Das Vermächtnis von Helden einer anderen Welt (Sarea1996 und Glalex )

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    • Das Vermächtnis von Helden einer anderen Welt (Sarea1996 und Glalex )

      Ich lächelte glücklich und genoss einen Moment die Sonne im Gesicht. Für heute hatte ich all die kleinen Aufgaben erledigt die ich zu tun hatte. Also durfte ich jetzt spielen gehen. Dazu nahm ich mir mein Holzschwert was ich zum letzten Geburtstag bekommen hatte. Ich schwang es ein wenig hin und her. Von außen sah es noch etwas ungeschickt aus aber in meiner Fantasie bekämpfte ich gerade Monster und böse Leute. Ein paar Grundlagen hatte ich schon von Lukas gelernt. Eine junge Wache im Dorf der in seiner Freizeit so nett war mir ein bisschen was zu erklären. Er war gut mit Wind Magie wie ich auch, nur war meins natürlich nicht mehr als ein paar Brisen. Die Wachen hatten hier eh nicht viel zu tun außer um sich ab und zu um Monster zu kümmern die zu nah ans Dorf kamen oder sich am Vieh zu schaffen machen. Ich würde später auch alle beschützen! Dieser Gedanke ließ mich kurz innehalten. Immer wenn ich an den Traum dachte wurde mein Herz schwer und mein Blick wandert in Richtung eines Hügel neben den Dorf. Dort ruhte mein alter Vater. Mein neuer war natürlich auch super lieb und tat was er kann um für mich und meine Schwester zu sorgen. Genau wie neue Mama. Trotzdem vermisste ich alten Papa. Nach den kurzen Moment lächelte ich wieder breit und machte weiter. Ich wollte nicht das Leute mich traurig sehen. Dann werden sie auch traurig und es reicht wenn ich es bin ! Mayra würde mich sicher früher oder später finden. Bis dahin war ich komplett in meiner eigenen Welt. Sie war für mich die wichtigste Person. Sie kannte mich gut und war immer da seit ich hier lebe. Sie hat mir auch geholfen wieder zu Lächeln und nicht immer an alten Papa zu denken. Viele sagen sie sei komisch, was voll gemein ist ! Leider darf ich erwachsenen nicht widersprechen aber wenn ich älter bin werde ich ihnen allen sagen wie falsch sie liegen !
    • Ich half meiner Mutter dabei das Gemüse aus dem Garten zu ernten. Nicht das, was mein Vater auf dem Markt verkaufte, sondern das, wovon wir selber aßen. Wir waren meine Eltern ich und Leonhard. Mein Adoptivbrider. Ich half meinen Eltern gern bei der Arbeit. Dabei durfte ich meine Erdmagie anwenden. Es war schon recht nützlich. Wie sollte man das auch alles mit den Händen machen? Unmöglich! Ich ließ meine Hand schwingen und konzentrierte mich auf einige Stellen. Plopp. Plopp. Plopp. Eine Möhre nach der anderen ploppte aus der Erde, dann legte ich sie in die Schubkarre. Mama war viel viel schneller als ich. Als die letzte Möhre in der Karre landete schaute sie mich mit großen Augen an: "Sehr gut gemacht Mayra. Jetzt geh mit den anderen Kindern spielen."
      "Hm... Kann ich dir nicht noch ein bisschen helfen?? Bitte!", ich mochte die anderen Kinder nicht so gern. Sie waren so... albern. Aber ich wusste ohnehin welche antwort kam:"Na komm geh schon!"
      Ich seufzte und kickte einen Stein vor mir weg: "Na gut."
      Dann würde ich eben Leonhard suchen. Ich lief von unserem Hof herunter und hüpfte durch die Straßen. Unser Hof lag etwas außerhalb, wir bauten Korn für das Dorf und auch ein bisschen was verkaufte Vater in die Stadt. Auch, wenn wir aus einfachen Verhältnissen kamen, hatten wir Glück, dass Mama und Papa Erdmagie nutzen konnten. Dadurch konnten sie viel und gut arbeiten. Es fehlte uns an kaum etwas. Trotzdem fehlte mir hier irgendetwas... Ich konnte mir nicht vorstellen mein ganzes Leben in diesem kleinen Dörfchen zu bleiben... Hier waren alle so... engstirnig. Ich verstand mich mit kaum jemanden... Am liebsten würde ich Jägerin am königlichen Hof werden. Aber Vater sagt, dass dürfen Mädchen nicht... So ein Schwachsinn...
      Ah, da ist er ja!
      "Leon!"
      Er war an seinem üblichen Platz und spielte mit seinem Schwert. Wohlmöglich hörte er mich gar nicht.
    • Ich Stockte als ich bei meinen Spitznamen gerufen wurde. Es gab nur 4 Leute die mich so nannten. Da es ein junges Mädchen war wusste ich sofort das es meine Schwester war. Lächelnd senkte ich das Schwert und kam auf sie zu " Mayra ~ " sagte ich und stand nun vor ihr. " Du bist fertig mit Mama? Papa sollte bald auch Zuhause sein. Oh ich muss dir was zeigen! " Sagte ich und drehte mich zu einer nahen Wiese.

      Ich konzentriere mich etwas, hielt das Schwert mit einer Hand fest. Eine leichte Brise war zu spüren und als ich zuschlug drückte eine Welle an Luft das Grass platt als wäre es eine starke Böe " das hab ich ganz viel geübt. " Dann wurde ich leiser " auch mein Wasser aber du weißt ja das soll ja niemand wissen " sagte ich und auch hier waren es außer mir nur 4 Personen die davon wussten. Meine neue Familie und mein bester Freund, der allerdings viel unterwegs war.

      Seine Familie waren Händler die in den guten Monaten Reisen und im Winter und späten Herbst hier ein festen Laden hatten. Deswegen war er im Moment auch nicht hier im Dorf. Langsam öffnete ich meine Hand und zeigte ihr ganz heimlich eine kleine Wasser Kugel die sich bildet. In den Büchern die ich lesen durfte Stand das Wasser überall um uns herum war. Eine unglaubliche Sache! Und dieses Wasser konnte man anziehen. " Probier Mal " sagte ich und man konnte die Kugel schlucken und trinken.

      Neben Schwert spielen und mit Mayra Zeitverbringen war lesen meine lieblings Beschäftigung. Die Welt war halt unglaublich interessant. Als Bauer bekam man wohl nicht viele Bücher aber mein bester Freund brachte von Reisen welche mit und der nette Opa in der Kirche lieh mir oft welche. Er sagte immer " egal von welchem Stand man war wissen Durst sollte immer gestielt werden. " Und uns ging es gut auch wenn wir von diesen niederen Stand waren. Aber so klein waren wir doch gar nicht! Durch Magie ging es jedenfalls allen gut ! ... Zumindest die nicht krank wurden.

