Die Diamantenprinzessin [Michiyo & Nat]

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    • Eine leichte Briese zog durch die mittlerweile leer gefegte Handelsstraße und zerstäubte die ohne hin schon zerzausten, blaugrünen Haare des Söldners, der sich durch die Gassen schleppte. Die Nacht brach zu dieser Jahreszeit schneller und dunkler heran als sie es in den vergangenen, warmen Sommertagen tat, ganz zur Freude des jungen Mannes. Er liebte es in der Dunkelheit seine nächtlichen Rundgänge zu machen bevor er sich im Gasthaus ein kühles Bier genehmigen würde. Wenn es dem jungen Herren danach gelüstete, würde er statt der Schenke das Badehaus aufsuchen, wobei der attraktive Söldner selten Probleme hatte im Gasthaus hübsche Mädchen für den Beischlaf zu gewinnen. Gespickt von einigen kleineren Blessuren, die Makkuro den Tag über in der Verrichtung seiner Pflicht gesammelt hatte, hielt der Krieger am Stadttor inne. Zwei schwerbekleidete Ritter standen wie immer Wache, nicht nur um die Mauern der Stadt zu bewachen, sondern auch um die Wegzolle einzutreiben. "Makkuro Kisame ein bisschen spät dran, müsstest du nicht schon in der Herberge ein kühles Nass genießen und die Weiber umgarnen?" rief ihm einer der Beiden zu während der andere ihm respektvoll zunickte. Mit einem schelmischen Lächeln begrüßte der Söldner seine Kollegen. Durch seinen Beruf und der dafür brennende Leidenschaft erlangte der dreiundzwanzig jährige schnell an Ansehen und sein Name machte die Runde, war häufig Inhalt des Getuschels der niederen Bevölkerung. Unter den Kriegern kannte man sich, doch pflegte Kisame nur selten Kontakt zu seinen Kollegen, arbeitete er lieber im Alleingang. Doch auch der Einzelgänger musste sich hier und da eingestehen, einige Aufträge nicht alleine bewältigen zu können wenn es darum ging eine größere Legion zu bezwingen. Häufig stürzte dieser sich jedoch auch in Auseinandersetzungen in denen er gegen eine Handvoll Männer antrat. "Gerade auf dem Weg dorthin und ihr?" Erwiderte er ihnen und stapfte vorbei, blickte nochmal über seine Schulter zu ihnen zurück um auf eine Antwort zu warten. Seine gelbgoldfarbigen Augen ähnelten dem Blick einer bedrohlichen Raubkatze, mit einer mandelförmigen Pupille. "Wir sollten gleich abgelöst werden und schließen uns gerne an." Gemeinsam machten sich die Kämpfer auf den Weg zur Lokalität und setzen sich dort an einen der freien Tische. Schon beim Betreten ruhten alle Blicke auf den dreien. Die Gaststätte war nicht sonderlich gefüllt, waren die meisten Bürger schon im Bett und das Nachtleben breitete sich aus. Neben den Kriegern verteilten sich Feudalherren und einige angesehene Männer im Lokal, während die Bediensteten um diese herum schwirrten. Viele von diesen, junge Frauen mit Ehrfurcht und rosa gezierten Wangen. Sich erschöpft auf den hölzernen Stuhl senkend, entwich dem Söldner ein kurzes Seufzen. Er verrichtete seine Aufgaben gerne, war ein flinker und sehr guter Kämpfer aber fehlte ihm in letzter Zeit die Herausforderung. Überschüttet in Geld und Reichtum langte es ihm nach mehr, einem größeren Schatz, einem neuen Ziel welches seine Leidenschaft erneut entfachen konnte. Als eine junge Frau an den Tisch trat um die Wünsche der Männer entgegen zu nehmen, orderten sie sich ihre alkoholischen Getränke und Makkuro ließ seinen Charm spielen. Mit wenigen Worten, seinem frechen Lächeln und einem Ausdruck in den Augen, die vor Hunger und Gier strotzten umgarnte er diese bis sie sich verlegen mit einem leisen Kichern davon machte. "Jung und gut aussehend müsste man sein!" lachte ihn sein Kollege an, beneidete die Leichtigkeit, die der Türkishaarige mit dem weiblichen Geschlecht an den Tag legte. Damit hatte dieser gar nicht mal so unrecht. Kisame war sehr jung beachtete man seinen Ruf. Kaum einer in seinem Alter hatte so viele Erfolge auf dem Schlachtfeld zu verzeichnen. Seine Erfolgsrate lag bei neunundneunzig Prozent und war dafür bekannt sich noch so schweren Herausforderungen anzunehmen. "Eine Kleinigkeit." winkte er nur ab und wollte nicht über seine Talente prahlen. Dabei gab es nicht mal ein großes Geheimnis wie er es anstellte, war er lediglich weniger widerwertig im Umgang mit dem zarten Geschlecht. Der junge Mann wusste, dass sie nicht wie gebärfreudige Objekte behandelt werden wollten. Ein freundliches und trotzdem bestimmtes Auftreten reichte bereits um seinem Gegenüber zu signalisieren, dass er lediglich Erleichterung wollte statt sich den Frauen aufzuzwingen und sie mit Gewalt zu seinen Gunsten brachte. Als das erfrischende Getränk serviert wurde, stießen die drei an und nahmen alle samt einen großen Schluck. Der Abend nahm seinen Lauf, mehr und mehr Bier floss die Kehlen der Männer herab, während einige mit Weibern im Schlepptau aus der Gaststätte taumelten. "Und wann machst du dich auf die Suche nach der Lady Kagayaki?" hickste der eine schon deutlich angesäuselt, während der nur auf fragende Blicke als Antwort stieß. "Lady Kagayaki Kuria!" widerholte dieser immer noch lallend. "Sag mir nicht du hast noch nicht von der Geschichte gehört?" stieg der andere ins Gespräch ein, schauten sie ihn beide nun verwundert an. Auch wenn es als gesund galt den Alkohol im Rausch zu konsumieren war Kisame kein Fan davon sich bis in die Entscheidungsunfähigkeit zu betrinken. Als Schweigen die einzige Antwort war, die die beiden erhielten begannen diese dem jungen Mann von einer Legende zu erzählen. Schon einige Zeit kursierte das Gerücht über eine junge Frau, dessen Haut so zart und blass wie eine Schneeflocke im Winter war. Sie allein sollte einen Schatz beherbergen, der alle Kostbarkeiten der Welt übertraf - einen riesigen, glasklaren Diamanten, den sie in ihrem Herzen trug. Geziert mit diesem Reichtum leuchteten ihre Haare, Augen und sogar ihre Wimpern in den schönsten regenbogenfarben, die das menschliche Auge erblicken konnte. Allein reiste sie durch die Städte und galt mit ihrer Schönheit und einem äußert gebärfreudigem Becken als ein wahrer Männerschwarm. Mit großen lüsternem Blick begannen die Augen des jungen Söldners regelrecht an zu strahlen als könnte er den Diamanten genau vor seiner Nase sehen. Da war sie, seine Leidenschaft, die neue Herausforderung die er sich ersehnte. Lady Kagayaki Kuria, die Diamantenprinzessin sollte sein neuer Auftrag sein. Am nächsten Morgen würde er sich daran setzten so viele Informationen über die Frau zu sammeln und sich auf die Suche zu begeben doch vorerst genoss er noch sein Bier bis ein rötlicher Schimmer seine Wangen zierte und es für ihn Zeit wurde das Lokal mit einem zarten Blümchen zu verlassen.
      A heart's a heavy burden.

    • Der nächste Tag war der Tag aller Tage. Wiedermal war es soweit und die Diamantenprinzessin sollte heute Nacht das kleine Dorf Agarnitat besuchen. "Taro!" rief eine junge Frau mit langen, dunkelbraunem Haar aus dem Fenster. Sie lehnte sich schon fast raus. "Jetzt beeil dich doch mal bitte! Ich brauche noch Garn!" - "Ja!" rief ein junger, schwarzhaariger Mann zurück der gerade den Schweinen das Futter in den Trog goss ehe er sich mit seinem Arm die Stirn vom Schweiß befreite. Mit einem breiten Schmunzeln auf den Lippen sah er in die Morgensonne und seufzte. Nach so vieler Zeit würde er seine Freundin endlich wieder sehen. Kuria kam Taro und seine beiden Schwestern Maya und Kaya öfter mal besuchen und dies war natürlich nicht gerade ungefährlich, weswegen sich Taro auch immer etwas Sorgen machte bis sie schließlich hier war. Die drei Geschwister führten ein einfaches Landleben und man konnte bei ihnen oftmals Unterschlupf bekommen, denn sie hatten genug Platz. Maya war nun das zuständige Familienoberhaupt und eigentlich hätte sie schon längst einen guten Mann finden und heiraten sollen, doch leider vermochte das Schicksal andere Wege mit ihr zu haben. Ihre Eltern starben hatte sie sich ihrer Geschwister angenommen und ihr eigenes Glück zurückgestellt.

