Hate or kindness? An AU in the dark. (Tama & Sayo)

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    • Hate or kindness? An AU in the dark. (Tama & Sayo)

      Hier geht es zur Vorstellung/ Steckbriefen.



      Doch dieser Mensch. Der Mensch der dort hinab viel, tötete. Er tötete
      alle in der Ruine und machte vor niemanden dort halt, so das diese wie
      ausgestorben wirkt. Sie ist nun nur noch ein Gebiet, welches voller
      Staub ist. Staub von getöteten Monstern und dem Staub weil dort niemand
      mehr sauber gemacht hat.
      Der Mensch der damals dort hinab gefallen war, tötete auch den König und
      seit her wird diese AU von Undyne angeführt. Einem Fischmenschen
      welcher alle Menschen die sie trifft, ihren Tod wünscht.
      Hilfe bekommt sie von Papyrus, welcher besser bekannt als Darklight ist.
      Dieser hätte durch den Menschen beinahe seinen Bruder verloren, welcher
      seit her sehr schwach ist und dem Tode nahe lebt.
      Denn der Mensch der damals dort durch schritt, lies die Monster zurück
      und tötete die die er Töten musste oder wollte, da er seinen Spaß hatte.
      Doch dies hinterließ einen Schauer von Hass über diese AU und seit her
      vertrauen die Monster den Menschen nur noch sehr wage, da sie fürchten
      wieder so hintergangen zu werden.

      Doch so wie es scheint, soll sich dies Wiederholen. Denn es Taucht
      wieder ein Mensch auf. Wiederholt sich alles erneut oder ist es doch ein
      Happy End für die Monster, welche so lange leiden mussten. Es wird sich
      zeigen.



      Papyrus (Darklight) & Sans (Jarbone) = @Sayo
      Der neue Mensch (Emily) = @Tama
    • Es war eigentlich ein Tag wie jeder andere. Er ging seine Tägliche Runde und anschließend kam er wieder zurück nach Hause. Denn er wollte ja wissen wie es seinem Bruder ging. Das dieser Mensch damals so viel Schaden anrichtet, weil er es für lustig hielt, andere Anzugreifen nur um zu sehen, was Darklight dazu sagte, machte diesen immer noch wütend.

      Der Hass der so tief in ihm wohnt, zeigt sich immer und immer wieder. So oft, war er schon auf andere Monster losgegangen, weil sie gut über den Menschen geredet hatten, oder sogar ein falsches Wort über seinen Bruder. Dieser war einfach alles für ihn. Nicht und wirklich nicht würde er an ihn heran lassen, soviel war sicher.

      Mit einem seufzen ging er zu dem Zimmer in welchem sein Bruder lag und klopfte sanft an die Türe. Denn auch wenn er so voller Hass war und sein Love auf 17 war, konnte er sich bei seinem Bruder perfekt kontrollieren. Das schlimmste was ihm da mal ausgerutscht war, eine Beleidigung oder ein paar falsche Wörter.
      Doch nie, wirklich nie, würde ihm die Hand ausrutschen. Viel zu gefährlich wäre es, das sein Bruder zu Staub zerfallen würde. Niemand könnte dies Reseten oder beheben. Daher musste er da sehr stark aufpassen. Er musste sich unter Kontrolle haben, egal wie schwer dies auch war.

      "Komm rein.." sagte Jarbone.
      Mehr konnte man nicht vernehmen. Die Stimme seines Bruders war schwach. Seine Stimme war Tief, rauchig und dennoch wirkte sie sehr freundlich und sogar leicht fröhlich.

      Sofort öffnete Darklight die Türe und betrat das Zimmer mit einem lächeln auf seinem Gesicht. Anschließend schloss er die Türe wieder und setzte sich auf die Bettseite von ihm. Er legte seine Hand daraufhin vorsichtig auf dessen Kopf und streichelte leicht darüber.

