The academie's elite troup [Sarea&Caili]

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    • The academie's elite troup [Sarea&Caili]


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      Dragur 'Xenon' Deathwish

      Mit einem genervten Gesichtsausdruck, einem funkelnden Blick, welcher gar töten könnte, saß Dragur auf dem Stuhl des Lehrers des noch leeren Klassenzimmers, in welchem er in den nächsten Monaten wohl mehr Zeit verbringen würde, als ihm lieb war, aber jeder Protest gegen die Obrigkeit hatte nichts gebracht und nun wurde er wohl oder übel von der Front verbannt und musste sich nun mit verdammten Kindern herum plagen. Dragur glaubte kaum daran, dass auch nur eines der Kinder seinen Ansprüchen genügen würde, geschweige denn diese erreichen könnte.
      Seine Beine lagen respektlos auf dem Schreibtisch des Lehrers, die Arme vor der Brust verschränkt tippte er genervt und ungeduldig mit den Fingern auf seinen Oberarmen herum, da er nichts anderes zu tun hatte, während er darauf wartete, dass die Sonderklasse sich endlich für ihre erste gemeinsame Stunde zusammen finden würde.
      Nun musste er den Bälgern auch noch alles erklären, wie nervig war das denn?
      „Hey.“, wandte sich der Krieger unhöflich an die Frau, welche mit ihm gemeinsam die Sonderklasse übernehmen würde. Er hatte zwar viele Gerüchte und Geschichten über diese Frau gehört, ihr Aussehen verriet sie direkt, doch er konnte sich beim besten willen nicht an ihren Namen erinnern, nicht, dass ihm das als wichtig erschien.
      „Mir ist das ganze zu dumm, ich überlasse die ganzen Erklärungen dir.“, machte er deutlich, dass er nicht bereit war mehr zu tun, als sich vorzustellen und die Ausbildung der Krieger zu übernehmen. Dragur wollte die ganze Sache so schnell wie nur möglich hinter sich bringen und dann schnell wieder zurück an die Front gehen, wo der eigentliche Spaß auf ihn wartete.

      Firella Stardust

      Die Semesterferien waren endlich vorbei. Der Campus hatte begonnen sich mit Schülern zu füllen, welche über die Ferien hinweg bei ihren Familien oder in ihrer Heimat gewesen waren, weshalb Firella sich nicht mehr so einsam auf dem leeren Gelände fühlen musste, aber es gab noch einen anderen Grund zur Freude: von heute an würde sie Teil einer ganz speziellen Sonderklasse sein, mit welcher sie nicht nur ihre Fähigkeiten auf einen neuen Level bringen können würde und neue Dinge über die Alchemie lernen, worauf sie sich am meisten freute, nein, eines Tages würden sie direkt Teil der Armee sein und die junge Alchemistin erhoffte sich dadurch ihren Bruder wieder sehen zu können, welcher nun bereits seit Jahren an der Front in diesem grausamen Krieg kämpfte.
      Dafür wollte sie sich besonders anstrengen und Firella war motiviert die Sonderklasse mit Bravour zu bestehen und sich diese Chance nicht entgehen zu lassen, während sie ihr größtes Buch über Alchemie und ihre Utensilien für den Unterricht in ihre kleine Hüfttasche packte, welche kaum wirkte, als könnte da auch nur ein Buch hinein passen.
      Firella blickte noch einmal in ihren Spiegel, richtete ihren Pony zurecht und drehte sich vor dem Spiegel, um sicher zu gehen, dass ihre Kleidung anständig saß, da sie bei ihren neuen Klassenkameraden einen guten ersten Eindruck hinterlassen wollte, ehe sie nach ihrem Stab griff und sich mit einem breiten Lächeln auf den Weg in das speziell für die Sonderklasse reservierte Klassenzimmer machte.

      Miharu Rivotra

      Auf dem Rücken von Kuri, Miharus Drachen und besten Freund, landete er nicht unweit des Eingangs der Akademie. Er hatte es bis auf den letzten Tag hinaus gezögert sein Dorf zu verlassen und zu der Lehranstalt zurück zu kehren, da er wusste, dass er seine Familie für die nächste Zeit nicht sehen werden könnte, aber mit einem Drachen war das Reisen von den Bergen besonders angenehm.
      Miharu sprang von dem Rücken des Drachens, welcher daraufhin zu leuchten begann und sich in eine kleinere Gestalt verwandelte, welche Platz auf den Schultern des jungen Mannes hatte. Mit einem Lächeln kraulte er das Kinn des kleinen Drachen und ignorierte dabei die genervten Blicke der umstehenden Schüler, welche gar nicht begeistert von den Windböen und dem blendenden Licht gewesen waren, doch Miharu nahm dies nicht einmal zur Kenntnis, während er seinen Weg fortsetzte. Wo war nochmal das Klassenzimmer dieser Sonderklasse?
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      @Sarea1996
    • Madame Shuraya

      Shuraya, eine große Frau mit kurzem Haar, das ihre markanten Gesichtszüge betonte, ging unruhig auf und ab. Sie dachte, dass der Raum mal einen neuen Anstrich und ein neues Mobiliar vertragen könnte. In Wahrheit war das Klassenzimmer der Akademie nicht so alt wie es schien, allerdings mit antiquen Möbeln ausgestattet. Sie hatte die Hände hinter dem Rücken verschränkt und pirschte im Raum auf und ab, wie ein Löwe der seine Beute umkreiste. Sie war ausgesucht worden, um eine Eliteklasse für den Krieg auszubilden. Sie selber war nur einige Tage zuvor noch an der Front gewesen und hat das Elend des Krieges sehen müssen. Ihr war bewusst, dass ihre und die Abwesenheit von Dragur Deathwish seine Opfer fordern würde, aber ihr war klar, wie wichtig ihre Aufgabe sein würde. In Wahrheit freute Shuraya sich auf die kommenden Wochen. Im Gegensatz zu ihrem Kollegen, wie es ihr schien. Sie hatte viel von dem Drachenmann gehört und sie wusste um seine Stärke. Allerdings gefiel ihr seine respektlose Art und Weise nicht: "Du vergisst wohl, welch eine wichtige Aufgabe die Lehre ist.", mahnte sie ihn mit erhobener Augenbraue. Dann schob sie, auf eine geradezu respektvolle Art seine Füße vom Tisch und antwortete auf seine Frage: "Gerne doch.", dabei huschte ein kühles Lächeln über ihre Lippen.

      Arthur Shane

      Arthur Shane saß unter einem Baum auf dem Trainingsplatz der Akademie. Es war noch warm an diesen späten Septembertagen. Die Sonne Stand zwar schon tiefer als sonst, aber ein Hauch von Sommer lag noch in der Luft. Er mochte diese wenigen schönen Spätsommertage im Jahr. Dennoch war er etwas genervt von dem Start des kommenden Schuljahres. Der Magier war kein schlechter Kämpfer, allerdings musste es, wenn es nach ihm gehen würde, nicht zu schnell an die Front gehen. Dieser Krieg der sich nun bereits mehr als 3 Jahre lang zog, schien kein Ende zu nehmen. Im Gegenteil. Der Feind schien immer stärker zu werden. Mittlerweile waren so viele Völker betroffen, dass der Kriegsschauplatz unendlich weit schien. Angefangen hatte der Krieg zwischen ihrem König dem König der Menschen im Süden und dem König des Menschenvolkes im Norden. Arthur erinnerte sich genau, wie sei Vater vor einem Jahr an die Front gerufen wurde. Vor einem Jahr änderte der Krieg sich. Es schien beinahe so, als würden sie den Krieg verlieren. Der Gegner wurde beinahe übermächtig. Es war nicht mehr nur ein Krieg, um Ressourcen oder Ländereien. Arthur erinnerte sich an dieses eine Gespräch zwischen seinen Eltern. Sein Vater sprach von "dunklen Mächten". Seit diesem Tag vor einem Jahr hatte er ihn nicht mehr gesehen. Kurz darauf kämpften die Waldelfen aus dem Westen, mit auf ihrer Seite. Und auch andere Völker schlossen sich dem Krieg an, der von Tag zu Tag immer mehr Todesopfer forderte. Arthur seufzte, in seinen Gedanken versunken.

      Midna Shane

      "Was ist?", blaffte Midna ihren kleinen Bruder Arthur an "Können wir jetzt los? Ich will deinetwegen nicht zu spät kommen." Mit verschränkten Armen stand sie vor ihm und begutachtete ihn skeptisch, wie er scheinbar in seinen Gedanken versunken war.
      "Natürlich, ich warte doch nur auf dich.", gab er grinsend zurück. Arthur stand auf und lächelte sie an. Doch Midna verdrehte nur die Augen, steckte ihre Dolche weg, welche sie für das Training gebraucht hatte und ging los. Die Geschwister gingen um den Trainingsplatz herum zum Haupteingang, als hinter ihnen ein junge mit einem Drachen landete. Midna lief ein kalter Schauer über den Rücken und sie beschleunigte ihren Schritt. Doch ihr Bruder blieb begeistert stehen: "Wahnsinn. Was für ein wunderschönes Tier."
      "Ja ja." Gab Midna teilnahmslos zurück und ließ ihren Bruder stehen, um alleine zum neuen Klassenraum zu gehen. Midna mochte diese schuppigen Kreaturen nicht. Sie waren ihr aus irgendeinem Grund suspekt. Sie ging noch mal zur Toillette und flechtete sich ihre langen weißen Haare zu einem neuen Zopf, da sie vom Training ein wenig wirsch waren. Sie hatte ihre braunen Haare lieber gemocht. Etwas Gutes hat es allerdings, dachte sie. Jetzt sah sie ihrem Bruder wenigstens nicht mehr ganz aus dem Gesicht geschnitten aus. Als sie fertig war, machte sie sich auf dem Weg zum Klassenraum. Sie war ein wenig zu früh und deshalb wohl die erste, doch das störte sie nicht. Sie wartete einfach vor dem Raum.

