✿Souls of Seasons ~ (Countess✿Yasacura)

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    • ✿Souls of Seasons ~ (Countess✿Yasacura)

      Souls of Seasons; Geister der Jahreszeiten


      Erde – Luft – Feuer – Wasser – seit dem Ursprung der Zeit repräsentieren diese vier Elemente die Grundlage unseres Seins; sie sind flüsternde Schöpfer der Entstehung, sanfte Melodien der Erneuerung und stumme Beobachter der Vergänglichkeit. Aber nicht nur lassen jene urzeitlichen Wellen die Entwicklungsvielfalt durch ihre bezaubernde Lebensblüte entfalten; nein - ebenso zerstörerisch und verheerend mögen sie mit ihren unberechenbaren Gemüter sein, die nach einer langen Dürre plötzlich das Wasser aus den Wolken zu locken beherrschen und ganze Gefilde in eine Flut aus Verzweiflung stürzen. Die frühen Stadien dieser beinahe kataklystischen Perioden bezeugten eine unbarmherzige Gewalt, nahmen Leben, noch ehe die kleinen, unberührten Augen unschuldiger Herzen das erste Licht der Welt hätten erspähen können und ließen das pulsierende Elixier feingehauchten Atems je erstarben, bis eine unbekannte Macht (vielleicht sogar der Erdgeist selbst) vier Ethnien schuf, die dem unzähmbaren Wesen des Klimakrieges ein Ende anzustimmen vermochten und auch die Natur endlich auf der Woge der Balance zum Tanz verhalfen.

      Die "Souls of Seasons" gliederten sich je nach elementarer Begabung in vier Völker und bezogen ihre Kräfte aus einer farbspielenden Quelle puren Lichts - es wird ihr ferner sogar nachgesagt, sie enthalte den Geist der Natur selbst - und hielten so das launische Gemüt des Wetters in heilsamer Harmonie mit der lebenssprießenden Pracht ur-schöpferischer Entfaltungsfaszination im Einklang. Nicht nur, dass die unterschiedlichen Stämme begannen, Infrastrukturen zu entwickeln und die eigenen Ressourcen untereinander aufzuteilen, es gelang ihnen überdies, sich mit ihren elementar-spezifischen Fertigkeiten perfekt zu ergänzen. So sorgten die Acris im kalten Norden beispielsweise für sauberes, frisches Wasser und erhielten für ihre Dienste von den Caespes wertvolle Kräuter, um Schwache und Alte energiespendende Kost zu verbreichen. Der Frieden, zerbrechlich gleich der Zartheit windspielender Schmetterlingsflügel, währte für eine unendlich lange, beinahe schon in Vergessenheit geratene Zeit, in denen existenzielle Notlagen kaum Gefühle für Barmherzigkeit und Liebe zuließen - doch genau wie herabgleitende Schneeflocken ihr zerbrechliches Blumenmuster inmitten eins Schlachtfeldes aus Hitze und Hoffnungslosigkeit wiederzufinden ängstigten, so zerfloss auch bald der Einklang zwischen den Ethnien. Die Quelle begann - aus völlig unerklärlichen Gründen - allmählich zu versiegen und somit schwand nicht nur die Lebensgrundlage der "Souls of Seasons"; ihnen fehlte zunehmend die Kraft, das unstete Klima richtig kontrollieren, und bändigen zu können. Die Extremen häuften sich; Dürren ließen ihre verbrennenden Fingerspitzen über den Ertrag der Ernte gleiten; zu lange Winter hielten die im Boden schlummernden Samen unter einer Decke aus Eis gefangen - und der Frost grub seine kalten Wurzeln immer weiter hinab, bis selbst die verborgenste Knospe zu welken trauerte. Als brächte dieser prekäre Umstand nicht schon genug Leid über das Weltleben, scheint zudem eine geheimnisvolle Krankheit die Erde heimzusuchen - jedenfalls gehen die Ältesten der jeweiligen Stämme von einer Seuche, deren Ursprung selbst die weisesten Heiler nicht zu deuten erkannten, aus. Der Krieg entfachte - initiiert von den Caespes, die sich zu erdreisten wagten, sich - neben den Acris - als das Unentbehrlichste Volk zu preisen, da ihre Affinität schließlich der Erde galt; dem Frühling - der Beginn des Wachstums allen Lebens - und folglich den sommerlichen Flair sowie herbststürmische Blättertänze für verzichtbar erklärten.

