Summoned into a different world... by the Demonking?! [glalex&Caili]

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    • Summoned into a different world... by the Demonking?! [glalex&Caili]

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      Satanitus el Berserkis

      Mit einem Ausdruck von Zweifel in meinem Blick, starrte ich von meinem Thron auf Cirdan hinab, ein aufgeweckter Halbelf, welcher fröhlich vor sich hin summend dabei war die letzten Vorbereitungen hinter sich zu bringen und damit den magischen Zirkel auf dem dunklen Stein des Thronsaals zu vollenden. Seine Stimme prallte an den glatten, in purer Dunkelheit gefärbten Wänden des Raumes ab, hallte und verwandelte das fröhliche Lied des Halbelfen damit in eine schaurige Melodie, welcher viel besser zum Ort des Geschehens zu passen schien, als die Melodie von Cirdan selbst.
      „Bist du dir sicher, dass das funktioniert?“, durchbrach meine tiefe, hallende Stimme die Melodie und ihr war der Zweifel deutlich anzuhören. Ich meine, wo hatte man schon jemals von so etwas gehört? Seit Jahrhunderten beschworen die Menschen ihre Helden aus einer anderen Welt und ließen diese gegen ihn und seine Vorgänger kämpfen... und nun sollte ich, einDämonenkönig, das selbe tun? Einen Menschen aus einer anderen Welt beschwören, um ihn für mich kämpfen zu lassen? Es fühlte sich schlicht und einfach falsch an, wenn ich ehrlich war.
      Aber eine andere Wahl blieb mir auch nicht, wenn ich den nächsten Helden überleben wollte.
      „Ein Versuch ist es doch wert, oder nicht?“, gab Cirdan dagegen voller Zuversicht von sich und vollendete gerade den letzten Strich mit der weißen Kreide auf dem Boden, betrachtete sein Werk und schien zufrieden damit zu sein.
      Er holte eine alte Schriftrolle, welche während des Zeichnens unter seiner Achsel eingeklemmt war und betrachtete und dessen Inhalt noch einmal genau, um sicher zu gehen, dass er auch wirklich alles richtig machte.
      „Nun müssten sie nur noch ihre Magie in den Zirkel einspeisen, während ich die hier eingravierten Worte wiederhole. Wie siehts aus, Satanitus, bist du bereit?“, erkundigte sich der Halbelf noch einmal bei mir und ich überlegte kurz, ehe ich seufzte.
      Er hatte recht, das mindeste, was er tun konnte, war es zu versuchen.
      Mehr, als Cirdan bei dieser Angelegenheit zu vertrauen, konnte ich auch nicht tun, da mir die auf der Schriftrolle stehenden Schriftzeichen vollkommen fremd waren und nur der Halbelf hatte es in blindem Eifer geschafft diese zu entziffern.
      Somit richtete ich mich in meinem großen, imposanten Thron auf, hinter welchem statuenhaft zwei schwarze Schlangen aus blankem Onyx sich aufrichteten, als wollten sie sich auf ihre nächste Beute stürzen, was das Bild des Dämonenkönigs nur noch besser unterstrich.
      Ich streckte meinen Arm dem magischen Zirkel entgegen, welcher fast sofort begann in einem schummrigen, dunkel violettem Ton aufzuleuchten und je länger ich meinen Arm aufrecht hielt und mich konzentrierte, desto heller schien das Leuchten zu werden, als würde sich der Zirkel mithilfe meiner Magie aufladen.
      Es dauerte nicht lange, bis Cirdan begann die mir fremden Worte von sich zu geben.
      Einige Minuten vergingen und ich wollte schon aufgeben, begann zu glauben, dass dies vergebene Lebensmühe war, doch mit einem Mal stieg ein starker Wind in dem abgeschlossenen Raum auf, ein Strudel umgab den Zirkel und sorgte dafür, dass die ein oder andere Statue, welche diesen Raum schmücken sollte, umgeworfen worden war und dessen Splitter nun den Boden säumten oder gar vom der Windböe aufgefangen wurde, weshalb sowohl ich als auch Cirdan unsere Arme hoben, um das Gesicht vor dem schneidenden Wind und seiner Beute zu schützen.
      Langsam schien der Wind abzunehmen. Ich kniff die Augen zusammen und blickte über meinen Arm hinweg, als ich tatsächlich glaubte, eine Person innerhalb des Zirkels erkennen zu können. Hatten wir es tatsächlich geschafft? Hatten wir gerade... einen Helden beschworen?
      Nein, ein Held konnte er nicht sein. Aber was war er dann? Ich müsste mir wohl einen Titel für den Fremden überlegen, beschloss ich, ehe ich mich von meinem Thron erhob und die Stufen, welche zu diesem führten, langsam hinunter schritt, mit einem Auge den jungen Mann musternden, welcher in diese Welt beschworen wurde.
      Er wirkte nicht gerade wie ein Kämpfer, musste ich zugeben, aber das taten die Helden auch nie.
      „Wie ist dein Name?“, durchschnitt meine tiefe Stimme die sich aufbauende Stille, als ich letztendlich vor dem Fremden stehen blieb.

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      @glalex

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Cailemia ()

