Rachedurst (xBucky u. Lysios)

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    • Rachedurst (xBucky u. Lysios)

      Zur Vorstellung

      Mitspieler: @Lysios


      Rachedurst

      Die Stadt Ambrose, eine kleine Stadt weit im Westen des Königreiches Rydia. Früher wurden Kriege um diese Stadt geführt, doch nun ist die einst umkämpfte Stadt ein fester Bestandteil des Königreiches. Seit einigen Monaten hat sich die Gilde Rei's Sword hier niedergelassen. Eine kleine Gruppe von 10 Mitgliedern vertritt die Gilde nun in dieser Stadt. Ein kleines Gasthaus am Rand der Stadt außerhalb der Burg, dort wo auch die einfachen Leute lebten, wurde dafür gekauft.

      Das Stampfen der Pferde zieht die Aufmerksamkeit der Leute auf sich. Eine kleine Kutsche hält vor eben jenem Haus an. Darian ein junger Mann mit dunklen Haaren, einem Schwert an seiner Hüfte und einer Zigarette im Mund zeigt heraus. Er hatte sich bereits bei der Fahrt durch die Stadt die Häuser genauer angesehen. Die Stadt wirkte alt. Genau wie jenes Gebäude. "Wie nervig.", murmelt er vor sich hin.

      Der Fahrer der Kutsche wirft ihm seinen Sack voller Gepäck zu. Dieser landete geradewegs neben ihm. "Na dann mal viel Spaß, Jungchen.", gibt er in einem etwas verächtlichem Ton von sich. Wie auch er wussten sicherlich alle über seine Probleme bei der Gilde bescheid.
      Darian greift sich den Sack, zieht ihn an seinem Bund über die Schulter und betritt das Gildenanwesen. Eine Theke, sowie eine Art Anmeldung sind zu sehen. Auch eine Art Schwarzes Brett mit vielen Aufträgen ist neben der Theke zu erkennen. Im Untergeschoss ist aktuell noch niemand anzufinden. Die oberen Etagen sind sicherlich die Schlafräume für die Mitglieder. Zumindest kannte Darian es so aus den anderen Zweigstellen. Als er seinen Beutel fallenlässt und genüsslich an seiner Zigarette zieht, erscheint eine Frau Mitte zwanzig hinter der Anmeldung. Sie klopft laut auf den Tisch. "Hier wird nicht geraucht.", knallt es erzürnt. Die schwarzhaarige Frau hatte einen ernsten Blick. Sie scheint die Chefin hier zu sein.

      Darian erkennt direkt das Abzeichen an ihrem Abenteurer Outfit. Ein Abzeichen der
      Gilde aus Platin. Das Material, dass ihren Rang widerspiegelt beeindruckt Darian. Ohne zu zögern geht er einen Schritt zurück und drückt die Zigarette mit seinen Fingern aus. "Du bist also Rei's Sorgenkind?", fragt die Dame rhetorisch. "Dann herzlich Willkommen in Ambrose mein Junge."

      "Danke, aber ich bin hoffentlich schnell wieder weg.", antwortet er etwas gequält, während er die halbe Zigarette zurück in seine Packung wirft. Der Blick der Frau wurde strenger. "Ich verstehe nun was Rei meinte.", antwortet sie. "Du hast gerade erst 2 Ränge verloren. Einen für deinen Regelverstoß und einen für dein loses Mundwerk. Pass auf, dass es nicht noch ein Dritter wird.", fügt sie mit teuflischem Grinsen hinzu.

      Eine kurze Stille tritt ein. Doch nach nur einigen Sekunden wird sie von der Frau gebrochen. Sie nimmt ein kleines Paket aus unter der Theke hervor und schiebt es Darian zu. "Hier ist dein neues Abzeichen. Ich werd dir dein Team nachher zeigen, sobald sie da ist.", gibt die schwarzhaarige Frau von sich, als jemand zur Tür eintritt.

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    • Ungemütlich ist die Fahrt nach Ambrose gewesen. Der alte Karren musste den Hürden der unebenen Straßen penibel ausweichen, damit die günstigen Holzräder nichts abbekamen. Das verursachte, dass Elysande ständig nach links und rechts mitschwankte, jeden Huckel spürte, als würde man sie damit peitschen und noch dazu ihre Nase fürchterlich von den Gerüchen der Pferde beleidigt wurde, da ihre Ausscheidungen regelrecht unter ihren Füßen vorbei zogen. Genervt warf die junge Dame ihren Kopf nach hinten und stieß gegen das aufgestapelte Heu, das hier transportiert wurde. So eine Verschwendung. Der Bauer hatte wirklich nicht gut mit sich reden lassen bei den Verhandlungen des Preises um sie nach Ambrose mitzunehmen. Sicherlich, eine Kutschfahrt wäre unvergleichlich teurer gewesen. Dennoch schmerzte die vorrangige Bezahlung sie immens.
      Elysande verstand es ohnehin nicht, warum sie nicht einfach in der Zweigstelle anfangen konnte, bei der sie sich angemeldet hatte. Ihr war sofort das strahlende Lächeln aus dem Gesicht gewichen, als ihr offenbart wurde, sie dürfe nur für den Einstieg selbst bereits eine Reise antreten. Gequält stieß sie ein Seufzen aus und streckte sich in den Versuch die steifen, schmerzenden Glieder zu lockern. Doch schließlich kam Ambrose doch noch in Sicht. Elysande war erleichtert, dass diese Tortur ein Ende finden würde. Sie schnappte sich ihre Siebensachen und sprang nachdem sie eine Brücke passiert haben vom Wagen.
      „Danke für die Fahrt, Alterchen!“, rief sie dem jungen Bauer, der kaum älter als sie sein konnte hinterher, was ihr einen empörten Ruf einbrachte. Allerdings wandte sie sich einfach ab und fand schnell das vermeintliche Gasthaus, das sie bereits erwarten sollte. Vor der Tür hielt sie noch einmal inne, atmete tief durch und setzte ihr strahlendstes Lächeln auf. Sie musste einen guten Eindruck machen. Ohne Scheu platzte sie durch die Tür. „Guten Morgen!“, trällerte sie und erkannte zügig zwei Menschen im Eingangsbereich. Den Mann mit der Waffe am Gurt nickte sie zu, ehe sie durch ging zu der schwarz-haarigen Dame hinter der Theke. Ihre Arme warf sie auf den Tisch und beugte sich recht weit vor. „So ein schönes Gesicht nach einer langen Reise ist doch wahrlich eine Wohltat!“, bemerkte sie auch sogleich und stützte ihre Wange auf die Hand. „Elysande ist mein Name. Ich soll mich hier aus der Zweigstelle in Patrae melden.“ Sie wusste nichts über die Formalitäten und mit einem Lächeln auf den Lippen schaute sie die schwarz-haarige erwartungsvoll an, schaute allerdings auch noch einmal herüber zu dem dunkelhaarigen Mann, der ebenfalls auf etwas zu warten schien. Kurz überlegte sie, ob sie sich vorgedrängelt hatte, verkraftete den Umstand allerdings sehr gelassen, sollte das der Fall sein.
    • Darian Blacksmith

      Darian schnappte sich das Abzeichen und steckte es sich an die Burst. Ehe er damit fertig war, trampelte bereits der nächste Besucher hinein. Mit einem flüchtigem Blick schenkte er ihr ein wenig Beachtung. Ihr Nicken ignorierte er jedoch vollkommen.
      "Wie übermotiviert. Typisch Neuling.", dachte sich Darian und schweifte seinen Blick wieder zur schwarzhaarigen Chefin.