      Rufus Elhi'or
      Der junge Elf stand gerade etwas verloren auf dem Schulhof als fast neben ihm ein riesen Tier landete. Vom Windstoß beinahe weggefegt realisierte der Junge, dass es ein Drache war, der neben im landetet: "Boar Wahnsinn!" Mit großen leuchtenden Augen beobachtete er, wie das Tier schrumpfte. Dann schaute der Rotschopf auch gleich den Jungen an zu dem der Drache gehörte: "Wie machst du das?"

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    • Dragur 'Xenon' Deathwish

      „Wichtige Aufgabe? Hmpf, was soll daran wichtig sein irgendwelchen Bälgern das Kämpfen beizubringen, wenn sie sowieso sterben werden?“, gab Dragur alles andere als überzeugt von dem ganzen Unterfangen von sich, da er beim besten Willen nicht daran glaubte, dass ein paar Kinder den Lauf dieses Krieges ändern könnten. Selbst wenn sie als Soldaten zu gebrauchen waren, hatte eher das Gefühl Schweine für die Schlachtbank auszubilden, als Helden. Egal wie stark man war, das Schlachtfeld war ein grausames Monster, dass ein Leben nach dem anderen nahm, ohne jeglicher Rücksicht. In seinen Augen war es ein grausames Experiment, bloße Zeitverschwendung.
      Mit einem Mal spürte der Halbelf, wie ihm die Beine vom Tisch gefegt wurde und hielt sich an der Kante des Tisches fest, um dadurch nicht sein Gleichgewicht und gar samt Stuhl nach hinten zu fallen.
      „Hah?! Was soll das? Willst du sterben?!“, funkelte der Ausbilder seine Partnerin an und fletschte dabei wütend die Zähne, doch das schien nichts an dem kühlen Lächeln auf ihren Lippen zu ändern. Na toll, jetzt gab es hier noch jemanden, der ihm Manieren beibringen wollte, wie wunderbar!

      Miharu Rivotra

      „... hm?“, blickte Miharu den Rotschopf fragend an, nachdem er einen Moment gebraucht hatte zu bemerken, dass dieser ihn angesprochen hatte und diese Frage an ihn gerichtet hatte. Er wechselte einen fragenden Blick mit seinem besten Freund, den Drachen, als wüssten beide nicht recht, wie sie das erklären sollten und der Drachenbändiger zuckte mit den Schultern.
      „Ich mach gar nichts. Kuri ist derjenige der klein wird. Ich glaube er konnte das schon immer. Wie er das macht, weiß ich aber auch nicht.“, zuckte Miharu noch einmal mit den Schultern um deutlich zu machen, dass er selber keine Ahnung hatte, wie das ganze funktionierte. Es funktionierte einfach.

      Firella Stardust

      Die junge Alchemistin hatte die schlechte Angewohnheit oftmals die Zeit aus den Augen zu verlieren und zu spät zu kommen, was sie auf gar keinen Fall an ihrem ersten Tag in der Sonderklasse tun wollte, was würden die anderen denn dann von ihr denken? Man würde sicher meinen, dass sie unzuverlässig war.
      Sie malte sich aus, dass die anderen Mitglieder der Klasse mächtige Krieger und Magier sein mussten, immerhin wurden sie ausgebildet, um eines Tages direkt im Krieg als Eliteeinheit – elite!- mitmischen zu können, weshalb sie sich als Alchemistin ein wenig fehl am Platz fühlte, aber umso mehr hatte sie beschlossen sich mehr anzustrengen als jeder andere!
      Somit eilte sie durch die Gänge der Akademie, wich den Schülern, welche in die andere Richtung mussten, etwas ungeschickt aus und wechselte in einen gewöhnlichen Gang, nachdem sie nicht mehr weit entfernt von dem Klassenzimmer war. Sie wollte auch nicht gleich gegen einen ihrer Klassenkameraden rennen.
      Firella erblickte ein Mädchen mit weißem Haar, welches bereits vor dem Klassenzimmer wartete und sie warf dieser sogleich bewundernde Blicke zu, als sie ihre Waffen erblickte und allgemein wirkte sie irgendwie so... cool!
      Die junge Schülerin lächelte breit, nahm sich vor, sich sogleich mit dem Mädchen anzufreunden und blieb daher lächelnd vor ihr stehen.
      „Hey! Gehörst du auch zur Sonderklasse?“, gab sie ihr bestes für einen guten, ersten Eindruck zu sorgen.
    • [b]Rufus[/b]

      "Kuri, hm. Wirklich ziemlich cool!", Rufus lachte, begeistert von der Zauberei des Drachen. "Mein Name ist übrigends Ru...", der Junge unterbrach mit dem Blick auf die Uhr und schaute sich hektisch um: "Um Himmels Willen ich bin viel zu spät dran! Ahhh!"
      "Ich muss in meine Klasse! Ich darf doch nicht zu spät kommen. Zu spät kommen ist so gar nicht elitär!" Der junge Mann schaute sich hektisch um und bemerkte auch, dass der Junge mit dem Drachen ein wenig verloren aussah: "Wo musst du denn hin?", fragte er ihn noch.

      Midna
      Mit verschränkten Armen stand sie an die Wand gelehnt. Midna bemerkte bereits, bevor sie die blonden Haare des Mädchens sah, dass jemand auf sie zu kam. Erst viel später, als das Mädchen sie ansprach, schaute sie auf.
      "Um Gottes Willen...", murmelte sie genervt, als sie das Mädchen sah. Sie musterte sie eindringlich. Lassen sie jetzt auch Kinder in die Armee? Dachte sie bloß. Ihrem Eindruck nach war die Fremde mit Sicherheit eine Heilerin, oder auch eine Alchemistin. Bei dem Gedanken, sie müsse mit diesem Kind zusammen kämpfen, entwich ihr ein Seufzen.
      Als sie merkte, dass das Mädchen sie weiterhin anschaute, bemerkte Midna, dass sie nicht auf ihre Frage geantwortet hatte. Sie nickte lediglich.

      Arthur
      Arthur hatte sich das Spektakel mit dem Drachen zu Ende angeschaut und bemerkte dann dass seine Schwester verschwunden war. Er zuckte mit den Schultern und seufzte: "Na klar.", seufzte er.
      Er spazierte geradewegs zu seinem neuen Klassenraum. Er kannte den Weg genau. Arthur prägte sich die kleinsten Dinge in Sekunden genau ein. Er hatte ein unglaubliches Gedächtnis. Deshalb war er schnell am Klassenraum angekommen und sah seine Schwester mit einem anderen Mädchen dort stehen. Die beiden waren unterschiedlicher als, dass sie nicht sein konnten. Midna hatte diese kalte Ausstrahlung und ließ kein Lächeln zu. Das andere Mädchen wirkte ganz anders. Es sah freundlich und fröhlich aus. Nach ihrer Kleidung zu urteilen, war sie eine Alchemistin.
      Sie schien Midna bereits angesprochen zu haben, weshalb er auf die beiden zuging, um Schlimmeres zu vermeiden. Das Mädchen wäre wahrscheinlich leichtes Futter für Midna gewesen: "Schwesterherz. Mach dich nicht gleich unbeliebt.", grinste er und ging auf die beiden zu. Dann hielt dem Mädchen die Hand hin: "Arthur Shane. Es freut mich. Entschuldige meine Schwester. Midna hat keine Manieren.", sagte er mit einem charmanten Lächeln. So wie die beiden Geschwister nebeneinander standen, erkannte man sofort, dass sie Zwillinge waren. Ihre Augen hatten beide dasselbe leuchtende grün, ihre Gesichtszüge waren sehr fein und ihre Lippen hatten dieselbe Herzform.

      Madame Shuraya

      Die junge Frau kicherte bloß, als der Krieger aus der Haut fuhr: "Du wirst noch erkennen wie wichtig diese Aufgabe ist.", gab Shuraya bloß teilnahmslos wieder. Sie ließ sich keineswegs aus dem Konzept bringen. Sie wusste am besten, wie wichtig die Rolle eines Mentoren war. Sie selbst hatte den aller besten und das hatte sie zur aller besten gemacht.
      "Ohne einen guten Mentor, gibt es auch keine guten Krieger. Und die braucht das Land. Ich hoffe also, dass du deine Aufgabe zumindest ernst nehmen wirst. Am Ende liegt ihr Leben in unseren Händen. Versagen sie, dann ist es unser Versagen."
      Dann schaute die Hexe auf die Uhr. Es wird langsam Zeit, dachte sie und öffnete die Türe.
      "Fantastisch!", strahlte die Hexe, als sie die Türe öffnete und sah, dass die ersten bereits da waren. "Kommt rein, kommt rein.", beteuerte sie und winkte die bereits anwesenden in die Klasse. Dabei begutachtete sie die drei ganz genau.
    • Miharu Rovotra

      Elitär?, legte der Drachenbändiger fragend den Kopf schief, als er eins und eins zusammen zählte und sich fragte, ob sie womöglich in der selben Klasse waren?
      „Hm? Oh. In diese Sonderklasse da... ich glaube das Klassenzimmer ist irgendwo im zweiten Stock?“, überlegte Miharu laut und schien die Ruhe in Person zu sein. Ihm machte es nicht wirklich aus etwas zu spät zu kommen, wieso die eile? Kuri konnte nun einmal nicht schneller fliegen.

