My second Chance for a Once upon a Time... [Sunny♡Az]

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    • My second Chance for a Once upon a Time... [Sunny♡Az]

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      ...zur Vorstellung...


      My second Chance for a Once upon a Time...


      Florence hat alles. Sie ist jung, klug und unsagbar schön. Noch dazu ist sie die Kronprinzessin eines wunderbaren und glorreichen Königreich. Bald schon soll sie sogar Königin werden. Was sollte da schon schief gehen? Wie kann sie denn bitte nicht glücklich sein? Nun ja... Vor einigen Jahren gab es da jemanden in ihren Leben, Heliod den Sohn des Hauptmannes der königliche Garde. Beide kannten sich schon seit Kindertagen, verloren sich einige Jahre aus den Augen und trafen schließlich als junge Erwachsene wieder aufeinander. Alles hätte so schön sein können. Doch Heliod starb kurz nach dem Wiedersehen. Seither war Florences perfektes Fairy Tale Life dahin. Trauer überwältigte sie, beinahe wäre sie der Dunkelheit verfallen. Die Zeit verstrich und einmälig wurde es leichter. Eines Tages aber erfährt sie von den aufstrebenden (Hof-)Magier Merlin dass ihr Liebster noch lebt, nur halt nicht in ihrer Welt. Aufgeregt sucht Florence einen Weg mit Merlins Hilfe in diese andere Welt zu gelangen. Eines steht für sie fest ohne Heliod besteigt sie nicht den Thron! Nach einigen Fehlschlägen gelingt es den Nachwuchszauberer tasächlich eine Art Portal zu öffnen. Über glücklich stürmt Florence hinein ohne wirklich zu wissen wo die Reise hinführt. Da Merlin den Kopf hinhalten muss wenn der Prinzessin etwas passiert folgt er ihr umgehend. Jedoch ist der Magier in den merkwürdigen Treiben des 21. Jahrhunderts genauso überfordert wie seine Prinzessin. Zu allen Überfluss scheint Heliod, nun Oliver, seine Heimat und sein bisheriges Leben komplett vergessen zu haben. Wie wird die Geschichte von der Magier-Prinzessinen WG im 21. Jahrhundert und der verlorengeglaubten Liebe wohl weiter gehen?

      Rollen:
      Marianne Florence - @Sunnysongs
      Heliod/Oliver - @Azenia
      Merlin/Marcius - @Azenia