    • Warum war sie heute nicht in der Schule gewesen ? Das passte so absolut nicht zu ihr. Ans Handy ging sie auch nicht und auf Nachrichten kam auch keinen Reaktion. Große Sorgen machte ich mir schon. Sie war eine der wenigen Personen den ich vertraue. Ich glaube nicht das alle Menschen böse sind nur ist es oft zu sagen welche es sind und welche nicht. Meine Sorgen um sie waren plötzlich nebensächlich als sich ein Loch unter mir auftat. Als hätte der Boden sich einfach dazu entschieden nicht mehr zu existieren . Als ich runter blicke sah ich nur tiefste schwärze die mich einhüllte, Es war wie schwerelos. Nichts sah ich oder fühlte ich. Still war es auch und von Geruch keine Spur. Eine weile trieb ich umher , wie lange war unmöglich zu sagen da einschätzen von Zeit hier wirklich nicht möglich war. Dann spürte ich einen Wind stark an mir ziehen. Bald wurde aus dem Wind ein richtiger Sturm. Dagegen wehren konnte ich mich nicht wirklich wehren. Schließlich spürte ich Boden unter meinen Füßen. Ich hörte das rauschen des Windes und sah schließlich auch wieder etwas. Als ich mich umsah traute ich meinen Augen nicht. Es war eine große schwarze Halle. Wenn das nicht schon komisch genug war stand neben mir ein komischer Mann der breit lächelte. Doch am aller auffälligsten war dieser große Typ vor mir. Mein Herz raste und rutschte zugleich herunter . Eigentlich war ich ein ruhiger Typ aber jetzt gerade war ich komplett am durchdrehen . Erschrocken wich ich zurück und schrie " BLEIB WEG VON MIR !!" ich musste träumen ! wahrscheinlich war ich irgendwo gegen gelaufen ! Alles war so falsch aber fühlte sich so real an. War ch gestorben ? war ich nun in der Hölle ?! wr die verdammte schule nicht schon genug. Hölle ?!? Intuitiv griff ich nach irgendwas, Irgendwas um mich zu verteidigen. Wie von selbst schloss sich meine Hand um einen Griff, was ich nicht gesehen hatte dieser war wirklich wie aus dem nichts aufgetaucht. Ich packte zu und hatte plötzlich eine Klinge in der Hand. Ein Schwert so schwarz wie die Dunkelheit die ich her gebracht hatte. Doch die Klinge war instabil und flackerte. Trotzdem schwang ich sie wild in seine Richtung um ihn auf abstand zu halten " Bring mich zurück ! Ich bin Tyson und möchte ZURÜCK!" schrie ich die beiden an. Tränen liefen über meine Wangen. würde ich hier vielleicht sterben oder gefangen sein wenn es die Hölle war. Ohne ihr jemals gesagt zu haben wie ich fühle?!
    • Satanitus el Berserkis
      Verwundert hob ich fragend eine Augenbraue, als der von mir beschworene Mensch schrie, dass ich von ihm weg bleiben sollte. Sogleich drehte ich meinen Kopf zu Cirdan, welcher meinen Blick entgegnete, doch im nächsten Moment seufzte und sich durchs Haar fuhr.
      War es letztendlich doch gescheitert?
      Doch bevor einer der beiden Männer noch etwas hätten dazu sagen konnten, schrie das Wesen vor mir weiter und hielt mit einem Mal einen Gegenstand in den Händen, mit welchem er wohl zu versuchen schien mich auf Abstand zu halten.
      Ich schnaubte beleidigt, glaubte dieser Jüngling wirklich, er könnte damit mich, den Dämonenkönig, von sich fernhalten? Wenn ich gewollt hätte, hätte ich ihm das Ding einfach... moment mal. Woher hatte er denn nun? Und was war...?
      Mit einem Mal legte sich ein zufriedenes Lächeln auf meine Lippen, als sich der Halbelf einmischte.

      Cirdan
      „Vielleicht sollten sie ein paar Schritte zurück gehen, Satanitus. Du machst dem Jungen eindeutig Angst, meinst du nicht?“, ging ich zu dem Riesen und legte ihm meine Hand auf die Schulter, um ihm weis zu machen, dass es das beste war, erst einmal den Wünschen unseres neuen Kameraden entgegen zu kommen.
      „Tyson, nicht wahr? Wieso versuchst du nicht ersteinmal dich zu beruhigen? Dann können wir in Ruhe und Frieden darüber reden, wo du eigentlich bist und wieso. Wir wollen dir hier nichts tun, wirklich! Nicht wahr, Satanitus?“, wollte ich, dass der Dämonenkönig meine Aussage bestätigte und er starrte mich zunächst an, als verstünde er nicht recht, was ich von ihm wollte, ehe er zu verstehen schien und nickte.
      „Dir soll innerhalb meiner Schlossmauern, innerhalb meiner Mauern nichts passieren, Jüngling.“, seufzte ich zu seinen Worten. Hätte er das nicht freundlicher Ausdrücken können?
    • Ich sah verwundert zu den kleineren Mann der etwa so groß war wie ich. Bilde ich ich mir das ein oder hatte er spitze Ohren? Ihren Worten traute ich nicht ganz. Sie würden mir nichts tun ? sehr unglaubwürdig. Doch eine Chance gegen sie hätte ich nicht den hauch einer Chance . Verwundert sah ich auf das Schwert. Wo zur Hölle kam das her ?! Meine Hand schmerzte auch etwas und das nicht nur weil ich sie zu stark festhielt .Ich versuchte tief durch zu Atem. Irgendwie musste ich zur Ruhe kommen. Misstrauisch musterte ich die beiden. Das waren schon echt komische Gestalten. Vorsichtig senkte ich das Schwert und es verschwand einfach. Was zum Teufel war hier los ? " Nun ihr habt mich her geholt ?" fragte ich vorsichtig und war noch immer sehr angespannt. Alles was sie sagen würde ich anzweifeln aber mehr als fragen konnte ich nicht tun." Und ja mein Name ist Tyson. Ich war gerade auf den Weg zu meiner Freundin als ich nun hier gelandet bin " sagte ich die Wahrheit ohne zu viel Preis zu geben. Da sie bis jetzt mir nichts tun hieß das wohl das sie etwas von mir wollen. Nur was hatte ich zu bieten ? Ich war ein normaler Junge ohne große Besonderheiten. Da der erste Schreck vergangen war begann mein Kopf wieder zu arbeiten. Es war zu viel auf einmal aber irgendwie musste ich klar kommen ! zurück kommen. Ich schwor mir das ich ihr alles sagen würde würde ich nach Hause kommen !
    • Cirdan
      Für einen Moment war mir die Enttäuschung direkt anzusehen, als das ungewöhnliche, instabil wirkende Schwert von Tyson einfach wieder verschwand. Zu gerne hätte ich es mir genauer angesehen, aber zu meinem Bedauern war das wohl für den Moment nicht möglich. Ich bezweifelte stark, dass er es mir zuliebe zurückholen würde, geschweige denn, dass er dazu in der Lage war.
      „Genau, genau! Um es kurz zu machen: wir haben dich aus einer anderen Welt beschworen, weil wir deine Hilfe brauchen, lieber Tyson. Deine Freundin wirst du wohl erst später besuchen können, aber da brauchst du dir überhaupt gar keine Sorgen zu machen! Sobald du deine Aufgabe erledigt hast, kommst du wieder zurück zu der Zeit und dem Ort, aus welchem wir dich hergeholt haben.“, versuchte ich ihm so gut wie möglich zu erklären, ohne ihn zu sehr zu überfordern, aber er würde wohl noch immer fragen haben. Er schien nicht wie der Typ Mensch zu sein, welcher so etwas einfach wegsteckte.

