Experiment X-125 [Ama x Sayo]

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    • Experiment X-125 [Ama x Sayo]

      >>Vorstellung<<

      @Sayo

      YUI

      Sonnenstrahlen kitzelten meine Nase, auf jeden Fall sollte es so sein. Stattdessen spürte ich nur eine gewisse Wärme, welche mich aufwachen ließ. Wenn ich mich schlafen legte war es immer so, als würde mein ganzer Körper sich herunterfahren. Ich träumte nicht… Ich schlief ein und wachte am Morgen wieder auf. Ich streckte mich einen Moment, ehe ich mir meine Kleidung für heute anzog – ein schwarzer Rock und dazu ein weißes Oberteil. Heute sollte es schön warm werden.
      Da ich immer die erste war, die wach wurde, ging ich auch als erste zum Briefkasten und öffnete diesen. Ein Infoschreiben und drei Briefe, wahrscheinlich Rechnungen, waren darin. Das Infoschreiben las ich mir gut durch, ehe ich die Briefe auf den küchentisch legte.
      „Experiment X-125?“, murmelte ich leise vor mich hin. Vor einigen Jahren ist ein Labor explodiert, in welchem Androiden hergestellt wurden. Alles wurde zerstört, aber in dem Infoschreiben wird vor einem Experiment gewarnt. Es soll sehr gefährlich sein und noch als vermisst gelten. Alle Informationen sollen an die zuständigen Behörden mitgeteilt werden.
      Ich legte das Infoschreiben für meine Mitbewohnerin neben die Briefe und begann etwas Frühstück vorzubereiten. Ich hatte meist nur sehr wenig Hunger und eigentlich mochte ich Wasser am liebsten. Es gab mir immer Energie.
      Ich stellte das Frühstück auf den Tisch und hörte bereits Bewegung im Bad. Scheinbar war sie jetzt auch wach. Ich lächelte sanft und warf einen Blick auf die Briefe. Wie erwartet waren es Rechnungen.
    • Sakana:

      Ich schlief und hatte immer einen Wecker gestellt, damit ich rechtzeitig wach wurde. Meist brauchte ich diesen nicht, da ich zuvor erwachte. So auch heute. Langsam richtete ich mich auf und fuhr mir durch meine langen, roten Haare. Dabei hielt ich eine Strähne an der Spitze fest und begann sie zwischen den Fingern zu drehen.

      "Sie sehen schrecklich aus.. Aber schneiden? Ich sollte Yui mal fragen was sie denkt."

      Es war ein murmeln welches von mir kam, bevor ich mich dann meiner Augenbinde zuwandte. Diese lag immer neben meinem Bett und somit war es mir ein leichtes sie mir im Halbschlaf um zubinden.
      Auch wenn ich noch ins Bad musste und dort wieder abnahm, ich wusste nie ob Yui nicht doch mal in mein Zimmer kam. Denn bis jetzt hat sie noch nie mein kaputtes Auge gesehen.

      Doch nun stand ich auf, machte mein Bett, zog den Vorhang auf und begab mich ins Badezimmer. Es war heute eine Ausnahme, das ich jetzt schon duschte. Aber Ich hatte mir gestern mein Bein verletzt, weshalb ich mein Sporttraining etwas zurückschrauben musste. Seufzend stand ich unter der Dusche und genoss das warme Wasser, welches auf meinem Körper herab preschte. Es war sehr angenehm. Aber die Zeit, sprach mir deutlich zu, nicht zulange zu brauchen. Weshalb ich schnell fertig wurde, und mich dann in den Raum begab wo auch Yui war.

      Wie immer hatte ich mir meine Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden und setzte mich dann an den Tisch wo ein Infoschreiben lag.
      Ich sah kurz auf und von dem Schreiben zu Yui. Vermutlich hatte sie es schon gelesen. Aus eben diesem Grund, nahm ich es zur Hand und las es mir gründlich durch.