      "Wie... Wie geht es dir? Du weißt wenn es dir schlechter geht.."
      "Dann geb ich dir Bescheid. Das weiß ich doch"

      Darklight konnte seinen Satz nicht einmal beenden, da wurde er schon von seinem Bruder unterbrochen. Mit einem Nicken bestätigte er seine Aussage und konnte ein leises seufzen nicht unterdrücken. Denn auch wenn er froh war, das es seinem Bruder nicht schlechter ging, hatte er ein ungutes Gefühl. Er hatte das Gefühl das er damals hatte.
      Jenes Gefühl, welches damals niemand ernst nahm und doch schien es dieses mal anders. Undyne hatte ihn angehört und die Wachen verstärkt.
      Sollte ein Mensch auftauchen, würde es ihm nicht so leicht gelingen hindurch zu kommen. Selbst wenn dieser auftaucht. Klar wusste er von der Macht des Resets. Doch hoffte er so sehr, das der Mensch diese nicht beherrschte, sollte erneut einer auftauchen.




      Die kleine Blume, welche damals den alten Menschen begrüßt hatte, wartete auch heute auf die Ankunft eines neuen. Er war wie immer der erste, auf den der Mensch traf. Das einzige Monster, welches noch in den Ruinen lebte. Ohne das es jemand wusste. Die pechschwarze Blume, mit dem roten Schatten.
      Doch auch wenn er sehr Gefährlich aussah, war er nett. Er hoffte, das dies nicht mehr geschah. Er hoffte, das er den Menschen, sollte wieder einer auftauchen, helfen konnte und vor den Monstern und den Wachen warnen konnte. Er hoffte es so sehr.
    • Emily sah zu dem Berg. Warum hatte sie sich darauf überhaupt eingelassen? Eigentlich war es ihr ja klar. Alle ärgerten sie andauernd. Da erschien ihr das wie die Lösung. Sie musste nur zu dem Berg und wieder zurück. Egal was diese Legende besagte. So schwer konnte das also doch gar nicht sein. Es würde schon irgendwie klappen müssen.
      Sie holte also tief Luft und lief weiter. Es fehlte nicht mehr viel und sie wäre da. Ihre Schritte wurden immer zögerlicher. Man hörte so viele Sachen und Geschichten. Die Braunhaarige blieb stehen und bemerkte die Angst die sich in ihr breit machte. Sie wollte gar nicht hier oben sein. Sie war immer Freundlich zu den anderen, was konnte sie dafür, dass die anderen das nicht annehmen wollten? Warum strengte sie sich trotzdem noch an, dass sie gemocht wurde? Gerade war ihr der Gedanke durch den Kopf gegangen, als sie zwei Hände in ihrem Rücken spürte, welche sie kräftig nach vorne schubsten. Emily machte ein paar schnelle aber doch taumelnde Schritte nach vorne. Gerade als sie ihr Gleichgewicht wieder gefunden hätte, spürte sie, wie ihr rechter Fuß noch ein Stück vorrutschte und plötzlich jeglichen Halt verlor. Kurz darauf erkannte sie das große Loch bei dem sie stand. Sie konnte einen kleinen Aufschrei nicht verhindern und im nächsten Moment viel sie. Es gab absolut keine Möglichkeit für sie sich festzuhalten. Sie hatte nicht mal gesehen zu wem die Hände gehörten. Dafür spürte sie immer noch die Wärme dieser Hände. Sie hatte das Gefühl ewig zu fallen und gleichzeitig nur wenige Sekunden. Als sie unten auf dem Boden landete durchzog ihren Körper Schmerz. Sie hatte absolut keine Ahnung welche Stelle am meisten weh tat oder ob irgendetwas mehr wehtat als was anderes. Von weiter oben hörte man leise Stimmen und Lachen.
      Die Braunhaarige drehte sich vorsichtig auf den Rücken und sah nach oben. Da würde sie nie im Leben hoch kommen. Das war unglaublich hoch. „Hallo?“ Sie rief es etwas lauter und es halte etwas von den Wänden wieder. Trotzdem antwortete ihr keiner. Vielleicht sollte sie leiser sein? Immerhin zählte das hier doch zu der Höhle der Monster oder? Sie schluckte. Das war gar nicht gut. Wie sollte sie hier raus kommen? Man sah auch kaum etwas. Sie stand mit zitternden Knien auf und bemerkte erneut den Schmerz der sich durch ihren Körper zog. Man viel ja auch nicht unbedingt weich. Da sie allerdings nicht hoch konnte, sollte sie sich wohl bemühen einen anderen Ausweg zu suchen. Also lief sie los ins Dunkle. Dort gewöhnten sich ihre Augen jedoch auch recht schnell an das wenige Licht und sie kam doch recht schnell voran.
    • Er war ruhig in der Dunkelheit, als er plötzlich Schritte vernahm. Die Ruinen waren fast komplett von Staub bedeckt und der Boden, sollte man ihn erkennen mit lilanen Fliesen bestückt. Pflanzen rankten durch die Wände, da diese sehr kaputt waren und nicht mehr sehr stabil wirkten.