      Firella Stardust

      Die junge Alchemistin hatte nicht mit dieser Aussage gerechnet und sie wusste nicht recht, was sie davon halten sollte. Hatte sie etwas falsch gemacht? Vielleicht etwas falsches gesagt? Lag ihr Haar vielleicht doch nicht richtig?!
      Obwohl Firella nun mit einem mal eher nervös als aufgeregt wirkte, wartete sie geduldig auf eine Antwort. Kann es sein dass sie sich geirrt hatte? Sie war hier doch beim richtigen Klassenzimmer... oder? Zu Firellas Erleichterung nickte die fremde Kriegerin letztendlich und die Alchemistin atmete erleichtert aus, da mit der Antwort auf ihre Frage auch ihre Anspannung weg war, vielleicht etwas falsch gemacht zu haben.
      Doch bevor sie noch etwas sagen konnte, da sie sich fest vorgenommen hatte sich mit dem Mädchen anzufreunden, traf eine weitere Person zu den beiden und für einen Moment war sie verwirrt, da sie eindeutig die Gesichtszüge des Mädchens in denen des Neuankömmlings erkannte, doch nachdem dieser sich an seine Schwester gewandt hatte, verstand Firella, dass die beiden Zwillinge sein mussten und ihr fröhliches Lächeln kehrte zurück.
      „Freut mich ebenfalls sehr! Ich bin Firella. Und gar kein Problem, ich habe mich nicht angegriffen gefühlt oder so.“, schüttelte die junge Schülerin sofort die Hand von Arthur und war froh sich nun doch noch mit jemandem anfreunden zu können. Seiner Kleidung nach zu beurteilen war er im Gegensatz zu seiner Schwester kein Krieger, ob er in der Lage war Magie zu nutzen?
      Zu gerne hätte sie ihn das gefragt, doch da mischte sich noch eine weitere Person ein.

      Firion Tempest

      „Oh~ tauscht ihr etwa schon Namen aus? Kann ich auch welche haben?“, mischte sich der Heiler in das freundliche kennen lernen der sich vor der Tür gebildeten Gruppe ein, doch bevor er eine Antwort erhalten konnte, öffnete sich bereits die Tür und eine Frau öffnete ihnen die Tür, woraufhin Firion direkt bewusst war, dass diese Frau mehr als nur gefährlich war, da er das Ausmaß ihrer magischen Kraft spüren konnte. Sie musste wohl zu den Ausbildern dieser neuen Klasse gehören.
      Genau wie Firion machten sich die anderen Schüler einen Weg in das Klassenzimmer und er suchte sich einen Platz in der Nähe der anderen.
      „Mein Name ist übrigens Firion Tempest, ich bin Heiler.“, stellte auch er sich letztendlich vor.

      Dragur 'Xenon' Deathwish

      „Tz.“, gab der Waffenmeister nur einen genervten Gesichtsausdruck von sich und lehnte sich wieder zurück in seinen Stuhl, als die Frau die Tür öffnete und fröhlich eine kleine Anzahl von Schülern das Klassenzimmer betraten.
      Sofort ließ Dragur seinen Blick über die Bälger schweifen, verurteilte einen nach dem anderen zu Kanonenfutter, als sein Blick bei der einzelnen Kriegerin in der bisher angekommenen Gruppe hängen blieb und er hob fragend die linke Augenbraue. Zu seiner Überraschung wirkte sie tatsächlich, als könnte sie zu etwas zu gebrauchen sein, oder anders gesagt: das Mädchen mit dem weißen Haar schien wenigstens etwas Potenzial zu haben.
      Wenn die anderen Krieger genauso viel versprechend aussahen, dann könnte das vielleicht doch was werden, stellte er zu seiner eigenen Verwunderung fest.
    • Midna
      "Du bist ja so ein Charmeur.", meinte sie bloß mit einem Hauch von Sarkasmus und verdrehte die Augen, als ihr Bruder sich einmischte.
      Dann musterte sie die vierte Person die dazu kam. Na toll, noch so ein kleines Mädchen, dachte sie. Doch als der Junge sich als Firion vorstellte, verstand sie, dass es ein Junge war. Midna war keineswegs oberflächlich, aber beim Anblick der Rekruten, fragte sie sich schon, was das zu bedeuten hatte. Sie merkte aber auch, dass noch kein anderer Krieger dort war. Das mussten wohl die Magier sein, überlegte sie.
      Doch als sie die Schritte hinter der Türe hörte, richtete sie sich gleich gerade auf und schaute die Frau an, welche die Türe öffnete. Heraus trat eine außergewöhnlich große Frau mit einem engelsgleichen Gesicht. Das muss sie sein. Midna kannte die Gerüchte um die Hexe Shuraya Payne. Sie war eine der mächtigsten Hexen, die es gab. Ihr Vater hatte oft von ihr erzählt. Sie hatten früher bereits zusammen gekämpft. Er hatte ihr gesagt, sie sei eine unfassbar starke Kriegerin, die man keineswegs unterschätzen dürfe. Sie dachte, dass ihr Bruder unfassbares Glück haben würde, von so einer Frau unterrrichtet werden zu dürfen.
      Midna betrat als erste das Klassenzimmer. Sie warf nur einen kurzen Blick zu dem Mann an dem Pult, bevor sie sich an einen der äußeren Plätze setzte. Als sie ihn erblickte wurden ihre Augen größer. Aus Respekt blickte sie aber gleich wieder weg. Ein kurzer Blick hatte gereicht ihn zu erkennen. Sollte er wirklich ihr Ausbilder sein? Sie verstand nicht wie man zwei solche Krieger vom Schlachtfeld nehmen konnte. Sie ballte eine Faust, als sie daran dachte.

      Arthur
      Er musterte den Jungen der mit in die Runde kam:" Du bist ein Fae.", stellte er mit hochgezogener Augenbraue fest und schaute ihm mit einem kühlen Blick in die Augen, als sie dann in die Klasse gerufen wurden.
      Als die Frau die Türe öffnete, wechselten seine Schwester und er einen kurzen Blick. Die beiden wussten, wer diese Frau war. Ihr Vater hatte mit ihr zusammen gekämpft. Er hatte ihnen viele Geschichten über sie erzählt. Arthur wusste in diesem Moment, dass da ganze anstrengender würde, als er vermutet hatte.
      Als er vor drei Monaten, zu Beginn des Sommers erfuhr, dass es eine Eliteklasse geben sollte, dachte er eher es hätte etwas damit zu tun gehabt, dass sein Vater Kommandant war und die Geschwister eine bessere Ausbildung bekommen sollten. Doch als er von der Größe der Klasse erfuhr, und als die ersten gerüchte über ihre Mentoren entstanden, beschlich ihn langsam das gefühl, dass es nicht nur um eine bessere Ausbildung ging, sondern, dass mehr von ihnen verlangt werden würde. Arthur war kein schlechter Magier. Ganz im Gegenteil, er beherrschte die Pflanzenmagie ausgesprochen gut. Allerdings sah er sich nicht auf dem Schlachtfeld. Und als er Shuraya Payn vor sich sah, wusste er das genau das das Ziel dieser Gruppe sein würde: Der Krieg.
      Er seufzte erneut und betrat hinter seiner Schwester die Klasse. Er wusste er mochte es nicht, wenn die beiden über einen Kamm geschert wurden, also setzte er sich nicht dirket neben sie. Er dachte sich ohnehin, dass die beiden wohl kaum viel miteinander trainieren würden. Denn aus irgendeinem Grund, war es ihm im Gegensatz zu seiner Schwester möglich Magie auszuüben. Sein Vater hatte ihm viele Thesen und Erklärungen gezeigt, doch keine war wirklich überzeugend. Im Endeffekt waren es nur Vermutungen.
      Er setzte sich zwischen Firella und Firion und schaute den anderen Lehrer, welcher am Pult saß eindringlich an.

      Rufus
      "Fantastisch!", grinste der Elf begeistert und fügte hinzu "genau da muss ich auch hin!"
      Die beiden gingen also in das Gebäude in Richtung Klassenzimmer. Rufus versuchte dabei etwas schneller zu gehen, doch er merkte schnell dass sein Gefährte es nicht ganz so eilig hatte und passte seinen Gang an.
      "Mein Name ist übrigens Rufus Elhi'or."
      Die beiden kamen an dem Klassenzimmer an , dessen Türe einen Spalt aufstand. Rufus klopfte einmal und schob die Türe auf:
      "Entschuldigen Sie die Verspätung", grinste er und kratzte sich verschämt am Hinterkopf, bevor er sich in die letzte Reihe setzte.

