RPG Cybergirl Warriors - Operation Osaka [Taru & Karuh]

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    • RPG Cybergirl Warriors - Operation Osaka [Taru & Karuh]

      Cybergirl Warrior - Operation Osaka

      17.10.2076
      Osaka Innenstadt 22:40 Uhr
      Sream Wave

      Das Nachtleben in der Stadt war schon immer ein äußerst buntes und aktives gewesen. Das hatte sich auch in der heutigen Zeit nicht verändert. Überall Lichter, bunte Tafeln mit Werbung, Schriftzeichen der Läden und digitale Schaufensterchen blitzen und blinkten überall in dem Viertel. Es war zwar deutlich weniger los, als tagsüber, aber die Leute tummelten sich überall zu kleinen Grüppchen, standen herum, beobachteten, oder sprachen miteinander. Jeder wollte nun seinen Spaß haben, nachdem der harte Arbeitstag hinter sich gelassen wurde.
      Aber viele begannen nun erst mit ihrer Arbeit. Seriös oder Unseriös. Besonders Nachts war das Paradies für Kriminelles Pack eröffnet. Das erhöhte meist auch die Präsents von Sicherheitsbeamten und Polizei. Ständig gab es irgendwo Ärger. Diebstahl, Drogen, Mord, alles war dabei. Es hatte sich zu damals nichts geändert, es war nur bunter als zuvor. Mehr Möglichkeiten.
      Möglichkeiten, die noch heute einigen den Verstand zu rauben schienen.

      Seufzend stiefelte Scream durch eine der belebten Straßen. Sie war als Cybergirl nicht zu erkennen, dank ihrer ausgeklügelten Tarnung, welche sie im Normal Mode auch häufig so aussehen ließ. Abgesehen von den Stiefeln vielleicht, und einigen minimalen Veränderungen ihre Headsets. Und das konnte sich jetzt im Cybermode eh verändern. Zum Spaß war sie allerdings nicht hier. Wieder ein Einsatz. Das Lotterleben frei Schnauze war vorbei, aber die Bezahlung um so besser. Nur selten musste sie noch haufenweise Stellen Gesuche abklappern, um sich über Wasser zu halten. Wenn sie Extra arbeitete, dann als zusätzlicher Nebenverdienst, den sie irgendwo anlegen wollte.
      "Ähm, Trix? Wo zum Teufel bin ich hier?", fragte sie, und sah sich um. Sie sollte zum Eingang von U-Bahn Schacht 13. Hier gab es aber keine U-Bahn Zugänge. Nur Fressbuden, und Kaufhäuser. Und irgendwelche Schuppen, wo schmutzige Geschäfte abgewickelt wurden.
      Über Funknetz meldete sich Trix. "Bist du schon wieder falsch abgebogen? Ich sagte doch, am Ende der Straße nach Links! Und dann 150 m geradeaus bis zum Zugang 13."
      Es klang weder groß verärgert, noch genervt. Sie sprach eher neutral und blieb gelassen. Vermutlich hatte sie es auch schon erwartet. Kizuna konnte sich sogar in einem Haus mit nur einem geraden Gang verlaufen. Orientierungstechnisch eine glatte 6 Minus mit Gewitterwolke auf der Noten Skala.
      "Ich bin Links gegangen, verdammt. Und dann war da eine Mauer. Also bin ich solange rechts an dieser vorbei,bis ich links abbiegen konnte. Und dann bin ich geradeaus weiter. Hmmm, hier sind Fressbunden. Jim`s Beamsüppchen und Akos Netzwerke. Ist das in der Nähe?", erklärte Sream und rieb sich den Kopf.
      "Nein. Du bist exakt in die Gegenrichtung gelaufen. Wie auch immer du das geschaft hast. Also, dreh dich um, und folge dem Weg zurück. Ich sehe dich auf dem Display. Folge einfach nur meinen Anweisungen. Ich schicke dir Verstärkung."
      "Nicht nötig. Sie soll am Ausgang Station 14 bleiben, falls unser Zielobjekt flüchtet. Wenn ich erstmal da bin, ist das ja kein Problem mehr, hihi."
      Fünfzehn Minuten später hatte Trix aufgegeben. Irgendwie war Sream bis Station 12 gelaufen, und fuhr jetzt mit der U-Bahn zu Nr. 13. Dort stieg sie aus und sah sich um.
      Irgendwo hier trieb sich eine kriminelle Cybertussy rum, die irgendwelche Typen abschleppte, um sie danach zu killen. In der Zeitung betitelte man einen unbekannten U-Bahn Killer, der Männer ausraubte und bestialisch zerstückelte. Ziel war es, sie aufzuspüren und in den Schacht zu treiben. Von Station 14 aus sollte dann die Verstärkung anrücken und den Fluchtweg blockieren. Der Rest würde sich zeigen. Festnehmen oder terminieren. Es gab nur diese Optionen. Und das möglichst, ohne das Bahnnetz zu zerlegen.
      "Ich orte ein Cybersignal. Sie hat sich gerade verwandelt. Eingrnzung läuft. Begib dich nach Norden ... NACH NORDEN, nicht nach Westen ...." "Okay." ".... ja, diese Richtung. Beweg dich schneller. Sie scheint auf den Weg nach draußen zu sein. Sicher hat sie ein Opfer gefunden und will mit ihm zu den ruhigeren Bereichen."
      "Stärke des Signals?" "Schaut nach einem Ultra Level aus. Allerdings wohl erst im Anfangsstadion." "Gut, mit der werd ich leicht fertig." "Vorsicht, Scream. Auch niedrigere Level können gefährlich sein. Ihnen steht in der Regel nur etwas weniger Kraft und Output zur Verfügung. Verlasse dich niemals nur auf deinen Mega Status." "Jaja. Vertrau mir einfach. Von so einer Verbrecherin lass ich mir doch nicht das Handwerk legen."
      Trix antwortete darauf nicht. Jeder Stadtplan hätte Scream vermutlich gefährlicher werden können, aber das war hier unwichtig.
      Sie näherte sich dem Ziel.
      Scream hörte einen Schrei. Hier unten war nicht viel los. Und in diesem Bereich war es recht still. Hier ging es zu Wartungsräumen und Lagerbereichen. Kaum ein Fahrgast verirrte sich hierher. Deshalb konnte sie sich wohl auch ungesehen verwandeln und ihr Opfer herschleppen.
      "Hier Scream - beginne jetzt mit dem Angriff!", meldete sie sich per Commlink und stürmte los. Sie rannte um die Ecke und blieb stehen. Vor ihr stand das Cybergirl.
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      Verdammt, sie war zu spät. Weiter hinten lag bereits ein weiterer Toter. In drei Teilen. Sie selbst hielt noch die Geldbörse in den Händen und einen teuren Aktenkoffer. Den könnte sie teuer verkaufen. Raubmord.
      "Stehen bleiben! Im Namen von EZ - du bist festgenommen!", rief Scream und zeigte mit dem Finger auf die Mörderin, die grinsend anfing zu lachen.
      "Bist du hier die Cosplay Polizei, oder auch nur ein armseliges Cybergirl? Haha. Mit so einem Zwerg wie dir werd ich doch jederzeit fertig!"
      Sie fuchtelte mit einer leuchtenden Klinge herum. Scream setzte einen Schritt nach hinten. "Z-z-zwerg? Das sagt ausgerechnet eine, die Ka-Katzenohren hat! Ich hasse Katzen! Die Kratzen. Und du bist nicht besser!"
      "Hör auf zu labern, und geh mir aus dem Weg. Ich hab besseres vor, als mit Kindern zu spielen."
      Sie griff an und Scream wich aus. Dabei knallte sie mit dem Kopf gegen eine Wand. "Auuuuu....", quietschte sie und rieb sich den Schädel.
      Die andere lachte. "Adios, du Memme!", dann rannte sie los, bog in den Tunnel und aktivierte Beinbooster, mit denen sie schneller laufen konnte.
      Scream setzte nach, stand im Tunnel und blickte in die schwarze Leere. "Uiii, die ist schnell. Z-Zielobjekt flüchtet wie erwartet nach Station 14. Ich verfolge sie jetzt."
      "Verstanden.", kam es von Trix zurück.
    • 17.10.2076
      Osaka Innenstadt 22:40
      Sweetheart

      "Hier Sweetheart. Bin Position." Normalerweise würde Scream den Job alleine durch ziehen. Aber sie alle kannten ihre unglaubliche Superheldenfähigkeit sich auf einer Geraden zu verlaufen. Aber auch die anderen können Eigenarten.

      Sweetheart hatte als Setsuko eine süße Maus kennen gelernt und wollte mit der Cheerleaderin in ihrem Alter einen schönen Abend mit der Aussicht auf mehr verbringen. Es war ein goldener Herbst und nochmal warm geworden. In ihrem schwarzen Minirock sowie passenden Top und High Heels hatte sie sich auf den Weg zum Date gemacht. Sie wollten nur unschuldig was essen. Tja. Daraus ist nichts geworden. Setsuko musste ihr Date absagen, weil Trix sich eingemischt hatte. Es gab Mal wieder ein Auftrag. Was auch sonst. "Meine Fresse. Gönnst mir noch nicht Mal Zeit mit einer süßen Schnitte, Trix." Doch das war das übliche meckern von ihr. Sie kannte ihre Pflicht und auf dem Weg zu Station 14, hatte sie sich in einer Seitengasse in Sweetheart verwandelt. Die Wut brodelte schon die ganze Zeit unter ihrer Haut.

      Und so wartete sie im Gang. Hörte die Unterhaltung zwischen Scream und Trix. Auch das war typisch. Sweetheart grinste. Die Navigation würde sie der KI überlassen, denn sie kannten alle Scream. Auch hatte sie den verbalen Austausch zwischen ihrer Kollegin und ihrem Ziel gehört. In ihren Händen hatte sie ein paar Steine. Grinste leicht, als ihr Ziel ankam. "Da bist du ja endlich. Die Party ist vorbei." Und sie warf die Steine dem gegnerischen Cybergirl entgegen. Nur, um selbst nach zu setzen. "Du hast mein Date für heute versaut, kleines." Knurrte sie wütend. Sweetheart fing an zu springen und sprang ab. Ihr Plan war es, sie mit ihren Fäusten zu treffen.