      Doch diese Schritte, sie waren von keinem Monster. Es war immerhin kein Monster mehr am Leben. Weder seine Toriel noch andere die früher hier mal gelebt hatten. Sofort verschwand er unter die Erde und tauchte, etwas entfernt von dem Menschen, hinter ihm wieder auf. Er hatte sich also nicht geirrt. Es war tatsächlich ein Mensch. Es war ein Mensch welcher hier hier hinab gefallen war.

      Erneut verschwand die Blume in der Erde und tauchte nun vor dem Menschen auf, so das dieser ihn sehen konnte.

      "Howdy! I'm Flowey, Flowey the flower.. Ähm.. Ja.. Bitte erschreck nicht vor mir, ich bin ganz lieb.. Vermutlich der einzige hier, der das noch ist... Wer bist du? Und.. warum bist du hier? Du solltest wirklich nicht hier sein, das ist schrecklich... Okay, setzt dich bitte erst mal, ich kann dich so nicht weiter gehen lassen. Nicht bevor ich mehr über dich weiß," sprach er.

      Er hoffte so sehr das das Mädchen auf ihn hörte, doch dann viel ihm noch etwas ein. Ihm viel etwas sehr wichtiges ein, was er verhindern musste. Er bat sie freundlich hier kurz zu warten und da war er verschwunden.

      Als er kurz darauf, was so 1 Minute gewesen war, kam er mit einem hellen grünem Tuch im Mund zurück. Er nahm es dann mit seinen Ranken und hielt es ihr hin.


      "Hier nimm es. Verbinde dir damit bitte deinen Mund und deine Nase. Der Staub der hier weiter Hinten auf dich wartet, birgt eine Gefahr und dieser würde ich dir nicht aussetzen wollen. Daher bitte ich dich dieses Tuch dir um zubinden. Es sollte so gut es geht alles zurück halten können."