      "Na wenn man gerad vom Teufel spricht.", scherzte sie. Darian merkte ihr an, dass Elysandes Auftreten ihr deutlich wohler war als das Seine. Ein hübsches Mädchen, eine nette und offene Vorstellung, der Grund für ihr Eintreffen und dazu noch ein Kompliment, was wollte man mehr?
      "Wir haben gerade über dich gesprochen meine Liebe. Ich bin Cecilia Leys. Aber du kannst mich gerne CC nennen.", antwortete die Abenteurerin mit einem einladenden Lächeln. Sie musterte das Mädchen kurz und musste leicht grinsen. Mit einer Hand streifte sie ihre langen schwarzen Haare hinter die Schulter, sodass eine große Narbe, die vom Hals über den Nacken ging, sichtbar wurde. Sie lehnte ihre Ellbogen auf den Tisch und hielt ihre Wangen mit ihren Hände fest, sodass sie das Mädchen genau anblickte.
      "Hmm was machen wir jetzt mit dir?", fragte sie lächelnd.

      Darian beobachtete die Situation. ihm war schnell klar, dass Cecilia mit ihrer Frage auf ihn abzielte. Als neue Rekrutin der Gilde müsse sie eine Prüfung ablegen. Eine einfache Quest bei der sowohl ihre Fähigkeiten, als auch ihr Charakter beurteilt werden. "Jetzt gib ihr endlich die Aufgabe.", schnaufte er etwas genervt.

      Cecilia warf kurz einen Blick zu Darian, wendete sich vom Tisch ab und drehte sich zum Schwarzen Brett. "Dann nehmen wir die." Sie riss einen Zettel von dem schwarzen Brett ab und legte sie Elysande vor. "Hier, das ist deine Aufgabe. Wenn du sie erfüllst gehörst du zur Gilde. Ganz einfach." Sie zwinkerte dem jungen Mädchen zu und blickte dann rüber zu Darian. "Der Typ da drüben wird dich übrigens begleiten.", fügte sie etwas verächtlich hinzu. "Wenn du Aufgeben willst, wende dich an ihn. Und.." Ihr Blick wandert wieder zu Darian. Doch dieser unterbricht sie genervt. "Ich weiß schon. Wenn ihr was passiert, fällt das auf mich zurück.", entgegnete er ihr während er ungeduldig mit seinen Fingern auf dem Tisch rumspielt.

      "Na dann sind wir ja alle im Bilde. Oder hast du noch Fragen?"

      Spoiler anzeigen
      Zettel:
      Aufgabe: Echsenleder Gesucht

      Stufe: E

      Beschreibung:
      Für einen Schneiderauftrag werden dringend einige Echsenhäute gebraucht.

      Belohnung: 20 Silbermünzen
      Auftraggeber: Der hiesige Schneider Hohenberg

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    • Elysande
      Ihre Augen funkelten ein wenig auf, als die Dame hinter der Theke erwähnte sie wäre bereits Inhalt der Unterhaltung der beiden Fremden gewesen. Wie erfreulich! Elysande schaute noch einmal zu dem unbeteiligten jungen Mann, der wenig Euphorie für die Situation übrig zu haben hatte. Wie schmeichelhaft, dachte sie sich und wendete ihre Aufmerksamkeit wieder voll und ganz Cecilia zu. "Freut mich sehr, CC", griff sie sogleich den Spitznamen ihrer neuen Bekanntschaft auf und ihre Augen verfolgten mit Faszination ihre schlanke Hand während sie ihre Haare zurück warf. Sie betrachtete ebenfalls die tiefe Narbe. Das muss irgendwann mal ganz schön wehgetan haben. Für lediglich einen Wimpernschlag haderte das Mädchen. Sie war eitel, das war sicherlich kein Geheimnis. Und für einen Moment versuchte sie sich eine solche Narbe auf ihrer eigenen Haut vorzustellen. Allerdings verwarf sie den Gedanken schnell wieder. Elysande musste eben vorsichtig sein und im besten Fall eine Rolle finden, in der sie weniger Risiken hätte. Doch eins nach dem anderen.
      Ihre Augen sprangen wieder in CCs Gesicht, als sie laut überlegte, was sie wohl mit dem Neuankömmling anfangen sollte. Die braun-haarige grinste zufrieden und wollte gerade zu einer frechen Antwort ansetzen, als der Fremde im Raum das Wort an sich riss.
      "Jetzt gib ihr endlich die Aufgabe.", schnaufte er etwas genervt.
      Cecilia warf den Blick zu dem Mann und auch Elysade machte es ihr gleich. "Alles mit der Ruhe. Hast du es eilig?", drehte der Neuling der Truppe sich noch ein wenig weiter zu dem Man. Er schien ein wirklich ganz reizender Geselle zu sein. Auf seinen Wunsch hin überreichte CC ihr einen Zettel und Elysande überflog ihn, bevor ihre Augenbrauen in die Höhe schossen. Echsenleder? Sie sollte... Was? Sie war regelrecht absorbiert von den wenigen Worten, dass sie erst wieder aufsah, als Cecilia noch einmal den Mann ansprach. Elysande drehte sich sofort zu ihm um. "Du begleitest mich?", fragte sie direkt heraus und ihre Augen sprangen direkt zu dem Schwert an seinem Gurt. "Als Anstandswauwau?" Das war neu. Das junge Mädchen gab zu, dass diese Situation sie ein bisschen stresste. Sie hatte noch nie ein Tier gehäutet. Mal Schafe geschoren - ja. Aber zum Häuten hätte sie nicht einmal Utensilien dabei.
      Dann musste das Halt der Schneider selbst machen! Elysande sah zwischen den beiden neuen Bekanntschaften hin und her. "Was heißt einige? Vier? Fünf? Zehn?" Anschließend drehte sie sich noch einmal zu ihrem neuen Anstandswauwau und hielt ihm eine Hand hin. "Ach ja! Wie du vielleicht mitbekommen hast, bin ich Elysande. Hast du auch einen Namen?"
    • Darian Blacksmith:

      Die frechen Antworten dieser Göre gefielen Darian nicht sonderlich. Er hatte gerade erst zwei Ränge verloren und muss jetzt auch noch Babysitten. Wie unbefriedigend. Die Anführer der Gilde hatten seinen Fall selbst geprüft und sollte er sich hier in Ambrose gut anstellen, dann dürfte er seinen Rang vielleicht wieder bekommen. Aber auch nur vielleicht! Nervig. Einfach nur Nervig. Andere Worte fand der dunkelhaarige Wuschelkopf nicht um diese Situation beschreiben.

      "Du begleitest mich?.....Als Anstandswauwau?", gab das Mädchen dann auch noch von sich. Leicht knirschten seine Zähne. "Ich bin dein Prüfer, du Hohlbirne.", platze es etwas energischer aus ihm heraus als ihm lieb ihn. "Zeig lieber mal etwas Respekt.", fügt er danach wieder ruhiger hinzu. Es war ihm etwas unangenehm seine Angespanntheit zu zeigen. Während des ganzen Gesprächs konnte er seine Finger kaum nicht ruhig halten. Immer wieder klopfte er leicht auf die Tischkante und rieb die Finger seiner linken Hand übereinander. Unter dem Ärmel seiner Jacke wollte er dies jedoch verbergen.

