Echos of oceans (Wolfslegende/Weißer Hase)

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    • Echos of oceans (Wolfslegende/Weißer Hase)


      Echos of oceans

      Zwischen den unaufhaltsamen Fluten dieser Welt versuchen die Menschen mit dem bisschen Erde das Ihnen geblieben ist auszukommen auch wenn sie wissen, dass die Kreaturen der Meere übermächtig sind. Unter ihnen versuchen selbst die Gesetzlosen, die Piraten ihr Leben zu leben. Angeführt durch einen König bereisen sie die Meere und nehmen sich was sie brauchen, einzelne Clans die entweder eine Insel oder aber nur ein Schiff ihr Eigen nennen können sind auf dem Wasser verstreut und der König in seinen letzten Stunden möchte einen neuen erwählen, jedoch nur den der es schafft das Juwel der See zu finden und mit ihm ein neues Land, das Land Atlantis herauf zu beschwören. A, ein fähiger Pirat und direkter Kommandant seines Anführers soll sich auf die Suche machen doch er ist gewitzt und hat seine eigenen Pläne, er selbst will König werden und findet das Juwel doch anders als erwartet verschmilzt es mit ihm, der Gott des Meeres verflucht ihn und macht den jungen A zu seines gleichen, einer Kreatur der Meere. Zurück zu seiner Crew kann er nicht und im Meer leben will er nicht also sucht er den Gott erneut auf, auf seinem Weg trifft er den ebenso jungen B, eine Kreatur der Meere und auf der Suche nach dem Gott um sich an der Menschheit zu rächen. Er scheint zu wissen wie man den Gott findet und zunächst bleibt A still über seine wahre Identität doch je länger der Weg ist, desto mehr wächst das Verständnis, dass so zerbrechlich wie ein Kartenhaus scheint.