      Seine Stimme war hell und wirkte sehr freundlich, er versuchte sie vor eben allen Gefahren zu bewahren, da er nur zu gut wusste, was dieser schreckliche Monsterstaub für Auswirkungen hatte. Zwar war nicht bestätigt, das auch Menschen, eine Sucht darauf entwickeln konnten, aber da man sich diesen nicht sicher sein konnte, wollte er es nicht riskieren, dass das was vor 10 Jahren passiert war erneut passierte.
    • Emily war vorsichtig durch den sehr dunklen Gang gegangen. Sie hatte kaum etwas gesehen. Gerade so grobe umrisse. Der Boden war etwas heller als die Wände, es war allerdings nicht so, dass sie wirklich eine Farbe ausmachen könnte. Als sie eine Stimme hörte zuckte sie erst mal gewaltig zusammen und sprang regelrecht ein Stück weg. Weg von der Stimme. Ihr Herz hatte einen Hüpfer gemacht und war dann gefühlt einen Moment lang still gestanden nur um dann anfangen zu rasen. Ihr Blick wanderte durch die Gegend und im ersten Moment wusste sie nicht von wo die Stimme kam. Aber dann sah sie die Blume und bei den Weiteren Worten wurde Emily klar, dass diese wohl gerade zu ihr redete. Sie musste sich wohl ziemlich stark den Kopf angestoßen haben bei dem Sturz. Oder? Immerhin redeten Blumen normalerweise nicht. Wobei, diese es wohl ganz offensichtlich doch tat. Emily konnte es wohl einfach nicht gut gehen. Wobei sie schon ganz froh war, dass sie nicht auf die Blume draufgetreten war. Als die Blume ihr dann erklärte, dass sie sich vor ihr nicht erschrecken sollte zuckte sie leicht mit den Schultern. Dazu war es wohl zu spät. Dann folgten ein paar Fragen und die Aufforderung sich zu setzen. Wenn ihre eingebildete Stimme ihr sagte, sie solle sich setzen, sollte sie da wohl doch besser drauf hören. Wahrscheinlich ging es ihr wirklich nicht gut.
      Also ließ sie sich auf den Boden sinken und bemerkte wie sehr ihre Knie doch gezittert hatten. Da sie nun saß, beruhigten ihre Knie sich etwas, dafür übernahmen nun ihre Hände die Aufgabe des Zitterns. Einfach weil sie nervös war und Angst vor diesem Ort hier hatte. Bevor sie die Fragen beantworten konnte verschwand die Blume und Emily zuckte erneut zusammen. Die Blume war tatsächlich weg. Vielleicht bildete sie sich die Stimme doch nicht ein? Vielleicht war die Blume eins der Monster? Aber es benahm sich nicht wie ein Monster. Schließlich war es lieb zu ihr. Während sie darüber nachdachte tauchte die Blume wieder auf und reichte ihr ein Tuch. Sie nahm es unsicher entgegen. Ob sie etwas von einem Monster entgegen nehmen sollte? Allerdings meinte die Blume, dass es zu ihrem Schutz war. Sie wusste ja nicht mal, was sie sonst machen sollte, also konnte sie es auch annehmen. Sie lächelte die Blume unsicher an. „Danke?“
      Sie hob das Tuch schon an, um es sich umzubinden, als ihr die Fragen wieder einfielen. „Ach so. Ich bin übrigens Emily. Ich wurde geschubst und bin hier unten gelandet. Bist du eins der Monster die hier leben sollen? Weisst du wo der Ausgang ist? Damit ich wieder gehen kann?“ Sie sah unsicher zur Blume und fing dann an, sich das Tuch umzubinden.
    • Flowey war nicht entgangen wie das Mädchen erschrocken war, aber sie hatte immerhin auf ihn gehört und das war das war immerhin etwas. Außerdem bekam er wohl endlich antworten, auf die Fragen welche er ihr gestellt hatte. Emily? Ein Name, welchen er noch nie vernommen hatte, aber immerhin hatte er bis jetzt nicht viele Menschen getroffen.

      Geschubst worden um dann hier durch die Hölle spazieren zu müssen. Es entwich ihm ein seufzen, welches er nicht zurück halten konnte, als er die Frage nach dem Ausgang vernahm.

      "Emily... Nett... Ja, ich bin eines der Monster hier und ich bin nett, weil es niemand sonst mehr ist. Hör mir zu Emily... Der Ausgang ist sehr kompliziert.. Ein Mensch kann hier zwar hindurch, aber er müsste ein Monster töten.. Es gibt zwar noch eine Möglichkeit, aber dafür müsstest du dich mit der Königin anfreunden und das könnte sehr anstrengend werden. Dennoch würde ich mir wünschen wenn du hier niemanden tötest. Ich bleibe in deiner Nähe und helfe dir. Hier hinten wurden viele Monster getötet. Fass nichts an und versuch so flach wie es geht zu atmen, damit du nichts einatmest.. Soviel erst einmal.."

      Flowey stoppte hier und drehte sich um. Es war einfach sehr kompliziert, vor allem, weil Darklight und Undyne so Probleme machen. Jarbone sollte easy sein, aber niemand würde Menschen mehr vertrauen schenken. Vor allem Darklight.

      Nachdenkend lies er seinen Kopf nach unten hängen und überlegte wie man am besten vorgehen könnte. Die einzige Möglichkeit wäre, das Jarbone vor Darklight auf das Mädchen trifft. Jedoch war ihm unklar wie sie das machen sollte.
      Er sah nun wieder auf und deutete nach hinten.

      "Komm.. Gehen wir. Ich denke ich habe eine Idee..."