      Kurz griff ich an das Medaillon was ich von nein Vater bekommen hatte als er für immer einschlief. Ob er nun wirklich oben bei den Göttern glücklich über die Welt schaute ? Der nette Opa sagte das zumindest immer und alle hören auf ihn . Die Götter waren schließlich super und der Opa der Sprecher für die Götter.
    • Er hatte mich also doch gehört. Gleich kam er auf mich zugelaufen. Er schien aufgeregt. Auf seine Frage hin nickte ich bestätigend. Und auch damit hatte er Recht. Vater war die letzten Tage in der Stadt gewesen, um Weizen an die Bäcker zu verkaufen. ich hoffte sehr, dass er heute wieder kommt. ich wollte unbedingt wieder mit ihm auf die Jagd gehen! Außerdem brachte er, wenn wir ganz vie lGlück hatten Schokolade mit. Viel besser, als Mamas Möhreneintopf....

      Ich legte den Kopf etwas beiseite und schaute Leonhard aufmerksam zu. Er liebte dieses Schwert sehr und übte fast jeden Tag. Als die Böe das Gras umwehte, machte ich große Augen:"Wow! Du wirst ja immer besser, fantastisch.", als eine Stimme zu mir flüsterte Er braucht ein echtes Schwert, um zu töten... Die Stimme war da seitdem ich denken konnte. Es war eine eisige, tiefe, verzerrte Männerstimme. Oft redete sie böses Zeug, doch ich lernte es meistens zu ignorieren. Sie machte mir keine Angst. Sie war eher... vertraut. Dennoch maßregelte ich sie und flüsterte ihr zu: "Das will er auch gar nicht."

      Meinen Eltern gefiel es nicht, wenn ich mit ihr redete. Sie sagten Selbstgespräche schickten sich nicht. Die Leute würden noch glauben, ich sei verrückt. Und dann würde es Ärger geben. Als ich ihn erklärte, dass ich doch gar nicht mit mir selbst redete, machte es ds irgendwie nicht besser... Früher hatte ich sehr viel Ärger dafür bekommen, wenn ich sowas sagte. Sie dachten ich würde Unfug erzählen... Mittlerweile denke ich, dass sie mir glauben. Aber das macht ihnen Sorgen... Das sehe ich. Deshalb antworte ich der Stimme nicht mehr... Aber wenn ich das länger mache wird sie glaube ich einsam. Jedenfalls wird sie dann lauter und fieser... Deshalb antworte ich doch ab und zu...

      Ich schaute wieder zu Leon und lächelte, als er mir den Trick mit dem Wasser zeigte. Auch das durfte er niemanden zeigen. Ich kannte außer Leon niemanden der zweierlei Magie anwenden konnte. Mama und Papa meinten, dass sei äußerst selten und er solle das für sich behalten und niemanden zeigen, ansonsten würde auch das Ärger geben. Sie sagten, dass solche Kräfte unglaublich begehrt seien... Ich fragte mich, ob andere Familien auch solche Geheimnisse hatten wie wir. Irgendwie glaubte ich nicht daran...

      Jedenfalls formte Leon diese Wasserkugel und ich nahm einen winzigen Schluck:"Hmm... Lecker.", ich blickte wieder lachend zu ihm: "Du bist ein echtes Naturtalent!" Ich merkte wie sein Blick sich änderte. Manchmal hatte er diesen Blick. Diesen traurigen. Dann dachte er meistens an seinen richtigen Vater.... Leon war nur mein Adoptivbruder. Mama und Papa hatten ihn aufgenommen, als sein Vater bei der Reise durch unser Dorf krank wurde und leider starbb. Seitdem ist er bei uns. Aber ich glaube den Verlust hat er nie richtig verarbeitet....
      "Hey.", sagte ich lächelnd und stubste ihn an:" Du bist!", grinste ich, um ihn abzulenken und lief übers Feld davon. EIne Runde Fangen würde ihn sicher ablenken.
    • Ich bekam mit wie sie wieder mit diesen Etwas redet. Denn im Gegensatz zu vielen anderen glaube ich ihr das da eine Stimme ist. Ich fühle manchmal auch etwas aber es sind keine Worte. Ehr Gefühle odee Ideen. Gute wie gruselige. Aber es war ehr selten während die Stimme des Etwas bei Mayra häufig zu kommen schien.

      Ich freue mich sehr das ihr das Wasser gefiel " du bist selbst sehr begabt " gab ich zurück . Als ich dann in Gedanken war und sie mich anstups , grinste ich und rannte ihr hinterher. Wir kannten die Gegend und das Dorf gut deswegen brauchen wir auch keine Angst haben hier zu verlaufen während ich Versuche sie zu fangen. Sie war relativ schnell und wäre vielleicht sogar schneller als ich. Allerdings hatte ich gehört das Kleider nicht so gut zum Rennen geeignet sind. Hübsch aber unpraktisch wie es schien.

      Nach einer Weile schaffte ich es jedenfalls sie abzustupsen " jetzt bist du~ " rief ich und drehte um . So lief ich nun von ihr weg und Grinste. Dabei hatte ich Spaß und dachte nicht weiter über traurige Dinge nach. Ich stockte und blieb langsam stehen als wir an unserem Haus angekommen waren. Merry stand im kleinen Stall von uns. Das hieß " Papa ist zurück! " Rief ich und Mayra hatte mich sicher längst eingeholt da ich stehen geblieben war . So nahm ich ihre Hand und zog sie rein. Vielleicht hatte er Schokolade mitgebracht!

      Als ich hörte das Papa und Mama sprachen blieb ich stehen und lauschte " es ist noch ein paar Jahre bis zum Test. Doch sollten wir sie vielleicht zur Schule schicken. Unsere Ersparnisse sollten dafür ausreichen. Schatz sind wir ehrlich. Die beiden haben viel zu großes Talent um als Bauer zu arbeiten. " Sagte Papa gerade " wir sollten sie fördern. Leon ließt eh schon so viel wie er kann. " Das größte Problem wäre dabei wohl das es in diesem Dorf keine Schule gab und wir jeden Tag in die Stadt in der Nähe reisen müssen und dann zurück.
    • Leon hatte schon Recht, ich war nicht schlecht mit der Erdmagie. Aber zwei Elemente, sowie er - das konnte ich nicht. Ich fand das sehr beeindruckend.

      Ich lief schnell vor Leon weg und schlängelte mir meinen Weg durch das Dorf. Ich lief im Zick Zack an den Heuwagen vorbei. Ich war eine gute Läuferin. Ich konnte bei der Jagd immer gut mit Papa mithalten. Allerdings störte das Kleid. Leon hatte mich schnell eingeholt und schlug mich ab.

