes verändert:
    Bisherige Links zu Beiträgen sind nicht mehr gültig, da sich die Link-Struktur geändert hat. Wir arbeiten daran, dass auch alte Links wieder funktionieren, können aber noch nichts versprechen.

    Liebe Grüße
    Euer ARC-Team

    Hinweis: Solltet ihr Probleme haben Seiten im Forum aufzurufen (Fehler 404 z.B.), aktualisiert die Seite! Ihr habt noch die alte Version zwischengespeichert.

    • How to impress an Idol [Lucy-chan & Alicees]

      @Lucy-chan

      Es war soweit! Heute war endlich das Konzert auf das Sunhi so lange gewartet hatte! Viel zu lange hatte sie sich darüber Gedanken gemacht, was sie zu dem Konzert anziehen sollte. Immerhin war es ein besonderes, sie durfte hinter der Bühne dabei sein, was im ersten Moment vielleicht langweilig klang, allerdings kam sie so näher an die Band heran, als die Fans in der ersten Reihe. Und sie konnte die Bandmitglieder in den Pausen zumindets sehen. Mit viel Glück würde vielleicht einer von ihnen mit den 10 Backstagefans reden? Trotz des geplanten Outfits entschied die junge Frau sich dazu sich, wie meistens, bequem anzuziehen. Ein Tshirt das bequem saß, eine passende lockere Hose dazu, eine Tasche, die sie um ihr Bein schnallte, ein schwarzer Schnallengürtel um ihre Taille, damit wenigstens irgendwas ihre Figur betonte und einen ihrer geliebten Mützen auf den Kopf. Ihr ungefährer Stil sollte zu dem der Tour und dem dazugehörendem Album passen. Dazu schminkte sie sich nur dezent. Wahrscheinlich würde es so warm werden, oder sie so nervös, das sie jedes Makeup einfach weg schwitzen würde. Sie betrachtete sich im Spiegel. Erstaunlich unterwältigend. Sie schmiss sich eine Jacke über, das einzige, was darauf hindeutete wohin sie heute ging. Und das auch nur, weil die einen kleinen Patch der Band auf den Rücken genäht hatte. Offensichtlicher Merch war noch nie ihr Ding gewesen. Sie sprang einige Male durch das Zimmer und machte alle möglichen Bewegungen, um zu prüfen, ob sie sich in den ausgewählter Klamotten gut bewegen konnte. Als sie mit allem zufrieden war verließ sie ihre Wohnung schließlich, sprang in einen Bus, fuhr mit diesem zur U-Bahn Station und fuhr von da an zum Stadion weiter. Sie hatte Kopfhörer in den Ohren und hörte auf dem Weg Musik um sich schonmal etwas einzustimmen. Endlich angekommen wartete sie geduldig mit der Masse auf den Einlass. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis sie schließlich dran war und direkt von einem der security Leuten mitgenommen wurde. Sechs der anderen Frauen mit so einem Ticket warteten bereits auf den für sie vorbereiteten Plätze. Einer der Frauen winkte sie zu und umarmte sie schließlich als sie bei ihr war. "Oh Gott gut das du auch da bist. Ich bin so aufgeregt!" Sunhi nickte grinsend. "Ja ich auch", antworte sie schließ als sie ihre Freundin losließ und sich neben sie setzte. "Ich bin Sunhi", sagte sie in die Runde, allerdings schienen die anderen keinen Wert auf eine Vorstellung oder eine Unterhaltung zu legen. Sunhi blickte auf ihre Uhr. Es dauerte noch eine dreiviertel Stunde bis das Konzert anfing. Sie war relativ spät am Stafion gewesen. Auf dem Boden vor ihnen war ein Bereich abgeklebt, auf dem die Zehn Fans sich unbeaufsichtigt bewegen konnten. Gespannt sah sich Sunhi um, ob schon jemand zu sehen war, während sie sich die Tasche die um ihr Bein geschnallt war abnahm und über ihren Sitz hing. Dann zog ihre Freundin ihr Handy aus ihrer Tasche. "Wir müssen noch ein Bild machen. Das lad ich dann nachher alles hoch." Sunhi seufzte kurz. Aber was tat sie nicht für ihre beste Freundin. So machten sie zusammen ein Selfie, welches praktischen sofort mit passenden tags versehen und hochgeladen wurde. Sunhi ware regelmäßig auf ihrem Account zu sehen, ihre beste Freundin sie auch oft aufnahm wenn Sunhi durch eine Straße turnte oder neue Tänze einübte. Sie war der festen Überzeugung das man solche Momente irgendwo festhalten und aufbewahren musste. Sunhi teilte diese Meinung zwar nicht, spielte aber mit solange ihrr Freundin sich freute.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Sora Lim


      Der Blick in den Spiegel zeigte ihm genau den jungen Mann, den er sehen wollte. Sora war aufgeregt, auch wenn es nach Außen hin so gar nicht danach wirkte und auch wenn man meinen könnte, er habe das schon so oft gemacht, es sollte ihm langsam wirklich ins Blut übergegangen worden sein. Nun, wenn er ehrlich war war jedes Konzert aufs Neue aufregend, auch wenn es die Meisten so nicht erwarteten. Da draußen warteten hunderte, tausende von Menschen, um ihn und seine Kollegen singen zu hören, um sie tanzen zu sehen und um dieses Gefühl zu verspüren dazu zu gehören. Sora war verrückt nach diesem Gefühl, er war verrückt nach dieser Aufmerksamkeit, nach dem Glück, welches er bei den anderen verspüren konnte, auch wenn er es so niemals zugeben würde. Das Leben im Rampenlicht hatte immerhin auch viele negative Seiten, die er nur zu gerne auslassen würde, aber leider konnte man sich nicht die Rosinen heraus picken, um den Rest ohne zu essen..
      "Bist du bereit?", fragte ihn Dang und klopfte ihm auf die linke Schulter, was Sora direkt aus seinen Gedanken heraus riss. Dieser nickte, ehe das Grinsen auch auf seinen Lippen zu sehen war. "Klar", antwortete er, woraufhin seine Schulter auch wieder locker gelassen wurde. Und wie er bereit war! Jeder Zeit zu jeder Tageszeit und jedem Moment, immerhin trainierten sie genau dafür sechs Mal die Woche, um die Konzerte ohne Wenn und Aber von Vorne bis Hinten perfekt aufzuführen.

