We happy few (Ray/Hase)

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    • We happy few (Ray/Hase)

      ▪ ▪ ▪ ▪ We happy Few ▪ ▪ ▪ ▪


      In einer alternativen Welt der 1960er Jahren haben die Deutschen den zweiten Weltkrieg gewonnen, die Engländer haben sich diesem Sieger gebeugt und ihre Kinder den Deutschen überlassen, doch tief getroffen von dieser Entscheidung entscheidet die englische Regierung zusammen mit dem Königshaus etwas zu erschaffen, was die Menschen vergessen lässt und Glück bringen soll. Die Happy-Pille oder auch Joy genannt wird erfunden und jeder nimmt sie freiwillig, nur wenige weigern sich und werden als Downer bezeichnet und verstoßen. Lange Zeit leben die Menschen mit der Happy-Pille friedlich doch immer mehr bekommen zwischendurch Zweifel und fangen an sie abzusetzen, sie durchleben einen kalten Entzug wenn sie nicht vorher von einem Bobby, einem Polizisten oder aber einem Arzt erwischt werden, letzterer verteilt sehr schnell eine Spritze die augenblicklich das Joy in den Körper einbringt. Manche Downer wenden sich aber auch an die Chemiker, Apotheker mit dem Wissen eine gefakte Happy-Pille herzustellen. Diese nennt sich schlicht Sonnenschein. Sie lässt den jenigen mit einem breiten Lächeln grinsen der sie einimmt, jedoch bekommt man keinen Gedächtnisverlust oder wird vernebelt wie mit der richtigen Happy-Pille, außerdem reagieren die Scanner nicht mehr als würde man kein Joy in seinem Körper haben doch sie kostet viel, manchmal mehr als nur Geld denn die Chemiker sind meistens auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Wer es doch schafft aus dem Parade-Distrikt zu entkommen landet dann aber als Verstoßener im Garden-Distrikt. Dort herrscht Armut, Krankheit und Tod. Die Menschen versuchen zwar das Beste daraus zu machen doch sie werden schnell verrückt und sich gegenseitig zu bestehlen ist an der Tagesordnung.
      Dennoch hat jeder Schrecken irgendwann ein Ende so auch dieser irgendwann...hoffentlich...



    • Vincent Cajus
      "Shhhh...Ich weiß du hast Angst, keine Sorge, es ist gleich vorbei..." Flüsterte Vincent nah an das Ohr der Dame die er an eine Wand in einer Seitengasse gedrückt hatte, ihr Körper bebte, gezeichnet vom Entzug. Ihr Atem fiel heiß gegen die Hauswand während Vincent ihren Arm hinter dem Rücken fixiert hatte und sie somit mühelos gegen die Mauer drücken konnte. Sie hatte große Angst, kein Wunder, sie war ein Downer und dazu noch ein massiv störender. Sie hatte ihre Arbeitskollegen angeschrien wie diese so fröhlich sein könnten, für sie sah die Welt immer rosig aus, eine Torte die pink und lecker aussah war in der Wirklichkeit vergammelt, diese Frau hatte sich beinah übergeben und war dann panisch weg gerannt, seitdem irrte sie durch die Stadt und versuchte sich zu verstecken, zu schade, sie war nicht entkommen und nun in Vincents Armen gelandet.
      Die Frau gab panische Geräusche von sich während der blonde in der Tasche seines Mantels kramte, sie versuchte sich zu wehren doch Vincent schob ein Knie zwischen ihre zierlichen Beine und schob sie so ein Stück nach oben damit sie den Boden unter den Füßen verlor.
      Die Frau wehrte sich heftig, wo war bloß...Ach da, Vincent bis auf die Kappe der Kanüle und zog sie somit von der Nadel ab, kurz darauf durchstach das dünne Metall die helle Haut und die Frau zuckte erschrocken. Ihr Körper wurde entspannter, die Geräusche ließen nach und endlich konnte der blonde die arme Frau los lassen.
      Sie drehte sich lächelnd zu ihm um, ein falsches Lächeln, dahinter versteckte sich ein Schrei der drohte nie gehört zu werden.
      Ohne ein Wort ging sie an Vincent vorbei und alles war wie vorher, sie würde vergessen und zurück im System sein.
      Die Joy Spritze warf Vincent einfach in den nächsten Mülleimer und ging auf die Hauptstraße, dort holte er demonstrativ eine Dose raus auf der Joy stand und warf sich eine der Pillen ein, ein Bobby beobachtete ihn und wendete den Blick ab als der blonde schluckte. Selbst als Arzt stand er jederzeit unter Beobachtung, wie gut das er sich selbst Sonnenschein herstellen konnte, so müsste er nicht dieses Zeug nehmen was er selbst zu spritzen vermochte. Sein Weg führte ihn nach hause, an diversen umfunktionierten Telefonzellen vorbei, die nun zu Joy Spendern wurden und alles regestrierten, wie viele Pillen ausgegeben wurden, wer sie so nahm und vor allem ob diese Leute unter Joy standen. Einmal betreten verschloss sich die Tür bis die Person eine Pille bekommen und geschluckt hatte, hieß im Umkehrschluss, ein Downer konnte sich dort nicht einfach verstecken.
      Endlich an dem kleinen Haus in einer Seitenstraße angekommen stand dort bereits eine Person, sie lächelte verkrampft und sah sich immerzu nervös um, Vincent wusste wer es war "Keath, du sollst doch nicht vor meiner Haustür stehen" der große Mann seufzte genervt und schloss die Tür auf "komm rein" die nervöse Gestalt folgte schnell und Vincent schloss die Tür ab, sein Weg führte ihn direkt in den Keller und sein Labor, dort stellte er das Sunshine her und der Mann der eben gekommen war wollte genau das. Schnell gab Vincent ihm was er wollte und ließ ihn gehen.
      Es war vielleicht komisch, der Arzt jagte Downer und half Ihnen gleichzeitig doch in diesem Punkt ging es Vincent nur um Geld. Die Downer die er jagte waren ein Auftrag den er nicht ablehnen durfte, zum einen wegen dem Geld und zum anderen damit er nicht auffällig wurde, die Downer die bei ihm Sonnenschein kauften zahlten ebenfalls mit Geld und man konnte sagen das Vincent selbstsüchtig war doch es war ihm schlicht egal.
      Somit widmete er sich nun dem herstellen eines Abendessens was er so schnell unterbrechen musste.

