Blue moon(Nash/Hase)

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    • Blue moon(Nash/Hase)

      ⚝ ⚝ ⚝ ⚝ Blue moon ⚝ ⚝ ⚝ ⚝

      Auf der ganzen Welt gibt es Werwolfrudel, sie sind auf der ganzen Erde
      verteilt und zu hunderten, fast tausenden, dabei gibt es immer nur einen
      Alpha der sie führt. Er wird als Alpha geboren, er besitzt eine
      Ausstrahlung die einen Werwolf beinah in die Knie zwingt, niemand würde
      sich diesem in den Weg stellen oder nur einen Gedanken daran
      verschwenden ihn heraus zu fordern doch dafür muss der Alpha beweisen,
      dass er dieser Aufgabe gewachsen ist. Ein Alpha braucht genau wie jedes
      andere Mitglied in seinem Clan den von der Mondgöttin vorher bestimmten
      Partner, er macht ihn stark, beruhigt ihn und ist der einzige, der die
      Gefühle seines Partners lesen kann ohne ihn anzusehen.
      Doch in der heutigen Zeit wird es immer schwieriger seinen Partner zu
      finden, vor allem wenn die Frühlingseason anbricht, die Zeit des Jahres
      in der Werwölfe sich paaren und weitere Mitglieder für den Clan zeugen.
      So werden auch die Clans immer kleiner, denn nur mit seinem Partner ist
      es einfach ein Kind zu zeugen, mit einem beliebigen ist es beinah ein
      wunder.
      Damit dies nicht so schnell passiert, werden die Mondrituale abgehalten,
      bei ihnen handelt es sich um so etwas wie eine übersinnliche
      Partnervermittlung. Clans der ganzen Welt werden in das Rudelhaus des
      Hauptclans eingeladen um zusammen zu feiern, zusammen zu speisen und
      unter der Gunst der Mondgöttin ihren Partner zu finden. Schon vorher
      spürt ein Werwolf, wenn er sich in der Nähe seines Partners aufhält doch
      in der Blaumondnacht wird dies noch einmal deutlicher und sie binden
      sich aneinander.
      Es ist beinah unmöglich sich dessen zu entziehen, in der Blaumondnacht
      gewinnt der Wolf die überhand und sucht nach seinem Gegenstück, die
      Mondgöttin führt ihn bis er endlich gefunden hat was er sucht doch
      leider gibt es auch viele die in dieser Nacht leer aus gehen,
      Verzweiflung ist dabei ein treuer Begleiter doch sie bleiben stark,
      hoffen auf das nächste Jahr und sind stetig auf der Suche, versuchen
      schließlich einen Werwolf zu nehmen, der zwar nicht vorher bestimmt ist
      und dennoch gut genug aber es wird niemals das selbe sein, denn jeder
      sehnt sich nach der Wäre dieser einen Person.


      @Nash
      @Weißer Hase

      Die Vorstellung


    • Azriel
      Seine dunklen Haare wehten sachte mit dem Wind, die gefärbten Spitzen tänzelten spielerisch umher und die angenehme Kälte der Nacht beruhigte seine Seele. Die goldorangenen Seelenspiegel des Alphas huschten umher, als würde er einer Gestalt folgen, die er im Walde, welcher das große Anwesen umringte, gesehen hatte. Doch niemand war dort, nur hohe dunkle Bäume, dessen Schatten man spärlich im fahlen Mondlicht ausmachen konnte. Es war eine ruhige Nacht. Der dunkle Sternenband hatte sich über den Himmel gelegt und die Sonne war längst zur Ruhe gekommen. Nun funkelten die Kristalle am Himmel im die Wette, als hielten sie ein Wettbewerb wer am hellsten von allen war. Ein amüsantes Schauspiel, welches Azriel nur zu gern weiter beobachten wollte, doch der Lärm, der durch ihn hervor drang, erinnerte ihn an seine Pflicht. Heute war jeber Tag seinen Partner zu finden und sie alle versammelten sich im riesigen Anwesen, etwas abseits der Zivilisation. Sie hatten hier ihre Ruhe und wurden von niemanden gestört, nicht einmal den Vampiren, die nur zu gern sich in ihre Angelegenheiten mischten. Trotz deren hohen Alter, welches die Werwölfe nicht erreichen konnten, hatten sie es nicht geschafft die Werwölfe vollends zu unterdrücken. Doch dies könnten sie schaffen, wenn weiterhin die Partnerschaft Fehlschlag. Auch wenn sie diese Partnerschaft veranstaltet hatten und es doch zu Erfolg kam, waren dennoch nicht alle Werwölfe aller Welt hier anwesend und so kehrten viele enttäuscht zurück. Unter ihnen auch Azriel, der Alpha der Wolfsrudel dieser Gegend. Es war beinahe eine witzige Angelegenheit, denn man mag meinen, dass der Alpha schnell seinen Partner finden wird, doch bisher hatte Azriel diese Verbindung nicht zu spüren bekommen können. Es enttäuschte und frustrierte ihn. Es gab etliche Tage, an denen er sich ausmalte wie seine Partnerin wohl aussehen mag und wie sie sich trug. Doch das waren sie am Ende nur: Vorstellungen. Auch an diesem Abend hoffte er sein Glück finden zu können.
      Mit einem Seufzen drehte er sich um und lief die Treppen runter, die zu einem abgelegenen Flur führte, der wiederum wieder ins Mittelpunkt des Anwesens führte. Viele Alphas die er kannte, hatten schon ihre zweite Hälfte gefunden und so war Azriel der einzige Alpha hier anwesend. Es war ein beinah berauschenden Gefühl von so vielen der Alpha zu sein. Niemand, der seiner Position im Wolfsrudel konkurrieren könnte.
      Es war beinahe Zeit die Gäste, die sich in der Eingangshalle versammelt zu sein haben, zu begrüßen und den Neulingen zu erklären wie die Nacht aufblaufen wird.
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    • Der Mann sah besorgt aus, seine Augenbrauen zogen sich zusammen "ist das denn wirklich der einzige Weg?" ihre Beine hingen über den Rand ihres Schreibtischs hinaus und zu Boden, ihre Arme waren etwas nach hinten gestützt und ein Lächeln zierte ihre zart rosa Lippen "Wer sollte es sonst machen? Ich kann mich nicht erinnern, dass irgendjemand anderes stark genug für diese Aufgabe ist" der Mann schwieg, scheinbar wusste er, dass Lilith recht hatte.
      Lilith gehörte zum Adelsgeschlecht der Vampire und hatte dementsprechend eine unbändige Kraft, außerdem hatte sie Fähigkeiten die unübertroffen waren und sollte sie es schaffen auch nur einen Alpha in ihre Gewalt zu bringen, dann würde sie zur Königin, die jetzige war eine absolute Plage, so unentschlossen und vorsichtig.
      In einem Schwung sprang sie von ihrem Schreibtisch und ging zur Tür "Ich werde eine Weile weg sein, sorge dafür, dass alles in Ordnung ist wenn ich wieder komme" ihr Berater nickte und machte eine knappe Verbeugung während Lilith den Raum verließ.
      Jeder in ihrem großen Anwesen verbeugte sich vor ihr, sie alle wussten, dass sie das Potential und die Macht besaß die neue Königin zu werden, doch natürlicher Weise gefiel es der Königin selbst nicht, dennoch musste sie zu sehen wie Lilith ihren Plan in die Tat umsetzte.
      Draußen angekommen verwandelte sich Lilith in einen großen Raben, sie flog sofort hoch über der Luft und in das Gebiet der Werwölfe hinein. Hätte sie gekonnt, hätte sie ihre Nase gerümpft doch das ging gerade schlecht, stattdessen überflog sie das Gebiet und spähte ihre Feinde aus.
      Es schien, dass das Fest bereits in vollem Gange war doch das eigentliche Mondritual schien noch nicht angelaufen zu sein, es war wohl gerade am Anfang, denn sie konnte sehen, dass die ersten Wölfe das Anwesen verließen.
      Sie ließ sich auf dem Ast eines Baums nieder und beobachtete von dort aus wie sich die Werwölfe verwandelten, umso besser, so waren sie angreifbar, vor allem wenn sie nicht klar denken konnten.
      Endlich traten auch die verschiedensten Alphas in ihren Blick, die paar die sich verwandelten, schienen noch nicht verpaart zu sein, umso besser.
      Von ihnen suchte sich einen aus und folgte ihm, wieder in Rabengestalt und ein wenig durch den Wald, immer wieder heulte er auf, wartend auf eine Antwort doch bis jetzt kam keine.
      Auf einer Lichtung blieb er schließlich stehen, Lilith entschied diese Chance zu nutzen, denn sie bemerkte wie weit er von den anderen entfernt war.
      Sie verwandelte sich hinter einem Baum in ihre wahre Gestalt und ging sich durch die pinken Haare bevor sie hervor trat "du bist ganz schön weit von deinem Rudel entfernt Alpha, das ist nicht besonders klug" der Mond leuchtete hell auf sie, mit jedem Schritt den Lilith ging musste sie breiter lächeln bis ihre Reiszähne entblößt wurden.
      Es war zu einfach, sie würde ihn mit sich nehmen und so war ihre die Position der Königin bereits sicher, sie freute sich schon darauf die jetzige Königin eigenhändig zu vertreiben.


