Der Kampf um die Highlands (Lucy-Chan+Hungerfeuer)

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    • Der Kampf um die Highlands (Lucy-Chan+Hungerfeuer)

      Der Kampf um die Highlands




      Während der Frühling langsam dem Sommer wich und die weiten Wiesen der Highlands langsam die tiefgrüne sattige Farbe annahmen, wurde es für Cailin und ihren Vater Zeit ihre Herde von knapp 50 Schafen zurück in die Zivilisation zu treiben. Der raue Winter war vorbei, die ersten Schäfchen waren bereit zum Verkauf und die Schafen wartenden sehnsüchtig darauf ihre dicke Wolle los zu werden. Somit zogen sie in die Richtung des nächsten Dorfes, kampierten in der nächster Nähe und bereiten die Wolle vor zum Verkauf. Nach knapp 4 Tagen waren die Tiere von ihren lästigen weißen Flausch befreit und vergnügt auf der Wiese. Cailin würde die Säcke voller Wolle alleine verkaufen, genau wie die vier Lämmchen vom Frühling. Sie hatte das Glück, dass ihr Vater mit dem Pferd entgegen kam und die Schafe zusammen getrieben hat, ansosnten hatte sie nun die schweren Säcke alleine schleppen dürfen, denn eigentlich bewachte und pflegte sie die Herde alleine. Sie trieb sie zusammen mit ihren Hunden von saftigen Wiesen zum Wasser zum Saufen und zurück. Es war bestimmt kein typisches Leben für eine junge Frau, jedoch fehlte ihren Vater einfach der Sohn, der sowas übernehmen würde.



      Als der zweite Sack Wolle über den Rücken des Pferdes lag, schwang der Rotschopf sich auf das Pferd. Die Lämmer trabten langsam an Leinen neben ihr her. Gerdeaus Richtung Stadt, während ihr Vater auf den Wiesen verweilte. Angekommen zwischen den ersten Häuserreihen merkte sie, dass sich etwas zu ihren letzen Besuch verändert hatte und zwar wimmelte die Stadt von Rotröcken. Ihr war nicht bewusst gewesen, dass die britsche Armee mitllerweile so nah an die Highlands vorgedrungen war und anscheinend sogar dieses Dorfes für sich beansprucht hatten. Ihr Stolz als Schottin war nun zwar etwas angekratzt, aber alleine Aufstand zu erheben, wäre eines Selbstmord gleich: entweder würde sie direkt getötet oder schwerleidend. Somit sah sie das Handeln mit den Händlern als notwendige Tätigkeit an. Als sie gerade die Lämmer und die Wolle an den Händler übergeben wollte, erhob ein Rotrock seine Stimme. "Als Steuer, dass du deine Waren hier verkaufen darfst, fordert die britsche Armee eine Bezahlung. Ein Drittel deines Gewinn sollte reichen, Mädchen" wurde sie angesprochen, während man schon eine aufgehaltende Hand entgegenstreckte. "Das kann doch nicht wahr sein." grummelte Cailin und drückte unfreiwillig einige der Münzen in die Hand. Zufrieden wand er sich ab und bewegte sich zum nächsten Händler um da 'Steuern' einzutreiben. Als sie sich gerade Richtung Pferd bewegen wollte, stolperte sie unglück gegen einen kräftgien Rücken eines britischen Soldat.
    • Arthus Adalar Hogarth II.