      "Jungs!". Eine tiefe männliche Stimme ertönte und klatschte in die Hände, um die Aufmerksamkeit der Fünf zu bekommen, die sich noch etwas vorbereiteten. Es war Nicolas, ihr Manager, ein Amerikaner, der hoffte in Korea Fuß zu fassen. Nun, er hat es mit den BigFive geschafft, er hat es geschafft sie vor allem nicht nur in Korea groß heraus zu bringen, sondern auch die ganze Welt von ihnen sprechen zu lassen. Eines muss man dem Mann lassen, er erfüllte sein Versprechen. "Wir haben heute einige Backstagekarten, benimmt euch bitte und seid lieb! Ich weiß, es ist immer besonders anstrengend sich in den Pausen noch um Fans hier zu kümmern, aber das brauchen wir und das tut euch ganz gut, vor allem euren Ansehen!". Die Jungs nickten alle, Fans in dem Backstagebereich bedeuteten immer wirklich ein klein wenig mehr Stress, ein wenig mehr Anstrengung und keine freie Minute, um sich mal fallen zu lassen. Sora war meist genervt, wenn es welche gab, auch wenn er seine Fans wirklich gern hatte, aber es ließ ihm nie einen Moment um durchzuatmen. Er würde sich sein Lächeln trotz allem aufsetzen, ohne größere Probleme. "Heute haben wir nur Damen da.. Ihr könntet mal Hallo sagen gehen, sich mal vorstellen und ein paar Minuten mit ihnen verbringen.. Flirtet, quatscht sie an, seid ihr selbst, wie ihr es auch sonst immer tut!". Nicolas klatschte ein weiteres Mal in die Hände, ehe er sie aneinander rieb. "Macht mich stolz, Jungs!". Sora nickte ehe er noch ein Mal in den Spiegel blickte, um sich zu vergewissern, dass alles saß. Seine Haare fielen locker herunter, er trug heute lediglich Schwarz, ihr Motto war 'Black&White', dabei trugen drei kombinierte Outfits aus schwarz-weiß, einer war gut in weiß gekleidet und Sora trug schwarz, seine Lieblingsfarbe.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sunhi Hwang

      Es dauerte nicht lange bis Danbi die Fotos hochgeladen hatte. Wenn Sunhi die Bilder auf ihrem Account so ansah konnte man fast schon meinen das es ihr eigener Account war. "Sagmal hast du nicht erzählt das du was neues geübt hast?", fragte Danbi. Sunhi runzelte die Stirn. "Ah... Du meinst den Salto?" Danbi nickte. "Der sitzt schon seit ein paar Wochen sogar." Sunhi grinste. "Zeig ich dir bald." Aufgeregt nickte Danbi. "Nicht jetzt?" Sunhi sah sie etwas zweifelnd an, dann lachte sie. "Klar gerne, am besten auf der Bühne?", schlug sie schließlich vor. Dann musste auch Danbi lachen. Sunhi verschluckte sich beim Lachen, als sie das "Ja!" vom Danbi hörte, welches sich weniger ironisch anhörte als Sunhi es sich gewünscht hätte. "Setz mir keine Flausen in den Kopf, ich hab mir vorgenommen heute mal nicht negativ aufzufallen.", beendete Sunhi nun das Thema. Dann sah sie noch einmal vor zur Bühne und schüttelte kaum merkbar den Kopf. Solche Sachen durfte man ihr gegenüber echt nicht zu laut sagen. Dann stand sie von ihrem Stuhl auf und streckte sich. Inzwischen waren alle 10 Backstagefans da. An einer von ihnen blieb Sunhis Blick hängen. Sie wirkte fast schon unecht, so perfekt geformt sah die Frau aus. Sunhi konnte keinen Makel an ihr entdecken. Dazu strahlte sie eine unwirkliche Präsenz aus. Fast schon wie ein Elf saß sie auf ihren Stuhl und beobachtete das Geschehen. Sunhi folgte ihrem Blick. Sie sah einem der Techniker zu, wie sie die Lichter ausrichteten. Dann runzelte sie die Stirn. "Danbi?" Sunhi zeigte in die Richtung in die sie sah. "Steht da hinten Joon?" "Was?! Joong?" Aufgeregt sah ihre Freundin in die Richtung und nickte dann aufgeregt. "Ja! Aber..." Danbi sah sich hektisch um. "Wo sind die anderen vier?" Sunhi zuckte mit den Schultern. "Vielleicht fragt er nur was nach..." kaum hatte Sunhi das ausgesprochen verschwand Joong schon wieder aus ihrem Sichtfeld.