    • Azriel


      Seine Sinne waren bewölkt und doch so klar zugleich. Als Alpha besaß er einen klareren Verstand wie seine Artgenossen, doch trotz allem war diese Nacht sonderbar und somit unterlag Azriel seinem tierischen Vernunft und Triebe. Doch ein Funken gesunden Verstand schleicht sich im Hintergrund umher. Alles was für ihn zählte, war das Auffinden seiner Partnerin. Eigentlich sollte er längst die Hoffnung verloren haben je eine zu finden, da er bisher noch kein Glück gefunden hatte. Und trotzdem klammerte er sich an die Hoffnung sein Glück zu finden. Daher heulte er auf und machte sich wieder auf den Weg. Es war beinahe die Verzweiflung, die ihn derart nach vorn trieb. Ehe er sich versah, kam er nach einer Weile an einer Lichtung an. Seufzend setzte er sich auf das kühle Gras und ihn mit ihrer Kälte beruhigen wollte. Bisher hatte er niemanden gefunden und wenn die Nacht weiterhin fortschreiten wird, wird auch er dieses Jahr mit leeren Händen zurückkehren müssen. Es frustrierte ihn so sehr, dass er seine Krallen in die Erde vergrub. Doch plötzlich schlich sich eine Gänsehaut über seinen Rücken, die sich weder unangenehm noch ekelerregend anfühlte. Seine Sinne sagten ihm, dass er nicht allein hier war und aus welchem Grund auch immer, sagten sie ihm auch vorsichtig zu sein. Doch gleichzeitig verspürte er ein Gefühl, welches sich sonderbar anfühlte. Azriel konnte sich nicht erklären woher dieser stammte und was dieser zu bedeuten hatte.
      Azriel lag mit seiner Vermutung richtig, denn nicht viel später hörte er eine weibliche Stimme hinter ihm. Ein pinkhaariges Mädchen stand nicht allzu weit von ihm entfernt. So wie er mit ihm sprach sagte ihm, dass sie ihm feindlich gesinnt war. Die roten Augen bestätigten sein Verdacht, dass sie ein Vampir war. Doch obwohl sich die Rassen feindlich gesinnt waren und auf Kriegsfuß befanden, spürte er eigenartigerweise eine Bindung zu ihr. Ihn erfüllte nicht den Verlangen sie zu zerreißen, viel mehr ihr näher zu kommen. Für einen Moment schlich sich der Gedanke, dass sie es war, in den Vordergrund, doch er schüttelte nur den Kopf. Ein absurder Gedanke, denn solch eine Bindung war nicht möglich. Und dennoch zog es ihn zu ihr hin. „Als Alpha kann ich es mir auch erlauben“, knurrte er sie an und trat ihr näher. Sein Inneres horchte auf. Er wusste wie es war einem Vampir entgegen zu stehen und welches Gefühl sein Körper erfasste, wenn er diese sah, doch dies schien bei dem Mädchen nicht der Fall zu sein. „Was macht eine Gör wie dich hier im Wald? Sollten Kinder nicht schon längst im Bett sein?“
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    • Einen Moment blieb Lilith stehen, was war los mit ihm? Anfangs schien er nicht im geringsten verunsichert darüber zu sein, dass ihm ein Vampir gegenüber stand, das würde sich ändern. Sie lächelte etwas und setzte ihren Weg fort, sie erwiederte nichts auf seine Aussage, wenn er glaubte er könnte es sich erlauben, dann würde er sehen wie falsch er damit lag.
      Auf seine Frage verzog sie etwas das Gesicht, glaubte er sie war ein Kind? In Sekunden stand sie hinter dem Wolf und lachte "ich versichere dir, ich bin alles andere als ein Kind! Ich bin älter als du, sogar als deine Eltern und deine Großeltern. Mich gibt es schon seit über 600 Jahren!" sie grinste, spätestens jetzt musste ihm klar werden mit wem er sprach, denn lediglich die adeligen Vampire wurden so alt.
      Sie hob ihre Hand und strich über das Fell an seiner Seite als sie zurück zuckte, da war etwas, wie ein Funke, als hätte sie einen elektrischen Schlag bekommen. Sie mussterte den übergroßen Wolf und plötzlich spürte sie etwas völlig anderes, eine Art Anziehung die ihr beinah die Sprache verschlug "was hast du getan?" zischte sie den Werwolf an und sah auf ihre Hand.
      Sie versuchte das Gefühl zu ignorieren und ließ ihre Nägel wachsen um kurz darauf zu einem Schlag auszuholen doch bevor sie den Wolf erreichen konnte stoppte ihre Hand, was war los? Ihre Muskeln waren angespannt, sie zitterten beinah doch sie lockerten sich nicht, hinderten Lilith daran diesen Wolf zu verletzen. Was zu Teufel war da los? Sie verstand es nicht.
      Ihre Augen glühten vor Wut und sie ließ die Hand sinken, sie nahm schnell Abstand und betrachtete den Wolf "was hast du mit mir gemacht?" einen Schritt nach dem anderen ging sie rückwärts und gewann freie Fläche doch als sie die Lichtung trennte spürte sie ein Stechen in ihrem Herzen, sie griff sich an die Brust und spürte es pulsieren, etwas schrie auf. Sie fiel auf die Knie und fauchte doch es ließ nicht nach, was war bloß los mit ihr? Was hatte dieser Werwolf mit ihr gemacht? Hatte er plötzlich ungeahnte Kräfte die sie nicht kannte? Eines wusste sie, dieser Schmerz breitete sich in ihrem gesamten Körper aus und ließ nicht los, sie wusste nicht was sie dagegen tun konnte, er war zu einnehmend als das sie klar denken konnte.


