Live, Love and Lies [Lucy-chan feat. Azenia]

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    • Live, Love and Lies [Lucy-chan feat. Azenia]

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      - ~ ... zur Vorstellung ... ~ -

      Live, Love and Lies...

      Charlott hat vor nicht einmal einem Jahr ihre große Liebe verloren. In diesem Jahr zog sich die junge Frau komplett aus dem Leben zurück und verfiel den Abgrund von Verzweiflung und Trauer vollkommen. So kam Eines zum Anderen und an diesen einen schicksalhaften Tag stand Charlie auf einer Brücke bereit sich in den Abgrund zu stürzen. In der Hoffnung ihrer großen Liebe im Himmel endlich wieder zu begegnen. Glücklicherweise wird sie gerade noch so von den Spaziergänger Joshua aufgehalten und von den Geländer zurück auf die Brücke gezogen. Auf den Brücken Boden angekommen schwindet Charlotts Bewusstsein. Kurzerhand beschließt Josh - Charlie zu helfen und nimmt die junge Dame mit in sein Zuhause. Als besagte Blondine ohne Erinnerungen in einem fremden Bett erwacht versucht sie wieder zu Türmen. Doch wird Charlie wieder von ihren Retter aufgehalten. Die beiden machen eine Abmachung innerhalb eines Monats versucht Joshua nun Charlott die Schönheit des Lebens wieder näherzubringen. So lang darf sie sich nicht das Leben nehmen. Nach diesen Monat darf Charlie dann machen was sie möchte. Joshuas Plan geht auf und Charlott beginnt wieder Freude am Leben zu finden. Vor allem der Blogger und sein Hund Milo haben es ihr sehr angetan. Mit jedem Tag verliebt sich Charlie mehr in Josh. Doch was ich nicht weiß ist das ihre neue Liebe eine Verlobte namens Olivia hat. Liv soll nach sechs Monaten aus dem Ausland wiederkommen. Danach soll geheiratet werden. Was wird Charlott wohl tun wenn sie von der schönen Olivia erfährt? Und was ist mit Joshua? Entwickelt er auch Gefühle für seinen einst so traurigen Gast oder möchte er Liv immer noch heiraten?

      Rollen:
      Charlott "Cahrlie" - @Azenia
      Joshua "Josh" (,Milo) und Olivia "Liv" - @Lucy-chan


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      ~✶~

      Charlie

      Ein elendiges Schluchzen unterbrach die Stille. Stille war genauso grausam wie wenn es zu laut war. Es machte auch keinen Unterschied denn auch wenn alles still und trostlos war, so machten es ihre tief traurigen Gedanken noch viel unerträglicher. Schmerz war schon so lange das Einzige, was die junge Frau noch wahr nahm. Schmerz und zur Abwechslung maximal noch die Verzweiflung. Es waren die Empfindungen die aus Trauer und Angst erwachsen waren. Trauer, geliebte Menschen verloren zu haben. Angst, allein in der Fremde zurück zu bleiben. Mit niemanden an ihrer Seite. Aber auch die Angst vor dem was nun auf sie zu kam. - Allein.... auf sie zu kam. Trauer und Angst, dass ihr gesamtes Leben einfach so normal weiter laufen wollte als hätte es diesen Tag und diese Menschen gar nicht gegeben.

      "Waited all night for you to come home. I always hated sleeping alone. Watching the roses wither away, wishing my memories would die out the same. I waited all night, yeah, you never came."

