The 7 pillars [Cailemia x Nash]

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    • The 7 pillars [Cailemia x Nash]

      The 7 pillars

      Quelle




      ⋰ ⋱
      Genre: Fantasie, Abenteuer, Romanze
      Rollen:
      Engel - @Cailemia
      Prinzessin - @Nash
      Vorstellung
      ⋱ ⋰




      Weite grüne Landschaft, die in die Unendlich zu reichen scheint und die brillante Macht der Sonne, die jeglichen Wesen auf dem Königreich Muara ein Lächeln auf das Gesicht zaubert. Der letzte Krieg war vor hundert Jahre und die Bürger kennen nichts anderes als den Frieden. Sie beten zur Göttin Mimosa, die jedoch vor hundert Jahre zuletzt zu dem Hohen Priest gesprochen hatte. Dennoch beten viele sie an und danken ihr für den Frieden.
      Dieser Frieden verweichlicht die Menschen und machen sie unachtsam, so leben sie im Glauben, dass dieser auf ewig anhalten wird. Wie sehr sie sich täuschen. Der Frieden ist fragil und zerbricht als die sieben Säulen mit einem Mal vom Himmel fiel und die Erde durchbohrte. Nicht nur setzt ihr Erscheinen die Bürger in Sorge und Angst, sie bringen Chaos mit sich. Jede Säule wird in ein der sieben Regionen des Königreichs niedergelassen und jede Säule bringt sein einzigartiges Chaos mit.


      Das Königreich wird von einer königlichen Familie regiert, jedoch verstarben die Eltern vor zwei Jahren und nun sitzt der Sohn auf dem Thron. Doch allein ist er nicht, denn er hat eine Schwester, die er liebt. Am Tag der fallenden Säulen wurde er jedoch in einem magischen Eis gefangen genommen und befindet sich in seinem Zimmer im tiefen Schlaf. Hierbei handelt es sich jedoch um einen gefährlichen Schlaf, da er am Ende versterben würde. Nun steht die Prinzessin allein dort. Alle verlieren die Hoffnung, denn auf die Prinzessin ist kein Verlass. In ihrer Trauer betet sie zu Göttin Mimosa und ein Wunder geschieht. Sie erhört die Prinzessin und schickt ein Gesandter von ihr zur Prinzessin: ein Engel, der jedoch aufgrund seinen Sturz auf Erden seine Erinnerungen verloren hat. Aufgrund seines Wesens kann er die Emotionen der Menschen nicht nachvollziehen.
      Gemeinsam gehen die nutzlose Prinzessin und dem stoischen Engel auf das Abenteuer, um das Königreich zu retten.



      1. pillar: Superbia (Hochmut)







      2. pillar: Avatitia (Geiz)







      3. pillar: Luxuria (Wollust)







      4. pillar: Ira (Zorn)







      5. pillar: Gula (Völlerei)







      6. pillar: Invidia (Neid)







      7. pillar: Arcedia (Faulheit)







      Licht







      Wasser







      Nicht elementar







      Feuer







      Erde







      Wind







      Dunkelheit







      Eitle goldfarbene Wesen; es wird nie Dunkel, Versklavung der Menschen







      Wasserform; nehmen alle Wasserquellen
      ein und sind somit für Menschen nicht genießbar; Behalten alles was sie in die Hände bekommen, dort wo Wasser fließt
      dunkellilafarbene Wesen;
      nicht durch Magie angreifbar; stiehlt Lebensenergie der Wesen
      Feuerwesen; kahle und heiße Landschaft, wo ab und an Lava aus der Erde schießt; setzen alles in Brand







      Verschiedene Bestienformen;
      alle Pflanzen sind giftig geworden und sie schlängeln sich durch die ganze Gegend; einige Gegenden sind von Rosenranken eingenommen und saugt Lebensenergie vom Boden
      Leicht durchsichtige
      Wesen; sie ernähren sich durch die negativen Emotionen anderer, die sie durch ihre Magie hervorbringen, bringen
      jeden um, auf die sie eifersüchtig sind
      Dämonenform; es wird nie hell; Versklavung, nur dämonische Bestien reisen umher und bringen alle Menschen ins Dämonenschloss; lassen alles verderben




