      Als dann nach der genauen Aufgabe der Quest gefragt wurde, ergriff CC wieder das Wort. Sie suchte kurz in den Unterlagen und hatte das Originalschreiben entdeckt. Kurz überfliegt sie es und blickt dann wieder zu Elysande. "So wie es sich anhört. Dürften 2 Krokodile oder Echsenmonster reichen. Das sollte hinzukriegen sein."
      Darian beschlich das Gefühl, dass CC wollte das Elysande aufgenommen wird. Es schien keine alt zu schwere Quest zu sein. Aber vermutlich war der Hauptgrund, dass die neue Zweigstelle einfach kaum Mitglieder hatte. Ist die Auftragslage in Ambrose echt so gravierend ?
      Es brachte Darian kurz zum grübeln. Auch er scheint hierher geschickt worden zu sein, um die hohe Anzahl von einfachen Quest zu erledigen bis endlich genug Mitglieder gefunden worden.

      Die neue Anwärterin riss ihn daraufhin aus seinen Gedanken. Sie stellte sich erneut vor und reichte ihm die Hand. "Ich bin Darian Blacksmith.", antwortete er knapp. Dabei schnappte er sich ihre Hand beiläufig für einen kurzen, aber einschüchternden, festen Händedruck.
      Sein Blick ruhte nur sehr kurz auf ihr, ehe er zur Tür blickte. Seinen Sack lies er neben der Rezeption fallen und er wendete sich Richtung Ausgang.
      "Dann lass uns mal loslegen.", warf er dem Neuling zu, während er bereits auf dem Weg zum Ausgang war. "Achja und Barfrau.... Ich hätte gerne ein Zimmer ganz oben, ja?", gab er in seiner arroganten Art von sich. Zwar blickte er nicht mehr zurück, doch er konnte CCs genervten Blick spüren, wenngleich er genau dies provozieren wollte.

      Draußen angekommen wendet er sich das erste mal Elysande offen zu. "Also was hast du vor? Wie willst du dein Echsenleder auftreiben?"
    • Elysande
      Die bissige Antwort des Mannes ließ Elysande beinahe verblüfft die Augen aufreißen. Er war die ganze Zeit über schon irgendwie ein wenig hibbelig gewesen. Hatte er so eine kurze Zündschnur? Beinahe wäre die Dame verführt gewesen eine Entschuldigung über ihre Lippen zu bringen. Allerdings verschwand der gute Wille zügigst, als er sie anfuhr sie solle ihm gegenüber gefälligst Respekt zollen. Sogleich fiel ihre Mimik regelrecht in sich zusammen und sie zeigte einen eingeschnappten Ausdruck. Unzufrieden schnalzte sie mit der Zunge.

      "Warum habe ich das Gefühl, dass du als Strafe mein Prüfer geworden bist, weil niemand anderes dich leiden mochte? Seltsam, dabei bist du doch so liebreizend?", giftete sie den dunkel-haarigen mit einem sarkastischen Lächeln an, ehe sie sich schnaubend ihre Hand wieder aus seinem Griff zog. Solche Menschen konnten wirklich ihr Blut in Wallung bringen. Arrogant und selbstgefällig ist sie schon genug gewesen. Mehr Schießpulver im Fass fand selten ein gutes Ende.

      Elysande wendete sich wieder an CC und nickte verstehend, als sie sie über das Ausmaß dieser "Mission" aufklärte. "Alles klar", lächelte sie die Dame breit an. "Klingt machbar!", nickte sie und schaute zu Darian, der seine Sachen einfach achtlos fallen ließ. Nein wirklich, er ging ihr aufrichtig auf die Nerven mit seinem Gehabe. Elysande hoffte inständig, dass sie nach der Aufnahme wenig mit ihm zu tun bekommen würde. Dennoch tat sie es ihm schweigend nach und legte ihre eigenen Sachen einfach dazu. Sie hatte nichts, was es zu stehlen wert gewesen ist. Wertgegenstände behielt sie immer dicht am eigenen Körper, daher fiel es ihr nicht schwer ihr Hab CC anzuvertrauen.

      "Dann lass uns mal loslegen.", entschied Darian, als auch Elysande gerade losstapfen wollte. Und wie gerne hätte sie nun aus reinem Trotz noch ein nettes Gespräch mit CC angefangen. Seufzend folgte sie ihm allerdings für den Moment. Er sollte ihren Gehorsam genießen. Es war ein seltenes Geschenk, das er sicherlich nicht so bald wieder erhalten würde, sobald die Aufgabe erstmal rum gewesen ist. Als er plötzlich noch einmal stehen blieb, stieß Elysande beinahe gegen ihn. Verwundert wich sie einen Schritt zurück und tatsächlich fiel ihr die Kinnlade herunter, als sie seine Bitte vernahm.

      "Barfrau?", platzte es aus ihr heraus. "Du forderst Respekt ein und sprichst andere nicht einmal mit Namen an? Na das sind mir ja die liebsten..." Das würde ein Spaß werden. Vor dem Gildenhaus sprach er sie dann unbeirrt darauf an wie und wo sie starten wollte. Elysande hielt noch immer den Auftragszettel in der Hand und kaute nachdenklich auf ihrer Wange herum, während sie ihr Vorhaben abwog, ehe ihre großen Augen wieder zu ihm flogen. Erst jetzt, da sie dichter vor ihm stand und ein Windhauch in ihre Richtung wehte, nahm sie den milden Tabakgeruch an ihm wahr. Sie sah nach links und rechts.

      "Naja gibt es hier denn in unmittelbarer Nähe ein Habitat, das von Reptilien bewohnt wird? Ich würde dort starten. Es wäre besser sich zunächst einmal vorsichtig heranzupirschen. Ich habe keine Vorstellung davon wie groß die Echsen hier in der Region werden." Oder irgendeiner anderen. "Sind sie sehr aggressiv? Tauchen sie in Gruppen auf oder haben wir auch eine Möglichkeit darauf einzelne Exemplare zu erwischen?" Sie drehte den Zettel herum und drückte ihn gegen eine Wand auf ihrer Augenhöhe, ehe sie auf einem Beutel an ihrem Gürtel auch einen Stift heraus holte. Sie schrieb schon einmal auf, welche Informationen sie gerne hätte.

      Kopflos wollte sie sich nun wirklich nicht auf diesen Auftrag stürzen. Selbst wenn er für die Gildenmitglieder hier wie eine Banalität wirken sollte. Elysande hat sich solcherlei noch nie ausgesetzt. Dumme Fehler können immer verheerende Folgen nach sich tragen.
    • Darian Blacksmith:

      Die Worte des Neulings trafen den Nagel auf den Kopf. Es war schwierig ein Team für Darian zu finden. Niemand hier kannte ihn. Doch man hatte von seinen Vorfällen gehört. Und so wandten sich die meisten Mitglieder immer von ihm ab. Cecilias selbst hatte diese Problematik in internen Gesprächen mitbekommen. Und nun hatte sie selbst seine Frechheit erlebt.

