Du bist mein Seelenspiegel! [Maski & Azenia]

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    • Du bist mein Seelenspiegel! [Maski & Azenia]


      Vorgeschichte.:

      Der Junge ist Mitglied einer Untergrundverbrecherorganisation. Im Laufe eines Auftrags muss er sich als Schüler an einer Highschool ausgeben. Dort lernt er dann seinen Seelenspiegel durch Zufall kennen (Begriffe werden in der Sektion ,,Wesen'' (Vorstellung) erklärt). Sie beginnen nach und nach eine Art geheime Romanze zu führen, da er nicht will, dass seine Beziehung zu ihr irgendwann gegen ihn benutzt werden kann, da er ja schließlich unter sehr gefährlichen Verhältnissen lebt.
      Rein theoretisch gibt es dann viel Spielraum für besondere Ereignisse, wie, dass er einen Auftrag nicht ausführen konnte und deshalb bestraft wird, indem eben das Mädchen von anderen Mitgliedern der Organisation entführt und gefoltert wird usw.
      Also, dass beide Savants und eben dann auch Seelenspiegel sind.
      Im Gegensatz zu ihm weiß sie dann noch nichts von dieser Magier-Gemeinschaft und ihren Fähigkeiten.

      Roleplayer.:

      @Maskenraich = Kim Seunghyun / Daniel Jason Maxwell
      @Azenia = Reiley Elisabeth Carnell

      [Vorstellung]
      ,,Who needs a social life, when I have the voices in my head.'' ~ Ticci Toby



    • Das Vibrieren meines Handys setzte ein und mein ganzer Arbeitstisch begann der Bewegung zu folgen ehe der Weckton des Handyweckers einsetzte und mich aus meinen Träumen riss. Ich öffnete meine Augen ehr träge und erhob meinen Kopf langsam von meinen verschränkten Armen auf denen er die ganze Nacht geruht hatte. Verschlafen sah ich mich um. Irgendwie hatte ich einen kompletten Filmriss. Was hätte ich gemacht? Wo war ich überhaupt? Allmählich wurde das verschwommene Bild meiner Augen klarer und während die Farben sich ordneten um langsam Form anzunehmen bemerkte ich dass ich mich im Arbeitszimmer befand. Überall waren bunte Stoffreste und all möglicher Kram zur Zierde wie Perlen, Pailletten und mehr verteilt, sogar auf mir selbst, sowie der Werkbank lag alles wild umher. Zwischendurch steckten einige Nadeln in den Stoffbahnen oder dem Holz der Werrkbank. Das Geräusch meines Handywecker dröhnt in meinen Ohren und meine Hand versuchte hektisch mein Handy zu finden um es auszustellen. Es war 10:30 Uhr. "Verdammt!" Erschrocken fuhr ich hoch und fasste mir mit meiner Hand an die Stirn. "Die Abgabe ist gleich und meine Schicht beginnt um 12:30 Uhr!" Hastig kramte ich nach meinen Sachen und holte das Klied an den ich die ganze Nacht gearbeitet hatte von der Schneiderpuppe. Einige der Nähte waren noch nicht glatt gebügelt aber das war mir egal. Alles kleine wie Schlüssel, Handy, Sschülerausweis, Portemonnaie, Kaugummi, Kopfhöher und Autoschlüssel landeten in meinen Rucksack. Schnell verpackte ich mein Kunstwerk und verpackte es in einen Kleidersack, anschließend griff nach meiner Jacke die ich mit samt meinen Schuhen hektisch anzog. Auf die Schnelle wusste ich nicht einmal wo ich meinen Wagen gestern geparkt hattte. Dann musste ich wohl die U-Bahn nehmen. Heute früh war wohl auch kein Frühstück oder Kaffee drinnen. So schnell wie möglich schloss ich die Tür. Danach wanderte auch meinen Schlüssel ebenfalls in meinen Rucksack. "Verdammt, verdammt, verdammt!" Fluchte der ich auf den Weg zur U-Bahn.