      Satanitus el Berserkis
      „Du bist hier, um für mich in den Kampf zu treten, um mein Volk zu beschützen. Ich weiß nicht wann, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Trumpfkarte der Menschen herkommt um mich anzugreifen und zu töten und bis dahin musst du bereit sein, diesen Kampf für mich zu kämpfen, verstehst du das, Bursche?“, zweifelte ich noch immer an diesem Unterfangen.
      Das Schwert alleine bewies zwar, dass er über ungewöhnliche Fähigkeiten besitzen muss und durchaus das Potenzial hat, doch an seinem Charakter hatte ich meine Zweifel.
      Wäre er überhaupt in der Lage, jemanden zu töten, geschweige denn jemanden seiner Spezies?
    • Ich hörte den kleineren zu und knurrte leise. Natürlich gab es eine n Hacken. Mich erst entführen und dann muss ich etwas tun um zurück zu kommen. Sie waren nicht besser als einige Menschen die ich kannte. " Okay das klingt total verrückt aber wahrscheinlich bin ich das eh schon " sagte ich und hatre noch immer Angst aber was dagegen tun konnte ich nicht. Als der wohl König sprach wurden meine Augen groß. KÄMPFEN? GEGEN MENSCHEN? " Nun ich weiß nicht wen ihr glaubt gerufen zu haben. Ich bin kein Kämpfer! Und ihr wollt mich gegen meine eigenen Rasse in den Kampf Schicken? " Fragte ich ungläubig. Nun meine Rasse war vielleicht zu viel gesagt . Ich kannte die Menschen hier nicht. Es war niemand den ich kannte. Sie zu besiegen wäre die einzige Möglichkeit zurück zu kehren. Hatte ich eine Wahl? Ich würde es tun müssen " habt ihr den wenigstens etwas was mir dabei helfen kann? Es ist eh Suizid. Wenn ich ablehne sterbe ich hier. Wenn ich annehme sterbe ich im Kampf. Wirklich könnten glatt Gladiatoren Kämpfe sein. Sinnlos , Aussichtslos und Blutig . " Sagte ich ziemlich verärgert. Nach der Angst kam der Ärger. Der Ärger über das Leben, das Schicksal und diese zwei Gestalten die mir das antaten. Wenn sie mich zum kämpfen bringen könnte ich das vielleicht gegen sie verwenden. Oder die Menschen um Hilfe bitten die ich treffen würde. Ja! Ja das war die Lösung! Mitspielen und dann abhauen!
    • Satanitus el Berserkis

      „Freut mich, dass wir uns in dieser Hinsicht verstehen.“, nickte ich. Wenn der Junge nicht kooperierte, hatte ich nicht den geringsten Grund, ihn am Leben zu lassen, wieso dann Loge und Kost an ihn verschwenden? Oder meine magische Kraft?
      Ich wusste noch nicht einmal, ob es überhaupt möglich wäre, ihn ohne Erfüllung seiner Aufgabe wieder in seine Heimat zurück zu schicken.
      Sinnlos und blutig war der Krieg allerdings, Tyson schien schnell zu verstehen, aber mehr konnten wir in diesen Zeiten auch nicht tun, wenn ich und mein Volk überleben wollten.
      „Selbstverständlich werden wir dich mit dem nötigen Training und der Ausrüstung versorgen, eine Waffe scheinst du jedoch bereits zu haben. Ein wahrlich interessanter unique skill, genau das, was wir brauchen. Zeig mir dein Schwert.“, verlangte ich von dem Jungen, wurde jedoch vom Halbelfen unterbrochen.
      „Wieso geben wir ihm nicht erst mal etwas Zeit sich auszuruhen und an die neue Umgebung zu gewöhnen, Hoheit? Die Details kann man auch später immer noch klären, noch rennt uns die Zeit ja nicht davon. Ein Zimmer steht für dich bereits bereit, Tyson und wenn du Hunger oder Fragen kannst, kannst du dich jederzeit an die Bediensteten wenden. Clara wird sich um dich kümmern.“, nickte Cirdan und wie gerufen öffneten sich die schweren Türen des Thronsaals einen Spalt breit, so dass ein Dämonenmädchen mit kurzem, roten Haar – das etwas wild wirkte – aus welchem zwei weiße Hörner ragten, gekleidet in einem Dienstmädchen Outfit, herein treten konnte.
      Sie bettete ihre Hände zusammen gefaltet in ihrem Schoß und verbeugte sich vor den Anwesenden, ehe sie geduldig darauf wartete, dass Tyson ihr in sein Quartier folgen würde.
    • Wir uns verstehen. Warte es nur ab du arroganter Arsch. Natürlich würde ich das niemals laut sagen. " Ich würde sie euch zeigen aber ich weiß nicht wie. Wo ich her komme gibt es keine Magie. Deswegen ist das alles neu " sagte ich so höflich ich konnte zum König und nickte den Berater zu. Er schien zu verstehen das sowas Zeit brauchte. Ich wusste es nicht aber den Helden ging es nicht anders. Auch sie müssen sich erst eingewöhnen. Das Dienstmädchen mussterte ich und sah ihr tief in die Augen. Was für eine Person sie wohl war? Arbeitet sie freiwillig hier oder war sie wie ich gezwungen? Sagen konnte ich es nicht. Was ich auch nicht bemerkte war das sich beim konzentrieren ein paar Schatten um mich schlängeln. Dünn und unkontrolliert aber eindeutig Zeichen von Schattenmagie oder dunker Magie? War in diesen niedrigen Stadium nicht zu sagen. Ein wenig glizerte auch die luft um mich. Mann hätte es als unwissender als Zeichen für Licht Magie nehmen können aber ein Experte erkannte sofort eismagie die die Luftfeuchtigkeit eingefroren hatte. Doch beides war für ein normales Auge kaum erkennbar und ich bekam es eh nicht mit. So folgte ich ohne weiteren Worte den Mädchen in mein Zimmer. Ausfragen konnte ich sie dort noch früh genug.