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    • U-Bahn Tunnel

      Im letzten Drittel des Tunnels traf Sweatheart dann auf die Streunerin, die soeben noch kaltblütig einen Unschuldigen ermordet hatte. Mit ihren Boostern hatte sie die Strecke schnell hinter sich gebracht und fand sich überraschend in einem Steineregen wieder. Trotzdem schaffte sie es, den Wurfgeschossen auszuweichen, da sie diese bereits vorahnen konnte, auch wen n die Lichtverhältnisse hier eher schlecht als recht waren.
      "Steh mir nicht im Weg, sonst bist du die nächste Leiche!", konterte sie und landete wieder auf dem Boden, nachdem sie seitlich an den Wänden abgesprungen war, als sie den Steinen auswich.
      Zwei Angriffen konnte sie so ausweichen, aber der Dritte war ihre Gegnerin selbst, die nun rasant auf sie zu kam, und mit den Fäusten ausholte. Die Streunerin zückte ihr Schwert und wehrte die Attacke ab. Klinge prallte auf Klinge. Dann ein Faustschlag und die Streunerin wurde getroffe, segelte etwas zurück, fing sich aber mit ihren Boostern und kam ein Stück schlitternd zum stehen.
      "Nicht übel ....aber probier das hier mal, du hässliche!", kläffte sie entgegen und feuerte mit ihrem Energieblaster. Mehrere blauleuchtende Geschosse feuerte sie so auf die Linke Seite, lief los, um Mittig oder Rechts dann mit dem Schwert zuzuschlagen. Sie wollte aus dem Tunnel raus, ehe man sie festsetzen würde. In einem Beutel hatte sie noch das Diebesgut, das um sie herumschwang. Ein wenig wurde sie dadurch schon eingeschränkt, aber sie musste ja nur fliehen können.

      "Trix hier. Die Analyse der Steinwürfe ergab, das sie Attacken voraussehen kann. Du solltest auf Nahkampf bleiben, und schnell handeln. Ein direkter Schlag auf ihren Kopf könnte sie eventuell schwer schädigen. Sie wird ihre Booster danach mit einer Chance von 7 Prozent kurzfristig nicht einsetzen können, bis sie ihr Gleichgewicht wieder hat.", melete sich der Cyborg über Commlink bei Sweatheart.
      Eine mögliche Strategie, den Gegner zu verwirren und dann Schachmatt zu setzen.


      Sream Wave

      Sie rannte als wäre der Teufel hinter ihr her. Dabei achtete sie nicct mal groß auf den Weg, da sie eh kaum etwas erkannte. Dank ihrer Cyberaugen sah sie aber mehr als nur Dunkelheit. Keine Nachtsicht, aber verbesserte Lichtaufnahme. Eigentlich war sie dennoch nur auf das Laufen konzentriert,und schien dabei nicht mal vom Weg abkommen zu können. Dachte sie zumindestens.
      Mit einem guten Lauftempo polterte sie eine Treppe am Tunnelrand hinauf und krachte gegen eine Stahltür, die direkt aus den Angeln flog.
      "Puuuffff..." Die Tür schepperte ein paar Meter weiter auf den Boden und Scream lag bäuchlings vor dem Ausgang des Fluchtweges.
      "Uuuuuuhhhhhhh ..."
      Ein Fahrradfahrer, der an der Straße vorbei fuhr, hielt erschrocken an und fragte sofort, ob alles Inordnung sei.
      Mühselig rappelte Scream sich auf, klopfte sich den Staub ab und salutierte dann zum Radfahrer. "Alles Bestens. Ich muss dann gleich weiter. Haben sie noch einen schönen Tag!"
      Sie verschwand wieder im Tunnel und rannte zurück in die Richtung, aus der sie kam. Trix musste sie stoppen und umlenken, aber danach ging es tatsächlich ohne weitere Zwischenfälle weiter. Trix selbst ordnete bereits ein Spurenbeseitigungs Kommando an, welche die zerlegte Tür ersetzen und einbauen würden.
      "Trix, wie weit ist es noch?", fragte Scream. "Etwa 700 Meter. Der Gegner wird noch immer an der Flucht gehindert!"
      "Sehr gut." Sie bereitete sich darauf vor, eine Attacke aus dem Hinterhalt zu starten.
      Der Abstand schmolz in Sekunden. Sie brauchte zwar auch min. 10 Sekunden für 100 m, aber dafür ging ihr nicht die Puste aus und sie konnte das Tempo beibehalten. Eine gute Minute noch, und sie hat ihr Ziel erreicht.
    • Sweetheart

      Die Berserkerin grinste. "Versuch es doch. Du wirst sehen, dass ich nicht so leicht zu töten bin." Das war eine ihrer Stärken. Eine gottverdammte Zähigkeit, welche sie sich über die Jahre hinweg antrainiert hatte. So hält sie einiges aus. Dass die andere ihren Angriffen ausweichen konnte war überraschend. Schließlich hatte sie die Steine mit Schmackes geworfen. Und dazu noch mehrere auf einmal. Vermutlich hat sie ein Upgrade, welches ihr beim ausweichen hilft. Als die andere sie mit ihren Schwert Angriff, nutzte sie ihre Parierklinge. Sie spürte wie ein Teil der kinetischen Energie absorbiert wurde. "Mehr hast du nicht drauf, Schlampe?" Kam es grinsend von Sweetheart. Und da wurde sie auch schon beschossen. Nur braucht sie keine Geräte oder Fähigkeiten in auszuweichen. "Ich weiß, Trix. Halt dich bitte raus." Knurrte sie subvokal in die interne Kommunikation. Man konnte die Wut raus hören. Und was den Beschuss betrifft? Sweetheart stürmte einfach nach vorne und als ihre Gegnerin ausweichen sollte, so griff sie nach ihrem Bein und schleuderte sie gegen die Tunnelwand. "Ich dachte du hättest mehr drauf. Richtig langweilig mit dir." Sie legte den Kopf schief und ging weiter auf sie zu. "Wo bleibt Scream? Ist sie wieder in die falsche Richtung gelaufen?" Kam es von ihr subvokal. Sie braucht jemanden, der zur mit der streunerin den Fluchtweg abschneidet. "Komm schon. Du hast mehr drauf, als dieses bisschen nutzlose Zeug." Kam es laut von ihr.



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    • Die Streunerin wurde wütend. Aber sie schien auch etwas verzweifelter zu werden, da sie hier ein stärkeren Gegner vor sich hatte. War ihre Raubtour hier zuende? Das durfte sie nicht zulassen. Sie musste auf eine Fluchtchance warten und dann mit Volldampf irgendwo in die Menschenmenge rein, sich verwandeln und untertauchen. Oder eine Geisel schnappen.
      Die Waffenhiebe tauschten sich noch einigemale aus, und auch die Geschosse fanden ihren Weg, meist in die Wand vom Schacht, was Löcher und Mauerwerkssplitter verursachte.
      Kurz dachte sie sich, zurück in den Tunnel und irgendwo durch eine Seitentür. Sie war sicher schneller als diese garstige Nervensäge.
      Aber auch der Plan ging sofort den Bach runter, als tapsige schnelle Schritte sich näherten, und das kleine Ding von der letzten Station wieder auftauchhte. Noch so ne Nervensäge die man nicht los wurde.
      "Du schon wieder! Lasst mich doch in Ruhe. Was mischt ihr euch da ein. Die Kerle haben es doch verdient!", keifte die Streunerin.
      Scream kam langsam zum stehen.
      "Kein Macht den Verbrechern! Wir mischen uns ein, weil wir den Auftrag haben. So einfach ist das. Und jetzt ergib dich, oder wir müssen dich zwingen!", erwiederte Scream.
      Die Streunerin feuerte und Scream sprang flink zur Seite. Die Gegenattacke ließ nicht lange auf sich warten. Scream feuerte ein paar Wave Bomben ab, die sich der Streunerin aus mehreren Winkeln näherten. Zwein konnte sie ausweichen, die Dritte traf, und der Druck schleuderte sie heftig an die Tunneldecke, danach polterte sie unsanft zu Boden, schüttelte sich kurz um wieder einen klaren Kopf zu bekommen und rappelte sich wieder auf.
      Scream stand frech grinsend mit den Händen in die Hüfte gestemmt auf der Magnetschiene. "Ha, ergibst du dich jetzt? Sonst wird das nächste Geräusch wesentlich unangenehmer für dich ausfallen! Und Sweetheart ist ja auch noch da."
      Die kam gerade auf die Streunerin zugestampft.
      Alles auf eine Karte. Sie wollte garantiert nicht im Knast landen. Sie wusste, das es Cybergirl Jäger gab. Sicher arbeiteten diese beiden für die Polizei oder einer ähnlichen Behörde. Aber nicht mit ihr. Sie würde sich jetzt durch eine der Damen den Weg nach druaßen freikämpfen. Sie schrie wütend auf, drehte sich, ging in Stellung und settzte alles auf die Turbobooster, hielt das Schwert nach vorn gerichtet und den Blaster, den sie jetzt auf Dauerfeuer entlud, und mit Karacho auf Sweetheart zusauste. Sie würde sich notfalls durch deren Körper schneiden wenn es sein müsste.
      Scream erkannte es möglicherweise, war aber eher mit einer Reaktion dabei. Zwei Wave Bomben folgten der Streunerin, die geradewegs auf Sweetheart zustürmte.
      Irgendwie geschah dann wohl alles Gleichzeitig. Als die Streunerin von Sweet erwischt wurde, trafen auch die Wave Bomben ihr Ziel, diesesmal mit einer Schalldruck Explosion. Sicher war das noch in der nahen Station zu vernehmen. Staub wurde aufgewirbelt. Es klang dabei so, als wären zwei große illegale Böller zu Silvester in einem Gully hochgegangen.
      Vielleicht war das etwas zu heftig gewesen. Ob Sweet auch was abbekommen hatte?
    • Sweetheart

      Die gute Sweetheart hatte etwas abbekommen, doch sie steht da, als ob nichts wäre. Mit ihrem rechten Arm hielt sie die streunerin in der Luft und rammte sie erneut gegen die Wand vom Tunnel. In der linken Hand hielt sie das Handgelenk mit dem Schwert. Und ihre Augen glühten förmlich. Man sah ihr an, dass unter der Oberfläche eine Wut brodelte, die man nicht erfassen konnte. Mit ihren Rechten Fuß holte sie aus und brach der streunerin erstmal das linke Kniegelenk. "Das war für die Raubzüge." Dann machte es nochmal knack, als sie ihr die Handgelenke brach und die Schwerter auf den Boden fielen. "Das war dafür, dass du meine Freundin Scream beleidigt hast." Ihre Rechte Hand hielt den Hals von der streunerin fest. "Du hast zwei Möglichkeiten, dich zurück zu verwandeln. Ich kann dir hier und jetzt die khke rausreißen und von deinem Blut trinken. Oder aber du verwandelst dich zurück und kapitulierst. Für die Menschen, die du ermordet hast, wirst du für uns arbeiten und es wieder gut machen. Du wirst Buße tun. Wie du es machen willst, liegt an dir. Nur entscheide dich jetzt." Sie sah der streunerin scharf in die Augen. Sie hat kein Problem damit, ihr die Kehle raus zu reißen. Nur das mit dem Blut trinken war etwas geblufft. Und siehe da, es hat gewirkt. Die streunerin verwandelt sich zurück. "Trix. Hier ist Sweetheart. Ziel wurde erfolgreich gefangen genommen. Erbitte Abholung und medizinische Versorgung."