      Natürlich hatte es Interessenten gegeben, jedoch wollte Maya ihre beiden Geschwister nie alleine lassen und da die Männer kein Verständnis zeigten wurden sie abgelehnt. Gerade saß die junge Frau im Nähzimmer des großen Bauernhauses und nähte einen Ärmel an ein Kleid, dass sie gerade für die Besucherin fertig stellte. Sie wusste nicht was dieses Mädchen an sich hatte, dass sie immer wenn sie kam eine Hose trug, aber es war doch wichtig seine weibliche Seite zeigen zu können. Jetzt wollte die junge Frau sie damit überraschen. Kaya selbst, die jüngste im Bunde war dabei die Kühe zu füttern um sich danach mit ihren Freundinnen aus dem Dorf treffen zu können. Schule stand natürlich an erster Stelle. Der junge Mann mit der sonnengebräunten Haut stand nun in der Kuhstalltür und lehnte sich leicht an diese ehe er seine Schwester musterte, wie sie mit der Mistgabel das frische Gras in den Trögen der Kühe verteilte und diese zulangten, als hätten sie schon seit Jahren nichts mehr gegessen. "Anstatt in der Tür zu stehen und auf Macho zu machen, könntest du mir zur Hand gehen!!" erklang schroff von der kleinen. Hochrot lief Taro an ehe er sie ansah und sofort in den geraden Stand über ging. "Wa..hab ich doch gar nicht!" erwiderte er nun peinlich berührt ehe er sich seine Mistgabel schnappte und seiner kleinen Schwester zur Hand ging. Sie selbst musste nur lachen. Ja es war ein idyllisches Familienbild, aber das war nicht immer so. Als die Arbeit geschafft war und alle Tiere versorgt waren sah Taro zu Maya hinunter und diese erwiderte seinen Blick als die beiden ins Haus gingen. "Du weißt dass sie heute kommen sollte ja?" - "Ja doch.. ich bin doch nicht doof" das Glück der drei war gewesen, dass sie Lesen und Schreiben konnten, was unüblich war für Bauerskinder. Eigentlich war es unter deren Rang jedoch somit hatten sie sich schon mal mehr Ansehen erarbeitet. Somit gingen die beiden nun hinunter ins Dorf während Kaya zuhause blieb und schon mal das Essen vorbereitete. Es war immer so, dass der junge Mann mit seiner Schwester am Marktplatz erschien, doch heute kaufte er mehr ein als normalerweise und sofort wurde er von ein paar Leuten besonders alten Frauen angesprochen.

      "Oh Taro, habt ihr einen Gast?" - "Ah.. noch nicht" kam verlegen lächelnd von ihm. "Oh hast du eine Freundin?" - "Ehehe.. nein" Maya selbst verabschiedete sich beim Marktplatz immer denn es wurde Zeit in die Schule zu gehen. Als Taro dann weiterging fingen immer viele an zu munkeln und manche tuschelten sogar richtig. "Ich wette sie ist es wieder.." flüsterte eine und die andere nickte. "Du meinst das Regenbogenmädchen?" - "hmhm.." hier in Agarnitat hörte man viel, aber es drang selten nach draußen. Doch diese Information über Kuria war schon lange bekannt, dass sie einen Freund hätte den sie immer wieder mal besuchen würde...



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    • Einzelne Sonnenstrahlen der frühen Morgenstunden kämpften sich durch das kleine, in Holz gerahmte Fenster. Was mit einem tiefen Grummeln Streckte der Junge seltener seine Gliedmaßen von sich Und rieb sich verschlafen die Augen. Sein linker Arm bewegte sich dabei nicht, kribbelte und fühlte sich taub an während er einem Gewicht unterlag - einer jungen Frau. Schnell realisierte der junge Mann, dass es sich dabei um eine der Kellnerin der Taverne handelte, die er am Abend zuvor mitgenommen hatte. Einmal mehr musste er sich eingestehen, dass er wohl wieder zu tief ins Glas geschaut hatte. Trotz der durchzechten Nacht wusste er genau womit er sich den Tag über beschäftigen wollte, hatte sein Ziel noch klar vor Augen. Lady Kagayaki Kuria die Diamantenprinzessin, Trägerin der größten Kostbarkeit dieses Universums, wie man munkelte. Ein so großer und schwerer Edelstein, wie ihn keiner zuvor erblickte. Natürlich war sich Makkuro bewusst, dass die Gerüchteküche das Risiko barg, Fehlinformationen in aller Munde zu verbreiten, doch wenn nur ein Hauch einer Chance bestand, dass diese Geschichten der Wahrheit entsprachen wäre er der erste, der sich dieser annehmen würde. Um Mit seiner Suche zu beginnen müsste er aber erstmal aus den Federn kommen und die fremde Frau zurücklassen. Was gesagt getan mit Vorsichtigem Ruck Drehte er die die junge Frau auf ihre Seite und befreite seinen Arm unter ihrem Körper. Behutsam richtete er sich auf Versuchte sein Gewicht so gut es geht zu verlagern Und sich geräuschlos Von dem Bett zu erheben. Er hatte keinerlei Verlangen danach Jetzt sind eine Diskussion Und in Erklärungsnot zu geraten Warum er Sich nach der Nacht Ohne ein Wort aus dem Staub machte. Durch das Zimmer schleichend sammelte er seine auf dem Boden liegenden Klamotten zusammen und verließ unauffällig den Raum. Behutsam pirschte er durch den Flur Und Tritt in das Badezimmer ein. Dort Säuberte und erfrischte er sich ehe er dann das Anwesen verließ und sich an die Arbeit machte.

      Als Soldner hatte er so seine Wege um an Informationen zu gelangen War es gewohnt Den Standort Einer Person ausfindig machen zu müssen, doch leider musste er feststellen, dass die junge Lady nicht so einfach aufzufinden war. Keiner seiner Quellen konnte ihm sagen, wo die Frau lebte, das einzige wo sich viele einig waren, war der Fakt, dass sie meist alleine reiste, ungeschützt ohne einen Begleiter. Zumindest etwas was dem Mitte Zwanzigjährigem zu Gute kam. Den guten langen Tag verbrachte er damit von Kollegen zu Kollegen zu laufen, den Besitzer der Schenke und alle möglichen Gestalten nach Hinweisen zu fragen bis er endlich eine Spur fand. Auf dem Marktplatz überhörte ein kleines Mädchen das Gespräch von Kisame mit einem Bürger und mischte sich freudig in die Unterhaltung der Männer ein. „Das Regenbogenmädchen!“ gab sie schon fast singend von sich. Mit zusammengekniffenen Augen und gierigem Blick wandte er sich dem Kind zu, wollte sie erst ermahnen sich nicht in Angelegenheiten von Erwachsenen einzumischen, hielt dann jedoch inne. Er konnte das Risiko, sich einen Hinweis durch die Lappen gehen zu lassen nicht eingehen also hockte er sich auf die hohe des Mädchens nieder und versuchte mit einem breiten Grinsen so freundlich wie möglich rüber zu kommen. Wenn man ihm eines nachsagte, war es sein bedrohliches Erscheinungsbild. Der fiese Blick, der Fakt, dass man ihn so gut wie nie lächeln sah – und wenn doch, dann im Kampfrausch meist in Blut verschmiert. Man nannte ihn nicht ohne Grund den Dämon, ein Gesandter des Teufels. „Na meine Süße was kannst du mir zu der Diamantenprinzessin sagen?“ sprach es ungeduldig aus ihm, seine Hände vor sich gefaltet. „Regenbogenmädchen! Die einzige Prinzessin hier bin ich!“ lachte es aus ihr zart. Genervt verdrehte Makkuro die Augen, Kinder waren noch nie sein Ding, nörgelten sie immer nur oder weinten schrecklich laut. „Na schön… Regenbogenmädchen halt. Sagst du mir jetzt was du weißt?“ erwiderte er mit einem gezwungenen Lächeln und zusammengedrückten Zähnen, verkniff es sich das Gör anzuschreien. Wie sich herausstellte war sie das Kind einer Bauernfamilie, die entfernt das Gerücht hörten, dass sie eine Freundschaft zu Bauern in Agarnitat pflegte. Innerlich jubelnd legte er seine Hand auf den rothaarigen Kopf des Kindes und patschte sie lobend. „Ganz toll gemacht, ganz brav!“ nickte er über beide Ohren strahlend. Noch immer ruhte seine Hand auf dem Kopf des Kindes, drückte er sich von ihr hoch und erhob sich. „Heeee!“ rief dieses nur unzufrieden als er sie als Stütze nutzte, doch das interessierte ihn reichlich wenig. Er hatte endlich eine handfeste Spur, einen Anhaltspunkt der ihn weiter voranbrachte. Noch nie hatte er von dem Dorf gehört, wäre nie auf die Idee gekommen dort nach seinem Schatz zu suchen doch er verstand warum es sie dort wohl hinzog. Ein kleines unbekanntes Dorf, wenig Tourismus, wenige Bewohner, die die frohe Kunde über diesen besonderen Besucher verbreiten könnten. Glücklicherweise gab es eben doch Tratschtanten!


      Nachdem der Söldner alles wusste, was er wissen musste machte er sich auf den Weg, packte vorher Zuhause seine Sachen. Die Frau von der Nacht zuvor war verschwunden und so konnte er ungestört seinen Beutel mit Proviant vorbereiten.
      Agarnitat war keine all zu weite Reise. Da er sich sputete und ein Reittier besaß erreichte er gen Sonnenuntergang die kleine Ortschaft, ließ sein Pferd an einer Gaststätte zurück und schlenderte zu Fuß durch die mit Kopfstein gepflasterten Straßen. Als erstes verschleppte es ihn zum kleinen Marktplatz, an dem kaum noch eine Menschenseele weilte. //Wo bist du nur mein Diamant?// in Gedanken versunken lehnte er an der Steinwand eines kleinen Häuschens. Wie sollte er herausfinden welche Bauernfamilie den Kontakt zur Lady pflegte?
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    • Der Sonnenuntergang war nahe und es war gar nicht so einfach in Agarnitat anzukommen ohne gesehen zu werden. Zu Taro musste man über den Marktplatz huschen. So betrat un Dunklen Mondschein eine zierliche, vermummte Gestalt den leergefegten Marktplatz. Leise Schritte konnte man vernehmen und eine Kutte zierte ihr Haupt. Kuria war selten in Agarnitat. Doch wenn sie einmal hier war ging sie nicht mehr so schnell. Hier fühlte sie sich wohl. Ihre Freunde, nein ihre Familie lebten hier. Ihr Herz gehörte in diese kleine Stadt. Hin und wieder huschte der Blick der blassen Frau über den Marktplatz. Immer trug sie eine Hand in der Nähe ihrer Waffe die sie bei sich hatte. Eine große, dünne Klinge war es die sie unter ihrem Umhang versteckte. Als sie sich sicher war ihr würde niemand folgen beschritten sie schnell an den Hausmannskost entlang den Marktplatz. Es ging aus der kleinen Stadt hinaus in die sie gerade erst gekommen war. Durch einen schmalen Pfad zwischen zwei Maisfeldern vorbei. Wo sie wohl hin wollte? Nun hoch zu dem Bauernhaus am Hügel, außerhalb der Stadt. Taro und seine Schwestern warteten bereits auf sie und hatten das Abendessen nicht mal angerührt. "Wo bleibt sie nur?" Fragte die jüngere der beiden ungeduldig.