      "Awesome!! Wie geil ist das denn!! Hey, Yui wollen wir den Suchen? Wenn der so stark ist wie her steht, dann will ich gegen den Kämpfen. Ich würde zwar eh gewinnen, aber.. Ich würde diesem Android schon eine Chance lassen. Was meinst du? Klingt doch spannend, oder?"

      Schon als ich den ersten Satz las, konnte man das Feuer in meinen Augen, buchstäblich brennen sehen. Ich fand es einfach so cool, wenn es etwas gab was so stark sein sollte. Denn musste man doch easy finden können und dann, dann könnte man ihn benutzen. Er könnte ein Kämpfer sein, der mit einem im Krieg kämpft oder so. Das klang wirklich interessant. Oder wie so ein Killer Roboter, wie ihre alte Schulfreundin mal bauen wollte. Damals in der Grundschule, hatte sie eine in der Klasse die eben von sowas so fasziniert war, das sie sich der Robotik zuwandte und anfing da zu forschen.

      "Experiment- X125.. Was für ein langweiliger Name.. Da würde doch.. Killer oder Bloody Mary passen.."

      Ich murmelte einfach weiter vor mich hin. Als ich aber das Infoschreiben, das dritte oder vierte mal gelesen hatte, legte ich es auf den Tisch zurück und seufzte.
      Anschließend lehnte ich mich nach hinten und schlug meine Arme hinten, über die lehne von meinen Stuhl. Was hatte dies zu bedeuten? Wie stark war dieser und stellte er wirklich so eine Gefahr da, oder wurde nur wieder übertrieben? Ich war mir unsicher und wusste nicht was ich dazu genaueres sagen sollte. Außer, das ich den Android finden wollte.
    • YUI:

      Es war mir bewusst, dass meiner Mitbewohnerin dieses Infoschreiben gefallen würde. Hätte ich es weggeschmissen, so wäre sie mir bestimmt böse gewesen. Ein Infoschreiben wie dieses wurde bestimmt überall verteilt.
      Als Sakana losschrie und die Herausforderung vor den Augen hatte, musste ich ein wenig lächeln. Es war definitiv der perfekte Köder für eine Dame wie sie.

      "Ja.. es klingt sehr spannend, aber du weißt doch, wie ungern ich kämpfe... Ich helfe dir gern suchen, aber du musst dann den Kampf übernehmen, während ich dich von hinten anfeure.", erklärte ich ihr.

      Jeder, der mich kannte, hätte mich eher als ein Mauerblümchen beschrieben. Ich war sehr zurückhaltend und eher schüchtern, doch bei Sakana war es anders. Ihre Euphorie steckte mich meist mit an und ich lächle bei niemandem so viel, wie bei ihr. Das ist definitiv die beste WG-Partnerin, die ich mir vorstellen könnte.

      "Naja... würdest du allen Experimenten in einem riesigen Labor Namen geben? Irgendwann fällt dir bestimmt auch nichts mehr ein..."

      Ich stellte ihr das Essen hin und setzte mich gegenüber. Heute hatte ich einfach mal nur Müsli gemacht, da der Tag bestimmt wieder lang wurde. Sakana würde ihr Training bestimmt nach hinten verschieben, oder sofort auf die Suche gehen wollen. So genau konnte ich sie nicht einschätzen, aber es war immer wieder toll, wie spontan sie sein konnte. Mein Tagesablauf war meist strikt durchgeplant. Selten machte ich etwas außerhalb des Plans.

      "Wer weiß wie gefährlich das Experiment ist... wenn du es suchen willst, nehme ich lieber einen Verbandskasten mit. Das könnte nämlich mehr Gefahren bergen als man glaubt. Bestimmt suchen auch andere nach dem Androiden... und nicht jedem wird es gefallen, dass wir uns einmischen..."
    • Sakana:
      Gerade als ich in meinen Gedanken versunken, an die Decke starrte, schreckte ich auf. Denn das Geräusch des Tellers welcher auf den Tisch gestellt wurde holte mich wieder zurück ins Hier und Jetzt.
      Weshalb ich auch nur so halb mitbekommen hatte, was sie gerade noch gesagt hatte. Daher setzte ich mein bekanntes grinsen auf und schlug auf den Tisch.