      >Die Vorstellung<

      @Weißer Hase
      @Wolfslegende


    • Ezra Hendrix

      Die Luft wurde knapp, er spürte das brennen in seinen Lungen doch er hielt es aus, seine Crew hatte bereits aufgegeben und war zurück getaucht, jedoch Ezra nicht, er hatte lange geübt um so lange tauchen zu können und nun machte es sich bezahlt. Er tauchte durch einen langen Tunnel der so dunkel war, dass nur seine Lampe Licht spendete, er musste aufpassen, würde ihr Glas brechen würde er nichts mehr sehen, nicht einmal den Weg zurück.
      Ezra hoffte, dass er nicht mehr lange tauchen musste, bald würde auch ihm die Luft ausgehen und er würde ertrinken, er blieb ruhig und beeilte sich, dann endlich erblickte er ein helles Leuchten.
      Das Juwel, das musste es sein, nur das konnte so hell in allen Farben leuchten. Ezra schwamm in die Höhle und auf einem kleinen Podest lag ein Juwel, geschliffen wie ein Diamant und angeleuchtet von dem Licht der Sonne die durch ein kleines Loch in der Decke schien, nicht größer als ein Golfball. Die Höhle war getaucht in Regenbogenfarben und glitzerte wunderschön doch Ezra musste sich beeilen, hier gab es keine Luft und bald würde ihm diese ausgehen. Schnell schwamm der schwarzhaarige auf das bläuliche Juwel zu und schnappte es mit der freien Hand, steckte es in eine Tasche die um seinen Hals hing und machte sich auf den Weg zurück.
      Ohne das Juwel wirkte die Höhle weit weniger schön und nicht so hell, nun, er hatte das Juwel, also war es ihm egal.
      Wieder zurück im Tunnel spürte er das brennen nun deutlicher in seinen Lungen, er musste sich beeilen, er würde bald ersticken. Langsam wurden seine Glieder taub doch er hielt durch, er musste doch die Lampe prallte unkontrolliert gegen eine Wand, das Feuer darin erlischte und Ezra blieb in schwarzer Dunkelheit. Panik stieg in dem schwarzhaarigen auf doch er musste ruhig bleiben. Er schwamm an die Wand und tastete sich vorwärts, eine scharfe Muschel schnitt in seine Hand und kurz keuchte Ezra, das Wasser drang in seine Lunge. Er hielt nicht länger aus, er blinzelte und ein kleines Leuchten tauchte vor ihm auf "du warst gierig, ihr Menschen seid es alle und dafür werde ich dich bestrafen! Du bekommst was du verlangst, wirst aber zu dem was du an meisten hasst, sei dankbar, dass ich dich der Gott des Meeres nicht sterben lässt!" Ezra spürte wie sein Körper den Halt verlor, er wurde bewusstlos und gab sich der Dunkelheit hin.
      Er glaubte er würde sterben doch er wurde wieder wach, noch immer in der Dunkelheit doch er wusste, dass er lebte, denn der Schnitt in seiner Hand schmerzte.
      Er hielt die Luft wieder an doch plötzlich fragte er sich wieso, wäre er ertrunken würde er tot sein. Ezra konnte...atmen?! Er wollte aus den Tunneln schwimmen doch er konnte seine Beine nicht bewegen, es war als wären sie steif, als wäre es nur eines, was war hier los?
      Schnell tastete sich Ezra an den Wänden nach draußen und sah endlich das Licht doch der Mond stand hell, wie lange war er bewusstlos? Nun endlich konnte er sich betrachten und was er sah gefiel ihm ganz und gar nicht, er war ein Fischwesen, eine Sirene, was konnte er nun anstellen? Panik stieg in ihm auf und er schwamm zur erst besten Insel, dort zog er sich aus dem Wasser in den Sand. Das war doch ein Scherz...
      Etwas fiel Ezra ein, er tastete sich ab und bemerkte, seine Tasche war weg, wo war das Juwel "nein, nein, nein!" fluchte er und starrte auf das Meer, es war weg. Der ehemalige Pirat konnte es nicht verloren haben, diese Stimme war es, sie hatte ihm die Tasche gestohlen, dieser Gott des Meeres, er war es auch der Ezra zu dem hier gemacht hatte, er hatte gelogen, Ezra hatte nicht was er verlangte, das Juwel war weg.
      Ezra ließ sich rücklings in den Sand fallen und starrte seine Hand an die er über sein Gesicht hielt um sie zu betrachten, er hatte Schwimmhäute und einen Fischschwanz, was sollte er nun tun, zurück zu seiner Crew konnte er nicht.



    • Die Nacht war still und ruhig. Nur das Rauschen der See, die in Wellen auf den Strand schlug, war zu hören. Nichts verriet war zuvor geschehen war, nur die Gestalt welche sich aus dem Wasser zog unter dem Schein des Mondes, zeugte von dem schwerlich zu begreifen dem Wunder.
      Nun lag er dort, in Mitten des Strandes, der eins noch mutige Mensch, welcher nun mehr ein Geschöpf der See geworden war, im Sand und betrachtete sich selbst.
      "Bist du nicht froh das du überlebt hast, kleiner Dieb?", schallte eine Stimme an die Ohren des einstigen Piratens. Eine Wesen in der Form eines großen Seemöwe blickte ihn aufmerksam, aus einige Meter entfernt vom Strand, aus tiefblauen Augen an. "Du kannst dich wahrlich glücklich schätzen.", fuhr das Tier fort, fast schon eine Bestätigung dazu, dass jenes wirklich mit ihm sprach.
      Die Entscheidungen und Handlungen eines Gottes waren unvorhersehbar und teilweiße so unerfreulich, wie sie nun für den Pirat waren.
      Doch der vermeintliche Gott schien keine Probleme an der Situation zu sehen. Es war sein eigenes vergehen gewesen, die Gier, welche diesen Wandel herbei geführt hatte.
    • Ezra Hendrix

