akihi. (Attari & Akira)

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    • akihi. (Attari & Akira)


      "the selfish blood runs through my veins,
      I gave up everything for fame,
      I am the lie that you adore."


      19X0. Menschen sind grauenhafte Kreaturen. Genau diese Erfahrung macht X in seiner Kindheit. Seine Mutter starb ein paar Jahre nach seiner Geburt und sein hart arbeitender Vater erkrankte vor einigen Monat plötzlich schwer, verlor seine Arbeit und hat damit kaum Geld sich oder sein Kind zu ernähren, geschweige denn sich das notwendige Geld für seine Medikamente zu leisten. Verwandte gab es keine, die den beiden helfen wollten und auch Außenstehende wandten sich von ihnen ab, nur um nicht mit der Situation belastet zu werden. Der Glaube, die Welt sei ein grauer Fleck, an welchem jeder nur an seinen eigenen Vorteil dachte, war kein falscher. X hingegen, erfüllt von kindlicher Naivität, beginnt die Schule zu schwänzen und sich nach Arbeit in der Nachbarschaft zu erkundigen, um sich die Medikamente für seinen Vater irgendwie leisten zu können - egal wie klein der Betrag, X lässt sich darauf ein, beschwert sich kein einziges Mal darüber und verrät seinem Vater nichts davon. Dennoch reicht das Geld einfach nicht aus, um irgendetwas damit zu kaufen, weswegen X den Kopf in den Sand stecken möchte. Unverhofft landet der Junge, fehlgeleitet vom Trubel der Stadt, in der Apotheke von Y, die ihm zuvor noch nie aufgefallen war. In dieser angekommen wird er von gefühlt abertausenden Schränken begrüßt und einem Mann, der inmitten dieses Schränke und Pflanzen an einem Tisch sitzt und lästigen Papierkram erledigt, während zu seiner linken eine Zigarette in einem Aschenbecher niederbrennt und zu seiner rechten ein Räucherstäbchen vor sich hin dampft. Kaum erhascht Y einen Blick auf X, bittet er den Jungen näher an sich heranzutreten und fragt ihn darüber aus, was genau ihn an einen solchen Ort führt und womit er ihm helfen könne. X, verzweifelt und in kindlichem Eifer, erzählt dem Fremden all das, was ihm bis jetzt widerfahren sei. Mehr braucht es anscheinend auch nicht, denn der sonst so grimmig dreinblickende Apotheker entscheidet sich dazu, dem Jungen zu helfen - er schenkt ihm die Medizin, die sein Vater benötigt, wenn er eine Woche für den Apotheker arbeitet. X willigt ein, der Meinung es sei leichter gesagt als getan, aber aus den abertausenden Schränken die richtige Medizin zu holen, stellt sich als eine schwierigere Arbeit heraus, als ursprünglich gedacht. Kaum neigt sich die Woche dem Ende zu, macht Y X nicht nur ein Geschenk, sondern gleich zwei: die Medizin, die er ihm versprach und die Fähigkeit, zu wissen, wo und in welchem Raum sich welche Gegenstände befinden, sobald er diesen betritt. X verlässt die Apotheke daraufhin ein letztes Mal und scheint nicht imstande zu sein, diese wiederzufinden.