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    • Etwas erschöpft von der Anreise, ließ Makkuro den Kopf in den Nacken fallen und spührte die Kälte der Steinfassade auf seiner Haut. Da er sich in dem kleinen Dorf nicht auskannte musste er sich Gedanken darüber machen wo er die Nacht verbringen würde. In Gedanken versunken schaute er gen Himmel und beobachtete die Sterne bis ihn leise Schritte aus seiner Welt rissen. Neugierig scannte er die Umgebung. Wer schlich in so später Stunde auf dem Marktplatz herum? Als der Söldner eine fragwürdige, verhüllt Gestalt wahrnahm spitzte er die Ohren und kniff seine Augen zusammen, in der Hoffnung in der Dunkelheit besser zu sehen. Das zarte Persönchen sah definitiv nach einer Frau aus und wer würde sich in dem Dorf so verhüllen außer der Lady? Nein, das konnte nicht sein! Ungläubig schüttelte Kisame den Kopf, niemals würde er ihr direkt bei seiner Ankunft zufällig über den Weg laufen. Trotzdem kam ihm das Ganze suspekt vor und er entschloss sich der Fremden vorerst zu folgen. Schulterzuckend setzte er sich in Bewegung, achtete darauf genügen Abstand zur Zielperson zu lassen, um nicht entdeckt zu werden. Lautlos schlich er dem Mädchen hinter her, bog einige Male ab, musste sich hier und da sputen um sie nicht aus den Augen zu verlieren ehe sie schließlich wieder aus der Stadt gingen. Für einen Moment hielt er inne sollte er ihr wirklich weiter folgen? Der Söldner war gerade erst in das Dorf gekommen und sollte sich wegen einer Frau in Kutte wieder aus dem Örtchen raus bewegen? Da er keine andere Spur hatte und sowieso nicht wusste wo er schlafen sollte, ging er nach kurzem Zögern weiter. Sein Weg führte ihn durch Maisfelder und steuerte auf einen Hügel zu. In der Ferne waren kleine Lichter zu sehen - ein kleines Bauernhaus?

      Sein Blick erstarrte, verzog die Miene und grübelnd rieb er sich den Hinterkopf. Wer war diese Frau? Ein Bauernhaus spielte ihm gerade so in die Karten, könne er dort die Leute belauschen und vielleicht mehr über die Familie erfahren, die den Kontakt zur Lady pflegte. Für eine Weile stiefelte er unbemerkt der Person vor sich hinterher. Als sie den Anschein machten, das Haus zu erreichen versteckte er sich hinter einem nahgelegenen Baum, sprang mit einem Satz auf diesen hinauf und verschaffte sich einen Überblick. Das Gesicht der vermummten Gestalt konnte er leider nicht erkennen, würde aber heraufinden was es mit dieser fragwürdigen Person auf sich hatte. Nachdem er die Frau aus dem Blick verloren hatte, stieg er vom Baum hinab und näherte sich dem Haus, wollte durch die Fenster spähen. An die Fassade des Gebäudes gelehnt, hockte er unter dem Fenster, wartete ab ehe er sich erheben würde. Im Inneren waren Stimmen zu hören, zu seiner Enttäuschung hin war es aber eine Männerstimme, die präsent war. Behutsam versuchte er auszumachen, ob sich die Stimmen näherten oder entfernten, lauter oder leiser wurden. Als er den Moment für angebracht erhielt, pirschte er sich über die Fensterbank und erhaschte einen flüchtigen Blick in die Stube. Personen saßen an einem gedeckten Tisch und ehe er sich die Gesichter einprägen konnte, verschwand er wieder unter der Fensterkante. Hoffentlich hatte ihn keiner entdeckt, hatte er noch keinen vernünftigen Blick ergattern können.
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    • Maya drehte sich lächelnd zu Kaya um. "Nicht so ungeduldig. Sie wird schon auftauchen.." Taru saß bereits am Tisch und seine Knie wippten nervös auf und ab. Er hoffte nur sie hatte es unbemerkt ins Dorf geschafft. Er hoffte auch, dass sie niemand gesehen und ihr gefolgt war. Was die Bauernfamilie nicht wusste, war dass sich die junge Frau gerade den Hügel auf dem deren Haus stand empor stieg. Hin und wieder war es ihr so als hätte sie jemand mit sich gezogen und misstrauisch blieb die zierliche, blasse frau des Öfteren stehen und sah sich um. Doch sie konnte nichts entdecken, deswegen nahm sie an dass dieses Gefühl wohl nur ihrer eigenen Einbildung entsprang. Sie steuerte auf das Bauernhaus zu indem noch Licht brannte und stand nach einigen Schritten vor der großen Tür aus Holz. Zaghaft hob sich der Hand der vermummten Lady ehe sie mit ihrem blassen Fingerknöchel gegen die Tür klopfte. Alle drei Bewohner des Hauses horchten auf ehe Taru aufstand, den Schlüssel im Schloss rumdrehte und die Tür aufsperrte. "Ah, da bist du ja. Willkommen" - "Willkommen!" kam auch von den anderen beiden weiblichen Bewohnern. Die vermummte Person nahm nun ihre Kapuze ab und plötzlich begann es in der Umgebung heller zu werden. Ja es strahlte förmlich. Das beinahe schulterlange Haar, glänzte wirklich in allen erdenklichen Farben des Regenbogens und in dieser dunklen Nacht schien es auch so als würde ihre Augen, ihre Wimpern und Brauen ebenso fantastisch leuchten. Etwas unsicher blickte die schöne Frau nochmal hinaus in die Dunkelheit. Taru blinzelte verwundert als er Kuria's Blick folgte. "Ist dir jemand gefolgt?" fragte er nun nach. Kuria selbst konnte eine Aura vernehmen jedoch wollte sie Taru nicht beunruhigen und hielt selbst ihr Gefühl die Aura zu vernehmen für Mumpitz. "Ich glaube nicht.." erwiderte ihre helle Stimme ehe sie eintrat und die Tür hinter ihr wieder geschlossen und zugesperrt wurde. Danach verschwand das Licht und die Finsternis nahm wieder die Macht an sich.

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      Maya erhob sich lächelnd. "Kuria, ich freue mich sehr dich zu sehen" - "Die Freude ist auf meiner Seite" kam sanftmütig lächelnd von der Regenbogenprinzessin zurück ehe Kaya ihr in die Arme lief und sie eine Umarmung teilten. "Wir haben extra mit dem Essen auf dich gewartet." Kuria blinzelte verwundert und sah alle drei verwundert und auch sehr gerührt an. "Oh, das hättet ihr aber nicht tun müssen. Wegen mir sollte keiner hungern.." Kaya grinste. "Ich finde das war es wert" Kuria strich dem jungen Mädchen über den Kopf. "Glaub mir.. du hungern ist nie richtig.." Kaya nickte nun und ließ von der Diamantendame ab ehe Taru ihr den Stuhl zurecht schob. "Madame?" kam scherzend von ihm ehe Kuria sacht schmunzelnd den Kopf schüttelte. "Ihr müsst nicht so förmlich sein, dass macht mich ganz verlegen" sie schritt auf den Stuhl zu und setzte sich während Taru ihr den Stuhl zurecht rückte. "Gans habe ich gemacht.. ganz frisch.." - "Du bist eine wunderbare Köchin, wie immer" kam von Kuria nickend während ihre beiden Geschwister mit ein stimmten. "Deine Haare..scheinen heute noch viel mehr zu leuchten.." kam nun von Taru als seine Schwestern gerade das Essen auftischten. Die junge Frau fuhr sich nachdenklich durch ihre Haare. "Ja, ich bin sehr glücklich wieder bei euch zu sein und das funkeln zeigt es.." das war eines der schönsten Komplimente die sie bekommen konnten. Was die wenigsten wussten war, dass sich das funkeln des Diamanten und seine Farbe mit der Stimmung von Kuria zusammengeschlagen hatten. Wenn Kurias Herz also fröhlich und glücklich war, schien es so als würden die Farben noch heller und intensiver strahlen.



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    • Als die Tür des Bauernhauses sich öffnete, konnte Makkuro aus seinem Versteck heraus beobachten wie ein helles Strahlen die Dunkelheit der Nacht brach. Verwundert riss er seine Augenbrauen in die Höhe, konnte aber nicht deuten woher das Funkeln stammte. Die Haustür fiel genau so schnell zu, wie sie sich geöffnet hatte und er war wieder allein in der Nacht, lediglich die Fenster des Hauses gaben ihr Licht nach Draußen. Für eine Weile hockte er unter der Fensterbank, lauschte den innen lebenden Geräuschkulisse. Neben der tiefen männlichen Stimme, die er zuvor bereits vernahm, waren es nun zwarte Frauen, die sich unterhielten. Still schweigend hockte er da und versuchte das Gemurmle in Worte zu verwandeln, spitzte dabei angestrengt die Ohren doch es brachte nichts. Wenn das Fenster doch bloß geöffnet gewesen wäre. Da er das Glas nicht unbemerkt öffnen konnte, musste er sich etwas anderes einfallen lassen. Einfach den Kopf auszustrecken war viel zu gefährlich, man würde ihn leicht entdecken können und eine Erklärung wieso er dem Bauernhaus nachstellte hatte er definitiv nicht parat.