      Madame Shuraya
      Die Hexe begutachtete ihre Sprösslinge, als sie feststellte, dass noch zwei fehlten, woraufhin sie gehässig zu ihrem Kollegen einte:" Deine scheinen nicht die pünktlichsten zu sein." Shuraya hasste Unpünktlichkeit und war überaus erfreut darüber, dass ihre Klasse vollzählig und pünktlich erschienen war. Sie begutachtete die drei genau und schmunzelte zufrieden. Es war so wie sie es verlangt hatte, ein Heiler, eine Alchemistin und ein Magier. Sie sah Potential in den Schülern und hatte fest vor, sie auszubilden.
      Als es klopfte, blickte sie von den Schülern im Klassenzimmer zur Türe.
      Ihr Gesichtsausdruck änderte sie urplötzlich: "Bewegung meine Herren!", zischte sie in einem elitären Tonfall, der einen schaudern lassen konnte.
      "Nun gut, da wir nun alle vollständig sind, möchte ich mich kurz vorstellen. Für diejenigen unter euch, die mich nicht kennen, mein Name ist Madame Shuraya. Genauso werdet ihr mich ansprechen, nur so und nicht anders. Ich wiederhole mich nicht gerne, und Unpünktlichkeit sowie Ungehorsam gestatte ich nicht." Sie sprach so schnell, dass man sich konzentrieren musste zuzuhören. Dabei wechselte ihre Miene immer wieder zwischen Ernst und Lachen.
      "Sowohl ich, als auch mein Kollege wurden dirket von der Front abbstellt, um euch sechs auszubilden. Ich muss euch nicht sagen, wie schrecklich der Krieg ist und wie wichtig unser Sieg sein wird. es ist also von ungeheurer Wichtigkeit, dass ihr diese Sache ernst nehmt. Ihr sechs bildet eine Sondereinheit. Ihr seid die begabtesten Schüler auf eurem Gebiet und wäre Schade, wenn ihr gleich sterben würde, also bitte strengt euch an. Wir werden euch so gut es geht ausbilden. Was eure Mission sein wird, darüber sind wir nicht unterrichtet. Es muss euch auch nicht weiter interessieren. Wichtig ist nur, dass ihr diese befolgt, sobald ihr sie bekommt. Bis dahin werden wir euch trainieren und ihr werdet mit uns auf kleinere Missionen gehen. Dabei ist von absoluter Wichtigkeit, dass ihr versteht, dass wir ab heute eure Vorgesetzten sind. Ihr tut was wir euch sagen, ohne es zu hinterfragen. Ich hoffe ihr habt mich verstanden.", wieder wechselte sie von ernst zu freundlich:" Ansonsten hoffe ich, dass wir eine fantastische Zeit haben werden und ihr so viel lernt, wie es nur möglich ist. Zum Ablauf ist zu sagen", Shuraya nahm einen Stapel Papiere und legte jeden Schüler eines aufs Pult, darauf war der Stundenpln zu sehen:" Wir werden jeden Tag trainieren. Der Tag beginnt bei Sonnenaufgang um 7 Uhr auf dem Trainigsplatz und endet bei Sonnenuntergang um 7 Uhr. Ihr werdet auf unbestimmte Zeit jeden Tag zusammen verbringen. Also seht besser zu, dass ihr euch versteht. Die Schule war so freundlich euch einen Trakt bereit zu stellen, in den ihr für dieses Semester ziehen werdet. Jeder von euch hat einen etwas anderen Stundenplan. Die Pläne sind individuell auf eure Stärken und Schwächen zugeschnitten. Es wird Einzelunterricht, Paar- und Gruppenunterricht geben. Meine Gruppe besteht aus Firella Stardust, Firion Tempest und Arthur Shane." Sie schaute die drei eindringlich an und lächelte: "Auf gute zusammenarbeit." Dann übergab sie das Wort an ihren Kollegen.
    • Firion Tempest
      Überrascht starrte Firion den jungen Mann mit dem braunen Haar an, als dieser mit nur einem Blick verstand, dass es sich bei ihm um einen Fae handelte. Woher wusste er das? Noch niemand der anderen Schüler zuvor hatte mit Leichtigkeit sagen können, dass er kein Mensch war, wenn er ihnen nicht einen seiner übernatürlichen Streiche gespielt hatte. Doch im nächsten Moment lächelte der Fee, vielleicht war diese Truppe doch um einiges interessanter, als er erwartet hatte.
      Doch die nächste Überraschung ließ nicht lange auf sich warten, als sich die gefährliche Frau als Madame Shuraya vorstellte und ungläubig starrte er die Lehrerin an.
      Die Madame Shuraya? Die angeblich ein Engel sein soll? Oder gar über mächtige, verbotene Magie verfügte? Was machte eine solch bekannte und mächtige Persönlichkeit wie diese... hier an ihrer Schule?! Mit einem schiefen Lächeln wurde dem Heiler wohl klar, dass diese Sonderklasse vielleicht nicht ganz so lustig werden würde, wie er es erwartet hatte, sondern um einiges anstrengender, als dem Fae lieb gewesen wäre.
      Nun, dann würde er wohl selber für den Spaß sorgen müssen, nicht wahr?

      Miharu Rivotra
      „Ich dachte du heißt Ru?“, gab Miharu verwirrt von sich, als der Rotschopf sich ein zweites Mal vorstellte und schien darüber nachzudenken, welchen der beiden Namen er denn nun benutzen sollte, als die beiden auch schon am Klassenzimmer ankamen und Miharu war recht froh, dass der Elf das Reden für ihn übernahm, doch die elitäre Tonlage der Ausbilderin ließ ihn zusammen zucken und tatsächlich beeilte sich der sonst so verschlafene Drachenbändiger sich auf einen wahllosen Platz zu setzen, um der schönen Frau nicht noch mehr in die Quere zu kommen.
      Selbst als sie sich vorstellte, konnte Miharu sie jedoch nicht recht einordnen, da er in einem Dorf weit entfernt von jeglicher Zivilisation lebte. Geschichten vom Krieg kamen dort nur recht selten an, interessierten sich die friedliebenden Bürger des von Drachen geschützten Dorfes nicht wirklich für den Krieg, auch wenn manch einer ihn fürchtete und bereits das ein oder andere kritische Wort gefallen war, dem König vielleicht doch die Kraft der Drachen zu überlassen, aber genau das war der Grund, wieso Miharu überhaupt zugestimmt hatte, teil dieser Klasse zu werden: man wollte sehen, wie er sich mit seinem Drachen aus den Bergen überhaupt als Soldat machen würde.

      Firella Stardust
      Kerzengerade saß die Alchemistin auf ihrem Stuhl, bemüht den besten ersten Eindruck zu hinterlassen, der ihr möglich war, wobei es ihr nicht möglich war ihre Nervosität zu verstecken, denn jetzt ging es um alles oder nichts und noch dazu war ausgerechnet Madame Shuraya ihre Ausbilderin! Sie wollte auf gar keinen Fall wissen was passierte, wenn sie sie nicht Madame nennen würde.
      Firella war verwundert, als von einem Trakt die Rede war, würde das bedeuten, sie würde aus dem Wohnheim ausziehen müssen? Mit diesen anderen fünft Leuten unter einem Dach leben? Sie hoffte nur er war nicht zu weit entfernt von den Praxisräumen, damit sie weiterhin in Ruhe ihre Alchemie üben konnte, was sicherlich notwendig wäre, wenn sie diese Klasse bestehen wollte.
      Auch wenn Firella die Madame ein wenig Angst bereitete, so konnte sie es kaum erwarten mit dem Training anzufangen und ihre Klassenkameraden kennen zu lernen.

      Dragur 'Xenon' Deathwish
      „Oh~? Sieht wohl so aus.“, grinste Dragur als Antwort breit, als die Hexe ihm mitteilte, dass seine Schüler wohl nicht gerade pünktlich waren und alleine die Tatsache, dass die Hexe das nervte, gefiel dem Waffenmeister. Was nicht bedeutete, dass er es erlauben würde, wenn seine Schüler unpünktlich zum Training erscheinen würden, dann würden die fehlenden Minuten eben nachgeholt werden müssen, oder auch nicht. Dragur war nicht hier, um diesen Bälgern hinterher zu rennen. Wenn sie nicht bereit waren, für dieses Unterfangen hart zu trainieren, könnten sie genauso gut diese Klasse verlassen. Er würde aus einem Rohdiamanten ein wundervolles Juwel schaffen, aber er war nicht hier um Kohle in etwas brauchbares zu verwandeln.
      Mit am Hinterkopf verschränkten Händen lehnte sich der Ausbilder in seinem Stuhl zurück, schloss entspannt die Augen und wartete darauf, bis die Hexe mit ihren Erklärungen fertig war, ehe er sich selber von seinem Platz erhob und sich vor den Tisch stellte.
      Mit vor der Brust verschränkten Armen ließ er zunächst seinen Blick durch das Klassenzimmer schweifen, begutachtete jeden einzelnen Schüler noch einmal genauer, ehe er beschloss sich letztendlich vorzustellen.
      „Vor euch steht kein anderer als Dragur Xenon Deathwish. Ich bin mir sicher jeder hat die Geschichten über das lebende Chaos auf dem Schlachtfeld gehört, dem Mensch gewordenen Drachen, oder wie auch immer man mich noch nennen mag. Ihr könnt euch also sicherlich einigermaßen vorstellen, was ihr mit mir als Ausbilder zu erwarten habt. Glaubt nicht, dass ich euch verhätscheln werde wie manch anderer eurer Lehrer. Wer bei mir nicht mithalten kann, hat hier nichts verloren, also überlegt euch noch einmal gut, ob diese Klasse überhaupt etwas für euch ist. Natürlich gilt das besonders für Midna Shane, Rufus Elhi'or und Miharu Rivotra, aber auch an die Magier gilt: was euch erwartet ist blutiger Krieg. Wer dafür nicht bereit ist wird ganz sicher sterben und ich bin nicht hier um euch wie Säue auf die Schlachtbank zu führen. Lasst euch nicht von Ruhm, Ehre oder sonstigem Unsinn blenden. Nun...“, überlegte der Waffenmeister mit geschlossenen Augen, was er denn noch sagen könnte und kratze sich dabei am Nacken, „Ich denke das ist alles, was ich euch mitteilen wollte. Oh, und ihr habt richtig bemerkt, die Krieger unter euch kriegen nur einen Ausbilder. Macht euch keine Sorgen, ich kann mit allen euren Waffen besser umgehen, als ihr. Dann will ich wohl mal zurück an die Hexe übergeben.“, schien Dragur seine Motivation verloren zu haben, falls er denn jemals welche gehabt hatte und ging wieder um den Schreibtisch herum, um sich auf seinen Stuhl zu setzten. Wenn er sich recht daran erinnerte, wollte man den Schülern erst einmal die Möglichkeit zum Umzug und kennen lernen geben, war Teambuilding doch eine der wichtigsten Eigenschaften, welche die Gruppe brauchen würde und sehr bald wird ihnen kaum Zeit viel anderes bleiben, wenn man sich den strengen Stundenplan ansah.