      Normalerweise waren die meisten Überlebenden eines tragischen Autounfalls glücklich noch am Leben zu sein. Charlott aber empfand dies als unfair. Sie verstand nicht warum ausgerechnet sie die einzige Überlebende sein musste.
      Jener Tag war so schön gewesen. Gleich nach Sonnenaufgang brach eine kleinen Gruppe junger Erwachsener auf. Sie dachten an Urlaub, Abenteuer, Erholung, Freude und Spaß. Niemand hätte auch nur ahnen können, dass all dies in einen Sekundenbruchteil vorbei war. Niemand rechnete damit, den Sonnenuntergang dieses schönen Tages nicht mehr erleben zu können. Und doch war es so. Immer wenn sich Charlott weigerte genau diese grausame Wahrheit anzunehmen, schmerzte ihre Schläfe. Die meisten Wunden von diesen Tag waren längst verheilt, eine war jedoch noch immer zu sehen und würde wahrscheinlich immer bleiben. Ähnlich wie ihr trauerndes Herz blieb von der Platzwunde am Kopf eine schmale, mittelgroße Narbe mittig auf linken Schläfe. Jedes Mal wenn ihre Augen dieses Mahnmal erblickten durchlebt Charlie die fatalen Sekunden des Aufpralls erneut. Wie sollte mann denn vergessen? Wie sollte man es gut sein lassen? Wie, wenn man immer erinnert wurde sobald man in den Spiegel sah?
      Es war nicht so, dass die Blonde es nicht probiert hatte. Sie war stehts bemüht genau diese Narbe mit einigen losen Strähnen zu verdecken. Zum Anfang hatte sie versucht den warmen Worten ihre Mitmenschen zu folgen.

      "Everyone's trying to help me move on. They say it gets better in the long run. You could say that I've a couple good days, but nobody's eyes shine quite the same way. I waited all night, yeah, you never came."

      Die Rettungskräfte und Ärzte waren so bemüht gewesen ihr Leben zu retten. Nicht nur am Unfallsort. Auch im Krankenhaus und darüber hinaus. Dennoch - als ihr klar wurde, was sie mit jenen Tag verlor - verlor sie auch den Lebensmut. Jedes "Mein Beileid..." oder "Das tut mir leid..." wurde zu einer Floskel. Diese nun leeren Worte trafen das geschundene Herz nur noch mehr. Und mit der Zeit schirmte sich Charlott auch von den "Mit der Zeit wird es besser..." oder das "Die Zeit heilt alle Wunden..." ab. Es dauerte nicht lang da erreichte sie niemand mehr. Weder mit Worten noch mit Gesten. Nun war sie wirklich allein - allein mit sich und ihrer Trauer.

      Der Boden ihrer Wohnung war kalt. Die Umgebung war düster. Die Vorhänge der Fenster waren zugezogen. Sie lebte in ihrer eigenen tristen Welt. Fern ab der Realität. Die einst so liebevoll eingerichtete Wohnung wirkte innerhalb weniger Wochen so leer, starr und finster. Selbst die Rosen welche er ihr am Abend zuvor geschenkt hatte und welche so schön aussehen, hatten schon lang trostlos ihre Kopfe geneigt. Sie waren jämmerlich verdort. Einst ein Zeichen der Liebe und nun... wie ein Spiegel ihrer Seele. Über aber auch auf allen Bilder mit den glücklichen Paar oder den engen Freunden lag eine Staubschicht. Fast als wären sie verblasst. Es schien als wäre die Zeit stehen geblieben, dennoch hatte sich auch in dieser Blase alles verändert.

      Mit einen Male richtete sich das Häufchen Elend langsam auf. Langsam, da sie sonst der Schwindel zu übermannen versuchte. Mit einmal war dieser Gedanke wieder in ihren Kopf. Ein Gedanke so finster und fatal. Ein Gedanke den sie zwar seit einiger Zeit immer wieder gehabt, aber eben so schnell verdrängt hatte wie die schmerzliche Wahrheit selbst. Der Gedanke ihnen zu folgen. Vielleicht war es die Verzweiflung, vielleicht war es der Mix aus Schmerzmittel und Antidepressiva aber vielleicht war es auch die Angst welche da aus ihr sprach. Charlie wusste es nicht. Sie wusste aber, das sie diesem Tag ohne ihn einfach nicht überleben konnte. Immerhin war heute... immerhin wäre heute.... ihr Tag gewesen. Statt den vertrockneten Rosen in der Vase sollten sie heute einige in einen lieblichen Bouquet zum Altar begleiten. Nein, diesen Tag konnte sie unmöglich....

      "Waited all night for you to come home. I always hated sleeping alone. I hope that the lipstick I left on your face, stays red like the roses I laid on your grave..."