      Jetzt war ich dran. Ich merkte gleich wo Leon hinwollte, er lief Richtung nach Hause. Ich wollte ihn unbedingt einholen. Er hatte nur ein bisschen Vorsprung, als er plötzlich stehen blieb. Was machte er da? Ich konnte es erst einen Moment später erkennen, als Leon schon rief: „Papa ist da!“
      Schnell liefen wir zum Haus, als Leon vor der Türe stehen blieb. Ich tat es ihm gleich und lauschte mit.

      Plötzlich schlug die Türe auf und Papa stand vor uns:“ Hab ich euch erwischt!“, meinte er mit einem Grinsen und nahm uns in den Arm.
      „Ihr sollt doch nicht lauschen.“, meinte Mama mit verschränkten Armen. Sie hatte den Tisch bereits gedeckt und bedeutete uns sich zu setzen:“ Aber da ihr ja eh schon gelauscht habt…“ wir setzten uns alle an den Tisch und rückten heran.
      Papa ergriff als erster das Wort. Ich war ein wenig verschämt, dass wir gelauscht hatten und traute mich nicht nach der Schokolade zu fragen.
      „Was haltet ihr davon? Von der Schule?“
    • Ich erwidere die Umarmung und sah dann zu Boden bei den Worten von Mama. " Wollte nicht stören " sagte ich leise aber in Wirklichkeit war ich sehr neugierig gewesen. Schweigend setzte ich mich an den Tisch und sah auf das simple aber gute Essen. Doch zunächst kam erst einmal die Frage von Papa " Nun ich würde sehr gerne gehen ! Dort kann man noch viel mehr lernen und wenn unsere Magie besser wird können wir auch mehr helfen !" sagte ich und war sichtlich aufgeregt bei den Gedanken." Aber natürlich nur von Mayra auch möchte. Ich könnte meine Schwester nie zurück lassen !"Nachdem ich gesprochen hatte richten sich die Blicke unserer Eltern auf ihre Tochter. Das ich wollte hatten sie schon erwartet. Deswegen war ihre Antwort wesentlich interessanter. Während wir warten spürte ich dieses seltene Gefühl. Diesmal war es Zustimmung und Freunde. Was auch immer es war was es mir schickte es war wohl erfreut über die Möglichkeit. Doch schon war es wieder weg.

      Wofür ich zu jung war um zu verstehen war das selbst mit Ersparnissen eine Schulbildung für Bauern eine Ehre war, besonders da es ne gute Schule war. Das es überhaupt möglich war lag daran das Opa aus der Kirche eine Empfehlung geschrieben hatte und anscheinend die Leiterin kannte. Außerdem hatte sich wohl auch Lukas angeboten uns zu Begleiten auf den Wegen. So wäre die Reise ziemlich sicher aber Eltern würden sich trotzdem immer Sorgen machen.
    • Myra schaute ihre Eltern mit großen Augen an. Dieses Angebot kam für sie völlig überraschend. Damit hatte sie nicht gerechnet. Eine Schulbildung? Sie kannte keinen anderen Kinder, die solch ein Glück hatten. Das machte sie etwas nervös. Sie wusste gar nicht was das bedeutete. Auch wenn sie zunächst etwas ängstlich war, war da auch noch mehr. Aufregung und Freude. Sie könnte das Dorf verlassen. Vielleicht würde es dort jemanden geben, der auch solche Kräfte wie sie hatte? Denn es war nicht nur die Stimme, welche Myra öfter hörte. Sie sah auch Dinge… Menschen. Um genau zu sein tote Menschen, die niemand anderes sah.
      Während Leon antwortete, hörte Myra wieder die Stimme zu ihr sagen:“Geh dort hin. Du musst stärker werden!“ eigentlich tat sie nicht gerne, was die Stimme ihr auftrug. Doch diesmal gab sie ihr Recht und nickte ihren Eltern zu:“ Ja.“, meinte sie nur.
      „Aber…“, fragte sie zögerlich. „Müssen wir unsere Geheimnisse weiterhin für uns behalten?“
      Ihre Eltern schauten sich nachdenklich an, als ihre Mutter antwortete:“Ja Myra, du auf jeden Fall…“, gespannt wartete sie ab was sie zu Leon sagen würden. Myra war ein wenig enttäuscht…
    • Ich war froh zu hören das sie auch gehen würde. Es war verständlich das sie Enttäuscht war. Sie konnte besondere Dinge und durfte es niemanden zeigen ."Nun " mischte sich der Vater ein" er wird seine Geheimnisse auch vor den anderen geheim halten müssen. Allerdings weiß die Leiterin über euch beide Bescheid. Wenn ihr also mal Probleme damit habt geht zu ihr. " erklärte er und das war zumindest eine kleine Erleichterung. Vielleicht könnte sie mir dann mehr zu Wasser zeigen !

      So wurden die nächsten Tage die Vorbereitungen getroffen. Uns wurde der Weg zur Schule erklärt und wie diese Abläuft. Wir bekamen saubere frische Kleidung. Etwas Eng und wohl von der Schule gestellt aber gleichzeitig war es das Zeichen das wir dazu gehören. Dazu gab es noch Papier und Stifte. Sogar einer der magischen die sich von selber nachfüllen ! Ansonsten konnte ich mich viel auf mein Training konzentrieren. Ich schaffte sogar mein ersten scharfen Wind. Es schnitt nur ein Grashalm aber es war trotzdem ein großer Erfolg für mich !

      Schließlich war der große Tag gekommen. Wir standen am Rande des Dorfes, mit Rucksäcken auf den Rücken und Lukas bereit uns zu begleiten. Nicht nur unsere Eltern waren gekommen sondern die meisten aus den Dorf. Natürlich wären wir heute Abend wieder zurück trotzdem wollten sie uns viel Glück wünschen. Ich lächelte breit und war sehr dankbar dafür. Unsere Eltern nahmen mich und Mayra noch einmal fest in die Arme. Doch so langsam mussten wir gehen. Mach dich bereit Schule hier komme ich ! So sah es nach außen aus aber Mayra würde sicherlich merken das ich sehr nervös war.. Ja sogar ein wenig Angst. Doch das würde uns nicht aufhalten als wir uns nun zu dritt auf den Weg machen und ich noch mit beiden Armen zum Abschied winke. ca 2 Stunden würden wir brauchen. Wenn wir die Strecke besser kennen und wir älter werden würde die Zeit sich reduzieren hatte ich gehört .Den Weg kannte ich aus der anderen Richtung. Von dort war ich damals mit mein echten Vater gekommen.
    • Myra war die Zeit vor dem ersten Schultag sehr nervös. Die Stimme sprach öfter mit ihr, er drängte sie dazu ihre Erdmagie häufiger anzuwenden. Doch Myra benutzte diese nur ungern anderweitig, als zur Feldarbeit. Sie empfand sie als nützlich beim arbeiten. So konnte sie das Gemüse ernten, die Bäume sich schütteln lassen, sich die Erde umpflügen lassen und sie konnte das Wachstum beschleunigen. Aber nur minimal. Ihre Mutter hatte ihr von großen Erdmagiern erzählt, die aus dem Nichts Wälder sprießen ließen. Das beeindruckte Myra sehr.