      Miharu Rivotra
      Als der andere Lehrer sich von seinem Stuhl erhob und vor den Lehrerpult trat, begann Kuri mit einem Mal zu zischen und den Fremden mit einem aggressiven Blick zu betrachten, weshalb Mikaru die Hand auf den Rücken des kleinen Drachen legte, in der Hoffnung ihn etwas beruhigen zu können.
      „Was hast du denn?“, flüsterte er seinem Freund zu , welcher den Mann offensichtlich nicht zu mögen schien. Erst jetzt fiel Miharu die Schuppen auf seiner Haut und die drachenähnlichen Hörner auf und er fragte sich, ob er tatsächlich ein Drache sein könnte. Ob Kuri Sorge um sein Revier hatte?
    • Madame Shuraya

      Da sie den Eindruck hatte, dass denn Schülerinnen und Schüler fürs erste genügend Respekt erteilt worden war, entschied sie sich dazu es fürs erste zu belassen: "Habt ihr fürs Erste noch fragen?", sie schaute in die Runde.
      Der rothaarige Elf, welcher zu spät gekommen war, räuspertete sich erhobener Hand.
      "Ja bitte?"
      "Ähm, sollen wir jetzt wirklich ähm ... umziehen?"
      Die Madame atmete einmal tief ein und ging geradewegs auf den Schüler zu und nahm seinen Stundeplan: "Darf ich?", dabei hatte sie das Stück Papier bereits in der Hand und erklärte nochmal:" Auf dem Plan steht eure neue Zimmernummer. Im Ostflügel ist nun ein Trakt für vorbereitet wurden. Ihr habt eure eignen Zimmer, aber ihr teilt euch den Wohnraum, die Bäder und die Küche. Der Trakt ist so gelegen, dass er nah am Trainingsplatz ist. Außerdem sind die Labore und die Bibliothek von da aus gut zu erreichen. Es gibt also keine Ausreden zu spät zu kommen."
      Dabei schaute sie die beiden Nachzügler eindringlich an und legte den Stundenplan Rufus bestimmend zurück aufs Pult.
      "Wenn es also keine weiteren Fragen mehr gibt, dann bitte ich euch eure Zimmer einzurichten. Wir fangen morgen früh um 7 Uhr mit einem Gruppentraining an. Wir wollen erstmal sehen, auf welchem Stand ihr seid. Danach bekommt jeder von euch eine Einzelstunde, in der Zwischenzeit trainieren die übrigen miteinander. Ich empfehle euch wärmsten, die Zeit bis morgen früh gut zu nutzen und euch etwas kennenzulernen."
      Sie legte jedem Schüler noch seinen Zimmerschlüssel auf den Tisch. Damit entließ die Frau die Klasse. Als alle den raum verlassen hatten schaute sie Dragur an: "Was meinst du?"

      Rufus
      Als sie den Klassenraum verlassen hatten atmete Rufus tief durch. Er war froh dort raus zu sein. Die Frau hatte ihm tierisch Angst eingejagt. Aber er war auch nicht besser gewesen.
      "Na das kann ja was werden.", meinte er in die Runde.

      Midna
      Midna war überaus angetan von der Rede ihres neuen Mentors. Er war es wirklich. Sie hatte nur Gerüchte um ihn gehört. Doch Dragur Deathwish war einer der begnadesten Kämpfer von denen sie jemals gehört hatte. Tatsächlich huschte ein Lächen über ihre Lippen. Dieses verging ihr sofort, als sie hörte, dass sie mit diesem Haufen zusammenwohnen musste. Sie zog die Brauen finster zusammen und seufzte genervt.
      Dann bemerkte sie das Zischen und drehte sich um. Auf der Schulter des Jungen der zu spät kam saß tatsächlich... ein Drache. Es musste der Junge von vorhin gewesen sein. "Na Großartig..." murmelte sie, als sie begriff, dass er in ihrem Team war.
      Als sie zur Türe hinaus ging, schaute sie den Jungen mit den roten Haaren an:" Dann verschwinde doch, wenn du Angst hast."
      Dieser schaute sie erschrocken an, doch Midna ging einfach weiter.
      "Komm Arthur ich will das hinter mich bringen."

      Arthur
      Er seufzte nur entnervt als er den Tonfall seiner Schwester hörte. Innerlich hoffte ein ein wenig, dass sie bei diesem Training vielleicht mal auf den Boden der Tatsachen zurück kommen würde. Naja um ehrlich zu sein wünschte er sich, dass sie endlich mal vermöbelt werden würde. Bei dem Gedanken musste er wiederum grinsen.
      Er winkte dem Rest: "Bis gleich.", dann folgte er seiner Schwester und schubste sie leicht:"Hey! Was sollte das?"
      "Was meinst du?"
      "Du solltest es dir nicht gleich von Anfang an mit allen verscherzen. Willst du das?"
      Als sie nur die Nase rümpfte und die Augen verdrehte, hielt Arthur sie am Arm fest. Empört schaute sie ihn an.
      "Midna, du solltest das Ganze mal Ernst nehmen!"
      "Ich? Du glaubst ich nehme das nicht ernst?!"
      "Nein. Du gehst nicht alleine in den Krieg. Sondern mit denen da zusammen. Du kannst nicht weiter dein Egoding durchziehen, ohne dass das Konsequenzen haben wird."
      Sie riss sich los und schaute skeptisch. Er wusste, dass seiner Scvhwester ganz genau klar war, dass er Recht hatte.
      "Du kannst das nicht ganz alleine machen. Versprich mir, dass du es versuchst."
      Sie schaute ihn an und man hätte meinen können, dass nach dem Augenrollen ein Lächeln zu sehen war: "Ich versuchs."
      Das war mehr, als er sich erhofft hatte: "Sehr schön. Dann lass uns mal packen."
      Die beiden spazierten auf ihre alten Wohnquartiere und packten ihre Sachen zusammen. Arthur musste Kisten über Kisten mit Büchern packen. Er besaß beinahe eine eigene kleine Bibliothek. Doch waren seine Bücher viel nützlicher als die in der Schulbibliothek. Sein Vater hatte ihm alte Zauberbücher von Missionen mitgebracht. Er hatte für ihn immer bei Händeln, nach seltenen Exemplaren gesucht. Lächelnd packte er die Sachen zusammen.

      Als er fertig war ging er zu seiner Schwester herüber und erwischte sie dabei, wie sie ein Foto von ihren Eltern in der Hand hielt. Er wartete einen kurzen Moment und fragte dann:" Wie siehts aus? Bist du soweit?"
      Midna packte das Foto in die letzte Kiste und machte diese zu und nickte.
      Die Geschwister hatten es nicht weit vom neuen Trackt entfernt weshalb sie recht schnell fertig waren.
      Arthur schaute auf seine Zimmernummer:"Hm Nummer sechs und du?"
      Seine Schwester schaute auf ihren Zettel: "Eins."
      Es war komisch, so weit weg, waren die beiden noch nie voneinander. Auch wenn es nur fünf Türen waren.
      "Na dann.", meinte Arthur "bis später."
      Er ging auf sein Zimmer: Es war klein, aber groß genug. Es hatte ein Bett, einen Schreibtisch, unter dem Fenster und einen Schrank. Es unterschied sich nicht großartig vom letzten Zimmer.
      Er stellte eine Zimmerpflanze auf die Fensterbank und sprach einen Zauberspruch. Daraufhin wuchsen Ranken aus der Pflanze, welche seine Kisten für ihn auspackten. Zufrieden schaute er sich im Raum um, bevor er diesen verließ um sich ein wenig umzuschauen.
    • Dragur Xenon Deathwish
      Dragur, welcher sich bereits zum dösen zurück gelehnt hatte, öffnete ein Auge, als er angesprochen wurde, ehe er sich das erste mal, seit sie seine Füße vom Tisch gefegt hatte, anständig auf den Stuhl setzte.
      „Midna Shane scheint mir vielversprechend zu sein. Rufus Elhi'or wirkt wie ein Schwächling, vielleicht sogar wie ein Feigling, ich hoffe mal seine Fähigkeiten mit dem Bogen sind besser als seine körperlichen Fähigkeiten. Was diesen Miharu Rivotra angeht... will der sterben? Ich weiß nicht mal, ob er mir anständig zugehört hat. Er wirkte, als wäre er jeden Moment eingeschalfen. Ich hoffe doch sehr dass seine Stärke nicht alleine sein Drache ist.“, gab er seinen ersten, ehrlichen Eindruck über seine drei neuen Schüler preis. Da er nicht die geringste Ahnung von Magie hatte, auch wenn er mehr als genug Magier niedergemetzelt hatte, hielt er sich zurück seinen Eindruck von den anderen drei zu teilen, welcher auch alles andere als gut aussfiel.
      „Wie sieht es mit den Magiern aus? Ich hoffe doch es sind mehr als nur einer zu gebrauchen?“, erkundigte sich der Waffenmeister im Gegenzug.

      Miharu Rivotra
      Der junge Drachenbändiger blickte dem weißhaarigen Mädchen hinterher, welche gerade diese harschen Worte dem Elf gegen den Kopf geworfen hatte, ehe er sich an den Elf wand und ihm aufmunternd auf die Schulter klopfte.
      „Das wird schon, Ru. Wenn es zu schwer wird, können wir immer noch zurück in unsere eigentlichen Jahrgänge und dort einen guten Abschluss machen, oder nicht?“, versuchte er ihm Mut zu machen, wobei sich die Frage stellte, ob das funktionierte oder nicht.

      Firella Stardust
      „G-genau! Das wird schon, nicht wahr? Immerhin wurden wir sicher nicht umsonst für diese Sonderklasse überhaupt nominiert. Sechs sind schon wirklich nicht viele Leute für eine Klasse...“, stellte Firella fest und mischte sich damit in das Gespräch der beiden anderen ein.
      „Mein Name ist übrigens Firella, du bist Ru? Und wie lautet dein Name?“, wandte sie sich an den Jungen mit dem Drachen, welcher kurz sich und seinen kleinen Freund vorstellte, während Firella ein freundliches Lächeln auf den Lippen trug.
      „Vielleicht sollten wir die Vorstellungsrunde auf später verschieben? Wenn alle da sind, meine ich. Sonst muss sich jeder noch fünf mal vorstellen.“, mischte sich auch der Heiler ein, ehe er sich mit den Worten, dass sich die anderen lieber auch beeilen sollten, wieder verabschiedete, um sich um seinen Umzug zu kümmern.
      „Vielleicht hat er ja recht... ich sollte dann auch mal gehen.“, verabschiedete sich die Alchemistin fröhlich von den anderen.