    • Azriel

      So alt und doch so ein junges Aussehen? So manche Wölfe wären eifersüchtig auf solch ein junges Aussehen. Wenn sie über 600 Jahre alt war, musste es heißen, dass sie Adelsblut in sich trug. Da fragte sich Azriel wieso ein Adelsvampir die Werwölfe höchstpersönlich besuchte, anstatt ihre Gefolgen. Normalerweise wollte Vampire wie sie ihre Hände nicht dreckig machen oder nur ein Finger krumm machen, da es für sie zu lästig war und sie die Werwölfe nicht ernst genug nahmen. Es war eine schöne Abwechslung. Und obwohl er diese Situation mehr ernst nehmen sollte, da ihre Kraft mit seiner konkurrierte und es mit solch ein Wesen nicht zu spaßen war, fühlte er sich ruhig. Und da sie hinter ihm stand, bevor er regieren konnte, fing sein Körper an ihn anzuschreien, dass sie es war. Seine Partnerin. So nah und so fern, und trotzdem wehrte er sich gegen den Instinkt, denn allein die Tatsache, dass sie ein Vampir war, hielt ihn davoe ab diese Tatsache zu ignorieren, dass sie ihm gehört. Es musste ein Fehler sein und obwohl er sich dies sagte, sagte sein Inneres etwas anderes. Es wollte es akzeptieren, als wäre es selbstverständlich und normal.
      Azriel blickte die Vampirin mit seinen orangene Seelenspiegel an und beim Anblick, wie sie ihm nichts antun konnte, bestätigte sein Verdacht. Trotz dem Beweis konnte er es nicht - Nein wollte er nicht - akzeptieren. Werwolf und Vampir. Noch nie hat er von so etwas gehört. Sie waren Erzfeind, zwei komplett verschiedene Wesen und doch scheinen sie füreinander bestimmt zu sein. Es war schwer zu glauben, doch Azriel musste sich an den Gedanken gewöhnen.
      Als sie dann eine gewisse Distanz zwischen ihnen brachte und Azriel sah, wie es um sie geschah, konnte er es nicht mehr ignorieren. Er hatte seine Partnerin gefunden! Auch wenn es ihm ein wenig zuwider qar, dass sie ein Vampir war, am Ende des Tages war diese Verbindung nicht zu ignorieren. Mit seinen großen Pfoten kam er ihn näher und beschnupperte ihr Haar. Es beruhigte ihn und mir einem Mal hatte er über sich Kontrolle. "Ich habe nichts gemacht. Die Mondgöttin hat ihr Zauber gelegt. Ab sofort bist du meins. Meine Partnerin, ob es dir gefällt oder nicht." Was gab etliche Dinge zu klären und herauszufinden, doch diese Tatsache blieb bestehen. Und da er nun endlich sein Glück gefunden hat, hat er nicht vor diese aus seinen Fingernägel gleiten zu lassen. Er würde sie behalten und wenn sie sich dagegen wehrte, würde er sie einsperren müssen. Sicherlich wird Azriel seine Partnerin nicht verlieren, nachdem er sie nun endlich gefunden hat.
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    • Der Schmerz brannte unermesslich, in jede Faser ihres Körpers und erst als sich der Wolf auf sie zu bewegte wurde er weniger.
      Lilith konnte wieder atmen und starrte auf den Boden, unfähig sich zu rühren. Was war bloß passiert? Der Wolf stand vor ihr und beschnupperte sie, sie hob den Kopf und sah in diese stechenden Augen, was bildete er sich bloß ein ihr so nah zu kommen?
      Der Schmerz war weg, sie merkte wie sich ihr Körper entspannte und langsam stand sie wieder auf.
      Sie richtete ihre Kleidung und verschränkte die Arme, kurz darauf kam ein verächtliches Geräusch aus ihrer Kehle "tz, das glaubst du doch selbst nicht, Vampire haben mit Göttern nichts zu tun und wir haben auch nichts mit eurer Paarbindung zu tun. Das ist euer Ding, wir brauchen so etwas nicht" er konnte doch wohl nicht glauben, dass das gerade durch die Paarbindung war die diese Werwölfe hatten.
      Lilith drehte sich um und hob nur die Hand zum winken "Ich werde wieder kommen, aber jetzt gerade kann ich nicht bleiben, also bis dann Welpe!" sofort lief sie in den Wald, sie horchte auf um etwas essbare zu finden, sie brauchte unbedingt Blut, das gerade hatte sie angestrengt und tatsächlich fand sie ein Reh.
      Ihre Augen leuchteten und machten sich bereit zum Angriff, sie hatte schon lange kein Rehblut mehr doch es musste reichen.
      Sie schlich sich an und wollte gerade angreifen als der Schmerz erneut auftrat, sie stockte und das Reh rannte verschreckt davon.
      Ihre Sicht verschwam, sie lehnte sich an den nächsten Baum und schluckte einen unbändigen Kloß runter, war war bloß los mit ihr. Sobald sie sich von diesem Werwolf entfernte, schmerzte ihre Brust.
      Der Blutdurst wurde stärker, das noch vorhandene Blut in ihrem Körper verbrauchte sich um gegen den Schmerz in ihrem Körper an zu kommen, der sich anfühlte als würde er ihren Brustkorb zusammen quetschen.
      Sie bekam kaum Luft und ließ sich nach unten auf den Boden sinken, sie sah in den Himmel und spürte das Blut in ihren Adern brodeln, was nun? Es konnte doch nicht so einfach sein einen Adeligen zur Strecke zu bringen! Sie erinnerte sich daran was der Werwolf gesagt hatte, sie konnte nicht seine Partnerin sein, sie war ein Vampir und er ein verdammter Werwolf! Sie starrte den Mond müde an und lachte "du hast einen seltsamen Sinn für Humor Mondgöttin..." sie konnte sich nicht mehr rühren, ihr Körper war leer, ihr Blut aufgebraucht in so kurzer Zeit und sie musste sich wohl damit ab finden nun an einen Alpha gebunden zu sein auch wenn es in diesem Moment so aussah als müsste sie hier warten und auf die Gnade eines Werwolfs hoffen. Etwas das absolut nicht ihr Geschmack war.