      Genau zu Zeiten völliger Unbarmherzig,- und Rücksichtslosigkeit - geprägt von Misstrauen, wenn nicht sogar Hass - gleitet ein mysteriöser Lichtschein (X) vom rotverzierten Firmament; als wolle die unerreichbare Ferne das irdische Spiegelbild blutgesäumten Schlachtfelds auf der Leinwand wolkenweißer Kulisse portraitieren - zur Erde hinab und findet sich all ihrer Erinnerungen beraubt, verloren, verwirrt und möglicherweise vollkommen verängstigt inmitten eines fremden, von Angst und Verdruss erfüllten Landes, das wie aus einer unbekannten, nie datierten Epoche zu entstammen scheint - wieder. Was X nicht weiß: Auch in ihr entfesseln sich zur Ankunft der neuen Ära ungeahnte Kräfte, die sie erst später zu erkennen, und beherrschen lernen soll. Eine Legende bezeugt seit Anbeginn der Kultur, dass nur der Naturgeist selbst das Chaos zu beschwichtigen vermag; doch X ist lediglich ein einfacher Mensch, in einem ihr ungeheuerlichen Zeitalter, wo sie weder die Sitten, die Traditionen, noch die Völker selbst zu kennen betraut - und die Kontrolle der Elemente findet man vielleicht als Buch im Fantasy - Regal, von irgendeinem phantasyüberfallenden Autor verfasst, der mal wieder irgendeinen armen Protagonist in Lebensgefahr zu zwängen versucht - aber doch nicht innert des Nebels der realen Wirklichkeit! ...Oder?





      Vorstellung der vier Völker



      Caespes

      Himmelsrichtung
      Osten

      Element
      Erde - Frühling

      Merkmale
      grüne Haut - blattgrüne Aura

      Kurzbeschreibung
      Das Element Erde steht für Fruchtbarkeit und vielfältiges Wachstum – kurzum für Biodiversität. Dabei liefert die Erde nicht nur reichhaltig Nahrung für alle Lebewesen, sondern auch vielfältige Bodenschätze. Darüber hinaus war die Erde auch lange die führende Lieferantin von Energie.

      Charaktereigenschaften
      Im Allgemeinen steht die Erd-Ethnie für Beständigkeit, Struktur und Ordnung. Sie gilt als das konkrete und materielle Element mit einem Sinn für das Praktische und Machbare. – Kurzum, sie ist greifbar und sorgt für Sicherheit und Leben. Entsprechend werden dem Erdvolk auch mütterliche Eigenschaften zugeschrieben.






      Arcanine


      Himmelsrichtung
      Süden

      Element
      Feuer - Sommer

      Merkmale
      Honigblonde Haare | bernsteinleuchtende Augen | sonnengeküsste Haut | citrinschimmernde Aura

      Kurzbeschreibung
      Das Element Feuer verleiht Energie, Wärme und birgt Erneuerung
      Das Volk besitzt eine besondere Dynamik, kann Schutz, Licht, Lebendigkeit und Energie spenden, denn Feuer spielt eine bedeutende Rolle als Energiespender und dient dabei, das Leben zu verbessern und zu bereichern. Gleichzeitig ist Feuer auch das Element, das die Lebensgrundlagen der Erde zerstören kann.

      Charaktereigenschaften
      Die Arcanine beherbergen viel Energie, haben eine ausgeprägte Antriebsstärke, Zielstrebigkeit und Kraft, sind begeisterungsfähig und lebensfreudig, können durch ihr Selbstbewusstsein, ihre Kreativität und Umsetzungsvermögen begeistern.
      Zuviel an innerem Feuer führt jedoch zu extremer Impulsivität, Arroganz, Unbesonnenheit, krankhaftem Ehrgeiz und einem cholerischen, aufbrausenden Temperament.
      Feuer steht aber auch für Leidenschaft – im guten wie im schlechten Sinne. Eine Besonderheit des Feuers ist, dass es nicht weniger wird, wenn es geteilt wird. Im Gegenteil: Wenn der Funke überspringt, wird ein neues Feuer entfacht. Liebe entflammt genauso wie brennender Hass oder – gemäßigter – auflodernder Zorn.






