My (not interested) boyfriend ⚣ [Nash/Hase]

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    • My (not interested) boyfriend ⚣ [Nash/Hase]

      ❦ 〫 〪〪 〫 〬 〭 My (not interested) boyfriend 〪 〫 〬 〭 〪〫❦


      Vielleicht war er einfach anders? Er fand sich mit dieser Tatsache stets ab, denn etwas daran ändern konnte er ohnehin nicht, er hatte es bereits versucht und war daran kläglich gescheitert. Gleichaltrige erfreuten sich ihrer Jugend, taten Dinge die völlig normal waren, doch nicht für ihn, er interessierte sich nicht dafür. Allgemein interessierte er sich nicht für Dinge die in seinem Alter normal wären, er war im vergleich zu anderen langweilig, er lebte in den Tag hinein und genoss seine Zeit, widmete seine Zeit nur sich selbst, niemand anderem doch dies hieß keines Falls, dass er alleine war. Überraschender weise hatte er einpaar Freunde doch auch sie wussten, dass er anders war, sie akzeptierten es und nahmen es hin, machten sich manches mal lustig, doch er war daran gewöhnt, akzeptierte es und genoss die Zeit mit ihnen auch wenn er wusste, dass er niemals diese Nähe kennen lernen würde, die sie bereits erfahren hatten. Sie prahlten sogar damit, mit ihrer neusten Errungenschaft, er konnte es nicht verstehen, er verstand nicht wie man dabei Spaß empfand, immer wieder war er verblüft, wie sehr der erste Kontakt ein manches menschliches Wesen so verrückt und sorgenvoll machte. Er selbst hatte noch nie interesse daran gehabt, er war der Überzeugung, dass er auch niemals Interesse daran entwickeln würde, schließlich hatte er sich ausgetestet um ganz sicher zu gehen. Mal aus eigenem Antrieb, mal durch zuspruch seiner Freunde doch niemals hatte ihn irgendjemand genug gereizt also akzeptierte er, dass er niemals diesen Bereich des Lebens kennen lernen würde, zumindest glaubte er es. Auf einem Ausflug seiner Schule dann traf er jemanden, der sein ganzes Leben auf den Kopf stellte, es war keine Frau, ein Mann hatte es geschafft, einen Reiz in seinem Herzen hervor zu rufen. In seinem ganzen Leben war es das erste mal, dass er nur ansatzweise das Empfand, was seine Freunde jeden Tag erzählten, vorher hatte er geglaubt, er wäre zu so etwas nicht fähig. Sogleich wollte er dieser Erfahrung weitere hinzufügen, er wechselte das erste Wort, es entfachte ein Feuer und die Reize drohten ihn zu überfluten. Die erste Berühung entflammte ihn, der erste Kuss drohte ihn zu zereissen, er verlor sich beinah in sich selbst. Noch niemals hatte er so etwas empfunden, er verstand nun warum alle anderen Menschen so vereinnahmt von dieser Erfahrung waren. Wieder zuhause glaubte er, er würde nun empfänglich sein, doch schnell bemerkte er, es war nicht das gleiche, egal mit wem er diese Erfahrung wiederholte, es war stets das gleiche, es gab nur eine Lösung, er musste denjenigen wiederfinden, der ihm diese Hoffnung geschenkt hatte. Er reiste zurück an den Ort und suchte entschlossen nach dieser Person doch je mehr Menschen er traf die ihn kannten, desto mehr schwand sein Wille, die Person nach der er suchte, die Person die ihm etwas Licht geschenkt hatte war nicht die die sie zu sein schien, sie war schlecht, heuchlerisch und ebenso ein Jäger wie seine Freunde. Er gab es auf und wollte alles vergessen, doch dieser Mensch blieb in seinem Kopf, es reichte der rohe Gedanke um diesen Reiz erneut zu erwecken, er hoffte es würde aufhören doch plötzlich passierte, was er niemals gedacht hatte, diese Person wurde Lehrer an seiner Schule. Panik stieg auf, würde er ihn erkennen? Würde er etwas erzählen? Er betete, hoffte doch für mehr
      als nur eine Sache.



