ιηυуαѕнα ❦ Human, Yōkai and Hanyō ❦ [Michiyo & Saki]

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    • ιηυуαѕнα ❦ Human, Yōkai and Hanyō ❦ [Michiyo & Saki]

      @Michiyo
      Vorstellung zu "ιηυуαѕнα ❦ Human, Yōkai and Hanyō ❦"

      Human, Yōkai and Hanyō

      Leise war das Jaulen der Wölfe in der Ferne zu hören. Das Rascheln des Laubes auf dem Boden und das Knarzen der Äste im Wind. Dunkelheit erstreckte sich durch die Baumwipfel, nur ein schmaler Lichtstrahl des Vollmondes durchdrang das Blätterdach und wiesen der jungen Frau den Weg durch das Gestrüpp des Waldes. Ihr Atem ging schnell. Ihre Lungen pressten sich gegen ihre Rippen und drohten beinahe unter dem Druck zu platzen, während sie sich erlaubte einen Blick nach hinten zu werfen. Sie lief. Sie lief so schnell sie konnte, doch schien der Wald kein Ende zu kennen. Das Wolfsrudel dicht hinter ihr, ehe sich das Leittier vom Boden abstieß, direkt auf die junge Frau sprang und diese zu Boden riss. Sie wollte schreien. Nach Hilfe rufen. Doch aus ihrer Kehle ertönte kein Laut. Die Wölfe stürzten sich auf sie. Begannen sie zu beißen, zu zerreißen, zu fressen. Stille Tränen liefen der verängstigten Frau die Wangen herunter. Weiterhin versuchend nach der Hilfe Sesshomaru's zu rufen. Erfolglos. Mit zusammen gekniffenen Augen flehte sie, betete sie, dass das alles vorbei sein würde.
      Schließlich war es still um sie herum. Das Knurren und Zerreißen der Wölfe war nicht mehr zu hören. Der Wind raschelte nicht mehr durch die Bäume. Nur noch der schwere Atem der jungen Frau durchbrach die Stille. Der schwere Atem und das wie wild gegen ihre Brust hämmernde Herz. Sie wagte es langsam die Augen zu öffnen. Sah sich um, erkannte jedoch nichts als Schwärze. Langsam richtete sich die Schwarzhaarige auf, versuchte etwas zu erkennen und wandte ihren Kopf von einer Seite zur anderen, bis ihr etwas vertrautes erschien. Weiße Haare und helle Kleidung. Ein kleines Wesen mit einem Stab daneben. Sofort erkannte sie die beiden, öffnete den Mund und rief nach Sessohmaru und Jaken. Doch noch immer entrann kein Laut ihrer Kehle. So schnell sie konnte erhob sie sich vom mittlerweile pechschwarzen Boden, lief in die Richtung ihres Meisters und streckte den Arm nach diesem aus. Weiterhin versuchend ihre Stimme zu finden und auf sich aufmerksam zu machen.
      Sie geriet ins taumeln, fing sich jedoch schnell wieder und machte einen großen Satz zu ihrem Meister. Krallte sich beinahe schon in dessen Kimonoärmel und vergrub ihr Gesicht in den weichen Stoff des Größeren. Was für eine Angst sie hatte konnte sie bei Weitem nicht erklären. Doch schob der Weißhaarige das junge Mädchen von sich. Ein Blick eiskalt, als würde dieser jedes Lebewesen auf Erden zu Eis erstarren lassen können. "Nutzlos" hörte sie die ihr so bekannte Stimme, als Sesshomaru auf sie herab sah, ehe er sich von ihr abwandte. "Ich will mir keinen weiteren Ärger einhandeln. Verschwinde." und damit verschwand er in der Dunkelheit. Der Boden unter Rin's Beinen begann zu bröckeln. Feine Risse entstanden, welche immer größer wurden. Als würde sie auf einer Eisdecke eines Sees stehen, welche jeden Moment zu brechen drohte. Leises Knacken ertönte, wurde immer Lauter, bis der Boden schließlich nachgab und Rin in ein Loch der ewigen Dunkelheit fiel.