      Vetra


      Himmelsrichtung
      Westen

      Element
      Luft - Herbst


      Merkmale
      durchsichtige Haut; kann bei bestimmter Lichtbrechung unsichtbar erscheinen | ihre Haar,- und Augenfarbe sind so wechselhaft wie die Farbe im Herbst selbst - jedoch verblasst die Kräftigkeit der Töne, je näher der Winter rückt | blassweiße Aura

      Kurzbeschreibung

      Z
      um einen bildet das ausbalancierte Zusammenspiel der Elemente und ihrer unterschiedlichen Eigenschaften die Basis allen Seins.
      Zum anderen ist die Luft als Atemluft eine unabdingbare Grundlage des biologischen Lebens. Bereits in der christlichen Schöpfungsgeschichte haucht Gott Adam den „Odem des Lebens“ ein und machte ihn so zum Menschen. Luft ist unsichtbar, hinterlässt aber Spuren, so sorgen frische Luft und frischer Wind für Bewegung und Veränderungen in der Natur.


      Charaktereigenschaften
      Die Vetra sind für ihre Flexibilität, Schnelligkeit und Leichtfüßigkeit bekannt und imponieren besonders durch ihre Flüchtigkeit und Beweglichkeit.
      Leider können sie durchaus auch sehr unzuverlässig und sprunghaft sein. Ihre Leichtsinnigkeit und Abenteuerlust macht den anderen Völkern schwer, sie zu einer besänftigten Manier zu bringen.




      Acris



      Himmelsrichtung
      Norden

      Element
      Eis/Wasser - Winter

      Merkmale
      eisblaue Haut | weiße oder blaue Augen/Haare | ozeanblau,- oder türkisgehauchte Aura

      Kurzbeschreibung

      Element Wasser – Das unentbehrliche Lebenselixier
      Da die Erde zu 71 Prozent von Wasser bedeckt ist, stellt das Wasser eine der spezifischen Besonderheiten unseres Planeten und mit eines der grundlegenden Voraussetzungen unseres Seins dar. Wasser steht symbolisch für den Fluss des Lebens. Viele Religionen sehen Wasser als Inbegriff des körperlichen und geistigen Lebens. Entsprechend spielen Quellen, Flüsse und Meere eine tragende Rolle bei den unterschiedlichen Riten, denn Wasser steht für Reinigung, Heilung und Erneuerung.

      Charaktereigenschaften
      Der ruhige Acris- Stamm besticht mit seiner Kreativität und dem Urvertrauen, dass er den anderen Völkern entgegenbringt. Außerdem sind sie charismatisch, willensstark und tolerante Gesellen, manchmal benehmen sie sich sogar wie Visionäre, folgen aber ihren Prinzipien fast närrisch treu.
      Sie können leider auch in eine destruktive Art der Passivität und des Selbstmitleid fallen, verhalten sich manchmal rebellisch, kühl, etwas ungeduldig, und sind genauso stur, unverbindlich und distanziert.



      Steckbrief

      E t h n i e

      V o r n a m e

      Ru f n a m e


      A l t e r

      G e s c h l e c h t

      G r ö ß e

      C h a r a k t e r T r a i t s

      B i o g r a p h i e (optional)

      S p e c i a l S k i l l s (optional)


      A p p e a r a n c e

      T r i v i a (optional)

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    • E t h n i e
      Caespes