      X ist mittlerweile Ende zwanzig. Sein Vater hat die Krankheit überlebt und arbeitet wieder. X hat, nachdem das Schlimmste überstanden war, einen bravurösen Schulabschluss hinter sich gebracht, an einer der besten Universitäten des Landes studiert und befände sich am besten Wege, erfolgreich zu werden und die Karriereleiter hochzuklettern, wäre da nicht das Abschiedsgeschenk von Y. Egal was passiert, wohin sich ein Objekt bewegt, das jemand verlegt hat, oder anderes - X weiß genau, wo sich dieses befindet. Das einzige Problem daran ist, dass es X schwer fällt, darüber still zu sein - und ihm keiner glaubt, dass es Intuition zu sein scheint. Immer wieder wird er gefeuert, weil man ihn für fehlende Dinge ankreidet und behauptet, er würde diese stehlen oder verstecken, nur, weil er weiß wo sich diese befinden. Verzweifelt über seine aktuelle Lage, auf der Suche nach einem neuen Job, wandert er durch die Stadt, um herauszufinden, wie er schnellstmöglichst einen bekommt - ohne es zu realisieren zündet er sich eine Stresszigarette an, lehnt sich an eine fremde Hauswand und verflucht die Welt und ihre Bewohner. Laut genug scheint X dabei zu sein, denn Y streckt seinen Kopf zur Tür heraus - sofort zeichnet sich ein schelmisches Grinsen auf den Lippen des Mannes ab, der kaum gealtert zu sein schient. X erkennt seinen alten "Freund" sofort wieder, bevor er realisiert, dass er ausgerechnet vor dessen Apotheke gelandet war, die nach all den Jahren noch immer gleich aussieht - so wie deren Besitzer. Ein kurzer Austausch, mehr braucht es nicht, damit Y X in seinen Laden einlädt, ihm Tee serviert und erneut seinem Werdegang lauscht. Kurzerhand bietet er X eine Stelle als sein Assistent in der Apotheke an, immerhin hat er eine ziemlich nützliche Fähigkeit, die ihm verrät, in welchem Schrank sich was befindet. X, der bereits in der Schuld des Anderen steht, willigt eher unfreiwillig ein, während er sich selbst einredet, er würde nur so lange hier arbeiten, bis er wieder einen richtigen Job findet. Das einzige Problem daran scheint zu sein, dass Y gar nicht vor hat, seinen neuen Assistenten gehen zu lassen, denn wer die Apotheke einmal betritt, gehört schon zum festen Inventar dieser - selbst dann, wenn nur als unförmiger Geist.

      @Attari

      Steckbrief
      Vollständiger Name & Spitzname(n):
      Geburtstdatum & Alter:
      Fähigkeiten:
      Charaktereigenschaften:
      Trivia:
      Aussehen:
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Vollständiger Name & Spitzname(n)

      Die Zeit war nicht allzu gnädig und bescherte ihm eine Vielzahl an Namen. Von welchen ein paar hängen blieben und andere in Vergessenheit gerieten…
      Einem großen Teil stellt er sich aber als der Apotheker Farrenhayt Raggin vor. Gerade die Kreaturen, welche im Schatten lauern nennen ihn allerdings anders - Sanguis oder Ibrida.

      Geburtstdatum & Alter
      Farrenhayt feiert seinen „Geburtstag“ an einem unbestimmten Tag im Winter. Anstelle des richtigen Datums wählt er bevorzugt einen Tag mit den richtigen Ereignissen aus. Das Alter der Kreatur ist im Vergleich zu Menschen schwer zu bestimmen und auf die Frage „Wie alt bist du?“ antwortet er bevorzugt mit einem Schweigen, was durchaus andeutet, dass er es selbst nicht allzu genau weiß.

      『Wesen』
      Eine genaue Erfassung seiner Art stellt sich als schwierig heraus. Trotz einer meist menschlichen Gestalt wirft er in Momenten der Unachtsamkeit einen gehörnten Schatten auf seine Umgebung.
      Farrenhayt wirkt schnell wie ein zwielichtiger Geselle. Ein einsamer Typ, der auf unkonventionelle Art eine mysteriöse Apotheke betreibt. Menschen die seinen Laden betreten scheinen sich instinktiv unwohl zu fühlendes trotz Bemühungen nett und zugänglich zu wirken, scheint es ihm nicht sonderlich gut zu gelingen.
      Farenhayt macht keinen großen Hehl daraus offensichtlich gierig und egoistisch zu sein und der Tatsache, dass jedes Geschäft einen Hintergedanken hat, denn sonst besäße es keinen Wert für ihn. Und sei es nur zu seinem eigenen Vergnügen.