      "Ach Quatsch!! Was auch immer du gesagt hast... Du bist super. Vermutlich hast du wieder was gelabert von.. Ich bin zu schwach und zu schüchtern dazu. Klar hast du gegen mich keine Chance. Aber gegen so einen lächerlichen Roboter doch sicherlich. Ich hab dich doch schon einmal herausgefordert und meine Fresse warst du gut. Du würdest diesen Androiden Kopfüber in die Tonne kicken. Da bin ich mir sicher, das ist mal klar."

      Wollte ich ihr klar stellen und begann dann zu essen. Auch entging mir nicht, das sie nur eine kleine Schüssel Müsli zu sich nahm. Sofort schüttelte ich den Kopf. Wie konnte sie nur so wenig essen, das hatte ich noch nie verstanden. Ihr könnte man den ganzen Tag nur Wasser geben und sie wäre zufrieden. Sie ist doch keine Blume, oder doch?

      Ein seufzen entwich meinen Lippen und verdrehte bei dem Gedanken leicht die Augen, da es einfach nur unlogisch war, wie ein Mensch so wenig zu sich nehmen konnte. Wenn sie sie nicht so gut kennen würde, würde sie fast schon vermuten sie wäre der Android. Aber jetzt wollte ich damit keinen Gedanken verschwenden, denn die Frage bleibt, wo der Wahre Android war.

      Als sie aber wieder zu Sprechen begann, sah ich auf und schluckte gierig mein Essen fast im Ganzen runter, damit ich sprechen konnte.

      "Also.. So schlimm ist das sicher nicht. Aber es ist möglich, das nicht alle mich akzeptieren. Aber sollte es so sein, zeig ich denen das man mich gefälligst achten sollte. Das ist doch klar."


      Kaum hatte ich meinen letzten Satz beendet, aß ich schnell weiter und dachte derweil nach wie ich das mit meinem Training vereinbaren könnte. Jedoch sollte suchen und Training auch gleichzeitig gehen. Daher würde ich das vermutlich so machen.
      Als ich fertig war, stand ich stürmisch auf, wodurch der Stuhl nach hinten flog. Doch dies war mir egal, ich eilte in mein Zimmer, machte mich fertig, als würde ich zum Training gehen. Dies dauerte keine 5 Minuten, da war ich schon wieder zurück.

      "So fertig machen los geht's! Wollen wir doch mal schauen ob wir diesen Android nicht finden könnten. Vielleicht sollten wir bei diesen Typen anfangen, die die Suche aufgegeben haben. Diese Typen können uns sicherlich ein paar wichtige Infos geben wie der denn so aussieht."

      Doch da stoppte ich, da mir was einfiel, worüber ich ja nachgedacht hatte. Daher würde ich dies noch schnell ansprechen wollen, bevor wir uns um dieses Ding kümmerten.

      "Ach ja.. Hör mal.."

      Erneut stoppte ich und öffnete meine Haare um sie so besser zeigen zu können.

      "Mir ist aufgefallen das meine Haare nicht mehr soo gut aussehen. Was meinst du dazu? Kann man da irgendwas machen?"

      Mir waren meine Haare sehr wichtig das wusste sie, und nie würde ich Fremde darüber entscheiden lassen, aber ich vertraute ihr und daher wusste ich das sie das richtige sagen würde. Wenn das dann geklärt war, würde ich sofort los wollen, aber bevor ich mit solchen Haaren raus geh, würde ich da erstmal jemanden drüber schauen lassen. Natürlich nur jemanden dem ich auch vollen vertrauen schenkte.