      Ein wenig war Ezra schon fasziniert von sich selbst, er hatte nicht viele Sirenen oder Meerjungfrauen gesehen aber er gab zu, dass seine Schuppen faszinierend waren. Obwohl sie tief schwarz waren, glitzerten sie im Licht leicht in Regenbogenfarbe, was ihn aber mehr faszinierte war die Tatsache, dass er an manchen Stellen leuchtete, besonders jetzt im Mondlicht und dieses leuchten erinnerte ihn an das Juwel des Meeres. Ezra verwarf den Gedanken und seufzte, was nun? Gerade als er fieberhaft überlegte was er nun tun sollte, hörte er eine Stimme, der Schwarzhaarige setzte sich auf und sah sich um, eine große Seemöwe, hatte sie etwa zu ihm gesprochen? Ungläubig beobachtete Ezra die Möwe, sie starrte ihn an, sie muss es gewesen sein, vermutlich dieser Gott "ja, danke, ich bin sehr zufrieden mit einem Körper mit dem ich nichts anfangen kann!" Schnaubte Ezra und starrte die Möwe ebenso an. Was hieß denn bitte Dieb, er musste größte Anstrengungen hinter sich bringen um dieses Juwel zu bekommen und nun steckte er in diesem nutzlosen Körper und das Juwel war ebenfalls weg.
      Als diese freche Möwe nun aber sagte, er sollte sich glücklich schätzen knurrte Ezra und versuchte mit diesem schwerfälligen Körper über den Sand zu krabbeln und nach der Möwe zu greifen doch wie erwartet war er nicht annähernd schnell genug "glücklich schätzen?!" Schrie er der Möwe nach die nun in der Luft flog "als könnte ich glücklich darüber sein, ich hätte König werden können, ich habe 3 Jahre damit verbracht dieses Juwel zu suchen, ich habe mir das lange Luft anhalten an trainiert und nun ist alles für die Katz und das Juwel ist weg, nur wegen dir du dreckige Möwe!" Wäre er ein Mensch würde er diese Möwe fangen und über dem Feuer braten doch mit diesem Fischschwanz war er so beweglich wie eine Seerobbe.
      Gerade wollte Ezra noch etwas schreien doch plötzlich schnappte er nach Luft, er drohte zu ersticken, er sah aufs Meer, er brauchte Wasser.
      Sofort bewegte er sich schwer ins Wasser und konnte erst aufatmen als er im Meer verschwand. Kurz darauf tauchte er wieder auf und sah die Möwe noch immer in der Luft fliegen "verwandle mich zurück! Ich verspreche ich werde mir das Juwel nicht noch einmal holen aber ich habe hier im Meer kein Leben, dann hättest du mich genau so sterben lassen können!".


    • Menschen. Egal was man tat, sie waren nie Glücklich. Viel eher sahen sie alles als eine weite Bürde an und selbst wenn man sie nicht sterben lies und rettete, waren sie nicht zufrieden.
      Abschätzend, aber auch irgendwie belustigt beobachtete die Seemöwe aus der Entfernung. Er war nun kein Geschöpf des Landes mehr, sondern eines er See.
      "Welches Anrecht gab es dir, trotz deiner Mühen und Vorbereitungen diesen Schatz an dich zu nehmen? Das Juwel, welches du dir holtest, was das Juwel des Meeres.", sprach die Möwe weiter. "Nicht alles was es in den Ozeanen gibt, ist frei für die Menschen zu nehmen."
      Etwas in der Stimme des unscheinbares Tiere hatte sich geändert. Die Ruhe wechselte zu einer Spannung.
      Menschen waren Gierige, ewig Hungrige Geschöpfe. Ihnen gehrte nicht das Meer, sie waren nur 'Besucher' in einem Teil der Welt, in welcher sie nicht so existieren konnten.
      "Ich beschloss dir trotz deiner Sünde und Gier dich nicht in den Tiefen der Höhle ertrinken zu lassen. Ich gab dir einen Körper mit dem du überleben würdest. Ich gab dir einen Teil des Juwels, dass du so sehr begehrtest." Doch er würde einen so törichten Dieb nicht retten und dann einfach ziehen lassen. Dies war keine Lektion aus dem jener etwas lernen würde. Sollte er doch sehen wie die Menschen waren.
      Die tiefblauen Augen des Tieres beobachteten wie die Sirene sich wieder ins Wasser begab und ihn um Hilfe bat, ihn versprach das Juwel nicht mehr zu holen, und nur wünschte wieder ein Mensch zu sein. Doch so einfach ziehen lassen würde der Gott ihn nicht.
      "...Nein.", sprach die Möwe. "Ich gab die ein teil des Juwels, welches du begehrtes für einen Preis, welchen du dafür bezahlst. Finde heraus, was du herausfinden musst."
      Mit diesen Worten breitete die Möwe ihre schwingen aus und stieß sich in die Luft über die See, tief in den Nachhimmel hinein fliegend, ohne auch nur einen Blick zurück zu werfen.
      Der Pirat müsste einen Weg finden sich selbst zu helfen.
    • Ezra Hendrix