      Fähigkeiten
      Als schlicht „Magie“ würde man wohl gern die wunderlichen Dinge beschreiben, welche so manche Kreatur von außerhalb der Grenzen der Menschheit zu vollbringen vermag. „Magie“ kommt in vielen seltsamen Formen und scheint keiner Regel zu folgen. Manch einer fuchtelt in der Luft herum um einen „Zauber“ zu vollführen, andere widmen in Ritualen Opfergaben an irgendwelche Mächte und Götter, während wieder andere mit einem einfachen Gedanken schon die ganze Welt zu bewegen scheint.
      Auch Farrenhayt beherrscht jene „Magie“. Seine „Zauber“ sind jedoch eher simpler Art und auch von eher belanglosen Nutzen, da er seine Kräfte bevorzugt dazu einsetzt auf Hilfsgegenstände und Utensilien zu verzichten. Anstelle einer Leiter, um die oberen Regale zu erreichen, schwebt er lieber die paar Zentimeter über dem Boden.

      Trivia
      Seine Heimat ist ein Gebäude, welches er selbst als Aurum bezeichnet. Das Äußere des Gebäudes hat keine festgelegte Form und dieses Muster scheint sich mit Ausnahme des Hauptraumes auch auf die weiteren Räume des Hauses zu beziehen, was eine Navigation im Inneren schier unmöglich erscheinen lässt - zumindest wenn man die Tricks nicht kennt.
      Offiziell betreibt Farrenhayt in den Räumen eine Apotheke, welche Geschäfte hier allerdings noch geführt werden, ist fraglich. Somit ist der Hauptraum mit Regalen voller Mittelchen und Seltsamheiten und einer kleinen Misch- und Brauecke gefüllt. Das Fenster säumt eine gemütliche Ecke mit Sesseln und einem kleinen Tisch - meist jedoch mehr Dekoration als von Nutzem.
      Farranhayt teilt sein Heim mit zwei Individuen, Chienne und Aurifer. Erstere ist eine mit struppigem Fell überzogene Hündin. Sie wirkt wie ein völlig gewöhnlicher, vielleicht etwas in die Jahre gekommener Hund. Bei Zweitem, scheint es sich um eine goldene Statue zu handeln, welche hinter dem Tresen im Regal sitzt und einem kleinen Gargoyleartigem Wesen mit Flügeln ähnelt.

      Aussehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Attari ()


    • "Denn was soll das sein, wenn kein Wunder. Aber Wunder sind wie Feuerwerke; sie lodern, sie begeistern, und dann sterben sie. Sie sind wunderschön und sie bewegen, aber sie vergehen. Glück verzehrt sich an der Zeit, in der es zu bestehen versucht."

      Vollständiger Name & Spitzname(n):
      Angel "El" Zhang.
      Angel, kurz El, ist obgleich seines Namens kein engelsgleicher Zeitgenosse, sondern eher jemand, der sich durchaus mit einem Teufel vergleichen lässt. Oft genug reicht es nicht, jemandem einen Namen in jungen Jahren zuzusprechen, weswegen er sich - aufgrund offensichtlicher Tatsachen - viel lieber El nennt, als jemandem zu erlauben, seinen eigenen, durchaus widerwärtigen Namen zu verwenden. All das wäre vermutlich auch kein Problem, wenn er einen anderen Namen sein eigen nennen würde - aber selbst das ließen ihn seine Eltern wohl nicht durchgehen.

      Geburtstdatum & Alter:
      1. April 1XXX, 28 Jahre alt.
      Wer seine eigene Geburt als einen schlechten Witz auffassen kann, muss vermutlich auch gar nicht erst lange überlegen, wieso. El fristet sein unzufriedenes Dasein seit 28 Jahren ab, wohlwissend, dass er besseres erreichen könnte und durchaus imstande darüber, kritisch über all die Dinge, die ihm tagtäglich entgegengeworfen werden, nachzudenken. Dennoch scheint er, in feinster Manier seiner selbst gehässigen Art, sich auch über seine bloße Existenz krumm zu lachen.