      Es verging einige Zeit. Sunhi sah wieder auf ihre Uhr. Noch 15 Minuten. Danbi hattr sich weiter Mühe gegeben Sunhi dazu zu überreden diesen geübten Salto endlich zu machen. Geduld war sicher keine ihrer Stärken. Schließlich hatte Sunhi sich breitschlagen lassen. Seufzend setzte sie ihren Hut ab und stellte sich an ein Ende des abgeklebten Kastens. Die 10 Fans wurden schon darüber informiert, dass die Abgrenzung deutlicher gemacht werden würde, wenn sie diese zu radikal überschreiten würden. Als sie sich sicher war, dass die anderen Fans sitzen bleiben würden, und Danbi ihr Handy startklar hatte und das Zeichen gab das sie das ganze jetzt aufnahm holte sie tief Luft, dann machte sie einen Schritt vorwärts, sprang ab und machte schließlich den Salto auf den Danbi so gedrängt hatte. "Geht doch!", jubelte Danbi. "Naja... Ist wahrscheinlich spannender, wenn man das von einer Mauer auf eine andere macht." Sunhi setzte ihren Hut wieder auf den Kopf bevor sie sich wieder setzte. Dann sah sie sich das Video an. Und ehe sie etwas dazu sagen konnte lud Danbi das ganze bereits hoch. Gerade wollte sie etwas dazu sagen, jedoch fingen die anderen 8 Frauen an aufgeregt zu quietschen. Verwirrt sah Sunhi erst zu ihnen, dann sah sie nach vorne und sah den Grund. Die fünf Bandmitglieder kamen kamen in den Backstage Bereich. Der Eingang für sie war für die zehn Fans in ihrem abgeklebten Bereich gut sichtbar. Danbi öffnete die Kamera auf ihrem Handy, bereit Fotos zu machen sobald es sich anbiet. "Guck mal wie entspannt sie aussehen dafür das sie gleich vor so vielen Leuten auftreten.", murmelte Sunhi und schüttelte sich bei der Vorstellung. Aufgeregt sah Sunhi den fünf Männern zu, wie sie einfach nur liefen und sich noch mit einander unterhielten. Schließlich kam Joong als erstes zu den 10 Fans, mit einem geschmeidigen Lächeln auf den Lippen. "Guten Abend die Damen." Charmant lächelte er zu den Frauen. Danbi schien fast zu explodieren vor Aufregung, wie es der Zufall so wollte war Joong ihr Liebling der fünf. Sie schaffte es noch nicht einmal ein Foto von ihm zu machen. Sunhi grinste als sie ihre Freundin so sah. "Hat jemand zufällig Lust auf n schnelles Bild zusammen?", fragte er einfach heraus. Natürlich wusste er das dazu niemand nein sagen würde. Sunhi nutzte die Chance und drückte Danbi nach vorne und nahm ihr Handy aus den Händen. "Danbi möchte!" Joong streckte seine Hand aus und zog Danbi dann zu sich, da sie sich scheinbar nichtmehr bewegen konnte, so nervös war sie. Joong legte einen Arm auf ihre Schulter und grinste Richtung Sunhi. Danbi hingegen schien sich in eine komplette Tomate zu verwandeln, zumindest was die Farbe ihres Gesichts anging. Als das Foto gemacht war zog Sunhi ihre Freundin wieder zurück und beugte sich dankbar vor dem Bandmitglied, welches schon damit beschäftigt war mit einer anderen der Fans ein Foto zu machen.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Sora Lim

      Er war bereit, wie er es immer war, wenn es notwendig war. Gleich hieß es die ganze Zeit auf der Bühne gut aussehen, lächeln und vor allem darauf achten, dass die Fotos, die ständig geschossen werde, auch wirklich gut aussahen. Inzwischen war er es wirklich gewohnt, dass man Bilder von ihm im Internet fand, die er selbst nicht gemacht hat, die er nicht kannte, die er niemals zuvor gesehen hatte, er war es ebenfalls gewohnt der 'Ehemann' von hunderttausenden von jungen Frauen zu sein, angebetet zu werden und mehr Herzen gebrochen zu haben, als er wirklich Menschen kennt. Noch immer verstand Sora nicht, warum es ausgerechnet ihn traf, was es an ihn so interessantes gab, aber er genoss schon ein wenig die Aufmerksamkeit, die er bekam.
      Sie hatten noch einer viertel Stunde, bevor es wirklich los gehen würde, die Zeit nutzten die fünf Herren, um im Backstagebereich nachzusehen, wie es den zehn besonderen Frauen ging, die ein extra Ticket ergattert hatten. Joong war der erste, der wirklich Kontakt zu ihnen suchte, er war auch wirklich ein kleiner Frauenheld, der sich von dieser Aufmerksamkeit quasi ernährte, er brauchte vermutlich nichts anderes, um glücklich zu sein und zu überleben. Der Rest beobachtete ihn vom Weiten, der Grinsen auf den Gesichtern der Männer war groß, aber die Aufmerksamkeit galt auch ihnen, auch wenn sie sich noch etwas zurück hielten. Dang klopfte Sora noch einmal auf die Schulter, um ihn mit in die Richtung der Mädels zu ziehen, die wieder anfinden zu kreischen, kaum kam auch der Rest viel näher. "Fotos?", fragte Dang grinsend, hielt seine Arme vor allem offen, da kamen gleich schon welche angerannt.. Warum kreischten die Frauen nur so viel? Soras Aufmerksamkeit wurde jedoch auf eine junge Frau gerichtet, die ihm ein kleines Paket hin hielt, welches schon geöffnet worden war. Die Kontrollen waren hart, es wurde in alles hinein gesehen, um die Jungs keiner Gefahr auszusetzen. "Bitte, bitte nehme es an", sie verbeugte sich tief vor dem jungen Mann, der nach dem Paket griff, ein kleines Schmunzeln bildete sich auf seinen Lippen, es schien selbstgemacht zu sein, irgendwie mochte er diese Tatsache jetzt schon. Sie bekamen wöchentlich Briefe, Pakete, Emails, aber nicht alles drang wirklich zu ihnen durch. "Vielen Dank", bedankte er sich ruhig und musterte die Frau vor ihm, die wieder hoch blickte und ihr Handy hoch hielt. "Ein Foto?", fragte sie zögerlich, aber mit einem Nicken war Sora dabei, mit dem Paket stolz in der Hand natürlich!
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sunhi Hwang