      "Ich habe es mir verdient!" Rief der Pirat doch die Möwe kümmerte sich nicht darum, sie redete weiter und Ezra biss die Zähne zusammen, für wen hielt sich dieser Gott? Nur weil er ein angeblicher Gott war, glaubte er er könnte mit Menschen umspringen wie es ihm passte? Doch etwas überraschte Ezra, also besaß sein Körper tatsächlich einen Teil des Juwels aber was sollte er damit machen außer, dass er leuchtete.
      Gerade als der Schwarzhaarige wieder etwas sagen wollte machte sich die Möwe davon "warte gefälligst, bleib hier!" Ezra schwamm ihr unbeholfen hinterher doch sie verschwand auf dem Festland, dort konnte er nicht hin "verdammt!" Rief er, sah auf den Strand und die kleinen Hütten bevor er wieder untertauchte.
      Was konnte er jetzt bloß tun? Was sollte er heraus finden? Wie er wieder ein Mensch wurde? Dabei konnte ihm nur dieser Gott helfen doch der war weg, er musste ihn wieder finden, nur wie, alleine würde das nicht gehen.
      Eine Idee hatte er doch die war eigentlich sehr schlecht, er wollte seine Crew suchen und diese um Hilfe bitten doch die Chancen standen hoch, dass sie ihm gar nicht zuhören würden, hatte er sie selbst noch dazu angehalten jedes Fischwesen zu fangen was sie fanden.
      Es dauerte ein wenig doch dann fand Ezra sein Schiff, es war noch immer in der Bucht wo sie angelegt hatten, an einer Insel die nicht einmal auf der Karte war, winzig und kaum mehr als etwas Sand und ein paar Bäume, es war sogar zu bezweifeln, dass dort Tiere lebten doch sie war geschützt durch die hohen Felsberge die eine Art Mauer bildeten und so Sichtschutz gaben, sollte man in der Bucht anlegen.
      Ezra schwamm auf das Schiff zu und sah seinen obersten Offizier der gerade mit einem Mitglied seiner Crew sprach "ich weiß nicht was wir jetzt machen, der Captian ist tot und wir müssen zurück..." Sofort sah der Pirat seine Chance "hey ihr! Hier unten im Meer!" Der erste Offizier sah nach unten, seine Augen weiteten sich, erst sagte er nichts doch dann schrie er laut "Sirene!" Ezra hob die Hände "warte, ich bin es, der Captian!" Doch sie hörten nicht, die ersten Männer kamen mit Harpunen an die linke Seite des Schiffs gerannt und warfen sie aus, der Schwarzhaarige konnte gerade so ausweichen und schrie wieder etwas doch eine Harpunen traf seine Seite.
      Ezra zischte schmerzverzerrt und sah nach oben, sie wollten nicht hören.
      Eine weitere Harpune traf seine Schulter und sofort tauchte Ezra unter, er musste hier weg! Schnell schwamm die Sirene unter Wasser aus der Bucht, er hielt sich mit einer Hand die Schulter und mit der anderen seine Seite, er musste an die Luft, die Wunden brauchten Luft.
      Er schwamm um die Insel und kroch an einer anderen Stelle wieder an den Strand. Dort zog er sich wieder an den Strand doch dieses mal nicht ganz so weit, nur so dass er an der Luft war aber immer noch von Wasser umringt. Musste er die Wunden versorgen, heilten sie so? Er wusste es nicht.
      Langsam begann Ezra zu zittern, ob es die Kälte oder der Blutverlust war wusste er nicht doch in diesem Moment hatte er das Gefühl er würde aufgeben, warum war er nicht einfach gestorben, dann würde er nicht in dieser Situation sein.
      Jetzt konnte er einfach nur warten, dass die Wunden heilten und er einen Geistesblitz hatte was er nun tun sollte.