      Auf wackeligen Beinen stand sie auf. Noch immer schluzend. Noch immer allein. Noch immer gebrochen. Benebelt von den Medikamenten und überwältigt von ihren Gefühlen fasste Charlott seit langen einen ersten Entschluss. Es war ungewohnt aber sich schwer eine Schritt nach den anderen zu setzen. Dennoch war es möglich. Auch wenn es die letzten Schritte ihres Lebens sein sollten. Ihre zittirg Hand suchte sich ihren Weg durch die düstere Atmosphäre. Behutsam, gar liebevoll umfasste sie eine der toten Blumen. Sonst nahm sie nur noch den Wohnungsschlüssel an sind. Kein Papiere, kein Handy ... nachdem die junge Dame ihre Wohnung verschlossen und den Schlüssel in ihren Schlüsselversteck zurück gelassen hatte, lief Charlie los. Wie in Trance und immer schneller stürmte sie scheinbar ziellos durch die Straßen Dublins.

      "I miss the long nights under street lights, When our hearts were made of gold. I miss the feeling that we had then,m
      we were never growing old. Yeah, I miss it all."


      Die Menschen der Stadt, die strahlende Sonne, den Lärm der Autos, die leichte Brise ... all das strich an der jungen Frau vorbei. Wie ein Traum. Dabei war sie wach. Dennoch konnte Charlott sich nicht erklären ob und wie sie ihren Weg in jenen Park gefunden hatte. In ihren Zustand war dies wahrlich ein Wunder. In diesen Park.... an der kleinen weißen Parkprücke hatte er damals auf sie gewartet. Lange hatte er mit sich gerungen bis er Charlie endlich nach einer Verabredung gefragt hatte. Dabei hatte sie immer inständig gehofft dass er ihre Signale verstehen würde. An dieser Brücke... wo alles so richtig begann - dort, ja genau dort sollte ihr Leben enden. Hier und jetzt. So wie das Schicksal es wollte.



      “If you were happy every day of your life, you wouldn’t be a human. You’d be a game show host.”