      Ihr Herz hatte sich schmerzhaft zusammengezogen, als hätte eine unsichtbare Kraft seine Hand um ihr Herz gelegt und zugedrückt. All die glückliche Zeit, die sie mit ihrem Bruder verbracht hatte, flogen an ihr vorbei und auf einem Mal bereute sie so manch Dinge. Sie bereute es, nicht viel mehr ihrem Bruder geholfen zu haben, genug mit ihm Zeit verbracht zu haben, sorgenfrei und unbekümmert ihre Freundinnen getroffen zu haben, während die ganze Last auf den Schultern ihres Bruders lag. Es war leichtsinnig von ihr gewesen zu glauben, dass sie so ihr Leben für immer führen konnte: abseits von politischen Geschehnisse, weg von Anstrengungen und Anforderungen und hin zu ihrer eigenen Welt. Und nun, da sie sah, wie ihr Bruder in einem magischen Eis gefangen und seine Augen geschlossen waren, brach ihr Welt zusammen und sie weinte unkontrolliert vor sich hin, während sie neben dem Bett auf den Knien saß und betete, man würde ihnen helfen. Aurelia war keineswegs religiös, doch an wen sollte sie sich wenden, wenn nicht an Mimosa? Aurelia hatte ihre Fingern ineinander verschränkt und betete. Betete und betete, bis ihr Kopf anfing zu brummen. Sie konnte sich noch erinnern, wie die Adelsmänner sie angesehen hatte, als sie erfahren haben, was dem Prinzen geschehen war. Enttäuschung, Abwertung und Hoffnungslosigkeit. Aurelia waren solch direkte und offene Blickte gewohnt, weswegen sie in sich zusammen geguckt war. Sie war sauer. Sauer auf die Adelsmänner, aber auch sauer auf sich selbst, denn sie wusste nur allzu gut wie nutzlos sie war, im Gegensatz zu ihrem Bruder. All dies hatte sie bis zu diesem Punkt immer ignoriert, lebte in ihre eigenen Welt und da man ihre Blase geplatzt hatte, wusste sie nicht wohin mit sich. Sie fühlte sich allein gestellt und hilfslos. Sie hatte ihre Eltern verloren und nun auch ihr Bruder. Wer würde das Königreich regieren? Wer würde die neu erschienene Gefahr besiegen? Aurelia war nicht dazu in der Lage eins von den Dingen zu erledigen, doch gleichzeitig sah sie nicht ein, dem Thron jemand anderen zu übergeben, nach allem was ihre Eltern aufgebaut hatte und welch Mühe ihr Bruder sich gegeben hatte. Was würde dann mehr passieren? Sie liebte ihr Land und wollte diesen auch nicht verlassen, doch höchstwahrscheinlich würde man sie sofort verheiraten lassen.
      Nun saß sie hier, ihre Augen brannten, ihre Tränen verließen ununterbrochen ihre Augen und ihre Kehle schien Feuer gefangen zu haben. „Bitte wache auf Bruder. Ich habe nur dich. Verlass mich nicht, bitte“, schluchzte das Mädchen vor sich hin. „Es tut mir leid. Es tut mir so leid, dass du so eine nutzlose Schwester hast, die nichts schafft“, weinte weiter und zog ihre Nase hoch, als ihre Nase anfing zu laufen. „Mimosa. Bitte erhört mich. Erhöre mein Gebet und Wunsch“, flüsterte sie und setzte ihr Gebet in ihrem Kopf weiter. Auf einmal durchflutete sie ein warmes Gefühl in ihrem Körper, welches in sie sich ausbreitete und ihr schmerzendes Herz besänftigte. Langsam öffnete Aurelia ihre Augen, doch sie konnte nichts erkennen. Ob sie es sich nur eingebildet hatte? Im Augenwinkel hatte sie etwas bemerkt und beim Hinsehen, erblickte sie plötzlich ein Lichtstrahl, welches vom Himmel zu fallen schien. Aurelia befürchtete, dass es eine erneute Säule sein wird, die sich in den Boden bohren wird, doch nichts dergleichen geschah. Aurelia stand auf und eilte auf den Balkon. Mit leicht zusammen gekniffenen Augen blickte sie hoch, schützte mit ihrer Hand ihre Augen vor der Helligkeit und konnte verschwommen eine Figur wahrnehmen, die von empor auf die Erde stieg. Doch sie schien ihr viel zu schnell näher zu kommen. Erschrocken sprang sie zurück und hielt ihre Augen zurück, als der Aufprall Staub in die Luft wirbeln ließ. Aurelia hielt ihre Augen weitere Sekunden ihre Augen zu, bis sie der Meinung war, dass sie nun hinblicken konnte. Mit geweiteten Augen erblickte sie einen Mann. Ein hochgewachsener Mann mit Flügel, die sie noch nie zuvor gesehen hatte. Für einen Moment glaubte Aurelia Mimosa habe ihr Gebet gehört, doch sie schüttelte innerlich den Kopf. Es war zu viel Zeit vergangen, dass sie zuletzt einem Gebet zugehört hatte. Wer war Aurelia schon, dessen Gebet Mimosa erhöhten würde? „Wer seid Ihr?“, fragte sie den Mann verunsichert. Obwohl er ihr vollkommen fremd war und sein Erscheinen abrupt passierte, sagte ihr etwas, dass von ihm aus keine Gefahr kam.
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    • Devael.jpgDevael

      Der Engel wusste nicht recht, wo er einen Fehler begangen hatte, als er bereits mit hohem Tempo auf die Erde unter ihm zu stürmte, statt anmutig und elegant hinunter zu gleiten, mit seinen großen, imposanten Flügel zu fliegen, nein, stattdessen fiel er, ohne dass er es verhindern konnte oder ihm auch nur die Zeit dafür geblieben wäre, als er bereits kopfüber auf Widerstand stieß und der Schmerz übertönte jegliche Gedanken die er emotionslose Engel gehabt haben könnte und nahm seinen gesamten Schädel ein, nicht nur das, er hatte das Gefühl, als würde dieser ihm das Sichtfeld nehmen, als er sich aus den Trümern von Stein erhob und langsam realisierte, dass er in ein Gebäude geflogen, nein, gestürzt, sein musste und wankend erhob er sich, die Hände an den schmerzenden Kopf haltend, stolperte er noch einmal kurz zur Seite, ehe der Engel sich endlich fassen konnte.
      Die Augen zusammen kneifend blickte er in die Richtung der Stimme, die er zu hören geglaubt hatte, ehe er langsam realisierte, was sie ihn gefragt hatte und sich seine verschwommene Sicht festigte, eine junge Frau zum Vorschein brachte.
      "Ich? Ich bin...", wurde ihm mit einem Mal bewusst, dass er diese Frage nicht zu beantworten wusste und dachte angestrengt darüber nach, während er kurz seine großen Flügel zu bewegen versuchte, um Stein und Staub von diesen zu entfernen, doch ein Stechen in diesen ließ ihn mitten in der Bewegung inne halten und den Schmerz ersteinmal verdauen.
      Das musste der Grund für seinen Sturz gewesen sein, aber wie und wo er sich die Flügel verletzt hatte, konnte er beim besten Willen nicht sagen.
      "... Devael.", fiel ihm endlich ein Name ein, unter dem er sich vorstellen konnte, "Ich bin hier um Prinzessin Aurelia bei der Rettung ihrer Welt zu helfen. Kannst du mir sagen wo ich sie finde?"
      Alles, woran sich der Engel erinnern konnte, war sein Name, seine Aufgabe und dass er der Götting Mimosa diente, alles andere um seiner Selbst war verschwommen und undurchdringlich, er erinnerte sich schlicht und einfach nicht und wenn er es versuchte erschwerten es ihm die Kopfschmerzen gewaltig.
      Nun, es hatte keinen Sinn sich zu erinnern, nicht wahr? Er hatte eine Aufgabe, mehr nicht.
      "Also?", wollte er, dass die Fremde sich beeilte ihm den Aufenthalt des Mädchens zu verraten, während er langsam und vorsichtig, so dass es ihm möglichst keine Schmerzen bereitete, seine Flügel zusammen faltete und sich im nächsten Moment fragte, was eigentlich eine Prinzessin war. Irgendetwas sagte ihm, dass es kein Name war.



