The First One ✶ [Uki & Juvi]

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    • The First One ✶ [Uki & Juvi]

      title.jpgThe First One
      Slice of Life | Shounen Ai | School Life | Romance | Drama

      Vorstellung


      When we first met I knew we had something special in common. You were my very first friend, the only one I could share all my sorrow and pain. And you knew right away what's going on inside of me, even though I wouldn't say a single word. You have always seen right through me. You are making me feel so very special around you. We are different and similar alike. I coudn't possible think of a time when our ways might part..
      However, do you call that friendship anymore? Or is it going to be much more than that?
      Do you remember the first time you felt in love with someone? I don't, because you are the first one for me.. my first friend and my first love..


      Now it's time to start telling you our story and even though it sounds kinda Cliché, it's the only and the best story we could possibly tell. And we bet, that it also has a lot of surprises in store for you. So, don't miss the chance to be part of it ;)

    • Alec Doyle

      Alec streckte sich gähnend, ehe er einen heftigen Tritt in der Seite spürte, weshalb er fluchend zusammenzuckte und die Augen aufriss. Dort lag grummelnden Blickes sein großer Bruder. „Mach dich nicht so breit, Knirps.“ – „Wa-?! Was tust du in MEINEM Bett??“ Der Angesprochene setzte sich auf und hielt sich den Kopf. „Plärr doch nicht so laut rum.. meine Fresse. Und was heißt hier bitte dein Bett?“ Genervt schnaubte Alec aus, schnappte sich sein Kissen und schlug es Adrian ins Gesicht. „Guck dich mal um, du Schnapsnase! Kannst du nicht EINMAL, wenn du dir die Hucke volllaufen lässt, dein eigenes Bett finden?! Schlimm genug, dass ich mir mit dir ein Zimmer teilen muss, obwohl du längst hättest ausziehen können. Zu.. wie hieß das Mädchen, von dem du dauernd sagst, dass sie ohne dich nicht leben kann?“ – „Alesia~ Sie ist so heiß, ich sag’s dir. Und zusammenziehen ist doch noch viel zu früh. Außerdem“ – „Außerdem solltest du dir mal einen vernünftigen Job suchen, anstatt in diesem Fastfood Restaurant deine Zeit zu vergeuden. Du hast deinen Abschluss, also mach was draus.“, knurrte Alec und kletterte unfreiwillig aus seinem Bett heraus, schnappte sich seine Schuluniform und verschwand nach einigen Schritten aus dem Zimmer und in das nahe liegende kleine Badezimmer, um sich zu duschen und fertig zu machen. Als er wieder austrat, stand sein Bruder ihm mit einem kritischen Blick gegenüber. „Witzig.“ – „Was?“ – „Dass du selbst in einer Schuluniform, die alle gleich aussehen lässt, wie ein kleiner Nerd rüberkommst.“, lachte der Größere der Geschwister und wuschelte Alec durch das noch nasse Haar, ehe nun er ins Badezimmer verschwand. Alec rollte mit den Augen und trat in die Küche, in der sein Vater bereits hektisch hantierte und das Essen auf den Tisch stellte, dessen Duft mitsamt dem Kaffee die kleine Wohnung zu durchströmen schien. „Oh. Morgen Alec. Hast du schon deine Sachen gepackt?“ – „Nö. Noch nicht. Aber mach ich noch.“ Der Vater sah Alec vorwurfsvoll an, während er sich unbekümmert an den Tisch setzte und vom Rührei und Toast begann zu essen. „Alec. Wir müssen in 30 Minuten los. Ich habe dir gestern und die ganzen letzten Tage noch gesagt, dass du fertig werden sollst und nicht alles auf die letzten Minuten verschieben sollst. Ich habe keine Lust wieder, wie ein Irrer durch die Straßen zu fahren und dass DU dann zu spät zum ersten Schultag nach den Ferien kommst.“ – „Ist ja gut.. Ich hab doch gesagt, dass ich das noch mache. Ist ja nicht so, dass sich meine Noten daran bemessen werden, ob ich in der ersten Stunde des ersten Schuljahres pünktlich bin. Aber... zugegeben würde ich lieber auf diese unnötige Aufmerksamkeit verzichten. Kannst du das nicht für mich machen, Papa? Sonst komme ich echt noch zu spät. Und du auch. Musst du heute nicht besonders pünktlich sein? Erinnere mich, dass du da was gestern gesagt hattest.“ – „Ich räum dir doch nicht ewig alles hinterher. Du bist 15, Alec!“ Da Alec daraufhin jedoch nur mit den Achseln zuckte und ansonsten desinteressiert weiter aß, stürmte sein Vater knurrend aus der Küche hinaus und Alec hörte genau, wie seine Schritte in dem Zimmer der Geschwister endeten. Problem des Kofferpackens gelöst. Nur die Bücher, die er demnächst unbedingt lesen wollte, die müsste er wohl doch selbst einpacken. Blöd.. Aber er konnte von seinem Vater wohl kaum erwarten, dass er groß Ahnung davon hatte, nicht wahr? Er biss von seinem Toast ab und sah auf die Uhr. Ob Gray wohl schon auf war? Ein Grinsen huschte über Alecs Gesicht. Er freute sich unbeschreiblich, seinen besten Freund nach 6 Wochen lediglich stupiden Telefongesprächen ihn endlich wieder von Angesicht zu Angesicht begegnen zu können! Und mit Gray an seiner Seite würde das Jahr einfach zu einem Erfolg werden, ganz gleich was noch geschehen könnte.