      Merlin

      Träge folgten meine müden Augen einer kleinen Lerche, welche hinter der Fensterscheiben auf einen Baum von Ast zu Ast hüfpte. "...lin? ..." Irgendwas schien sie zu beschäftigen. ".....Merlin?..." Oder war sie nur aufgeregt? "Merlin?!" Vielleicht suchte sie ja auch nur ein Heim ...so wie ich.... damals ... "Merlin!!" Ein lauter Knall ließ mich zusammenzucken. Das Geräusch war so laut, das sogar die kleine Lerche floh. "W-was?" Der Meister hatte mit seinen Zauberstab, einen massiven und mannshohen Stab welcher ihn ebenfalls als Gehstock diente, auf den Tisch geschlagen an welchen ich versauern musste. Zeitgleich hatte er einen Zauber entladen der solch ein Höllenlärm verursachte. "Herje.... Meister. Seid beim nächsten Mal vorsichtiger. Nicht das man mich wieder beschuldigt den gesammten Palast in die Luft zu sprengen oder Ihr dies ausversehen wollbringt. Wenn ja wäre dies wohl mein Ende." Begann ich wieder in meine Welt von Fragen und Gedanken zu rutschen. "Du wirst noch einmal dein eigenes Ende sein wenn du deinen Geist noch immer nicht fokusieren kannst Junge!" Rief dieser nur und begann seine Hand theatralisch in seinen Bart zu vergraben. Wahrscheinlich suchte er unter all den zottligen Strähnen sein Kinn um dies besorgt und oder nachdenklich zu reiben. Ich seufzte schwer. Diesen Satz hatte ich schon oft gehört. Es war nie der Gleiche Wortlaut und doch ein und der selbe Inhalt. Immer war es Sorge und Vorwurf zugleich. "Nun... was habt Ihr gesagt Meister?" Fragte ich schließlich nachdem einige Sekunden stille gehrrscht hatte. Immerhin hatte ich seine Anwesenheit gerade nahezu vergessen als ich mich frage was dieser Vogel gerade.... "Bei den Göttern - Merlin!" Waaah! "Ach? Bin ich schon wieder...?" Dieses Mal war es mein Meister der seufzte. Ich antwortete nur mit einen verlegenen Lächeln. Schließlich räusperte er sich. "Nun...es freut mich, das du wohlbehalten wieder zurückgekehrt bist." Begann er erneut seine Rede und erneut war mein Geist dabei auf Abwege zu geraten. Dieses Mal war es kein Vogel sondern meine Erinnrung. Ich war tatsächlich gerade erst in den Palast zurückgekehrt. Gestern Nacht. Als der Himmel sternenklar war und ich die Eritriden sehen konnte. Haach, ich hatte mich so klein und nichtig gefühlt. Aber gleichzeitg auch als Teil eines großen Ganzen. Es war fazinierend! Aber auch unsagbar eisig, so eisig das ich auch bald nach drinnen floh. Was wäre wohl wenn alle diese Lichtpunkte eine andere Version unserer oder einer anderen Welt wäre? Wie wäre wohl der Merlin in einer anderen Welt? "...zu? Merlin?! Junge, hörst du mir überhaupt zu?" Ich schüttelte den Kopf, als hätte mir gerade jemand Wasser ins Gesicht geschüttet. Huuuiii... das war ich wohl wieder etwas abgeschweift. Doch so wie mein Miester begonnen hatte, konnte ich mir den Rest zusammenreimen. "Nun... Am Unfallsort ist erstaunlich viel Restenergie zu finden. Es muss ein unsagbar mächtiger Zauber gewesen sein. Allerdings kam diese Macht nicht von einer einzelnen Person allein. Es war ein gut vorbereiteter Zauber der sich auf mehrere Zauberkreise stützte. Ich habe Reste verschiedenster Zauberkreise in gleichmäßigen Abstand gefunden. Sie waren im Umland platziert. So brauchte es nur eine Person mit magischen Kräften als Auslöser. Aber die Entladung war gewaltig. Dennoch... der Schaden ist...." Ich biss mir auf die Lippen. "....bis auf diesen einen Todesfall.... gering." Es war makaber bei den Ableben eines Menschen von geringen Schaden zu sprechen. Der Alte schluckte schwer. "Hüte dich davor etwas Falsches zu sagen, deine Worte werden fatale Folgen haben." Ich nickte stumm ehe ich meine Brille wieder ein Stück zurück auf meine Nase schob. "Ich habe nichts gesagt, nur die Fakten wiedergeben Meister. Allerings ist es genauso Fakt, dass diese Fakten von jeglicher Norm abweichen."


      “If you were happy every day of your life, you wouldn’t be a human. You’d be a game show host.”
    • Marianne Florence de la Cruz