      Jedenfalls war Myra sehr aufgeregt, als die Dorfbewohner sie und Leonhart verabschiedeten. Sie umarmte ihre Eltern nochmal fest und ging dann mit Lukas und Leon fort.
      Das Kleid was sie trug war dunkelblau und reichte bis zu ihren Knien und hatte lange Ärmel. Sie mochte es ganz gerne.
      Dann war es soweit, sie gingen los. Myra fragte sich, welche Fächer sie wohl hätten. Sie hatte bereits erfahren, dass sie sowohl lesen, als auch schreiben lernen sollten, Mathematik und auch Geschichte. Aber das klang langweilig für sie. Was würden sie ansonsten lernen? Es gab wohl Stunden für Magie und für Kampf. Sie hoffte, dass sie auch mit dem Bogen schießen konnte.


      Es war ein sonniger Tag als die Schulleiterin Madame Lafayette an ihrem Fenster in ihrem Büro stand und darauf wartete, dass die zwei neuen Schüler eintreffen würden. Die Schulleiterin machte ihren Job seit einigen Jahren. Sie hatte viel Erfahrung und viel gesehen. Aber bis jetzt hatte sie von so etwas noch nie gehört. Es war ohne hin schon ungewöhnlich zwei Schülerin aus einem Dorf zu begrüßen. Die meisten Eltern hatten nicht das Geld und die Kapazität auf ihre Kinder zu verzichten. Aber die Eltern dieser beiden Kinder waren ebenfalls Magieanwender. Außerdem hatte Madame Lafayette im Gefühl, dass sie etwas besonderes wären. Zumindest nachdem was sie von ihren Eltern und dem Ältesten des Dorfes gehört hatte. Ein Junge der zwei Elemente benutzen konnte, und das in diesem Alter, war mehr als ungewöhnlich. Sie war gespannt, ob das stimmte. Und was das Mädchen anginge. Sie hatte von solch medialen Fähigkeiten gehört… doch nicht bei Kindern. Es würde sich zeigen, ob die Geschichten erfunden waren. Sie erblickte drei Menschen am Tor der Schule, worauf hin sie sich aus ihrem Büro begab, um die Kinder zu empfangen.
    • Es war ein angehmer Weg zur Schule. Die Straße war zwar kaum ausgebaut aber es reichte für eine Reise. Es passierte nichts und kleine Monster und Tiere sah man im Wald neben dem Weg durch huschen. Es war süß und cool aber wie hatten leider keine Zeit zum anschauen

      Als wir schließlich an der Schule ankommen verabschiedet sich Lukas von uns. Er würde immer die Gegend patrouillieren während wir in der Schule war. Lächelnd verabschiedete ich ihn und ging dann mit Mayra zum Haupteingang. Dort erwartet uns ein Mittelalter Mann mit schwarzen Haaren " guten Tag die jungen Leute. Ich bin Herr Radnar und werde euer Klassenlehrer sein solange ihr an der Schule seit. Doch zunächst erwartet euch die Direktorin " begrüßte er uns. Ich verneige mich ein wenig wie es mir beigebracht worden war " Guten Tag Herr Radnar. Es ist schön sie kennen zu lernen. " Sagte ich höflich. Danach wurden wir durch einen Gang zum Büro gebracht. Es wurde von den Herrn angeklopft und wenn sas Signal kam deutet er an das wir rein gehen sollen. Allerdings ohne ihn
    • Als wir das Schulgelände betraten bleib Myra kurz erstaunt stehen. So ein großes Haus hatte sie noch nie gesehen. Die Schule war ein altes Nonnenkloster. Sie war aus kaltem grauen Stein gebaut. Myra staunte über die riesigen Fenster des Gebäudes und die war gespannt wie es von Innen aussehen würde. Schnell holte sie zu Lukas und Leon auf, als Lukas sich schon von ihnen verabschiedete. Etwas ängstlich griff Myra Leons Ärmel. Irgendetwas an diesem Ort ließ ihr einen kalten Schauder über den Rücken fahren.

      Am Eingang wartete ein Mann auf die beiden, der sich als Uhr Klassenlehrer vorstellte. Myra nicket nur etwas verlegen, als dieser sie schon durch das Gebäude zum Zimmer der Rektorin loste. Myra schaute sich aufmerksam in den Fluren um, als die Stimme zu ihr sagte:,,Hmmm das ist ein sehr alter Ort… ich spüre Viele…“ Myra versuchte die Stimme zu ignorieren. Sie wollte einen guten Eindruck machen. Als sie am Zimmer der Rektorin ankamen, bedeutete Herr Radnar ihnen, das Zimmer zu betreten, als eine freundliche Frauenstimme rief:“Herrein.“

      Myra öffnete die Türe und ging voraus. Sie betraten ein großes Zimmer, dessen Wände voll gestellt mit Bücherregalen war. Vor einem der großen Fenster, das Myra von draußen sehen konnte stand ein großer Schreibtisch, an dem eine Frau, um die 60 Jahre alt saß. Zumindest dachte Myra das. Schätzen konnte sie noch nie gut.
      „Willkommen ihr beiden. Setzt euch.“
      Myra und Leon taten, wir ihnen gesagt und setzten sich der Frau gegenüber an den Schreibtisch.
      „Ea freut mich wirklich sehr, euch beide hier willkommen heißen zu dürfen. Mein Name ist Madame Lafayette ich bin die Rektorin der Schule. Wir legen hier sehr viel Wert auf Disziplin und Pünktlichkeit. Die Hausregeln werdet ihr noch beigebracht bekommen. Bis dahin tut einfach das, was eure Lehrer euch sagen. Ich denke ihr werdet euch schnell an alles gewöhnen. Heute Nachmittag, nach den ersten Stunden mit der Klasse, möchte ich zusammen mit Herrn Radnar eure Kräfte testen, damit wir einschätzen können, wo wir mit euch anfangen. Ist das okay für euch?“
      Myra hörte der Frau aufmerksam zu bis sie ein Kichern aus der anderen Ecke des Raumes hörte und sie sich hektisch umdrehte und über die Schulter in die Ecke schaute. Dort saß ein kleiner Junge
      mit einem gestreiften Pullover, der vor sich hinkicherte. Myra erschrak als er den Kopf anhob und sie direkt anschaute. Seine rechte Gesichts Hälfte war kaum zu erkennen, da sie völlig vernarbt war.
      Erschrocken fuhr sie wieder herum, als sie ihren Namen hörte: „Myra hast du mir zugehört?“
      „Ähm ja! Entschuldigen Sie bitte Madame.“, verschämt senkte sie den Kopf:“Ich dachte bloß da wäre was, aber ich habe mich verhört…“
      „Hm…“ die Rektorin verschränkte die Arme aber lächelte dabei:“ Schon gut… Geht jetzt. Herr Radnar wird euch in eure Klasse bringen.“
    • Als meine Schwester nach meinen Ärmel griff legte ich sanft meine Hand auf ihre. Ich würde auf sie aufpassen~