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    • Clara

      Mit einem eher ausdruckslosen, wenn auch freundlichen Gesichtsausdruck, führte ich den jungen Mann aus dem Thronsaal hinaus und nachdem ich mir sicher war, dass wir weit genug entfernt waren, seufzte ich erleichter auf.
      „Iyaah~! Ich bewundere unseren König durchaus, aber die Luft dadrin war so unglaublich angespannt! Da kann man ja kaum richtig atmen!“, änderte sich mein Gesichtsausdruck komplett und ein strahlendes Lächeln machte sich auf diesem breit. Ich streckte mich erstmal, als müsste ich die Anspannung aus meinem Körper kriegen, ehe ich mich zu dem Fremden umdrehte.
      „Hmmm... du kommst also wirklich aus einer anderen Welt? Cool! Wie ist es da so? Ah! Ich bin übrigens Clara! Sorry wenn ich dich so überrumpel, man sagt mir oft, dass ich zu viel rede.“, grinste ich breit, schien aber nicht daran zu denken, damit aufzuhören, während ich den weiteren Weg zu seinem Zimmer hin neben, statt wie vorher vor ihm, ging.
      „Wie heißt du? Hast du Hunger? Durst?“, setzte ich meinen Wortschwall fort, ehe mir bewusst wurde, dass ich ihm kaum die Gelegenheit gegeben hatte selber etwas zu sagen und nun stattdessen ihn mit einem breiten Lächeln erwartungsvoll ansah.
    • Ich war ziemlich verwundert und verwirrt als sie in gewisser Weise zum Leben erwachte. Sie wirkte wie die erste richtige Person hier. Eigentlich wäre ich relativ genervt von der aufdringlichen Art aber.. sie erinnerte mich an jemand anderes auch wenn doch anders" ja ich bin aus einer anderen Welt. Dort ist es heller und es gibt nur Menschen die sprechen können " erzählte ich ihr und schenkte ihr ein Lächeln was nicht wirklich ehrlich war aber höflich. Höflich zu höflich. Respektlos zu respektlos. So war mein Motto. " Ich bin Tyson . Schön dich kennenzulernen Clara. Ja es war sehr komisch dadrin. Anscheinend bin ich irgendwie wichtig " sagte ich mit Schulter zucken " aber ich hätte durst " mein hals war staubtrocken aber mein magen war zusammen gezogen. Essen würde ich gerade also nicht herunter bekommen. Gerade war ich einfach nur dabei mitzuspielen und Infos zu bekommen. Ob ich will oder nicht ich musste nun damit klar kommen. Sehr deprimierend aber sowas war ich gewöhnt " kannst du eigentlich auch Magie oder sowas? Wo ich her komme gibt es nicht" ich war sehr müde aber ich glaube nicht das sie mich als zu schnell alleine lassen würde noch das ich die nötigen Ruhe finden um zu schlafen. Konnte ich nicht bitte einfach aufwachen?! Oder zumindest zu einen echten König kommen der mich ordentlich behandelt?!
    • Clara

      „Was? Nur Menschen? Du armer. Ich habe gehört Menschen sollen schrecklich sein und sie sehen alle gleich aus. Keine Hörner, keine Schuppen, gar nichts. Wie hält ihr euch nur auseinander?“, war ich offensichtlich verwundert über diese Neuigkeit und hielt mir dabei die Hörner mit den Händen, um meinen Worten Nachdruck zu verleihen. Das Volk der Dämonen hatte nie etwas gutes über die Menschen gehört, viel mehr waren sie sogar Teil ihrer Gruselgeschichten und man warnte schon kleine Kinder davor, keinen Menschen zu vertrauen. Das es auf der Seite der Menschen mit den Dämonen nicht anders sein könnte, daran dachte ich gar nicht erst. In meinen Augen waren sie die Monster. Das Tyson dagegen nett wirkte, freute mich dagegen sehr. Ich hatte mir schon Sorgen darüber gemacht, als ich gehört hatte, dass ich mich um ihn kümmern sollte. Vielleicht war es doch gar nicht so schlimm gewesen beim Strohhalme ziehe verloren zu haben.
      Ob das wohl daran lag, dass er aus einer anderen Welt kam?
      „Kein Problem, ich bring dir was zu trinken, sobald ich dir dein Zimmer gezeigt habe.“, grinste ich fröhlich, ehe mein Gesichtsausdruck zu Verwunderung wechselte, da Tyson von sich gab, dass er keine Magie kannte. Für mich war es immerhin schon immer ein Teil dieser Welt gewesen, so natürlich und selbstverständlich wie das Atmen, aber schnell lächelte ich wieder.
      „Ich kann etwas einfache Magie wirken, unglaublich praktisch für den Haushalt, aber zum kämpfen bin ich nicht gemacht.“, lächelte ich und hob meine Hand mit der Handfläche nach oben neben mich, ehe ich auf dieser eine Flamme tanzen ließ. Unglaublich praktisch zum kochen oder um Sachen zu trocknen.
    • " es gibt schreckliche Menschen aber auch gute. Zum Beispiel meine Freunde. Nicht viele aber gut " nahm ich zumindest die mir wichtigen Menschen in Schutz " nun wir haben unterschiedliche Haare und Gesichtszüge. Dazu natürlich noch höhe und breite. " Erklärte ich ihr die Unterschiede zwischen Menschen. " Und bei uns gelten Dämonen als rein böse. " Neugierig sah ich auf die kleine Flamme. Sie machte es wirklich ganz einfach wie ich schnippen würde. Das war einfach unglaublich und trotzdem musste ich lernen es zu glauben. Am besten auch selbst zu können. " Nun nicht jeder muss ein Kämpfer sein. Nun ich muss einer sein. Das auch noch gegen Menschen. " Ich konzentriere mich und machte ihre Handbewegung nach. Bilde ich mir das ein oder war meine Hand in mehr Schatten gehüllt als das einfallende Licht zulassen würde? Ich ließ es dann aber erst einmal bleiben und war froh das wir endlich bei meinen Zimmer angekommen waren. Zumindest in Ruhe denken würde ich hier können wenn schon nicht schlafen. Ob es wohl so klein war wie bei mir Zuhause? Oder war der König spendabel zu seinen Spielzeug und Waffe. Mehr war ich für ihn doch nicht. Und dann bildet er sich wahrscheinlich ein besser zu sein. Waren doch alle gleich die Macht haben. Ob ich auch so ende wenn ich hier Macht bekomme um meine Aufgabe zu erfüllen? Gut möglich und der Gedanke machte mir Angst.
    • Clara