    • Aurelia konnte ihren Augen kaum trauen. Sie befürchtete stark, dass sie den Sturz des Mannes sich nur eingebildet hatte. Doch der herumwirbelnde Staub, der sich nun langsam legte, und der Anblick der majestätischen pur weißen Flügeln versicherte ihr, dass all dies keine bloße Einbildung war. Tatsächlich stand vor ihr ein Mann mit hellem Haar und mit ebenso hellen Flügel aus weißem Gefieder. Er schien sich zu erst orientieren zu müssen, denn es dauerte einen Moment, bis er sich ihr vorgestellt hatte. Devael war sein Name, ein außergewöhnlicher Name, den sie bisher noch nie gehört hatte. Dagegen war ihr Name sehr ordinär. Doch nicht nur war sein Name besonders, sondern der weitere Satz, der sein Mund verließ. Er sagte ihr, dass er nach ihr suche, um ihr bei der Rettung der Welt zu helfen. Sofort schoss ihr der Name ihrer Göttin in den Sinn. Hatte die Göttin Mimosa ihr Gebet gehört und hatte diesen Engel zu ihr gesagt? Anders konnte sie sich nicht das Erscheinen und den Satz erklären. Auch wenn ihr bewusst wurde, was tatsächlich passiert war, brauchte es doch einen Moment für sie all dies zu verarbeiten und zu verdauen. Für ein paar Momenten sah sie ihn nur überraschend blinzelnd an, riss sich erst dann sich aus ihren Gedanken, als er sie abermals ansprach. Aurelia schüttelte schnell den Kopf, sammelte sich und suchte nach den passenden Worten.
      Ihre Tränen waren mittlerweile getrocknet und auch ihr Gemüt nun ruhiger, antwortete sie ihm, nachdem sie sich kurz räusperte: „Ich bin die Prinzessin. Mein Name ist Aurelia.“ Kurz überlegte sie. „Hat dich….Göttin Mimosa geschickt?“, stellte sie ihm dann schlussendlich die Frage, fühlte sich dabei ein wenig eigenartig, da sie befürchtete dass er sie auslachen würde und sie als zu naiv bezeichnete. Doch wie sonst war er hier erschienen und fragte nach ihr, nachdem sie zu ihr gebetet hatte?
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    • Devael

      „Du hast es erfasst, Mensch. Meine Göttin, die ehrenwerte Mimosa hat mich geschickt, sie hat dein Gebet und deinen Wunsch nach Hilfe erhört. Also bin ich nun hier um dir diese Hilfe zu geben.“, bestätigte er ihr nickend, ehe sich ein runzeln auf seiner Stirn bildete. Ja, er sollte ihr helfen, aber wie sollte diese Hilfe nochmal aussehen? Er hatte das Gefühl, etwas wichtiges vergessen zu haben... irgendetwas mit Säulen.
      „Klär mich auf. Wie sieht die derzeitige Lage aus?“, verlangte er zu wissen, da ihm seine eigenen Erinnerungen nur Kopfschmerzen brachten.
      Die sieben Säulen also... natürlich. Devael verstand, dass ein solches Unterfangen zu groß für die Menschen war und nickte bei jedem Wort ihrer Erklärungen.
      „Nun, womit möchtest du beginnen, Prinzessin?“, hatte Devael letztendlich beschlossen dass der Titel teil ihres Namens sein musste.
    • Aurelia


      Aurelia zog kurz ihre Augenbrauen zusammen, als er sie Mensch nannte. Nun, unrecht hatte er nicht, denn sie war ein Mensch, das jedoch von einem anderen zu hören, der ebenso wie ein Mensch aussah, kam ihr in einer gewissen Weise eigenartig vor. Doch dieser Gedanke verwarf sie inständig, als er ihr ihre Frage beantwortete. Unglaubwürdig starrte sie ihn an. Sie lag mit ihren Vermutungen tatsächlich richtig. Mimosa hatte ihr Gebet gehört, was Aurelia nicht ganz verstehen konnte, denn es war zu viel Zeit vergangen, als dass sie ein Gebet hätte hören können. Warum sie? Warum ihr Gebet? Sicherlich war sie nicht die Einzige gewesen, die sich wünschte, dass das Chaos vorbeiging und ein Gebet geschickt hatte. Aurelia verstand es nicht, doch es beruhigte sie immens zu hören, dass der Engel nun hier war, um ihr zu helfen. Über Engel hatte sie genug in den Bücher gelesen und wusste Kleinigkeiten über ihr Wesen, also wusste sie, dass der Engel vertrauenswürdig und kompetent war. Sicherlich würden sie mithilfe des Engels die Säulen wegbekommen und ihren Bruder retten.
      Als er sie nach der Lage fragte, schluckte sie schwer. „Die Säulen, die du in der Fernse siehst, sind auf einmal vom Himmel gefallen. Soweit ich informiert wurde, gibt es sieben von ihnen und bringen Chaos. Wie dieser aussieht, weiß ich nicht“, gestand sie ihm und warf einen Blick in das Zimmer hinter ihr. „Mein Bruder, König dieses Landes, wurde eingefroren und die Ärzte meinen, dass seine Lebensenergie im Eis verloren geht. Aber keine bekommt es hin das Eis zu schmelzen. Daher könnt Ihr vielleicht weiterhelfen?“, fragte sie ihn eindringlich. Sobald ihr Bruder wieder aus dem Eis war und lebendig vor ihr stand, könnte er weiter das Land regieren und das Königreich retten. So wie er es immer tat. Für diese Aufgabe war sie schlichtweg nicht geeignet, daher mussten sie zuerst ihr Bruder retten.
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    • Devael

      „Dein Bruder?“, wiederholte der Engel und bemerkte erst jetzt den großen Brocken an magischem Eis, in welchem er eine Person zu erkennen begann, während er diesem näher kam.
      Er begutachtete die Situation, um sich einen Überblick zu verschaffen und legte seine Hände auf das von Magie erfüllte Eis, um zu versuchen ein Gefühl für dessen Konsistenz zu bekommen, doch was er erfuhr, entlockte ihm ein weiteres Stirn runzeln, ehe er ein paar Schritt zurückging um ein Schwert aus purem Licht in seiner rechten Hand formen zu lassen und bevor die Prinzessin auch nur daran denken konnte ihn aufzuhalten, schwang er seine Waffe. Doch das Eis blieb heil.
      Er ließ seine Waffe aus Licht los, was diese dazu brachte sich wieder aufzulösen und betrachtete die Stelle, an welcher das Schwert abgeprallt war, doch nicht einmal ein Kratzer war auf diesem zu finden.
      „Unmöglich. Wenn ich mich nicht irre steht das Eis in Verbindung mit den sieben Säulen. Verschwinden diese, verschwindet auch das Eis. Doch solange sie noch stehen... kann auch meine Magie nichts gegen das Eis anrichten.“, schüttelte der Engel bedauernd den Kopf.
      „Wenn du deinen Bruder also retten willst, wirst du wohl oder übel etwas gegen die Säulen ausrichten müssen.“, erklärte er ihr und wartete ab, was das Mädchen nun vor hatte.
    • Aurelia