      Die Sticheleien von Elysande störten Darian. Doch er ging nicht darauf ein. Eine weitere Blöße wollte er sich nicht geben. Eigentlich war es ihm egal, was die anderen von ihm denken, doch immer und immer wieder nur kritisiert zu werden nagte auch an ihm.
      Als Elysande sich über den Umgang mit CC beklagte, winkte er nur ab. "Du mischst dich zu viel ein.", murmelte er leise vor sich her.

      Während sich der Neuling mit dem Auftrag beschäftigt, schnappt sich Darian sein Zigarettenetui aus seiner Jackentasche. Beiläufig hört er der jungen Frau zu. Eine neue Zigarette wandert zwischen seine Lippen, die durch den Kontakt mit einem Streichholz zu glühen beginnt.
      "Du scheinst ja gründlich vorzugehen.", merkt er an, während er durch eine leichte Handbewegung das Streichholz ausmacht.

      Genussvoll zieht der junge Mann an seiner Zigarette und bläst anschließend beruhigt eine kleine Rauchwolke aus. "Die Fragen die du da selbst, sind gar nicht so dumm. Aber als Abenteuer musst du dir diese Infos selbst beschaffen.", erklärte er ihr, während sie auf dem Zettel rumkritzelte. Sein Blick ging einmal ihren Körper entlang. Typisch Mann eben...
      "Vielleicht sprichst du mal mit deinem Auftraggeber.", fügte er kurzum hinzu. Nach einem weiteren Zug an seiner Zigarette, packte er sein Etui zunächst wieder weg.
      "Bekomm das nicht wieder in den falschen Hals, aber ich bin nur da, um dich zu beobachten und um einzugreifen, wenn was schiefläuft. Der Rest ist deine Aufgabe.", erklärt er nochmal nun auch wieder entspannter, da er endlich an seiner Zigarette ziehen konnte.
    • Elysande
      Die energiegeladene Dame war ganz auf ihre Mitschriften konzentriert, als sein gemurmeltes Lob - zumindest fasste sie es als solches auf - sie zum Lächeln brachte. „Aber natürlich!“, kommentierte sie lediglich ihre eigene Sorgfalt. Elysande hatte es nicht gerade in den Armen. Und auch, wenn sie mittlerweile gelernt hatte sich mit einer Peitsche ordentlich zu verteidigen, reichte das noch lange nicht aus sich auf reines körperliches Können und Kraft zu verlassen. Daher musste sie auf ihren Verstand bauen und die Defizite geschickt ausgleichen.

      „Vielleicht sprichst du mal mit deinem Auftraggeber." Kaum waren diese Worte gefallen, stoppte sie umgehend mit ihren Notizen und wirbelte den Kopf zu Darian herum. „Darian! Das ist ja eine fantastische Idee!“ Sie zeigte aufrichtige Freude. Diesen Gedanken hatte sie selbst noch gar nicht in Erwägung gezogen. Aber es machte natürlich Sinn! Nicht nur, dass der Auftraggeber ein ortskundiger gewesen ist, er war letzten Endes auch der Kunde. Mit ihm könnte sie alle Einzelheiten durchgehen. Hach, sie wird diese Aufgabe sicherlich gut meistern.

      Darian wollte sie noch einmal zurecht weisen, doch Elysande winkte nur mit der Hand ab. „Ja, ich hab’s verstanden, hab’s verstanden! Komm, lass uns los!“ Anfänglich war sie nicht gerade begeistert direkt einen Auftrag zugeworfen zu bekommen. Doch nun hatte der Ehrgeiz sie gepackt. Elysande fühlte sich gut und kompetent und das wollte sie auch bleiben. Hah! Von wegen sie könne nichts alleine auf die Beine stellen! Wie gerne sie das einer gewissen Person unter die Nase reiben würde…

      Nach einem kurzen Marsch durch Ambrose fand das Abenteurerpaar auch sogleich den Schneider, den sie suchten und Elysande eilte auch sogleich voraus. „Behalte dein grummeliges Gesicht lieber draußen, ich mach das schon!“, rief sie Darian hinterher, ehe sie auch schon kurz darauf in den Laden stolperte. „Guten Morgen!“, trällerte sie ebenso energisch wie zuvor in der Gilde. Sie zeigte einem Lehrburschen das Gesuch und durfte auch schon kurz darauf den Herren des Hauses begrüßen. Sie beriet sich ausgiebig mit ihm und erkundigte sich sogar danach welches Leder ihm am liebsten wäre gemessen an Farbe und Tier. Sie legten genau fest wie groß das Reptil sein sollte und seine Erfahrung mit den Echsen in der Gegend half Elysande ebenso immens.

      „Auf Wiedersehen, Ludwig!“, trat das Mädchen wieder heraus und winkte noch einmal in den Laden zurück. Sie blieb bei Darian stehen und zeigte ihm stolz das komplett vollgeschriebene Blatt mit all ihren Notizen. „Es gibt wohl eine Sumpfgegend nicht weit von hier. Sie ist ein bisschen versteckt im hiesigen Wald. Wir werden vom Weg abkommen müssen.“, erklärte sie ihm ihr weiteres Vorhaben, war aber dennoch sehr zufrieden mit den Möglichkeiten.

      Sie machte noch einige Erledigungen, feilschte und jeden Preis den sie zahlen musste und hielt ihre Kosten auf dem absoluten Minimum, das ihr möglich gewesen ist, ehe es losgehen konnte. Bereits am Waldeingang holte Elysande einen Kreidestein aus ihrem Beutel und markierte deutlich einen der Bäume, ehe sie mit einem mutigen Satz in die Büsche sprang und einen kleinen Abhang herunter stolperte, gehalten von einem weiteren Baum. „Nicht meine eleganteste Leistung, das gebe ich zu“, murmelte sie etwas zu sich selbst und markierte auch den Baum, der sie so eben gehalten hat, ehe sie sich zu Darian herum drehte.

      „Brauchst du Hilfe beim Klettern durch die Büsche? Ich denke dein langes Schwert könnte etwas im Weg sein.“
    • Darian Blacksmith:

      Elysandes Reaktion auf seinen Tipp lies ihn ein wenig Schmunzeln. Ihr Elan war überwältigend und sie meckerte gar nicht mehr so rum, wie in der Gildenhalle. Aber ob das anhält? Wer weiß..
      Statt eines "Klar, die Idee kam auch von mir.", wie es sonst so üblich war, machte sich der junge Prüfer eher Gedanken darum, ob dieser Tipp die Aufgabe nicht zu einfach machte. Vielleicht müsse er sich ein wenig mehr zurückhalten, dachte er sich.

      Doch der Aufruhr den die junge Gildenanwärterin machte, ließen seine Bedenken schnell verfliegen. Auf der gemeinsamen Suche nach dem Schneider, durchcampen die beiden die Stadt. Sie sieht sehr friedlich. Trotzdem zeigt sich auch hier, dass es für die Bürger der unteren Schicht schwer ist. Weder der Markt noch die Schneiderei war gut besucht und vereinzelt fielen ihm Bettler und zwielichtige Gestalten in Seitenstraßen auf. Als seine Begleitung drinnen war und die Details abklärte, blickte er kurz auf die Waren des Schneiders. Kundschaft sah er zunächst keine, obwohl die Kleidung doch recht ansehnlich war für eine kleine Schneiderei sofern ab von der Hauptstadt.