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    • Scream kam zu Sweetheart gelaufen und blieb stehen. Sie hatte wohl nicht viel abbekommen. Und die Kriminelle? Die hing quasi han ihrer Hand an der Wand. Ihr Körper war lädiert. Die Rückverwandlung hatte die wohl zuvor zerstörten Knochen wieder in die ursprüngliche Position gebracht, aber die Zellen dort wurden dadurch am meisten beansprucht. Das dürfte noch eine Weile schmerzhaft sein.
      Die Gegnerin hatte kapituliert und sich ihrem Schicksal ergeben. Arbeiten würde sie sicher nicht für EZ. Das war oder wäre auch nicht nötig. Aber vielleicht würde sie nach einer gewissen Verwahrungszeit und einem Hilfsstart etwas anders über ihre vergangenen Taten denken. Es gab immer eine zweite Chance, selbst durch ein Cybervirus zerstörtes Leben, irgendwie noch eine gerade Bahn zu finden.
      Bereits 10 Minuten später fuhr ein schwarzer Transportwagen vor, und die Streunerin wurde verfrachtet. Damit war der Auftrag erledigt. Wieder eine Kriminelle aus der Welt geschaft und dazu noch ein Sümmchen verdient.

      Kurz darauf hatte Kizuna ihren CM beendet und streckte sich. Gemeinsam mit Setsuko, die sie häufig Set oder Suko in Kurzform nannte, verließ sie den Tunnel und wie normale Bürger marschierten sie aus der U-Bahnstation wieder hinauf in das städtische Nachtleben. Sie fielen gar nicht weiter auf, zwischen all den bunten Leuten und Lichtern. Da gab es viel schrägere Typen, die man eher beäugte.
      "Uuhhhaaa... es ist schon recht spät. Hat länger gedaueret als gedacht. Schon viertel vor Zwölf. Ich werd mir noch nen Snack gönnen und dann verzieh ich mich ins Bettchen. Und was hast du noch vor?" Sie fing an zu grinsen. "Gehst du noch nachträglich zu deinem Date?"


      Trix

      Langsam flog das Skyship über der Stadt. Die Gravotriebwerke machten kaum Geräusche, auch wenn sie wie Rotoren wirkten und eine Art Partikelstrom erzeugten, die sich von der Umgebung abstießen, und so eine Art gravimetrischen Schub erschufen, fast so, als würden sie der Schwerkraft entgegen wirken. Ein Großteil des Auftrieben jedoch kam durch den Gastank, der wie bei üblichen Luftschiffen für Auftrieb sorgten. Allerdings war dort ein nicht brennbares Gas enthalten. Die Kammern waren kleiner und zahlreicher. Zudem füllten sie nicht den kompletten Tank aus. Treibstoff und die Hauptgeneratoren befanden sich ebenfalls im Kern des Tanks. Gut geschützt, da die Hülle schwer gepanzert war.
      Sie saß im Cockpit und spähte aus dem Fenster, tippte einige Schalter, zog Finger über ein Bedienungsdisplay, oder nutzt Holosteuerung. Einiges vollzog sie zeitgleich in Gedanken. Sie war die ganze Crew von dem Schiff. Ihr Gehirn war menschlich, und es benötigte sicher auch mal Ruhe, aber nur wenig.
      Ihre Aufmerksamkeit wurde auf ein blinkendes Nachrichtensymbol gelenkt. Eine Sondernachricht von Enigma Zero. Sie öffnete die Datei und studierte den Inhalt. In Tokyo gab es offenbar eine Veränderungsmaßnahme. Oder eher eine erweiterte Maßnahme zur Grundausbildung einiger Team Mitglieder unter der Führung von Ryoko Nagai. Zwei von ihnen sollten demnächst nach Osaka versetzt werden. Dazu kam noch eine Anmeldung an einer der Schulen. Trix sollte sich um den Rest kümmern. Das Osaka Team sollte vorerst also durch Team Tokyo verstärkt werden. Das bedeutete, das sie langsam auch einen gemeinsamen Stützpunkt erstellen sollten. Skyship kam dazu nicht in Frage. Sie würde mit Kizuna darüber sprechen müssen. Sie hatte 5 Tage Zeit, alles vorzubereiten, dann würden zwei Mädchen namens Agnes und Asifa in Osaka eintreffen.
      Sie öffnete das Datenpaket zu den beiden Damen.
      "Hmmm, eine scheint Probleme zu haben. Trotz Aktivitäten im CM und körperlichen Aktivitäten im NM, scheint ihr BO Wert kaum zu steigen. Auch die schulische Leistung verlang viel von ihr ab. Laut Ryoko lernt sie viel daheim um mit den anderen Schülern mithalten zu können. Die Noten haben sich seit der Aufnahme im Team um eine Note verbessert. Gut, dann werde ich ein zusätzlichen Lernprogramm ansetzen und den Analysator neu konfigurieren."
      Die Andere schien sich entsprechend ihrer Aktivitäten und des Trainings zu entwickeln. Man hatte ihr wesentlich mehr Aufgaben zugeteilt und auch bals erste leichte Missionen selbst ausführen lassen. Häufig waren Wachdienste oder Begleitschutz darunter. Ihr Köper ist im CM etwas massiger geraten. Die Verwandlung erfordert erhöhren Einsatz einer ASG Injektion, da die Verwandlung von Materie zu Energie zu neuer Materie im erhöhten Umfang stattfindet. Empfehlung: Eine Injektion am selben Tag der Verwandlung/en, um entstandenen Zellschäden und Alterung zu kompensieren.
      Verdammtnochmal - wieso haben die in Tokyo eine Dr. Akagi, und wir hier in Osaka nicht? Wir benötigen dringend eine kompetente Fachkraft in dem Gebiet.
      Trix würde versuchen, dafür eine Lösung zu finden.
    • Sweetheart / Setsuko

      Sweetheart hatte die Streunerin losgelassen. Sie sollte sich erholen und wenn sie versucht zu fliehen? Dann landet sie wieder an der Tunnelwand. Doch sie tat es nicht. Eine kluge Entscheidung. Die Streunerin wurde abgeführt und verarztet. Der Job war erledigt und Trix konnte sich noch nicht mal beschweren, dass es zu viele Tote gab. Tja. Manchmal ist es nicht zu ändern und sie müssen ihre Gegner töten. Entweder sie und wir. Was anderes gilt nicht. Und Sweetheart? Sie bleibt lieber auf dieser Seite stehen und bevorzugt, wenn es sie sind, die drauf gehen.

      Auf dem Weg nach draußen verwandelte sie sich wieder zurück und neben Kazuna geht eine junge Frau mit pinken Haaren, die sie sich gerade zu einem Pferdeschwanz band. Sie trug einen schwarzen Minirock und eine schwarze Lederjacke und Sneakers. Auf der Frage von Kizuna zuckte sie mit den Schultern. "Das Date kann ich knicken und werde sie auch nicht mehr wiedersehen, da sie zurück nach Tokyo fährt. Und was ich heute Abend machen werde? Ich werde Süßigkeiten in mich reinstopfen, die alten Indiana Jones Filme gucken und morgen irgendwann aufstehen, da ich zwei Wochen Urlaub habe. Ich brauche den Zuckerschock um nicht auszuflippen, dass sie mir ein Date versaut haben. Mal wieder." grummelte sie kurz. Sie streckte sich und suchte in ihren Taschen. "Wo habe ich denn....Ah da." sie holte ihre Tüte hervor. Shibuya Maid Spezial. Man sagt, dass es das süßeste ist auf der Welt. Sie hielt Kizuna die Tüte hin. "Willst du auch was?"



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    • Kizuna

      Natürlich griff Kizuna zu. "Oh, was ist das? Kommt das aus Tokyo?". Was auch immer es war, es war wie Zucker. Eine kleine Zusatzentlohnung am Abend, und fast wäre die Müdigkeit wie weggezaubert. Aber trotzdem würde sie ihre kleine Wohnung aufsuchen und alsbald im Bett verschwinden. Die Arbeit rufte morgen früh. Um 10 Uhr machte das Maid Cafe "Maid Brilliance O" ,in der Nähe von der Osaka Magneton Bahnstation, auf. Für mindestens eine Woche hatte sie sich dort als Aushilfe abgeboten. Zur Zeit gab es eine Art Studenten Rundreise Programm, wo Großstädte in ganz Japan angefahren wurden, um Sehenswürdigkeiten oder andere Studienobjekte zu besuchen.
      Für zusätzlich Kundschaft gab es das große Maid Mittagsspezial in dem Cafe, und dafür wurden vier weitere Damen für die Belegschaft gesucht - inklusive Bonuszahlung. Ein perfektes Fressen für die allzeitbereite Kizuna Kobari, die sich für keinen Job zu schade ist.
      Außerdem war das nur eine halbe Schicht. Den Rest des Tages hätte sie frei.
      "So, ich bin dann mal weg. Komm doch morgen Mittag ins Brilliance O. Dann kannst du teure Fotos mit mir machen, HAHAHA!"
      Sie lief lachend los, winkte noch nach hinten schauend und ... --BONG-- ...krachte dann mit dem Fressbrett gegen eine Laterne, und fiel auf ihren Hintern. Dann trat ein Fußgänger noch auf ihre linke Hand, mit der sie sich nach dem Fall am Boden sitzend abstütze. Quietschend zog sie sie weg, rollte zur Seite weg und rummste mit dem Kopf in einen Mülleimer, der sich sogleich noch auf ihr entlud. Zumindestens das, was oben am Deckel raushing, weil er total überfüllt war. Mit verbitterter Mine rappelte sie sich auf, klopfte sich sauber, bemerkte die Blicke der anderen Leute und wurde etwas rot im Gesicht. "V-verzeihung! Entschuldigung. Sorry!", verbeugend und Müll sammeld in drei Richtungen und dann lief sie schnell davon.