      Fähigkeiten:
      Schlechte Witze. Allsehende "Augen". Trockener Humor.
      El würde sich selbst als bescheidener, gar einfacher Mensch beschreiben, der nicht an das Übernatürliche glaubt, keine Verwendung für Tagträumereien hat und mit einfachen, wenn auch gleich nicht sehr schönen, durchaus verbalen, Fähigkeiten punkten kann. Abseits eben jener Fähigkeiten, würde er wohl durchaus behaupten, nicht nur ein guter Mitbürger zu sein, der obgleich verkorkster Tatsachen das Herz am rechten Fleck hat - und durchaus in der Lage ist, gut zu kochen oder liebend gerne dumme Schäle strickt. Trotz alledem scheinen ihn andere Dinge zu plagen, die einem Pechvogel wie ihm wohl nur die ohnehin betrübte Laune vermiesen - seitdem er Farrenhayt das letzte Mal über den Weg gelaufen ist, scheint er so etwas wie ein drittes, allsehendes Auge zu besitzen, das ihn wissen lässt, wo sich Dinge befinden, aber nicht nur seine eigenen, sondern auch Dinge - oder andere Empfindungen - nach denen sich seine Mitmenschen sehnen, ohne dies jemals verbalisiert zu haben. Angel sieht genau das als einen Fluch an, der an ihm haftet, wie tropfendes Pech.

      Charaktereigenschaften:
      hilfsbereit, übereifrig, wissbegierig, verkorkst, in sich gekehrt, dauermüde, hoffnungslos.
      Wer sich nach dem verblassten Ebenbild des engelsgleichen Kindes müht, der trifft wohl eher auf den Teufel in Menschengestalt - El schafft es, trotz seiner rauen Schale, noch einen viel raueren Kern zu haben, der sich einem erst offenbart, wenn man die eigene Hand schon tief im Rosenbusch vergraben hat. Lieblich mag er anzusehen sein und einige seiner charakterlichen Attribute geben einem das Gefühl, die Forschernatur sei nicht ganz verloren und der zeitweise auftauchende Funke Naivität ein Zeichen dafür, dass nicht jedes verwelkte Blatt sofort abfällt. Dennoch, all das findet ein jähes Ende, kaum bemerkt man, dass sich El weder Hoffnungen für sich selbst, noch andere macht und die anfängliche Freundlichkeit nicht mehr ist, als ein tiefschwarzer Schleier, in den er sich rettet - er interessiert sich kaum für sich selbst, projiziert etwaige Probleme auf seine weniger vom Leben geprägten Mitmenschen und scheint sich abzukapseln, weil sein Leben selbst bis jetzt in allen anderen Wegen als in geraden Bahnen verlief. Aber selbst ein hoffnungsloses, desinteressiertes Individuum scheint noch für irgendetwas gut zu sein - zumindest ab dem Zeitpunkt, an dem ein einfacher Korken die träufelnde Flüssigkeit in einer Flasche aus Emotionen nicht mehr zurückhalten kann, ehe sie explodiert.

      Trivia:
      Verlor seine Mutter in frühem Kindesalter. Wurde größtenteils von seinem Vater erzogen. Stressraucher. Trinkt keinen Kaffee, dafür aber literweise ungesüßten Schwarztee. Nennt eine kleine, aber zumindest saubere Wohnung im Herzen der Stadt sein Eigenheim - dass diese, wortwörtlich, mit Pflanzen überfüllt ist, scheint ihn nicht zu stören. Nach einigen, fruchtlosen Versuchen einen Job in irgendeiner Sparte zu finden, findet sich El immer wieder in dem gleichen, arbeitslosen Debakel wieder. Neigt, zumindest unter Stress, zu den ein oder anderen Asthmaanfällen. Wenn er nicht gerade über seine eigene, missglückte Existenz scherzt, dann eher über die anderer. Laut eigenen Aussagen würde es ihn schon überfordern, wenn er sich um eine Motte kümmern müsste, weswegen er selbst den Kontakt zu Tieren meidet und sich lieber mit Pflanzen umgibt.

      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.