      Danbi schien vor der Anwesenheit der 5 Männer so überwältigt zu sein, dass sie fast den Eindruck machte die würde vor Freude, Adrenalin und wahrscheinlich wegen Sauerstoffmangel gleich aus den Latschen kippen. Sunhi war allerdings nicht besser dran, als sich Sora und Dang schließlich auch näherten. Statt nach Fotos zu fragen versuchte sie die Bandmitglieder nicht zu bedrängen und hielt sich lieber zurück. Was sie nicht weniger nervös machte, die erwischte sich sogar dabei sich daran zu erinnern zu atmen. Als Dang nach Fotos fragte war Sunhis Freundin Danbi dabei, als der Mann von den Frauen praktisch überrannt wurde. Die Frau, welche wie ein magisches Wesen wirkte machte das Bild mit Dang und drei der Frauen gleichzeitig mit allen drei Handys. Sunhi holte schließlich tief Luft und ging zu Joong. "Kein Bild, ich hab ne Frage.", kündigte sie ihm kurz an. Joong sah die junge Frau aufmerksam an. Er betrachtete sie für einen Moment und grinste, als ihm ihre Klamotten auffielen. "Netter Zufall.", sagte Joong grinsend. Sunhi sah etwas verwirrt an sich herab. Dann fiel ihr auf, dass ihre Klamotten die gleichen Farben wie seine hatten. Nervös lachte sie. "Das war nicht mit Absicht, ich schwöre es." Grinsend nickte Joong. Dieser Zufall machte sie nicht zwingend weniger nervös. "In eurem Lied Storm... Ich hab da ne Frage zu dem Tanz? Wenn das in Ordnung ist würde ich sie gerne stellen." Sunhi beugte sich vor dem Mann, da sie nicht aufdringlich wirken wollte. Aber vermutlich gab es keine bessere Gelegenheit um sich das erklären zu lassen. Joong nickte. "Klar, frag nur.", antwortete er gespannt. "Also.. Ich Tanze in einer Gruppe und bin die jenige die den Part von dir übernimmt. Und ich habe das Gefühl an einer Stelle vor dem ersten Refrain etwas falsch zu machen.", erklärte die Junge Frau. "Echt? Sehr cool! Zeig mal wo dein Problem ist." Ohne zu Zögern fing Joong an die paar Zeilen vor dem Refrain zu singen. Sunhi sah sich überfordert an. Vor den Leuten hier? Sie schluckte. Dann fing sie an den Teil zu tanzen, schränkt ihre Bewegungen allerdings ziemlich ein um nicht um sich zu schlagen, oder zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Auch wenn die anderen gerade sehr mit Dang und Sora beschäftigt waren. Joong schüttelte den Kopf. "So kann ich nichts erkennen, du musst dich schon richtig bewegen." Grinsend zog Joong sie aus dem abgesperrten Bereich und winkte dem Sicherheitsmann ab, um zu signalisieren, dass es schon in Ordnung war. Ein paar Schritte weiter weg von dem abgesperrten Bericht bleib er stehen." Hier hast du genug Platz, leg los!", forderte er sie auf und fing wieder an die Zeilen zu singen, während Sunhi gerade mal dabei war aus ihrer Schickstarre zu kommen. Dann fing sie an den Part zu tanzen, dieses mal allerdings richtig, mit den vollen Bewegungen. Als sie an der Stelle war fror sie ihre Bewegung ein. "Die Schritte die jetzt kommen. Zwei Schritte vor Refrain.", erklärte sie ihm. Joong nickte. Er wusste noch wie er damit zutun hatte bis sie perfekt waren. "Also...", fing er an und fing an vor ihr die Schritte in Zeitlupe durchzugehen. Erst kümmerte er sich um Sunhis Beine. Als er das Gefühl hatte das genügend erklärt zu haben fing er an ihr zu zeigen, was sie mit den Armen machen sollten. Dann gingen sie das ganze nochmal im normalen Tempo durch. "Sunhi!", hörte man Danbi im Hintergrund rufen. Als die Frau und Joong mit den Schritten durch war drehte sie sich kurz zu Danbi um. Oder das was von ihr zu sehen war. Natürlich musste sie filmen wie Sunhi mit ihrem Liebling tanzte. Oder ihr das ganze zumindest erklärte. Joong bekam das natürlich mit und winkte in die Kamera. "Und jetzt nochmal, mit gesang und im normalen Tempo.", forderte Joong Sunhi auf und stellte sich neben sie, sodass Danbi das ganze gut filmen konnte. Dann fing er an die Stelle zu singen und mit Sunhi nebeneinander zu tanzen. Das ganze sah fast so aus, als ob die beiden das regelmäßig zusammen taten, so synchron waren sie. Sunhis Gewohnheit beim taanzen mitzusingen konnte sie nicht herunter schlucken. In der Mitte des Refrains stoppten sie. "Vielen dank!", bedankte sich Sunhin mit einem erleichtertem Lächeln und verbeugt sich tief vor ihm. Es überraschte sie, als er sich ebenfalls etwas verbeugte. "Hat Spaß gemacht! Und ganz ehrlich, das war ziemlich gut!", dann sprang er such schon in Richtung Danbi und lächelte mit seinem typischen sympathischem Gesicht in ihre Kamera. Was war gerade passiert? Sunhi fiel auf wo sie stand und sah zu, dass sie so schnell wie möglich wieder in den Bereich kam der für die vorgesehen war. "Sunhiiiii? Lass mich für dich Bilder machen!" Danbi zeigte auf Sora. Sunhi lief bei dem Vorschlag rot an. Doch was sich Danbi einmal in den Kopf gesetzt hatte... Danbi schob ihre Freundin in die Richtung des Idols. "Sie traut sich nicht zu fragen... Bekommt sie ein Foto?" Das war vermutlich die Rache dafür, dass Sunhi sie vorhin so zu Joong gedrängt hatte.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Sora Lim