    • Azriel

      Im Normalfall würde er ihr zustimmen, doch es sprachen viel zu viele Indizien dafür, sass es doch möglich war mit einem Vampir verpaart zu werden. Abgesehen davon, dass ihre Rassen sich bis zum Tod nicht ausstehen konnten, die Entdeckung, dass dies möglich ist, öffnete weit mehr Türen als man denken mag. Somit hatten die Werwölfe die Chance sich besser zu vermehren. Azriel glaubte nicht dran, dass er ein Einzelfall war.
      Die Reaktion des Mädchens überrascht ihn nicht und er hielt sie auch nicht zurück. Was würde es ihm bringen sie davon abzuhalten, wenn sie es nicht lernte. Die Beweise sprachen für sich und so würde er hier auf sie warten und selbst spüren, wie elend es ihr ergehen wird, wenn sie zu weit entfernt von ihm befand. Es tat ihm im Herzen weh seinem Partner solch ein Schmerz durchgehen zu lassen, doch so wie er sie einschätzte, würde sie es nur auf diese Art und Weise die Wahrheit akzeptieren.
      Azriel setzte sich hin und wartete und wartete. Bis der Schmerz eintrat. Es fühlte sich so als, als würde man sein Herz in Zwei teilen, als würde ein Teil von ihm fehlen. Trotz dem Schmerz musste Azriel lächeln. Es war beinahe lächerlich, doch es erfüllte sich überlegen und das gefiel ihm. Es amüsierte ihn wie sie vehement gegen die Paarung wehrte und nicht einsehen will, dass sie nun seins war. Auch er hegte ein Groll gegen die andere Rasse, doch die Paarung war wichtiger als sein Groll.
      Azriel tappte langsam vor sich hin, in Richtung die sein Gefühl ihn dirigierte. Er spürte wie er ihr näher kam und schlussendlich sah er sie auch. Ein wenig gegen seinen Willen machte er sich über sie Sorgen. Er spürte ihren Schmerz und wie schlecht es ihr ging. Er kannte nicht die Einzelheiten der Vampire, doch er wusste, dass sie Blut bräuchten. Ob sie welches brauchte. Sie schien nicht in der Verfassung zu sein etwas zu tun. Ob es ihr besser ergehen wird, wenn sie sein Blut trank? Vielleicht brauchte sie dies nicht, aber ein Versuch war es wert. Er kam ihr näher und verwandelte sich in einen Menschen. Nackt, doch das war ihm egal. Er kniete sich vor ihr hin und nahm sie in die Arme. "Wenn du trinken musst, dann trink. Du bist meins, es ist meine Verantwortung um dich zu sorgen." Würde man ihn belauschen, würde man ihn als verrückt halten. Ein Werwolf ließ sich von einem Wolf beißen? Sie tranken meist nur von einem Werwolf um sie leer zu saugen. Sie hatte jedoch im Moment keine bessere Wahl. Entweder sie würde weiterhin leiden oder sie sprang über ihren Schatten und biss ihn.
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    • Der Schmerz hörte nicht auf, Lilith biss die Zähne zusammen und verkrampfte ihren Körper als sie den Kopf in die Richtung drehte aus der der Werwolf kam.
      Also war sie wirklich an ihn gebunden, das konnte nur ein Scherz sein, aus welchem Grund? Der Werwolf verwandelte sich zurück und stand plötzlich nackt vor ihr, eigentlich war ihr Körper leer doch dass wenige Blut was sie noch besaß schoss ein wenig in ihre Wangen während sie spürte, dass er sie berührte.
      Es war wie ein kribbeln, ein Funke der sich auf Ihrer Haut verteilte, er ließ den Schmerz vollends verschwinden und ersetzte ihn durch etwas seltsam angenehmes. Wieder betonte er, dass sie seins war und Lilith verzog den Mund, sie gehörte niemandem und wenn war es anders herum!
      So nah bei ihm fiel ihr Blick auf seinen Hals, sollte sie Werwolfblut trinken? Aber schon ihr Geruch ließ sie würgen, wie würde dann erst das Blut schmecken? Einen Moment zögerte sie doch ihr Hunger war zu groß, ihr Verlangen forderte was ihr zu stand.
      Sie kniete sich ihm gegenüber und spürte ihre Augen, wie sie anfingen zu glühen, sie legte ihre Hände auf seine Schultern und zog ihn dicht an sich heran als sie gegen seinen Hals hauchte "du bist es selber schuld, dass du mir dein Blut angeboten hast!" sie lächelte etwas und leckte sanft über eine Stelle am Hals als sich ihre Reiszähne in die Haut bohrten. Sofort füllte warmes Blut ihren Mund und ihr Körper reagierte darauf, er fühlte sich belebt, eine Woge überkam sie die sie nicht zuordnen konnte, sie fühlte sich an wie Zuneigung nur noch fiel stärker, einnehmender und ließ sie nicht mehr richtig denken.
      Noch ein paar Sekunden genoss sie das frische Blut als sie schließlich von ihm ab ließ, sie leckte über die Stelle die sich bereits jetzt zu schließen schien und sah nun in sein Gesicht.
      Ihr Gesicht war aufgeheizt und fühlte sich so warm an wie ihr Körper, eine eigenartige Wärme denn normalerweise war ihr Körper stets kühl, wie der tot selbst, jetzt aber fühlte sie sich beinah lebendig.
      Langsam stand sie auf und richtete sich, darauf bedacht ihn nicht direkt an zu sehen, verschränkte die Arme und fragte schließlich etwas heiser "also...was jetzt? Da ich ja nicht einfach verschwinden kann und ich bezweifle, dass weder ich noch du so einfach in das feindliche Lager gehen können" würde sie zurück kommen mit einem Alpha im Gepäck, wäre das mehr als Aufsehenerregend wobei sie vielleicht sagen könnte, dass sie ihn gefangen hatte und doch noch Königin werden konnte, würde sie allerdings mit ihm gehen würde sie sicherlich von Werwölfen zerfleischt werden und das passte ihr herzlich wenig.