      Es war schwer mein Kleid und mich in den überfüllten Wagen zu zwängen ohne dass ich, ein Fahrgast oder mein Werk zu Schaden kam. Mit rhythmischen vielleicht leicht komisch aussehenden Bewegungen meines Schulterblattes, ließ ich meinen Rucksack von meiner Schulter rutschen um mit einer Hand nach meinem Handy und meinen Kopfhörern zu kramen, ohne mein Meisterwerk auch nur los oder aus den Augen zu lassen. Schließlich steckte ich meine Kopfhörer in mein Handy, dann in meine Ohren und spielte meine Playlist ab. Nervös wirkte ich von einem Fuß auf den anderen während ich alle drei Sekunden auf die Haltestellenanzeige sah. Entnervt stöhnte ich kurz auf. Dauerte die Fahrt bis zur Haltestelle an dem Atelier wirklich so lange? Oder kamen Sekunden wie Stunden vor?

      Endlich war ich da und quetschte mich aus dem überfüllten U-Bahnwagen. Als ich zum Atelier eilte wäre ich beinahe über meine eigenen Füße gestolpert. Ich war fast da als... als ich einen Smoothie-Stand sah. Da ich kein Frühstück hatte wollte ich mir noch rasch einen der Smoothies. Zum Glück war vor den Stand keine Schlange. Kaum hatte ich den ersten Schluck auf meinen Becher getrunken da rannte ich auch schon weiter. Ohne nachzudenken lief ich durch die Gänge. Das ich auch bei so wenigen Treppen die ich hinauf eilte so mächtig aus der Puste kam, war mir etwas peinlich. Zeitgleich zeigte es mir, wieder etwas für meine Fitness tun zu müssen. Das Haus in dem das Atelier war, war leider recht riesig. Hier gab es etliche Firmen und StartUp Unternehmen. ...Apartment 203 ...Apartment 203...Apartment 203 - ah, da! Erleichtert und nach Luft ringend brach ich beinah vor den Apartment zusammen. Nach einigen tiefen Zügen und einen Schluck von den Power-Berry-Mix-Smoothie betätigte ich endlich den kleinen Klingelknopf. "Ja?" Schallte es aus der Gegensprechanlage. "Ähm...Hallo." Begann ich mit verlegenen Lächeln, wohlwissend das mich niemand sehen konnte. "Ich bin Riley Carnell. Ich hatte mich auf das Praktikum bei ihnen beworben und... und wollte mein Design vorbei bringen." Einige Sekunden blieb es still. "Geben sie es beim Empfang ab. Wir begutachten es später." Das nächste was ich vernahm war ein summendes Geräusch, welches mir verriet die Tür einfach aufdrücken zu können. Das Apartment war größer und heller als erwartete. Es war in pastelligen Tönen gehalten. Auch hier wuselten die Angestellten nur so wie die Armeisen umher und auch hier lagen einige Stoffe und Schnittmuster querbeet über den ein oder anderen Arbeitstischen. "Miss Carnell?" Verwundert drehte ich mich herum. "Ja?" Vor mir stand eine junge Dame mit weißer Bluse und schwarzen Cargo. Ihre Haare waren zu einen strengen Dutt gebunden und ihr Blick beäugte mich skeptisch hinter den blanken Brillengläsern. "Oh! Ähm... ja. Bitte sehr." Murmelte ich als ich verstand, was sie von mir wollte. "Wissen Sie wann ich mit einer Antwort rechnen kann?" Die Dame nahm mein Kleid entgegen. "Nun, ich denke Anfang nächster Woche wissen wir mehr." Ich lächelte. "Alles klar, ich melde mich dann nochmal." Stille kam zwischen uns. Ich wusste nicht ob ich warten oder einfach gehen sollte. "Äh... Auf Widersehen?" Sie nickte ehe sie sich umdrehte und mit meinen Kleid davon stolzierte. Da hatte ich wohl nicht den besten ersten Eindruck gemacht. Aber das konnte ich jetzt nicht mehr ändern.

      Seufzend verließ ich das Apartment und machte mich auf den Weg zu meinen Nebenjob. Einer Rollschuhbar namens "the RollerCoaster". Einen verrückten Ort mit den Glanz alter Zeiten, viel zu kurzen Arbeitsröckchen und fettigen Essen wohin das Auge reichte.


      “If you were happy every day of your life, you wouldn’t be a human. You’d be a game show host.”

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