      „Es gibt wohl eine Sumpfgegend nicht weit von hier. Sie ist ein bisschen versteckt im hiesigen Wald. Wir werden vom Weg abkommen müssen.“, erklärte die Elysande nach ihrem Gespräch mit dem Schneider. "Wenn du das sagst.", entgegnete er ihr nur und folgte ihr.
      Er selbst war ebenfalls neu in der Stadt und kannte sich genauso wenig aus. Aber wenn der Weg ihn dahin führt, nimmt er es an. Auch wenn seine armen Schuhe ihm jetzt schon leid taten.

      Am Waldesrand angekommen machte sich Darian Gedanken über den Rückweg. Schließlich kannten sich beide nicht aus, doch auch dafür hatte sie eine Lösung parat. Er musste zugeben, dass sie nicht dumm war. Doch den Höhenflug wollte er ihr nicht gönnen, weshalb er es nicht aussprach.
      Auch im Wald hielt er sich dicht hinter ihr. Bei ihrer vermurksten Ladung musste er leicht lächeln. Er sprang hinterher doch löste den Abstieg des Hangs nahezu problemlos.

      "Mach dir um mich keine Gedanken. Ich schaff das schon.", antwortet er ruhig, während er den letzten Zug an seiner Kippe genoss. "Sag mal wie stehst du eigentlich zu Insekten?", fragte er während er die Zigarette zu Boden warf und drauftrat. Seine linke Hand ruhte dabei auf seinem Schwert. Sein Blick ging zu ihr und anschließend nach oben, Wo ein Nest fingergroßer Raupen, geradewegs in ihre Richtung runterplumpste.
    • Elysande
      Darian kam wirklich bedeutend besser durch das Dickicht als sie. Unweigerlich glitten ihre Augen zu seinen Füßen. Kein Wunder. Seine Schuhe waren recht hoch gebunden. Ihre eigenen Waren für einen solch abenteuerlichen Ausflug wohl wirklich nicht gemacht. Schon wieder eine Sache, die sie versuchen würde sich zu merken. So gerne Elysande ja weiterhin darüber jammern würde, dass sie direkt diesen Auftrag bekommen hat, selbst sie sah ein, dass sie einiges dabei lernte. Darian riss sie aus ihren Gedanken heraus. "Sag mal wie stehst du eigentlich zu Insekten?" Hm?“, machte sie und folgte seinem Blick und erkannte nun auch das Nest voller sich windenden und kriechenden Ungeziefer. Sie unterdrückte sich einen Aufschrei, stolperte allerdings einen großen Satz von dem Baum weg und stieß dabei gegen ihren Prüfer. Aus Reflex hatte sie die Hand im Stoff seines Ärmels vergraben.

      Elysande fing an gezwungen und angespannt zu lachen und man sah ihr an, dass sie ziemlich blass um die Nase geworden ist. „Wir sind keine Freunde“, murmelte sie dann und zuckte noch einmal zusammen als ein ganzer Wurf von ihnen vom Ast fiel. „Schnell weiter!“, zog sie sacht an seinem Arm und ließ dann von ihm ab um weiter zu stapfen. Der Wald ist abseits des Weges wirklich sehr unfreundlich zu Besuchern geworden. Doch irgendwie bahnten sie sich den Weg voran und Elysande geizte nicht mit dem Markieren der Bäume. Nach einer Weile blieb die Dame an einer kleinen Lichtung stehen und kam erstmal wieder zu Atem. Sie ist solche Parkurs nicht gewohnt gewesen.

      Sie zuckte wieder ihren Auftragszettel mit den Notizen hervor. „Wir müssten gleich da sein“, nuschelte sie mehr zu sich selbst. Sie hatte so etwas ähnliches wie eine Wegbeschreibung bekommen. Unter ihren Füßen folgte bereits der nächste Abhang und sie blieb einen Moment an dessen Rand stehen und lauschte einfach in die Natur herein. Sie merkte allerdings auch schon an der Luft, dass sie auf Wasser zugingen. Elysande ist jetzt schön erschöpft gewesen. Es graute ihr vor dem Moment das Echsenmonster das sie auserkoren hatte auch noch töten zu müssen. Nach einem weiteren Marsch kamen sie schließlich endlich an und der Sumpf offenbarte sich ihnen. Und mit ihm lauter Kröten, Echsen und weitere Reptilien. Elysande stand auf einer Erhöhung und jetzt, da sie sah womit sie es zu tun hatte, wurde ihr ganz anders. Sie drehte den Kopf zu Darian.

      Ey lag ihr auf den Lippen ihn um Hilfe zu bitten. Doch sie verkniff es sich und presste stattdessen die Lippen zusammen und räusperte sich. „Da wären wir…“, sagte sie zögerlich. Ihr Hals wurde trocken und angestrengt beobachtete sie die unbekannten Kreaturen. Viele von ihnen scharrten sich zusammen. Das war schlecht. Elysande nahm ihren Zettel wieder hervor. Hier gab es alles. Von Pflanzen zu Insekten und Fleisch Fressern. Ja das beste wäre es eins von den Ungeheuern mit Futter zu locken. Doch wo…? Elysande kam ein Gedanke, der sie sofort erschauern ließ. „Oh bei den Göttern, komm mit“, wendete sie sich an Darian und wanderte eine gute Strecke wieder zurück. Die Raupennester gab es viele in dem Wald, deswegen mussten sie zum Glück nicht wieder an den Anfang.

      Es erforderte immense Überwindung für die junge Frau. Man sah deutlich ihren inneren Kampf und gelegentlich blieb ihr sogar ein wenig die Luft weg. Jedoch riss sie sich letzten Endes zusammen und nahm sich einen langen Ast, bevor sie sich zu Darian drehte. „B-bitte heb mich hoch…“ Ihre Finger zitterten leicht, doch sie umfasste kräftiger ihren Stock und leerte ihre Tasche auf dem Boden aus. „Die Echsen sind zu groß und ungelenkig und auf Bäume zu klettern… Ich würde darauf wetten, dass diese Biester da oben für sie Delikatessen sind. Zumindest würde ich es ihnen raten…“
    • Darian Blacksmith:

      Die Insekten schienen seine Begleitung nicht gerade kalt zulassen. Sie stolperte in ihn hinein. "Alles in Ordnung?", fragte er reflexartig, als er sie auffängt. Doch ihre Reaktion lies ihn einfach nur abblitzen. Als er sich fast schon genervt umdrehen wollte, zog sie ihn weiter. Pfff...

      Der Sumpf war kein angenehmes Gebiet. Es stank nach Moor, der Boden verlor seine Festigkeit und das Klirren und Surren der hier lebenden Insekten betäubte die Ohren. Darian merkte das Unbehagen in Elysandes Worten und er konnte sich zu gut vorstellen, dass ihr dieser Ort nicht zusagte. Aber das war kaum verwunderlich. Selbst Darian selbst war von dieser Umgebung nicht sonderlich begeistert. Menschen waren wohl einfach nicht für solche Gegenden gemacht.