    • Gray Benoist-Fischer

      Kurz zusammengefasst war Grays Sommer einfach Scheiße gewesen. Seine Eltern mochten Alec und dessen Familie einfach nicht und trugen ihre Nase viel zu hoch für den Geschmack des Jungen, doch da er nun mal minderjährig war hatten sie das Sagen. Jeden Tag hatte er einsam in dem großen Haus seiner Eltern verbracht, nur mit der Gesellschaft des Personals und des Hauslehrers. Ja, seine Eltern hatten so einen Knall, dass sie ihn sogar in seinen Ferien nicht in Ruhe ließen und er zumindest regelmäßig seine Klavier- und Geigenstunden nehmen musste. Hingegen konnte er die Tage an denen er seine Eltern gesehen hatte an einer Hand abzählen und dabei zählte er jeden Tag, auch wenn er nur einen von ihnen gesehen hatte.
      Doch es hatte alles Vor- und Nachteile und so hatte er immerhin viel Schlafen und Fernsehen können, wenn nicht grade Unterricht angestanden hatte. Leider jedoch wurde dies nun zu seinem Nachteil, denn Gray lag noch immer in seinem Bett, während die meisten anderen Schüler sich sicher schon fertigmachten. Er hingegen träumte noch vor sich hin wie wohl der Sommer verliefen wäre, wenn er ihn hätte mit Alec und dessen Familie verbringen dürfen oder gar selbst eine solche Familie hätte. Sicher tat es ihm noch immer leid für seinen besten Freund, dass dieser keine Mutter mehr hatte und doch bekam er von einem Elternteil und seinem Bruder mehr Liebe als Gray von seinen beiden Eltern.
      Erst nun fiel er aus dem Bett als die Tür aufgerissen wurde und ihr Hausmädchen, eine nette und dickliche ältere Dame, die Tür aufriss und mit ihm auf Französisch schimpfte, dass er noch immer im Bett lag. Verdutzt und noch halt in seiner Decke gefangen sah Gray sie nun mit verschlafenen Augen vom Boden aus an. „Was denn, Louise?“, fragte er und rieb sich die Augen, denn er war noch zu müde und sein Hirn schien noch zu schlafen, doch lange dauerte es nicht an. Ehe Louise antworten konnte hatte er es schon begriffen und sprang auf. „Fuck! Ich bin voll spät dran!“, rief er und konnte nur froh sein, dass seine Eltern ihn nicht gehört hatten, denn sonst hätte es Ärger gegeben. Er stürmte sofort an Louise vorbei ins Bad, die ihn zum Glück rechtzeitig geweckt hatte. Sie liebte den Jungen und kümmerte sich wie eine Mutter um ihn, doch leider hatte sie nicht die Rechte, denn sonst hätte sie ihn bei Alec gelassen. Sie seufzte und hob das Bettzeug auf, ehe sie seine Uniform rauslegte. Den Koffer hatte sie zum Glück gepackt und so ließ sie Gray alleine damit dieser duschen und sich anziehen konnte, während sie ihm sein Frühstück zubereitete.
      Doch wie immer ließ Gray sich Zeit und so war es auch kein Wunder und schon fast ein Ritual, dass er nur schnell sein Brot schnappte, während der Taxifahrer die Koffer verstaute. Nun mit seinem Brot in der Hand und den Koffern im Gepäck verabschiedete er sich schnell von Louise und machte sich kurz darauf mit einem „Grüß Alec.“ Von ihr auf den Weg. Was dieser wohl alles zu berichten hatte? Sicher hatte Alec sein Sommer eher mit einem Buch in der Hand verbracht als auch nur einen Tag hinaus zu gehen. Dies würde sich sicher auch wieder bei seiner Hautfarbe zeigen. Gray lachte bei dem Gedanken und biss herzhaft ins Brot.
      Don‘t ignore that inner voice.