      All seine Überlegungen führten zu nichts und schließlich beschloss er einen kleinen Blick zu wagen. Seinen Körper drückte er so fest an die Hauswand wie er konnte, versuchte mit den Steinen zu verschmelzen in der Hoffnung sich irgendwie zu tarnen. Für einen flüchtigen Moment schielte er in das Zimmer aus dem die Geräusche kamen. Es war das Esszimmer gewesen, ein schlichter nicht all zu großer Tisch aus Holz, daran vier Stühle ebenfalls aus Holz. Auf diesen saßen drei Frauen und ein Mann oder in den Augen des Söldners eher ein junger Bube. Seinen Blick ließ er in Sekunden schnelle den gesamten Raum scannen, wanderte von einer Person zur nächsten. Die zwei Frauen und der Bursche sahen aus wie gewöhnliche Bauernkinder, wobei sie schon ein wenig hübscher und gepflegter aussahen als Kisame sie sich vorgestellt hätte. Nachdem er die Geschwister betrachtet hatte, wanderte seine Aufmerksamkeit weiter auf die letzte Person im Raum und mit einem Mal stockte ihm der Atem. Die Kinnlade fiel ihm beinahe zu Boden, die Augen weit aufgerissen während sie schon fast die Form von Golddublonen annahmen. Das Funkeln der Haare der jungen Frau spiegelte sich in seinen Pupillen und wie gefroren starrte er auf das Phänomen, dass sich vor ihm abspielte. Noch nie zuvor hatte er so etwas gesehen. Ihre Mähne, nein gar ihre gesamte Behaarung - die Wimpern, die Brauen und auch ihre Augen leuchteten in den Farben des Regenbogens. Der Söldner konnte kaum glauben was er da sah, rieb sich unglübig die Lider während er sich wieder hinter der Wand versteckte ehe er einen erneuten Blick wagte. Wieder blieb seine Aufmerksamkeit bei der mysteriösen Frau und er musste sich eingestehen, dass er nicht zu träumen schien.

      Als er merkte, dass er ein wenig zu lange in das Fenster schielte, duckte er sich ruckartig und verschwand wieder auf einem der Bäume auf dem Grundstück. Er hatte es tatsächlich geschafft, er hatte das Mädchen, die Diamantenprinzessin mit einem Mal gefunden! Völlig aus dem Häuschen schlug der junge Mann seine Fäuste in die Luft, hüpfte dabei auf dem dicken Baumstamm hin und her als würde er im Boxring stehen. Sein Schatz war direkt vor ihm, zum Greifen nah doch hatte er keinen blassen Schimmer wie er weiter vorgehen sollte. Wenn er den Diamanten haben wollte, müsste er der jungen Dame näher kommen, herausfinden wo sie ihn aufbewahrte und wieso er so einen Einfluss auf ihren Körper hatte, sie hatte den Edelstein doch nicht wirklich im Herzen? Er hoffte, dass zumindest dieser Teil des Gerüchts nur genau das war - eine Theorie, die man sich hinter vorgehaltener Hand erzählte, nichts was der Realität entsprach. Würde sie den Schatz tatsächlich im Herzen tragen würde er sie töten müssen, ihre Eingeweide rausreißen und den Stein in den Organen finden. Kopfschüttelnd verabschiedete er den Gedanken, wie er über ihrem aufgeschlitzten Körper stand, beide Hände mit Blut überströmt und den Diamanten, der größer war als er selbst, in den Griffen hielt. So etwas konnte nun wirklich nicht der Wahrheit entsprechen, die Göre müsste bestimmt ein Geheimnis haben.

      Entgegen seinem Wunsch sich ein Zimmer zur Nachtruhe zu nehmen, blieb er dort und wollte seine neu gefundene Trophäe nicht unbeobachtet lassen. Wenn er sie so leicht gefunden hatte, würde es anderen bestimmt auch gelingen sie ausfindig zu machen. Stattdessen schlich er sich in die Scheune des Bauernhofes, zwängte sich durch die muhenden Tiere und legte sich schließlich auf einen großen Heuhaufen. //Gut genug// dachte er sich schulterzuckend. Er hatte schon schlimmere Schlafplätze gehabt.
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    • "Nun dann lasst uns mal essen und dankbar sein für die Gaben hier und das Kuria es bis hierher geschafft hat" die Regenbogenlady musste nur kurz schmunzeln. Sie war es nicht gewöhnt Ehrengast zu sein und soviel Herzlichkeit hatte sie bis jetzt noch nie wirklich erfahren. Alle falteten ihre Hände, auch der Ehrengast ehe die Augen geschlossen wurden und Maya das Gebetet vortrug. Nachdem fertig gebetet worden war wurde das Essen verteilt und Taru blinzelte verwundert zum Fenster. "Hm?" er zog verwundert die Brauen hoch. Er hatte das Gefühl gehabt etwas gesehen zu haben war sich aber nicht ganz sicher ob es ein wildes Tier oder ein Mensch gewesen war. Kuria und die zwei anderen Frauen aßen stillschweigend während sich der junge Bauer erhob. "Ich..hole schnell Wasser damit Kuria morgen baden kann.." - "Und das Essen?" fragte seine ältere Schwester beleidigt. "Das ist nachher auch noch da, aber ich habe es komplett vergessen.." etwas genervt brummte die junge hübsche Frau ehe Taru nun abzog. Der junge Mann log weil er seine Schwester auf keinen Fall beunruhigen wollte. Würde es von Wichtigkeit sein musste er natürlich nachher alles aufklären, aber das war es dann meistens wert. Er ging nach draußen und blickte sich nun suchend um.Still, Totenstille! Irgendwas war hier zumindest hatte er so das Gefühl, er konnte es förmlich spüren, dass etwas anders war. Der Braunhaarige schritt nach hinten zum Esszimmerfenster und blieb am Eck des Hauses stehen während er auf den Boden starrte. "Seltsam.." kam von ihm leise ehe sein Blick nun vorsichtig zur Scheune glitt. Nun trat er auf den Scheuneneingang zu um dort ebenfalls nach dem Rechten zu sehen. Doch er konnte nichts außergewöhnliches entdecken. "Sehr.. seltsam.." kam misstrauisch wieder von ihm als er in die Scheune eintrat. Somit wandte er sich nach links wo ein kleiner Holztisch mit einer Laterne, einer Kerze und Brennmaterial stand um sich diese anzünden zu können. Er öffnete seine Laterne und stellte die Kerze hinein während er nach den Tieren sah. Sie schliefen. Es schien alles vollkommen normal zu sein doch plötzlich spürte er eine Präsenz und drehte sich ruckartig um. Das Licht der Laterne erhellte nun das Stroh, dass eigentlich für die Tiere zum auslegen ihrer Stallungen gedacht war. Taru weitete die Augen ehe er selbst langsam einige Schritte zurückging und sofort im Dunklen nach der Mistgabel griff um sich selbst zu schützen. Ein Fremder! Der junge Mann schien ja wirklich gut in seinem frischen Stroh zu schlafen. Draußen begann es gerade zu regnen und als es blitzte zuckte der junge Bauer zusammen. Er hätte beinahe auch die Laterne fallen lassen und sofort richtete sich sein Blick wieder auf den Fremden ehe er ihn leicht mit seinem Fuß gegen sein Bein anstieß. "Würdest du mir verraten was du in meiner Scheune suchst?!" kam von Taru nun leicht bedrohlich obwohl er innerlich zitterte wie Espenlaub. Es war aber nicht gerade der perfekte Zeitpunkt um einen weiteren Gast zu beherbergen. Vor allen wenn er nur etwas wie die anderen Leute auf der Welt waren von denen seine Freundin so erzählte, würde er sie sofort erkennen und sie einfangen, verkaufen, versklaven oder töten wollen. Er musste sie also schützen!



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    • Gerade als dem Söldner die Augen zufielen vernahm er ein dumpfes Geräusch als wäre irgendwo eine Tür ins Schloss gefallen. Sofort war der junge Mann hell wach, regte sich jedoch nicht um weiteren Lärm zu vermeiden. Wenn jemand in der Nähe war wollte er nicht, dass ihn jemand hörte schließlich wollte er versteckt bleiben. Entgegen seinem Instinkt die Augen zu öffnen ließ er sie geschlossen, merkte dabei wie sich eine Lichtquelle näherte und ein rotes Licht auf seine Lider zauberte. Die paar sekunden die er hatte nutzte er um zu überlegen. Er war ein Überlebenskünstler, geriet schon in so viele seltsame und bedrohliche Situationen, dass er einfach intuitiv wusste was zu tun war. Kizame schlussfolgerte sofort, dass ihn wohl jemand am Esstisch bemerkt haben musste. Demnach kam nur eines für ihn in Frage, es müsste der einzige Bursche im Haus sein, der nach dem Rechten sehen würde. Das Herz schlug ihm schneller in seiner Brust und er musste sich anstrengen nicht jede Faser seines Körpers anzuspannen, wollte am liebsten in Kampfmodus gehen. Stattdessen wartete er ab, die Augen noch immer geschlossen und mit versuchte mit pochendem Herzen seinen Atem so ruhig wie möglich zu halten. Als er plötzlich etwas an seinem Fuß spürte wäre er am liebsten aufgesprungen, hätte seinem Gegenüber aus dem Gleichgewicht gebracht und sofort mit vollem Körpergewicht zu Boden gedrückt. Im Kampf musste man schnell handeln, nie zögern wenn man gewinnen wollte doch dieser Ansatz war hier der falsche. Makkuro blieb so ruhig er konnte. Wandte sich als hätte man ihm beim Schlafen gestört. Der dunkelhaarige rieb sich die Augen ehe er gähnte und schließlich seinen Blick öffnete um so zu tun als wäre er vollkommen überrascht jemanden vor sich stehen zu sehen. Mit der Mistgabel auf sich gerichtet hob er unschuldig die Hände. "Ganz ruhig!" sprach er leise während ihm einhundert Gedanken durch den Kopf schossen.