    • Zum Teufel noch mal mit all dem hier! Das war doch zum Verrückt werden!
      Seit nun gut fünf Tagen saß er nun auf dieser Insel fest, oder gar schon länger? Er hatte es nicht so wirklich notiert wie viele Tage es am ende waren, die er nun schon hier war, ohne auch nur Aussicht auf Hilfe. Nun ja, menschlich Hilfe brauchte er so oder so nicht, da würde er sich freiwillig in die Fluten werfen und so lange Schwimmen bis er einfach ertrank. Hach, hätte ihm jemand vor einigen Wochen noch gesagt das er in der Zukunft wohl möglich mal ertrinken könnte, da hätte er denjenigen ausgelacht!
      Aber nun saß er hier, in die Form eines Menschens gezwungen nicht in der Lage irgendetwas auszurichten. Wie überlebten nur solche Wesen in einer Welt die aus so viel Wasser bestand? Wieso waren die bisher alle nicht schon ertrunken?
      Zumindest etwas Glück hatte er gehabt. Auf seiner Insel gab es etwas Süßwasser, was er trinken konnte und mit seinem Wissen und etwas Übung gelang es ihm sogar hin und wieder etwas aus dem Meer zu essen zu fangen. Optimal war zwar etwas vollkommen anderes, zumal er dieses Leben so nicht gewohnt war, aber es reichte das er bisher überleben konnte.
      Es war gerade tiefste Nacht und Nereus hatte sich mit einigen Palmenblättern und anderem Geholz eine halbwegs funktionierenden Unterschlupf gebaut in welchem er versuchte die Nacht in aller Ruhe zu Überstehen, als er bekannte Geruch von Blut langsam in eine Nase flog. Verwirrt aber auch neugierig, richte der junge Mann, der so oder so nicht wirklich ein Auge zubekommen hatte durch den erfolglose Jagd und den darauf resultierenden Hunger in seiner Magengeben. eventuell hatte er doch glück und könnte ein verletztes Tier fangen.
      Schnell erhob er sich und versuchte sich im Dunkeln zu orientieren. Der Strand war sehr nahe zu seinem Unterschlupf und so kam er schnell dort hin. Doch seine Vorfreude wurde schnell zur puren Überraschung. Eine Sirene lag blutend nahe das Wassers im Sand. Verdammt, das war sicherlich nichts zu Essen.
      "Ah sh*t.", fluchte er leicht, ehe er schnell zu dem Geschöpf der See eilte. "Hey, kannst du mich noch hören?"
      Schnell untersuchte er die Wunden. Es handelte sich um zwei, groß genug, dass sie wohl von den Abstoßenden Harpunen gehörte, welches die Menschen benutzten. Diese verfluchten Landwesen und ihre bescheuerte Drang zum verletzen von allem, was ihnen zu nahe kam.
      "Keine Angst, ich bin keiner dieser Monster. Warte, ich sehe das ich etwas für deine Wunden finde." Schnell erhob er sich und lief schleunigst zu seinem Lager. Er mochte keine wirkliche Ahnung davon haben was er tun konnte mit dem meisten Zeug vom Land, aber er wusste genaustens was für alles Half was unter Wasser war.
      Mit allem was er da hatte in der Hand lief er zurück zu der Sirene und kniete sich im dunkel neben jene. Vorsichtig tastete er danach dessen Wunde kurz ab, ehe er eine vergleichsweise eher zähes Material auf jene Strich. "Das kann etwas unangenehm sein, aber du musst das kurz Aushalten.", warnte er davor aber noch.
    • Ezra Hendrix