      V o r n a m e
      Kyeran

      R u f n a m e
      Ky

      A l t e r
      23

      G e s c h l e c h t


      G r ö ß e
      1,78

      C h a r a k t e r T r a i t s
      Vom Fluch des ranghohen Statussymbols gestählt, wird das angehende Oberhaupt oft als arrogant distanzierte und egoistische Person tituliert. Er wurde als ältester Sohn von Ozin-Cécil sowie dessen Gemahlin Ophelia-Antonette in eine Adelsgesellschaft hineingeboren und entstammt somit nicht nur den feudalen Kreisen, sondern bekleidet auf Grund seiner Position auch wichtige Ämter in der Heeresführung. Anders als seine Mutter, entzückt Kyeran der Gedanke vom alleinigen Herrscherrecht und folgt unbeirrt dem Beispiel seines Vaters, einen geplanten Genozid an den jeweils anderen zwei Völkern vorzunehmen, da ihr Anteil an Ressourcenbelebung schlichtweg keine Relevanz für die Umwelt, und den Völkern selbst aufweist. Es sind entbehrliche Opfer, um die elementare Effizienz der Caespes signifikant zu stabilisieren und neue Machtverhältnisse schaffen zu können, welche die Acris und Caespes folglich auf eine gleichrangige Ebene der Autoritätsposition manövrieren würde, während Sommer und Herbst lediglich verzichtbare Übergänge darstellen. Seit jeher ist Ky intellektueller, wissbegieriger Natur gewesen. Er kann nie genug Wissen haben, sei es Wissen über Feinde, die Kultureines fremden Landes oder Lehren anderer Religionen und Umgangsformen. Schonfrüh wurde er der Kunst der Rhetorik und Eloquenz unterwiesen, obschon der Holzsäbel eher über eine große und unbändige Klappe verfügt.
      Seine Präsenz birgt eine von Tiefe erfüllt selbstüberzeugte Aura, deren intensive Ausstrahlung zumeist als abwertend, sowie geringschätzig aufgefasst wird und gleichermaßen mag die dunkle, ja beinahe der Kalkül eines toxischen Gottes gleichgesetzte Art des jungen Mannes den Eindruck zu vermitteln, als müsse man jedwedes Leben vor seiner lebendzehrenden Ideologie - ohne Rücksicht auf Verlust - behüten, um sogar den eigenen Bestand des Volkes zu sichern. Denn tatsächlich versteht sich der patingrüngehauchte Erdbändiger unerschütterlich gut darin, sein Wesen nebst seiner provokanten und blutrünstigen Art durch eine nahezu bizarre Form der (bissigen) Lässigkeit zu jonglieren. Diesen Effekt der Überlegenheit nutzt Kyeran vor allem gerne gegenüber Schwächeren aus, deren Erfahrung und Stärke nicht an die Seine heranzureichen klagt- gut möglich, dass er damit sein Selbstwertgefühl durch Manipulation und Schikane auf den Gipfel der sadistischen Befriedigung zu belobigen versucht, wenn er schon im Rampenlicht jeglicher reglementierten Verhaltensnorm seinen Bedürfnissen verwehrt bleibt. Durch diese unverkennbare Prämisse an ostentativ herausgeforderten Konfliktmanagements windet sich der Caespe nicht selten in brenzlige Situationen, doch gerade der Stolz des Ur-laubschen Fechters scheint mit seiner ungesunden Kühnheit unglücklich hervorragend zu resonieren. Nebst der ständigen Belastung durch die allzu hohen Erwartung und Anforderung seines Vaters und der Funktion, sich der Öffentlichkeit stets als "perfektes Vorbild" präsentieren zu müssen, - wenngleich die Fähigkeit ein hoffnungsloser Umstandskünstler zu sein genauso wenig subtil gemeistert wird wie seine innerfamiliäre Auflehnung, mit welcher der Scheingott seine nicht vorhandene Autonomie kläglich zu behaupten ereifert - werden ihm seit Geburt an triviale Lebensweisen verwehrt. Bedürfnisse, welche nie (aus)gelebt werden konnten, entfachten eine nahezu düstere Leere in seinem Inneren. Fehlende - präzisiert: aufgegebene Liebe und Zuneigung begünstigten die Tendenz sadistischer Züge bereits im frühen Kindesalter; wobei jene Quälereien an alten, vergangenen Tagen ausschließlich dazu dienen mochten, gehört, und nicht absichtlich ignoriert zu werden.
      Da Ky die Ehre wichtig ist, hält er alle Versprechen, die er äußert. Deshalb wird seine absolute Zuverlässigkeit in all ihrer Gänze geschätzt.
      Für viele scheint der Blatttgrüne Säbel entweder ein unnahbares Monster, oder eine einsame Klinge zu sein, die ihren Kampf ohne Begleiter austragen muss. Zärtliche Berührungen, ein sanftes Lächeln, durch Geborgenheit gespendete Sicherheit, einfühlsame Gespräche, die den Segen seiner Empathie hervorheben- alle diese Gefühlskomponenten hat Kyeran nicht gänzlich verloren, nur am Abyss seines eigentlichen Verdruss' vergessen, anzunehmen.