      "Ich hab nur nach einem Schlafplatz gesucht. Ich werde gehen. Tu mir nichts." mit großen Augen schaute er den Bauernjungen an, tat so als wäre er ihm restlos ausgesetzt und ihm unterlegen. Es wäre ihm ein Leichtes gewesen den dürren Mann zu bezwingen, er hatte schon Kolosse besiegt, die drei Köpfe größer und doppelt so schwer waren wie er. Seiner Schnelligkeit und Agilität konnte bisher kaum einer stand halten. Langsam noch immer mit erhobenen Händen stand er vom Strohhaufen auf und setzte einen Schritt nach dem anderen Richtung Tür, ließ den Bauern dabei nie aus den Augen und kehrte ihm nicht den Rücken. "Ich bin auf der Flucht...schau.." sprach er mit ruhiger Stimme und hob langsam sein Shirt an. Unter seinen Klamotten verbarg Kizame unendlich viele Narben, Spuren aus seinen Kämpfen - ja auch er war nicht unantastbar und steckte hier und da Hiebe und Schläge ein. Mit seinem Zeigefinger wies er auf seine aktuellste Verletztung hin, die noch rot leuchtete und blutunterlaufen war. "Sie haben mich Jahre lang gezwungen für sie zu arbeiten, haben mich behandelt wie ein Tier und wenn ich mich wehrte...Naja du siehst ja wie mein Körper aussieht." fuhr er fort, senkte dabei die Hände aus der schützenden Haltung und schaute traurig auf den Boden. "Bitte du musst mir glauben..." murmelte er. "Bitte du musst mir helfen!" sprach er lauter und blickte dem Jungen dabei wieder in die Augen. "Ich hab weder Geld, ein Dach über dem Kopf noch Nahrung! Ich hab hier nur Schutz gesucht! Bitte lass mich für dich arbeiten." schlug er ihm vor. "Ich bin stärker als ich aussehe, kann dinge reparieren oder Heuballen schleppen, ich mache alles für eine Bleibe und etwas Essen..." flehte er ihn an und schaute ihn mit Hundeaugen an. Hoffentlich glaubte ihm der Junge seine Lügen.
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    • Etwas verwundert reagierte Taru schon als der junge Mann einfach so ergab. Oder muh und ohne mäh dabei wirkte er doch eher wie ein Krieger. Es folgte eine traurige Geschichte. Taru blickte misstrauisch auf seine Wunden die er ihm zeigte und die Mistgabel sank bei diesen Anblick etwas tiefer jedoch war sie noch nicht ganz weg. "Sieht schlimm aus..." stellte er ruhig und immer noch etwas verwirrt fest. Es war alles irgendwie zu einfach. Es kam ihm so unwirklich vor und plötzlich betitelte der Mann den Burschen auch noch um Essen und Bleibe an. Etwas genervt seufzte Taru und blickte kurz nachdenklich und mitleidig zur Seite weg. Er hatte doch ein sehr gutes Herz und deswegen konnte er diesen Mann nicht einfach so ziehen lassen ohne ihm zu helfen. "Hilfe könnten wir gebrauchen..." kam leise von ihm ehe er nun die Mistgabel wieder in das Stroh steckte. "...und ein Zimmer hätten wir auch frei..." dann würde er Kurie wohl das Ehezimmer geben. Doch dann dachte er daran dass er die junge Frau gefährden würde und deutete mit seinem Zeigefinger auf den Strohschläfer. "Versprich mir dass du alles was du siehst für dich behälter was mit Regenbogenfarbenen zu tun hat klar?!" Dabei ging Taru nun voraus und dieser fremde folgte ihm einfach. Er durfte mit ins warme und da es gerade anfing zu Gewittern war das eigentlich ganz gut so.

      Im Inneren betraten die beiden Kerle nun den Raum an dem die drei Damen saßen und sich gut unterhielten. Sofort als sie merkten dass ein fremder im Haus war und mit Taru in den Raum folgte sprangen die beiden Mädchen auf und auch Kuria legte ihre Hand an ihre Waffe. Der Bauernjunge erschrak und seine Schwestern sahen schockiert auf den Neuankömmling. "Taru!" Mahnte ihn Maya. "Du kannst doch nicht hier einfach.." - "Bevor zu mich schlägst...er war in unserer Scheune und hat mich um Arbeit gebeten und was zum Essen..." Maya verstummte und begutachtet den Neuen in der Runde mit einer misstrauisch Schnute die niedlich aussah. "Hey Wahnsinn! Ein Krieger!" Kay lief sofort auf den Mann zu ehe sie vor ihm stehen blieb und ihn genauer begutachtet. "Kaya sowas macht man nicht.." brummte Taru ehe Maya leicht kichern musste und sich die Hand verhielt. Kurie beruhigte sich ebenfalls wieder. "Na gut.. dann haben wir jetzt noch ein weiteres Maul zu stopfen.." sie seufzte kurz ehe sie sich ihre langen, braunen Haare nach hinten strich und dann grinste. "Kaya.. hol einen Teller.. " dabei blickte sie zu ihrer Schwester die vor dem Kerl stand und ihn immer noch angrinste als wäre er Gott persönlich. Kaya fand ihn schon mal hübsch. "Kaya?" Kaya ging nun an dem Mann vorbei ehe sie relativ spät ihren Blick von ihm abwandte und in der Küche verschwand. "Es gibt Gans" kam von Taru nur kurz informierend. "Wie ist dein Name?" Fragte nun Maya während sie sich mit allen hier Anwesenden wieder setzte. Ihre kleine Schwester war mit Besteck und Geschirr wieder gekommen. Das der junge Mann nun einen freien Platz neben Kuria bekam musste wohl einwahrhaftiger Glücksfall sein.



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    • Innerlich grinste der kleine Teufel über beide Ohren, freute sich, dass der gutmütige Bauer seine Lügen glaubte. Stillschweigend folgte er dem Jungen ins Haus. Die Wärme umscheichelte seinen leicht bekleideten Körper sofort und Erleichterung machte sich in ihm breit. Er folgte dem jüngeren vor sich und blieb im Esszimmer stehen. Der Söldner sah die drei Frauen, die sich um den Tisch sammelten und musterte eine nach der anderen. Sein Blick blieb natürlich auf dem Regenbogenmädchen hängen, starrte er sie und ihre leuchtenden Haare an. Ihre Mähne, Bauen, Wimpern und sogar ihre Augen leuchteten in den bunten Farben des Regenbogens, genau wie er es zuvor aus dem Fenster beobachtet hatte, genau so wie es sich alle erzählten.

      Verblüft konnte er seinen Augen kaum glauben und musste sich deutlich anstrengen sie nicht zu lange anzustarren. Ihre Blicke trafen sich direkt als er den Raum betrat und sein Herz blieb für einen Moment stehen, machte vor Freude einen Satz. //Das ist es...das ist mein Lebenswerk// dachte er sich. Endlich hatte er seine Lebenslust wiedergefunden, einen Schatz dem er nachjagen konnte, einen Sinn fürs Leben. Er wollte das Geheimnis um diese Person lüften und ihren Diamanten an sich reißen auch wenn es ihn das Leben kosten würde. Schluckend nickte er ihr zu und wandte sich dann an die anderen Frauen, denen er auch jeweils zunickte. Schnell bemerkte er die jüngste im Raum, die scheinbar keine Sekunde vom Anblick des Söldners ablassen konnte. "Ähm..Hi.." sprach er zu dieser und schaute sie verwirrt und fragend an. Das kleine Mädchen machte ihn mit ihren Blicken ganz nervös. Er konnte sie nicht anfauchen und zur Seite schieben wie er es sonst mit der jüngeren Bevölkerung tat, diesmal beobachteten ihn Personen, die gut von ihm denken mussten. Also entschied er sich die kleine anzulächeln da sie noch immer ihre volle Aufmerksamkeit auf ihn gerichtet hatte. Sein gezwungenes Grinsen ähnelte eher dem Ausdruck eines Psychopathen, der gleich sein Opfer aufschlitzen wollte. Er war nunmal nicht sonderlich talentiert darin, weiche und liebe Gesichtszüge zu zeigen. Seine Miene war meist steinern und nachdenklich, nur beim Kämpfen zauberte es ihm immer wieder Freude ins Blut und genau diesen Ausdruck versuchte er gerade an dem Mädchen.