      Als sie dann auf den Weg durch die Ruinen waren, begann er sie über die Monster hinter den Ruinen aufzuklären. Er warnte sie vor Darklight, Undyne und vor den Kameras. Genauestens beschrieb er ihr wo sich welche Kamera befand, damit sie diesen aus dem Weg gehen konnte. Denn ihr einziger Weg, den Emily nehmen könnte, war der zu Jarbone.
      Er erzählte ihr was der Mensch zuvor tat und das Darklight seither um seinen Bruder bangt. Flowey erklärte ihr das sie Jarbone nicht berühren dürfte, jedoch sollte sie nett zu ihm sein und eventuell ein paar Witze erzählen. Höchstwahrscheinlich könnte dies helfen, dar war sich die Blume sicher und je besser sie sich mit Jarbone verstand, umso schwieriger würde es für Darklight werden, da er seinen Bruder nicht verletzen will.
      Je mehr sie sich mit ihm anfreundet, umso mehr mag Jarbone sie und das könnte ihn dann daran hindern sie zu töten. Außerdem würde Flowey diesen ablenken um so einiges an Zeit für Emily zu verschaffen. Er hoffte sehr das dies klappte, denn mehr Möglichkeiten gab es nicht. Jarbone war ihre einzige Möglichkeit.

      Nun erkundigte er sich bei ihr ob sie alles verstanden hat, denn langsam würden sie das Ende der Ruinen erreichen, wenn es so weiter ging.
    • Bei der Frage nach dem Ausgang hörte Emily ein Seufzten. Das klang irgendwie nicht sehr positiv. Vielleicht war es wirklich nur ihr Unterbewusstsein das da zu ihr Sprach? Sie zweifelte einfach selber daran, dass es klappte. Allerdings meinte die Blume dann, dass es eins der Monster sei und wohl nett war, weil es sonst niemand war. Das waren ja keinen tollen Aussichten. Allerdings musste sie dann auch ganz schönes Glück haben, als erstes auf diese Blume getroffen zu sein. Sie hätte ja auch ein anderes Monster treffen können, das siegleich angegriffen hätte.
      Dass Flowey meinte, dass der Ausgang kompliziert war seufzte sie. Damit hatte sie ja irgendwie schon gerechnet. Vor allen nach seinem Seufzer eben. Als er dann meinte, dass ein Mensch durchkam, sobald er ein Monster tötete schüttelte sie entsetzt den Kopf. Sie wollte niemanden Töten und wenn es auch ein Monster war. Sie wollte das eindeutig nicht. Als er dann etwas von Königin sagte, runzelte das Menschlein die Stirn. Sie wusste nicht so ganz, was er damit meinte. Es gab eine Königin? Irgendwie fand sie das aber auch beeindruckend. Dass die Blume ihr helfen wollte, ließ ein Lächeln auf ihrem Gesicht erscheinen, was er durch das Tuch ja eigentlich gar nicht sehen konnte.
      Sie sollte also nichts anfassen und flach atmen. Das würde sie bestimmt irgendwie schaffen. Sie musste. Sie wollte schließlich noch nicht sterben. Das wäre wirklich überhaupt nicht schön. Dazu lebte sie doch zu gerne.
      Emily beobachtete eine Weile schweigend die Blume, während dieser zu überlegen schien. Bei seinen Worten, dass sie ihm folgen sollte rappelte sie sich auf. Sie merkte durchaus, dass das sitzen ihr gut getan hatte, allerdings merkte sie trotzdem noch jeden Knochen in ihrem Körper. Dieser Sturz war eindeutig nicht gerade sanft gewesen. Als er anfing zu erzählen, hörte sie ihm zu. Dabei probierte sie wirklich sich alles so gut sie konnte zu merken. Dass sie Witze erzählen sollte, machte es ihr nicht gerade einfacher. Sie kannte nicht viele Witze und die meisten waren schlecht. Aber sie würde auf jeden Fall ihr Bestes geben. Hoffentlich konnte sie sich wirklich alle Informationen merken.