      B i o g r a p h i e
      Kyeran wuchs vorrangig mit allen essenziellen (sowie nichtigen) Bestandteilen an Reichtümern, die die grundlegende Pracht und Privilegien der aristokratischen Blüteschicht repräsentierten, auf. Die Tatsache, dass er sich durch seine überdurchschnittliche Auffassungs,- und Umsetzungsgabe seit frühstem Alter bereits als ein begnadetes Wunderkind herauszubilden wusste, ließ ihn nicht nur große Aufmerksamkeit und Anerkennung zuteilwerden, sondern beförderte den jungen Spross rasant an die Knospe der Bewunderung versierter Barriereführer (Verteidiungselite) und avancierte ihn ferner zum Lieblingskind des Vaters. Der für gewöhnlich emotional distanziert und leistungsorientierte Mann begann den Wunderknaben seit Anbeginn dessen Talententhüllung als seinen wahren Erben zu erziehen,- und vor allem zu akzeptieren, wertete das Oberhaupt die psychologische Relevanz von Gnade und Barmherzigkeit stets systematisch ab - so manifestierte der Botanik-Lord manipulativ die sadistische und infame Neigung seines Sohnes durch die Basis kindlichen Ur-Vertrauens elterlicher Unfehlbarkeit; und lehrte Kyeran jene elementare Erziehungsmethodik der Hemmungslosigkeit gegenüber Feinden sowie "verzichtbarer Objekte". Obgleich die vermeintliche Reputation im grauen Schatten des Vaters durchaus positive Bilanz seiner Errungenschaften im Volk dokumentierte, so projizierten sich aber gerade jedwede negativen Einflüsse auf den Umgang mit seinen jüngeren Geschwistern, die er auf Grund ihrer moralisch und ethischen Gesinnung zu diffamieren anklagte. Dabei schlummerte der wahre Grund kaum unterhalb verborgener Sehnsüchte; sondern kristallisierten sich signifikant im groben und rücksichtslosen Gebaren seiner "Gefallen", um die Aufmerksamkeit der Mutter - egal wie - erhaschen zu können. Sie war - neben seinen Geschwistern - die Einzige, die seinen "Erfolg" nicht anzuerkennen vermochte und jeden seiner Triumphe zu pervertieren erdreistete. Während seine Mutter sich mit mütterlicher Hingabe um die Sorgen und Bedürfnisse ihrer weiteren Kinder bemühte, ihnen liebevoll Geborgenheit, Mut und Hoffnung spendete, spann sie bei ihm stattdessen ein Netz aus Ignoranz, dass ihre Beziehung zu Ky methodisch distanzierte und es dem Heranwachsenden unmöglich machte, seine innere Trauer, genährt durch Verletztheit und verkannte Liebesdeutung, in die fürsorglichen Hände seiner Mutter gleiten zu lassen. Er wollte, dass sie ihn sah, er wünschte sich, dass sie ihn wahrnahm - sich seiner endlich annehmen würde. Aber wann immer er in Kontakt mit ihr trat, formten ihre feinen, geschwungenen Lippen nichts als tadelnde Maßregelung. Manchmal, wenn er spät abends durch die langen Korridore schlich, hatte sein trauerndes Herzchen fast verzweifelt der Stimme einer zutiefst erschütterten Frau über ihre Ratlos- aber am Meisten wohl ohnmächtige Hilflosigkeit, gelauscht; was mit ihrem Ältesten nicht stimme - warum er so grausam sei - dass sie seinen Gedankengängen nicht mehr folgen könne - dass sie Angst vor ihm habe. Die Prämissen, die sein Vater hatte von ihm gefordert, standen in einem völlig verworrenen Kontrast zu den Grundsätzen seiner Mutter, und wie sollte er der Balance hinsichtlich dieser von Diskrepanz und Ambivalenz geprägten Wechselbeziehung elterlicher Erwartungen beikommen? In dieser ausweglosen Ausgangsposition gab es keine Grauzone, die beide Eltern würde zufrieden stellen können - er müsse ein Elternteil enttäuschen, um dem Anderen gerecht zu werden. Irgendwann begann der Blattsäbel, seine Mutter für ihren Entscheid zu hassen - nein; er gab ihr zunehmend die Schuld an seiner "missratenen" Entwicklung, dass sie ihre Rolle als Mutter nicht erfüllt habe, dass sie ihm sein Erfolg abzusprechen nötigte und ihn in seiner Resilienz zu ruinieren versuchte, in dem sie ihn mit Gleichgültig zu strafen maß. Und er hasste dieses quälende Gefühl der inneren Verletztheit - Gefühle, die sein Vater so sehr missbilligte und welche keinen Platz im rationalen Geiste des Menschen finden durften - er hasste, dass die Wut in ihm zu explodieren drohte und er kein Ventil zu finden verzweifelte, das seine Trauer in den Trost schenkenden Armen sanfter, geborgener Wärme zu mildern streichelte. Als der Aufstieg seines Vaters zum Erd-König sich zu verlieren andeutete, half Ky ihm dabei, seinen Großvater zu ermorden, und Ozin zum Oberhaupt avancieren zu lassen. Er riet seinem Vater, seine Mutter auf Grund ihrer verweichlichten Art zu verbannen, konkretisiert: töten zu lassen. Doch bevor der Vater der Anregung Folge leisten konnte, verschwand seine Mutter auf unergründliche Weise, die ihren Widersachern nicht einmal schneeflockenzarte (materielle) Hinweise auf ihren Verbleib, gar Existenz lieferte.