      Als sie endlich ging und der Bauer ihn informierte was es zu essen gab, setzte er sich an den freien Platz neben der Diamantenprinzessin. Schaute ihr dabei fragend in die Augen und nickte zum Stuhl als würde er um ihre Erlaubnis fragen, sich auf diesen niderlassen zu dürfen. Da kein Einwand kam senkte er sich neben ihr und richtete seine Aufmerksamkeit wieder zum Jungen, der nach seinem Namen fragte. Gerade als er antworten wollte hielt er doch nochmal inne. War es sinnvoll ihnen seinen echten Namen zu verraten? Makkuro Kizame der Dämonenhai in der dunklen Nacht war ein bekannter Söldner, der seinen Gegnern kaltblütig das Leben aus den Adern saugte. Obwohl er nicht aus dem Dörfchen stammte und hier noch keinen Auftrag gehabt hatte war er sich unsicher. "Ihr könnt mich Kuro nennen" improvisierte er und bot ihnen einfach den Spitznamen an, den sich sonst keiner auszusprechen traute. Keiner war dem Söldner so nahe, dass er sich traute ihn nicht beim vollen Namen anzusprechen doch für diese Situation, in der er sich befand, hielt er es für angemessen. So umging er die Not, die Personen seinen Namen betreffend zu belügen, hielt seinen vollen Rufnahmen aber gleichzeitig für sich. Zufrieden nickte er als ihm der Bauer einen Teller voll Essen hin hielt und er es dankend annahm.
      Gemeinsam aßen sie, sprachen dabei nicht sonderlich viel und Kisame konnte die Anspannung im Raum spüren. Ein großer Teil dieser Atmosphäre ging wohl auch von ihm aus, weil er sich all seine Millionen fragen zum Regenbogenmädchen verkneifen musste und so tat als wäre es vollkommen normal neben einer halben Diskokugel von Frau zu sitzen. Immer wieder wanderte sein Blick flüchtig zu ihr rüber und wandte sich genau so schnell wieder ab um sie nicht zu verjagen. //Vorsicht Makkuro...mach bloß keinen scheiß..// ermahnte er sich selbst und versuchte sich keinen Fehler zu leisten.
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    • Kuria spürte sie. Jeden flüchtigen, versteckten Blick des grünhaarigen Mannes. Sie ignorierte es nachdem sie fertig gegessen hatte tupfte sie sich mit ihren zierlichen Händen ihre Lippen ab ehe sie sprach. "Ich habe einen Diamanten in meinem Herz...deswegen diese Farbenpracht" sie schien Kuro zu erklären warum sie so aussah wie sie eben nun mal aussah. Noch dazu bedeutete es wohl dass sie seine Blicke mitbekommen hatte. Die Bauerskinder blickten hoch als Kuria sprach und stellten sich nach ihrer Aussage vor um die angespannte Stimmung zu lösen. "Ich heiße Taru und das sind meine Schwestern Kaya und Maya" - "Und das ist Kuria sie ist öfter mal zu Besuch bei uns" stellte die kleine mit einem breiten Grinsen die Regenbogenlady vor. Nachdem alle fertig waren mit dem Essen erhoben sich die beiden Mädchen und auch ihr Bruder während sie begannen den Tisch abzuräumen. Taru deutete an dass die beiden Gäste ins warme Wohnzimmer wechseln durften und das taten sie auch. Kuria hatte mittlerweile ihre Handschuhe wieder angezogen und ging sofort ins Wohnzimmer hinüber. Es war schön warm hier und das erfreute die junge Frau so dass sie kurz Schmunzeln musste. Sie wusste wo sie jetzt sitzen wollte dir junge Frau ging zu einem Bücherregal um sich ein dickes Buch auszusuchen und sich auf den Teppich im dunklen Raumaufteilung setzen. Plötzlich schienen ihr Licht und ihr Glanz beinahe fast zu verschwinden. Während sie das Buch mit dem blauen Einband aufschlug aber nicht wie man dachte am Anfang sondern in der Mitte. Es schien als würde sie eine Seite suchen und als sie diese gefunden hatte begann sie ruhig und still zu lesen. Taru folgte nach einiger Zeit den beiden und stand irgendwann hinter Kuro. "Ich weiß.. ihre Haare sind faszinierend..ich hab ungefähr genauso geguckt wie du" Dabei setzte sich der junge Mann nun auf die Couch im Raum die eher einer mit Stoff überzogenen Sitzbank galt. "Sei ihr nicht böse.. sie ist meistens alleine unterwegs und deswegen nicht recht gesprächig" taru war schon froh wenn er ihre Anwesenheit spüren konnte. Irgendwann nach dem Abwasch folgte Kaya die sich zu Kuria setzte. "Sag mal kannst du eine Pause machen?" Fragte sie nun die junge Frau die kurz zusammen zuckte als sie von Kaya berührt wurde. "Was ist los Kaya?" Fragte sie. "Ich glaube.." Dabei schielte sie nun kurz zu Kuro hinüber ehe sie Kuria den Rest ins Ohr flüsterte. Taru hatte mittlerweile die Augen geschlossen. Kuria blickte kurz hoch zu Kuro ehe sie Kaya nur etwas unsicher ansah. "Bist du sicher?" Das junge Mädchen nickte. Somit schlug die Diamantenprinzessin das Buch zu und legte dieses zur Seite ehe sie nun die Hand zu Kuro hinhielt. In der Hoffnung er würde diese greifen und sich mit ihr zu Boden ziehen lassen. "Darf ich dich darum bitten dass du deinen Kopf auf meinen schoß platzierst?" Fragte sie nun völlig ungeniert. Kaya selbst saß daneben. Gesagt getan. Der fragenden Blick von Kuro entlockt Kaya die Antwort während sie aufstand. "Ich finde dass du ein schräges verspannt Lächeln hast.. Kuria gibt die besten Kopfmassagen" meinte sie breitgrinsend ehe sie nun aufstand und kuria zuwank. Diese wank leicht lächelnd zurück ehe kaya sich ins obere Stockwerk verzog um schlafen zu gehen. Erst als der junge Mann mit den grünen Haaren Platz nahm und tat worum man ihn bat zog die junge Frau ihre Handschuhe aus und legte diese zur Seite ehe sie kurz zögerte. Sie hatte noch nie einen anderen Mann massiert außer Taru. Schließlich konnte sie sich überwinden und legte ihre Hände sanft an seinen Hinterkopf. Man konnte ihren Bewegungen nicht genau folgen aber mit kreisenden Bewegungen versuchte sie mit ihren zierlichen Finger die Verspannungen aus Kuros Hinterkopf zu lösen. Das sie dabei überhaupt nicht grob war sondern diese Tat mit Hingabe und Vorsicht brachte konnte man spüren.



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    • Mit weit aufgerissenen Glupschern blinzelte er Kuria nur an als sie ihm erklärte warum sie so aussah und schimmerte wie ein wertvoller Diamant. "Tut mir leid.. ich wollte nicht starren. Bitte sieh es mir nach, solch eine Schönheit bekommt man nicht alle Tage zu sehen." versuchte er die junge Dame zu beschwichtigen ehe alle anfingen sich dem Söldner vorzustellen. "Freut mich sehr Taru, Maya und Kaya" nickte er den Geschwistern zu und wandte sich wieder dem Regenbogenmädchen. "Kuria" glitt es ihm das erste mal über die Lippen und klang wie Musik in seinen Ohren. Er schaute ihr tief in ihre funkelnden Augen und folgte ihr schließlich in das andere Zimmer. Dort angekommen setzte er sich auf das gepolsterte Möbelstück und beobachtete die zarte Gestalt dabei wie sie sich dem Regal näherte und es sich auf dem Boden bequem machte.

      //Toll was jetzt? Makkuro was treibst du hier, lass dir mal schleunigst etwas einfallen!// ermahnte er sich selbst. Einen auf Happy Family zu machen sah ihm so gar nicht ähnlich. Obwohl die Bauernfamilie ziemlich schwach zu sein schien, waren sie trotzdem in der Überzahl mal ganz abgesehen von den Kräften der Prinzessin. Sie musste eine gute Kämpferin sein, ansonsten würde sie vermutlich nicht mehr leben und alleine reisen können. Bevor er die nächsten Schritte planen konnte musste er sich einen Überblick darüber verschaffen, mit wem er es hier zu tun hatte. //Nur geduld...// besänftigte er sich und versuchte sich ein wenig zu entspannen. Ruhe und Entspannung waren ihm Fremdworte, war er eigentlich immer auf der Hut, stehts bereit für den nächsten Angriff. Unvorsichtig zu sein und seine Deckung fallen zu lassen konnte sich der junge Krieger einfach nicht leisten. Dafür hatte er viel zu viele Feinde und auch das Kopfgeld, dass auf ihn angesetzt war machte es ihm nicht leichter. Gedanken versunken blickte er in die Ferne, nahm dabei das Geschehen um sich herum nur peripher wahr als da auch plötzlich das kleine Mädchen Kaya vor ihm stand und ihn bat sich zu Kuria zu gesellen. Fragend schaute er zwischen den beiden Frauen hin und her und tat letztlich was man von ihm verlangte. "Du musst das nicht tun, die kleine ist eh hoch gegangen." erklärte er ihr und nahm Platz als von ihr kein Ton kam.

      Unbeholfen legte er sich und ließ seinen Kopf in den Schoß des Mädchens fallen. Ihm war die Situation deutlich unangenehm also schloss er seine Augen um loszulassen. Es fiel ihm nicht leicht sich fallen zu lassen, kreisten seine Gedanken wie wild umher. Wie konnte er aus der Situation flüchten? Als die Frau mit ihrer Behandlung begann war Makkuro deutlich überrascht und beeindruckt von den zarten aber angenehm kräftigen Bewegungen ihrer Finger. Sie schien dies wirklich nicht zum ersten Mal zu tun während der Söldner hingegen das erste Mal so verwöhnt wurde. Als sein Kopf so auf ihren Beinen ruhte blickte er ihr in die Augen und begann kurz zu grübeln. //Vielleicht kann ich das ja zu meinem Vorteil nutzen...Wenn ich ihr näher komme gewinne ich vielleicht ihr Vertrauen.// Wieder die Augen schließend begann er ein wenig Ruhe zu finden und ließ sich ganz in ihren Händen gehen. Obwohl er es kaum bemerkte, fühlten sich seine Lider immer schwerer an und in dem Genuss ihrer zwarten Finger, driftete er in einen sanften Schlaf.
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    • Das es natürlich für diesen stolzen und starken Krieger, so wie Kuria es empfand unangenehm sein könnte sich ihr in dieser Situation zu fügen konnte sie sich vorstellen. Deswegen blieb sie einfach still und wartete darauf was er tun würde und tatsächlich fügte er sich. Er legte seinen Kopf auf ihre Beine und somit konnte das junge Mädchen schon mit der Massage beginnen. Ja, Kaya hatte Recht behalten. Kuro hatte sehr viele Verspannungen auf seinem Schädel die ihn auch belasten würden. Zumindest nahm sie das an. Ein sanftes Leuchten drang aus ihren zierlichen Fingerspitzen und ging auf den Kopf über während sie ihn massierte und irgendwann schien der junge Mann ihrer Kunst zu erliegen und einzuschlafen. Etwas eifersüchtig blickte Taru zu den beiden hinüber und schon die Unterlippe vor. "Oh man.. der hats gut.." Kuria musste kurz schmunzeln als sie seine Reaktion bemerkte. "Du weist genau dass du ebenso dran kommst.." - "Hm.. ja aber erst morgen.." brummte er. "Geh doch schlafen.. du brauchst morgen wieder alle deine Kräfte.." gerade bog Maya um die Ecke und kam ins Wohnzimmer. Sie sah ihren Gast der den anderen Gast massierte und der schon eingeschlafen war. Leise flüsterte sie. "Morgen ist eine Überraschung für die fertig Kuria.." diese nickte nur leicht. "Gehst du dann auch zu Bett?" fragte Taru seine Diamantenfreundin die nur nickte. "ich schätze ich kann nicht aufstehen, also.. werde ich wohl hier schlafen.." als Maya dies hörte blickte sie sich im Raum um und legte Kuria eine Decke um ihre Schultern. "Damit du nicht frierst..." danach kam sie auch mit einer warmen Wolldecke für Kuro der auf dem Teppich lag. "Wie man nur so schlafen kann.." - "Du wärst überrascht.." erwiderte das blasse Kind ehe Taru sich nun aufsetzte und sich kurz durchstreckte. "Ich werde zu Bett gehen.." - "Da geh ich gleich mit.." kam von seiner Schwester. "Dann schlaft gut.." Kuria nickte beiden zu während sie von dem Geschwisterpaar alleine gelassen wurde einige Zeit lang versuchte sie den jungen Mann auf ihrem Schoß noch von seinen Verspannungen zu heilen ehe ihr auch irgendwann die Augen zufielen und sich das blasse Kind an die Wand lehnte um zu schlafen.