    • Elian

      Mit einem gequälten Seufzer öffnete der Blonde seine Augen und musste diese wieder schließen, nachdem die Sonne ihn beendete. Die Sonnenstrahlen fielen direkt durch das Fenster auf sein Gesicht. Er hätte durch die Helligkeit hinter seinen Augenlider wissen müssen, dass die Sonne auf ihn schien, doch er war beim Aufwachen verwirrt. Er hatte gestern wieder einmal ein wenig zu viel getrunken, obwohl heute sein erster Tag auf der Arbeit stattfinden wird auf der neuen Schule. Aufgrund familiären und persönlichen Gründen musste er von seiner alten Heimat wegziehen. Es hatten einfach zu viele Probleme und verrückt Menschen gegeben, als das er hätte dort weiterleben wollen. Und so hatte er sich entschieden umzuziehen und hier ein neues Leben anzufangen. Mehr oder weniger würde dies schief gehen, wenn er weiterhin verschlafen in seinem Bett lag. Diesmal war sein Bett leer, zum Glück, denn er hatte keine Lust in der Hektik zu verfallen und gleichzeitig sich daum kümmern, dass sein Gast umgehend die Wohnung verließ.
      Nicht anders als vorher stand er mit einem Seufzer auf und fuhr sich durch seine Haare. Da er seine Kleider gestern ordentlich hingelegt hatte, musste er nichts weiteres tun als sich zu duschen, Parfüm aufzutragen und sich anzuziehen. Elian war kein Frühstücksmensch, weswegen er sich mit einer Tasse Kaffee zufrieden gab. Auch seine Tasche wurde gestern hingerichtet und so konnte er die restlichen Minuten friedlich in seinen eigenen vier Wänden genießen. Die Minuten, in denen er einfach so sein konnte wie er nun war, wollte er noch vollends genießen, ehe er sich auf den Weg zur Schule machte, wo er ein Lächeln aufsetzen musste und vorgeben würde, als wäre er ein aufrichtiger und feiner Mann. Denn sas war er nicht. Aufrichtig keineswegs und fein nur im Bett. Doch Elian war darauf bedacht sein Privatleben und Arbeit streng zu trennen, so dass auf der Arbeit es zu keine Komplikationen kommen wird. Würde er es nicht mögen anderen etwas beizubringen und gern mit Schüler zusammen zu arbeiten, würde er wohl kaum in der Schule arbeiten.


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    • Die Straßen schienen so leer so früh am Morgen, nur die paar Schüler die zur Schule mussten. Alex seufzte schwer und ließ die letzten paar Wochen Revue passieren, er hatte einen Schulausflug gemacht und dort jemanden kennen gelernt. Alex dachte immer, er hätte nie Interesse an irgendjemandem doch als seine Freunde mit ein paar Damen die Bar verlassen und Alex nach einer Entschuldigung alleine zurück gelassen hatten, gesellte sich jemand zu ihm, sie redeten und irgendwie war er seltsam offen. Als dieser Typ dann, so betrunken wie er war einfach einen Kuss gestohlen hatte, wurde Alex ganze Welt umgedreht. Er spürte auf einmal so etwas wie Hitze, aber so eine die er noch nicht kannte, die er noch nie zuvor gespürt hatte und sie machte beinah süchtig. Leider war er in seiner Verlegenheit weg gerannt und war danach auf der Suche nach diesem Mann doch als er in der Bar nach gefragt hatte...
      Akex blieb stehen und seufzte, sie kannten den Mann und scheinbar war er ein richtiger Schürzenjäger, also hatte es Alex aufgegeben auch wenn dieses Gefühl nur bei ihm aufgetreten war, Alex musste sich damit abfinden, dass er nie wieder dieses Gefühl bekäme, er lebte schließlich zuvor auch schon damit.
      Schnell sah der schwarzhaarige auf die Uhr und bemerkte, dass er beinah zu spät kam, er beeilte sich und rannte Richtung Schule, erst als er vor der Tür seiner Klasse stand packte er seine Kopfhörer weg, richtete seine Haare und Kleidung und trat in den Klassenraum um sich auf seinen Platz zu setzen.
      Es wäre unwahrscheinlich schlecht gewesen, wenn er direkt am ersten Tag nach den Ferien zu spät käme aber so war er noch vor dem Lehrer da auch wenn der scheinbar ebenfalls beinah zu spät kam.