    • Josh

      Der Park gehörte zu den Orten, an denen sich Josh mit am liebsten aufhielt. Der kleine Wald, der daran angrenzte befand sich nicht weit von seinem Zuhause und im Sommer konnte er mit Milo wunderbar am Ufer des Flusses, der durch den Park zog, im Wasser toben. Es war hier nicht immer was los, die Jugendlichen verbrachten ihre Zeit viel lieber in dem Skatepark am anderen Ende der Stadt, es verirrten sich hier meist nur Hundebesitzer, Jogger, oder verliebte Pärchen hin, vielleicht auch noch ältere Menschen, die die Ruhe genossen. Es war warm an dem Tag, es war ruhig und es war der Telefon-Tag, wie Joshua liebevoll, dazu sagte, einer der Tage, an denen er mit Olivia, seiner Verlobten, telefonieren konnte, denn durch die ständigen Auftritte, die kleine Zeitverschiebung und die Proben und Umzüge von Stadt zu Stadt gab es dafür selten Zeit. Er vermisste sie, sie waren jetzt schon ein halbes Jahr getrennt voneinander und die andere Hälfte würden sie es auch noch sein, zu Weihnachten würde sie wieder kommen und kurz nach dem neuen Jahr auch seine Frau werden, hoffentlich in Mitten von Schnee, ganz romantisch. Wie lange sie sich dann sehen werden ist unklar, aber der Mann hoffte innerlich, dass seine baldige Frau nach der Hochzeit vielleicht hier bleiben wird, vielleicht auch hier zulande Auftritte geben wird und nicht in gabz Europa.
      "Los, lauf!", gab der Schwarzhaarige Milo als Befehl und löste die Leine, damit sein Hund los laufen konnte. Für seine zwei Jahre war er noch so aktiv, dass er den langen Spaziergang definitiv brauchte, dementsprechend lief er auch schon los und beschnupperte alles, was im Wald zu finden war. Über andere Hunde und Hundebesitzer machte sich sein Besitzer weniger Sorgen, denn Milo war gut trainiert und hörte aufs Wort, meistens jedenfalls. Er griff zum Handy, kaum war sein Hund los und wählte die Nummer, die er schon auswendig konnte. Es klingelte, nach seinem Geschmack vielleicht auch ein wenig zu lange, aber letztendlich hob seine liebste Stimme ab, die ihn verwundert begrüßte.
      "Josh! Ist etwas passiert?", fragte Olivia verwirrt, es war laut im Hintergrund.
      "Nein.. Wir.. Waren verabredet.. Heute ist Telefon-Tag". Josh blickte auf seine Armbanduhr, um festzustellen, ob er sich in der Uhrzeit irrte, aber es war alles richtig. Seine Verlobte seufzte. "Ah, verdammt.. Stimmt.. Tut mir leid, ich habe es vergessen und den anderen schon zugesagt, wir gehen gleich etwas essen und dann feiern wir unseren Erfolg! Gestern waren alle Katzen ausverkauft und für morgen gibt es auch keine einzige!". Die Tatsache, dass sie vergaß, dass sie eigentlich miteinander sprechen konnten fühlte sich bitter auf der Zunge an, immerhin konnten sie gerade mal zwei Mal die Woche miteinander sprechen, aber Joshua freute sich dennoch, versuchte es jedenfalls."
      "Das klingt fantastisch, Baby.. War das Publikum auch begeistert?". Es war schwer die Enttäuschung zu schlucken, aber er versuchte es. Seine Freundin war für den Moment kurz abgelenkt, antwortete nicht sofort. "Was sagtest du?", fragte Olivia gleich, bevor sie weiter sprach. "Ah, ja das Publikum wollte eine Zugabe! Wir sangen noch einmal das Lied von der Kuss-Szene und dann hat Eric mich noch einmal vor allen geküsst, die Menge ist ausgeflippt vor Freude!". Es fiel Josh schwer, seine Gefühle bei dem Satz wirklich im Griff zu behalten, er blieb kurz stehen, worauf auch Milo stehen blieb und zu ihm nach hinten sah. "Er hat was?", fragte er vielleicht ein klein wütend, es fiel ihm oft schwer seine negativen Gefühle gegen das, was seine Verlobte da tat zu verstecken, aber wem würde das nicht schwer fallen?
      "Beruhige dich, das gehört alles zu der Show! Wirklich, da ist nichts bei, Josh". Olivia legte das Handy wohl kurz zur Seite, um zu ihren Freunden zu rufen, dass sie auf sie warten sollten. "Kannst du ihnen heute nicht absagen? Oder später hin gehen, ich meine, wir haben schon das letzte Mal nicht sprechen können..", und er hatte Dinge zu erzählen, die die Hochzeit betrafen, sie mussten Entscheidungen treffen, er kümmerte sich um die Sachen, während Liv weg war. "Das geht nicht, es tut mir auch echt leid, aber wir können morgen vor der Show reden!". - "Vor der Show? Da herrscht doch ein striktes Handy-Verbot", oder war es nur eine Ausrede gewesen? "Ja, aber ich bereite mich morgen alleine vor..und wir können und auf FaceTime sehen, dann präsentiere ich dir mein Kostüm!". Ihre positive Energie steckte ein wenig an und schon schmunzelte Josh. "Ich würde mich freuen", bestätigte er es ihr. "Aber wir müssen mal reden.. Über die Hochzeit.. Und alles, was hier passiert". Er wollte, dass es für sie beide perfekt war und dafür brauchte er Olivias Ideen, ihr Einverständnis, ihre Meinung. "Josh, Baby.. Ich weiß, dass es gut werden wird, du kennst mich und ich kenne dich, es wird alles wird perfekt und ich weiß es", ob sie es wirklich wusste? "Ja, aber es wächst mir alles über den Kopf und..". - "Es tut mir echt leid, aber ich muss jetzt los, die anderen warten schon, wir reden beim nächsten Mal darüber.. Ich liebe dich!".
      Er seufzte, kaum war die Verbindung unterbrochen. "Ja, ich liebe dich auch", murmelte der Mann unzufrieden und versuchte sich zusammen zu reißen, um das durch zu stehen. Seit ein paar Wochen idt der Kontakt der beiden immer weniger, Liv entzieht sich ihm immer mehr, auch wenn sie begründet, dass es die Arbeit ist. Soll es auch so nach der Hochzeit aussehen? Seine Augen blickten zu Milo, der immer noch wartete, weil sich Josh nicht weiter bewegte und kaum machte dieser die ersten Schritte lief auch der Hund freudig weiter, um den Wald weiter zu erkunden. Der Anblick war schön, aber selbst der verbesserte die Laune des Mannes nicht wirklich. Es war schwierig mit solch einer Situation umzugehen, aber er gab dafür sein Bestes und versuchte seine Gedanken stattdessen mit Arbeit zu füllen. Er musste den großen Auftrag noch fertig machen und dem Kunden zuschicken, er hatte sich heute nichts mehr vor genommen, weil er angenommen hatte mit Liv die Hochzeit ein wenig weiter zu planen, aber so konnte er vielleicht heute den Auftrag fertig bringen.