      Die Tage vergingen mit zahreichen Pleiten, Pech und Pannen im Brilliance O, was aber nicht zur Kündigung, sondern zur Lohnerhöhung führte, da gewisse Studenten Videos von einer tollpatschigen Maid teilten und so mehr Kundschaft im Cafe einwanderte, als Kapazitäten vorhanden waren. Hier und da flog ein Teller zu Boden. Ein Gast wurde mit heißem Kaffee besudelt, Begraben unter einem mit Eisbechern und Sahne befülltem Tablet und anderen Missgeschicken, die häufig mit einem leicht verheulten Verzeihung endeten, und zunächst den Chef zur Weißglut gebracht hatte, und zwei Tageslöhne Schadensersatz kostete, sich später ab in Lohnplus und Erwünscht verwandelte. Inzwischen hatte sie alle Schulden weg, und ein Plus erwirtschaftet. Dabei tat sie nichts besonderes. Sie war wohl ein Naturtalent. Auch weil sie gelegentlich mal das Essen zum Klo brachte, weil sie sich verlaufen hatte.
      Manchmal kam es vor, das Gäste sich direkt zu ihr auf den Boden warfen, für ein Selfi. Das kostete dann natürlich direkt ne Stange Geld. Fotos mit Maid nur gegen Bares!
      Am fünften Tag dann beruhigte sich das Ganze dann aber schon wieder spürbar. Es kamen wieder die üblichen Gäste und weniger Studenten. Kizuna bekam mehr Putzarbeiten aufgetragen und sollte die restliche Zeit etwas vorsichtiger sein. Anordnung vom Chef. Gelegentlich durfte sie aber auch Bedienen.


      22.10.2076
      Gegen Mittag war es dann soweit. Der Magneto aus Tokyo kommend für in die Bahnstation ein und entließ die Reisenden, die hier ihre Zielstation hatten. Darunter waren auch Agnes und Asifa, die ohne all zu viel Information nach Osaka verlegt worden waren. Eine Adresse gab es, aber keine Namen. Außer einem. Am Ziel sollte man sich bei einer Person namens Trix melden. Die Anweisungen waren klar. In Absprache mit dem AG hatte Ryoko beschlossen, zuzustimmen, das Asifa und Agnes eine Art Außentrainig erhalten. Ein Teamwechsel, um ihre bis Dato erlernten Dinge anzuwenden. Außerdem waren in Osaka die Cybergirls nicht so heftig, wie in Tokyo, wo sich quasi das Nest befand. Zwar gab es in Osaka sicher auch welche mit hohem Level, aber die Meisten waren sicher tiefer gestuft. Viele waren aus Tokyo geflüchtet, um hier in Ruhe leben zu können. Die Kämpfe waren sehr selten, und daher gab es sicher auch nicht viele Levelups. Der perfekte Ort, um mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten - auf gleicher Augenhöhe. Vielleicht tat es auch für Agnes gut, die sich sicher zwischen den anderen Neuen und den ganzen Hochrangigen CG`s unwohl fühlte. Vorallem, weil sie nur schwer weiter kam. Selbst Nana und Akagi konnten nicht genau ergründen, woran es lag, aber man bezog es auf ihre Lernschwäche, weil sie länger brauchte als andere. Und das schien der Virus mit aufgenommen zu haben, als er sich mit ihrem Körper und ihren Eigenschaften verband.
      Asifa hatte schon deutlich mehr Aufgaben erfüllen dürfen. Streit gab es aber trotzdem nicht.
      Sie waren ein Team und blieben es auch. Und jetzt gab es eine neue Umgebung zu erforschen. Ganz schön was los, am Bahnhof. Das Gedränge hielt bis zum Ausgang des Gebäudes an, löste sich dann schnell auf. Vor ihnen gab es direkt eine Kreuzung, Wege nach Links und Rechts, und so verschwanden die Fahrgäste in alle Richtungen.
      Osaka, die Hauptstadt des Essens. Wer die Stadt kennenlernen wollte, der spieste am besten mit den Einheimischen. So sagt man es zumindestens. Und da eh Mittag war, sollte man ggf. gleich mal den knurrenden Magen besänftigen.
      Auffällig war ein buntes Schild, das auch wieder niedlich wirkte, und in verschiedenen Farben leuchtete. Das ";Maid Brilliance O"
      Heute im Angebot 8 mal Tokoyaki Bällchen + kleines Gratis Getränk.
      Nachdem die beiden einen Platz gefunden haben, stiefelte Kizuna zum Tisch und begrüste die Gäste entsprechend nach Vorgabe mit Sonnenschein Lächeln und Freundlichkeit in Honig verpackt. "Willkommen im OOOOHHH, verehrte Schwestern! Was darf ich ihnen bringen? Achten sie bitte auch auf die Angebotstafeln."
    • Setsuko:

      Sie grinste. "Der Laden hat hier in Osaka eine Filiale." Sie hörte auch das Angebot und dachte nach. Ab und zu braucht sie einfach mal ein paar Tage für sich alleine. "Danke für das Angebot. Aber die nächsten Tage werde ich nur für das nötigste meine Bude verlassen. Eine Menge Süßigkeiten reinstopfen, schlafen und gute alte Filme schauen." Mit diesen Worten verabschiedete sie sich von Kizuna, nachdem sie die andere bei sich zu Hause abgesetzt hatte. Sie kannte ihre Freundin genau. Sie kannte ihren Orientierungssinn. Oder besser gesagt, das Fehlen von diesem. Aber das macht Kizuna zu dem, was sie ist. Und mit diesem Wissen genoss sie es, zuhause einfach nur rumzugammeln und nichts zu tun.

      Asifa / Sabaton & Agnes / Sororita:

      Während sich Asifa emotional von Ginga verabschiedet hatte, Hatte Agnes Ryoko angesehen. "Wir sind dann mal weg." dies war ihre emotionale Verabschiedung. In der Hinsicht war sie genauso wie ihre alte Teamleaderin. Mit ihrem Seesack über den Schultern ist sie los gegangen. Es gab nur eine Geste von ihr. Sie streckte ihr Arm seitlich aus und hob den Daumen. Ein Versprechen an Ryoko. Das Versprechen stärker zu werden und dass sie beim nächsten Trainingskampf versuchen wird, ihr den Arsch auf zu reißen. Auch wenn beide genau wissen, dass dies nicht klappen wird. Denn dazu muss sie erheblich an Stärke gewinnen. Das wussten sie beide. Aber sie wussten auch, dass Agnes diese Art von Motivation braucht. genauso wie jetzt auch bekannt ist, dass sie eine ausgeprägte Lernschwäche hat. Das sorgt für Probleme bei den theoretischen Fächern. In den Praktischen wie Sport und Handwerken war sie wirklich gut. Hat es sich auf die Entwicklung ihres BO wertes ausgewirkt? Sie wissen es nicht.

      Und so kam es, dass sie beide in der Bahn sitzen und Asifa ihr Nachhilfe gab. In Mathe. Das Fach, wo Asifa sogar schlafend die Prüfungen besteht. Sie versuchte es ihr zu erklären. Doch Agnes hat immer noch ihre großen Probleme damit. "Och versteh den Mist immer noch nicht, Asifa. Warum.....?" - "Miau." - "Asifa? Was ist das?" Sie kannte Asifa und ihre Liebe zu Katzen. Sie sah ihre Schwester im Geiste an. Wie diese ihre Tasche öffnete und man die Katze sah. Es war die streunende Katze aus dem Hafen, welche Asifa immer wieder gefüttert hat, nachdem sie zu Ryoko gekommen sind. Agnes musste lächeln. Asifa ist einfach nur tierlieb. Klar wurmte es sie, dass sie sich nicht nicht wirklich verbessert hat, aber sie kommt damit klar. Das ist normal bei ihr, dass die Entwicklung immer später als bei anderen Frauen einsetzte. Doch sie vertraute den anderen soweit, dass es schon noch kommen wird.

      Gegen Mittag kamen sie dann in Osaka an. Asifa hatte Agnes noch etwas Nachhilfe gegeben. Während Asifa das Kätzchen streichelte, hatte Agnes ihre Sachen geschnappt und trug diese. "Du hast Hunger, oder?" Fragte Asifa grinsend. Agnes nickte grummelnd. "Hier in der Innenstadt soll es das Café Brilliance O geben. Es soll gutes Essen haben." Die Entscheidung stand fest. "Okay, dann los." Und Agnes hatte Hunger. Sie hat Lust auf etwas sehr saures. Sie braucht diesen Kick einfach. Zumindest da hatte Agnes Ryoko schon so manches mal Überrascht. Und das hat schon etwas ihr Ego gestreichelt. Doch leider musste sie noch etwas auf ihr Essen warten. Sie sahen gerade, wie das SWAT Team der Polizei von Osaka vor einer Bank Aufstellung nahmen. "Na toll. Auch das noch. Wir müssen durch diese Straße, um zu dem Café zu kommen. Du hast Hunger, aber willst auch helfen. also gut. Lass uns das schnell zu ende bringen, damit wir weiter können." Solche Worte von Asifa? Ungewohnt. Aber wie auch immer. Sie sind in einer leeren Seitenstraße. Also verwandelten sie sich und begaben sich zum Einsatzleiter.