      Seine Sicht verschwamm, dieser Gott des Meeres hatte ihn zu dem hier gemacht und ließ nun zu, dass er hier einfach starb, ein schlechter Gott wenn man Ezra fragte doch es war nur ihm egal, er hatte keine Ideen mehr und der Sand tränkte sich mit blauem Blut. Ezra lachte auf während ihm das atmen schwer fiel "ich wusste nicht, dass Sirenen blaues Blut haben..." Wie er auf der Seite lag bemerkte er, dass die Sterne auf der Oberfläche tanzten während sie vom Wasser und den Wellen in Bewegung gehalten wurden, ein beinah tröstender Anblick.
      Nur dumpf hörte er Worte, sein Kopf bewegte sich langsam, er erblickte in der Dunkelheit eine Silhouette, es sah aus wie...Ja, es war ein Mensch und er entfernte sich. Sofort hob Ezra die Hand, streckte sie nach dem Menschen aus und ihm fiel auf, das leuchten ließ nach je schwächer er wurde. Dazu kam, dass er langsam müde wurde, er ließ die Hand sinken und senkte seinen Kopf in den trockenen Sand. Er schloss die Augen und glaubte ein zu schlafen doch dann schoss er schmerzerfüllt hoch, es brannte und das nicht zu wenig. Seine Augen suchten nach der Ursache und er sah seine Wunden, sie bluteten nicht mehr, dieser Mensch hatte sie versorgt aber wie und warum?
      Ezra musterte die Gestalt "Wer..." Kam es heiser aus seinem Hals. Er war der erste der ihn nicht töten wollte und er schien sich mit solchen Wunden aus zu kennen, wer war er?


    • Der Sirene schien es nicht gut zu gehen, wenn man das ganze Blut im Sand beachtete, was dies wohl auch kein Wunder. Er musste schlimm getroffen worden sein. "Shh, spar dir die Worte für später.", zischte der offenbare Mensch nur, während er darin vertieft war alles was in seiner Macht zu tun um zu verhindern, dass dieses meereswesen dem Angriff der Menschen zu Opfer fiel.
      In die Arbeit vertieft fluchte er nur leise hin und wieder. Wie konnte diese Menschen nur solche Gräultaten am laufendem Band ausüben, ohne dass es die Gottheit des Meers kümmerte? Worin lag da der Sinn?
      Es war eine Mühsame Arbeit, aber als Nereus fertig war und überprüfte ob die Sirene noch am leben war, atmete er erleichtert auf. Soweit so gut, doch war nun? Er konnte sie kaum so hier im seichten Wasser lassen, die Sonne am kommenden Tag würde ihm wohl kaum gut tun. Nachdenklich blickte er sich um und überlegte was er tun konnte, ehe ihm die Höhle in der Nähe in den Sinn kam, welche sich an der Küste befand. Hier wäre genug Wasser und Deckung, dass man ihn auch nicht so schnell finden sollte, sollten die menschlichen Jäger versuchen ihn aufzuspüren.
      "Komm, bis du noch bei mir? Ich brauche deine Hilfe, ich glaube nicht das ich es allein den ganzen Weg zu der Höhle schaffe.", versuchte er noch einmal die Sirene wach zu bekommen, während er jene langsam etwas ins tiefere Wasser schob, damit er jene bewegen konnte ohne ihn halb über den Sand schleifen zu müssen.
    • Ezra Hendrix

      Ein wenig wurde der Schmerz weniger, es fühlte sich taub an und Ezra hatte das Gefühl kurz weg genickt zu sein doch der Mensch sprach ihn erneut an, er schien zu wissen was er tat und tatsächlich fühlte sich die Sirene etwas besser. Dieser Körper heilten schnell doch es würde dauern, bis er wieder komplett geheilt wäre.
      Der Mensch schob ihn zurück ins Meer und Ezra atmete einmal tief ein, er sah den Mensch benommen an und sein Blick folgte, er wollte in die nah gelegene Höhle, angesichts der Umstände sicherlich eine gute Idee.
      Dieser Fremde schien Ezra wirklich helfen zu wollen, er hielt ihn am Arm fest und versuchte den ehemaligen Piraten durch die Fluten zu ziehen doch er kam kaum einen Meter weit also versuchte der Schwarzhaarige zu helfen, er legte seine Arme um den Mensch und strengte sich an seine Schwanzfloss zu bewegen so dass sie in Windeseile an der Höhle ankamen. Kein Wunder das Sirenen so schwer zu erwischen waren, wenn sie so schnell sein konnten mit so wenig Kraft.
      In der Höhle angekommen, ließ Ezra den Mensch los und schwamm müde an den felsiegen Beckenrand und ließ sich darauf nieder. Es spürte wie seine Kraft langsam wieder kam und die Decke der Höhle wurde mit einem blauen Licht erhellt, so dass nun auch der Mensch um einiges besser sehen konnte, wie hatte er es bloß geschafft Ezra zu helfen "wer bist du?" Fragte dieser nun und stützte sich auf seine Ellenbogen nach oben um den Mensch anzusehen.