      Es waren nur zehn Damen da und trotzdem gab es alle Hände voll zu tun, um ihnen und ihren Wünschen gerecht zu werden. Sora sollte es eigentlich gewohnt sein und dennoch tat er sich innerlich noch immer ein wenig schwer damit, dass es diese Aufmerksamkeit für ihn gab. Er gab sich eine große Mühe, um den Damen viel zu bieten, um ihnen gerecht zu werden und bedankte sich noch einmal dafür, dass es selbstgemachte Geschenke gab, auf die er wirklich gespannt war. Ihm lag es viel an so etwas, er war jemand, der es wertschätzte, wenn andere Menschen sich für ihn Mühe gaben und so wie das Paket aussah und so, wie die Augen der jungen Frau strahlten, welche es für ihn gemacht hatte, hatte sie sich wohl sehr viel Mühe für ihn gegeben. Sie sah glücklich nach dem Foto aus und kaum war es gemacht wurde Sora auch von den anderen Mädels überrannt, die nicht nur Fotos von ihm haben wollten.
      "Würdest.. würdest du vielleicht mein T-Shirt signieren?", fragte ihn schon die nächste Dame, die sich ihren Pullover über dem Kopf zog, um ein weißes T-Shirt zu zeigen, auf welchem einige seiner Fotos drauf gedruckt zu sein schienen. Es waren einige Bilder, die er auf seinem eigenen Instagram-Account zeigte, einige Schnappschüsse der Presse fanden sich jedoch auch drauf, das Oberteil war voll von dem Mann selbst. Er grinste ein wenig, kaum erblickte er sein Gesicht in diesen vielen Variationen, er beim Essen, auf der Straße, beim Tanzen, er mit einigen Selfies.. Verrückt, aber es war irgendwie verrückt gut. Sora ergriff vorsichtig den Saum des Oberteils, um es etwas glatt zu ziehen und sich seine Bilder genauer anzusehen. "Abgefahren", kommentierte es der Mann, woraufhin die Frau leicht rot um die Wangen wurde. "Gefällt es dir?", fragte sie und schien stolz zu sein. "Klar, es ist genial! Wo soll ich signieren?". Das junge Mädchen drehte sich gleich kichernd um, hielt Sora einen Stift nach hinten hin, damit er ihr den Rücken signieren konnte, dafür war sogar etwas Platz übrig gelassen. "Wie heißt du?", fragte der Mann und ergriff den Stift. "Ahri", kam es relativ schnell zurück. "Ahri?", fragte Sora noch einmal nach, ehe er mit dem Stift näher an das Oberteil kam. 'Mit aller Liebe für Ahri, Sora', unterschrieb er das Oberteil gut sichtbar und hielt der Frau ihren Stift zurück. "Warte noch kurz", bat er sie, ehe er sein Handy aus der Hosentasche ergriff, um mit einem Schritt Abstand ein Foto von Hinten zu machen. Er wollte es gerne in Erinnerungen behalten, das Oberteil war einfach der Hammer. "Hier, ich hoffe, es gefällt dir". Das gemachte Foto zeigte er der jungen Dame, die anfing gleich zu kreischen, es gefiel ihr scheinbar. "Darf ich das hoch laden? Das würde sich ziemlich gut auf meiner Seite ...", er brauchte nicht mehr zu sprechen, das energische Nicken war definitiv ein ja. "Natürlich!".
      Von der Seite wurde Sora angesprochen und seine Augen fielen auf zwei Damen, während er um ein Foto gebeten wurde. Er schmunzelte, irgendwie trauten sich viele Damen nicht in seiner Nähe. "Na klar", Fotos waren doch die einfachsten Dinge.. Und damit es für die schüchterne junge Dame auch ein Erlebnis wurde hob er seinen Arm hoch, um ihr anzudeuten sich zu ihm zu stellen. Den Arm wollte er ihr um die Schultern legen, um mit einem breiten Grinsen in die Kamera zu sehen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sunhi Hwang

      Natürlich war der jungen Frau klar gewesen was dieses Ticket hier bedeutet hatte. Es war schon lange eine Traumvorstellung für sie gewesen den Mitgliedern ihrer Lieblingsband einmal so nah gegenüber stehen zu können. Auch wenn ihr das tanzen eben mit Joong so leicht von der Hand gegangen war, war dieses Foto mit Sora eine komplett andere Nummer. Wenn sie das Gefühl beschreiben müsste wäre es ungefähr mit einer Wand die so unbezwingbar hoch war, dass sie sie niemals bezwingen könnte. Für einen Moment war es ihr sogar äußerst unangenehm das sie ihm kein Geschenk geben konnte wie einige anderen. Doch dann erinnerte sie sich an ihren Vorsatz, nicht ganz so aufdringlich und penetrant wie andere zu sein. Ihnen keine Last zu sein. Wäre Danbi nicht gewesen hätte sie wahrscheinlich nicht einmal nach einem Foto gefragt. Etwas unbeholfen stellte Sunhi sich neben Sora, der gerade seinem Arm hob. Sie sah zu ihm um seine Geste zu deuten, dann schüttelte sie kurz und schnell den Kopf, um sich zurück in fie Realität zu holen und ihn nicht weiter wie benebelt anzusehen. Vorsichtig machte sie also einen Schritt zur Seite, um etwas näher zu sein und merkte dann seinen Arm auf ihren Schultern. Sunhi merkte, wie ihr Blick Richtung Boden ging und wie schüchtern sie auf einmal war, was eigentlich eher untypisch für die Frau war. "Sunhi du musst wenigstens so tun, als ob du entspannt bist und als ob du dich freust!", sagte Danbi mit einem frechen Grinsen im Gesicht. Erschrocken sah sie dann auf und auf einem Mal legte sie eine tatsächlich entspannte Haltung ein. Als sie tief durchatmete und sie Soras Geruch wahrnahm legte sich ein genauso breites grinsen auf ihre Lippen. Dann konnte Danbi endlich ein Bild von den beiden machen mit dem sie ebenfalls zufrieden war. Danbi war erstaunlich pingelig was Bilder von ihrer Freundin anging. Immerhin lud sie alles auf ihrem Account auf. Als das Foto gemacht wurde verbeugt sich Sunhi tief vor dem Idol. "Vielen Dank! Das... Woah, ich kann jetzt glücklich sterben glaube ich.", sagte Sunhi scherzhaft, während sie sich wieder erhob und sich die Haare aus dem Gesicht strich. "Juuungs!", rief Joong schließlich und sprang auf der Stelle. "Geht gleich los. Nichmal ne Minute." Zum Glück der Band wurden sie bereits bevor sie zu den Fans gekommen waren verkabelt. Aufgeregt sah Sunhi Sora an. "Viel Spaß und passt auf euch auf.", sagte sie schließlich, bevor sie zu Danbi ging und sich nervös Luft zufecherte und darauf hoffte, dass sie nicht gleich umkippen würde wie so oft, wenn sie aufgeregt war und sich die Situation wieder entspannte.
      Joong stand bereits bereit auf die Bühne zu gehen. Seine Hand lag bereits bereit sein Mikrofon an zu schalten. Dann ging es auch schon los als alle fünf bereit waren um gemeinsam die Bühne zu betreten und den aufgeregten Fans das zu bieten, wonach sie schon seit Einlass warteten. Verrückt wenn man bedachte, dass einige schon am Vortag am Stadion gewesen waren und dort übernachtet haben um ganz vorne mit dabei sein zu dürfen.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Sora Lim