      "Hmmm... Dann ist das ja nicht viel anders als bei uns!", stellte ich lächelnd fest.
      "Nun, da hast du sicher nicht ganz Unrecht. Trotzdem würde ich gerne mehr tun als nur Wäsche zu waschen und zu kochen. Ehrlich gesagt beneide ich dich da sogar ein bisschen.", seufzte ich, aber konnte man da schon machen? Mehr als auf diese Art und Weise zu helfen konnte ich nicht, dafür konnten sich die anderen dafür in Ruhe auf den Krieg konzentrieren, ohne sich darüber Sorgen machen zu müssen, woher die nächste Mahlzeit oder saubere Kleidung kam.
      "Gefällt dir der Gedanke nicht, gegen Menschen zu kämpfen?", erkundigte ich mich verwundert. Immerhin waren die Menschen dieser Welt böse, wo lag also das Problem?
      Das Zimmer, in welches ich Tyson geführt hatte, war groß und luxuriös. Das große Bett war frisch bezogen, auf der Kommode stand eine Art Willkommenskorb mit ungewöhnlichen Früchten, welche für einen Menschen wohl giftig oder bedrohlich wirken würden und auch der Kleiderschrank war gut gefüllt. Selbstverständlich gehörte auch ein eigenes Bad dazu, immerhin wurde von Tyson verlangt, dass er stärker werden würde als der Dämonenkönig selbst.
      Ich entschuldigte mich kurz von ihm, um Tyson einen Becher und eine Karaffe mit Wasser zu bringen. Mir fiel erst später ein, dass ich ihn gar nicht gefragt hatte, was er denn eigentlich trinken wollte.
    • " wir können ja gerne tauschen " sagte ich mit einen leeren lachen " natürlich gefällt es mir nicht! Würdest du gerne gegen Dämonen bekämpfen? " Drehte ich ihre Frage um. Erstaunt sah ich mich um . Das war noch viel besser als ich gedacht hätte. Die Früchte ignorierte ich . Den traute ich nicht über den Weg. Den Kleiderschrank sah ich neugierig um. Da war alles von fein wie für ein Prinzen, casual wie win Bürger und fest wie ein Reisenden. Sogar eine art Lederrüstung für den ganzen Körper war dabei. Im Bad schmiss ich mir aus einen Becken Wasser ins Gesicht. Im Spiegel betrachte ich mein müdes Gesicht mit den traurigen aber freundlichen Lächeln was falsch war wie mein hier sein. Dann warf ich mich aufs Bett und seuftze laut . Meine Augen schlossen sich aber meine Gedanken rassen. Das sie mir Wasser bringen würde war für mich voll in Ordnung. War eh das was ich bestellt hätte. Während des Wartens konnte ich meine Gedanken etwas sortieren . So langsam kam ich dadurch zur Ruhe. Irgendwie würde ich schon klar kommen. Als sie wieder kam begrüßte ich sie nett und trank schon fast gierig. Ein bisschen würde ich noch zu hören wenn sie reden würde aber dann würde ich höflich darum bitte alleine gelassen zu werden. Ich bedanke mich noch für ihre ganzen Mühen. Wenn ich nämlich win paar Stunden für mich hatte wäre ich wahrscheinlich bereit zu starten was auch immer sie mit mir vor hatten.
    • Clara
      „Tauschen? Ich glaube nicht, dass das möglich wäre.“, grinste ich breit, auch wenn der Gedanke interessant war. Obwohl ich bezweifelte, dass ich mich an die angespannte Atmosphäre rund um den Dämonenkönig herum gewöhnen könnte.
      Bei seiner nächsten Frage wurde ich tatsächlich etwas stutzig und legte mir nachdenklich den Finger unter das Kinn.
      „Nun... wenn die Dämonen böse wären...?“, gab ich nachdenklich von mir, war mir jedoch unsicher, ob ich das wirklich tun würde, wenn ich in seiner Haut stecken würde. Es gab sowieso keine Möglichkeit dies zu überprüfen.