      Ob der Krieg nun sinnvoll, oder eher sinnlos war wurde schon seit Tagen, wenn nicht Wochen diskutiert, doch laut Arthus ging es hier nur darum in Frage zu stellen, ob ihr König sie nun zurecht, oder zu unrecht hier weit raus in das schottische Land heraus schickte, sondern eher um die Treue, die sie ihm leisteten. Er hatte seinen Männern immer wieder einen strengen, boshaften Blick zugeworfen, wann immer er mitbekam, sie beschwerten sich, doch noch handelte er nicht weiter. Die meisten dieser Männer hier waren unter seiner Hand, unter seinem Wort, denn er hatte es geschafft und durfte eine große Truppe anleiten, die den Süden vor allem für sich beanspruchen sollte. Er hatte mehrere Dutzend Männer, die auf sein Wort zu hören hatten und war bisher sehr glücklich mit der Tatsache, dass sie nicht allzu viele Flausen im Kopf hatten.
      Arthus war ein strenger Anführer, ein sehr fordernder Anführer, der nicht mit einer halben Kraft zu beglücken war. Er hatte Regeln, strenge Regeln, an die sich die Männer zu halten haben, außerhalb dieser stand es ihnen frei zu tun und zu lassen was sie wollten. Vor allem der Frieden, das friedenvolle Leben der normalen Bürger war ihm sehr wichtig, denn trotz dessen, dass sie einen Krieg führten sollten sie das Land so friedlich, wie es ihnen möglich war einnehmen, denn der König wollte die Dörfer, die Landwirtschaft und vor allem die Arbeitskraft hier in diesem Land weiterhin aufrecht erhalten. Er wollte keine neuen Siedlungen hier aufbauen, er wollte sein Reich um ein weiteres erweitern und da war es wichtig die Bewohner dieses Landes hier, die Schotten, mehr, oder weniger zufrieden zu halten. Sie durften ihr Leben in großen Teilen weiter so führen, wie sie es gewohnt waren, sie durften ihrer Arbeit nach gehen, ihr Land behalten und im Frieden weiter leben, denn das Blut sollte nicht unter den Nichtsoldaten vergossen werden, es sollten viel mehr die höheren Mächte in die Knie gedrängt werden, aber dies erfolgte bisher zu Arthus voller Zufriedenheit. Seine Männer durften sich nicht an den Frauen hier vergehen, sie durften ihre Position nicht dafür ausnutzen, um Angst zu schüren, die zu einem möglichen Gegenaufstand führen könnten, außerdem sollten sie ihre Zeit nicht damit verschwenden Mädchen zu benutzen, um ihre primitiven Bedürfnisse zu befriedigen, sie hatten häufig Frauen und Kinder, welche Zuhause auf sie warteten und eine Ehe war in Arthus Augen nicht zu betrügen. Ihm war es auch wichtig, Kinder und Frauen in Ruhe zu lassen, sie sollten sich weiter entwickeln und zur nächsten Generation aufwachsen, um als mögliche Briten, oder britische Anhänger heran zu wachsen, denn das Risiko eines Aufstandes musste so gering wie möglich gehalten werden. Schottland sollte ein Teil von einem vereinigten Königreich werden, das war das oberste Ziel vom König Hedwig III..
      Seine Augen überblickten den Marktplatz, behielten vor allem seine Männer im Blick, die einen Gefallen daran fanden die Kühe eines Bauers zu ärgern, der sie vermutlich verkaufen wollte. Er wollte gerade durch gehen, was seine Pflichten für den heutigen Tag noch waren, wollte über den Brief nachdenken, den er noch los schicken musste da wurde er von hinten angerempelt, als würde es jemand wirklich wagen. Unzufriedenheit machte sich in ihm breit, die Wut stieg langsam in ihm auf, während er sich langsam nach hinten drehte, doch entgegen seiner Erwartungen erblickte er eine Frau, die von der Statur her ganz und gar nicht so aussah, als würde sie es mit ihm aufnehmen wollen. Sie war rothaarig, ein wenig überrascht musterte Arthus sie, ehe seine Augen auf sahen, um festzustellen, ob einer seiner Männer daran beteiligt war, doch wie es schien gab es keinen triftigen Grund dafür, warum ihn die Frau anrempelte. Seine dunklen Augen blickten wieder zu ihr zurück, er hob eine Augenbraue fragend hoch, vielleicht missinterpretierte er die Situation auch. "Gibt es ein Problem?", fragte seine tiefe Stimme, wenn sie sich beschweren wollte, dann wird er seine schlechte Laune nur zu gerne an seinen Männern auslassen! Sie müssen aber auch immer Flausen im Kopf haben!
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Cailin wusste, warum sie eigentlich Marktplätze mied - die Enge zwischen den Menschen, Tieren und Ständen war ihr zu viel. Sie könnte ja nicht mal richtig im Gedränge laufen, ohne zu stolpern! Auf den Wiesen wäre ihr sowas nie passiert. Der kräftige Rücken, der den Rotschopf stoppte, zwang sie fast dazu ihn anzusehen. Das feine Rot der Soldatenjacke und die goldfarbenen Knöpfe ließen Cailin kurz starren, ehe die tiefe Stimme sie aus ihren Gedanken riss. Kurz musste die Schottin sich vor Verlegenheit räuspern, ehe sie antworten konnte. "Seit wann steht dieses Kaff unter der britischen Befugnis? Und warum schlagt ihr zusätzlich zur normalen Steuer ein Viertel auf?! " fragte der Rotschopf mit den typischen schottischen Temperament, während sie ihn tief in die Augen starrte. Natürlich gefiel ihr es nicht, dass die Briten immer weiter in die Highlands eindrangen und die Länder in Anspruch nahmen. Irgendwann würden sie bestimmt sogat Steuern für das Begrasen der Schafe nehmen - für Cailin einfach unerhört! Vielleicht war es nicht die schlauste ihrer Ideen, es an einen britischen Offizier auszulassen, aber was sollte schon passieren?
    • Arthus Adalar Hogarth II.