      Angespannt beobachtete die Prinzessin wie der Engel das Zimmer betrat und sich das Eis näher betrachtete. Sie hoffte inständig, dass er ihren Bruder aus dem Eis befreien konnte. Er musste befreit werden. Wer sonst würde alle retten? Besorgniserregend beobachtete sie das Verhalten des Engel, schnappte überrascht nach Luft, als sie ein Licht wahrnehmen konnte, welches die Form eines Schwertes angenommen hatte. Aurelia hatte vieles in ihrem Leben gesehen, jedoch nicht das. Es faszinierte sie und überraschte sie zugleich. Doch diese Faszination erlosch augenblicklich, als sie sah, was er mit dem Schwert anstellen wollte. Sie wollte ihre Hand nach ihm ausstrecken, doch er schwang das Schwert nach unten und es prallte gegen das Eis. Vor Angst womöglich nun einen toten Bruder zu sehen, kniff sie ihre Augen zusammen, doch als sie den Engel sprechen hörte, öffnete sie ihre Augen wieder und sah immer noch das Eis, welches ihren Bruder gefangen nahm.
      Entgeistert sah sie den Engel an. Was hatte er zu ihr gesagt? Sie musste etwas gegen die Säule machen? Sie schüttelte eilig den Kopf. „Nein, nein ich kann das nicht“, sagte sie nur und ihr Blick huschte unruhig umher. „Wir…wir sollten die im Rat fragen. Vielleicht können sie dort jemand hinschicken“, überlegte sie. Und einer müsste vorerst die Position eines Königs übernehmen. Eigentlich sollte sie dies machen, doch sie war in keiner Weise dafür qualifiziert. Sie besaß keinerlei Wissen über Politik, darauf hatte man sie nicht vorbereitet und sie hatte auch nie Interesse dem Gebiet gezeigt. „Aber wenn du da bist, ist nicht alle Hoffnung verloren“, redete sie mehr zu sich selbst als zu ihm. Da fiel ihr ein: „Kannst du das nicht machen? Ich meine, du bist ein Engel. Sicherlich kannst du sie alle schnell besiegen?“, fragte sie ihn leicht panisch und wirbelte eine Strähne unruhig um ihren Finger und lief hektisch im Raum hin und her.
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    • Devael

      Der Engel hob fragend die linke Augenbraue, während er beobachtete wie die Prinzessin panisch zu werden schien und begann nach Möglichkeiten zu suchen diese Aufgabe und Pflicht auf jemand anderen abzuwälzen, was dem Engel so überhaupt nicht gefiel, wie ihm auch schon bald anzusehen war.
      „Ich bin hier um dir zu helfen, nicht um deine Aufgabe zu übernehmen.“, stellte er streng und ernst klar, „Und die Tatsache, dass ich ein Engel bin, macht mich nicht unbesiegbar. Mit mir an deiner Seite sollte es einfacher sein, dennoch ist es noch immer ein schweres und kompliziertes Unterfangen, da auch du nicht zu wissen scheinst, was diese Säulen eigentlich sind. Wie du gesehen hast, habe ich das Eis nicht zerstören können... wie es mit den Säulen aussehen wird, kann ich erst sagen, wenn ich es versucht habe. Ich hoffe doch ich bin nicht umsonst hierher geschickt worden? Sag bloß du bist nicht bereit diese Aufgabe zu übernehmen?“
    • Aurelia

      Aurelia war sichtlich überfordert und obwohl sie nicht so mit sich reden ließ im Normalfall, fing sie nervös an ihre Strähne um ihren Finger zu wickeln und bemerkte nicht die einzelnen Strähnen, die sie aus Versehen rausgerissen hatte. Sie hatte sich wohl zu viel gewünscht und er könnte nicht einfach so die Säulen zerstören und die Welt wäre gerettet. Da er doch relativ harsch und streng mit ihr redete, verzog sie besorgt ihren Mund und zog ihre Augenbrauen zusammen. Sie fühlte sich beinahe schuldig, als er sie fragte, ob sie nicht dazu bereit war die Aufgabe zu übernehmen. Denn wenn sie nun direkt mit ein Nein beantwortete, würde es heißen, dass ihr das Königreich und Bruder egal waren. Und das waren sie keinesfalls, doch sie war nicht die geeignete Person dafür und das wussten alle hier, außer den Engeln. Aurelia schien ihre Fassung zu verlieren, da sie mit der Situation überfordert war und das Leben ihres Bruders auf dem Spiel stand. Auf solch eine Situation war sie nicht vorbereitet, dachte sie sich panisch. „Nein, natürlich nicht umsonst“, sagte sie schnell und schüttelte ein wenig zu stark mit ihren Kopf. Panik stieg in ihr auf. Was wenn er zurück in den Himmel ging? Ihre einzige Hoffnung ihren Bruder retten zu können, würde damit verschwinden. „Nein“, meinte sie auf seine letzte Frage hin. „Also“, beeilte sie sich und sah ihn verunsichert an. „Ich bin nicht dafür geeignet. Ich kann weder gut mit dem Schwert umgehen, noch mit meine Fähigkeit gut umgehen. Viel mehr stände ich dir im Weg“, versuchte sie rasch sich selbst zu erklären, in der Hoffnung er würde nicht auf die Idee kommen sie zu verlassen.
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    • Devael