      S p e c i a l S k i l l s
      > statt das Wachstum zarter Blumenwiesen zu beschwören und eine Grundlage für neue Wälder zu bilden, nutzt Kyeran die felsenfeste Unbeugsamkeit harten Gesteins sowie die Dehnbarkeit stabilen Holz', um es für seine Zwecke als Kriegsobjekte zu instrumentalisieren.

      > Aber nicht nur bloße Erde gehorcht dem Willen des gefühlsverwilderten Mannes, auch jene getarnte Ranke muss ihre feinen Fasern um die Kehle unschuldiger Herzen schlingen.


      A p p e a r a n c e




      T r i v i a
      > Kampfsporterprobt
      > Tatsachenanalytiker
      > liebt billigen Zynismus, welcher in seiner Grundsteuer jedoch teuer zu erstehen war
      > hat eine Schwäche für attraktive Geschöpfe und Ästhetik im Gesamten - besonders für gutaussehende, anmutige junge Frauen.
      > hält die Prophezeiung für reinen Mythos und theatralisierte Performance irgendeines Aufmerksamkeitsdefizit unterlegenen Geschichtenerfinders.

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    • Some irrelevant NPC's


      E t h n i e
      Acris

      V o r n a m e
      Shuǐ

      Ru f n a m e
      /

      A l t e r
      26

      G e s c h l e c h t


      G r ö ß e
      1,83m

      C h a r a k t e r T r a i t s
      Willkommen zur brillanten Ouvertüre der galaxysionalen Freakshow eines lausigen Teilzeitrebellen, der den Stil ein selbstsicherer Überlebenskünstler zu sein genauso wenig subtil meistert wie die Flucht aus der Gruft des Caespes' Territoriums. Dem jungen Mann sind die obligate Etikette adäquaten Gebarens und gesellschaftliche Norm durchaus bekannt, jedoch bemüht er sich weder um eine elegante Garderobe noch legt er allzu großen Wert auf eine eloquente Artikulation; lieber orientiert sich das midnight blue Glaucus Atlanticus an einer entspannten Gesprächsführung und widmet seine Inspiration dementsprechend der acrischen Lässigkeit. (Zeitliche) Pünktlichkeit zählt wohl kaum zu den Vorlieben des Landfisches. Durch seine meist legere (und gänzlich ungezwungene) Art lässt der Rebell einhergehend mit einer fast hauchzarten Schadenfreude mimischer Provokation generell großzügig auf seine Wenigkeit warten oder trotzt durch vorsätzlich begangene Regelverstöße gegen den emotional agierenden Reflex' gänzlich bemühter Disziplin der Wachen - alles im Namen der Selbstverwirklichung.Obgleich der junge Mann der Inbegriff eines "insolenten Wohltäters" zu sein scheint, bedarf man sich seines Schutzes immer zu verlassen - heißt, wenn er denn fertig damit ist, auf sich selbst aufpassen zu müssen. Auf Grund seiner auffallend ausgeprägten Fürsorglichkeit hat(te) Shui unter anderem für jüngere Rekruten einen manchmal ungesunden Beschützerinstinkt entwickelt, der ihn gelegentlich auch in (blut)ausartende Konflikte manövriert(e). Außenstehende mögen behaupten, dass der Landhai unter einem ambivalenten Wechselspiel einer beinahe brüderlicher Aufsichtspflicht und dem eiskalten Auftakts einiger heißblütiger Morde leidet; und doch impliziert seine Art zu töten ein gewisses Erbarmen. Im Gegensatz zu Ky versucht er das Ableben seiner "Feinde" möglichst schnell und schmerzlos zu verrichten. Nach seiner Gefangennahme und dem Tod seines Freundes begann er die Caespes und baldiges Oberhaupt weitestgehend wegen ihrer rabiaten und skrupellosen Wesenheit zu verachten, obschon er sich einer Pauschalisierung vehement zu erwehren ereifert; denn nicht alle Caespes folgen der Narrenposse ihren zum Auftakt des Krieges aufgeforderten Menschlichkeits-Suizids.