      Der nächste Morgen kam relativ bald. Der Hahn krähte wie jedes mal in der Früh und Kuria war immer noch fest am Schlafen. Ihr hob hing leicht leicht nach unten und auch ihre Arme hatten sich zur Seite gelegt während ihr Körper leicht in sich zusammengesackt war. Sie war also nach dieser Anstrengung wirklich eingeschlafen. Doch es war wohl wirklich geschafft. Kuro dürfte keine Verspannungen mehr spüren sondern einen freien Kopf haben. Schon hörte man in der Früh Maya und ihren Bruder die sich nach draußen begaben um das Vieh zu füttern und zu versorgen.



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    • Aus einem tiefen Schlaf erwachend, blickte Makkuro verwirrt um sich und brauchte einen Moment um zu realisieren wo er war. Schockiert stellte er fest, dass der warme Schoß, der über Nacht sein Kissen gewesen war, der des Diamantenmädchens war. "Tut mir leid!" stieß er überrascht von sich nur um in immer noch schlafende Augen zu schauen. Erleichtert atmete er aus und erhob sich vom Boden. Seinen Kopf drehte und neigte er erst zur einen und anschließend zur anderen Seite. //Wow, das hat sich noch nie so gut angefühlt.// staunte er nicht schlecht über die Prozedur, die ihm die blasse Regenbogenfrau am Abend zuvor verpasst hatte. Da die Geschwister bereits am arbeiten waren, schlich er zur Küche ehe er nach einem Glas suchte und dieses mit Wasser füllte. Mit dem Getränk in der Hand ging er zurück zu Kuria und stellte es neben ihr ab. Einen Moment lang hielt er inne, betrachtete wie die Sonnenstrahlen durch das Fenster auf die scheinbar glitzernde Haut der jungen Frau fiel. Gebannt von dieser Schönheit schaute er ihr beim Schlafen zu, grübelte über das lebende Phänomen, dass sich vor ihm darbietete. //Was bist du nur für ein seltsamer Schatz?// fragte er sich während er den Kopf zur Seite legte. Sich schüttelnd riss er sich aus dem Anblick der zarten Person und machte sich auf den Weg nach draußen.

      "Wie kann ich helfen?" rief er Maya zu, die ihm als erstes begegnete. Er hatte schließlich versprochen, sich nützlich zu machen und dieses Versprechen wollte er auch halten, ganz unabhängig seiner wahren Hintergründe. Schnell packte er an und half der Bauernfamilie dabei ihre Ländereien und die dazugehörigen Tiere zu versorgen. Auch der Mann des Hauses war bereits fleißig am arbeiten. "Morgen!" grüßte er diesen nickend und half ihm dabei das Heu zu schippen. Ihm war das Ganze schon ein bisschen unangenehm, war er vor versammelter Mannschaft auf den Beinen der Frau eingeschlafen und welche Beziehung der Bauernjunge zu ihr pflegte wusste er auch noch nicht. Nichts desto trotz ließ er sich nichts anmerken und half mit. "Ihr hättet mich ruhig wecken können..." Murmelte er schließlich und räusperte sich direkt danach.

      Während er über den Hof rannte und hier und da immer wieder neue Aufgaben fand wo er anpacken konnte, blickte er immer wieder zum Fenster um zu sehen ob sich dort etwas regte. War sie noch immer am schlafen? Auch Taru schien seinem Augenmerk zu folgen und vernahm seine Neugier. Etwas unbeholfen grinste er mit seinen Haizähnen und versuchte dabei möglichst harmlos auszusehen. Schaute immer ein wenig als hätte man ihn auf frischer Tat ertappt.

      Nach einer Weile ging er verschwitzt wieder ins Haus um sich ebenfalls ein Getränk zu gönnen nach all der harten Arbeit und wollte die Gelegenheit gleich nutzen nach dem kleinen Goldkind zu schauen. Vorsichtig steckte er seinen Kopf durch die Türzarge und scannte den Raum, suchte nach der kurzhaarigen nur damit sie ihm im nächsten Moment einen Schreck einjagte. Aus dem nichts stand sie da. //Verflucht!!!// Zuckte er innerlich fauchend zusammen. Sie bewegte sich so lautlos, dass selbst er Probleme hatte sie vorzeitig ausfindig zu machen. Wie er ihr so einfach im Dorf in die Arme gelaufen war, war ihm in genau der Situation ein einziges Rätsel. "Dir auch einen guten Morgen" brummte er leicht angefressen, weil sie ihn ertappt hatte.
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    • Maya erblickte den jungen Mann der gestern noch ihr neuer Gast gewesen war als erstes. "Guten Morgen" erklang von der hübschen Frau melodisch während sie die Hühner mit Maiskörnern fütterte und sich diese immer mehr um sie scharrten. Taru selbst war etwas überrascht als der Kerl so früh bei ihnen stand. Er nickte ihm nur leicht zu ehe er leicht lächelte. "Ach warum denn, ihr scheint erschöpft gewesen zu sein.." erwiderte er darauf dass Kuro sich ihm mitteilte. "Ja ich weis, man kann diese Schwäche von einer Frau geheilt zu werden schwer annehmen, aber ich habe mich daran gewöhnt.." sprach er während er die Kühe durchging um sie dann auf die Weide führen zu können. Gesagt- getan. Die Rinder wurden auf die Weide geführt und auch die anderen Tiere hier wurden versorgt. Taru bemerkte die Blicke von Kuro wie auch Maya jedoch blieben beide still. Nachdem alles erledigt war kam Maya zu ihrem Bruder und drückte ihm einen Zettel und einen Korb in die Hand. "Für das Mittagessen." sie deutete darauf und ebenfalls Kaya war schon aufgestanden. Er würde mit ihr gemeinsam losgehen um die kleine zur Schule zu bringen. Das große Schwester folgte Kuro ins Haus.

      Kuria war nach einiger Zeit aufgewacht und hatte ein Glas in ihrer Nähe vorgefunden, dass auch leer getrunken wurde. Der gestrige Eingriff in den Kopf von Kuro war anstrengend gewesen und hatte ihr viel Kraft geraubt, weswegen sie heute nicht so besonders stark war und eher schwächer leuchtete. Gerade wollte sie das Glas in die Küche bringen und verließ den Raum indem sie sich mit Kuro und Taru letzte Nacht aufgehalten hatte. Als sie wieder kam erblickte sie den jungen Mann mit den grünen Haaren an der Tür. "Guten Morgen..." kam nun ernster von ihr. Als sie jedoch merkte, dass er anscheinend wegen etwas leicht genervt war weitete sie leicht die Augen ehe sie zu ihn ran trat, ihre zierlichen Hände an seine Wangen legte und ihm dabei schuldbewusst in die Augen sah. Kurz entstand ein eigenartiger Moment, der aber nur für ihn komisch sein dürfte. "Seid ihr noch verspannt? Tut euch etwas weh?" fragte sie leicht ehrlich besorgt während sich eine ihrer Hände auf seine Schultern legte und auf seiner Haut begann sich rötlich zu verfärben. Kuria sah nur kurz darauf ehe sie ihre Hand zurückzog. "Eure Schultern wohl auch.." bestätigte sie sich selbst. Maya jedoch die gerade um das Eck kam ließ vor lauter Schreck das Kleid fallen dass sie Kuria gerade bringen wollte. "Kuria!" ermahnte sie die junge Frau ehe sie das Mädchen leicht beschämt von ihm wegzog. "Du kannst doch nicht einfach einen Mann so vertraut berühren!" empört sah sie die Diamantenprinzessin an und diese senkte nur leicht schuldbewusst den Blick. "Er hat Verspannungen .. überall.." - "Natürlich, er sieht doch aus wie ein Kämpfer.. da ist das normal!" Maya sah verlegen zu Kuro. "Entschuldigt...sie meint es nicht so.." dabei wandte sie sich nun zu dem jungen Mädchen. "Und nein du heilst das jetzt nicht.. das kannst du tun nachdem du dich erholt hast!" dabei stemmte die hübsche Bäuerin die Hände in ihre Hüften. "Und ihr solltet euch auch erholen.." wandte sie sich nun an Kuro. "Vielleicht leistet ihr Kuria Gesellschaft?" sie wandte sich an das Kristallkind. "Ich wette du willst wieder auf die Regenbogenwiese?" Kuria nickte nur leicht ehe Maya lachen musste und ihr Kleid aufhob. "Alles klar und danach kommst du bitte zu mir..ich habe ein Kleid für dich angefertigt und du müsstest es anprobieren.." Kuria nickte nur leicht ehe sie nun ins Wohnzimmer verschwand und ihre Waffe auf diesem Zimmer holte. Sie musste immer und überall darauf vorbereitet sein, dass sie angegriffen wurde. Dazu legte sie ihre Kutte wieder an und zog sich die Kapuze ins Gesicht ehe sie losging. "Eure Haarfarbe ist interessant.. woher stammt ihr?" fragte sie ihn nun leise während ihr Blick den jungen Mann fixierte.