      Erstaunt sah ich mir die Schule am , besonders den Raum der Direktorin. Wenn man mich dabei beobachtet würde einen wohl auffallen das mich die Bücher fazinieren aber ein Auge sozusagen immer auf Myra lag. Ich war ein pflichtbewusster großer Bruder. Ich hörte aufmerksam zu " das ist in Ordnung Madame nur erlaubt mir eine Frage. Wir haben Geheimnisse und unsere Eltern sagten sie wissen Bescheid aber niemand anderes. Wenn unser Lehrer dabei ist können wir die gar nicht zeigen " sagte ich was eigentlich viel zu scharfsinnig war. War das Glück gewesen oder war ich so klug? Oder hatte mir etwas geholfen.

      Ich bemerkte ihre Reaktion und konnte mir denken das sie etwas gesehen hatte. Das besorgte mich ein wenig. Ich blieb nah bei ihr während wir das Zimmer verlassen und dann unseren Lehrer folgen. Der Klassenraum war nicht so groß allerdings gut ausgestattet. Die anderen Schüler trugen die selben Sachen wie wir. Wie eine Uniform bei den Wachen! Was mir auffiel das hier alle in unseren Alter waren und es nicht so viele waren. 8 andere wenn ich richtig zähle. Ganz anders als in der Sonntagsschule Zuhause. Da waren mehr Kinder und von jeden alter was dabei. Vorne solten wir uns hinstellen während Herr Radnar uns vorstellte.

      Die Klasse begrüßte uns höflich im Einklang. Das kam mir etwas komisch vor aber das werden wir wohl auch lernen müssen. Das gehörte wohl zum Respekt und benehmen dazu. Zu meinen Missfallen waren Jungs und Mädchen getrennt so das ich die Seite meiner Schwester verlassen musste. Zwar waren Frauen mehr aktzeptiert als in den Geschichten von früher aber noch war hier wohl ein Unterschied. Doch dann begann schon der Unterricht den ich Klasse fand. Es war natürlich ungewohnt aber man konnte lernen, Fragen stellen und musste sogar auch Fragen beantworten. Hier zeigte sich meine Fröhliche Seite. Heute lernen wir über die 4 Grund Elemente. Auch wenn man nur eins oder selten 2 beherscht so war es wichtig das man sie trotzdem alle kannte. Z.B. für sie Zusammenarbeit mit anderen.

      Sehr schnell kam die Mittagspause . Ich ging natürlich zu meiner Schwester und bevor wir uns versahen waren wir umringt von den anderen und wurden ausgefragt. Wo wir her kommen , weiches Element wir haben und ob wir gleich mit Spielen wollen. Ich hatte zwar Lust war aber unsicher. Deswegen sah ich fragend zu ihr nachdem ich die ersten beiden Fragen beantwortet hatte.
    • Myra war froh, dass Leon diese Frage gestellt hatte. Madame Lafayette nickt zustimmend: "Wir werden zunächst einmal nur eure grundlegenden Fähigkeiten testen. Alles das was für die Schulalltag notwendig ist: Also eure Kampffertigkeiten und der Einsatz eurer Magie. Leonhart bitte nur das Element, dass du zuerst konntest. Den Rets bitte ich Euch zurückzustellen. Da meine Zeit begrenzt ist und ich nicht möchte, dass es großes Aufsehen erregt, werde ich euch beide die nächsten Tage irgendwann einzelnt zu mir rufen lassen. Dann werden wir schauen, was es mit euren Begabungen auf sich hat und wie wir weiter verfahren werden, ok?"

      Myra klammerte sich auf dem Weg in die Klasse etwas an Leon. Die Begegbnung hatte sie nervös gemacht und nun hatte sie Angst komisch zu wirken. Und jetzt würde sie erst die Klasse kennenlernen! Gleichaltrige machten sie irgendwie immer nervös... Sie konnte sich nicht so gut... anpassen. Doch als sie in die Klasse kamen stellte Myra zu ihrem Erstaunen fest, dass sie bloß acht weitere Kinder waren: Fünf Jungen, drei Mädchen. Myra gefiel die Größe und auch so schienen sie sehr nett zu sein. Myra musste sich zu den Mädchen setzen. Sie wurde etwas nervös, als sie sich von Leon trennen musste, doch sie atmete einmal tief ein und konzentrierte sich. Dann setzte sie ihr nettestes Lächeln auf und setzte sich auf den freien Platz. Das Mäden in der Reihe neben ihr, die andern beiden saßen hinter ihr, begrüßte sich lächelnd: "Hallo, mein Name ist Lucia." Sie hatte feuerrotes, kinnlanges Haar und giftgrüne Augen. Freundlich lächelte sie Myra zu, welche ihr zurücklächelte.

      Herr Radnar begann den unterricht, welcher für Myra sehr einfach war. Sie hatte schon viel über die Elemente gelesen. Trotzdem machte es ihr großen Spaß. Schnell ging die Stunde vorbei und Myra war froh wieder bei Leon zu sein, da wurden sie schon vom Rest der Klasse umringt. Die meisten waren so nett, dass Myra ihre Nervosität vergaß und auch die Stimme meldete sich nicht mehr und der Junge von vorhin war auch nicht mehr zu sehen. Nachdem sie sich der Klasse vorgestellt hatte, nickte sie zustimmend:" ja gern!"
      Dann spielten sie fangen. Sie liefen durch den Hinterhof der Schule. Überall standen Hecken, sodass man sich auch gut verstecken konnte. Myra hatte so viel Spaß, dass sie schon trarig war als es klingelte und sie wieder in die Klasse mussten.