      Der Engel gab ein genervtes Seufzen von sich, während er das Menschen Mädchen beobachtete und schlicht und einfach nicht schlau aus ihr wurde. Er verstand weder die Sorge noch die Panik, die er in ihrem Gesicht und ihrer Gestik erkennen konnte, denn für ihn war es einfach: sie musste einfach nur ihre Pflicht erfüllen, mehr auch nicht.
      Seine Göttin würde ihn doch unmöglich zu einem Menschen schicken, welcher dieser Aufgabe nicht gewachsen war, oder?
      Wenn er ehrlich war, erinnerte er sich nicht mehr an die genauen Worte seiner Göttin, er verfluchte sich dafür etwas so wichtiges vergessen zu haben, aber etwas daran ändern konnte er auch nicht, nur nach bestem gewissen handeln und versuchen seine Aufgabe zu erfüllen. Dafür waren Engel doch da.
      „Aber einen Grund muss es doch geben, wieso die ehrenwerte Mimosa mich ausgerechnet zu dir geschickt hat, nicht wahr? Du bist doch Prinzessin... nicht wahr? Du bist diejenige, dessen Gebet meine Göttin erhört hatte, nicht wahr? Wenn sie gewollt hätte, dass ich einen anderem bei diesem Unterfangen unterstütze, hätte sie mich zu dieser Person geschickt und nicht hierher, nicht zu dir. Du musst dich jetzt also zusammen reißen, wenn du willst, dass dein Bruder wieder aufwacht. Das mindeste was du tun können wirst sollte es doch sein als Wegweiser zu fungieren, da ich – wie du es dir vielleicht vorstellen kannst – mich in der Welt der Menschen nicht auskenne.“, versuchte er schlau aus ihr zu werden, kam ihr mit Logik entgegen und hoffte, dass sie sich dadurch bewusst werden würde, was sie jetzt zu tun hatte.
      Im nächsten Moment, bevor die Prinzessin ihm Antwort geben konnte, wurden die beiden jedoch in ihrem Gespräch gestört, als bewaffnete Soldaten das Zimmer des in Eis versiegelten Königs betraten, sich verwirrt versuchten ein Bild über die Situation zu machen und letztendlich seine Waffen auf den Engel richteten, da er der einzige Anwesende war, welcher für die Zerstörung der Wand verantwortlich sein könnte. Dass sie recht spät ankamen, wenn man bedachte wie Laut sein Sturz in die Schlosswand hat sein müssen, war wohl ein Beweis dafür, wie überfordert das gesamte Königreich war.
      Törichte Menschen, dachte sich Devael, offensichtlich nicht erfreut darüber von Waffen bedroht zu werden.
      „Senkt eure Waffen, Menschen. Ich bin hier, weil eure Göttin das Gebet eurer Prinzessin erhört hat, nicht, um euch zu schaden.“, erhob er feierlich und laut seine Stimme, wagte es jedoch nicht seine Flügel als Beweis seiner Identität zu erheben, wie er es normalerweise machen würde, aus Angst die Verletzung dadurch zu verschlimmern.
      Die Feindseligkeit wich der Verwunderung und die wenigen Soldaten blickten sich gegenseitig an, als wüssten sie nicht, ob sie einen Verrückten vor sich hatten oder ihm glauben sollten. Es war schwer sich vorzustellen, dass ihre Göttin dem Gebet einer nutzlosen Prinzessin antworten würde, aber niemand wollte es wagen ein himmlisches Wesen anzugreifen. Außerdem war in diesen chaotischen Zeiten alles möglich.
      „Prinzessin Aurelia, spricht dieser Fremde die Wahrheit?“, wollte einer letztendlich von seiner Prinzessin persönlich wissen.
    • Aurelia

      Entgeistert starrte sie den Engel an. Mimosa sollte allwissend sein, dann müsste sie ebenso wissen, wie inkompetent sie für solche Situationen doch war. Es gefiel Aurelia selbst nicht wirklich dies sich einzugestehen, doch diese Situation erforderte nackte Wahrheiten, auch wenn sie unschön sind. Aurelia war überfordert und ihr Hirn forschte nach Ausreden, die ihr helfen konnte aus dieser Situation zu bringen. Gleichzeitig war sie jedoch hin und her gerissen. Das Einfrieren ihres Bruders war schlussendlich wie ein Weckruf für sie gewesen, doch selbst dann wusste sie nicht was sie tun sollte. Der Vorschlag des Engels kam ihr am Ende doch nicht ganz verkehrt herüber. Solange er die Muskelarbeit machte und sie ihn nur zu all den Säulen hinführen musste, würde auch sie ihre Aufgabe machen. Doch musste das wirklich so sein? Es gab sicherlich geeignetere Personen hier im Lande, die ihn führen konnte. Doch dann fielen ihr seine Worte wieder in den Sinn, dass es wohl ein Grund gab, wieso die Göttin Mimosa ausgerechnet ihr Gebet gehört hatte. Zwiespalt. Noch nie hat sie solch eine Zwiespalt verspürt, worauf ihr Körper mit Anspannung reagierte. „Ich weiß nicht“, murmelte sie leicht unruhig und kaute auf ihre Unterlippe herum. Im Hintergrund hörte sie noch, wie ihre Mutter ihr immer gesagt hatte, sie solle damit aufhören, doch das nahm sie diesmal gar nicht wirklich wahr.
      Doch ehe Aurelia sich entscheiden konnte, platzten Wachen hinein und man sah die Verunsicherung in ihren Augen, bis sie sich schlussendlich an die Prinzessin richtete. „Ja, das tut er. Mimosa hat mein Gebet erhört und das Engelsgeschöpf zu uns geschickt“, meinte sie diesmal mit einem festeren Ton. Hoffnung und Lächeln waren zu erkennen. Einer von ihnen dankte der Göttin, der andere dankte ihren Bruder. Diese Hoffnung in ihren Augen zu sehen und diese Erleichterung wog in ihrem Bauch wie ein Stein. Es schnürte ihre Kehle zu. Nein, sie sollte sich nicht davon irren lassen. Nun war keine Zeit sich in irgendwelchen Situationen zu stürzen, sie musste alles langsam angehen. Da sie noch nie mit solch einer wichtigen Aufgabe auseinander gesetzt hatte, wusste sie auch nicht wie sie schnell reagieren konnte. Sie brauchte Zeit und Rat. „Bringt die Adelsmänner des Rates zusammen. Es wird eine Besprechung geben.“ Auch wenn sie eine Prinzessin war, brauchte sie dennoch die Hilfe der Aristokraten. Wichtig ist, dass sie Unsicherheit und Furcht nicht offen zeigen durfte, schließlich war sie Prinzessin. Weder Macht noch Gehör würde sie bekommen, wenn sie sich als schwach und ängstlich zeigte. Und das wollte sie nicht. Sie musste solange durchhalten, bis ihr Bruder geheilt wurde und die königliche Familie weiterhin ihre Macht behielt. Aurelia wusste wie machthungrig so einige Adelsmänner waren. „Es wäre besser, wenn du mitkommst“, wandte sie sich an den Engel. Sie brauchte ein Beweis dafür, dass sie die Wahrheit aussprach.
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    • Devael