      "Das dauert zu lange, wenn sie in dem Dach ein Loch sprengen. Außerdem kann es dafür sorgen, dass Geiseln getötet werden. Und was ist das für ein Krach draußen?" Dann klopfte es und als der Einsatzleiter die Tür öffnete bekam er einen kurzen Schreck. Zuerst sah er eine Art Roboter. So knapp 3m groß. Davor eine Frau mit Katzenohren. Eine Art Schwert, was wie eine Kettensäge aussah und einer Katze im Arm. Verdammt. Sind diese komischen Cybergirls jetzt auch in seiner Stadt. Die Frau mit dem Schwert sah ihn an. "Hi. Ich bin Sororita und das hinter mir ist Sabaton. Wie können wir helfen?" Der Einsatzleiter schluckte erstmal. Dann nickte er. Er nahm jede Chance war, die Geiseln zu retten. "Danke Ladys. In der Bank sind rund 20 Geiseln. Die Geiselnehmer wollten nur die Bank ausrauben, aber es wurde ein Alarm ausgelöst. Wir wissen nicht, wie viele Geiselnehmer da sind." Er zeigte ein Plan. Sabaton mischte sich ein. "Wenn in das Dach ein Loch gesprengt wird, so besteht eine Chance von 58.69%, dass die Geiselnehmer es mitbekommen und es zu Opfern kommt. Lasst Sororita mit gehen und den Trupp anführen. Mit ihren Möglichkeiten kann sie das Team sich in das Gebäude und zu 89,59% gibt es keine Opfer bei den Geiseln und dem Team. Ich bleibe draußen, um den Fluchtweg zu 100% zu blockieren." Der Einsatzleiter nickte. "Gut. Team Delta. Hier Team Alpha. Bereit machen, noch eine Passagierin aufzunehmen." Sororita nickte znd gab dem Einsatzleiter das Kätzchen. "Der Hubschrauber soll einfach über der Einsatzstelle schweben. Ich stoße dazu und passen Sie bitte auf das Kätzchen auf." Man gab ihnen auch was für die Kommunikation und während Sabaton Stellung auf der Straße nahm, ging Sororita die Feuertreppe hinauf. Auf das Dach eines Hauses und sprang in den Hubschrauber. "Hey Jungs." begrüßte sie die Mitglieder von dem SWAT Team. Zwei sahen sie neugierig, aber auch vorsichtig an. Sie wissen nicht, was sie erwartet. Ein anderer war eher schweigsam und der Latino? Das war ein kleines Plappermaul. "Hey Chicka. Cooler Sprung. Lernt man das neuerdings an der Highschool?" Sie verdrehte die Augen. "Das konnte ich schon als Kind, die Möchtegernmacho. Wenn du das nicht kannst? Tja, dann bist du halt eine kleine Pussy." Ein paar kleine Grinsen lagen auf dem Gesicht der restlichen Teammitglieder. Und ja. Er versuchte es erneut. "Das liegt wohl an meinem kleinen Penis." Sie verdrehte die Augen. "Echt jetzt? Das ist die beste Ausrede? Hoffen wir mal, dass deine Leistungen als Bulle besser sind als in deinen Anmachsprüchen. Und den Schwanzvergleich kannst du nur verlieren. Können wir jetzt den Job durch ziehen?" Sie sah den Blick in den Augen der Leute. Sie waren bereit, ihr durch den Job zu begleiten. verdammt. Was hat sie da nur angerichtet? Sie weiß es nicht. "Okay Jungs. Wenn wir gelandet sind, dann werde ich uns einen Zugang schaffen. das Ziel ist es, die Geiseln zu retten und die Gangster dingfest zu machen. Und ich sorge dafür, dass ihr lebend nach Hause kommt."

      Und so taten sie es. Sororita schnitt mit ihrem Schwert einen Zugang durch das Dach. Sie merkte einen Unterschied bei den Jungs. Sie waren im Einsatzmodus. Sie sicherten auch sie mit ab. Auch sie war vorsichtig. Als sie unten ankamen, wo der Bankraum war, hielten sie an. Verdammt. Wenn sie nur reinschauen könnte. Einer der Männer lies eine kleine Drohne in den Raum wandern und sie konnten ein Blick in den Raum werfen. 6 Geiselnehmer. "ich nehme die beiden bei der Tür. Ihr sichert die Geiseln. Sollen die anderen fliehen. Sie werden nicht weit kommen." Sie nickten. Schnell machten sie sich ans Werk. Rechtzeitig, denn die erste Geisel sollte erschossen werden. Diese Waffe konnte sie zerteilen. Die anderen aus ihrem Team sicherten die Geiseln und die anderen wollten fliehen, aber Sabaton hatte dafür gesorgt, dass sie nicht weit kamen. Ein gutes Ende des Einsatzes. Sororita holte schnell die Katze und die beiden waren verschwunden.

      Rund 30 Minuten kamen sie im besagten Café an. Agnes hatte Hunger. Sie ist noch mürrischer geworden. "Ich habe Hunger." murrte sie. Zusammen setzten sie sich in eine Ecke und sahen so auch nicht den Fernseher, der von dem Banküberfall berichtete. Ohne Kizuna zu kennen bestellte sie ihr Essen. "Ach ja und 3 pure Zitronen." Sie braucht das ganze jetzt.



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Kizuna

      Sie starrte die eine Kundin etwas fragend an. "Drei Zitronen? Ah, bestimmt wollen sie damit ihr Essen nachwürzen. Alles klar. Ihr Essen kommt in 5 Minuten."
      Sie tapste geschwind zum Kassenbereich, tippelte alles ein und in der Küche ging es auch gleich los mit der Bearbeitung. Kizuna hatte bereits Tablet und Getränke zusammen mit den Zitronen bereit gestelt, da musste sie erst noch einen ungeduldigen Gast versorgen. Ihre zwei Kolleginnen waren auch schon am rotieren. Kizuna rannte quer durch den Gästebereich und brachte auch noch eine falsche Bestellung zu einem der Tische. Der, der zahlen wollte, bekam einen Kaffee, der der den Kaffee wollte, sollte gleich ein fettes Menü blechen. Dann schepperte es, und Kuzuna saß auf dem Boden und schniefte. Vielfach entschuldigend wischte sie alles sauber, und rannte fast überall gegen, stolperte und jammerte. Ein paar Gäste fanden das wohl sehr niedlich und bestellten extra.
      Natürlich bemerkten das auch Agnes und Asifa, die wohl beide den Gedanken hatten, das die junge Dame sie an Kanade erinnerte. Ob das bei den Frauen in Osaka ein gewöhnlicher Standard war? Na, wenigstens die anderen schien ihre Arbeit wesentlich professioneller auszuführen.
      Wenig später dann verließen die beiden das Cafe und folgten der Wegbeschreibung. Kizuna hatte zu dem Zeitpunkt auch wieder feierabend und sollte laut Info von Trix ebenfalls zu dieser Adresse fahren. Dort sollten sie alle ihre neue Bleibe beziehen. Außerdem würden zwei Damen aus dem Team Tokyo kommen. Kizuna sollte sie dort empfangen und begrüßen.
      Natürlich hatte Kizuna auf Anweisungen von Trix 1 Stunde früher Feierabend genommen, um ja rechtzeitig einzutreffen.
      Und irgendwie schaffte Kizuna das sogar pünktlich.


      Hafen von Osaka
      Stillgelegter Bereich Team Osaka HQ

      In diesem Teil des Hafens war schon eine Weile nicht mehr viel los. Seit zwei Jahren standen hier ehemalige Fabrik und Verarbeitungs sowie zahlreiche Lagerhallen leer, und wurden vorläufig auch von niemandem beansprucht. EZ kaufte dann den Teil des Hafens auf für irgendwelche Investitionen. Es gab Ketten und Schilder, die auf Privatbesitz und Betreten für Unbefugte verboten hinwiesen. Post und Lieferdienst natürlich ausgeschlossen, und Besucher dir direkt zu ihnen wollten.
      Ein Sonderkommando hatte inmitten der Gebäube noch leerstehende Hafenarbeiter Unterkünfte wieder auf ein brauchbares Niveau hergerichtet, so das Strom und Wasser vorhanden waren. Es stand sogar schon ein Kühlschrank mit 12 Saftflaschen in der zukünftigen Küche. Ansonsten gab es nur notdürftige alte Pritschen und paar Holzkisten als Stühle und Tische.
      Für das neugegründete Team würde es also die nächsten Tage auch bedeuten, das sie ihr HQ einrichten müssten. Da hatten sie freie Hand. Jeder bekam zudem sein eigenes Zimmer, auch wenn es möglich war, ein Doppelzimmer draus zu machen. Dann gäbe es aber weniger Platz für jeden einzelnen.
      Kizuna selbst war die erste die eingetroffen war. Auch sie hatte Sack und Pack dabei. Eine gewaltige Tasche, die sicher für Aufsehen sorgte, als der Zwerg sie durch Osakas Straßen zog. Tatsächlich war noch ein kleiner Wagen darunter, da sie das Teil nicht heben konnte.
      Sie saß vor einer rostigen Stahltür, die einen Hauptzugang zu dem Gebäude bot. Ein kurzer Gang führte dann zu einer Treppe und im ersten Stock gab es dann die alten Unterkünfte. Dort lauerte eine weitere halb verrostete Stahltür, auf der schon ein Schild hing - Willkommen Team.
      Später würde man das sicher austauschen. Daneben hing an der Wand auch der Türscanner, wo sie sich mit ihren ID Cards einlogggen konnten, um Zugang zu erhalten.
      Sie stand summend an der Wand angelehnt, als Asifa und Agnes eintrafen.
      "Huhu, hier her!", rief sie grinsend und winkte deutlich mit den Armen zum Gruß. Dann als sie näher kamen erkannten sie sich wieder. Die Maid aus dem Cafe - die Gäste aus dem Cafe.
      Eine kurze lachende Begrüßung, was für Zufälle es doch gäbe und dann begaben sie sich erstmal ins Gebäude. Die schwere Tür quietschte und verlangte nach Öl oder Sanierung. Und mit geballter weiblicher Power schafften sie es irgendwie zu dritt, Kizunas Reisesäckle irgendwie durch die Tür zu pressen und die Treppe hochzuschleppen.
      Unten traf bereits ein weiterer Gast ein. Kizuna winkte Setzuko entgegen.
      Das Gepäck von Kizuna blieb erstmal vor der Tür. Gemeinsam dann betraten sie ihr neues Heim, traten in einen kurzen Eingangsbereich, wo später Garderobe und Schuhregale stehen würden, und fanden sich dann in dem Wohnbereich wieder. Ein großer Raum mit wenig Inhalt. Die Küchenzeile blitze auf der einen Seite auf, dort wo das Blubbern eines uralten Kühlschrankes zu vernehmen war. Das Ding war ein Relikt aus dem Jahre 2030. Aber er lebte noch.
      "Puuuhh, willkommen in unseren neuen Zuhause, Mädels. Hatte Trix sich bei euch gemeldet?", meinte Kizuna und fragte in die Runde. Tatsächlich hatte Trix sich bei keiner der Damen gemeldet. Aber das würde sie sicher demnächst tun.
      "Also, stellen wir uns doch noch einmal vor. Ich bin Kizuna Kobari, freut mich euch kennenzulernen.", grinste sie und verbeugte sich kurz.