    • Azriel


      Azriel ließ es über sich ergehen. Es erschauderte ihn, als sie die Haut am Hals leckte. Jedoch war dies ein angenehmes Schauern und er zog die Luft scharf ein, als er die Zähne zu spüren bekam. Er hatte sich immer gewundert, wie solch ein Biss sich anfühlte und er musste zugeben, dass es sich so anfühlte, wie er es sich vorgestellt hatte. Anfangs war es ein kleiner Schmerz, doch nach einer Weile erfüllte ihn ein beruhigendes und doch berauschendes Gefühl, welches er nicht so ganz beschreiben konnte. Doch es fühlte sich sonderbar und wohl an, weswegen er sich nicht gegen den Biss wehrte, wissend dass es nicht selbstverständlich war, dass ein Werwolf sich freiwillig beißen ließ. Im Stillen ließ er sie also sein Blut trinken, während sein Blick umher huschte, damit er sich sichergehen konnte, dass keiner in der Nähe war. Er musste sich Gedanken machen wie es weitergehen sollte. Abgesehen davon, dass er sein Lebensziel erreicht hatte, war ihre Rasse ein Problem. Er bezweifelte, dass kein Gegenwind kommen wird. Auch sie schien sich darüber Gedanken zu machen, denn nachdem sie fertig getrunken hatte, sprach sie genau das an, woran er zuvor gedacht hatte. Überlegend blickte er Richtung Himmel. Auch wenn er sich nach ihrer Nähe sehnte und sich in dem sinnlichen Gefühl verlieren wollte, hielt er sich trotzdem zurück, da sie einerseits ein Vampir war und es ihm immer noch etwas eigenartig vorkam, andererseits weil es wirklich eine gute Frag war was sie als Nächstes tun sollten. „Es wäre wohl sicherer, wenn du zu uns kommst, da sie einem Alpha nicht entgegentreten können. Oder eher gesagt es niemand im Wolfsrudel gibt der stärker als ich bin, solange du bei mir bleibst“, schlug er ihr vor. In deren Welt gab es nicht so etwas wie eine Rangordnung, die sie strikt befolgen. Womöglich zu einem gewissen Grad, doch er vermutete, dass es bei ihnen nicht so sehr im Wesen verankert war als bei den Werwölfen.
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    • Er schlug vor, in die Höhle der Werwölfe zu gehen, wie sie es vermutet hatte aber auf kurz oder lang musste sie zurück zu ihrem Anwesen doch das erst, wenn sie sich sicher war, dass dieser Alpha kooperieren würde, sie würde Königin werden, ihr Plan hatte sich nicht geändert und jetzt sollte es ihr sogar noch leichter fallen.
      Wieder zurück in der Realität sah sie den Werwolf an der noch immer nackt vor ihr stand und nickte widerwillig "Ich glaube allerdings nicht, dass dein Gefolge begeistert von deiner Gefährtin sein wird!" ein bisschen wusste sie über die Paarbindung von Werwölfen, zum Beispiel dass Werwölfe ihren Partner immer beschützen oder dass sie ihm immer nah sein wollten, auch dass das Männchen seine Gefährtin durch einen Biss markierte und sie sich verbinden mussten, was noch sehr interessant werden würde, denn Lilith hatte nicht vor diesen reudigen Wolf an ihre nackte, reine Haut zu lassen.
      Jetzt aber gab es erst einmal nur das Problem sich überhaupt mit der Situation zu arrangieren und schon das schien eine überaus schwierige Aufgabe zu werden.
      Sie konnte immer noch nicht fassen, jetzt an einen Werwolf gebunden zu sein, Vampire und Werwölfe hassten sich, wie konnte er nur so gelassen bleiben?