      Elysande verfiel einen Moment in Gedanken. "Und wie gehts jetzt weiter?", fragte der Prüfer etwas stichelnd. Doch als Antwort gab es nur ein "Oh bei den Göttern, komm mit". Darian konnte diese Antwort überhaupt nicht deuten. Aber wirkliches Interesse zeigte er nicht. Wie seine Aufgabe als Prüfer es verlangte, folgte er ihr einfach.
      Er erkannte was sie vor hatte und hievte sie auf seine Schultern, sodass sie an den Köder herankam. Gar nicht so dumm. Aber wirklich viel Aufwand für ein bisschen Leder. Dieser Gedanke kam dem dunkelhaarigen Wuschelkopf. Sein eigenes Vorgehen wäre anders gewesen, viel direkter und weniger überlegt, doch wär das besser?

      "Du solltest schon 2 oder 3 dieser Dinger mitnehmen.", forderte er von ihr im Wissen, dass es für sie besonders unangenehm ist. Die Jagd nach dem Köder dauerte auch nicht allzu lange. Sie schleppten den Köder mit, um ihn am Sumpf auszulegen.
      "Das ist also dein Plan?", stichelte er skeptisch rum, während sein Blick zwischen dem Köder und der jungen Dame wechselte. Ein Griff in seine Jackentasche lies vermuten, dass er wieder eine Zigarette anmachen wollte, doch wurde ihm klar, dass der Qualm die Beute eher verjagen könnte. Etwas genervt von der Tatsache lies er davon ab und wendete sich dem Anwärter zu. "Dann erzähl mal wie du willst deine Beute denn erledigen? So wie es hier aussieht gibt es einige große Viecher und...", Darian biss sich kurz leicht auf die Unterlippe. ...mit Pech auch einen Stamm der Echsenmenschen, führte er in Gedanken fort, während er sich mit seiner linken Hand vergewisserte, dass sein Schwert noch an seiner Seite war.

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    • Elysande
      Sie ekelte sich immens. Mit aller Kraft unterdrückte sie ein Kreischen, als sie auf Darians Schultern die Insekten herunter piekte. Elysande zog so gut sie konnte den Kopf ein und spürte wie einige der Raupen um sie herum herunter fielen. Zwei oder Drei der Dinger würden nicht reichen, dachte sie sich als Antwort auf Darians Worte. Doch sie konnte nicht antworten. Viel zu sehr musste sie die Zähne zusammen beißen um ihrem Terror keinen Ausdruck zu verleihen. Sie nahm so viele in ihre Tasche auf wie sie konnte und bat dann sofort darum herunter gelassen zu werden. Augenblicklich schmiss sie die Tasche erstmal auf den Boden und windete sich und klopfte ihren gesamten Körper ab.

      "Ich spüre es überall kriechen und krabbeln, ich glaube mir wird schlecht." Besonders panisch ging sie mit ihrem Haar um. Sie löste den Knoten in dem sich ihre Strähnen befanden und schüttelte vornübergebeugt ihre Mähne gut aus. Erst nach einer ausgiebigen Kontrolle, ob sie auch wirklich frei von Ungeziefer gewesen ist, konnte es weiter gehen. Bereits jetzt erschöpft entwich ihr ein schweres Seufzen bei seiner Frage nach ihrem Plan. "Du trifft den Nagel auf den Kopf, die Viecher sind groß...", nuschelte sie und zog die Tasche mit den Ködern hinter sich her. "Selbst wenn ich einen davon erwische, auch zu zweit schaffen wir es nicht das Ding durch den Wald zu zerren und selbst häuten kann ich nicht. Ganz davon abgesehen, dass das bei so einem schuppigen Vieh wahrscheinlich ohnehin ungemein lange dauern würde."

      Ein zweites Mal entwich die Luft aus ihren Lippen. Sie hoffte inständig auf ein Bad in der Gilde nachdem sie diese Folter überstanden hat. "Ich möchte eines von ihnen vom Sumpf weglocken und so nah an den Ausgang bringen, wie möglich." Sie tippte auf ihre Peitsche an ihrem Gürtel. "Mit der Peitsche kann ich dann das Maul von dem Ungeheuer zuschnüren und wenn alles gut geht, müsste ein gezielter Schnitt unter die Schuppe in den Hals eigentlich schon reichen." Sie machte eine kurze Pause und blickte noch einmal zögernd zurück zu ihrer Tasche. "So viel zur Theorie. Fühle dich bitte frei mir mitzuteilen wenn du eine bessere Idee hast." Damit begann die junge Frau eine Raupe entsetzlich angewidert auf einen stock zu spießen und warf ihn hinunter in den Sumpf, recht nah an das Dickicht das einige Meter unter Elysandes Füßen lag.
    • Darian Blacksmith:

      Mit der Peitsche also? Was eine ungewöhnlich Waffe. Mit einem skeptischen Blick hört er sich die Theorie der braunhaarigen Dame an. Doch leider würde es so nicht ganz aufgehen. Echsen und gerade die hier meist anzutreffenden Krokodile waren sehr träge Tiere, die selten ihre Heimat verlassen. Bevor wir den aus dem Sumpf gelockt haben, vergehen Tage...

      Um sich von dieser nervigen Warterei zu drücken, musste er sich was einfallen lassen. Er setzte sich auf einen halbwegs trockenen Stein, der nur zur Hälfte mit Moos bewachsen war und lehnte sich zurück.
      "Wenn du mir eins dieser Viecher anschleppst, dann würd ich, als Prüfer mit gutem Willen, dir helfen das Teil in die Stadt zu bringen.", schlägt er ihr gelassen vor, während er nun doch zu einer Zigarette greift und sich diese anzündet. "Klingt doch fair, oder?", fügte er hinzu während er mit einem Auge auf den Sumpf unter dem Abhang schaut. Bereits jetzt sind vereinzelt kleine Bewegungen unter der Oberfläsche des dicht bewachsenen Sumpfes zu erkennen. Mindestens eine Echse hat den Köder bereit entdeckt.
    • Elysande
      Skeptisch zog Elysande eine Braue in die Höhe, als Darian freundlicherweise seine Hilfe anbot beim Schleppen. Ihre Augen glitten über seinen Oberkörper. Er hatte eine sportliche Statur, war nicht klein gewachsen und hätte sicherlich bedeutend mehr Kraft im Leib als das junge Mädchen selbst. Dennoch bezweifelte sie ein wenig, dass er in der Lage dazu wäre das Reptil erschlafft und unhandlich davon zu tragen. Gerade die vielen Abhänge rauf zu ziehen. "Hm...", machte sie nachdenklich und beobachtete ebenfalls wie zumindest eine Echse bereits recht interessiert an dem hingeworfenen Köder gewesen ist. Ungeniert legte Elysande dabei die Hand an seinen Oberarm und erfühlte darunter seine Muskeln. "Ich bin ganz ehrlich, ich denke nicht, dass du so ein Vieh hier aus dem Wald heraus schleppen kannst. Ich denke immer noch wir müssen es so lange wie möglich am leben lassen." Frustriert seufzte die braun-haarige. "Erinnere mich bitte daran, dass ich mir von jemandem das Häuten beibringen lasse."