      Dem Engel war schleicherhaft,was dieAdelsmänner des Rates sein sollte, geschweige denn, wieso er sich mit diesen treffen müsste, was ihm auch anzusehen war, aber da ihm die Gepflogenheiten der Menschen unbekannt waren – oder vielleicht erinnerte er sich auch einfach nicht – beugte er sich einfach ihrem Willen und folgte der Prinzessin.
      Immerhin war er hier, um den Menschen Hoffnung und Mut zu spenden, das waren einige der wichtigsten Aufgaben für ihn als Engel und er wollte die Menschen nicht beleidigen, indem er ihre Traditionen brach.
      Als die beiden in dem Saal ankamen, waren bereits wenige alte Männer zugegen, die sich heftig unterhielten und diskutierten, die Anspannung im Raum war deutlich zu spüren und der Blick, welchen sie der Prinzessin zuwarfen, war wohl alles andere als freundlich.
      Einer machte den Mund auf, schien Anstalten zu machen zu fragen, was die Prinzessin wohl hierher führte, ehe ihm die Flügel auf meinem Rücken auffielen, welche in ihrer zusammengefalteten Form nur vage über meine Schulterblätter blickten. Aber da sie verletzt waren, musste das denn Menschen wohl reichen.
      Doch bevor der Adelige sich erkundigen konnte, was hier vor sich ging, erklärte es ihm ein Soldat mit strahlenden Augen voller Hoffnungen und der alte Mann war wie ausgewechselt, mit einem Mal deutlich freundlicher und hieß mich willkommen und dankte mir dafür, nachdem die Verwunderung darüber, dass ausgerechnet das Gebet der Prinzessin erhört worden war, aus seinem Gesicht gewichen war.
      Nach und nach füllte sich der Raum mit weiteren Personen, die Anspannung war verschwunden und stattdessen waren die Gesichter des Adels mit Hoffnung versehen.
      Devael selber hielt sich nahe an der Prinzessin, beobachtete das Ganze und wartete ab, was nun passieren würde.
    • Aurelia
      Aurelia war froh, dass der Engel sich als bereit erklärte ihr zu folgen, denn wer wusste schon wie ein Engel genau handelte und ob er gewisse Dinge anders sah als wir Menschen. Da er einer anderen Spezies angehörte, wusste die Prinzessin nicht genau wie sie ihn einzuschätzen hatte. Immerhin sah er gut aus, dachte sie sich nebenbei, während sie das Zimmer ihres Bruder verließ und die Richtung einschlug, in der das Zimmer lag, wo die Adelsmänner zu finden war, die ihren Bruder unterstützt hatte. Aurelia spürte sofort, dass ihre Anwesenheit hier nicht willkommen war, obwohl die Stimmung im Raum schon ohnehin beinahe ihren Nullpunkt erreicht hatte, doch sie trat weiter voran. Sie redete sich ein, dass die Adelsmänner sie nur beschützen wollten, damit die arme Prinzessin sich keine Sorgen um solch wichtige politische Dinge machen musste. Auch wenn sie es nicht offen zeigten, die meisten hatten ihr Königreich lieb und wollten ihre Heimat nur in Sicherheit sehen. Aurelia nahm die leicht irritierten Blicke nicht falsch auf, viel mehr konnte sie sie verstehen und nachvollziehen, auch wenn sie wusste, dass solch eine Reaktion gegenüber ein Mitglied der königlichen Familie nicht angebracht war. Doch bevor sie sich melden konnte, geschah alles ziemlich schnell. Hoffnung war sichtlich in den Gesichtern der alten Männer zu sehen und sie waren überrascht, dass die Göttin ausgerechnet auf ihr Gebet gehört hatte. Auch sie selbst konnte das nicht glauben. Sicherlich machten sie sich nur Sorgen, denn durch das beschwören des Engels lag nun eine Last auf ihr, die sie so nicht nach Lust und Laune ablegen konnte.
      Trocken lächelte die pinkhaarige Prinzessin und setzte sich an den Stuhl, wo immer ihr Bruder gesessen hatte. Ob Ahnungslosigkeit und fehlende Kompetenz hin oder her, bis ihr Bruder befreit war, musste jemand sein Platz besetzen. Sie wollte niemand anderen auf den Stuhl ihres Bruders hier sitzen sehen. "Dann sind wir gerettet. Die Göttin hat uns einen Engel gesendet und so wird der bösen Macht ein Ende gesetzt", meldete sich einer, dessen Name Aurelia nicht kannte. Zustimmend nickte sie. "Das ist richtig, jedoch braucht der Engel ein Kumpane, der ihn führt", schaltete sie sich ein, da sie sich noch an seine Worte erinnerte. Kurz wurde es still im Raum. "Es wäre sicherer, wenn einer der stärksten Schwertkämpfer und Magier ihn begleitet." "Wir brauchen jegliche Kraft hier oder bei den Dörfern. Wir haben nicht die Kapazität Soldaten loslassen zu können." "Es müssen Personen sein, die wir vertrauen." Alle redeten durcheinander und verunsichert saß Aurelia dort und sah zwischen den Männern hinterher, als sie plötzlich ein Blick auf sie spürte. Kurz sah sie zur Seite und bemerkte wie ein Herzog sie anstarrte. Für einen Moment starrten sie sich an, bis er den Mund öffnete: "Die Prinzessin wäre geeignet." Ihr herz stockte und der Raum verstummte. "Bitte erläutern Sie das", meinte jemand leise. Ein kleines Lächeln umspielte seine Lippen. "Die Göttin hat die Gebete der Prinzessin erhört. Allein das ist Beweis, dass die Göttin die Prinzessin auserkoren hat den Engel zu unterstützen. Eine Aufgabe höchstpersönlich von der Göttin erteilt." Aurelia hörte die Worte, die sie eigentlich nicht hören wollte. "Sicherlich ist es auch Euer Wunsch Euren Bruder zu retten, oder?" Sie nickte. Natürlich wollte sie das. "Verzeiht meine Worte, doch Ihr habt nicht das politische Verständnis wie Ihr Bruder, weswegen eine Regierung unter Euch problematisch wäre." Er hatte Recht und egal wie sehr sie ihm widersprechen wollte, da sie nicht kritikfähig war, war ihr schmerzlich bewusst, dass er die Wahrheit aussprach. "Was würde das Volk denken, wenn sie erfahren, dass die Prinzessin nicht direkte Aufgabe der Göttin ignoriert und nicht zur Hilfe ihres Bruder eilt." Es stach ihr ins Herz. "Ich besitze keine Fähigkeiten, die dem Engel helfen könnte. Vielmehr bin ich ihm eine Last, als eine Hilfe", warf sie ein. "Nun, da er ein Engel ist, nehme ich an, dass er allein imstande ist alles zu regeln. Keiner kennt das Königreich so gut wie Ihr. Was hält Herr Engel davon?"
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    • Devael