      In ihrem Zimmer angekommen, blickte sie sich fragend um und überlegte, was sie alles in das neue Zimmer mitnehmen sollte. Es war keine einfache Entscheidung, stapelten sich in ihrem Zimmer doch die eigenartigsten und seltsamsten Dinge, von denen sie sich sicher war, dass sie eines Tages für ihre Alchemie nützlich sein würden, doch letztendlich brachte sie es nicht übers Herz auch nur eines dieser Gegenstände zurück zu lassen und letztendlich machte sie sich daran einen Behälter, Edelstein oder sogar Topfpflanzen, nach dem anderen in ihre magische Tasche zu packen. Im schlimmsten Fall würde sie etwas in dieser Tasche liegen lassen müssen.
      Sie war schon unglaublich nützlich, verloren die Gegenstände darin doch sogar ihr Gewicht, so dass Firella tragen konnte, wie viel sie auch wollte, ohne sich zu überanstrengen. Sie lächelte breit, als sie sich daran erinnerte, wie sie ihn in einem ihrer letzten Prüfungen selbstständig kreiert hatte und selbst sie hat das Ergebnis erstaunt, denn es war besser geworden, als sie es erwartet hatte. Dafür hatte es sich gelohnt ein paar seltene Zutaten zu opfern.

      Nachdem sie alle möglichen Dinge eingepackt hatte, schlenderte sie fröhlich zum Ostflügel, als sie jemanden mit einem Haufen Kisten in die selbe Richtung gehen sah, und zu ihrer Überraschung war es der Heiler, welcher sich als Firion vorgestellt hatte.
      „Hey! Lass mich dir helfen.“, schlug sie vor und nahm ihm eine der Kisten ab, welche bereits gewirkt hatte, als könne sie jeden Moment runter fallen und nachdem die Verwunderung überwunden war, schenkte Firion ihr ein freundliches Lächeln.
      „Danke! Du bist wirklich lieb. Aber sag mal, wo sind denn deine Sachen?“, suchte er vergeblich nach ihren eigenen Kisten, „Oder bist du etwa schon fertig mit dem Umzug? Musst wohl nicht viele Sachen haben, was?“
      „Hm? Doch, schon... ist alles hier drinnen.“, warf sie einen Blick auf ihre Tasche, was Firion nur noch mehr verwunderte, weshalb sie es ihm kurz erklärte, woraufhin die Augen des Faes interessiert aufblitzten.
      „Wow... was für eine unglaublich nützliche Tasche! Und die hast du einfach selber gemacht?“
      „Ja, Alchemie ist schon was wirklich unglaubliches, oder?“, glänzten nun auch Firellas Augen, da sie nicht genug von ihrem Fach bekommen konnte und sie begann mehr darüber erzählen und obwohl Firion kaum ein Wort verstand, lächelte er nur freundlich und ließ das Mädchen reden, ehe sie beim Ostflügel ankamen und ihre Lebensräume fanden.
    • Madame Shuraya

      Die Hexe befand das Urteil des Kriegers, als ziemlich hart: "Es ist abzuwarten wie stark sie wirklich sind. Das wird sich zeigen."
      Sie setzte sich halb auf das Pult und schaute zu Dragur hinab: "Natürlich Midna und Arthur Shane sind die Kinder von Kommandar Diamar Shane. Ich habe vor dem Krieg mit ihm gegen die Dunkelelfen gekämpft. Er ist ein überragender Schwertkämpfer, vielleicht kennst du ihn? Er wurde letztes Jahr an die Front gerufen.", sie seufzte kurz und schwelgte in Erinnerungen.
      Damals war sie gerade 20 Jahre alt, als ihr Reich schon ein mal bedroht wurde. Diese Schlacht hatte schon viele Tote gefordert. Das war nun bereits über 20 Jahre her. Und dieser Krieg jetzt hatte bereits viel mehr Leben mit sich gerissen.
      Dann blickte sie wieder zu ihm: "Arthur Shane ist ein Magier mit viel Potential. Er hat unglaubliche Fähigkeiten. Sie alle haben das. Sie brauchen nur die richtigen Anweisungen. Die anderen beiden scheinen Dir vielleicht nicht für das Schlachtfeld geboren," ihr Tonfall war herablassned "Aber ich habe sie ganz bewusst ausgewählt. Miss Stardust ist Jahrgangsbeste, ich würde beinahe mutmaßen, sie zeigt mehr Fleiß als ich in ihrem Alter. Ob das Talent reicht werden wir sehen. Und der Junge... Die Kräfte eines Fae sind niemals zu unterschätzen."
      Beim Sprechen ging sie zum Fenster hinüber und schaute in den Innenhof.
      Ihre Stimme verdunkelte sich: "Ich weiß nicht, was sie mit diesen Kindern vor haben. Aber ich werde nicht zulassen, dass sie elend auf dem Schlachtfeld umkommen. Wir beide wissen wie es dort zugeht. Egal wie viel Potential diese Kinder haben, es ist an uns ihnen zu helfen, dort überleben zu können."

      Rufus

      Er schaute die beiden verwirrt an:"Ru? Wer ist Ru?" Er kratze sich im Hinterkopf, doch bevor er hinter her kommen konnte hatten die anderen schon beschlossen weiter zu machen. Der junge Elf hatte nicht viel bei, da er eine weitere Reise hinter sich hatte und ohnehin nicht viel an Besitz mitnehmen konnte.
      Als er mit seinem Hab und Gut am Trakt ankam, waren dort schon die anderen. Die Geschwister waren bereits am auspacken und die anderen beiden standen vor den Zimmern: "Na welche Zimmernummer habt ihr? Ich habe Nummer drei.", grinste er.


      Arthur
      Der Junge sah die anderen kommen und da er schon fertig war, bot er ihnen seine Hilfe an. Aus Höflichkeit nahm er Firella die Kiste ab: "Wo muss das hin?", fragte er. Der junge Elf ging derweil bereits in sein Zimmer. Als man plötzlich ein lautes Krachen hörte-

      Midna
      Midna war gerade fertig ihre Sachen auszuräumen, da hörte sie das Scheppern zwei Räume neben sich. Sie schaute aus der Türe und sah dass der Rest im Flur stand, alle mit Kisten und Taschen in der Hand.
      Na großartig, dachte sie. Bleibt das an mir hängen. Sie sah genau, wie Arthur sie anschaute, also ging sie, wenn auch genervt in das Zimmer des Rotschopfes. Ohne zu fragen, ob er Hilfe brauchte sammelte sie die Sachen zusammen, die auf den Boden gefallen waren: "Pass in Zukunft besser auf.", meinte sie und legte die Sachen auf sein Bett.
    • Dragur 'Xenon' Deathwish

      „Ah... der Kerl?“, erinnerte sich Dragur vage an einen starken Schwertkämpfer, welcher sogar mit ihm hatte mithalten können, auch wenn er sich nicht die Mühe gemacht hatte sich seinen Namen zu merken, geschweige denn danach zu fragen. Dennoch, dann war es kein Wunder, dass Midna in seinen Augen Potenzial besaß. Ihr Vater musste ihr sicherlich das ein oder andere beigebracht haben und Geschichten vom Krieg erzählt haben, so dass den Zwillingen sicherlich bewusst war, wie es dort zugehen konnte.
      „Glaubst du wirklich, dass wir dazu in der Lage sind? Das Schlachtfeld ist unberechenbar. Egal wie gut wir sie darauf vorbereiten, eine ausgeklügelte Falle des Gegners und es könnte für die Kinder vorbei sein. Wir können ihnen nur beibringen für sich selbst zu denken und hoffen, dass sie in der Lage werden jede Situation zu meistern. Ganz zu schweigen davon, dass die Zeit die uns gegeben wird viel zu wenig ist... selbst Soldaten werden in harten Zeiten wie diesen drei Jahre lang ausgebildet, aber diese Kinder sollen es in weniger als einem Jahr zum Abschluss schaffen? Was denken die da oben sich nur dabei?“, schnaufte Dragur offensichtlich genervt, da ihm das ganze so gar nicht gefiel und er machte sich auch keine Mühe das zu verstecken.

      Firella Stardust

      „Hey! Ähm...“, fischte Firella kurzerhand ihren Zettel aus ihrer Tasche, um nach ihrer Zimmernummer zu sehen. „Ich hab die fünf.“, stellte sie fest und der Fae gab lächelnd die vier von sich, als die Alchemistin verwundert spürte, wie das Gewicht auf ihren Armen leichter wurde und als sie von ihrem Zettel wieder aufblickte, bemerkte sie, dass ihr die Kiste abgenommen wurde und sie schenkte Arthur ein freundliches Lächeln, mit einer Spur von Dankbarkeit.
      „Oh... das ist ihres.“, wies Firella auf den Fae, welcher sie kurz verwundert anblickte und dann zu kichern begann, als hätte sie einen guten Scherz von sich gegeben.
      „Das stimmt, aber ich bin ein Junge, weißt du?“, klärte er sie letztendlich auf und die junge Schülerin wurde rot vor Scham.
      „Oh.... äh... sorry, das wollte ich nicht...“, stotterte sie und wusste nicht recht, wie sie aus dieser unangenehmen Situation wieder raus kommen sollte, doch ihrem Mitschüler schien das nicht das geringste auszumachen und er gab nur ein lächelndes „Schon gut. Passiert öfter.“ von sich, ehe er seine Sachen in sein Zimmer bringen wollte und daher auch Arthur darum bat, die von Firella abgenommene Kiste mit in sein Zimmer zu bringen.
      Nachdem die beiden weg waren seufzte Firella, das fing ja schon mal super an, fand sie, ehe sie sich auf ihr Zimmer machte um ihre eigenen Sachen auszupacken. Da sich die Zwillingsschwester bereits um den Krach kümmerte und dem Elfen half, konnte sie das ja in Ruhe machen.