      Sie sah mit an, wie die Echse zufrieden an dem Stock nagte und die seltene Raupe verspeiste. Immerhin bekommt dieses Geschöpfe noch eine leckere Mahlzeit, bevor es sterben muss, schoss es der jungen Dame in den Kopf und nicht minder angewidert als beim ersten Mal spießte sie die zweite Raupe auf einen Stock und warf sie nun noch ein bisschen dichter von sich. Darian hatte recht. Das Tier war träge. Sehr sogar. Es bewegte sich nur schwergängig und rutschte auch einige Male auf dem Abhang wieder herunter. Doch es machte sich nicht so schlecht wie erwartet. "Hey schau mal, vielleicht haben wir ja wirklich Glück mit dem hier! Wenn wir es allein schon bis zur Lichtung schaffen würden, wäre uns schon sehr geholfen!"

      Elysande hatte viel und ausgiebig (und gerechtfertigt) über den schwarz-haarigen Mann gemeckert, als sie aufeinander getroffen sind. Doch letzten Endes war sie doch recht froh um seine Gesellschaft. Komplett allein in diesem Tümpel hier zu sitzen hätte wahrscheinlich bereits zur Folge gehabt, dass sie das ganze Unterfangen abgebrochen hätte und wieder ihr Glück als irgendeine Konkubine versucht hätte. Wenn alles gut gehen würde und sie mit besserer Laune diese schreckliche Arbeit nach einem Bad endgültig abgeschlossen hätte, würde sie sich noch einmal flüchtig bei ihm bedanken. Vorausgesetzt sie vergaß es nicht.

      "Na komm schon, mein Großer!", feuerte sie das Wesen an, das sich mühselig nach oben kämpfte, um an die köstliche Raupe zu kommen. "Du schaffst es! Die große, köstliche Raupe wartet nur auf dich!" Um die Echse noch weiter zu animieren spießte Elysande das nächste Insekt auf und legte sich auf den Boden, um mit heruntergelassenem Arm verführerisch mit dem Köder vor der Nase der Echse zu schwenken.
    • Darian:

      Die Worte des Mädchens verletzten seinen Stolz. Na klar konnte er das! Als er bei der Gilde anfing, hatte er doch die gleichen Anfängerquest gemacht. Er blickt kurz in die Ferne und sieht ein Bild von damals vor seinen Augen. Wie er und seine drei Kameraden zwei dieser Biester gefangen hatten, rumtollten und auch wie er sich mit dem Krokodile auf seiner Schulter mehrmals auf die Fresse gelegt hat. Als er daran dachte, wie es seinen Kameraden heute erging, verflog die Süße dieser Erinnerung allerdings sehr schnell. Für einen Moment biss er auf den Filter seiner Zigarette.

      "Es war nur ein Angebot. Mach was du willst.", antwortete er gleichgültig. Die Erinnerung zeigte ihm wieder, dass es ganz gut war einen gewissen Abstand zu Leuten zu wahren. Diese Warterei auf das doofe Krokodil nervte ihn nun genauso wie diese Anfeuerungsrufe. Das hier ist doch kein Sing- und Tanzverein. "Dann beeil dich mal. Ich warte am Waldrand auf dich. Du hast eine Stunde Zeit. Ansonsten fällst du durch.", fügte er streng hinzu während er vom Felsen aufstand. Er klopfte schnell seine Hose ab und verschwand ohne ihr einen weiteren Blick zu schenken.

      Auf dem Weg zurück folgte Darian den markierten Bäumen, bis er den Wald erreichte. An einem trockenen Platz mit festem Boden machte er es sich gemütlich. Er lehnte sich an den angrenzenden Baum und dachte nochmal über seine Kameraden von damals nach.
    • Elysande
      Fast - fast! - hätte sie angefangen etwas weniger schlecht von Darian zu denken. Ein Umstand den er nicht zu ertragen schien. Sich über ein paar Stunden hinweg zu benehmen muss ihm furchtbare Schmerzen bereitet haben. Noch immer auf dem Boden liegend sah sie ihm fassungslos hinterher. „Was?!“ Hatte er sie nicht mehr alle? Wie sollte sie das denn alleine meistern und dann auch noch in einer Stunde? Hatte sie so sehr seinen Stolz verletzt, weil sie ihm nicht zutraute dieses Gewicht schleppen zu können? Beleidigt schoss sie den Stock mit der Raupe einfach herunter. Er war das einzige, was sie im entferntesten ermutigt hatte weiter zu machen. Alleine in einer Stunde würde sie das doch niemals schaffen. Sie war auch ganz bestimmt nicht gut genug im Kampf um da jetzt einfach herunter zu springen und da durch zu fetzen.

      Entmutigt und beleidigt ließ sie sich auf den selben Stein fallen, auf dem er gesessen hat und sackte einfach in sich zusammen, das Gesicht in die Hände gestützt. Sie hatte am Ende des Tages wahrscheinlich doch recht. Elysande schien wirklich nichts alleine hinzubekommen. Sowohl CC als dieser blöde Darian hatten diese Aufgabe behandelt wie einen leichten Einstieg. Die Augen der jungen Frau flogen noch einmal kurz zu der Echse, die nun wieder abrutschte bis ganz zum Boden. Wie konnte das denn so einfach sein? Die Viecher sind bereits ohne Schwanz doch größer als sie und wahrscheinlich fünf Mal so schwer. Was hatten sie denn für andere Aufgaben, wenn das schon die „Babyquest“ gewesen ist? Eigentlich besser so, wenn sie direkt aufgab. Es machte doch ohnehin keinen Sinn.

      Elysande hasste das. Für einen kurzen Moment hatte sie sich wirklich gut gefühlt, hatte sie geglaubt sie kommt auch alleine zurecht. Für einen Moment hat sie gedacht die könnte es einem imaginären Publikum aus Menschen, die sie je nichtsnutzig genannt haben, stolz unter die Nase reiben. Doch das wird wohl nichts… Niedergeschlagen griff sie nach ihrer Tasche. Sie hatte Geld ausgegeben für die Reise hier hin, für ein neues Messer und andere Kleinigkeiten, die sie gebrauchen könnte, sie hat dich die Kleidung mit Schmutz besudelt und ihre Tasche war wahrscheinlich komplett ruiniert.

      Wütend sprang sie auf die Beine und wollte ihre Tasche mitziehen, doch konnte sie sie nicht anheben. „Hm?“ Sie wirbelte den Kopf herum und erkannte ein großes Echsenungetüm, das sich an ihre Tasche klammerte. Elysande rutschte augenblicklich das Herz in die Hose und als sie das zweite, dritte und vierte Ungetüm auf zwei Beinen um sie herum entdeckte, löste sich endlich der Schrei, den sie die ganze Zeit über unterdrücken konnte. Sie opferte bedenkenlos ihre Tasche und versuchte schnell davon zu kommen auf die kleine Lichtung rauf, doch die Echsen kamen ihr sogleich nach.
    • Darian

      Aus der Richtung aus der er eben noch kam, konnte Darian einen Schrei wahrnehmen. Er riss seine Augen auf und blickte in jene Richtung. Seine Hand legte sich geflexartig um den Griff seines Schwerts.
      Erst jetzt bemerkte der gedankenverlorene, junge Mann, dass nicht er in unmittelbarer Gefahr war, sondern vermutlich sein Prüfling.

      Zeit für Vorwürfe weil er sie nicht hätte allein lassen dürfen, gab es nicht. Er springt auf und macht sich schnell wieder auf den Weg zurück. Vorhin erst hatte er die Vermutung aufgestellt, dass Echsenmenschen hier hausen könnten und als er ankam, wurde schnell klar, dass er Recht hatte. Im Gegensatz zu normalen Reptilien waren Echsenmenschen gerissener. Sie entwickelten einen Jagdinstinkt und griffen meist in Gruppen an.