      Ich brauche keinen Kumpanen. Ich habe einen., dachte sich der Engel seinen Teil, als die Prinzessin darüber zu sprechen begann, dennoch blieb er während der Diskussionen still und hielt sich im Hintergrund, da er wissen wollte, zu welchem Entschluss die Menschen kommen würden. Obwohl es egal war, zu welchem Ergebnis sie kommen würden, am Ende würde er schlicht und einfach den Willen der Göttin umsetzten, nicht mehr und nicht weniger. Sie hatte einen Plan, einen großen, auch wenn niemand wusste, wie dieser aussah und Devael war sich sicher, dass auch diese Katastrophe nichts weiter als eine Prüfung der Menschen war. Oder sowas in der Art, eigentlich war es ihm auch recht egal, da er nur seine Pflichten erledigen musste.
      Verwundert hob Devael eine Augenbraue und starrte den Mann an, welcher den Mund aufgemacht hatte und zu seiner Verwunderung genau das richtige sagte. Er nickte, während dieser Mann seine Gründe erläuterte und war überrascht darüber, wie ein Mensch diese Tatsachen durchblickt hatte. Offenbar hatte er die Menschen doch unterschätzt.
      Dann wandten sich mit einem Mal alle Augen auf ihn und der Engel nahm sich seine Zeit, erst einmal die Gesichter der Anwesenden zu studieren, auch wenn er diese nicht lesen konnte. Erst, als er sich sicher war, dass die gesamte Aufmerksamkeit des Raumes auf ihm lag, begann er zu sprechen, da er nicht gewillt war, seine Worte in zweites Mal zu wiederholen.
      „Die Prinzessin wird mich begleiten.“, sagte er schlicht und einfach, mehr gab es aus seiner Sicht der Dinge auch nicht zu sagen und der Herzog klopfte in die Hände, als wäre damit alles gesagt und auch der Engel war dieser Meinung.
      „Sehen sie? Wir sollten den Wünschen eines Engels gehorchen, immerhin ist er der direkte Gesandte der Göttin. Wenn er nicht weiß, was diese von uns wünscht, wer dann?“, wandte er das Wort ein weiteres Mal in die Runde und ein zustimmendes Murmeln machte sich breit, ehe die Adeligen sich darauf einigten für diesen Vorschlag abzustimmen und zum ersten Mal war sich jede einzelne Person in diesem Raum einig: die Prinzessin würde mit dem Engel reisen müssen.
      „Selbstverständlich können wir unsere Prinzessin nicht einfach ohne jeglichen Vorbereitungen gehen lassen. Wieso unterhalten wir uns jetzt nicht über die konkreten Schritte?“, warf ein anderer ein und man schien sich sicher zu sein.
      Es wurde darüber gesprochen, ob die Prinzessin mit einer großen Parade verabschiedete werden sollten, an dessen Spitze sie und der Engel die Stadt verlassen würden, um auch in den Herzen des Volkes die Hoffnung zu wecken und somit zukünftige Bürgerstreiks zu verhindern. Sollte die Prinzessin auf dem Rücken eines Pferdes reisen, oder war es geschickter zu Fuß zu gehen? Wie viel Proviant, wie viele Geldmittel würden sie in der Schnelle zur Verfügung stellen können? Wann sollte der Tag der Abreise sein? Bei all diesen Unterredungen schien jedoch keiner auf die Idee zu kommen die Prinzessin direkt um ihre Meinung zu fragen.
    • Aurelia
      Sobald man den Engel fragte, was er von der ganzen Sachen hielt, wusste die Prinzessin sofort, dass sie dem Untergang geweht war. Denn vorhin hatte er ihr ausdrücklich vermittelt, dass sie ihn begleiten sollte. Und wie sie es richtig vorhergesehen hatte, stimmte er dem Adelsmann zu, dass sie den Engel begleiten sollte. Frustriert biss sie sich die Zähne zusammen und ballte ihre Hände auf ihren Schoß zu Fäusten zusammen. Sie hatte es und sie wollte nicht mitgehen, doch es handelte sich um ihren Bruder und das Königreich. Egal wie sehr ihr Inneres sie anschrie zickig zu werden, hielt sie sich noch zurück. Sobald ihr Bruder nicht da war, trauten sich die Adelsmänner die Führung in die Hand zu nehmen, ohne groß auf das andere königliche Mitglied zu achten. Sie hasste es und sie wollte sie alle anschreien. Sich abzufinden, dass sie nun mit dem Engel auf eine gefährliche Reise gehen musste, bei dem sie womöglich ihr Leben verlieren konnte und solch eine Reise ihrem Standard nicht gerecht wird, unterhielt man sich nun über den Abgang von ihr. Wie sollte sie sich am Besten den Bürgern präsentieren, um ihnen Hoffnung zu schenken. Je mehr Aurelia den Stimmen zuhörte, desto mehr fing sie an zu kochen. Als wäre sie ein Topf mit brodelndem Wasser in sich, der gleich den Topfdeckel durch das Zimmer schießen wird.
      Ab irgendeinem Zeitpunkt wurde es ihr zu viel. Sie war immerhin noch die Prinzessin und sollte auch mehr Macht besitzen als die Adelsmänner. Immerhin wollte sie über ihren Abgang entscheiden. Aurelia mag sich momentan kindisch verhalten, doch einfach aus Prinzip wollte sie gegen all den Vorschlägen gehen. Einfach aus Trotz. Also schlug sie mit ihrer Handfläche auf den Tisch und schenkte alle ein Lächeln, wobei si dabei ihre Hostilität allen gegenüber nicht versteckte. "Wenn Ihr Euch das Recht nehmt, über den Werdegang der Prinzessin dieses Königreichs, Einzige Nachfolgerin des Königs, sollte mein Bruder nicht mehr unter uns weilen, zu entscheiden, werde ich wohl selbst entscheiden wie ich diese Reise antrete." Einer wollte den Mund aufmachen, doch Aurelia sah ihn scharf an. Ihr waren jegliche Nervenstränge gerissen und sie würde keine Kompromisse mehr eingehen. Sie war sauer, traurig und verzweifelt zugleich. Sie musste über diese Sache selbst entscheiden, damit sie noch das Gefühl hat, dass sie noch macht besaß. Dass sie ihr eigenes Leben ein Stück noch beherrschen konnte.
      "Wir werden keine Schau hinstellen. Ich werde auf Pferd reiten durch die Stadt, mit dem Engel bei mir", verkündete die hellhaarige Prinzessin. die Adelsmänner wollten protestierten, doch sie schlug abermals auf den Tisch. Sie befand sich nicht in der Verfassung mit jemanden rational zu unterhalten. "Dies ist meine Entscheidung. Keine Änderungen werden vorgenommen." Sie wollte weg hier. Sie stand auf und verließ das Zimmer. Mit schnellen Schritten eilte sie ins Zimmer ihre Bruders. Als sie dort ankam und ihren Bruder im Eis liegen sah, brach sie wieder in Tränen aus. Ihr wurde schmerzlich bewusst wie wenig Mitspracherecht sie hatten und keiner ihr beistand. Die Adelsmänner waren nur gierige Hunde, die nach Macht schnappten und jede Gelegenheit ausnutzen auf Kosten anderer. Und auch wenn sie die Prinzessin war, war sie machtlos. Aurelia bereute es. Bereute es wie sie bisher gelebt hatte. Wäre sie nicht so nutzlos, hätte sie womöglich all dies verhindern können. Sie hätte ihren Bruder vielleicht retten können, die Adelsmänner in Schach gehalten oder einen besseren Plan aufgestellt. Doch von all dem war nichts eingetreten. Und wieso? Sie war die nutzlose Prinzessin.
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    • Devael

