Warrior of Hearts [Maski & Sirath]

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    • Warrior of Hearts [Maski & Sirath]


      {Symbolbild}

      Vorgeschichte.:

      Als „kleiner“ Bruder des großen Luzifers hat Michael es wahrlich nicht leicht. Hinter seinem Rücken laufen die Gerüchte, keiner scheint ihm zu trauen. Bis auf Raphael. Blöd nur, dass Michael den anderen Erzengel nicht ausstehen kann… Michael bewundert seinen Bruder, ist jedoch auch eifersüchtig auf ihn. Michael selbst misstraut sich selbst, ist wütend auf alle, die mit sich selbst im Reinen sind. Um aus Luzifers Schatten zu treten, fasst Michael einen Entschluss; Er will Krieger werden. Nicht leicht, denn er ist nicht der Größte. Doch Michael ist fest entschlossen, sein Schicksal selbst in die Hände zu nehmen. Und so macht er sich auf den Weg zum Lager der Krieger. Diese haben einen miserablen Ruf, sie sind nicht gerne gesehen. Dennoch ist Michael dies egal, denn er ist ohnehin ein kleiner Raufbold.
      Im Lager wird er verspottet, jedoch nicht lange, denn Berjael- der Anführer der himmlischen Heerscharen- nimmt ihn auf. Warum? Nun, das weiß er selbst noch nicht so genau.


      Die Jahre vergehen, aus dem Kleinen Michael ist ein guter Krieger geworden. Er hat sich durchgekämpft, hat sich zu einem unersetzbaren Teil der Armee durchgeboxt. Nun ist er langsam erwachsen und in ihm erwachen Gefühle. Als er zum ersten Mal seit Jahren Raphael sieht, fühlt er tatsächlich etwas… Und dann ist da noch Berjael, der Interesse an dem Feuerengel zeigt.


      Während Michael hin- und hergerissen ist, taucht auch noch Luzifer auf, der plötzlich eine Armee aufstellt. Michael ist wütend, denn sollte Luzifer- der inzwischen zum Morgenstern erhoben wurde- die Macht über die Armee erhalten, würde er völlig legal über Michael herrschen, und das will dieser absolut nicht. Noch dazu treten feindliche Engel- mit Flügel, so schwarz wie die tiefste Dunkelheit- auf und greifen offen die Engel an. Als auch noch Berjael im Kampf stirbt, ist klar; es droht ein Krieg. Nun müssen die Krieger den Himmel beschützen.

      Ist da überhaupt noch Platz für Gefühle? Raphael hat nicht mehr die Kraft, sich von Michael fern zu halten und Michael? Was empfindet er wirklich?


      Doch noch bevor sich Michael über seine Gefühle klar werden kann, passiert das Unfassbare; Luzifer fällt. Nun gibt es nur noch eines für Michael; Rache für diesen Verrat. Kann Raphael sein Herz dennoch gewinnen?

      Roleplayer.:

      @Maskenraich = Raphael, Berjael, Luzifer
      @Sirath = Michael, Ramiel, ''Herr''

      [Vorstellung]
      ,,Who needs a social life, when I have the voices in my head.'' ~ Ticci Toby


    • Michael

      „Verdammt!“ Mit diesem Fluch stieß der junge Erzengel die Faust gegen die nächstbeste Wand. Er hatte es so satt.
      Wie oft hatte er die Beleidigungen der anderen Engel nun schon ertragen müssen? Wie oft hatten sie ihn verspottet? Und wie oft hatten sie deswegen Schläge von ihm kassiert? Zugegeben, sein Verhalten war nicht sehr positiv zu bewerten, doch konnte man es ihm verübeln? Die Stimme eines Engels- groß und recht schlank- hallte in seinem Kopf;