      Lächelnd sah ich dabei zu, wie Tyson einen Becher nach dem anderen trank, er musste ja fast schon am verdursten sein, überlegte ich. Natürlich hatte ich noch viele Fragen, die ich über ihn selber, die Menschen und seine Welt stellen könnte, aber selbst mir fiel auf, dass er müde war, weshalb ich mich stattdessen von ihm verabschiedete und ihm noch ans Herz legte, dass mich jederzeit mit dem Glöckchen auf seiner Kommode rufen konnte, wenn etwas war.
      „Oh! Übrigens holt dich jemand morgen früh für das Training ab, also erhol dich gut!“, blieb ich noch im Türrahmen stehen und lies es ihn wissen, ehe ich winkend ging und die Tür hinter mir schloss, fröhlich vor mich her summend auf den Weg um weitere Aufgaben zu erledigen.
    • Es dauerte einige Stunden bis ich wirklich zum schlafen kam aber es war zumindest genug um mich ein wenig zu erholen. So wurde bei nir angeklopft und gebeten mich anzuziehen. Die Stimme war männlich also konnte es clara nicht sein. So zog ich mir die relativ normalen Klamotten an . Etwas zu Dunkel für meinen Geschmack aber sollten die beim Training kaputt gehen als meine eigenen. So öffnete ich die Tür. Vor mir war ein kleiner Junge in Zauberer Klamotten. Der sollte mein Lehrer sein ? Was ich nicht wissen konnte war das er ein dunkler Magier war der nur dank verbotener Magie so jung und menschlich aussah. Er war definitiv nicht so mächtig wie Cirdan aber für die Ausbildung der jungen Magier zuständig und dadurch bestens geeignet jemanden wie mir was beizubringen " Guten Morgen herr Tyson! Bitte mir folgen! " Rief er und hüpfte vorraus. Ich war echt von verrückten umgeben oder? So folgte ich den ca 1.30 großen jungen zu einer großen leeren halle. Dort aktiviert er etwas und die Wände schimmerten " so können wir den Raum vor schaden bewahren~ " erklärte er mir und ich nickte. Schon logisch das man nicht das Schloss zerstören will. " Ich bin Herr kuckkuck. Aber du kannst mich kucki nennen. " Er kicherte und erst verstand ich nicht wieso aber als ich weiter in den Raum gehen wollte schockte mich etwas wie wenn nan mit Socken über Teppich gelaufen wäre. Unter mir glühte noch kurz win Spiegel . Dabei brach er ins Laute Gelächter aus. " Du bist wirklich rein gelaufen! Du spürst wirklich keine Magie das war nämlich nicht einmal getarnt! Deine erste Aufgabe ist es dich zu konzentrieren und zu spüren! Stell es dir wie Luft vor ! " Seine Erklärungen klangen so komisch aber als ich es versuchte konnte ich tatsächlich ein Hauch dieser Magie spüren " und nun lauf zur anderen Seite und versuch " er kicherte " nicht so oft geschockt zu werden. " Sein Blondes haar war unter dem Hut kaum zu erkennen . Es blitze nur kurz auf als er den Hut zurecht rückte . Das merkte ich nicht da ich die Augen schließen musste zum konzentrieren. So spürte ich zwar etwas aber immer wenn ich mich bewegen wollte ließ meine Konzentration aufs spüren nach wodurch ich doch wieder in eine Falle tratund ein gewischt bekam. Und er lachte echt jedesmal dieser Sadist! Und dabei sah er so unschuldig aus. Ganz ganz langsam gelang es mir sogar Mal ein oder zwei auszuweichen. " Der junge hat talent. Der Junge hat Talent ! " Rief kucki per Telepathie zum obersten Magier des Hofes " er hat absolut kein Gespür gehabt und er weicht jetzt schon welchen aus. Dafür brauchen normale Schüler eine Woche! Der wird super ! Super duper mächtig wird der Junge! "
    • Cirdan
      Während der neue dunkle Held – wie ich ihn in meinen Gedanken gerne nannte – seine erste Unterrichtsstunde für Magie erhielt, hatte ich es mir auf dem Boden der magischen Bibliothek gemütlich gemacht, welche tief unter der Erde, unterhalb des Schlosses lag. Nicht einmal ich wusste, wie groß dieses Labyrinth eigentlich war und ich fand jeden Tag ein neues Buch, welche viele Generationen an Dämonenkönige hier unten zusammen gesammelt hatten.
      Somit saß ich im Schneidersitz auf dem von rotem Teppich bedecktem Boden, ein dickes, kompliziertes Buch mit zahlreichen magischen Siegeln in der Hand, welches ich mit aufmerksamen Blick las.
      Ich biss gerade in den Snack, welchen Kucki sich für das Ende seiner Stunde zurecht gelegt hatte, als ausgerechnet dieser meine Gedanken mit seiner Telepathie störte. Hätte er mit dem Bericht nicht bis nachher warten können?
      Obwohl ich zugeben musste, dass es unglaublich war, wie schnell dieser Junge wuchs. Dabei hatte er gerade erst angefangen! Wenn das so weiter ging, würde er bereit sein, noch lange, bevor die Heldentruppe dieser Generation dem Schloss auch nur nahe kam, nun, zumindest wäre das das Wunschergebnis.
      Doch was mir besonders viele Sorgen machte, war der Charakter und die persönlichen Ziele des Jungen, denn aus eigener Erfahrung wusste ich, wie viel gefährlicher diese Dinge sein konnten, als die Stärke oder Schwäche eines Individuums.
      Mir war bewusst, wie wichtig es war, Tyson auf Vordermann zu bringen, ihm die Stärke zu verleihen, die er für seine Aufgabe brauchte, doch das überließ ich lieber anderen. Stattdessen machte ich mir Gedanken darum, wie es möglich wäre, sein Herz, seinen Verstand und seine Loyalität an diesen Orten, den Dämonenkönig, die Dämonen oder auch nur an ein Individuum, für welches er seine Aufgabe pflichtbewusst erfüllen würde, zu binden.
      Doch wie könnte ich das anstellen? Was wollte dieser Junge? Wenn er nur zurück wollte, wäre es einfach, aber vertraute er uns überhaupt gut genug, um unsere Worte nicht der Lüge zu bezichtigen? Ich brauchte schlicht und einfach mehr Informationen.
      Wie siehts mit der Affinität aus? Über welche Art der Magie verfügt der Junge?, schickte Cirdan dem kindlich wirkenden – nein, er war ein Kind, zumindest in den Augen der meisten – eine telepathische Antwort, während er ungeachtet dessen in Kuckis Kekse biss.