      Langsam schob sich Skyship One über die Stadt und näherte sich dem Hafenbereich.
    • Asifa & Agnes:

      "Ähh...." so schnell konnte Agnes nicht reagieren. Sie wollte die Zitronen nicht zum würzen. Sie wollte die zum essen haben. Okay. dann ist es halt so. Agnes konnte damit leben. Noch. Asifa nahm ihr essen. "Agnes. Agnes. Meinst du nicht auch, dass die eine Kellnerin an Kana-chan erinnert?" Agnes drehte ihren Kopf und zuckte mit den Schultern. "kann sein. Ist aber vermutlich nur ein Zufall." und sie genossen noch etwas die Zeit im Café, aber dann mussten sie weiter. Sie hatten eine Adresse bekommen zu der sie hin mussten. Unterwegs hielten sie noch auf einem Markt an und nahmen noch ein großes Netz Bio Zitronen für Agnes mit. Sie brauchte ihre Säure. Sie genießt es einfach, Zitronen pur zu essen. Und je mehr Säure umso besser schmeckt es.

      Sie kamen am Hafen an. Sie sahen auch den Eingang. Und auch die Kellnerin aus dem Café. Also war sie ein Cybergirl von EZ. Das war den beiden jetzt klar. Zusammen betraten sie das Gelände. "Hier muss mal etwas Öl für die Scharniere genutzt werden." murmelte Agnes leise. Und sie betraten die Lagerhalle. Agnes aß schon wieder pur eine Zitrone. "Übrigens. Ich brauche die Zitronen nicht zum würzen. Ich esse sie pur." kam es direkt von ihr. Dann kam noch jemand mit einer Reisetasche vorbei, welche dabei war etwas süßes zu essen. Als Kizuna sich vorstellte, grinste Asifa. "ich wusste es. Du bist die Schwester von Kana-chan." meinte sie grinsend und holte ein Kätzchen hervor. "ich bin Asifa Takeda. Codename Sabaton." Dann nickte die Braunhaarige. "Ist ja gut, Asifa, Du hattest recht." Sie schluckte den Rest ihrer Zitrone hinunter. "Agnes Yameda. Sororita." stellte sie sich kurz vor und suchte sich die nächste Zitrone. "Die sind lecker."

      Setsuko:

      Wie sie die Tage genossen hatte. Einfach faulenzen und nichts tun. So viel süßes essen wie sie will und niemand, der sich daran stört. Dann hatte sich Trix gemeldet. Sie soll zu einer gewissen Uhrzeit an einem gewissen Tag in den Docks sein. Tja. Das war mit diesem Urlaub gewesen. Zumindest hatte sie keinen Einsatz gehabt. Erholt ging sie mit ihrer Reisetasche zu dem Treffpunkt. Mit ihrer Karte konnte sie das Gelände betreten und sah auch schon Kizuna, welche ihr zuwinkte. Grinsend betrat sie die Halle. "was denn? Du bist mal vor mir am Treffpunkt? Ohne dich zu verlaufen?" kam es grinsend aus ihrem Mund. Sie stellte ihre Tasche ab und nahm sich was zu trinken aus dem Kühlschrank. Auch lies sie die anderen sich erstmal vorstellen. "Ich bin Setsuko Inukai. Aber im Einsatz bitte entweder Sweetheart oder einfach nur Sweet nennen." Sie sah Kizuna an. "Theoretisch müsste sich Trix bald melden."



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    • Kizuna

      Nach dem sie sich vorgestellt hatte, wurde sie sofort mit ihrer Schwester konfrontiert. Natürlich musste das ja so kommen, da sie Kanade aus Tokyo kannten. Schließlich war sie auch bei EZ untergebracht. Kizuna seufzte. "Hm, ja, das stimmt. Ich bin ihre große Schwester. Aber sie weiß nicht, das ich hier bin, und ich bitte euch, ihr nichts von mir zu erzählen. Die Zeit ist noch nicht reif, hehehe."
      Das würde entweder der Zufall richten, oder wenn Kizuna meinte, das sie sich ihrer Schwester offenbaren würde.
      Asifa und Agnes stellten sich vor. Und Agnes schien irgendwie vernarrt in Zitronen zu sein, da sie diese wie einen Apfel genüsslich verspeiste, ohne dabei eine Mine zu verziehen. Äußerst interessant.
      Natürlich nannte auch Kizuna noch ihren Codenamen. Nahezu alle Cybergirls, die sie bisher kennenlernte, hatten sich ein Pseudonym angelegt. Allerdings gab es im Vergleich zu Tokyo in Osaka eine überschaubare Anzahl. Setsuko und Kizuna hatten Glück, viele Streuner und geflüchtete aus Tokyo aufgreifen und diese im Kampf besiegen zu können. Es hatte Jahre gedauert, den Megastatus zu erlangen. Außerdem fehlte es an dem AGS, was sicher beiden Damen ein paar Jahre Lebenszeit gekostet hat. Man hoffte trotzdem auf genügend Erfahrung, damit sie EZ optimal zu diensten sein könnten.

      Zu Setsuko streckte sie kurz die Zunge raus, das diese sie mit ihrer ersten Ankunft aufzog. Ja, auch fräulein Kizuna Kobari konnte mal die Erste sein. Konnte ja nicht jeder so faul rumlungern und dann selbstverständlich unpünktlich aufkreuzen.
      "Ach, Trix ist übrigens unsere Managerin oder sowas in der Art. Berater, Auftraggeberin. Sie ist stellvertretend für den AG in Osaka zuständig. Aber sie wird euch das noch genauer erklären.", erzählte sie weiter.
      Asifa packte plötzlich noch ein Mitbringsel aus. Kizuna erschrak und wich einen Schritt zurück. "Wahhh, K-K-Katze!" *Kungfustellung* "Ich Kizuna werde nicht verlieren! Sei brav oder ernte die Konsequenzen, wütender Fellteufel!"
      Sie rechnete bereits damit gleich wieder übrelst angefaucht zu werden, und ggf. noch nen Biss oder nen Kratzer zu kassieren. Das passierte ihr hier ständig. Hunde bellen und beißen, Katzen fauchen, beißen und Kratzen. Die Tiere schienen ihr gegenüber eine Art natürliche Ablehnung zu haben. Daher war sie immer in Alarmbereitschaft, sondierte ihren möglichen Peiniger und hoffte auf das Beste.
      Wenn sie jetzt nur einen Keks oder Milch hätte, könnte sie sich ggf. einschleimen. Aber hier gab es nichts.
    • Setsuko, Asifa & Agnes:

      Die junge Frau hielt das Kätzchen fest. Knuddelte mit dem Tier und das Tier mochte es, bei Asifa zu sein. Sie legte den Kopf schief, als sie die Reaktion von Kizuna sah. "Was ist los? Das Kätzchen ist doch ganz lieb." und das Kätzchen rollte sich auf dem Schoß von Asifa zusammen. Es hatte Kizuna nur kurz angemautzt und schläft dann weiter. Agnes selber musste genauso wie Setsuko grinsen. Nur Setsuko kannte Kizuna nun mal und wusste, dass normalerweise die Tiere mit ihr nicht so klar kamen. Und Setsuko hat ein erbarmen mit ihr. Sie drückte Kizuna sanft nach unten auf ein Stuhl und gab ihr etwas von ihren Süßigkeiten ab. "Beruhig ich, Kleines. Die Katze schläft und kann dir nichts tun." Sie betrachtete die beiden und legte den Kopf schief. Ihr kamen die beiden Pseudonyme bekannt vor. Und dann fiel es ihr wieder ein. Die Nachrichten haben vorhin davon was gebracht. Als Arzthelferin brauch sie ein gutes Gedächtnis. "Trix müsste in ein paar Minuten da sein. Doch erstmal was anderes ihr beide." Sie legte den Kopf schief und sah die beiden ernst an. "Ihr habt etwas geschafft, was noch nicht mal die Schwester von der Kurzen hier geschafft hat. Ihr seid sehr schnell in den Medien gelandet. Asifa. Du hast also die Form eines Kampfroboters und du Agnes hast wohl eine große Kettensäge in Form eines Schwertes, oder?" Sie sah zu Kizuna. Sah ihren verwirrten Blick. "Auf dem Weg hierher habe ich die Nachrichten gecheckt. In der Nähe von dem Café, wo du arbeitest, gab es einen Banküberfall. Die Medien waren schon vor Ort, als plötzlich zwei seltsame Gestalten aufgetaucht sind. Einerseits der Roboter und dann eine Frau mit dem besagten Schwert. Eine Reporterin soll eure Namen aufgeschnappt haben und ihr wurdet gefilmt, wie ihr das SWAT Team unterstützt habt. Aber ich glaube, da wird Trix noch was dazu sagen. Von mir Respekt, dass ihr die Geiselnahme unblutig beendet habt. Doch ob es so gut war, die Medien auf euch zu lenken? Keine Ahnung. Es liegt nicht an mir, das zu beurteilen."