      Aus dem Wald heraus kamen sie direkt im Park an, in welchem Josh seinen Hund zu sich rief, damit er nicht komplett frei run lief, solange andere Hunde auftauchen konnten. Nicht alle Hunde verstanden sich miteinander, solange die Gewissheit nicht da war, dass die Luft nicht rein war musste Milo mit seinem Herrchen laufen. Er blickte sich um, entdeckte schon die Lieblingsstelle am Wasser, die Josh natürlich ansteuern wollte, doch an der Brücke angekommen fiel ihm etwas anderes ins Auge. Er kannte die junge Frau nicht, die da stand, aber innerhalb weniger Sekunden realisierte er, was sie vor hatte zu tun. "Warten!", befahl er seinem Hund, bevor er los lief, um sie noch rechtzeitig davor zu bewahren einen großen Fehler zu machen. Hier stürzten sich viele in den Tod, doch nicht alle starben dabei, die Gefahr sein Leben lang gelähmt zu sein, oder folgen davon zu tragen war groß, außerdem.. Es gab keinen Grund der Welt sich das Leben zu nehmen!
      "Halt stop!", rief er der Frau zu. Sein Gehirn reagierte noch vor seinen Gedanken und schnappte sich die junge Frau, die Josh mit seinen Händen ergriff und runter zu sich auf den Boden zog. "Das ist ein großer Fehler, den du hier begehst". Er blickte nach der Frau, blickte zu ihr, um zu sehen, ob sie unverletzt war.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Charlie

      Hier gab es noch immer so viele Orte, welche sie an ihr verflossenes Glück und vor allem an ihn erinnerten. Damals als die junge Jornalistin berufich nach Dublin gezogen war, war ihr die Stadt so schrecklich fremd gewesen. Im vergelcih zu den friedlichen aber etwas verschlafenen Greenowk überfoderderte sie das lebhafte Dublin mit der heiteren Art zu Angfang ganz schön. Dann aber lernte sie auf der Arbeit den Fotografen Edmund Davis kennen. Edmund, von seinen Umfeld auch liebevoll "Eddie" oder "Ed" genannt, war ein durch aus charmanter Junggeselle. Er war lebensfroh, frech und hatte den Blick für den perfekten Augenblicks. Immer wenn er lächelte oder grinste hatte er diesen Blitzen in seinen grünen Augen. Genau dieses Blitzen hatte Charlies Herz dahin schmelzen lassen. Zu Beginn ihrer Zusammenarbeit für das Magazin wollte die Blonde jedoch nur wenig mit ihn zu tun haben. Eddie war ein wirklich wortgewandter Mann, da war es sicher zu einfach früher oder später das Herz einer jeden Frau zu gewinnen und oder zu brechen. Mit der Zeit aber verstand sie den Rotschopf mit den romatischen Locken so gut wie kein Mensch sonst auf dieser Welt und auch er konnte Charlie lesen wie ein offenes Buch. Durch ihre Arbeit fand sie nicht nur den Mensch nachdem sich ein jeder sehnte, nein, die junge Frau schloss auch das belebte Dublin in ihr Herz. Als Fotograf kannte Ed die schönsten Orte und Winkel. An nahezu jeden gab es eine gemeinsame Erinnerung. Da war es nicht einfach zu vergessen... Dieser verträumte Park war einer dieser erinnerungsreichen Orte. Das erste Date war etwas wirklich magisches gewesen. Angefangen bei den Treffpunkt an der kleinen weißen Parkbrücke bis zu den ersten Kuss unter den romatischen Pavilion.