      Diesmal hatten sie Mathematikunterricht. In der Sonntagsschule hatten sie schon ein bisschen Lesen und Schreiben gelernt. Aber Rechnen nicht so wirklich. Sie hatte ein bisschen was von ihren Eltern gelernt, welche dies beim Handeln brauchten. Trotzdem fiel es Myra schwer. Doch Lucia half ihr, sodass sie noch mitkommen konnte.
    • Ich merkte mir was die Leiterin gesagt hat und würde nur Wind nutzen wenn es soweit war. Im Klassen raum war ich froh zu merken das meine Schwester nicht mehr so nervös war. Die kleine Klasse und das die anderen Nett waren schien sehr zu helfen. So konnte ich das Fangen spielen genießen ohne mir sorgen zu machen. Dabei fiel mir vor allem ein Junge mit blonden wilden Haaren auf der verdammt schnell war. Das war ziemlich cool. er hieß wohl Nickolas aber ich sollte ihn Nick nennen. Sein Element war wohl Feuer aber wenn er nach seinen Eltern kommt würde es wohl später Blitz werden. Leider war die Pause bald vorbei. Mathematik war für mich kein großes Problem da ich von meinen alten Vater schon einiges gelernt hatte. und dann durch meine neuen Eltern noch mehr. Zumindest genug um ohne Probleme mithalten zu können

      Auch dieser Unterricht verging für mich sehr schnell. Somit war es an der Zeit für den Test für Myra und mich. Der Rest der klasse sollte in wenig selbständig üben und würden dabei wohl von einen anderen Lehrer beobachtet werden. Das bekam ich aber gar nicht so wirklich mit. Wir wurden in eine Halle gebracht wo uns unser Lehrer erklärte das die Wände, Boden und Decke magisch verstärkt waren. Genau wie die Trainingspuppen. Es bräuchte hohe Magie um Nennwerten Schaden anzurichten Perfekt um zu trainieren. Allerdings war über den verstärkenden Boden eine Schicht Erde und Stein für Erdmagie. Als erstes sollten wir zeigen was wir bis jetzt mit Magie anstellen können. Ich fing freiwellig an. Ich brachte die Luft in Bewegung und so konnte man eine leichte Brise spüren.. Ich verdichte es und so war es auf weniger Raum aber der Wind stärker bis es eine richtige Böe war. Bis jetzt kam keine Reaktion von Herr Radnar außer das erst ganz am Ende etwas dazu gesagt wurde. Doch es war eigentlich schon recht beeindruckend das ich bereits sowas in einer Halle konnte. Wenn Wind von Natur aus schon da war war es natürlich einfacher stärkeren Wind zu erzeugen.

      Danach konnte ich mir ein Trainingsschwert nehmen und an einer Puppe zeigen was ich bis jetzt konnte in Sinne von Kämpfen .So konnte ich auch zeigen was ich physisch konnte und auch mein Windschnitt was meine Magie mit den Schwert kombinierte. Dieser Angriff ließ die Puppe sogar ein wenig wackeln, allerdings keuchte ich danach und schwitzte. Alles davon hatte ich schon geübt aber es hintereinander zu zeigen war echt anstrengend. Als ich mich setzten durfte musste ich kurz gähnen, was allerdings nicht so gut ankam " Verzeihung " sagte ich leise. Dann war es jetzt Myras Runde zu zeigen was sie kann. Ich lächelte ihr zu und zeigte das ich daran glaube das sie es super machen würde.
    • Myra hatte ganz vergessen, dass sie und ihr Bruder noch außerhalb der Gruppe getestet werden sollten. Doch dann holte die Schulleiterin sie ab. Herr Radnar begleitete die beiden in eine große Halle. Myra kam die Halle unendlich groß vor. So einen großen Raum hatte sie noch nie gesehen. Es waren wirklich nur die Schulleiterin und ihr Klassenlehrer anwesend. Langsam wurde sie nervös. Myra machte das nur noch etwas nervöser. Ihr Bruder war der bessere Magieanwender. Er übte jeden Tag und sie… sie benutzte ihre Magie nur und ausschließlich um ihren Eltern zu helfen. Sie sagte es niemanden, aber immer wenn sie Magie anwandt, dann verstärkte das die Stimme in ihrem Kopf und sie sah öfter Dinge, die andere nicht sahen.

      Leon Vorführung war beeindruckend. Madame Lafayette nickte zustimmend und wechselte mit Herrn Radnar ein paar Worte zwischen den beiden Runden. Als er zum Schluss kam applaudierte sie ein zweimal und meinte: „Gut gemacht. Und nun…“, sie nickte Myra bedeutend zu.

      Myra hielt sich mit einer Hand den Arm fest und betrat unsicher die Mitte des Raumes. Immer wieder schaute sie sich um und überlegte was sie tun könnte:“Zeig ihnen wie du erntest.“, flüsterte ihr jemand zu. Myra hob die Hände und schloss die Augen. Mit einem Mal sprossen kleine stecklinge aus dem Boden der Halle. „Mach sie größer.“ Myra schaffte es kleine Rüben und bunte Blumen aus der Erde erwachsen zu lassen. „Und jetzt töte sie.“ Und genauso ließ Myra die Ernte wieder verdörren. Von sich selbst erschrocken öffnete sie wieder die Augen und murmelte: „Entschuldigung.“ sie dachte sie hätte versagt. Doch in Wahrheit war auch das Teil der Erdmagie: Leben geben und nehmen.
      Nach diesem Fiasko, als das Myra es empfand, wollte sie mit dem Bogen überzeugen. Ab der Decke der Halle und in ihr verteilt waren Zielscheiben verteilt. In der Halle selber gab es einen kleinen Parcours den sie nutzen konnte. Entschlossen griff Myra zum Köcher und Bogen. „Hm… sehr gut!“ Murmelte die Stimme. „Sei still.“ zischte Myra zu sich selbst und atmete einmal tief durch.
      Dann lief sie los. Sie hüpfte über das erste Hindernis und gab den ersten Schuss ab: ein Treffer. Der Parcours ging an Myra vorbei wie ein Film, doch sie traf beinahe alle Scheiben, mal am Rand, mal mittigen, aber sie traf.
      Am Ende des Parcours angekommen schnaufte sie erschöpft und musste sich hinsetzen. Sie hatte sich ein wenig zu sehr verausgabt.
    • Ich sah gespannt zu wie sie sich meine Schwester schlagen würde. Als sie sich umsieht schenkte ich ihr ein Lächeln. Ich glaubte fest an sie. Das mit den wachsen lassen kannte ich schon von ihr und unseren Eltern, auch wenn ich es immer wieder cool fand. Das verdorren lassen war mir allerdings neu. Das die beiden wie bei mir Worte Tauschen zwischen Runde eins und zwei war ein gutes Zeichen.

      Dann kam die nächste Runde und da ging sie richtig ab. Sie hatte weniger geübt als ich , was daran zu erkennen war das sie die Waffe ohne Magie benutze. Das machte das Ergebnis nur umso mehr beeindruckend. Ich applaudiere ihr genau wie unser Lehrer und die Leiterin. " Das habt ihr sehr gut gemacht " ergriff Herr Radnar das Wort " ihr habt wirklich Talent und könnt viel dafür das ihr noch keine richtige Bildung hattet bis jetzt. Aber lasst euch das nicht zu Kopf steigen. Es gibt immer noch mehr zu lernen " ich nickte und freute mich über das Lob. Natürlich gab es noch mehr zu lernen und genau das wollte ich auch tun.