      Ein Keuchen entwich der jungen Frau, als sie ihre braunen Augen aufriss. Schweißperlen zierten ihre Stirn. Ihr Atmen ging schnell, als wäre sie stunden lang gerannt. Ihr gesamter Körper zitterte. Langsam sah sie sich um. Sah auf den schlafenden Jaken, welcher leise vor sich her murmelte. Zu A-Un, als dieser seine Köpfe mit halb offenen Augen öffnete und zu Rin sah. War diesem nicht entgangen, dass sie scheinend einen Albtraum hatte. Schwer schluckte Rin, fuhr sich mit dem Ärmel ihres Kimonos über das Gesicht und ließ ihre Finger durch das schwarze Haar gleiten, bevor sie sich dessen Strähnen aus dem Gesicht strich. Ein tiefes Seufzen entwich ihr, ehe sie sich wieder nach hinten fallen ließ und den weichen Körper des Drachendämons unter sich spürte. Dieser senkte seine Köpfe wieder, einer von ihnen auf Rin's Schulter. Langsam hob sie ihre Hand, strich über die Schnauze des Dämons und schloss für einen Moment die Augen, bevor ihr Blick gen Himmel wanderte. "...Ich kann diesen Traum nicht leiden, A-Un." murmelte sie leise und suchte in der Dunkelheit nach ihrem Meister.
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"



    • Dem Rauschen des Windes lauschend, lehnte Sesshomaru gegen einen Baum auf dessen stämmigen Ast er saß. Die Nacht war dunkel und lediglich der sichelförmige Mond schenkte ein leichtes Strahlen über dem Himmel. Ein wolkenklares Sternenzelt erstreckte sich über ihren Köpfen. Unter ihm seine treuen Gefährten ihre Ruhe suchten. Das Drehen und Wenden der jungen Frau im hohen Gras entging ihm dabei nicht, hatte sie diesen unruhigen Schlaf nun seit einiger Zeit. Unwissend wie er dem Menschenmädchen helfen konnte, sprang er von seiner Erhöhung hinab, landete auf beiden Beinen vor der mit A-Un verschlungenen Frau. "Erneut keine Ruhe?" wandte er sich mit leiser, tiefen Stimme an diese ehe er sich neben ihr niederließ und seine Schulter zum anlehnen anbot. Die Wärme und Geborgenheit des flauschig weißen Pelzes konnte sie vielleicht beruhigen und die bösen Gedanken fern halten. Schon als Kind ließ er sie gelegentlich im Mokomoko-sama nach Schutz suchen. "Ich werde meinen Bruder aufsuchen, vielleicht weiß seine Menschenfreundin dir zu helfen." gab er im gelassenen Ton von sich. Für ihn bestand kein Raum für Diskussionen. Zu lange quälte sie sich bereits mit den nächtlichen Gedanken. Den Kopf an Rins gelehnt, blickte er nachdenklich in die Dunkelheit ehe er seine Augen zur Erholung schloss.