      Genauso sehr, wie die Aufmerksamkeit der ganzen Frauen, und manchmal auch Männer, nichts Neues war, war auch ihre Aufregung und diese schüchterne Art, die die junge Frau gerade neben ihm ans Licht brachte, nichts Neues. Sora war sich dessen bewusst, was für eine Auswirkung er auf die Frauen haben konnte, aber er nahm es locker und legte seinen Arm um die junge Frau neben sich, die inzwischen etwas näher zu ihm gerutscht war. Er wollte ihr schon sagen, dass sie sich ruhig entspannen konnte, doch das übernahm scheinbar die Freundin für sie, die mit ihren Worten auch dem Mann ein Grinsen auf die Lippen trieb. Sora blickte in die Kamera, er legte sein bestes Grinsen auf, um ein gutes Foto zu machen, ehe er seinen Arm auch wieder zurück nahm, da es auch wieder vorbei zu sein schien. Die junge Frau, für welche er das getan hatte, bedankte sich bei ihm, da musste er mal kurz den Kopf schütteln. "Ich finde es beeindruckt, dass man mit einem Foto jemanden glücklich sterben lassen kann", kommentierte er und zwinkerte ihr zu, für mehr reichte scheinbar aber auch die Zeit nicht mehr, denn es war soweit, das Konzert sollte jeden Moment anfingen.
      "Danke", bedankte sich Sora für das Glück, welches ihm gewünscht wurde und er winkte den Damen noch einmal kurz zu, bevor er sich auch schon auf dem Weg machte, in Richtung des Einganges auf die Bühne. Eine Stunde durch Singen und Tanzen stand ihnen nun bevor, aber er war bereit und er fühlte sich auch bereit. Dang klopfte ihm auf die Schulter im Vorbeigehen, Sora ließ die Jungs rein laufen, blieb hinter dem Vorhang, um auf das Zeichen zu warten, um die Show zu eröffnen und locker rein zu gleiten, als würde er es immer so machen. Die Aufregung war da, sie war groß, fremde Hände fummelten noch einmal an ihm herum, befestigten die Buchse vom Mikrofon besser, damit sie auch wirklich hielt, dann wurde ihm auch schon das Zeichen durch das kleine Mikrofon in seinem Ohr gegeben. Die Musik fing an, Sora war bereit und glitt hinein, zu den anderen Jungs, um nahtlos in das erste Lied über zu treten. Seine Muskeln bewegten sich automatisch, er bewegte sich automatisch, während hunderte von Fans vor ihnen laut anfingen zu kreischen. Die Menge jubelte, die Menge war riesig und es fühlte sich an wie eine viel zu gute Droge, als hätte er irgendetwas genommen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sunhu Hwang

      Die junge Frau und ihre beste Freundin sahen Sora hinterher und bekamen große Augen, als es scheinbar wirklich jeden Moment los ging. Joong sprang noch ein paar Mal auf und ab, streckte sich in alle möglichen Richtungen und ließ dann seinen Kopf von einer Seite zur anderen rollen, wie er es immer vor einem Konzert tat, dann lief er auch schon direkt auf die Bühne um seine Position einzunehmen. Die Männer hatten diesen Ablauf gefühlt tausend Mal durchlaufen, weshalb jeder von ihnen genau wusste wo sein Platz war, was passieren würde und vorallem wann es passieren würde. Joong sah zu Sora, welcher noch versteckt stand und schnitt eine Grimasse in seine Richtung, welche von einem breiten Grinsen folgte, dann sah er sofort konzentriert aus, als er die ersten Töne hörte und wusste, dass Sora gleich seinen Einsatz hatte. Er und die anderen drei Mitglieder waren bereit für eine Stunde Höchstleistung und dabei trotzdem die Balance zwischen entspannt und professionell zu halten. Die vier Männer ließen den Kopf in den Nacken rollen, dann glitt Sora auch schon zwischen ihnen hindurch und eröffnete damit offiziell das Konzert.
      Schon bei dem ersten Ton wussten Danbi, Sunhi und vermutlich alle anderen Fans welcher Song als Eröffnung performt wurde. Und wie vermutlich ein Großteil der Fans rief Sunhi mit Danbi und zwei anderen Frauen im Backstage ihre Namen und sahen ihnen aufgeregt zu. Trotz das sie im Backstage bereich waren sahen sie die Idols oft genug von vorne und selbst wenn nicht, wie viele Leute konnten von sich behaupten so eine Show mal von der anderen Seite gesehen hatten? Ein Mitarbeiter stellte den Frauen eine Kiste mit Wasserflaschen in ihren Bereich, was allerdings keine von ihnen wirklich registrierte. Zu dem besonderen Ticket gehörten Getränke mit dazu. Am Ende würde es ebenfalls ein besonderes Tshirt für jeden geben.
      Das Konzert nahm seinen lauf, Sunhi war in ihrem Element und sang praktisch jeden Sing mit und tanzte Joongs Schritte jedes mal wenn es sich anbot mit. Danbi nahm immer wieder kurze Videos auf oder machte Fotos. Taeyung kam nach den ersten dreißig Minuten des Konzertes zu ihnen gelaufen und nahm Sunhis Handy, welches sie gerade das erste Mal in ihrer Hand hatte. "Darf ich mal?", fragte er sie grinsend, dann öffnete er die Kamera und startete eine Aufnahme. Perplex sah Sunhi ihm hinterher, sie hatte garkeine Chance gehabt zu antworten, dann sprang der junge Mann schon auf die Bühne, filmte sich, stellte sich in die Mitte der Bühne und filmte einmal um sich herum. Dann filmte er noch einmal jeden seiner Kollegen, bevor er lachend das Handy zurück brachte und die Aufnahme beendete. "Das schickst du mir, oder?", fragte Danbi direkt, während Sunhi noch etwas perplex war. Dann nickte sie. Keinen Wimpernschlag später kündigten ein paar der anderen Backstagefans an, dass sie ihre Nummer bräuchten für das Video. "Nachher.", versprach sie lächelnd und verstaute ihr Handy wieder in ihrer kleinen Tasche, die über ihrem Stuhl hing.
      Eine viertel Stunde später passierte etwas seltsames. Joong kam während eines Liedes hinter die Bühne. Das charmante Grinsen war verschwunden und nach entspannten laufen sah es auch nicht aus. Sofort schwirrten einige Mitarbeiter und ein Sanitäter zu Joong, der sich auf den Boden setzte und mit einem verkrampften Gesicht sein Bein ausstreckte. Joong und die Mitarbeiter waren zu weit entfernt als das die Fans hätten verstehen können was gesprochen wurde oder was nun genau los ist. Besorgt sah Sunhi zu Joong, dann sah sie vor zur Bühne um zu sehen, wie und ob es weiter gehen würde.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Sora Lim