      Wie konnte das nur passieren?
      Vor nur wenigen Wochen war die Welt wunderschön, so schön wie es noch nie im Zuge meines ganzen bisherigen Lebens gewesen ist. Dass sich etwas verändert haben muss, bemerkte ich ganz plötzlich, es traf mich vollkommen unvorbereitet: Es passierte an einem Tag, der wie ein jeder andere war. Nach viel zu langer Zeit, die ich eingesperrt in meinem Büro verbracht hatte, führte mich der nächste Termin nach draußen, in einen der vielen Pavillons im Garten. Besonders lieb waren mir die Grünanlagen nicht; die Blumen, Bäume und sonstigen Gewächse waren zwar verhältnismäßig schön anzusehen, doch deren Instandhaltung für meinen Geschmack zu aufwendig und gleichzeitig zu teuer, als dass ich sie mit vollem Herzen wertschätzen könnte. Mein Interesse lag vielmehr bei den Fruchtbäumen und Beerensträuchern, die tatsächlich eine Bedeutung und Existenzberechtigung in meinen Augen hatten. Doch selbst ihre Blüten kamen mir pompös vor. Für Wertschätzung hätte es außerdem einen Moment der Ruhe, des Innehaltens gebraucht, welcher mir aber kaum vergönnt war. Hinzu kam, dass ich meine wenige freie Zeit wohl kaum damit verschwenden wollte, mir Gewächse anzusehen, die Geduld dafür fehle mir ohnehin, schätzte ich. Selbst während des Ganges zum Pavillon waren meine Gedanken zu sehr beschäftigt mit einer Vielzahl an Überlegungen, die Innenpolitik und namentlich die Bauplanungen der Kirche im Herzen der Hauptstadt betrafen. Unsanft wurde ich aus der geistigen Deliberation gerissen, als sich einige Meter entfernt eine Schar an Menschen bewegte. Wie gewöhnlich begleiteten mich an diesem Tage zwei Personen: Die erste war meine vertrauteste Ehrendame, die zweite einer der persönlichen Leibwächter, welche der König - mein Vater - mir unterstellt hatte. Ein weiteres Aufkommen an Personen war auf diesem Weg hier nicht vorgesehen. Aber da waren sie: Einige Männer, wahrscheinlich Krieger oder Ritter, umringt von edel bekleideten Damen. Zuverlässig schritt mein Leibwächter hervor, um die überraschende Versammlung aufzulösen, da ging ein plötzlicher Windstoß durch den Hofgarten. Mit einer Hand fasste ich an meinen Hinterkopf, um die aufwändig frisierten Haare in Zaum zu halten, die andere lag auf den langen, wenn auch leichten Rock gepresst, der sich zu heben drohte. Zugleich lösten sich unzählige Blütenblätter durch die überraschende Böe von ihren Ästen und erfüllten die wohlig warme Sommerluft mit einem sanften Duft nach Sommer. Die Augen kniff ich kurz zu, doch als ich sie wieder öffnete, stand ich einem Anblick gegenüber, den ich niemals vergessen werden. Ein Meer aus schimmernden Blüten aller Färbungen tänzelten herum - entspannt, seelenruhig, frei wie Vögel. Und da erblickte ich ihn, inmitten dieses Spektakels. Mein Herz hämmerte wild und zog, als wolle es versuchen, aus meiner Brust heraus zu hechten und in die Arme meines Kindheitsfreunds zu springen, der nun zu einem feinen, erwachsenen Mann herangewachsen war. Natürlich erkannte ich ihn sofort, obwohl beinah ein Jahrzehnt vergangen war, seitdem sich unsere Wege getrennt hatten und an die Stelle des herzlichen Schimmern seiner stahlgrauen Augen der Vergangenheit nun eine glatte Kälte getreten war, die mir bis zu diesem Moment fremd vorkam. Meine Wangen glühten; selbst ohne dass ich sie berührte, konnte ich ihre tief-rosige Verfärbung erahnen. In diesem Moment lernte ich die Schönheit dieser Welt zum erste Mal kennen. Was für ein Anblick. Grandios!
      "--sin--"
      Zuvor gab es eine ganze Reihe an Tagen, an denen ich es kaum über mich zu bringen wagte, die schweren Eichentüren meines Schlafzimmers aufzudrücken und den täglichen Steinen zu begegnen, die mir in den bereits steinigen Weg gelegt waren. Die Kritiken der Lehrer und Erzieherinnen, die strenge Etikette, die Reitstunden, Politik und Kriegsführung, die tadellose Meisterung eines jeden Subjekts, diese eisernen Erwartungen an mein Blut; all das überwältigte mich. Aber seitdem ich diesen Blütenregen, das Meer aus tausenden und abertausenden tanzenden Partikeln gesehen habe, die ihre Kunststücke nur für uns beide vorzuführen schienen, ertrug ich das alles ohne jegliche Reue oder Zweifel. Zum ersten Mal seit Jahren - vielleicht war es sogar das erste Mal- war mir das Atmen leicht gefallen. Jeder Tag, jede Sekunde, berührte mein Inneres, jede kleine Schönheit der Welt entzückte mich wie niemals zuvor. Und das alles nur aus einem einzigen Grund: Dich durfte ich an meiner Seite wissen, Heliod. Doch das Leben war alles andere als gütig.