      Miharu Rivotra

      „Alles in Ordnung?“, platzte der Drachenbändiger, welcher bereits fertig mit dem auspacken war, in das Zimmer neben sich, nachdem er ein lautes Scheppern vernommen hatte. Da er seine Sachen bereits bei sich gehabt hatte und sowieso mit sehr wenigem auskam, konnte er bereits direkt nach dem Unterricht in den Ostflügel gehen und sich um das auspacken kümmern, was kaum ein paar Minuten gedauert hatte.
    • Shuraya
      Der jungen Frau huschte lediglich ein Seufzen über die Lippen. Kurz versank sie in Gedanken und dachte an die letzten Wochen vor ihrer Abreise von der Front. Shuraya hatte seit je her ihre Ohren Überall. Aus politischen Angelegenheit hielt sie sich heraus. Dennoch wusste sie über vieles Bescheid. Denn sie wusste, Wissen ist Macht. Das hatte sie früh gelernt. Allerdings gefiel das vielen nicht und sie machte sich viele Gegner am königlichen Hofe. Viele fürchteten ihre Macht. Doch war Shuraya der Königsfamilie immer treu ergebenen, sodass es keine Zweifel an ihrer Loyalität gab.
      Umso mehr störte es sie, dass sie nicht wusste, was der Plan des Königs war. Sie hatte über Informanten erfahren, dass der König und seine Berater planen eine Sondereinheit zu bilden. Shuraya hatte dem König draufhin wärmstens empfohlen sie als Mentorin in Betracht zu ziehen. Dieses Schreiben wurde zunächst, mit der Begründung ihrer Unverzichtbarkeit an der Front abgelehnt. Shuraya wollte diese Ansage aber nicht tolerieren. Sie ahnte, dass die Berater des Königs sich dagegen ausgesprochen hatte - war sie doch die beste ihres Faches, und sie wusste, kein anderer würde diese Aufgabe bewerkstelligen können. Also führte sie ein eindringliches Gespräch mit dem König, woraufhin sie von der Front abbestellt wurde. Shuraya konnte aber dennoch nicht in Erfahrung bringen, was genau der Plan war. Angeblich sollte es eine Eliteeinheit sein, die taktisch wichtige Missionen erfüllte, abseits der Front oder zur Unterstützung in besonders heiklen Standorten. Shuraya konnte nur ahnen, was es damit auf sich hatte. Und das gefiel ihr nicht.


      Rufus
      Der junge Elf war nun mal manchmal etwas Tollpatschig, vor allem, wenn er nervös war. Und das Mädchen mit den weißen Haaren machte ihn fürchterlich nervös. Sie war so… ernst. Umso verwunderter war er, als sie in seinem Zimmer stand und ihrem half. Er stotterte etwas vor sich hin, als Der Drachenjunge den Raum betrat. Erleichterung machte sich in Rufus breit:“ Äh ja alles in Ordnung. Danke.“ Als sie sich eine Weile anschwiegen, meinte er:“ wir drei scheinen eine Klasse zu sein,hm?“

      Midna
      Als sie die Sachen abgelegt hatte, betrat der Junge mit dem Drachen den Raum. Auf die schuppige Echse an seinem Hals fixiert, hörte sie nicht was Rufus gesagt hatte und meinte nur kühl:“ wir sollten zu den anderen.“ Dann verließ sie das Zimmer und wartete im Gemeinschaftsraum.
      Der Raum war schön groß. Er war mit dunklem alten Holz eingerichtet. Die Dielen des Bodens quietschten leicht, als sie darüber ging. Die Wände waren dunkelrot tapeziert. An einigen Stellen waren schon Risse zu sehen, was auf das Alter der Einrichtung schließen ließ. Der Stick an den Wänden war allerdings sehr hübsch, fand Midna. In der einen Ecke des Raumes war ein großer Tisch, mit 8 Stühlen herum. In der anderen Ecke waren alte rote Sofas um einen Kamin gestellt.
      Midna setzte sich außen an einen Platz und wartete ungeduldig auf den Rest, dabei stürzte sie ihren Kopf mit der rechten Hand ab und tippte ungeduldig mit einem Finger auf ihrer Wange.

      Rufus
      Verblüfft schaute er von Miharu zu Midna und zurück. Als sie den Raum verließ, zuckte er bloß mit den Schultern und meinte: „Na komm.“ und folgte Midna in den Aufenthaltsraum: „Cooooool“. Meinte er als er den Raum sah:“ Das ist ja riesig hier!“ und setzte sich Midna gegenüber.

      Arthur
      Er konnte ein Lachen unmöglich unterdrücken, als Firella den Fea als Mädchen betitelte. Er folgte ihm auf sein Zimmer und stellte die Kisten ab, als er bemerkte, dass die anderen sich zum Aufenthaltsraum begeben hatten.
      „Ich glaube die anderen warten auf uns.“ meinte er und gab dem Fae zu verstehen vorzugehen. Dann klopfte er bei Firella am Zimmer und war einen neugierigen Blick auf ihre Sachen:“Du bist eine Alchemistin, hm?“ meinte er und schaute sich interessiert um.
      „Na komm, die anderen warten schon.“
    • Firella Stardust

      Die junge Alchemistin betrachtete gerade ihre kleine Sammlung auf dem Regal, während ihre Bücher sich allesamt als Stapel Platz auf dem Boden suchen mussten, als es an ihrer Tür klopfte und Arthur herein kam.
      „Ja, bin ich. Komisch, oder? Eine Alchemistin in so einer Klasse zu sehen.“, lächelte das Mädchen etwas nervös, ehe sie dem Mitschüler nach draußen in den Aufenthaltsraum ging, welcher in ihren Augen wirklich gemütlich wirkte und sie freute sich schon hier viel Zeit mit den anderen zu verbringen und sich anzufreunden.
      Da die beiden die letzten waren, setzten sie sich auf ihre Stühle und für einen Moment herrschte Stille, da niemand wirklich anfangen wollte etwas zu sagen, doch bevor Firella ihre Nervosität runter schlucken und das mit ihrer fröhlichen Art übernehmen konnte, kam ihr der Fae zuvor, woraufhin sie etwas enttäuscht war, ihre Chance verpasst zu haben.

      Firion Tempest

      „Wieso stellen wir uns nicht zuerst alle vor? Vielleicht hat das der ein oder andere schon gehört, aber ich bin Firion Tempest. Um zukünftige Missverständnisse zu vermeiden, sag ich es lieber gleich: ich bin ein Junge.“, lächelte der Fae freundlich in die Runde, ehe er sich an das weißhaarige Mädchen wandte.
      „Wie sieht es mit dir aus? Ich glaube ich habe deinen Namen noch nicht gehört, dürfte ich ihn haben?“, wählte Firion seine Worte mit bedacht und gab sich Mühe den Schalk hinter einem breiten Lächeln zu verstecken. Wie witzig es doch wäre, wenn die Schwester des Schülers, welcher sofort erkannt hatte, dass er ein Fae war, auf eben jene Tricks herein fallen würde?
    • Arthur Shane

      Arthur zuckte mit den Schultern, wie Firella das meinte:"Es wird schon seinen Grund haben, weshalb du hier bist.", mit den Händen in die Hosentaschen gesteckt drehte er sich auf dem Absatz um und ging mit Firella in den Aufenthaltsraum. Tatsächlich wunderte es ihn weniger, dass ein Alchemist in ihren Team war. Beinahe alle Klassen waren in diesem Team vertreten. Hier ging es nicht um eine reine Kampfeinheit. Das hier war eine strategische Einheit.
      Der Rest saß bereits an dem großen Tisch, als sie den Raum betrateten. Mit einer Hand am Kopf gestützt, hörte er dem Fae zu, als dieser das Wort an seine Schwester richtete. Er schaute Midna konzentriert an, gespannt, ob sie den Trick durchschauen würde. Er würde einen Teufel tun, sie zu warnen. Midna saß dort mit den Armen streng vor der Brust verschränkt und Firion mit ihrem Blick fixierend. Es dauerte eine Weile, bis sie etwas sagte. Doch es dauerte solange, dass der Elf ihr ins Wort fiel.

      Rufus Elhi'or

      Gespannte beobachtete er den Blickkontakt zwischen Firion und Midna. Er empfand die Sprechpause als unfassbar unangenehm. Da er die Gepflogenheiten der Menschen nicht ganz kannte, dachte er, dass Midna vielleicht nicht als nächstes sprechen wollte, vielleicht war sie ja schüchtern. Also antwortete er wortgetreu, nichts böses ahnend auf Firions Frage: "Du kannst meinen haben, ich bin Rufus Elhi'or.", grinste der Elf fröhlich vor sich hin.

      Midna Shane

      Glaubte dieser Dummkopf wirklich, sie würde darauf hereinfallen? Sie fixierte ihn mit ihrem Blick und überlegte, wie sie am besten antworten sollte, als Rufus ihr ins Wort fiel. Dieser Idiot.. Midna ließ die Stirn in ihre Hand fallen und seufzte tief: "Du Idiot...", dann schaute er Firion an: "Verrätst du es ihm?

      Arthur Shane
      Er schaute sich das Spektakel weiter an und musste lachen, als Rufus Firion seinen Namen gab: "Ach Schwesterherz, lass ihn doch. das wird sicher witzig.", als Rufus fragte:
      "Habe ich was falsch gemacht?"
      "Nein, alles gut.", dann zeigte er auf Firion und grinste: "Faes spielen nur gerne Streiche."
      Dann wandte er sich an die Gruppe: "Mein Name ist Arthur Shane. Ich gehöre zur Klasse der Magier und wende Naturmagie an. Und das da,", er zeigte auf Midna, die noch immer finster schaute "ist meine Schwester."

      Midna Shane
      Sie unterbrach ihren Bruder: "Jaja, das werden schon alle erkannt haben.", und deutete auf ihre Ähnlichkeit hin.
      "Mein Name ist Midna. Ich werde als Assassine ausgebildet. Ich habe bereits Missionserfahrungen und nehme die ganze Sache hier sehr ernst. Ich hoffe sehr, dass ihr das auch tut.", meinte sie mürrisch und gab das Wort weiter.
    • Firion Tempest

      Der Fae musste sich das Lachen verkneifen, als ihm ein Name gegeben wurde, den er eigentlich nicht haben wollte, aber ihm war bereits bei dem Blick des Mädchens mit den weißen Haaren bewusst gewesen, dass sie seine Wortwahl wohl durchschaut hatte, also war es wohl Glück im Unglück, wie?
      „Hm? Ich weiß nicht, wovon ihr redet?“, lächelte Firion unschuldig und zuckte dabei unwissend mit den Schultern. Der Elf würde es schon merken, wenn er plötzlich keinen Namen mehr hatte und sich nicht mehr an diesen erinnern konnte. Vielleicht sollten sie ihm stattdessen einen neuen Namen geben?
      Er musste sich wirklich zusammen reißen nicht doch zu kichern, war die Wortwahl des Elf doch fast schon zu perfekt. Er hatte ihm seinen Namen nicht nur genannt, er hatte gesagtdass er ihm seinen Namen gibt! Besser hätte es wohl kaum laufen können.
      „Oh! Ich bin übrigens ein Heiler. Bei Verletzungen und Krankheiten könnt ihr euch also jederzeit auf mich verlassen.“, hob der Fae die Hand um kurz die Aufmerksamkeit wieder auf sich zu ziehen, nachdem die Zwillinge ihre Berufung hinzugefügt hatten, ehe die Vorstellungsrunde weiter gehen konnte.