    • Azriel

      Sie hatte recht. Auch wenn er der Alpha war, bedeutete es nicht, dass sie alles hinnehmen werden was er tat. Im schlimmsten Fall würde man um seine Alpha Position kämpfen. Zwar glaubt er nicht daran, dass sie hinterhältig sein werden und sie ihn alle gleichzeitig vertrieben, aber er musste auf alles vorbereitet sein. Er konnte nicht für die Bleibe im Anwesen garantieren, jedoch für ihre Sicherheit. Also verwandelte er sich zurück und trat ihr näher. Mit einer Kopfbedeckung nach hinten, gab er ihr zu verstehen, dass sie auf ihn steigen sollte. Es wäre besser, wenn sie zusammen dort aufgauchten anstatt getrennt da die anderen sie wohl als Eindringling ansehen werden und nicht als seine Partnerin. Letzeres würden sie so oder so nicht tun, doch auf diese Weise konnte er für ihre Sicherheit sorgen. Während er noch darauf wartete, dass sie sich auf ihn gemütlich machte, fiel ihm ein, dass er nicht einmal den Namen seiner Partnerin wusste. "Wie ist dein Name Gefährtin?", fragte er sie dann. Als wirkliches Paar fühlte es sich nicht an, dafür gab es viel zu viele Komplikationen also dass er sich in dem Gefühl verlieren könnte.
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    • Er schien nachzudenken, abzuwägen was sicher wäre und das erste Mal hatte Lilith das Gefühl, dass jemand Interesse an Ihrer Sicherheit hatte.
      Mit staunen beobachtete Sie wie sich der Mann ihr gegenüber wieder in einen übermächtigen Wolf verwandelte.
      Sein Fell wuchs und sie konnte noch immer nicht fassen, dass sie ab sofort an einen Werwolf gebunden wurde. Sie wäre das Gespött in der Welt der Nacht aber sie musste jetzt gerade an etwas anderes denken, daran, dass sie sich vor den kommenden Gefahren in acht nehmen musste, sie könnte sich verteidigen aber mit mehreren Werwölfen und möglichen Alphas konnte sie es dennoch nicht gleichzeitig aufnehmen.
      Der Wolf bedeutete ihr sich auf ihn zu setzen, Lilith hob die Hände "nein, ich kann selbst gehen, danke, ich bin schneller wenn ich alleine laufe!" niemals würde sie sich auf diese Welpen setzen!
      Sie wollte gerade an ihm vorbei gehen als er ihr den Weg versperrte und gefährlich knurrte.
      Die pinkhaarige seufzte genervt" ihr Wölfe nehmt das mit dem beschützen echt ernst, was?" Sie machte einen eleganten Sprung den kein Mensch vollbringen konnte und landete sanft auf dem Rücken des Wolfes. Sie musste zu geben, sein bräunliches Fell, dass an manchen Stellen dunkel, beinah schwarz war, war unglaublich weich, warm und kitzelte an Liliths Hand.
      Der Wolf riss sie mit seiner knurrenden Stimme aus den Gedanken "Mein Name ist Lilith, merk ihn dir, denn er ist weit bekannt und wird es sicherlich noch mehr, wenn ich zurück bin!" Sie grinste vielsagend und sah in das Gesicht des Wolfes "wie ist dein Name, Welpe?" fragte sie schließlich und das Lächeln schwand wieder als sie ihre Hüfte auf dem Rücken des großen Tieres vor und zurück bewegte um Stabilität zu finden.
      Sie musste sich wohl oder übel fest halten also griff sie ebenfalls in sein Fell, kaum zu glauben, sie saß auf einem Werwolf.


    • Azriel


      Zu seinem Glück machte sie keinen weiteren Aufstand und entschloss sich auf ihn zu reiten. Womöglich wäre sie schneller als ich dort, doch sie würde viel mehr der Gefahr ausgesetzt sein, als wenn er sie begleitete. Azriel wusste momentan immer noch nicht wie er alles später alles regeln sollte, denn eine kleine Revolte und Unstimmigkeiten wird es sicherlich geben. Er mag Alpha sein, doch gegen ein ganzes Rudel konnte er nichts anstellen und auch wenn das Mädchen seine Gefährtin war, wollte er seine eigene Kameraden nicht schaden. Dafür lagen sie ihm zu viel am Herzen, auch wenn man es von ihm nicht denken mag.
      Azriel nickte verstehend, als sie sich vorstellte. Er konnte aus ihren Worten hören, dass sie arrogant und etwas überheblich war. Etwas, was ihm nur bekannt vorkam, woran er sich jedoch nicht stören ließ. Solange sie ihm folgen würde und nach seinen Worten handelte, würden sie keine Probleme haben, wobei er vermutete, dass es zu so etwas später führen wird. Dennoch war er seine Partnerin, die er nicht ignorieren oder verlassen konnte. „Azriel“, beantwortete er ihre Frage, ignorierte gekonnt die Bemerkung ihrerseits. Er hatte andere Dinge, um die er sich Gedanken musste, denn mit jedem Schritt kam er dem Anwesen näher und die Gefahr, die auf sie beide lauerte. Azriel huschte um die Bäume herum und genoss die kühle Luft die durch sein Fell streifte. Dieser war warm genug jemanden zu wärmen, sollte dieser sich kalt fühlen, doch aufgrund ihres Vampirwesens würde sie womöglich die Temperaturen kaum unterscheiden können.
      Nach einer Weile kamen beide am Anwesen ein, denn der Wald hörte auf und er trat auf eine große Grasfläche vor dem Anwesen. Nicht alle waren anwesend, doch sie hatten anscheinend Lillith längst gerochen, denn einige standen angriffsbereit vor ihnen und sie hatten ihre Zähne gefletscht. Dass Azriel sie trug überrascht alles und für einen Moment herrschte Stille. Sie schienen nicht zu wissen, wie sie mit der Situation umgehen sollte. Doch anscheinend traute sich einer das Wort zu erheben. „Was soll das?“ Der Ton war aggressiv, was Azriel nicht guthieß. Auch er fletschte seine Zähne. „Pass auf dein Ton auf“, forderte Azriel ihn, worauf der angesprochene Wolf einen Schritt nach hinten tat, doch den Blick von Lillith nicht abwendete. „Ihr wird kein Schaden zugefügt, sonst sehe ich das als eine Kampfankündigung an. Diese Vampirin ist meine Gefährtin.“ Sobald er den letzten Satz ausgesprochen hatte, brach die Hölle aus.
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    • Schneller als erwartet rannte der große Wolf gekonnt um die Bäume herum, Lilith spürte eine eigenartige Freiheit und war sich sicher, dass dies nicht ihr eigenes Gefühl war, trotzdem ließ sie es einfach zu.
      Von weitem erblickte sie das Rudelhaus und auch schon die ersten Werwölfe die aus dem Haus gelaufen kamen.
      Sie stoppten davor und Lilith stieg von ihrem neuen Gefährten ab. Wie erwartet schienen alle die, die draußen standen nicht begeistert zu sein über die frohe Kunde "dieser Blutsaugende Untote soll unsere Luna werden?" knurrte einer der Männer und Lilith verschränkt die Arme.
      Ihren Gefährten durfte sie nicht angreifen aber das hieß nicht, dass sie sein Rudel nicht in Stücke reißen durfte und gerade jetzt hatte sie ein großes Verlangen danach.
      Nun grinste Lilith gefährlich und sah einmal durch die Reihe als sie das Wort erhob "Ihr solltet euch besser daran gewöhnen, denn schon bald werde ich die neue Königin und es kommt euch zugute, solltet ihr das Wohlwollen der Vampirkönigin haben, denn so wird euch nicht ein Vampir angreifen aber solltet ihr euch dagegen streuben..." ihr Augen leuchteten rot "kann ich sehr ungehalten werden und ich darf zwar keinen Finger an meinen Gefährten legen, allerdings an euch und wenn es sein muss, werde ich das auch. Es gibt viele Vampire die sich über das Blut eines Werwolfs freuen".
      Damit war Stille, sie schienen etwas eingeschüchtert und wieder musste Lilith lächeln, ihre Augen wurden wieder normal und sie ging selbstbewusst an den Werwölfen vorbei in das Haus um sich an zu sehen, womit sie nun leben musste und wie erwartet war es nichts besonderes, es sah aus wie ein typisches Anwesen das sie auch von einem Menschen vermuten würde.