      Er wollte uns gerade entlassen da der erste Schultag für uns zuende war als eine Frau mit blonden Haaren in die Halle gestürmt kam. "Madame Lafayette ! " Rief sie ganz aufgebracht " ist es ihr ernst nicht nur ein sondern gleich zwei Bauernkinder aufzunehmen?! Ich hab mein Sohn hier ger geschickt weil es die beste Schule sein soll. Wie können sich solche niederen Leute überhaupt die Kosten leisten ?! Ich möchte nicht das mein Sohn mit unfähigen und schlecht erzogenen Landeier aufwächst" ich sah sie überrascht an und verstand nicht alles was sie sagte. Allerdings konnte ich raushören das sie uns wohl beleidigt hatte. Es tat mir ein wenig weh auch wenn ich es nicht zeigen wollte. " Es tut mir leid Madame wenn wir ihnen unangenehm sind " wollte ich höflich zu ihr sein. Sie sah mich angeekelt an . Sie hob ihre Hand die Blitze " wag es nicht mich anzusprechen ! " Schrie sie und ich zuckte schon zusammen weil ich eine Backpfeife erwartet hatte. Als der Schmerz allerdings ausblieb sah ich wie Herr Radnar ihre Hand festhielt und seine in Stein gehüllt war um die Blitze abzuwehren " diese Beiden sind meine Schüler. Daher stehen sie unter meinen Schutz. Wagen sie es nicht ihnen erwas anzutun. Auch der Adel kann Strafen bekommen meine Werte Gräfin. " Sagte er ernst. Sie knurrte und zog die Hand weg. " Passen sie auf was sie sagen oder sie landen auf sen Block! "" Oh die Gilde wird das sicher gerne mit ihnen aushandeln " sie hatte in der Wut vergessen das er auch zu den Zauberern des Hofes gehört, auch wenn er im Moment Lehrer ist. Schließlich war starker Nachwuchs wichtig. Und über diese verfügte nur der König und seine Abgesandten. Keine Frau eines kleinen Baron.
    • Die Worte ihrer Lehrer machten Myra sehr stolz. Sie war froh, dass sie es hinter sich gebracht hatte. Jetzt war sie sehr erschöpft.
      Madame Lafayette wollte sie gerade wieder in die Klasse entlassen, als eine sehr aufgebrachte Frau in den Raum hineinstürmte. Sie schrie und schrie und schrie und plötzlich hob sie die Hand.
      „Schieß auf sie los!!“, brüllte die Stimme in ihrem Kopf, denn Myra hielt noch den Bogen in beiden Händen. Sie hörte die stimmte nicht gebraucht für dieses Verlangen: am liebsten hätte sie geschossen. Doch Herr Radnar hielt die Frau auf.
      Myra hatte schon verstanden, was sie gesagt hatte. So wurde auch ihr klar, warum es nicht normal war, dass Kinder aus dem Dorf auf die Schule gingen. „Ohhhh… dachtest du ihr wäret hier erwünscht? Das seid ihr nicht!“ flüsterte die Stimme.
      Madame Lafayette führte die Frau aus dem Raum heraus und sprach eindringlich mit ihr.

      Myra hingegen schaute ihr Böse hinterher den Bogen fest in griff. Als sie den Raum Verlies eilte sie zu Leon:“Geht es dir gut?“
      Dann brüllte sie wütend über die Situation ihren Lehrer an:“was sollen wir hier, wenn ihr uns nicht wollt?!“
    • Ich war erleichtert das die Frau weg war. Myra nickte ich lächelnd zu " allss in Ordnung " log ich und ich fühlte mich schlecht für so viel Ärger zu sorgen. Als sie dann Herr Radnar anfuhr legte ich eine Hand auf die Schulter " er hat mich gerade beschützt. Er möchte uns hier haben " wiedersprach ich ihr und fand es nicht gerechet das er angebrüllt wird. Er nahm es aber professionell auf " ich kann verstehen das du sauer bist. Wir als Schule wollen euch weil ihr gute , talentierte Kinder seit. Die Dame eben ist einfach festgefahren in ihrer Vorstellung nur der Adel darf gute Dinge bekommen. Aber damit kommt sie hier nicht weit. Wie du gesehen hast stehen wir hinter euch. Es wird immer Leute geben die einen nicht Mögen. So ist es nun einmal "

      Kurz darauf waren wir zurück in der Klasse. Nicolas entschuldigte sich bei Myra und mir. Anscheinend war es seine Mutter gewesen mit den Aufstand und ihn war es sichtlich unangenehm. " Du kannst nichts für deine Mutter aber danke das du uns normal behandelst " sagte ich lächelnd und war ihn natürlich nicht böse. Lange ging die Schule auch nicht mehr und so klingelte die Glocke für heute zum letzten Mal. Lukas wartete draußen auch schon auf uns damit wir sicher zurück kommen
    • Neu

      Myra konnte bei weitem nicht so über die Situation hinwegsehen wie ihr Bruder. Seine Güte war für sie manchmal unbegreifbar. Sie verspürte diesen unbändigen Drang danach dieser Frau etwas anzutun. Doch sie wusste dass es falsch war. Trotzdem brodelte ich nie so unfassbare Wut in ihr, wie ein Feuer das brennen wollte. Auch als sie in der Klasse angekommen waren war Myra noch wütend. Doch man sah es ihr nicht an. Von außen schien sie ruhig. Sie merkte aber, wie Leon das was er sagte ernst meinte. Also konzentrierte sie sich mehr auf seine Gefühle und beruhigte sich. Trotzdem würdigte sie Nicolas keines Blickes mehr.

      Dieser dich sehr aufregende Tag neigte sich langsam dem Ende zu. Und so vergingen einige Tage ohne weitere Vorkommnisse: die Geschwister standen früh auf, Gingen einen langen Weg zusammen mit Lukas, verbrachten ihren Tag in der Schule mit Mathematik, Latein, Krafttraining, Magietraining und anderen Fächern. Sie verstanden sich besser mit ihren Klassenkameraden- naja mit fast allen, einige teilten wohl die Auffassung von Nicolas Mutter. Und nach der Schule gingen sie wieder zurück und kamen spät zuhause bei ihren Eltern an. Myra hatte auch keine Geister mehr gesehen oder Stimmen gehört. Dafür hatte sie sich gut mit Lucy verstanden. Dort war noch ein anderes Mädchen in der Klasse. Sie hieß Soraia. Myra war ihr gegenüber sehr kritisch. Sie setzte sich andauernd neben ihren Bruder. Sie war eine Wassermagierin und unglaublich gut darin. Außerdem war sie sehr hübsch, die hatte strahlend blaue Augen, sehr blasse Haut und hüftlanges blondes Haar. Ihre Familie stammte aus dem Norden des Landes und war sehr reich. Ihnen gehörte ein Stück Land an der Küste.