    • Alec Doyle

      "So ein verdammter Mist!" - "Fahr langsamer Dad!!!", schrie Alec, der sich in seinen Sitz krallte und versuchte zu ignorieren, dass sein Vater, vom Beruf Polizist nebenbei erwähnt, über die Autobahn fuhr wie ein Wahnsinniger. "Hättest du dich an meine Worte gehalten und getan, was ich von dir erwartet hab, wären wir nicht in dieser Situation, Alec!", schimpfte dieser über seine Schulter zurück zu ihm. Das Innere des Autos war bis zum Bersten gefüllt mit Taschen, Koffern und Rucksäcken, die alle für Alec waren. Unnötig zu erwähnen, dass die meisten davon mit zahllosen Büchern gefüllt waren, ohne die Alec es im Internat kaum aushalten könnte. "Wenn du aber so weiterfährst, bekommst du Ärger! Und wer bezahlt dann den Löwenanteil meiner Schulkosten? Ich müsste dann auf eine staatliche Schule gehen, wo ich sicher nur gemobbt werde, willst du das etwa? Nicht, dass ich es nicht befürworten würde, dass wir kein Schulgeld mehr für mich zahlen müssten, aber die staatlichen Schulen hier sind doch die Hölle, Dad." - "Oh, führ mich bloß nicht in Versuchung.", knurrte sein Vater zurück, während er einen anderen Wagen scharf schnitt, sodass ein Hupenkonzert um sie herum ertönte. Alec schrie auf als nur wenig später ein großer Lastwagen sie beinahe gerammt hätte, weil sein Vater kurz abgelenkt gewesen zu sein schien. Tja. So lief das jedes Jahr auf's Neue ab. Wegrennen um die Zeit, Streitereien und Provokationen.. und am Schulgelände dann peinlich-rührseliger Trennungsabschied, aus dem Alec am liebsten immer entfliehen wollen würde. Er wettete sogar, dass sein Vater das mit Absicht machte, um sich für den Stress am Morgen rächen zu können. Er war nicht so lieb, wie jeder ihn hielt. Andererseits... war er schon irgendwo der beste Vater, den sich ein kleiner, schmächtiger, überintelligenter und pubertierender Junge wünschen könnte.
      Nach 20 Minuten weiterer unangenehmer Fahrt und der aufquillenden Übelkeit in Alecs Magen, kam sein Vater letztendlich schwer atmend zum Bremsen. Die Schulglocke ertönte längst. "G-Geschafft...." - "Ja..... nächstes Mal frühstücke ich nicht....", murmelte der Halbspanier und trat aus dem Wagen aus, um sich kurz darauf vornüber zu beugen, seine Hände an den Beinen abzustützen und tief Luft zu holen. Er hoffte sehnlichst, dass er sich jetzt nicht in aller Öffentlichkeit übergeben müsste. Einige Schüler liefen bereits lachend und quasselnd an ihnen vorbei, einige auch mit deren Familien. Vor allem jene, die neu an dieser Schule waren. "Wann... kann man hier nochmal einen... eigenen Führerschein machen? Mit 17, oder? Kann ich mich schon mal.. vo-voranmelden? Die Theorie würde ich eh bestehen....", jammerte Alec, während sein Vater den Waagen leerräumte. "Vergiss es. Erstens: du auf der Straße, so rücksichtslos wie du sein kannst? Nur über meine Leiche. Zweitens: haben wir ja nicht mal das Geld, dass sein Bruder den Führerschein zurzeit machen kann. Also wird es bei dir noch eine ganze Ecke länger dauern, das verspreche ich dir." Alec zischte, versuchte jedoch seinen Magen weiter zu beruhigen und tief durchzuatmen. "Oh. Ist das nicht Gray?", begann sein Vater, weshalb sich Alec ruckartig aufrichtete und hektisch in jede Richtung sah. "Ach, neeeeein. War er doch nicht. Muss mich verguckt haben~ Na, geht's deinem Magen jetzt dich schon besser?" Grummelnd sah der Junge seinen grinsenden Vater an, doch ehe er Etwas hätte sagen können, wurde er auch schon überrumpelt und in eine innige Umarmung gezogen. Warum.... hatte er damit gerade nicht gerechnet, obwohl er doch wusste, dass es früher oder später geschehen würde?? "Du wirst mir ja sooooooooooo fehlen, mein Junge. Dass du ja lieb bist und immer brav auf die Lehrer hörst. Mach ja nicht so ein Blödsinn, wie dein Bruder immer, hörst du?" - "Daaaaaaaaaaaaaaaaad!! Lass das!", zischte Alec mit hoch roten Kopf und so leise, dass er keine zusätzliche Aufmerksamkeit aus der Umgebung bekommen würde. Warum nur.... musste sein Vater ihn jedes Mal derart blamieren?!