      Ja, für Charlott Harris war die Zeit stehen geblieben. Sie lebte in einer traumhaften Vergangeheit, einer schmerzlichen Fanatsiewelt. Wo sie auch hinsah erblickte sie nichts als ein Spiegel vergangener Tage. Dies war natürlich eine Strategie um sein Leben weiter zu beschreiten, führte aber zwangsläufig an dem unkt an welchen sie sich nun befand. Den Suizidversuch. Vor lauter schwelgen in der Vergangehteit, den verbissenen Klammern entging ihr die Schönheit des Augenblicks. Die Blondine spürte nicht mehr wie die Strahlen der Sonne auf ihrer Haut kitzelten, hörte nicht mehr das entspannende Plätschern des Flusses, die lieblichen Klänge der Vögel oder das belebende Lachen einzelner Kinder. Sie roch nicht mehr die süßen Düfte der Blumen, den frischen Geruch des grünen Gras oder den befreienden Geruch des Regens. Für sie war die Welt schwarz und weiß, gefühlsarm und.... langsam unerträglich. Ohne die Antidepressiva und die Schmerzmittel war sie nicht imstande diese Welt noch zu ertragen, gleichzeitig machte sie diese Mischung krank. Es stärkte zu letzt mehr die Gedanken in ihren Kopf dies sie diesen Versuch überhaupt wagen ließen.

      Charlies Augen wurden schwerer. Mit jeden Atemzug wollten sie ganz zufallen. Während sie weiter einen Schritt nach den anderen Tat ohne zu wissen wohin sie eigentlich wollte, wurde ihr Geist träger und träger. Ihr ganzes Selbst begann zu schwinden. Auch all die Erinnerungen um sie herum verblassten langsam. Es war als würde die Kraft aus ihren Gliedern schwinden als sich die junge Frau bereits über das Geländer schwang. Ihr Kopf war wie leer gewaschen. Jetzt konnte Charlott das Rauschen des Flusses wieder hören. Es war wie ein lockender Ruf. Es war.... die Erlösung. Einmälig ließ die junge Dame sich nach vorne fallen, in Inbegriff zu streben. EIgentlich hatte sie kein Problem damit. Es war ja ihr eigener Wunsch gewesen. Ein gewaltiger Ruck aber zog sie nach hinten. Etwas ... oder jemand schien sie gepackt zu haben. "N....n.....nn....nn...n...nei...n...." ein leises wenngleich verwirrtes Geschwafel war das Einzige was die Blondine über ihre Lippen bringen konnte. Unsicher kippte sie von einen Bein auf das andere bis ihr gesammter Körper völlig erschöpft gen Boden sank. Von eine auf die andere Sekunde umringte sie diese wohlige Schwere. Und dann war da nur noch Dunkelheit.


      “If you were happy every day of your life, you wouldn’t be a human. You’d be a game show host.”
    • Neu