      "Prinzessin!" Langsam, als erwachte ich gerade erst aus einem langen und intensiven Traum, erhob ich meinen eisigen Blick und ließ ihn in die Richtung schweifen, aus welcher der Laut erklungen zu sein schien. Von dort her blickten drei brauen Augenpaare; in ihnen spiegelte sich etwas, das ein jeder Andere vielleicht als Sorge oder gar Verwunderung aufgenommen hätten. Ich aber spürte demgegenüber eine weitere Empfindung: Mitleid. In die bodenlose Trauer, die einen jeden Atemzug fest mit seinen knochigen Klauen umklammert hielt, mischte sich eine feurige, wild lodernde Wut. Mitleid war etwas, das mit Mittellosen, Kranken oder Hilfsbedürftigen empfunden werden sollte, mit Waisen, Kranken und Armen! Aber der künftigen Königin ihres Landes einen solchen Ausdruck entgegen zu bringen? An einen offiziellen Besuch im Armenviertel fühlte ich mich erinnert, bei dem ich einen Haufen dreckiger Kinder in Klatern beobachtete, wie sie altes und ebenso trockenes Brot zwischen Steinen und Unrat aus den Tonnen der Bäcker stahlen. Ich erinnerte mich daran, wie sich untereinander zankten, um diesen Unrat für sich zu erobern. Und diese hohen Ratsherren blickten mich mit ebendiesem Blick an, mit dem ich damals die Kinder angesehen hatte. Machte ich etwa einen dermaßen erbärmlichen Eindruck auf die Herren, dass sie ein solches Mitleid mir gegenüber empfinden und zeigen mussten? Bedächtig wandte ich den Kopf zu meiner anderen Seite, aus der weitere drei Augenpaare mir entgegen starrten; wirkten sie ebenfalls mitleidig, oder doch entgeistert? Die Verschränkung meiner Arme löste sich und die elegant übereinandergeschlagenen schlanken Beine entwirrten sich, die Füße fanden den edlen Marmorboden des Sitzungssaales. Die flache Hand ließ ich auf den Tisch vor mit herunter fahren, die ihn in einem lauten Donnern erreichte. Einige der Herren zuckten zusammen, der direkt links von mir Sitzende im tiefblauen Kostüm schloss einzig die Augen bei dem Geräusch; ihre ohnehin ungeteilt auf mich gerichtete Aufmerksamkeit lag vollkommen auf mir. Es sollte mir doch so leicht fallen, nach all den Jahren, meine Emotionen unter Kontrolle zu halten und vor einem Ausbruch zu bewahren. Wie kam es also, dass ich in einer solchen Weise reagierte? Woher kam dieses ungewohnt despektierliche Verhalten? Natürlich kannte ich die Antwort darauf, wie auch jeder andere in diesem Raum. "Die Sitzung ist hiermit beendet", sprach ich mit fester Stimme der sichtlich befangenen Atmosphäre entgegen. Der ältere Herr mit braunem Haar, durch das sich bereits einige graue Strähnen zogen, schlug nun seine glasig-blauen Augen erneut und richtete sie vage der restlichen Belegschaft entgegen. "Fortgesetzt wird die Diskussion am morgigen Tage." Es erhoben sich alle Herren, bis auf den soeben Sprechenden, der sich mir zuwandte und mir - sogleich die zwei schweren Eichentüren klangvoll dicht fielen - eine seiner faltigen, doch vertrauten, Hände offen entgegen streckte. Ich legte die meinen hinein, die von ihm liebevoll umfasst und dann sanft gedrückt wurden. "Florence--" sprach er mich an, doch ich konnte meinen Namen bereits kaum hören; die über all die Jahre mühsam erbaute Mauer brach erbarmungslos in sich zusammen und begrub mich unter ihren Trümmern. Jede Wut fiel von mir ab und das Einzige, was jetzt noch von der klugen und gleichzeitig skrupellosen Herrscherin zurückgeblieben war, ist das kleine Mädchen, das trotz all der Trauer in ihrem Inneren tapfer mit den Tränen kämpft. "Was sollen wir nur mit dir machen?"


      >> May God protect you <<