      Leona Emilias
      Das Tor zischte leise als es sich öffnete und somit den Weg frei gab, das hier war der einzige Zugang zum Parade-Distrikt und auch wenn es Leona nicht gefiel, sie musste arbeiten gehen, um Karinas Willen, damit Karina normal aufwachsen konnte. Leona tat alles damit es Karina gut ging, sie hatte Ihnen beiden ein sicheres Haus gekauft, was im Garden-distrikt nicht einfach war, sie hatte dafür gesorgt, dass Karina eine Lehrerin hatte die ihr alles beibringen konnte was es zu wissen gab. Sie sorgte dafür dass sie in dem kleinen Garten anpflanzen konnten um nicht zu hungern und sie bezahlte nebenher den Sonnenschein den sie von einem Arzt per Post bekam, das alles war nicht einfach mit dem Gehalt einer Apothekerin doch sie schaffte es irgendwie.
      Ihr Weg führte sie durch die Straßen des Parade-Distrikts, eine riesige Stadt die heute aus London und den umliegenden Städten besteht und nun eine geeinigte Stadt war doch auch in ihr gab es zwei Bereiche, den Bereich der Bürger, normale Leute die durchschnittlich verdienten und den Bereich der Adeligen, Menschen der oberen Klasse, sie verdienten viel und hatten auch sehr viel Einfluss.
      Leona hatte Glück im Abschnitt der Adeligen arbeiten zu dürfen, doch das auch nur weil sie jung und hübsch war und der Besitzer ein absolutes Ekel war, er begrapschte sie hinter der Theke immer heimlich, manchmal sogar wenn Kunden da waren. Sie wollten etwas wissen was Leona nicht wusste und dann kam er dazu, stellte sich neben Leona und fasste ihr an den Hintern während er einer alten Dame etwas über ein Medikament erklärte, das traurige war das Leona nicht Kündigen konnte, sie brauchte das Geld.
      An genau dieser Apotheke angekommen seufzte Leona und trat ein, sie grüßte ihren Chef nur knapp und dennoch mit einem breiten Lächeln, danach ging sie nach hinten und packte ihre Tasche weg, hängte sich die Schürze um und bearbeitete direkt die ersten Ordern verschiedener Kunden.
      Es dauerte nicht lange als ihr Chef hinter ihr stand, er nutzte offenbar die Gunst der Stunde, denn es war so früh noch leer und lehnte sich nah an Sie.
      Leona stockte und schluckte schwer, dennoch lächelte sie gezwungen und sagte freundlich "was tun sie, so kann ich nicht arbeiten" der Mann grinste nur frech und fasste mit einer Hand an ihre Brust.
      Wie gerne sie sich umgedreht und zugeschlagen hätte doch das konnte sie sich nicht erlauben "arbeite einfach weiter, ich will mich nur etwas entspannen" Leona zitterte, sie ekelte sich doch sie dachte an Karina, an das Geld und ihre Situation, sie würde das anfassen überstehen solange es dabei blieb, sie würde es einfach vergessen.
      Zu ihrem Glück trat ein älterer Herr ein und sofort ließ der Chef von ihr ab, er bediente den Herrn und als er ging kamen weitere Kunden.
      Es beruhigte Leona, so hatte dieser wiederliche Mann keine ruhige Minute und sie konnte ihre Aufgaben erledigen.