    • Elian


      Er war rechtzeitig in der Schule angekommen. An sich sehr vorbildlich, hätte er nicht eigentlich zehn Minuten früher ankommen müssen, um die anderen Lehrer zu sehen und sich vorzustellen. Denn davor hatte er keine Zeit gehabt dies zu tun, da er schließlich kurzfristig eingestellt wurde. Sie hatten vor ihm einen anderen Lehrer angenommen, doch aus privaten Gründen konnte er nicht die Arbeit antreten und so wurde Elian kurzerhand angenommen. Ganz zu seiner Freude, doch dies zeigte er nicht offensichtlich, denn sonst sähe man ihn als schadenfroh an. Was er im Endeffekt auch war, doch das musste nicht jeder über ihn wissen.
      also schritt er eilig voran, begrüßte die Lehrer, die noch im Lehrerzimmer anzutreffen war und lief sogleich zu der Klasse, in der er heute unterrichten wird. Zu seinem Glück hatte er zuvor sich die Schule angeschaut, an einem Wochenende, damit ihn keiner stören konnte. Daher irrte er nicht zuerst im Schulgebäude herum, bevor er das Klassenzimmer fand. Bevor er jedoch eintrat richtete er seine Haare zurecht und guckte noch kurz an seiner Jacke. Mit einem Räuspern öffnete er die Tür und der altvertraute Lärm der Schüler drang zu ihm. Mit einem Lächeln betrat er das Zimmer. Aufgrund seiner neuen Ankunft und unbekanntes Gesicht, legte sich die Lautstärke ziemlich schnell und als Elian hinter dem Lehrerpult stand legte er seine Tasche auf den Boden. „Tut mir für die Verspätung leid. Aber ihr verzeiht es mir doch, für meinen ersten Tag, oder?“, zwinkerte er ihnen zu, ehe er sich vor die Tafel stellte. Er ließ seinen Blick über die Schülerschaft fliegen und für einen Moment bildete er sich ein, ein Schüler sei ihm bekannt. „Mein Name ist Cameron, freut mich euch kennen zu lernen. Lass uns eine kleine Vorstellungsrunde machen, damit ich euch ein wenig besser kenne lernen kann.“
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    • Es dauerte bis der Lehrer eintraf und gerade als es klingelte öffnete sich die Tür, alle schienen neugierig darauf wer es war und besonders die Mädchen waren plötzlich ganz unruhig.
      Alex nahm seine Wasserflasche und trank gerade einen Schluck als sich sein Kopf bewegte und sein Blick auf ihren neuen Lehrer fiel, plötzlich spukte er das Wasser was er im Mund hatte auf seinen Tisch aus und schluckte.
      Sofort starrten ihn alle an und er wurde etwas rot, augenblicklich wischte er mit seinem Ärmel über die Platte um sie zu trocknen als der schwarzhaarige bemerkte das sie sich vorstellen sollten.
      Was machte ausgerechnet er hier, er war Lehrer? Woher sollte er das wissen, vor allem warum musste er ausgerechnet an meiner Schule unterrichten?
      Die Gedanken kreisten in seinem Kopf als er nun an der Reihe war sich vor zu stellen, er schluckte schwer und stand wiederwillig auf "mein Name ist Alexander Williams aber meine Freunde nennen mich Alex. Ich bin 19 Jahre und...das war es auch schon" schnell setzte er sich wieder und atmete durch. Sein Name war Cameron, er wusste, dass es der Typ war den er vor kurzem noch gesucht hatte. Am liebsten hätte er sich sofort aus der Klasse verzogen aber das ging schlecht, jetzt began eine unbeschreibliche Hölle für ihn und er hoffte, dass der Lehrer sich nicht an ihn erinnern würde.


    • Elian


      Aufmerksam hörte ich den Schüler zu, die sich vorstellten. Die Jungs ziemlich gelassen und minimal gelangweilt, und die einen oder anderen Mädchen ein wenig schüchtern. Auch wenn Elian sich dadurch etwas arrogant und selbstverliebt anhörte, wusste Elian dass er nicht unbedingt unansehnlich war, sondern im Gegenteil. Er hatte sich oft sagen lassen, dass sein Lächeln den einen oder anderen, wenn er darauf ankommen ließ, um den Verstand bringen konnte. Doch er hatte es immer wieder weggelacht, hörte es jedoch gern. Als der letzte nun endlich aufstand und sich vorstellte, sah ich ihn, wie bei jedem anderen auch, direkt an und Elian wurde das Gefühl nicht los, dass er ihn doch irgendwo gesehen hatte. War er ihm irgendwo begegnet? Hier jedenfalls nicht, da er nicht allzu lange hier lebte und sich daran erinnern könnte, wenn er ihn hier irgendwo gesehen hatte. Vielleicht nur beim Vorbeilaufen? Es lag auf seiner Zunge, doch ihm wollte nicht einfallen woher er ihn kannte. Eigenartig. So versuchte er den Gedanken weiter zu schieben und schnitt nach der Vorstellung von Alexander ein neues Thema an. Ein Raunen ging durch die Reihe, doch die Schüler erwiesen sich als fleißiger, als er erwartet hatte. Also schrieb er wichtige Punkte auf die Tafel und ließ andere Schüler Textpassagen vorlesen, unter ihnen auch Alexander. Schlussendlich gab er die Schüler Aufgaben, die sie dann Zuhause erledigen sollen, sollten sie dies es nicht in der Schule schaffen. Elian war kein Freund von Hausaufgaben vergeben, doch wenn er es als nötig erachtete, würde er dies auch tun. Doch für den ersten Tag wollte er den Schülern nicht zu vieles aufbrummen, um nicht allzu unbeliebt bei denen anzukommen. Während sie arbeiteten, setzte sich Elian auf den Stuhl und ließ seinen Blick entweder über die Schüler gleiten oder aus dem Fenster. „Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr euch gerne an mich wenden“, gab er ihnen Bescheid.
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