      Firella Stardust

      „Ich bin Firella. Firella Stardust.“, korrigiere sich die junge Schülerin, als sie sich dran erinnerte, auch ihren Nachnamen zu nennen, „Ich gehöre zur Klasse der Alchemisten und freu mich schon darauf mit euch allen zusammen zu arbeiten und zu lernen.“
      Die Alchemistin stellte sich mit einem breiten Lächeln vor, ehe die Blicke letztendlich auf der letzten Person lagen, welche sich noch nicht vorgestellt hatte, und erst, als ihn alle ansehen, schien er das auch zu merken.

      Miharu Rivotra

      „Hm? Achja... ich bin Miharu. Ihr könnt auch Mi oder Haru sagen, wenn euch das zu lang ist. Ich bin... Drachenbändiger, wobei ich eher der Freund eines Drachen bin, als dass ich ihn gebändigt hätte. Und das hier...“, pflückte er den kleinen Drachen von seinem Hals, welcher zuerst etwas verwirrt wirkte, und stellte diesen vor sich auf den Tisch, um ihn vorzustellen, „... ist Kuri. Mein bester Freund und Drache.“
      Während Miharu beobachtete, wie der Drache sich stolz auf den Tisch setzte und grüßend mit seiner Zunge züngelte, lag ein Lächeln auf dem sonst so ausdruckslosen Gesichtsausdruck, ehe er sein Blick gen Himmel schweifte und er überlegte, ob er die Vorstellung richtig gemacht hatte.
      Sein Opa hatte ihm immer gesagt, dass der erste Eindruck der wichtigste war.
      „Außerdem kämpfe ich noch mit einem Speer... also... auf gute Zusammenarbeit?“, hoffte der Junge aus den Bergen, dass man das hier so sagte. Auch wenn es nicht sein erstes Jahr an der Akademie war, kam er bei vielen Dingen der Großstadtleute noch nicht richtig mit, vielleicht wollte er das auch gar nicht.
    • Arthur Shane

      Der junge Magier hatte gehofft Miharus Drachen noch einmal sehen zu können. Als er Kuri auf den Tisch setzte, schaut er ihn begeistert an und Murmelte:“unglaublich…“
      Er lehnte sich etwas über den Tisch, um den Drachen näher zu betrachten. Arthur war unfassbar neugierig. Er hatte bis jetzt nur von Drachen lesen, aber niemals selber einen betrachten können. Neugierig, ob er auch Drachen verstehen würde schaut er das schuppige Tier an und sagte:“Na kleiner?“

      Midna Shane
      Im Gegensatz zu ihrem Bruder empfand sie die Anwesenheit des Reptils als äußerst unangenehm. Als Miharu seinen Partner auf den Tisch absetzte, rückte sie erschrocken mit dem Stuhl zurück, welcher auf dem Boden quietschte. Um sich nicht die Blöße zu geben räusperte sie sich schnell und fragte beinahe auffällig freundlich:“ Was haltet ihr von Abendessen?“
    • Miharu Rivotra

      Ich bin nicht klein! Ich bin der stolze Drache Kurias und verlange auch als solcher behandelt zu werden!“, gab der kleine Drache missmutig und beleidigt von sich, was für die anderen jedoch nur ein zischen und zügeln war, während Kuri einen missmutigen Ausdruck in Arthurs Richtung richtete.
      „Kuri mag es nicht als Klein bezeichnet zu werden.“, gab Miharu von sich, als ein quietschendes Geräusch die Aufmerksamkeit der Anwesenden auf sich zog und sich alle Blicke auf Midna richteten. Bildete er sich das nur ein oder war sie mit einem Mal weiter weg als noch zuvor?
      Der verschlafene, junge Mann nickte auf den Vorschlag hin, Abendessen klang echt gut.

      Firion Tempest

      „Es scheinen schon ein paar Sachen in der Küche zu sein, es gibt also keinen Grund für heute einkaufen zu gehen, aber wer von euch kann denn überhaupt kochen? Ich kenne zwar keine Gerichte, kann aber mit schnippeln und so aushelfen.“, bot Firion seine Hilfe dabei an ein Abendessen zuzubereiten, während er sich in der Runde umblickte, darauf wartend herauszufinden, wer denn überhaupt kochen konnte.
      Der Kerl mit dem Drachen hob dabei stumm seine Hand.
    • Arthur Shane
      Arthur schaute begeistert, als er verstand, was der Drache zischte.
      Entschuldigend sprach er den Drachen an:“Entschuldige bitte. Das wird nicht nochmal vorkommen.“
      Auf Firions frage hin hob auch er die Hand: „Ich reiß mich aber nicht drum.“

      Rufus
      Der Elf schüttelte mit den Kopf:“Ich glaube ich sollte besser nicht kochen.“ meinte er und lachte verschämt. Die Esskultur im Elfenreich, war etwas anders. Rufus hatte sich auch noch immer nicht an das Essen hier gewöhnt.

      Midna Shane
      Midna hob die Hand. Eigentlich hatte sie gehofft von dem Jungen und seiner Echse wegzukommen. Jetzt sah es eher so aus, als würde er beim kochen helfen. Sie schaute Firella an:“Wie sieht’s mit dir aus?“
    • Firella Stardust

      „Hm? Abgesehen von Alchemie habe ich noch nie zuvor gekocht.“, gab Firella entschuldigend, fast schon beschämend von sich, aber sie hatte es nie nötig gehabt oder war jemals auf die Idee gekommen das Kochen zu erlernen.
      „Oh, aber wenn ich helfen kann, versuch ich es gerne!“, gab sie enthusiastisch dazu, als ihr der Gedanke kam, dass sie ja lernen konnte, was sie nicht wusste, auch wenn sie damit wahrscheinlich eher nur im Weg stehen würde.

      Firion Tempest

      „Na dann bin ich aber gespannt darauf, was ihr uns leckeres kocht!“, lächelte der Fae breit.
      „Oh, wenn mir jemand von euch freiwillig seine Kochfähigkeiten gibt, könnte ich das auch übernehmen, aber ich kann nicht versprechen, dass ich sie auch wieder zurück gebe.“, wurde Firions Lächeln noch ein Stückchen breiter, wobei seine Worte doch eher als Scherz gedacht waren, als echter Natur.
      „Die anderen könnten ja stattdessen den Tisch decken.“

      Miharu Rivotra

      „Ich schau mal, was sich so in der Küche finden lässt.“, gab Miharu von sich, ehe er sich erhob um sich anzusehen welche Zutaten der Gruppe zur Verfügung standen, nicht jedoch ohne, dass sich Kuri in die Lüfte hob und es sich nun auf dem Kopf des weißhaarigen bequem machte, dem Magier einen fragenden Blick zu werfen, ob er seine Worte verstanden hatte oder auf jene von Miharu gehört hatte. Letzteres erschien dem Drachen deutlich logischer. Zuhause half er oft seinen Eltern oder seiner Oma beim kochen, oft kochte die gesamte Dorfgemeinschaft auch zusammen und nannte es ein fest, ob den anderen die traditionellen Gerichte seines Dorfes schmecken würden, konnte Miharu jedoch nicht sagen. Dem ein oder anderen, der sein Mittagessen hatte probieren wollen, schien es zumindest geschmeckt zu haben.
    • Midna Shane
      Das konnte doch nicht sein, dass sie sich so vor diesem kleinen Reptil fürchtete. Was machte das denn für einen Eindruck? Sie war doch kein feiges Huhn. Fest entschlossen sich mit dem Reptil zu arrangieren stand sie auf und lächelte ein wenig:“Dann helfe ich dir.“ Sie ging dem Drachenjungen hinterher in die Küche und schaut in die schränke.
      „Kartoffeln gibt es schon mal.“, als sie weiter in die schränke schaute fand sie auch noch etwas Gemüse:“ Was hältst du von Eintopf?“, fragte sie Miharu. Versuchend nicht all zu bestimmend zu sein ergänzte sie „Oder hast du eine andere Idee?“
      Dabei fiel ihr Blick immer wieder auf Kuri.

      Arthur Shane
      „Dann lasst uns mal den Tisch decken.“, meinte Arthur und erhob sich vom Tisch. Dann schaute er zu Rufus und meinte:“Hey Rufus du bist doch ein Elf oder? Wo kommst du genau her?“ Arthur war sehr neugierig. Er wollte wissen mit wem er es zu tun hatte. Und er hatte bis jetzt nur von Elfen lesen können. Dass sie aus den Tiefen Wäldern kamen und dort mächtige Magie anwandten. Sie hatten Schutzwälle und magisches Erz, aus denen sie Pfeile bauten, die niemals ihr Ziel verfehlten. So stand es zumindest in seinen Büchern.
      doch als der Elf nicht reagierte, stubste er ihn an:“ Ich hab mit dir geredet.“ wirkte etwa die Magie des Fae?
      verdutzt reagierte Rufus letztendlich: „ach du meinst mich? Ja … genau. Ich komme aus Tiefris, der Hauptstadt der Elfen. Meine Familie ist seit Jahrhunderten am königlichen Hof angestellt. Wir sind Schutzwächter. Deshalb wurde ich als ältester Sohn meiner Eltern hier her geschickt.“
      Arthur nickt zustimmend: „und wo kommst du her?“, er schaute Firella an.