      Er fühlte sich frei, trotz der Tatsache von hunderten von Menschen bei jedem kleinen Schritt beobachtet zu werden. Jeder hier im Raum sah ihm zu, sah seine Schritte, seine Blicke und Bewegungen, vieles davon wurde aufgenommen, einiges würde ins Internet gelangen, vieles davon würde nie zu Sora überhaupt durch kommen, aber das Gefühl, dass diese Masse an Menschen hier war um ihn und seine Freunde hier singen und tanzen zu sehen fühlte sich viel zu gut an. Es war jedes Mal aufs Neue ein Ticket ins Paradies, eine Reise ins Unbekannte, weil nie klar war, wie es wirklich ausgehen wird. Wird ihnen das Konzert gefallen? Oder wird es dieses Mal doch nicht so gut, wie es sich die Fans vorstellten? Die Jungs gaben alles, sie hatten Spaß und die Blicke, die sie sich manchmal zwischendurch gaben waren wirklich witzig. Hier in live lief es etwas anders ab, es war anstrengend auf Dauer nur zu singen und zu tanzen, es gab zwischen einigen Wechsel eine kurze Pause, um den Jungs etwas zu trinken zu bringen, denn der menschliche Körper war nicht darauf ausgelegt eine Stunde am Stück durch zu halten, dabei war es gerade Mal die halbe Show.
      Es scheint, als wären die vier Herren warm getanzt und gesungen, sie waren bereit für den zweiten Part, für vor allem zwei neue Lieder, mit denen sie die Fans überraschen wollten, noch bevor wirklich etwas davon bekannt war. Sie wollten eine nahtlose Überleitung haben, etwas Neues mal ausprobieren und waren gerade bei einem ihrer Klassiker, als einer der Mitglieder mit einem Moment ausfiel. Sora bekam es aus dem Augenwinkel heraus genau mit, wie sein Tanzpartner für einige der Parts mit einem schmerzverzerrten Gesicht hinter die Bühne verschwand, wenn er sich irgendwie verletzt hat, dann mussten sie nach ihm sehen, aus Solidarität heraus aufhören und nachsehen, doch die Anweisung über das kleine Mikro war relativ klar. "Joong ist verletzt.. Macht den Part ohne ihn, Sora singt doppelt", wies sie der Bühnentechniker an, und die Männer konnten nicht anders, als sich zusammen zu raffen, näher zusammen zu rücken und den fehlenden Part bis zum Ende des Liedes zu übernehmen.. Danach konnten sie noch immer eine Pause machen!
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Sunhi Hwang

      Die junge Frau schien gedanklich ziemlich abwesend, als sie Richtung Bühne starrte. Sie beobachtete, wie die anderen vier Mitglieder enger zusammen rutschten. Erst, als Danbi an ihrem Arm rüttelte, aufgelöst was mit 'ihrem' Joong los war, schien sie wieder anwesend zu sein. "Was?", fragte sie verwirrt, als sie Danbi ansah. "Ihm tut bestimmt was weh Sunhi! Was ist passiert, hast du was gesehen?", fragte Danbi, fast schon den Tränen nahe. Sunhi schüttelte den Kopf und holte tief Luft. "Nein... Vielleicht ist ihm was gerissen oder so?", schmiss Sunhi ihre Vermutung in den Raum. Doch Danbi schien nicht wirklich zuzuhören, viel zu sehr war sie auf Joong konzentriert, genauso wie die meisten Mitarbeiter und die anderen Fans.
      Sunhis Gehirn schien praktisch auszusetzen, als sie den Gürtel, den sie um ihre Tailie trug aus zog, sich ihren Hut auf den Kopf stülpte und versuchte ihre Haare so vollständig wie möglich darunter verschwinden zu lassen. Wenn man sie fragen würde, ob sie noch ganz bei Verstand war hätte sie darauf keine Antwort gehabt. Sunhi nutzte einen Moment, indem praktisch alle auf Joong konzentriert waren, um sich zur Bühne zu schleichen, was erschreckend einfach gewesen war, da die Security nahe der Bühne voll auf das verletzte Idol konzentriert war. Sie passte einen Moment ab, indem sie sich einfach in die Performance einschleichen konnte. Es war wohl ihr Glück, dass gerade ein Klassiker gesungen wurde. Einer der ersten Tänze die sie mit ihrer Gruppe eingeübt hatte. Wie viele Aufnahmen sie von Joongs Tanz dazu studiert hatte konnte sie nicht aufzählen. So schaffte sie es sich nahtlos den vier Künstlern anzuschließen und übernahm so ohne zu zögern Joongs Part. Ihrer Angewohnheit seinen Text auch mitzusingen ging sie zwar nach, jedoch konnte es natürlich keiner hören. Wie denn auch, ohne Mikrofon. Ohne wirklich zu verstehen was sie da tat und in welche Probleme sie sich gerade unter Umständen reinmanövrierte tanzte und sang sie einfach mit, als ob sie es gewohnt wäre das ganze vor so einer Masse und vor allem mit Big Five zu vollführen.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.
    • Neu