      Die Morgendämmerung verlieh dem Himmel über ihnen ein Farbspiel in den verschiedensten Rottönen. Die Luft war herrlich kühl und eine leichte Feuchte lag im Wind. Der Dämon war schon wach und ließ den Menschen noch ein wenig liegen, da sie nicht viel Erholung fand. Er wusste nicht wo er als erstes nach seinem Bruder suchen sollte. Versunken in seinen Überlegungen wehten die weißsilbernen Strähnen des Dämons in einer Brise und er strich sich mit einer Hand durchs Haar als ihm die Lösung kam. Der Brunnen des Knochenfressers, den das Paar als Tor zwischen den Welten nutzte. Früher oder später würden sie dort bestimmt wieder auftauchen müssen, damit Kagome in ihre Zeit zurückkehren konnte, wäre ein guter Anfang gewesen. Sobald seine Begleiterin erwachte würde er ihr seine Pläne mitteilen und sich auf den Weg machen. Jaken war bereits in den Tag gestartet und wurde von Sesshomaru damit beauftragt Essen für das Mädchen zu sammeln. So hielt er sich den Kappa vom Hals und konnte in Ruhe einen Plan austüfteln. So ganz wusste er nicht ob Kagome ihnen überhaupt eine Hilfe sein würde aber eine bessere Lösung fiel ihm nicht ein. Verstand er die niederen Bedürfnisse der Menschen nicht.
      Sorge breitete sich in ihm aus bei dem Gedanken, dass die Albträume nur schlimmer geworden waren, statt eine Besserung abzusehen.
      Mit einigen Beeren und anderen Errungenschaften in den mickrigen Händen kehrte die kleine grüne Gestalt zurück. "Meister so viele Nahrungsmittel hab ich gefunden!" krähte er freudig seinem Herren entgegen. Die Miene von Sesshomaru versteinerte und blickte den Wicht streng an, mit dem Geschrei konnte er Rin aus ihrem Schlaf reißen. A-Un zumindest reagierte auf dessen schrille Stimmfarbe und hob seine Köpfe, ehe beide anfingen zu Gähnen. "Oh das tut mir leid war ich etwa zu laut?" fragte Jaken panisch und begann hektisch auf der Stelle zu tänzeln. Sich immer wieder entschuldigend schmiss sich dieser zu Sesshomarus Füßen, legte dabei die gesammelten Früchte zu Boden. Ein Apfel kullerte dem Lasttier entgegen, welches kurz drauf durch seine Trense hindurch an diesem roch. Behutsam stupste das Tier die Frucht zum Mädchen ehe es mit dem anderen Kopf ihre Schulter strich um sie auf das Essen aufmerksam zu machen. "Genug." Kam es schließlich aus dem Yokai, der seinen immer noch um Verzeihung bittenden Kappa verstummen ließ. "Guten Morgen, sobald du soweit bist machen wir uns auf den Weg." wandte er sich an die junge Frau und blickte besorgt zu ihr hinab. "Alles okay?" hockte er sich zu dieser um ihr in die haselnussbraunen Augen zu schauen.
      A heart's a heavy burden.

    • Ein leises Seufzen entwich der jungen Frau in die Dunkelheit, bevor sie das leise Rascheln vernahm und schließlich die Stimme ihres Meisters hörte. Den Blick hebend und zu dem weißhaarigen Dämonen sehend lächelte sie müde, nickte und strich sich die längeren Haarsträhnen aus dem Gesicht, ehe ihr Blick wieder gen Boden wanderte. Aus dem Augenwinkel folgte sie den Bewegungen des Älteren, lauschte den leisen Geräuschen, welche er von sich gab, ehe er neben Rin seinen Platz fand. Langsam lehnte sie sich an seine Schulter, kuschelte sich in das weiche Fell an der Schulter ihres Meisters und schloss ihre haselnussbraunen Augen. Langsam spürte sie, wie sich ihr Herzschlag normalisierte, welcher bis dato noch immer wie wild gegen ihre Brust hämmerte. Ihr versteifter Körper, der noch immer leicht zitterte entspannte sich. als ihr der vertraute Geruch Sesshomaru's in die Nase stieg. Ja sie konnte es nicht leugnen: Egal wie viel Angst sie auch hatte und egal ob ihr Körper voller Panik, Trauer oder Wut zitterte und versteifte, so war es eben jene Nähe und jener Geruch des Dämons, welcher sie in den meisten Situationen beruhigen konnte.
      Mit ruhigen Atemzügen hatte sie ihre Knie locker an ihren Oberkörper gezogen. Ihre Hände lagen zwischen ihren Schenkeln und ihrem Bauch, während sie den leisen Geräuschen der Nacht um sich herum lauschte, bis Sesshomaru diese unterbrach. "....Inuyasha-sama?" fragte sie leise auf die Worte ihres Meisters hin nach, hob ihren Kopf ein wenig, um den Weißhaarigen anzusehen. Schwer schluckte die junge Frau, öffnete den Mund, um etwas zu sagen, doch sah sie bereits an Sesshomaru's Blick, dass sein Entschluss fest zu stehen schien. Rin wollte ihm keine Last sein. Sie wollte nicht, dass er wegen ihr Umwege gehen musste. Doch schwieg sie in jenem Moment. Biss sich auf ihre Zungenspitze und senkte den Blick erneut. "....In Ordnung..." murmelte sie leise, beinahe außer Hörweite und vom Wind davon getragen, ehe sich ihre braunen Augen wieder schlossen.