      S p e c i a l S k i l l s
      selbst das stürmischste, vom Winde ergriffene Meer würde es kaum wagen, sich seiner grazilen Wasserkunst aufzubegehren, wobei die Präzision des oceangehauchten Mannes vielleicht gerade mal die Begeisterung eines blinden Künstlers erwecken würde

      A p p e a r a n c e



      T r i v i a
      > derzeit Gefangener in der staubtrocken gelegten Zwielicht-Katakombe



      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

      E t h n i e
      ???


      V o r n a m e
      ???


      Ru f n a m e
      ???


      A l t e r
      ???

      G e s c h l e c h t


      G r ö ß e
      1,90m

      C h a r a k t e r T r a i t s
      ???

      S p e c i a l S k i l l s
      ???


      A p p e a r a n c e


      T r i v i a
      ???

      ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


      E t h n i e
      Caespes


      V o r n a m e
      Ophelia-Antonette


      Ru f n a m e
      Ophelia


      A l t e r
      44 (biologisch um die 36)


      G e s c h l e c h t



      G r ö ß e
      1,68m

      C h a r a k t e r T r a i t s



      B i o g r a p h i e




      S p e c i a l S k i l l s
      ???

      A p p e a r a n c e




      T r i v i a
      > Mutter von Kyeran und dessen Geschwistern

      > gilt als verschollen, wird aber von den Caespes wegen angeblichen Landes,- und Volksverrat gefahndet.

      > leiblicher Nachkomme des Königsgeschlecht; trägt die Blutlinie der Urahnen in sich.

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    • E t h n i e
      Mensch

      V o r n a m e
      Medeia

      R u f n a m e
      Dea

      A l t e r
      22

      G e s c h l e c h t


      G r ö ß e
      1,74

      C h a r a k t e r T r a i t s
      Anmutig, stark, selbstbewusst, fokussiert, zielstrebig, intelligent - aber auch arrogant, selbstverliebt, aufbrausend und kaltherzig. Diese Assoziationen dürften wohl den meisten Menschen in den Sinn kommen, die sich Deas Person flüchtig oder gar oberflächlich annehmen und nur das leiseste Interesse für sie zeigten. Tatsächlich zweifelte die junge Frau an nahezu all diesen Charaktereigenschaften, die mutmaßlich auf sie zugeschnitten erscheinen konnten, sich aber auf kurz oder lang als Lügen entlarven würden, wagt man einst den Blick hinter die klar erscheinende Maske. In der Realität erweist es sich durchaus schwierig, bis fast unmöglich, all ihre Eigenschaften und Charakterzüge zu deuten und erst recht irgendwie in Einklang zu bringen. Wo Außenstehende eine charakterstarke, selbstbewusste bis arrogante Frau sehen und sie als diejenige identifizieren, lauert im Unbewussten ein tiefes Meer; an manchen Stellen ruhig, mit kleinen und leisen Wellen - während sich an anderen Stellen ein Sturm aus Selbstzweifel, Ängsten und Verdrängungsmechanismen zusammenbraut. Die Frage danach was Dea ausmacht, was ihr Wesen bestimmt und was sie von sich selbst halten soll, beschäftigen sie - wenn auch teils im Unbewussten - beiläufig. Einfacher wäre es hingegen, ihren Charakter daran festzumachen, dass Dea einerseits ein unruhiges Wesen innehat, welches durch Impulsivität, angestauter Wut, starken Selbstzweifeln und Zukunftsängsten ihr Verhalten beeinflusst; sie sich andererseits jedoch auch hohe Ziele setzt, über viel Kreativität verfügt (sofern sie die nötige Motivation dazu aufbringen kann und inspiriert ist), sie sich ungerne verbiegt und verstellt und dadurch auf manch einen ehrlich und selbstbestimmt wirken kann. In der Tat ist es jedoch nicht möglich, Deas Persönlichkeit kurz und prägnant zusammenzufassen, zumal die junge Frau selbst noch kein klares Bild davon hat, wer sie wirklich ist und wie sie mit sich selbst ins Reine kommt.