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    • Kizuna

      Die erwartete Tierattacke blieb aus. Die Katze schien eher das Interesse zu haben, die noch ungemütliche, kalte Behausung auf einem bequemen Schoß im Schlaf zu begrüßen. Vielleicht war sie auch nur müde von der langen Reise. Fisch. Genau, Fisch. Katzen mögen Fisch. Kizuna schwor sich, die Katze mit Fisch zu bestechen, damit es keine unangenehmen Kratzspuren und fiese Faucher gäbe.
      *Mmmmhmmm, Fisch .... Taiyakis ....*, dachte sie und fing etwas an zu sabbern.
      Sie wurde aber schnell wieder in die Realität gezogen, als Setsuko etwas erzählte, von dem Kizuna nichts wusste. Die Medien berichteten über zwei Cybergirls, die einen Banküberfall klärten, und das Swat Kommando alt aussehen ließen. Das sollten dann wohl die beiden sein. Na, die haben sich ja gleich einen Namen gemacht. Osaka hatte zwar auch kurz nach dem Nanyo Zwischenfall in Tokyo erste Cybergirls gesichtet, aber verglichen mit Tokyo war Osaka ein ruhiges Hinterzimmer, wo Kizuna und so vermutlich auch Setsuko, die ganzen Streuner aus Tokyo als Übungsziel sahen und bekämpften. Ob man das als Pfad der Tugend betiteln könnte stand auf anderer Ebene. Aber jetzt dienten sie EZ und versuchten Ärger zu vermeiden und entstehenden Ärger zu beseitigen. Kizuna wollte aufjedenfall noch stärker werden, denn die CG`s in Tokyo sind ein ganz anderes Kaliber. Von der Anzahl die sich dort tummelt ganz zu schweigen. Man geht inzwischen von mehreren Zehntausend aus. Verglichen damit, war die Anzahl der Schüler damals ein Klacks. Es hat sich viel getan in der Welt des Cybervirus und niemand weiß genaueres darüber, nicht mal EZ.
      Ein dumpfes Poltern war in einer der Wände zu hören. Es schien aber niemand zu reagieren. Kizuna horchte kurz auf, wandte sich dann aber wieder den anderen zu.
      "Habt ihr was aus Tokyo mitgebracht? Außer die Katze. Vielleicht ne Autogrammkarte von meiner Schwester?", warum auch immer sie eine haben sollten, und diese ausgerechnet für einen längeren Einsatz hätten mitbringen wollen. Die lag wenn dann sicher daheim im Haus von Ryoko.
      Natürlich gab es keine Karte. Da blieben bloß Medienartikel und Videoaufzeichnungen im Net.
      Wieder das dumpfe Poltern, das an ein Klopfen erinnerte. Jetzt hörten es alle.
      Setsuko meinte, das es aus der Wand da vorn käme. Ob das Ungezifer war? Eine Ratte? Kizuna horchte mit einem Ohr an der Wand, dann plötzlich öffnete sich diese und sie schrie auf. Auch Trix, die plötzlich auftauchte, und sich wohl hinter der Wand befunden und die Geräusche verursacht hatte, schrie kurz monoton auf, fasste sich aber schnell wieder. Alte Gewohnheiten der Menschlichkeit.
      "T-Trix, wie kommst du denn in die Wand?", fragte Kizuna und atmete durch.
      Trix klopfte sich den Staub ab und betrat den Raum. Die Tür schloss sich wieder. "Das ist ein geheimer Zugang für mich. Mein Flugschiff schwebt zur Zeit über dem Gelände. Ich habe mich auf das Dach herabbegeben und bin dann in den Schacht. Leider funktioniert er nicht korrekt. Etwas alt, verstaubt und verrostet. Die Elektronik muss erneuert werden."
      Trix sah sich um. Ihr Blick blieb bei Agnes und Asifa hängen. "Willkommen in Osaka. Ich werde mich noch mit euren Intercomms verlinken. Ab sofort seit ihr dann automatisch mit mir verbunden, wenn ihr den AG wählt. Ich stehe stellveetretend für ihn in Osaka zur Verfügung, bis wir hier unser geheimes Antennensystem installieren können. Natürlich könnt ihr über mich auch eine direkte Verbindung wählen, wenn ihr den AG sprechen wollt. Für alles weitere aber stehe ich als Ansprechpartner zur Verfügung."
      Sie sah zur Katze. "Welche Funktion hat dieses .... Subjekt?", fragte sie und zeigte mit dem Finger auf das Tier. Den Namen kannte sie nicht. Sie wurde nicht informiert.
      Asifa erklärte es kurz, Trix nickte und nahm sie als Mitbewohner in ihre Datei auf. Natürlich kam sie auch kurz auf den Banküberfall zu sprechen. Eine Sororita wurde mehrfach von einem Sprecher der Polizei erwähnt. Sie war im Gegensatz zu Sabaton auch direkt am Ort des Geschehens mehrfach im Bild gewesen, und daher auffälliger. Sabaton wirkte eher wie ein Cybot der Einsatzkräfte, und fiel weniger auf. Trotzdem war die Rede von zwei Cybergirls.
      Heftige Debatten wurden im TV und Netzstrom daszu abgehalten. Gut oder Böse? Die Meinungen gingen in viele Richtungen. Tatsache war, das die beiden jetzt bekannt waren wie ein bunter Hund mit Lichterkette.
      "In Zukunft unterlasst ihr es bitte, eine solche Tat ohne Genehmigung auszuführen. Das könnte unsere Sicherheit gefährden.", sagte Trix, und es klang unfreundlich. Das Feingefühl war halt noch Meilenweit entfernt. Sie stand da wie eine strenge Lehrerin die einen Tadel verteilte. Der gefühlslose Blick und die Stimme, die an Ryoko erinnerte, monoton und kalt, taten ihr übriges zur Ansage.
      Kizuna hatte inzwischen den Kühlschrank geplündert. "Ohhhhoo... wir haben Saft! Das ist wohl der Willkommenstrunk für alle.", grinste sie breit, und brachte für jeden eine Flaxvhe, hielt auch Trix eine hin.
      "Ich kann das nicht trinken. Ich bin ein Cyborg. Lediglich mein Gehirn und Teil des Rückenmarks sind noch menschlich. Energie erhalte ich durch eine Nährstoffflüssigkeit.", erklärte Trix.
      Kizuna starrte sie fragend an. "Aber, du kannst also etwas zu dir nehmen?" "Ja, das ist möglich, erfüllt jedoch keinen Zweck."
      "Gut, dann ist hier dein Saft! Wir werden alle einen trinken, und du auch! Ein Nein wird nicht akzeptiert!", erwiederte Kizuna und fuchtelte mit dem Arm.
      Trix nahm dann die Flasche und sarrte sie an. "Also gut, Team Leader. Ich werde mit euch trinken."
      Kizuna nickte, und alle öffneten ihre Falsche um anzustoßen.
      "KANPAI"
      Kizuna trank drei Schluck, und prustete dann plötzlich los. "W-w-was hast du gesagt? T-t-teamleader? Ich? HÄÄÄÄÄÄÄ?"
    • Setsuko

      Die Berserkerin grinste. Das war nun mal Kizuna. Ein Unikat. Dann müsste sie schallend lachen. Als die Frage auf ein Autogramm zu sprechen kam, einige Agnes ab. Die Musik von MF wäre nicht ihr Fall und ihr wurde nur die Gitarristin gefallen. Das verdutzte Gesicht von Kizuna. *Klick* schnell ein Bild geschossen. Das wird sie Ryoko schicken müssen. Dann ein Geräusch. Anspannung machte sich in ihr breit. Bereit sofort zu kämpfen, aber es war Trix und Setsuko entspannte sich sofort. Sie ist ihre Verbindung zu Enigma Zero. Ihrem Arbeitgeber. Und bei den Worten an asifa und Agnes? Da wird sie ihr gleich widersprechen. Doch Agnes legte den Kopf schief, nachdem sie ihren Saft getrunken hat. Mit einem Grinsen im Gesicht sah diese Trix an. "Also den Blick musst du noch üben. An cryo-sama kommst du nicht ran." Und Setsuko grinste. Jemand mit Rückgrat. Das ist gut. "Tja teamleaderin. Dann sorge Mal was zu essen. Es ist deine Pflicht dafür zu sorgen, dass wir immer wohl genährt sind und einsetzbar sind." Ach sie liebt es einfach, Kizuna auf den Arm zu nehmen. Die Katze hat sich unbemerkt zu Kizuna geschlichen. Rieb ihr Köpfchen an ihren Beinen. Mautzte kurz. Es will gestreichelt werden.

      Mit was zu trinken gesellte sie sich zu Trix. "Hey. Das sage ich jetzt zu einer Freundin, die du bist Trix. Dein Tadel an die beiden. Der war unangebracht. Hätten sie einfach weiter gehen sollen und aus den Medien erfahren wollen, dass Menschen getötet worden sind, obwohl sie dies verhindert hätten können? Sie hätten sich das nie verziehen. Besonders die kleine mit ihrer Katze. Ich verstehe dich gut. Unsere eigene Sicherheit geht vor und wir können nicht überall aufräumen. Aber wir sollten auch nicht das verleugnen, was wir sind. Was uns ausmacht. Wir alle, ja du inklusive, sind Menschen. Wir haben Gefühle. Und sei mehr ehrlich. Wie oft haben wir bei unseren Einsätzen "fuck you Sicherheit" gedacht, nur um die Mission zu beenden." Sie lächelte Trix an. "Also nimm den Stock aus dem Arsch und lass Gefühle zu." Meinte sie zum Abschluss zwinkernd und grinste dabei.



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    • Kizuna / Trix

      Trix erklärte Kizuna, das sie zur Teamleaderin erdacht wurde, da sie die besten Vorraussetzungen dafür erfüllen sollte. Agnes und Asifa waren noch zu unerfahren, wobei Asifa mit ihrem strategischem Denken durchaus eine gute Planerin wäre. Eine Unterstützung um eine Mission erfolgreich abschließen zu können. Die Entscheidung jedoch würde Kizuna fällen. Eine große Verantwortung.
      Kizuna lenkte schließlich ein. Innerlich sagte sie sich ja, das sie die große Schwester von Kanade sei und sie beschützen wollte. Dann musste sie auch diese Hürde nehmen. Kanade konnte das ja auch. Verdammter freiwilliger Zwang.
      Dabei hatte Kizuna die Katze sogar ignoriert, die sich plötzlich an ihren Beinen rieb. Erst hinterher realisierte sie diesen Gast, und hatte vorsichtig den Rücken gestreichelt. Auf die Aufforderung, hier was zu Essen zu besorgen, reagierte sie aber sofort.
      "A-also gut. Dann bestelle ich Sushi und Ramen. Hier am Hafen habe ich schon mal paar Wochen gearbeitet. Das Essen ist gut. Setsuko wird es dann aber entgegen nehmen gehen.", sie grinste Setsuko an. "Ein Befehl! Und außerdem zahlst du heute. Dann werd ich dir auch das Foto gönnen." Sie hatte es bemerkt.
      Setsuko müsste also noch vor die Außentür. Kein sonderlich weiter Weg von geschätzen 20 m, aber halt mit Treppe. Wer Essen wollte, sollte auch dafür Arbeiten und es holen.