      Ein leises Geräusch entwich der Schwarzhaarigen, nachdem das weiche und kuschlige Fell nicht mehr auf ihrer Haut zu spüren war. Die Wärme, die Sesshomaru die Nacht über ausgeströmt hatte verschwand mit der Zeit und hinterließ ein leichtes Frösteln auf dem Körper Rin's, bis A-Un den Platz des Dai-Yokai eingenommen hatte, um Rin weiterhin ihren Schlaf zu gönnen. Die sich hebende und senkende Brust des Drachendämons wiegten Rin beinahe wie ein kleines Kind im Arme dessen Mutter. Hielten die junge Frau so weiterhin in ihrem wohl verdienten Schlaf, welchen sie seit etlichen Monden nicht mehr hatte.
      Erst die hohe Stimme des Kappa's ließen die Schwarzhaarige langsam vom reich der Träume entfliehen. Ihre Augen öffneten sich langsam. Sahen direkt auf den Körper A-Un's, ehe sich Rin ein wenig aufrichtete. Herzhaft gähnte sie, streckte sich und fuhr sich durch die schwarzen Haare, ehe sie sich diese über die Schulter hinweg nach hinten strich und den Blick zu Jaken und Sesshomaru wandte. Ein noch müdes Lächeln zierte die Lippen der Jüngeren, als sie das Schauspiel beäugte, welches sich gerade vor ihr bildete und welches nicht all zu selten von Statten ging. Erst als A-Un sie auf den Apfel aufmerksam machte sah sie den Dämon an, strich diesem dankend über die Schnauzen und drückte beiden Köpfen einen sanften Kuss auf eben jene. "Ich danke dir, A-Un." sprach sie leise, nahm den Apfel in ihre Hände und biss hinein. Die Süße brachte sogleich ein Lächeln auf ihrem Gesicht zu Vorschein, während die leichte Säure ihr eine Gänsehaut bescherte. Sich davon jedoch nicht abhalten lassend behielt sie den Rest der Frucht zwischen ihren Zähnen, griff nach den weiteren, verstreuten Früchten, um diese zu sammeln. Ihre Handflächen füllend reichte sie den Köpfen des Lasttiers ihre Hände, damit A-Un ebenfalls etwas bekam.
      Kaum hörte sie die tiefe Stimme ihres Meisters hob Rin den Blick zu diesem, beobachtete seine Bewegungen, als er auf sie zu schritt und zu ihr herunter blickte. Sie nahm den Apfel aus ihrem Mund, nachdem A-Un ihre Hände geleert hatte und zufrieden schnaubte, und nickte Rin Sesshomaru entgegen. "Ist gut, Meister Sesshomaru." stimmte sie zu, griff nach weiteren Früchten und reichte dem Yokai diese, bevor sie seine Zustandsfrage an sie gewandt hörte. Etwas irritiert blinzelte sie, sah ihn für einige Sekunden schweigend an und schenkte ihm schließlich ein kurzes Lächeln. "Ja. Es ist alles in Ordnung." versicherte sie ihm, erneut mit einem Nicken. "Wann möchtet Ihr aufbrechen, Meister Sesshomaru?" stellte sie schließlich die Frage, neigte ihren Kopf ein wenig zur Seite und band sich den unteren Teil ihrer längeren Haarsträhnen mit einem weißen Band zusammen. Wenn diese ihr durch den Wind die Sicht verhindern würde sie den Dämonen nur im Weg sein.
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      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
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