      B i o g r a p h i e
      Das bildschöne Mädchen träumte von einer glorreichen Zukunft ohne Rücksicht auf Verluste - was unter anderem die stetig schwindende Beziehung zwischen Mutter und Tochter bedeutete. Hätte sie ihren Egoismus auch nur für den Bruchteil einer Sekunde abgelegt, wäre ihr der Zerfall des Körpers ihrer Mutter, verursacht durch Krebs, vermutlich eher bekannt gewesen. Anstatt sich jedoch wie die angepasste junge Dame, zu welcher man sie erziehen wollte, zu verhalten und der sterbenskranken Frau tatkräftig beizustehen, um ihr die letzte Zeit auf Erden ertragbarer zu machen, griffen bei Dea sämtliche Verdrängungsmechanismen und was aus Unsicherheit und Wut gegenüber der Umstände entstand, entwickelte sich wie von selbst zu einer schier undurchdringbaren Blase aus Verdrängung, Rationalisierung und Reaktionsbildung. Angetrieben durch blinde Wut, zerfressen von niemals enden wollenden Selbstzweifeln und erfüllt von undurchdringlicher Trauer schlenderte die zu dem Zeitpunkt Siebzehnjährige vom rechten Wege abkommend durchs Leben. Ihr Vater war durchgebrannt - ihre Mutter nicht wiederzuerkennen. Von einem stabilen Umfeld war von dem Zeitpunkt an nicht mehr zu denken und das breitete sich auch auf Deas Psyche und die Beziehung zu den ihr nahestehenden Personen aus, zumal sich auch ihr Alltag und die Strukturen Zuhause gewaltig veränderten und auf die Bedürfnisse ihrer Mutter angepasst wurden, was nicht nur die Geldnot mit einbezog. Die Chemotherapie schlug nicht länger an, Rechnungen stapelten sich und Geld wurde zur Mangelware. Dem geschützten, oberflächlich gesehen soweit sorgenfreien Elternhaus drohte die Fassade zu bröckeln und die Haushaltskasse wurde zur Schuldenfalle, der bisherige Lebensstandard zu reinem Luxus und frühere Investitionen zu den letzten Wertanlagen. Ihre Mutter gab die Hoffnung bereits auf und Dea schottete sich von der Außenwelt immer weiter ab. Die einst aufgeschlossene, zielstrebige Jungerwachsene entwickelte sich zunehmend zu einem introvertierten Wrack mit stark minimiertem Freundeskreis ohne jede Bezugsperson. Wenn sie ihre Sorgen nicht gerade in Alkohol zu ertränken versuchte oder Drogen konsumierte, die sie allmählich von Innen zerfraßen, steckte sie ihre Nase gern in ein gutes Buch und entschwand in ihre ganz eigene, kleine Welt, wie sie es in Kindestagen bereits zu tun pflegte. In jungen Jahren brannte ihre Seele für Literatur, mittlerweile hatten jedoch Rauschgifte den höheren Stellenwert eingenommen. Ihren Freundeskreis beschränkte sie lediglich auf Personen, die gut genug waren, ihren Drogenbedarf zu befriedigen oder zu unterstützen, ansonsten winkte sie den Kontakt zu anderen Menschen dankend ab. Nicht nur für ihre Mutter, sehr wohl auch für den Rest ihrer Familie war Dea eine gänzliche Enttäuschung, was ihr auch sehr wohl bewusst war. Ihre Verwandtschaft, die Dea nicht wieder erkannte, sprach ihr jeglichen Familiensinn ab und hatten kein gutes Wort mehr für die junge Frau übrig, zu der sie in früheren Tagen eine mehr oder weniger innige Beziehung gepflegt hatten. Dementsprechend sorgte sie sich mittlerweile nicht länger um familiäre Kontakte und schenkte vergeblichen Versuchen seitens ihrer Mutter eine Konversation zu beginnen, keinerlei Beachtung. Sie wusste bescheid, dass das Leben dem Körper ihrer Mutter Tag für Tag ein Stückchen mehr entglitt und sie wusste ebenfalls, eine wohlerzogene Tochter hätte jeden Atemzug umso mehr genossen - nicht aber Dea. Die leisesten Anzeichen von Schwäche spülte die Siebzehnjährige ohne zu zögern mit Alkohol hinunter, dabei nur so auf den Tag des Ablebens ihrer Mutter wartend. Weshalb sie so herzlos war? Das wusste sie selber nicht ganz genau. Ihre einzige Vermutung galt ihrem überdimensional großen Ego, ebenso wie der Tatsache, dass sie sich immer weiter von ihrem Kindheitstraum entfernte, welcher darin bestand, einmal eine angesehene, unabhängige Schriftstellerin zu werden.

      S p e c i a l S k i l l s
      ???

      A p p e a r a n c e


      T r i v i a
      - stark erhöhter Drogen- & Alkoholkonsum

      - familiäre Konflikte

      - keinerlei Erfahrungen/Wissen mit/über "die Souls of Seasons"
      my review on life so far:

      ★ ★ ★ ☆ ☆

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Countess ()