      Clarissa
      Ich genoss den Sonnenschein und die frische Luft, mit dem Rücken im Gras liegend wartete ich darauf, dass die anderen beiden die letzten Vorbereitungen unseres Lagers abschließen würden, da ich mein Zelt bereits aufgebaut hatte.
      Unsere Reise ging jetzt nun schon... wie lange? Ein, zwei Wochen? Etwas um den Dreh rum musste es gewesen sein, auch wenn es mir immer noch ein Stück weit wie ein Traum vor kam, in diese fremde Welt hinein beschworen worden zu sein und dann auch noch als Heldin! Wer hätte das gedacht! Lustigerweise hatten anfangs alle Renald für den Helden gehalten, aber wer konnte ihnen das auch schon verübeln? Wahrscheinlich hatten sich die meisten jemanden wie ihn vorgestellt, als sie an das Wort Held dachten, umso größer war die Überraschung, als sich herausgestellt hatte, dass Held meine Klasse war. Die Gesichtsausdrücke der fremden waren wirklich amüsant gewesen, so dass ich nicht anders konnte, als zu lachen. Selbst jetzt grinste ich etwas schief bei der Erinnerung.
      Dennoch war ich unglaublich froh, dass auch Renal gemeinsam mit mir in diese Welt gekommen war. Es war deutlich angenehmer, mit einem guten Freund in der Fremde zu landen und ich wusste, dass ich mich immer auf ihn verlassen konnte. Naja, er hatte auch seine Macken, aber ich hatte gelernt damit umzugehen. Immerhin war niemand perfekt, selbst ich nicht.
      Unsere Reise lief gut, ich schien fast schon ein Talent für den Schwertkampf zu haben, auch wenn es etwas schade war, dass ich das legendäre Schwert, von dem alle redet, nicht nutzen konnte. Viel mehr hatte ich es nicht einmal zu Gesicht bekommen und langsam glaubte ich, dass ich diese Fähigkeit gar nicht bekommen hatte, aber vielleicht war es auch nur eine Frage der Zeit, wer weiß?
      Bis dahin würde ich diese Reise auf jeden Fall genießen.
      Jedenfalls würde es wohl morgen heißen, den ersten Dungeon zu betreten, um Erfahrung und nützliche Items zu sammeln, oh, nicht zu vergessen, dass die daraus fliehenden Monster die nächstgelegenen Dörfer angriffen!
      Man hielt es für ein Zeichen dafür, dass der Dämoenkönig einen neuen Großangriff starten wollte, und meine Aufgabe war es, dies zu verhindern.
      Irgendwie würde das schon gut gehen, nicht wahr?

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    • Tyson

      Ich grummelte ein wenig und meine Blonden Haare standen weit von mir ab. Das war echt ein bescheuertes Training aber ich konnte nicht abstreiten das er Blödsinn funktioniert und das machte mich noch am meisten wütend. Kucki summte währenddessen glück zwischen seinen Lachern. " Nun er hat was dunkles um sich ! oh Schattenmagie oder finstere. Das gefällt mir ! Sie scheint aber nicht direkt von ihn zu sein. Ich schätze es ist etwas was er bekommen hat durchs gerufen werden. Ein Willkommensgeschenk wenn man so will ! Seine natürliche Affinität ist... EIs. Oh was für eine böse Combo! Besonders sollte er irgendwann das schwarze Eis beherrschen! Es gab nicht viele die das konnten ! Aber er ist schließlich was ganz besonderes. Wenn du mich fragst habt ihr da Den Hauptgewinn aus der Auslosung der Menschen gezogen." erzählte der Ausbilder höchstzufrieden und beendete die Verbindung. Ich war nämlich am Ende des Raumes angekommen. Er grinste mich an was mir absolut gar nicht gefällt. Er machte eine Handbewegung und alle Fallen die ich ausgelöst hatte waren wieder da. Da es nur schwache ungetarnte Fallen waren war es ein Kinderspiel so schnell viele aufzustellen " Und wieder zurück. Immer schön auf die Atmung achten. Wer die Luft anhält geht in die Luft !" er verlieh dam ganzen Ausdruck indem er die Arme von unten nach oben bewegte. Ich schüttelte den Kopf " Du bist echt wie ein Kind Kucki " sagte ich leicht genervt aber nicht böse. schließlich half er mir " Oh schmeicheln bringt bei mir nichts " nahm er das Ganze auch noch als Kompliment !! So ging mein Training zwei Stunden weiter. Am ende konnte ich ganz langsam und mit geschlossenen Augen durch den Raum gehen ohne eine Falle auszulösen. Damit war ich für heute von Kucki erlöst und hatte jetzt Pause bis mein Waffen Trainer kommen würde. Erschöpft setzte ich mich auf den Boden... direkt in eine Falle! der hatte sie nicht mal entfernt als es vorbei war! Er war bereits gegangen und ich hörte sein Lachen noch im Flur hallen.

      Renald von Preußen

      Ich hatte mein Zelt fertig aufgebaut und nickte Zufrieden. Es war stabil, Wetterfest und sauber. So musste es sein. Diese Welt war noch immer komisch aber sowas würde mich nicht aus der Fassung bringen. Ich würde hier jede Menge Ehre bekommen und den Namen von Preußen auch in dieser Welt berühmt machen ! Das einzige was mich richtig störte war das ich nicht der Held war. Am Anfang war ich toll behandelt worden, bis sich Rausstellte das Clarissa die Heldin war ! Da konnte was nicht stimmen. Sie sollte besser da bleiben und mich diese Aufgabe erfüllen lassen aber das ging wohl nicht. Dann würde ich aber so oft wie möglich vorne sein und alles was geht erledigen. Schließlich war es meine Aufgabe meine kleine Schwester zu beschützen. Ich setzt mich neben sie " Denk dran nicht einfach unbedacht vor zu rennen Morgen. Ich bin dein Schild " sagte ich ihr schon zum x mal. Doch ihr konnte man sowas nicht oft genug sagen ! Wann würde sie endlich auf mich hören ? Es wäre am besten für sie. Schließlich war sie eine Frau " Tyson ist sicher ziemlich einsam ohne uns" eigentlich war das die Stelle wo man die Eltern angesprochen hätte aber ihre hatten sich nicht für sie Interessiert. Da war der Außenseiter aber nette Kerl Tyson die bessere Wahl. Besonders da es stimmte. Neben uns gab es kaum jemand der etwas mit ihn machte. " Du musst sicher hier durch kommen auch für ihn " war es Emotionale Erpressung ? Vielleicht aber wenn es half sie etwas mehr Vernünftig handeln zu lassen tat ich das voller Stolz.
    • Cirdan
      Kucki musste wirklich ein kleines Genie sein, wenn er mit einem Blick erkannte, dass die Schattenmagie, die er zu erkennen glaubte – wobei ich ihm das ohne Zweifel glaubte – nicht seine eigene war. Schatten und Eis also... was? Nicht schlecht, musste selbst ich zugeben. Und dann auch noch dieses Schwert, dass er für einen Moment bei seiner Beschwörung aus Angst hatte materialisieren können... ich gab einen amüsierten Laut von mir, als mir der Gedanke kam, ob er nicht vielleicht als Held bestimmt war. So jemanden für sich zu haben, war auf jeden Fall deutlich angenehmer, als gegen einen. Die Frage war nur, für wie lange?