      Es war durchaus eine hübsche junge Frau, die sich vor ihm befand, kaum drehte sich der Krieger um. Er war nicht daran interessiert eine Beziehung einzugehen, zu heiraten und Kinder zu zeugen, aber dennoch erfreute es ihn innerlich, wenn er etwas fürs Auge bekam und das passierte gerade auch. Die junge Frau wirkte zwar ein wenig eingeschüchtert, oder vielleicht verwundert, aber den kurzen Moment nahm sich der Mann, um sie zu mustern und anzusehen. Sie räusperte sich, aber die Worte, die aus ihrem Mund kamen verwunderten den Krieger gleich. So hübsch, aber so frech? Kurz zuckten seine Mundwinkel, aber nur für einen kleinen Moment, denn Arthus hörte heraus, dass jemand zu der normalen Steuer noch mehr aufschlug? Nun, er war dafür da, dass alles lief, wie es laufen sollte und da sollte sich keiner daran bereichern, dass sie dieses Land gerade einnahmen. Seine Stirn runzelte sich mit den Worten der Frau, die kurze Verwunderung über ihre freche Art war wieder verschwunden.
      "Seit vier Tagen, wenn Ihr es genauer wissen wollt", antwortete er zunächst auf die erste Frage, blickte dann aber auf, um herauszufinden, wer hier mehr Geld auf die Steuer aufschlug. "Wer verlangte von Euch ein Viertel Aufschlag?", fragte er gleich und versuchte zu erkennen, ob es wohl einer seiner Männer war, oder sich jemand anderes bereichern wollte. Die Einnahmen aus diesen Gebieten flossen direkt in die britische Staatskasse, aber wie schon erwähnt waren die Herren eigentlich darauf hinaus dieses Land mehr, oder weniger friedlich zu belassen und ein Viertel Aufschlag könnte die Meute bald schon sehr wütend machen, wütende Meute bedeutete Gewalt und davon sollten sie nicht viel nutzen. Es sollte ein Teil des britischen Königreiches werden, nicht eine Eroberung, die versklavt wurde.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • Neu

      Seine zuvorkommende Art überraschte Cailin etwas. Die Geschichten, die über englische Männer erzählt werden, kamen diesen Mann garnicht nah, bis jetzt. Aber vielleicht waren die Geschichten doch nur um junge schottische Frauen von ihnen fern zuhalten?
      Die erste Antwort verblüffte die Hirtin etwas: eigentlich waren die Übernahmen von Dörfern und Städten immer blutig gewesen. Aber so wie der Markt aussah und die Bewohner friedlich ihre Wege gingen, wurde es friedlich übernommen.
      Überrumpelt von seiner Rückfrage, deutete der Rotschopf auf einen Mann mit fein gestutzten Schnauzer und roter Armeekleidung.
      Eigentlich nam Cailin an, dass der Aufschlag offiziell war, irgendwie musste ja die Armee schließlich finanziert werden.
      "Bedeutet es, dass ich etwas zurück bekomme, Herr..? Entschuldigung, ich habe ihren Namen nicht wahr genommen." sprach sie nun deutlich ruhiger. Ihr war ihre eigne Frechheit nun doch etwas aufgefallen und versuchte sich noch etwas aus dieser doch peinlichen, von ihr überstürzten Situation raus zu wenden.