    • Die Welken der salzigen Fluten schwappten gegen seine Beine und Hüfte als er der Sirene in Richtung der Höhle half, nur um dann fast selbst dorthin geschoben zu werden.
      Angekommen atmete er erleichtert auf. Das wäre geschafft. Durch das Wasser und das leichte Licht schillerten leicht kleine Schuppen in allen möglichen Blau und Grün Tönen auf seiner Haut auf, ein klarer Hinweis das der Mensch in der Höhle wohl doch nicht sooo ganz Menschlich war.
      "Kannst mich Nereus nennen und kein Problem. Wir müssen ja irgendwie zusammen halten, wenn wir nicht an Harpunen aufgepieckst enden wollen, nicht wahr?", sprach er, zufrieden mit seinem Werk. "Aber ruh dich aus, wir können auch morgen noch in aller Ruhe ein Gespräch führen, vorausgesetzt du hättest noch etwas Zeit dann."
      Ihm ging es vor einigen Minuten noch grauenhaft, daher war es wohl gut wenn er sich die Nacht noch ausruhte.
    • Ezra Hendrix

      Eigenartig, dieser Mensch schien doch kein Mensch, er hatte Schuppen kaum dass das Wasser seine Haut berührte. Wurde er genau so verflucht? Aber er war ein Mensch, also musste er ein Fischwesen sein, wie gerne Ezra tauschen würde. Über seinen Vorschlag nickte Ezra nur und rutschte zurück ins Wasser, er rollte sich etwas zusammen und schwebte in dem ruhigen Becken über dem sandigen Boden der Höhle.
      Was sollte er nur tun? Was konnte er bloß tun? Konnte ihm dieser Mensch der eigentlich kein Mensch war helfen? Vielleicht, die Zeit würde es zeigen.
      Am nächsten Morgen drängten sich die Sonnenstrahlen in die kleine Höhle und weckten Ezra sanft, er hatte geglaubt das alles war ein Traum doch kaum das er realisierte, dass er unter Wasser war und entspannt atmete wusste er, dass das alles doch kein Traum gewesen war. Nein, er besaß immer noch seine Schwanzfloss und die Schwimmhäute. Langsam tauchte der Schwarzhaarige auf und sah sich um, sein Retter war nun nicht mehr da, vielleicht war er in sein Lager zurück gekehrt und hatte dort geschlafen, vermutlich war die Höhle für einen Menschen zu kalt.
      Die Sirene hiefte sich auf den Beckenrand und sah zum Höhlenausgang, die Sonne ging auf, ein wirklich schöner Anblick. Nun inspizierte er seine Wunden und er war erstaunt, die Wunden waren komplett verheilt, beeindruckend aber ob es an diesem etwas lag das auf seinen Wunden verteilt war oder die generellen Heilfertigkeiten konnte er nicht sagen aber er war dankbar dafür.


    • Der Morgen Kamm nachndem überraschend Aufregendem Abend viel zu früh für den noch Müden Nereus. Dennoch zwang er sich mit einem immer noch knurrenden Magen erschöpft auf die Beine und verschwand erst Mal zum erleichtern etwas tiefer in dem ihm umgebenden kleinen Djungel. Erst danach suchte er einen kleinen Süßwasser Teich auf um seinen Durst zu stillen und danach mit einem mühsam geschärften Holzsperre und einen Beutel sich auf den Weg hinunter zu dem Strand zu machen.
      Zum einen wollte er unbedingt nach der Sirene sehen, zum anderen Brauchte er heute etwas mehr Erfolg im Fangen von etwas essbaren.
      So lief er den Weg zum Strand hinunter, suchte erst einmal vorsichtig den Horizont nach menschlichen Schöffen an, welche er nicht fand, Ehe er auf zur Höhle sich machte. Als er sie betrat entdeckte er Recht schnell die Sirene und begrüßte jenen mit einem Grinsen. "Na, geht's dir schon viel besser? Ich sag doch, nichts geht über das Rezept meiner Großmutter gegen Wunden!"
      Das sie aber schon verheilt waren, war etwas das Sirenen wohl könnten.
    • Ezra Hendrix