      Die Sonne stand hell am Himmel und erhellte die Umgebung. Nicht weit entfernt vom Bauernhaus befand sich ein hoher Hügel auf den Kuria zusteuerte. "Danke.. für das Glas Wasser" entgegnete die junge Frau nun sanftmütig ehe sie ihm leicht zulächelte. Nach einem kurzen Marsch waren die beiden auf dem Hügel angekommen auf dem nur ein großer Baum stand unter dem sich Kuria immer sehr wohl gefühlt hatte. Einmal umgesehen legte das Mädchen nun ihre Kutte ab wie auch ihre Waffe um sich dann einfach ins Gras zu setzen und ruhig die Natur zu genießen. Sie schien wohl wirklich die einfachen Dinge des Lebens auszukosten. Somit ließ sie sich nach hinten in die Blumewiese fallen und blickte nun nach oben in den Himmel.





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    • Mit geweiteten Augen blickte er in das besorgte Gesicht der Diamantenprinzessin. Es überraschte ihn schon, dass sie ihm so einfach ins Gesicht fasste, störte ihn aber nicht weiter. Ihre Hand schenkte seiner kalten Haut ein wenig Wärme als sie ihn auch schon mit Fragen bombardierte und sich über seine Verspannungen beschwerte. "Mir geht es gut, seit unbesorgt. Vielen Dank für die gestrige Massage, das hat sehr gut getan." Versicherte er ihr mit ruhiger Stimme. Makkuro war ein selbstbewusster junger Mann, der sich für gewöhnlich nahm was er wollte - ohne Rücksicht auf Verluste. Ihre Nähe machte ihm in dem Moment nichts aus, schließlich waren sie alleine und es gab keinen Grund für ihn sich unwohl zu fühlen. Ganz im Gegenteil. Es spielte ihm sogar in die Karten, dass das Mädchen so offen mit ihm umging und scheinbar keine Scheu vor ihm und seiner Nähe hatte. Dieser Fakt würde dem Söldner in seinem Vorhaben zugute kommen. Gerade als er den Moment nutzen wollte um sein Verhältnis zu ihr zu verbessern kreischte hinter ihm eine hohe Stimme und entfernte Kuria von dem Krieger. Verwirrt schaute er ihr hinterher und sah zu, wie Maya das Regenbogenkind zu belehren. "Schon gut, halb so wild." Versuchte er die Situation zu beschwichtigen, merkte jedoch auch, dass es vielleicht falsch rüber kam. Vielleicht hatte er mit seiner Aussage den Anschein erweckt, ihre Leichtgläubigkeit ausnutzen zu wollen. "Also ich meine...ich nehme es ihr nicht übel." Fügte er hastig hinzu und wusste nicht ob es das besser machte.

      Glücklicher Weise kam schnell der Vorschlag der Bäuerin, den Gast auf eine Wiese zu begleiten und ohne großen Kommentar nickte er ehe er dem schlanken Mädchen folgte. Als sie sich ihrer Waffe aneignete, betrachtete Kizame diese genau. Es würde nicht schaden zu wissen, was ihre Mittel waren. Zu seiner Überraschung war es ein Katana, sieh sah nun nicht wirklich aus wie eine Schwertkämpferin. Grübelnd und mit nachdenklichem Blick nahm auch er seine Waffe, seine Lanze mit ehe sich die beiden auf den Weg nach draußen machten.

      Da Makkuro kein Mann großer Worte war und in kleinen Plaudereien schon gar nicht seine Stärken fand, schwieg er die meiste Zeit und konzentriere sich eher auf seine Umgebung. Er war es gewohnt immer darauf zu achten ob und wo Gefahren lagen. Als die ruhige Stimme von Kuria erklang schenkte er ihr seine Aufmerksamkeit. // Meine Haarfarbe?// Über so simple Dinge machte er sich kaum Gedanken. Ein Schmunzeln zierte sein Gesicht und ließ seine kleinen Haizähne Hervorscheinen. "Die funkelnde Frau findet meine Haarfarbe interessant?" fragte er voller Ironie und einem breiten Grinsen. "Meine Familie stammte aus Magron, fand dort auch relativ schnell ihren Tod. Viele Krankheit und schlechte Lebensverhältnisse." Zuckte er mit den Schultern als würde es ihn nicht Mal ansatzweise Schmerzen. "Ich fand jung Arbeit und bin eigentlich nur noch umher gereist. Grüne Haare hatten tatsächlich nicht viele wenn ich so überlege..." murmelte er zum Ende hin eher in sich hinein statt die Worte an seine Begleitung zu wenden. // Vielleicht finden mich ja deswegen die Leute komisch, weil ich grüne Haare habe...// Überlegte er ehe er wieder mit den Schultern zuckte und den Gedanken verbannte. Es war ihm auch egal was andere von ihm hielten, jeder der ihm blöd kam bekam schnell seine Kraft zu spüren und danach verloren die wenigsten noch ein Wort. Höchstens das Keuchen oder Husten von Blut war von seinen Opfern zu hören.

      Als die beiden an ihrem Ziel ankamen und sich die junge Frau in den Rasen warf schaute Kuro nur von oben auf sie hinunter. Beobachtete wie sich ihre Haare in der Sonne reflektierten und wieder zu funkeln schien. //Ein wirklich seltsames Ding.// "Und was hat es mit Ihnen aufsicht?" Fragte er ohne schönere Formulierungen zu wählen. Er war neugierig und wollte endlich Antworten haben. Dieses funkeln, die magische Massage er wollte endlich wissen was es mit seinem Goldschätzchen auf sich hatte. "Ihr verfügt über heilende Kräfte nehme ich an? Oder wie darf ich mir die gestrige Nacht erklären?" fügte er hinzu ehe er sich an den Baum lehnte.
      A heart's a heavy burden.

    • Die beiden steuerten auf die Blumenwiese unter einem alten Eichenbaum zu die sich auf einem Hügel befand. Dort unten im Schatten nahm Kuria mit ihrem Begleiter Platz. Während sie gingen, gab sie keinerlei Antwort oder sonstige Regungen, als wäre sie ganz aus Kristall. Als sie sich ins Gras legte blickte sie ihren Begleiter an und ihre strahlender Blick bohrte sich in seinen. "Magron.." erwiederte sie kurz ehe sie ihren Blick abwandte. Kuria wirkte müde. Es war wohl ein einfaches sie nun anzugreifen. Als sie so in den Himmel sah, richtung Sonne merkte man wie ihr Haar plötzlich etwas mehr zu leuchten begann, als würde sie das Licht der Sonne in sich aufnehmen und dadurch stärker werden. Auf seine Antworten setzte sie sich nun auf und zog ihre Handschuhe aus. An ihren Oberarmen knapp über der Armbeuge konnte man bei beiden leichte Risse in der Haut entdecken die leicht schimmerten. "Ich verfüge über die Macht eines Kristalls der mir Heilkräfte verleiht ja.." erwiderte sie während sie begann mir ihren blassen, zierlichen Händen Blumen zu pflücken und diese nun aneinanderzu knüpfen. Sie wirkte dabei sehr konzentriert. "Er ist an einem sicheren Ort und.. läd sich über mich auf...also fast so wie wenn man einen Pakt hätte mit ihm..und als Dank gibt er mir.. Robustheit, Glanz, Heilfähigkeiten für Menschen die ich liebe.." Wo sich der Diamant befand gab die junge Frau aber nicht Preis. Plötzlich weiteten sich leicht ihre Augen, als wäre ihr etwas eingefallen. "Ah.." kam kurz von ihr. "Taru bat mich euch etwas zu geben.. eure bezahlung.." dabei holte sie nun ein kleines zugebundenes Stoffsäckchen hervor indem sich wirkliche Diamanten befanden. Sie waren durchsichtig und funkelten nicht so wie Kuria es tat, aber sie waren sicher eine Menge wert.




      If you really read a good one <3
    • Die Überraschung auf seinem Gesicht war dem jungen Krieger deutlich anzusehen als das Regenbogenmädchen plötzlich einen Diamanten hervorzückte und ihn diesem hinhielt. "Wo..." stotterte er vor sich hin während sich seine Augen ebenfalls zu kleinen Edelsteinen formten. Bisher hatte er nirgendwo so einen klaren Stein gesehen, geschweige denn in der Hand gehalten. "Wo sind die her? Die sind ein Vermögen wert!" rückte er endlich mit der Sprache raus und ignorierte die Frau, die dabei war eine Blumenkrone zu flechten. Er drehte und wendete die Diamanten in den Sonnenstrahlen, rieb mit der Handfläche auf ihnen herum und steckte sich schließlich einen zwischen die kleinen Haizähne um die Echtheit irgendwie überprüfen zu können.

      Als er endlich damit fertig war, ließ er das Säckchen in seine Tasche fallen, stellte seine Lanze neben sich auf und blickte zur zarten Person hinab. //Du kleiner Goldesel...du wirst mir gehören!// jubelte er innerlich und starrte sie an als hätte er einen Geist gesehen. Letztendlich ließ er sich vor sie ins grüne Gras fallen und beobachtete ihre kleinen Finger dabei, wie sie die filigranen Blumenstengel ineinander steckte. Für eine Weile beobachtete er sie nur dabei und war in Gedanken versunken. Wie sollte er vorgehen um die letzten Informationen, die er benötigte zu erhalten. Diese Person war ihm durch und durch ein Rätsel, nicht dass er generell irgendwelche Menschenkentnisse hatte aber bei ihr stieß er auf ein einziges Fragezeichen. Irgendwann wurde es ihm zu langweilig sie beim Sticken mit den Blumen zu beobachten und er ließ sich komplett ins Gras fallen, verschrenkte dabei die Arme hinterm Kopf und schloss die Augen.
      Etwas überrascht öffnete er diese wieder als er merkte, wie zum einen ein Schatten über sein Gesicht fiel und zum anderen etwas auf seinen Haaren seinen Platz fand. Verwundert richtete er sich auf nur um die blasse Frau vor sich stehen zu sehen. Mit seiner erhobenen Hand tastete er auf seiner Haarpracht und realisierte, dass die Bluemkrone nun seine grünen Haare zierten.

      A heart's a heavy burden.