      Merissa Umimare
      Nachdem ich den kleinen Magier an mir vorbei hüpfen sah, und diesem mit leerem Blick eine Weile hinterher blickte, während er kicherte und eine Explosion im Raum vor mir ertönt war, wandte ich mich wieder an die Tür und ging durch diese.
      Man hatte mich gebeten dem von Dämonenkönig beschworenen Jungen den Schwertkampf beizubringen. Nun, so ganz verstand ich nicht ganz, warum und was das ganze sollte, aber wenn ich etwas konnte, dann war es der Schwertkampf. Entweder der Junge hatte Talent und konnte es oder nicht. So einfach war das in meinen Augen, also hielt ich dem menschlich wirkenden Jungen ein Übungsschwert entgegen, ohne ein Wort zu sagen, wobei mir recht egal war, was er eigentlich war. Ich beurteilte die Menschen einzig und allein an ihrer Stärke und ihren Fähigkeiten.
      Obwohl ich auch nette Leute mochte, aber das waren ausnahmen.

      Clarissa Williams
      „Es ist so ein schönes Wetter, der Wind ist richtig angenehmen, aber das ist es, was du sagst, sobald du dich neben mich setzt?“, meinte ich fast schon etwas beleidigt, wobei es mehr gespielt war als ernst gemeint. Ich meine, was konnte man Renald schon anderes erwarten? Nicht nur das, sie hörte die letzten Monate gefühlt nichts anderes mehr von ihm. Ein paar Mal hatte sie sich gefragt, ob er ihr böse war, dass sie die Heldin war und nicht er, aber angesehen hatte sie ihm nichts und ihr war es lieber, dieses Thema so weit wie möglich vor sich her zu schieben. Sie wollte nicht riskieren mit ihm zu streiten.
      Als er begann von Tyson zu sprechen, setzte ich mich auf und starrte ihn mit großen Augen an. Meinte er das ernst? Ich seufzte, ehe ich meinen Blick wieder von ihm ab wand und stattdessen den Ausblick dieser fremden Welt genoss.
      „Ich weiß, ich weiß. Ich will gar nicht erst wissen, was er durchmachen muss, so ganz ohne uns. Trotzdem gilt das selbe auch für dich! Ihr seid doch auch Freunde, also musst du auch für ihn überleben!“, drehte ich den Spieß um. Ich zweifelte keine Sekunde daran, dass sich Renald sogar opfern würde, wenn es die Situation benötigte, weshalb auch ich mir vorgenommen hatte ein Aufe auf ihn zu haben.
      Er schien auf diesen ganzen Kram mit der Ehre und dem Ruhm, von welchem die Menschen dieser Welt nicht müde waren zu betonen, ja richtig anzusprechen und das machte mir doch ein wenig Sorgen.
      „Wenn du mir hier stirbst, verzeih ich dir das nie.“, schlug ich ihm mit der Faust gegen die Schulter, um meinen Worten Nachdruck zu verleihen, wobei ich mir sicher war, dass er das wohl kaum spürte.
    • Tyson

      Ich stand auf als meine nun Lehrerin den Raum betreten hatte. Eigentlich hatte ich gehofft mich noch etwas ausruhen zu können aber das würde wohl nichts werden. So nahm ich das Übungsschwert entgegen. Probeweise schwang ich es etwas. Zumindest ein wenig Kenntnisse hatte ich da mich Renald mal zu einem Schwerttraining mitgeschleppt hatte. Ich hielt das Schwert leicht seitlich von mir und war gespannt was sie genau trainieren wollte. Würde wahrscheinlich wesentlich besser sein als diese Fallen... Die noch immer überall im Raum wahren. Kucki würde also auch noch seinen Spaß haben nach meinen Unterricht bei ihm.

      Kucki

      " Cirdan ! " Rief ich verärgert als ich endeckte das schon wieder einer meiner Süßigkeiten fehlte. Oh das würde er mir büßen! Ich wusste auch schon genau wie. Eine Falle vor dem Eingang der Bibliothek. Es gab kein anderen Ausgang! So gut versteckt das selbst Cirdan nichts merkt. Dann würde alles für 24 Stunden sauer und bitter schmecken.

      Renald von Preußen

      Ich ägerte mich im Inneren das sie den Spieß einfach umdrehte " nun so einfach sterbe ich nicht! Du weißt ich habe mein Schild und ich werde immer Wiederstandsfähiger ! Du bist ehr verletzlich " Sagte ich und meinte ich auch so obwohl es bei ihr wahrscheinlich ehr rüberkommen würde als meinte ich ihre Werte. " Außerdem kann ich deswegen leicht geheilt werden. Je mehr ich also vorne bin desto schneller kommen wir zu Tyson. Natürlich ist er mein Freund aber im Gegensatz zu dir ist er sicher. Aber so langsam sollten wir ins Bett. Müde kämpft sich schlecht" und mit diesen Worten stand ich auf. Ich würde mir auch nicht verzeihen hier zu sterben. Schließlich hatte ich noch nicht genug Ruhm für meine Familie gesammelt und auch noch keinen Erben. Die von Preußen dürfen nicht aussterben!