      Sora Lim

      Es war immer für einen solchen Fall gesorgt, dass einer der Mitglieder ausfiel und die Jungs waren darauf vorbereitet, den anderen Part dementsprechend zu übernehmen, einer war immer der Ersatz für jemanden anderen. Sora musste sich konzentrieren, um seinen Part zu singen und dann auch noch den von Joong zu übernehmen, doch zum Glück waren sie beide ziemlich versetzt in dem Song, welchen sie gerade performten, damit war es nicht das große Problem, ein anderes war es, das richtige Timing einzuhalten. Der junge Mann wollte gerade den Part seines Kollegen übernehmen, als er jedoch nicht dazu kam, denn eine andere Person schien es zu übernehmen.. Er versuchte sich seine Verwunderung nicht ansehen zu lassen und übernahm hauptsächlich den Gesangsteil, auch wenn er wirklich verwirrt war, was das hier sollte, wer war das vor allem?! Es gab keinerlei Absprache darüber, dass jemand hier hoch kommen sollte, noch dazu wirkte es nach.. einer Frau? Doch im Showbusiness musste man immer improvisieren und sich mit den Gegebenheiten anfreunden, die es zu dieser Zeit gab, so konnten die Männer nicht einfach aufhören, auch wenn es den beiden anderen Mitgliedern auch schon aufgefallen war, dass der fehlende Platz besetzt worden ist.
      "Was zur Hölle passiert da?", hörte Sora über das kleine Mikrofon in seinem Ohr, aber er musste sich darauf konzentrieren nicht seinen Part zu verpassen. "Nach dem Song wird ein Cut gemacht! Ich drehe gleich durch!". Ihr Manager schien sichtlich verärgert darüber zu sein, was hier passierte, die Jungs fanden es deutlich angenehmer, einen vierten Mann, oder in diesem Fall eine Frau, zu haben, um weiter wie gewohnt zu performen. Sie war gut, nicht perfekt, ihr fehlte einiges an Erfahrung, wie es Sora auffiel, aber das Timing stimmte und es sah flüssig aus, was in diesem Falle sehr wichtig war. Es lief, das war vermutlich wichtiger, als die Tatsache, dass hier eine junge Frau mitzumachen schien, das könnte man sicherlich auch gut für eine Eigenwerbung nutzen.. Doch der Song war irgendwann auch zu Ende und zufrieden blickten die drei zu ihrer Menge, die lautstark applaudierte. Es schien keinen zu stören, dass Joong für einen Moment ersetzt wurde, da blickten sich die Drei an, den neuen Song konnten sie jetzt nicht mehr performen, aber einen schönen Abschluss konnten sie den Fans dennoch bieten. Sora lehnte sich runter zu der jungen Frau, durch die Lautstärke in dem Saal und von der Menge ausgehend war es auf der Bühne auch sehr laut. "Kennst du Just for you?", fragte er sie indem er sein Mikro abdeckte, aufhören jetzt? Niemals! Die Menge war warm, sie wollten einen Abschluss sehen und keinen Cut! Die zwei anderen blickten ebenfalls zu der jungen Frau und warteten auf ihre Antwort, um gegebenenfalls zu starten.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Neu

      Suhi Hwang

      Ihr Fokus war gerade das einzige, was sie daran hinderte umzukippen. Sie merkte sofort den Unterschied zwischen ihrer Tanzgruppe und den Künstlern hier. Alles lief koordinierte, geübter, einfach perfekter ab. Wie sollten sie auch zu 100% an eine Leistung wie diese ran kommen, wenn sie viel weniger Zeit hatten? Außerdem war Perfektion zweitrangig bei ihnen. Es sollte in erster Linie Spaß machen, alles andere war ein netter Nebeneffekt. Konzentriert darauf wie die Männer sich bewegten passte sie sich ihnen fast automatisch an. Die Menschenmassen vor ihr schienen praktisch zu verschwinden, so konzentriert war sie, um ja keinen Fehler zu machen oder einem der Männer im Weg zu sein. Am Ende würde sich im schlimmsten Fall nur noch jemand verletzen. Danbi hatte inzwischen ihre Aufmerksamkeit von Joong lösen können und sah erschrocken, wo ihre beste Freundin gerade war. Sie konnte sich schon ausmalen, dass das Ärger geben würde. Vorsorglich packte sie schon einmal die Sachen von Sunhi in ihren Rucksack, sodass sie praktisch sofort flüchten könnte, falls sie die Chance dazu hatte...und bei Bewusstsein war.
      Der Song wurde beendet und für einen Moment konnte Sunhi aufatmen, als sie in der Endpose stand. Der kurze Moment der Erleichterung verschwand praktisch sofort, als sie Soras Stimme hörte, sie den Blick hob und erst die anderen Sänger und dann Sora ansah. Wie war das denn bitte passiert? Sie öffnete den Mund um zu antworten, bekam allerdings kein Wort raus, als ihr auf ging, wer sie das gerade gefragt hatte. Sie nickte schließlich. "Natürlich.", bekam schließlich heraus nachdem sie sich geräuspert hatte und hoffte, dass es gleich weiter gehen würde. Denn länger als diesen Augenblick hätte sie nicht durchgehalten. Mit zitternden Händen stellte sie sicher, dass ihr Hut noch richtig saß und ihr nicht einfach vom Kopf fallen könnte. Er diente nicht nur als Versteck, sondern verdeckte einen Teil ihrer Sicht, was es einfacher machte auszublenden wo sie gerade war. Dann sah sie die anderen Mitglieder nicken und sich bereit stellen. Sunhi, welche inzwischen merkte, dass sie sich gefühlt das ganze Konzert mit bewegt hatte, nahm schnell atmend den Platz von Joong ein und machte sich bereit. Taeyung drückte einen Knopf an seinem Mikrofon. "Wir wechseln auf 'Just for you.'", gab er die Anweisung an einen Mitarbeiter der für Tontechnick zuständig war durch. Auch für so einen Fall war das gesammte Team vorbereitet. Irgendwas konnte schließlich immer passieren. Taeyung machte sich bereit und sah kurz zu Sunhi, dann zu Sora und schließlich zu seinem anderen Kollegen. Es dauerte nur wenige Augenblicke, als die Melodie des Liedes durch die Lautsprecher zu hören war.
      Man muss noch Chaos in sich haben,
      um einen tanzenden Stern gebären zu können.