    • Gray Benoist-Fischer

      Inzwischen hasste es Gray nicht mehr alleine zur Schule zu gehen oder eher gesagt auf ein Internat abgeschoben zu sein. Ganz am Anfang war er jedes Mal traurig gewesen, aber nur bis er Alec kennengelernt hatte. Nun war er lieber im Internat als sonst wo auf der Welt. Diesen hatte er furchtbar vermisst und seine Eltern waren eh nie da gewesen. Er verstand sie nicht und auch nicht wieso sie Alec so sehr ablehnten, war er immerhin mehr so wie das Kind was sie sich eigentlich wünschten. Er hingegen war für sie immer wieder eine einzige Enttäuschung, wenn sie sich überhaupt für ihn interessierten. Allein schon, dass nicht mal die sonst zumindest übliche Nachricht zum Schulanfang von ihnen gekommen war, zeigte nur zu deutlich, dass sie es diesmal wohl vollkommen vergessen hatten. Wunderte ihn eigentlich nicht nach diesem Sommer. Es schien so als würden die Beiden endlich eine Scheidung in Betracht ziehen, dies war seiner Meinung nach schon zu lange überfällig, nur fragte sich der Rothaarige auch was dies dann für ihn heißen würde. Würden sie ihn dann vollends abschieben? Denn keiner der Beiden schien wirklich daran interessiert zu sein sich um ihn zu kümmern. Je näher sie dem Internat kamen, desto dunkler wurden seine Gedanken erstmal bis sie auf das Gelände fuhren und dies ihn aus eben diesen Gedanken riss. Schon von weitem erkannte er den Wagen von der Familie und sah wie Alec grade von seinem Vater geherzt wurde. Damit würde er ihn aber sowas von aufziehen können. Es stahl sich ein breites Grinsen auf seine Lippen und dabei entwich ihm ein kurzes und finsteres Lachen.
      Kaum war der Wagen angehalten riss er auch schon die Tür auf und schlenderte rüber zu den Beiden, auch wenn er eigentlich am liebsten gelaufen wäre und Alec auch umarmt hätte. Aber sie waren Jungs und Teenager, da gehörte sich so etwas nicht. „Sieht ja echt toll aus was ihr hier veranstaltet. Braucht Alec noch etwas mehr Aufmerksamkeit?“, neckte er diesen und sprach dabei mit Absicht etwas lauter, dass sich einige der anderen Schüler, die grade kamen zu ihnen umdrehte. Er wusste wie sehr der Andere die Aufmerksamkeit hasste und doch fand er selbst es gar nicht schlimm im Mittelpunkt zu stehen. Seiner Meinung nach sollte Alec gerne etwas mehr aus sich herauskommen.
      Don‘t ignore that inner voice.