      Langsam verging die Zeit doch dann kam endlich sein Retter, jetzt erst konnte er ihn richtig erkennen, gestern abend konnte Ezra zwar sehr gut im Dunkeln sehen doch Farben waren dennoch schwer zu erkennen. Sein Retter hatte Ausrüstung dabei, er schien Fische fangen gehen zu wollen, vielleicht sollte Ezra etwas helfen "mir geht es viel besser, ich danke dir!" Kurz überlegte die Sirene wie er es anstellen sollte doch dann tauchte er einfach unter und suchte nahe der Inseln nach Fischen, erst flutschten sie durch seine Finger doch dann schaffte er es sie zu packen und sammelte sie wie andere Beeren.
      Als er ein paar hatte schwamm er zurück in die Höhle und hielt sie dem Mensch hin "hier für dich! Als Dank für die Hilfe". Ezra legte die Fische auf den Steinboden und sah zu ihm hoch "also ich vermute du bist kein Mensch, ich habe gestern deine Schuppen gesehen und bisher wollten mich die Menschen denen ich begegnet bin umbringen, was also bist du?" Fragte der Schwarzhaarige gerade heraus, denn er hoffte dieser Mann konnte ihm bei seinem Problem helfen, jedoch schien er auf Menschen nicht gut zu sprechen also müsste Ezra diesen Punkt erst einmal aus lassen.


    • Erst überrascht sah er nur wie die Sirene sich bedankte, nur um kurz darauf unter Wasser zu verschwinden. Offenbar hatte der es echt eilig... Nun gut, schade war es schon ein wenig, irgendwo hatte er gehofft so etwas Gesellschaft und eventuell gar Hilfe zu erhalten, aber zumindest war es ein gutes Gefühl einem Meeresbewohner in Not geholfen zu haben. Und das zählte.
      So wendete er sich von dem Teil der Höhle wieder ab und zurück in die Nähe des Strandes um sich am Höhleneingang auf einigen Steine zu setzen und auf die Fische zu lauern. Immer wieder sah er welche, doch als er versuchte sie mit dem Sperr zu erbeuten, entwischen sie ihm. Bei den Zähnen eines Seeungeheuers, wie nur konnten Mensch sich selbst mit so etwas Fische fangen?!

      Nach einer Weile, tauchte mit einem Mal der Kopf der Sirene auf. "Buch, ich dachte schon du wärst auf und davon.", sprach Nereus überrascht, war aber sichtlich glücklich ihn wieder zu sehen. Zum einen hatte er endlich etwas zu Essen, was sein Magen mit einem knurren begrüßte, zum anderen war seine einzige Gesellschaft, abgesehen von irgendwelchen Seevögel wieder zurück.
      "Vielen Dank!", antwortete er Glücklich und nahm die Fische entgegen, um sie in seiner mitgebrachten Tasche zu verstauen. "Und du hast Recht, ich bin keines dieser brutalen Landmonster. Naja, auch wenn ich gezwungenermaßen so aussehen im Moment.
      Erneut hielt er leicht seine Hand ins Wasser was an jener die kleinen im Sonnenlicht schillernden Schuppen erscheinen lies.
      "Ich bezweifle auch das dir irgendeiner von den Landgängern geholfen hätte."
      Kurz seufzte er. "Ich heiße Nereus und bin wohl durch meine eigene Dummheit hier gelandet. Ich dachte ich könnte die Gottheit des Meeres finden und von meiner Idee überzeugen, letztlich verlor ich aber meine Fähigkeiten und Gestalt, so das ich in dieser... Menschlichen Form stecke."
      Leicht grinste er schief.