      Als er dann fragte, ob bis dorthin alles verständlich war nickte Emily zögernd. „Ja, ich denke ich habe soweit alles verstanden.“ Wahrscheinlich hätten sie auch gar keine weitere Zeit. Es sah zumindest für Emily so aus. Tatsächlich verabschiedete sich die Blume kurz darauf von ihr und sie musste alleine weiter. Sie atmete durch das Tuch doch einmal tief durch. „DU schaffst das Emily.“ Er war nur ein leises Murmeln gewesen, trotzdem hatte es ihr Mut gemacht. Also lief sie los. Dabei rief sie sich immer wieder Floweys Worte in den Sinn und achtete darauf ungesehen zu bleiben. Sie hielt sich an die Anweisungen die sie von der Blume bekommen hatte und kam sogar bis zu dem Haus. Weiteren Monstern war sie nicht mal begegnet.
      Schließlich stand sie bei dem Haus und drückte nervös die Türklinke herunter. Es kam ihr hier unten schon lange nicht mehr wie in einer Höhle vor, sondern viel mehr wie in einer anderen Welt. Tatsächlich ging die Tür auf und sie konnte eintreten. Sie schlüpfte in das Haus und schloss die Tür wieder hinter sich. Sie bemerkte dass sie anfing zu zittern. Sie war in dem Haus. Was wenn sie das falsche Monster zuerst treffen würde? Sie wusste ja nicht mal ob es ein richtiges Monster gab. Sie hatte doch leichte Hoffnungen, dass ihr dieser Jarbone wirklich helfen würde. Sie betrat zögernd das Haus wirklich und fand sich in einem Wohnzimmer mit einem Fernsehr und einer Couch wieder. Man konnte sogar die Küche sehen, aber die ignorierte sie. Stattdessen steuerte sie den Weg zu den Zimmern an. Als sie an der Couch vorbei lief entdeckte sie ein Physik- und ein Witzebuch. Ob sie in das Witzebuch mal schauen sollte? Sie kannte schließlich nicht viele Witze. Trotzdem ließ sie das Buch liegen und zog das Tuch von ihrem Gesicht, während sie sich der ersten Tür näherte. An dieser waren einige Hinweise, dass so gut wie niemand dieses Zimmer betreten durfte. Das sah nicht nach dem richtigen aus.
      Emily lief also weiter zur nächsten Tür. Sie streckte ihre Zitternde Hand danach aus und klopfte unsicher. Sie konnte schließlich höfflich sein. Dann öffnete sie die Tür unsicher und trat unsicher rein. Kaum das die Tür hinter ihr zu war drehte sie sich zu dem Zimmer um. Sie ging unsicher rein. Hier und da lagen ein paar Sachen rum. Allerdings traute sie sich nicht, sich wirklich genau umzusehen. Sie hatte doch noch Angst vor Monstern. „Ähm, hi? Ich heiße Emily. Mir wurde gesagt ich soll dir einen Witz erzählen. Ich kenne nicht viele, aber ich kanns ja mal probieren. >Treffen sich zwei Schnecken an der Straße. Eine will hinüber gehen: Sagt die andere: Vorsicht! In einer Stunde kommt der Bus.<“ Sie hatte viel darüber nachgedacht und dieser Witz war super schlecht, aber ihr war vor lauter Nervosität nichts anderes eingefallen. Vielleicht hätte sie auch ganz anders anfangen sollen? Sie war einfach unglaublich unsicher.
    • Flowey war froh, das Emily alles verstanden hatte und hoffte so sehr, das sie es auch schaffte. Er musste sich nun um das große Skelett kümmern, weshalb er verschwand.