      Trix hörte sich unterdessen den Tadel an, den Setsuko ihr gab. Ihr Benehmen sollte nicht gerade umgänglich gewesen sein, aber Trix hatte davon keine Ahnung. Menschen? Sie waren Cyborgs, keine Menschen. Vielleicht noch mit ihren Gefühlen, aber Trix waren sie fremdartig. Sie hatte welche, aber sie schienen abgestumpft zu sein. Sie hatte wohl noch einiges zu lernen.
      Trix untersuchte kurz ihren Hintern. "Ich glaube, ich habe dort keinen Stock gefunden.", meinte sie trocken. Erst später erkannte sie, das es wohl nur eine Redewendung war.
      Dennoch beharrte sie auf die Sicherheit. Sie waren noch nicht voll gerüstet und auch noch kein eingespieltes Team. Und was wäre, wenn es dort auch ein Cybergirl gegeben hätte, das ihnen überlegen wäre? Sie waren zu unbedacht an die Sache herangegangen. Trix verlangte, das sie zumindestens zuvor die Area abscannen sollte. Im Normalmode waren sie zwar nicht zu entdecken, solange der Akku auf Bereitschaft war, aber wenn ein CG sich verwandelte, dann konnte man das feststellen. Außerdem wäre Trix dann in der Lage, einzugreifen, und Verstärkung zu organisieren.


      Bis das Essen kam, schauten sich alle kurz in ihrer neuen Unterkunft um. Küche und Wohnbereich boten Platz und reichlich Möglichkeiten. Es fehlte natürlich an fast allem. Das war ein Knast ohne Inhalt. Grau, dunkel und ungastlich. Hier gäbe es noch eine Menge zu erledigen.
      Etwas weiter die Gänge entlang, fanden sich mehrere Räumlichkeiten, die man als persönliche Zimmer auserkoren hatte. Es waren sicher 20 Räume. Für die erste Nacht gab es notdürftige Matten und Schlafsäcke. Jeder durfte sich sein Zimmer aussuchen. Auch zu zweit wäre was möglich, sollte jemand kein Problem damit haben. Kizuna wollte aber ihr eigenes Zimmer. Immerhin gab es ein Fenster in jedem Zimmer.
      Natürlich gab es auch sowas wie ne Rumpelkammer wo man noch einen alten zerbrochenen Besen und nen verdreckten Eimer mit nem vergammelten Lappen fand. Dazu ein Müllsack mit Unrat. Ob das Aufräumkommando den vergessen hatte? Jedenfalls könnte man hier noch ne Gefriertruhe und weitere Kühlschränke mit einbauen.
      Es gab noch Waschraum für Waschmaschine und Trockner und Wäscheleine. Die Anschlüsse aber waren verrostet. Die mussten erst erneuert werden.
      Das Bad war groß. Es gab ein Becken, wo mehrere Leute drin Platz finden würden. Mehere Hähne an der Wand zeugten von min. 4 Sitzplätzen für Spiegel, Waschbecken, Sitzplatz und Vorwaschmöglichkeiten. Und natürlich einen Wäscheraum mit zahglreichen Fächern. War sicher mal ne Art Badehaus für Arbeiter.
      Ein gesicherter Raum mit Panzertür und Codeschloss fand sich etwas versteckt am hinteren Gang um die Ecke. Das würde das AGS Lager werden.
      Für die Notdurft gab es zwei Toiletten. Eine Toilette stand in einem zweiten kleinen Badezimmer, wo auch eine Dusche stand. Das andere Klo war nur ein kleiner Kloraum. Aber die Schüssel fehlte. Das Rohr war mit Plane abgedeckt und zugeschnürt.
      Kizuna fluchte. Ein unwürdiger Zustand. Hatte EZ denn kein Mitleid? Die hatten doch Geld ohne Ende, und könnten doch nen Arbeitertrupp hier alles sanieren lassen.
      Trix aber meinte, das dies nicht im Rahmen lag, und Team Osaka hier selbst ihr HQ und Wohlraum einrichten und herrichten sollten.
      Dann endlich kam das Essen, und Setsukos Kontostand reduzierete sich, um im Gegenzug den Magen zu füllen.
      Nach dem sich jeder ein Zimmer wählte und sein Zeiugs darin deponierte, und man auch Kizunas Gerümpel mühsam in die Behausung verfrachtet hatte, konnte man sich im provisorischen Wohnbereich am noch provisorischerem Tisch niederlassen und das Essen verteilen.
      Natürlich hatte Kizuna auch ne Box mit Fischkuchen beordert. Heute bekam jeder einen. Für die Katze gab es noch Fischabfall aus dem Restaurante. Trix blieb bei dem Saft, da sie weiteres nicht benötigte. Blieb mehr für die anderen.
      Kizuna hatte sich mit Sushi eingedeckt. Eine Riesenrolle Special-X mit Krabbe und Lachs. Später würde sie noch ihr Ramen verdrücken.
      Dann sah sie zur Katze. "Haben wir einen Namen für unser Haustier?", fragte sie Asifa. Die hatte sie ja schließlich mitgebracht.
    • Neu

      Agnes

      Die junge Frau hatte sich hier umgesehen. Die Schwester von Kanade wird als ihre Teamleiterin sein. Mal sehen, was passiert und wie sie sein wird. Bei der Kritik von Trix sah sie die andere nur an und wollte schon Konter geben. Aber da griff Setsuko auch schon ein. Was hätten sie machen sollen? Warten bis es die erste Leiche gab? So gab es keine Opfer. Die Geiselnahme ist unblutig beendet worden. Das ist was zählt und Agnes sowie ihre kleine Schwester Asifa werden sich da auch nicht ändern. Doch diese Gedanken behielt sie bei sich. Sie will keinen Streit vom Zaun brechen. Doch sie wird ihre Entscheidungen immer verteidigen. Dann hörte sie Kizuna. Erst ein Grinsen im Gesicht und dann ein lautes Lachen kam aus ihrem Mund. "Was denn? Das ist mehr als Asifa und ich öfters schon Mal hatten. Wir sind in einem Waisenhaus aufgewachsen und da war Geld immer ein großer Mangel gewesen. Also machen wir das Beste aus der Bruchbude und bauen es Stück für Stück wieder auf. Oder scheust du körperliche Arbeit?" Das war etwas, was sie konnte. Handwerklich war sie schon immer eher geschickt gewesen. "Und die Katze heißt Koneko." Das war der Name, den sie der Katze gegeben haben. Agnes knackte ihre Finger durch, als sie gegessen haben. "Also Mädels. Wollen wir anfangen?"



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

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      Kizuna

      Das Essen war gut und die Bäuche schnell gefüllt. Zum Glück gab es draußen vor dem Hauptzugang noch paar leere Metalltonnen für den Müll. Man würde das nur noch besser kennzeichnen müssen. Kizuna klopfte sich auf den Bauch und streckte sich danach. Agnes schien voller Tatendragn zu sein, denn sie schlug nur wenige Minuten nach dem Essen vor, anzufangen die neue Bude aufzupeppeln. Es war erst Nachmittag, weshalb sie noch ein paar Stunden Zeit hätten, um das ein oder andere zu besorgen.
      "Wir sollten vielleicht zuerst die Wände streichen? Und wir brauchen Lampen und die ein oder andere Erneuerung der Lichtschalter und Steckdosen. Wenn wir uns beeilen, können wir heute noch Küche und Wohnbereich streichen."
      Trix selbst zog es natürlich vor, sich nicht daran zu beteiligen. Sie verabschiedete sich vorerst und würde wieder auf Überwachungsflug über Osaka gehen. Wie das HQ eingerichtet wird, das war allein die Angelegenheit der Mädels.
      Also war es schnell beschlossene Sache. Zwei Gruppen würden sich bilden. Zwei von ihnen würden den Elektromarkt aufsuchen und entsprechend Lampen und Schalter bzw. Dosen besorgen. Dazu mussten sie natürlich noch zählen und ggf. noch Wünsche der anderen für ihre Zimmer beachten. Nachkaufen konnte man aber immer noch. Dazu noch Werkzeug zum Montieren.
      Die anderen zwei würden alles zum Streichen besorgen. Leitern, Farbroller und Pinsel, sowie die Farbe selbst. Und Abdeckplane, Überanzüge und Klebeband.
      Team Kizuna und Asifa würden Farbe besorgen, Team Setsuko und Agnes den Lampenteil. Die Katze würde das HQ bewachen.
      Die nächste halbe Stunde verging dann damit, alles nötige aufzuschreiben, zu berechnen und auszumessen. Das Cybernet bot so manches Gadget um schnell die nötigsten Angaben zusammenzubekommen.
      Dann ging es auch schon los. Müll noch vor die Tür und den Hafenbereich verlassen. Dann trennten sich die Wege.

      Mit dem Handynavigator und etwas Orientierungshilfe von Agnes schafften beide es dann auch zum nächsten Malermarkt. Ein großes Gebäude mit mehreren Etagen für allerlei Hausarbeiten. Hier würden sie wohl noch öfters her kommen, falls jemand noch Teppich oder Holz benötigte, für Boden oder Wände. Ein Großteil würden Agnes und Setsuko sicher auch im Baumarkt oder Elektrogeschäft finden, jenachdem wo sie einkaufen würden. Oder man informierte sich im Netz.
      "Wooooohhh, das ist ja riesig hier. So viele Farben! Wie finden wir da bloß die Richtige?", staunde Kizuna, die zum Erstenmal in ihrem Leben ein Geschäft dieser Art betrat. Sie hatten noch Kizunas Megatasche dabei, mit der sie ihren halben Hausrat mitgenommen hatte. Später plannte man, sich als Cybergirl mit Sack und Pack schnell zum HQ zu begeben. Asifa könnte glatt als Exo-Stapler durchgehen. Im Hafen oder bei anderen Bereich gab es sowas auch oft zu sehen. Da würde sie kaum auffallen. Manche waren am Körper angepasst, manche größer wie kleine Fahrzeuge. Aber so könnten sie das ganze Gewicht mühelos zum HQ bringen.
      Kizuna drehte halb durch. "Ich hab überhaupt kein Plan wo ich anfangen soll!"
      Sie lief dreimal im Kreis und rieb sich die Schläfen. "Ach ja, wir haben ja den Einkaufsplan. Hihi. Dann müssen wir nur noch die Farbe finden."
      Ein riesiges Regal erstreckte sich sicher 50 m weit in die Halle. Beide Seiten voll mit Eimern unterschiedlichster Farben. Allein schon das Weiß schien in einer Vielzahl an Möglichkeiten zu glänzen.
      "W-warum haben wir nur Weiß aufgeschrieben? Hier gibt es sicher 100 verschiedene Sorten Weiß. Was zu Hölle soll das? Weiß-Matt 1, ... Nr. 2.... wo ist der Unterschied?"
      Sie fing an zu schwitzen. Hier war noch Schimmelschutz drin, da Extra Glanz. Dort Ergibigkeit, hier die Deckkraft, Farbtonhöhe, Dicke, Verdünnbar ....