    • Azriel


      Lilliths Ankündigung schien bei allen angekommen zu sein, denn für einen Moment herrschte Stille, während sie sich ins Innere des Anwesen machte. Das, was sie gesagt hatte, beunruhigte Azriel zu einem gewissen Maße. Sie mag zwar ihn selbst nicht angreifen können, doch wie sie gesagt hatte, traf dies nicht auf andere Werwölfe zu. Sollte nun einer sie verärgern, könnte dies für denjenigen Werwolf schlecht aussehen. Als Alpha war dies keine Situation, die er gern beobachten wollte. Es war nunmal seine Aufgabe sein Rudel zu beschützen, egal vor weg, und in diesem Fall wohl auch vor seiner Gefährtin. Das würde weitere Schwierigkeiten mit sich bringen. Abermals stellte er sich die Frage, wieso die Mondgöttin ihm dies angetan und was sie sich dabei gedacht hatte.
      Erst nachdem man die Vampirin nicht mehr sehen konnte, richteten sich alle Augenpaare auf ihn. „Auch wenn du ein Alpha bist… Wie kannst du es wagen.“ Azriel konnte sich durchaus vorstellen, was durch deren Kopf ging. Und auch wenn er es verstehen und nachvollziehen konnte, war er niemand, der der Mondgöttin entgegenstehen konnte. „Dies ist nicht meine eigene Wahl, sondern die der Mondgöttin. Wie auch ihr, hege ich keine positive Gefühle der anderen Rasse. Doch wer wagte es sich, gegen die Mondgöttin zu stellen?“, fragte er die Wölfe laut. Keiner sagte etwas, denn sie alle wussten, dass es nicht möglich war, zumal keiner den Mut hatte dies zu tun. „Sie hat euch eure Sicherheit versprochen. Trotz allem werde ich meine Aufgabe als Alpha nachgehen, daran hat sich nichts geändert. Nun akzeptiert es“, forderte er die anderen auf. Als keiner widersprach, nickte er zufrieden und lief selbst ins Anwesen rein. Auch wenn die Situation nicht goldgefärbt war, musste er zugeben, dass es ihm weiterhin gefällt, wie keiner ihm widersprach. Diskussionen brachten ihn nur Kopfschmerzen und es gefiel ihm schlichtweg nicht, dass man ihm nicht gehorchte. Viel zu lange war er sich der Position eines Alphas gewöhnt, als dass er sich mit einer Beta Position zufrieden geben könnte. Aus diesem Grund war Azriel jemand, der hart trainierte und arbeitete, damit keiner auf die Idee kam ihn für seine Position herauszufordern.
      Drinnen angekommen, gesellte er sich zu Lillith. „Ich werde dir einen Rundgang geben, damit du weißt wo sich was befindet“, informierte er sie und setzte seinen Weg fort, ohne auf ihre Antwort zu warten. Sicherlich würd er nicht ihr Babysitter spielen und ihr alles zehn Mal zeigen.
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    • Dieses Haus war ihrer nicht wert, das hier war winzig im Gegensatz zu ihrem eigenen Anwesen und lange würde sie es nicht aushalten.
      Ihr neuer Gefährte folgte ihr schon bald und wollte ihr alles zeigen, schön, dann wüsste sie wo alles wäre.
      Während sie durch die Flure liefen dachte Lilith nach "vielleicht sollte ich dir etwas über Vampire erzählen, schließlich bin ich jetzt an dich gebunden" wieder verstummte sie kurz und setzte erneut an "Wir Vampire trinken Blut um uns zu stärken und um unseren Hunger zu stillen aber wir brauchen es auch wenn wir der Sonne ausgesetzt sind sonst bekommen wir sowas wie einen extremen Sonnenbrand der uns in Sekunden verbrennt. Bekommen wir kein Blut und gehen nicht in die Sonne verfallen wir nur in eine Art starre, als wären wir tot doch bevor es dazu kommt verfällt ein Vampir in einen Rausch und greift alles an was er finden kann um an Blut zu kommen, sogar Vampire" Liliths Augen wanderten an den Wänden entlang, viele Gemälde und alles war warm und einladend gestaltet.
      Ein paar Kinder kamen Ihnen entgegen und rempelten Lilith an, sie sahen auf und plötzlich schienen sie verängstigt.
      Sie rannte davon und einen Moment sah Lilith Ihnen nach, beinah nachdenklich und ein wenig bedrückt doch so schnell wie dieser Moment gekommen war, so schnell war er wieder gegangen und Lilith war erneut kühl als sie weiter ging "Achja, eine weitere Info, Vampire können nicht einfach Kinder zeugen. Sie brauchen eine Menge Blut einer Jungfrau um dazu fähig zu sein und dann wirkt es auch nicht sehr lange, das heißt wenn es nicht geschafft wurde ein Kind zu zeugen müssen beide Vampire erneut eine Menge Blut zu sich nehmen" wie es allerdings mit einem Werwolf wäre wusste Lilith nicht, denn er war kein Vampir und damit durchaus lebendig.
      Kurz stockte Lilith und ihr wurde warm, was zum Teufel war das für ein Gedanke?! Als ob sie jemals ein Kind bekommen wollte und erst recht nicht mit einem Werwolf!