      Er blickte zu Elysande hinunter und entdeckte wie sie diese Viecher verfolgen. Einige der Echsenmenschen waren noch kleiner als sie. Nur einer von ihnen schien ausgewachsen zu sein und circa die Größe von Darian zu haben.

      Er sauste die Lichtung hinab und blickte kurz zu Elysande rüber. "Wie unfair du hast ohne mich den ganzen Spaß.", scherzte er und zog sein Schwert. Einige der Echsenmenschen blieben kurz stehen. Nur einer der kleinsten Echsen sprang auf Darian zu. So wohl der Köpf als auch sein Körper des kleines Wesens fielen anschließend leblos zu Boden. Grünes Blut platscht gegen den Stein auf dem Elysande eben noch saß.
      "Willst du nen kleinen oder nein großen?", fragte sie Darian unbeeindruckt von dem Blut oder den Kampf während er weiter auf die Gegner blickt.
    • Elysande
      Wie aus dem Nichts waren diese Echsen aufgetaucht und wie aus dem Nichts erschien plötzlich auch Darians schwarzer Schopf in ihrem Sichtfeld. Die junge Frau war noch gänzlich verstört, sie wusste kaum wo oben und wo unten gewesen ist, als der erste Kopf dieser Biester rollte. Fassungslos starrte Elysande auf den leblosen Echsenleib. Seine Muskeln zuckten noch und das Blut des Biests bedeckte den Waldboden. Darians Schwert war einfach durch den schuppigen Körper gegangen. "Ich... ich..." Um sich selbst aus der Starre zu lösen, schüttelte die Dame den Kopf und griff nach ihrer Peitsche. Das sind auch Echsen. Sie musste sowieso Echsen töten, nicht wahr? Sie umfasste den Griff ihrer Peitsche und schlug damit zwei der fauchenden Echsen ein wenig zurück. "Ich nehme die beiden...", erklärte Elysande noch immer ein wenig durcheinander.

      Sie hatte bisher noch nicht oft ihre Peitsche gegen lebende Gegner benutzt, allerdings funktionierte ihre Technik recht gut. Geschickt schlug sie die Peitsche auf den Boden und nutzte den Schwung, damit das Seil sich um den Hals des Echsenmenschen wickelte. Als nächstes zückte sie das neue Messer, das sie sich dafür geholt hatte. Das Reptil zappelte und versuchte sich auf dem Griff zu befreien, doch Elysande zog es zu sich und rammte ihm das Messer durch den Schädel. Das Blut spritzte überall hin und besudelte ihre Kleidung. Die restlichen Echsen stellten auch kein Problem sobald der erste Schock überstanden gewesen ist. Doch Elysande strengte der Kampf dennoch an.

      Schwer atmend plumpste sie auf den Boden, als sie dem letzten von ihnen den Hals geöffnet hatte. Das war... furchtbar. Elysande schaute an sich herunter. Ihre Hände zitterten leicht, weil sie das Messer so fest umgriffen hatte, dass sie den Druck des Griffes noch immer in ihrer Handinnenfläche spüren und sehen konnte. "Sie kamen aus dem nichts", nuschelte sie und schaute erneut zu Darian. Es war nur allzu offensichtlich, dass ihn diese Situation kalt ließ. Und sicherlich war das sehr gewöhnlich. Wobei, eher noch eine sehr einfache Aufgabe. Elysande fühlte sich sehr entmutigt. Sie ging zu den leblosen Körpern. Sie waren ekelhaft. "Es ist noch keine Stunde vergangen", sagte sie und blickte zu ihrem Prüfer, um seinen Zuspruch zu erhalten. "Dann ist es... geschafft, oder? Das reicht doch, nicht wahr?"
    • Darian

      Die junge Anwärterin hatte zunächst noch einige Probleme. Doch sich ihr Blick vom ersten toten Reptil löste, so schienen auch ihre Hemmungen wie weggeblasen zu sein. Ihre Waffe war also eine Peitsche. Sehr ungewöhnlich, so erachtete es Darian. Eine solche Waffe hatte er noch nie gesehen. Erst recht nicht in den Händen einer so unscheinbaren, jungen Frau.

      Während sie sich entschloss, sich zwei von den Echsenmenschen zu stellen, behielt Darian die anderen im Auge. Seine Erfahrung ließ ihn schnell erahnen, wer als nächstes angreifen würde. Er wartete gespannt den nächsten Zug der Echsen ab und zerlegte sie nach und nach. Mit einem Auge behielt er die Situation um Elysande im Auge. Schließlich musste er sich auch um sie kümmern.
      Er bemerkte ein blutigen Zusammenstoß zwischen Elysandes Messer und dem Schädel einer Echse. Durch jene Situation abgelenkt, erwischte ihn der Anführer der Echsenbande auf dem falschen Fuß. Ein plötzlicher Ansturm gefolgt von einigen Krallenhieben konnte Darian zwar noch geschickt ausweichen. Beim letzten Schlag jedoch bemerkte er zu spät, dass er in die Ecke gedrängt wurde. Einer der klauen des Monsters streifte seine Wange, während er die andere mit seinem Schwert parierte. Mit einem Tritt lies er das Monster zurück weichen. Sein Blick wurde etwas strenger, während das Blut anfing seine Wange hinunter zu laufen. Fokussiert auf den Kampf unterliefen ihm keine Fehler mehr und die "Zu groß gewachsenen Kröten.", wie er sie bezeichnete, wurden nach und nach ausradiert, bis die übrigen 3 ihre Beine in die Hand nahmen.

      Als die Feinde in die Flucht geschlagen wurden, blickte er zu Elysande hinüber. Sie saß bereits auf dem Boden. Erschöpft und auch ein bisschen entmutigt. Darian fuhr sein Schwert wieder in die Scheide, ging einen Schritt auf die Leichen der Monster zu und hievte eins von ihnen auf seine rechte Schulter. Anschließend packte er sich das nächste und drückte es sich zwischen seinen linken Arm und seine Achsen. "Ich denke du hast bestanden.", gibt er ihr ruhig zu verstehen, während er sich wieder zu ihr wendet. "Die beiden sollten dem Schneider doch reichen?", fragte er und blickte die junge Dame an, während wie ein Fluss aus Tränen eine rote Flüssigkeit seine Wange hinunterfloss.

      Der Weg führte die beiden zum Schneider der seine Belohnung an Elysande übergab und anschließend zum kuschelig, kleinen Gasthaus der Gilde. Darians Klamotten sind durch den Vorfall ramponiert. Einige Löscher durch die Krallen der Monster so wie bereits eingetrocknetes Blut zierten seinen Mantel. Ihn machte das nicht so viel aus. Doch C.C fiel das sofort. Bei einer solchen Mission so viel Aufwand? Das verwunderte sie.
      "Naa und was hat euch denn so aufgemischt?", fragte sie frech, während sie noch eines der Gläser polierte. Ihr Blick fiel zum jungen Mädchen. "Hast du den Auftrag erfüllt?", fragte sie etwas neugierig. Schließlich war ein ramponierter Prüfer meist ein schlechtes Zeichen.