      Kurz darauf tauchte die Blume vor Darklight auf und sah ihn an.
      "Hi, hör mal. Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für dich? Welche willst du zuerst hören?"

      Als Darklight diese widerliche Blume registrierte, bemerkte er wie sein Blick nach unten wanderte. Gute und schlechte Nachrichten? Er hoffte das es nicht wegen eines Menschen war, denn sonst könnte er etwas erleben. Daher knurrte er die Blume nur böse an und nach einem seufzen, war Flowey klar was das bedeutete.

      "Ja, ist ja gut.. Meine Güte... Also.. Es ist ein Mensch aufgetaucht. Ich bin sofort los um dir zu berichten, jedoch weiß ich nicht wie weit er schon ist. Vermutlich noch in den Ruinen. Aber er scheint nett zu sein, soweit ich gesehen habe."

      Doch sobald dieser das Wort Mensch ausgesprochen hatte, war Papyrus nur noch zur Hälfte anwesend gewesen. Denn das große Skelett war nach den Worten Mensch und Ruinen sofort los gelaufen und somit verschwunden. Er hoffte, das das genug Zeit verschaffte um Emily sich mit Jarbone auseinander zu setzen.





      Jarbone war in seinem Zimmer und lag wie immer in seinem Bett. Er lag in seinem Bett und tat nichts. Ein seufzen fuhr ihm durch die geschlossenen Zähne was sich daher eher wie ein zischen anhörte. Menschen waren toll und nur weil einer es nicht war, waren doch nicht alle so. Niemand wollte dies verstehen. Sans war sich sicher das er recht hatte und hoffte das er seinem Bruder dies beweisen konnte.

      Mit einem leichten Kopfschütteln, verwarf er die Gedanken wieder und schreckte auf als er ein Geräusch hörte. Normalerweise verschloss Pap die Türe immer, da es Monster gab die ihn Tod sehen wollten, doch heute nicht? Hatte das große Skelett einen Fehler begangen? Verzweifelt, verkroch sich das kleinere Skelett in seine Bettdecke und machte keinen mucks. Vor allem erst dann nicht als er die Schritte auf sein Zimmer zukommen hörte.

      Er war schwach. Schwächer als jedes Monster, jede Anstrengung könnte ihn töten oder ähnliches. Er biss sich auf die Zunge um seine Angst so zu unterdrücken, und doch ging die Türe auf.

      Als er dies merkte, verkroch er sich komplett unter die Decke, doch als er eine, schüchterne, ihm unbekannte, weibliche Stimme vernahm lugte er unter der Decke hervor.

      Er sah einen Menschen. Ein Menschenmädchen und sie erzählte ihm einen Witz? Womit hatte er das verdient, sie wirkte sehr nervös und schüchtern.
      Sofort lächelte er und konnte sich auf den schlechten Witz sein lachen nicht verkneifen.
      Kurz darauf setzte er sich auf und klopfte neben sich auf das Bett, was ihr zeigen sollte, das sie ruhig zu ihm kommen durfte.

      "Hi, Emily. Ich bin Jarbone, du hast mir echt einen Schauer ins Rückenmark gejagt. Wow... Aber da ich eh immer sehr Bonely bin, komm her und rede gern mit mir. Leider sieht man Glasklar, das es mir nicht gut geht. Dennoch steh ich Knochenhart im Leben.. Jedenfalls noch. Aber hey, wenn es soweit ist, hatte ich ein knochiges Leben."

      Es waren so viele Wortwitze in seiner Vorstellung die seinen Bruder zum durchdrehen gebracht hätten, er hoffte das der Mensch da anders war. Er liebte Witze und wenn es war, könnte er ihr gerne einige erzählen. Doch im Moment, hoffte er das sie zu ihm kam und sich weiter mit ihm unterhielt. Denn es war nur eine Frage der Zeit bis sein Bruder zurück kam und es hier drunter und drüber gehen würde.
    • Nachdem Emily den Witz erzählt hatte hörte sie ein Lachen, was sie doch beruhigte. Da hatte die Blume wohl recht gehabt. Zumindest hörte es sich ja so an. Als sich jemand auf dem Bett aufsetzte zuckte sie doch leicht zusammen. Sie musterte das Monster dass unter der Decke aufgetaucht war. Emily mussterte es kurz und bemerkte, dass es neben sich aufs Bett klopfte. Zögernd ging sie auf das Bett zu, hatte sie doch immer noch Angst angegriffen zu werden. Sie wusste nicht warum, aber es kam ihr doch fast wie eine Falle vor zu einem Monster zu gehen und diesem einen Witz zu erzählen. Wo funktionierte das bitte wirklich? Anscheinend hier, schließlich kam sie unbeschadet am Bett an.
      Als das Monster anfing zu reden huschte doch ein Lächeln über Emelys Gesicht. Sie setzte sich nun zögerlich an den Rand seines Bettes und sah ihn noch mal genauer an. Sie wusste nicht ob er krank aussah oder nicht, kannte sie ihn ja nicht. Sie wusste nicht wo der Unterschied zwischen einem gesunden und einem kranken Monster lag.
      Das Menschen Mädchen bemerkte wie ihre Nervosität sich etwas legte, nachdem sie auf dem weichen Bett saß. „Es freut mich dich kennen zu lernen Jarbone. Deine Wortwitze sind viel besser als mein Witz es war. Ich war nur so Nervös, dass mir nichts Besseres eingefallen ist. Entschuldige. „Ich hoffe doch du stehst noch lange, knochenhart im Leben. Du hast nämlich eindeutig sehr tolle Witze.“ Sie lächelte ihn an.