      Selbst dem Engel wurde der plötzliche Umschwung der Atmosphäre bewusst, als die Prinzessin sich zu Wort meldete und im Gegenzug niemand anderen mehr zu Wort kommen ließ. Devael war sich noch immer nicht sicher, wer hier die Macht inne hielt, aber nachdem sich niemand traute der Prinzessin zu widersprechen, kam er zu dem Schluss, dass sie hier eine wichtige Persönlichkeit sein musste. Auch wenn niemand in diesem Raum wirkte, als würde er ihren Befehlen gerne folgen, aber für solche Dinge hatte ein Engel keine Augen.
      Stattdessen folgte er Aurelia als sie den Raum verließ und Worte Zeuge davon, wie sie in Tränen ausbrach. Eine zur Schaustellung von Emotionen, welche den Engel dazu brachte die Stirn zu runzeln und trat näher zu ihr. Was andere wohl für den Versuch ihr die Tränen von den Augen zu wischen deuten mögen, war der Versuch eines gefühllosen Engels zu verstehen, was aus den Augen des Mädchens kam.
      „... wieso kommt Wasser aus deinen Augen? Bist du krank?“, erkundigte er sich verwirrte. Devael hatte noch nie zuvor einen Menschen weinen gesehen, und wenn doch, dann erinnerte er sich nicht mehr daran.
    • Neu

      Aurelia

      Aurelia hatte nicht erwartet, dass der Engel ihr folgen würde, weswegen sie überrascht wirkte, als sie seine Stimme wahrnehmen konnte. Viel mehr hatte sie erwartet, dass er zurückgehalten und ausgefragt wird von den anderen, da das Erscheinen eines Engels nichts Alltägliches war. So starrte sie ihn an, während er ihr die Tränen wegwischte. Doch was aus seinem Mund folgte, ließ sie erstarren. Ihr kam die Situation so absurd vor, der emotionale Sturm wirbelte in ihr herum und ihr war die Decke auf den Kopf gefallen, sodass sie anfing zu lachen. Nicht vor Freude, sondern vor Verständnislosigkeit. Nach allem was passiert war, stand nun hier ein Engel, der nicht die Bedeutung der Tränen zu kennen schien. Wie absurd und verrückt zugleich. Es schien alles den Bach herunter zu laufen. Auch wenn er ein Engel war, doch ihr kam die Situation momentan absurd und hoffnungslos zugleich vor. Sie verspürte auch nicht die Motivation sich aufzurappeln momentan. Die Prinzessin brauchte Ruhe und Zeit, um sich selbst sammeln zu können. "Das nennt man Tränen. Diese vergießt man entweder wenn man wütend oder traurig oder verletzt ist, oder von zu viel Lachen", erklärte sie ihm, nachdem ihr Lachen abklang. Sie zuckte mit den Schultern. Wie sie es anders ausdrücken sollte, wusste sie nicht. "Es gibt verschiedene Gründe wieso man weint, es hängt aber von Emotionen ab." Wie sollte man einem das Weinen erklären. Wieso überrascht sie es nicht, dass er sie das fragte. Von Anfang an kam er ihr eigenartig vor.
      Die Prinzessin rieb sich die Tränen weg und schielte zu ihrem Bruder. "Wir werden, wie angekündigt, uns Pferde und Proviant nehmen. Jedoch bitte ich dich um Verständnis, dass wir nicht gleich morgen aufbrechen werden." Wenn sie schon ihr Leben auf das Spiel setzen musste, wollte sie so weit wie es ging vorbereitet sein. Ein Plan, der ihr ermöglichte so schnell wie es ging wieder zu ihrem Bruder zurückzukehren. Würde sie zu lange brauchen, würden die Adelsmänner diese Chance nutzen den Thron in den Griff zu bekommen. "Es wäre nicht von Vorteil, wenn wir blind uns ins Getümmel werfen und unser Leben verlieren. Vorsichtige Vorbereitung ist von Nöten." Bis sie abreisen wird, könnte sie Maßnahmen ergreifen, damit keiner von den Männern auf die Idee kommt die Macht ihres Bruders zu ergreifen.
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    • Neu

      Devael

      Auch nachdem sie es ihm erklärte, schien der Engel nicht zu verstehen, im Gegenteil, er wirkte nur noch verwirrter von ihren Aussagen und noch mehr von ihrem Verhalten, welches so gar nicht zu ihren Worten zu passen schien. Hatte sie nicht geweint bevor sie gelacht hatte? Eigenartig.Und mit Emotionen konnte Devael besonders wenig anfangen, weshalb er beschloss aufzugeben sie verstehen zu wollen. Für einen Engel würde das wohl sowieso unmöglich sein, befand er.
      Zu den nächsten Aussagen der Prinzessin nickte der junge Engel mit vor der Brust verschränkten Armen, da auch ihm es logisch vor kam. Wenn er Glück hatte, waren bis dahin seine Flügel wieder verheilt und der konnte sich aus der Vogelperspektive einen Überblick über die gesamte Situation machen.
      „Was sind Pferde?“, brannte ihm jedoch noch eine Frage auf der Zunge, da Engel keine weiteren Fortbewegungsmittel außer Flügel brauchten. Vielleicht hatte er diese Tiere auch nur vergessen, wer wusste das schon? Er ganz sicher nicht.