      Josh

      Er handelte aus Reflex, aus einem Impuls heraus, der ihm sagte, was er zu tun hatte, denn in dem Moment, in welchem Josh anfing zu rennen dachte er nicht mehr nach. Er hatte nach dem zierlichen Körper gegriffen, welcher im Inbegriff dessen war das Geländer zu verlassen, um sich in die Tiefe fallen zu lassen. Hier gab es öfter Suizide, vor allem zu der dunklen Jahreszeit am Ende des Jahres, doch bisher war Josh wirklich glücklich und zufrieden damit, dass er weder eine Leiche fand, noch jemanden dabei beobachten konnte. Ob es Schicksal war, dass ausgerechnet er hier war wusste er nicht, aber es schien so, als wäre der Park gerade nicht gut besucht, denn außer ihm schien niemand anderes dafür zu sorgen, dass die junge Frau nicht den größten Fehler überhaupt begeht. Suizid wäre noch das Eine, aber eine Querschnittslähmung, jahrelang auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein und die Schuldgefühle, die man sich selbst für den fehlenden Versuch machen würde waren einfach viel zu fürchterlich.
      Der Mann schnappte sich den weiblichen Körper, zerrte ihn mit zu Boden, um seinen Aufprall noch aufzufangen, ihn jedoch sicher am Boden zu haben. Seine Augen blickten nach dem Gesicht, wollten sich vergewissern, dass nichts passiert ist, dass es der Frau gut geht, doch ihr Aufschrei ließ ihn die Stirn runzeln. Nein? War sie wirklich so verzweifelt? "Geht es dir gut?", fragte Josh direkt, doch es kam keine Antwort mehr, die Augen verdrehten sich und mit einer letzten Reaktion hielt der Mann gerade noch den Kopf fest, damit sich dieser nicht weiter wehtun konnte. "Hallo?", fragte er lauter und rüttelte sachte an dem Körper, um eine Reaktion zu bekommen, doch vergebens. Panik stieg in dem Mann auf, er legte sein Ohr auf die Brust, um nach dem Herzschlag zu hören, aber die Frau atmete, das Herz schlug auch normal weiter. War das ein Schock? Oder war es noch was mehr? Er rüttelte noch einmal an dem Körper, aber es gab keinerlei Reaktion auf sein Tun. Sollte er einen Krankenwagen anrufen? Dann würden sie sie in die nächste Psychiatrie bringen.. Er hörte noch einmal auf der Brust nach dem Herzschlag, aber die junge Frau atmete auch wirklich normal weiter. Josh seufzte, was sollte er jetzt nur bloß tun? Ein warmer Atem war in seinem Nacken zu spüren, mit einem kurzen Blick danach erblickte er auch seinen besten Freund, der hechelnd neben ihm saß. "Ich sagte doch, dass du bleiben sollst", sagte er streng, aber scheinbar machte sich Milo genauso Gedanken, wie auch er es tat.

      Zu seinem großen Glück waren heute um diese Uhrzeit gar nicht mal so viele Menschen unterwegs, die ihn mit der Frau auf seinen Händen erblicken konnten. Das musste mehr, als nur merkwürdig aussehen, aber Josh beschloss keinen Krankenwagen zu rufen, damit die Frau nicht einen Schreck bekommen würde, sollte sie in einer psychiatrischen Einrichtung aufwachen, er beschloss sie mitzunehmen und gegebenenfalls immer noch nach Hilfe zu rufen, sollte man sie brauchen. Immer wieder tastete er nach ihrem Puls, so gut es in dieser Position auch nur ging, aber die Brust hob sich auch ganz ruhig beim Einatmen, es sah gar nicht mal so schlecht aus.
      Seine Wohnung war zum Glück nicht allzu weit von dem Park entfernt und nachdem Milo vorging und die Türen aufschubste, um seinem Herrchen Platz zu machen betrat auch Josh mit seinen Schuhen die kleine Wohnung über seiner Arbeit. Er betrat direkt das Schlafzimmer, legte den zierlichen Körper auf dem gemachten Bett ab, um noch einmal zu sehen, ob er die Frau wecken konnte, doch vergebens. Sie schien zu schlafen, vielleicht war der Schock größer, als zuerst gedacht.. Er seufzte, deckte sie zu und verließ das Zimmer leise wieder, um die Schuhe auszuziehen, um einen Krug mit Wasser zu holen und neben das Bett abzustellen, um vor allem den Hund auch zu füttern, wie jedes Mal nach dem Mittagsspaziergang. Die Frau regte sich noch immer nicht, aber sie atmete und das war die Hauptsache, mit der er mehr, oder weniger beruhigt in die Küche konnte, um leise etwas kleines zu kochen. Sie hat bestimmt Hunger, wenn sie aufwachen wird...

      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."