      An einem Tag, in der Pause setzte Soraia sich während des Essens neben Leon:“Darf ich?“, fragte sie liebenswert und setzte sich dann auch Schon. Myra saß ihrem Bruder gegenüber als ihr auffiel, dass sie ihre Bücher in der Klasse vergessen hatte:“Entschuldigt mich kurz, ja? Ich komm gleich wieder.“ Myra stand auf und ging zurück in die Klasse, als sie erschrak: auf ihrem Platz vor ihren Büchern saß der Geist des Jungen den sie am ersten Tag im Büro der Rektorin gesehen hatte. Vorsichtig näherte sie sich ihm:“Hallo?“ frag sie und der Junge drehte seinen Kopf zu ihr, blieb aber stumm. In dem Moment erschreckte sie wieder. Das Gesicht des Jungen war noch immer so vernarbt. „Was ist dir passiert?“, murmelte Myra. Doch der Junge stand bloß auf und bedeutete ihr zu folgen. „Geh mit!“, wisperte eine Stimme in ihrem Kopf und Myra ging mit. Der Junge ging Gänge entlang die Myra nicht kannte. Sie versuchte ihn zu folgen, doch er war schnell. Wollte er sie doch abhängen? Doch Myra hatte das Gefühl er wollte ihr etwas zeigen. Sie beeilte sich doch verlor dabei den Überblick, wo sie lang lief. Irgendwann huschte er durch schmale Nieschen und die Gänge durch die sie liefen wirkten nicht mehr, wie die der Schule. Es wurde kühler unm sie herum und Myra merkte, dass die sich im Keller befinden mussten. Myra spürte dass sie nicht mehr alleine waren.Sie spürte die Anwesenheit von so Vielen. Irgendwie hatte sie Angst aber die Neugierde trieb sie weiter. Der Junge mit den Narben im Gesicht stand plötzlich neben ihr und nahm ihre Hand. Dann entflammte plötzlich ein Licht über einem Grabstein. Fragend blickte sie den Jungen an, als sie hinter dem Grabstein weitere Kinder sah, alle mit ähnlichen Narben am ganzen Körper. Der Junge führte Myra zum Grabstein und als sie diesen berührte hatte sie plötzlich eine Art Vision. Sie sah ein großes Feuer. In eine. Gebäude dass genauso aussah wie die Schule. Kinder die schrien und kreischten. Kinder die nicht älter waren als sie.
      „Myra?“
      Plötzlich hörte sie eine Stimme hinter sich und sie wurde aus ihrer Vision herausgerissen. Sie drehte sich um:“Madame Lafayette! Was ist hier passiert? Was ist mit den ganzen Kindern passiert?“
      „Myra was machst du hier unten?“, fragte sie streng.
      Myra geriet ins stottern:“Ich … dieser Junge.. in ihrem Büro… ich… es tut mir leid.“, Myra sank den Kopf, wohl wissend dass sie solche Geschichten nicht erzählen sollte.
      „Welchen Jungen meinst du Myra?“
      Sie deutete auf den Grabstein, auf welchen der Name Konstantin Wilder stand.
      Madame Lafayette hob eine Augenbraue:“Myra der Junge ist seit über 150 Jahren tot.“
      Myra nickte:“Ich weiß. Er ist mit den anderen Kindern verbrannt.“
      Madame Lafayette musterte Myra eindringlich und nahm sie dann mit in ihr Büro. Auf dem Weg erklärte sie ihr, dass es vor 155 Jahren ein fürchterliches Feuer gab, bei dem eine ganze Klasse ums Leben gekommen war. Das Feuer wurde von einem jungen Magier ausgelöst der sein Feuerelement nicht beherrschen konnte. Sein Name war konstantin und sein Grab wurde unter der Schule errichtet.
      in ihrem Büro angekommen sprach die Rektorin offen mit Myra:“Seit wann kannst du die Toten sehen Myra?“
      Myra zuckte mit den Schultern:“Eigentlich schon immer. Manchmal reden sie mit mir, manchmal auch nicht. Aber Mama und Papa sagen ich soll das nicht erzählen. Es würde den Leuten Angst machen, sie würden glauben mit mir stimmt etwas nicht.“
      Die Rektorin schaute Myra weiterhin an:“ was kannst du noch myra, was andere nicht kommen?“
      „Naja, ich weiß was andere fühlen.“
      Die Rektorin schaute sie an:“Du meinst du bist empathisch?“
      Das Mädchen Zuckte mit den Schultern:“Nein ich meine, dass ich weiß, dass sie unten im Verließ sehr nervös waren und es jetzt immer noch sind. Sie sind aufgeregt und ich verunsichere Sie etwas.“, Myra schaute sie an und erkannte wie erstaunt sie war.
      „Hörst du auch ab und zu stimmen?“
      „Sag nein! Sie wird es nicht verstehen!“, Myra schüttelte Also den Kopf und fragte: „was stimmt nicht mit mir Madame?“
      Madame Lafayette lächelte Myra beruhigend an:“Weißt du Myra es gibt einige wenige Magier, und damit meine ich so wenige, dass ich selber noch nie einen getroffen habe. Einige wenige haben eine Verbindung zu der Welt der Toten. Ich hatte sie Vermutung schon als du deinen Erdzauber angewandt hast. Dinge wachsen zu lassen ist die eine Sache, aber die sterben zu lassen und wiederzuerwachen eine andere. Wenn es stimmt was ich vermute, und das wäre wirklich überaus erstaunlich, dann hast du ein ungemein großes Potential. Magier die eine Verbindung zur Welt der Toten haben nennt man Nekromanten, Seher oder Shamanen. Sie können in der Regel mit Toten kommunizieren, sie aber auch beschwören und kontrollieren. Außerdem haben sie ein unglaubliches Potential als Heiler und sie sind in der Regel aus Emphaten. Das ist das was du mir beschrieben hast. Trotzdem sind Das alles nur Vermutungen Myra. Und solange sie das sind sollte das unter uns bleiben. Trotzdem möchte ich, dass du anderen Unterricht bekommst. Wenn du wirklich das Potential hast was ich denke, dann möchte ich dich als Heilerin ausbilden. Bitte schick deinen Bruder jetzt zu mir. Ich möchte auch von ihm wissen, wie seine Fähigkeiten sind.“
      Myra wusste nicht so recht, was sie davon halten sollte. Was hatte das zu bedeuten? …
      Sie war schon viel zu lange weg und als sie in die Klasse kam, war der Unterricht schon weiter gegangen.
      Ihr Lehrer schaute sie ermahnend an:“Myra wo warst du?“
      Sie schaut zu ihm:“Madame Lafayette wollte mich sprechen, entschuldigen Sie vielmals.“
      Dann flüsterte sie ihm zu, dass Leon auch zu ihr sollte, woraufhin er auch ihren Bruder zu ihr schickte.