    • Azriel

      Es war sicherlich keine schlechte Idee mehr über die Wesen seines Gefährtin besser zu kennen, denn so konnte er sie besser einschätzen und wissen worauf er sich einstellen sollte. Das, was er über sie kannte, waren ziemlich oberflächliche Informationen gewesen, mit denen er etwas anstellen konnte, da er sie grob einschätzen konnte, jedoch kein Wissen besaß, welches er in brenzligen Situationen anwenden könnten. Während er sie in bestimmte Richtungen bewegte, hörte er ihr aufmerksam zu. Was Azriel überraschte, war die Tatsache, dass die Vampire Ihresgleichen angriffen, wenn sie nicht genug Blut zu sich nahmen und aushungerten. Dass sie gegenüber der Sonne empfindlich waren, war ihm nicht unbekannt.
      Das Thema wurde auf einen anderen Bereich gelenkt, als Kinder das Mädchen anstießen und sie verängstigt wegrannten. Kinder. Eine Information, von der er nichts wusste. Wieso auch, wenn es ihn nie sonderlich interessierte wie sie Kinder bekommen. Sie brauchten also eine Menge Blut von einer Jungfrau. Eine eigenartige Voraussetzung für das Kindermachen. Bei den Werwölfen war das deutlich einfacher. Ganz nach dem menschlichen Sitten. Da fragte er sich, wie es wohl aussehen würde, wenn es zwischen einem Vampir und Werwolf passieren würde. Ernsthaft dachte er darüber nach. Eine sehr interessante Frage gewesen, die er sich nur stellte, weil seine Gefährtin ein Vampir war. Keineswegs hatte er vor in der nahen Zukunft Kinder zu bekommen, denn auf ihnen warteten schon genug Gefahren, doch es war nicht etwas, was er nicht erreichen wollte. Ein Blick zur Seite sagte ihm, dass ihr wohl auch der Gedanke in den Kopf gestiegen war, denn sie machte einen eigenartigen Gesichtsausdruck. Ein leichtes Grinsen umspielte seine Lippen. Nun, bis dahin würde noch viel Zeit vergehen und bis dahin würde sie ihm unterwürfig sein.
      „Und oben sind sämtliche Zimmer und darüber mein Zimmer und eine Bibliothek“, stieg er die Treppen hoch und stieg nach oben. „Wer weiß, vielleicht sieht man ganz oben kleine Kinder herumlaufen“, scherzte er und wies auf das Thema Kinder zu.
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    • Lilith van Drago

      Neugierig betrachtete Lilith die Wände, sie vermutete das die meisten Gestalten auf den Gemälden ehemalige Alphas waren die ihren Posten an ein jüngeres Model abgaben. Ihr neuer Gefährte erklärte ihr den Aufbau des Gebäudes und nur nebenher hörte sie zu, Sie dachte darüber nach wie lange Sie wohl hier bleiben musste, nun all zu lange wollte sie nicht hier bleiben, sie musste auch bald zurück, sonst würde man nach ihr suchen.
      Lilith folgte dem Werwolf die Treppe hoch und sah auf seinen Rücken während sie seine weiteren Worte hörte, er wollte sie ärgern, er schien keinen Respekt vor einem Vampir zu haben, also sollte er ihn bekommen.
      Die pinkhaarige Dame lächelte gefährlich und sah zu ihm hoch "wer weiß, vielleicht werde ich irgendwann neugierig genug das Blut eines Werwolfwelpen zu probieren" Sie würde ihm klar machen, dass er mit seinem Alpha-Status nicht weit bei ihr kam, viel mehr sollte er verstehen, dass sie eine Adelige war, eine Reinblüterin die ihm in nichts nach stand. Sie sah in seine Augen und lief die Treppe an ihm vorbei, noch immer ein Lächeln im Gesicht "ich hoffe dir ist bewusst, dass ich nicht hier bleiben kann, denn ich benötige regelmäßig Blut und ich habe einiges zu regeln, außerdem ist es mir hier definitiv zu hell und sofern du mir nicht regelmäßig dein Blut geben willst werde ich irgendwann zurück nach hause müssen".
      Noch immer verstand Lilith nicht, wie das ganze funktionieren sollte, sie kamen aus zwei verschiedenen Welten, was hatte sich diese Mondgöttin nur gedacht?


    • Azriel

      Er musste leicht grinsen, denn er konnte sich nur zu gut vorstellen was durch ihren Kopf ging. „Wenn du ein Angriff von all den Werwölfen hier riskieren willst, nur zu“, meinte er belustigt. Wenn alle Werwölfe hier sich in den Kopf gesetzt hatten sie anzugreifen, dann konnte er nicht viel ausrichten. Er mag die Werwölfe zu einem gewissen Grad kontrollieren können und die Alpha Karte Zucken, doch es gab Grenzen, die von anderen nicht zu überschreiten sind, da selbst er keine Macht im Geschehen ausüben konnte. Doch er wusste, dass er trotz allem zu seiner Gefährtin stehen würde, komme was wolle.
      Als sie an ihm vorbei lief und ihm ein Lächeln zuwarf, was nicht von Liebe gefüllt war, musste er abermals schmunzeln. „Du bleibst hier, solange es nötig ist. Wir beide haben da keine große Wahl, wenn wir unser Leben nicht riskieren wollen. Da du mein Gefährtin bist, ist es das mindeste dir mein Blut zu geben“, warf er ihr hinterher, denn ganz wollte er ihr nicht die Oberhand geben. Viel mehr behielt er sie selbst, wusste aber dass sein Gegenstück ebenso war und zu stolz war ihm nur zu folgen. Es wird sicherlich ganz amüsant werden, doch am Ende des Tages musste ihr bewusst gemacht werden, dass er hier am längeren Hebel saß.
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