      „Dämonenkind!“

      Nur wegen seinen Augen. Diese verfluchte Farbe passte einfach nicht in den Himmel. Sie waren nicht für einen Engel geeignet. Frustriert schloss Michael sie; diese Augen, die nun- das wusste er, er brauchte keinen Spiegel- gold-gelb leuchteten. Warum konnte er nicht sein wie Luzifer?
      Auch, wenn Luzifer nur fünf Minuten älter war, war er bereits größer als der jüngere. Michael fühlte, wie Eifersucht in ihm aufkam.
      Er atmete tief durch. Sein Selbstwertgefühl befand sich am Tiefpunkt. Konnte man es ihm verübeln? Nach allem, was er hörte, die ganzen Gerüchte um ihn, war dies kein Wunder.
      Sie alle misstrauten ihm, sahen in ihm nur einen potenziellen Feind. Keiner von ihnen- zumindest keiner, den er kannte- würde zu ihm halten. Was also konnte er tun? Was sollte er mit seinem Leben anstellen? Nun, es gäbe da etwas…da er sich gerne prügelte, wäre die Armee doch eine gute Wahl. Michael zögerte, biss sich auf die Unterlippe. Von nichts kam nichts. Ohne weiter nach zu denken, breitete der Erzengel seine Flügel aus und stieß sich vom Boden ab. Seine Schwingen trugen ihn schnell in die Lüfte und führten ihn zielsicher in eine Richtung- die Richtung, in der das Lager der Krieger lag.
      Während des Fluges schossen seine Gedanken unerwarteter Weise zu Raphael. Ja, zugegeben, der angehende Heiler schien nichts gegen ihn zu haben, doch Michael wurde einfach nicht schlau aus ihm. Er war irgendwie…komisch. Schnell riss er sich aus seinen Gedanken.

      Als Michael landete, war dort nichts weiter als ein Gebäude, welches zweckmäßiger nicht sein konnte. Schiefe Fenster ohne Glas, abgetretene, flache Stufen und ein Dach, welches unter der eigenen Last einzustürzen drohte. Also nichts, was auf ein Wohlbefinden hindeutete. Schritte ließen Michael herumwirbeln.

      Ein junger Krieger stand hinter ihm, das Schwert hinter dem Rücken fixiert. Er verschränkte die Arme vor der Brust. „Was machst du hier, Kleiner?“ KLEINER? Michael knurrte, spürte, wie ihm heiß wurde. Nein, er durfte der Macht nicht nachgeben. Er atmete tief durch, es gelang ihm, sich zu entspannen. „Ich will zu Berjael!“ sagte er bestimmt. Diesen Ton hatte er sich von Luzifer abgeschaut. Und der bekam alles, was er wollte.

      Der Krieger hob eine Augenbraue. Er zuckte mit den Schultern. „Ich hoffe du weißt, was du tust.“ Mit diesen Worten traten sie ins Innere des Gebäudes.
    • Berjael.:

      Berjael saß in seinem Bereich und erledigte so einige Papierstöße, die sein Meister, auch genannt als ''Herr'' ihm aufgegeben hatte. Der Papierkram war nicht nur auf der Erde ein großes Thema sondern auch ganz weit oben im Himmel, es brachte ihn echt zum Seufzen, eigentlich sollte er um dieser Zeit mit den anderen Erzengelkrieger etwas üben, denn man sollte immer in fitter Form sein, falls ein plötzlicher Krieg ausbricht. ,,Ich muss es echt heute alles fertig kriegen, gut, dass ich eigentlich recht gut im schnellem Lesen und Schreiben bin.'' meinte er zu sich selbst und las sich weitere Papiere durch und schwan g dabei auch immer wieder mal die Stifte.

      Nach einigen Minuten war er auch endlich fertig, genau genommen saß er an den Papierkram zwei Stunden, manchmal dachte er sich, warum der Herr es nicht selbst machen konnte, aber Berjael würde sich nie trauen, es dem heiligen Herr ins Gesicht zu sagen, also befolgte er die Aufträge ohne irgendwelches Wiedersetzen, sofort hob er die ausgearbeiteten Papiere hoch und schleppte sie zu seinem Meister, welcher sich bedankte und Berjael gehen ließ. Als Berjael wieder an seinem Platz war, richtete er sich her und wollte gerade rausgehen, doch er erblickte einen Krieger mit dem kleinen Michael, ja klein, er war für ein Alter schon ziemlich klein geraten, aber bestimmt wird er auch wachsen, genauso wie Luzifer, der hat schon eine ziemlich prächtige Größe, schon überdurchschnittlich gefühlt, aber das wusste Berjael nicht genau, ,,Oh guten Tag, Ajax! Wen hast du denn da mitgebracht? Michael, was brauchst du denn?'' meinte der Hochgewachsene nun zum Rothaarigen, dabei verbeugte er sich kurz und richtete sich wieder auf.
      ,,Who needs a social life, when I have the voices in my head.'' ~ Ticci Toby


    • Michael

      Er rechnete nicht mit einer Verbeugung, dementsprechend verwirrt war er auch. Er erwiderte diese respektvolle Geste und neigte den Kopf. „Ich will der Armee beitreten- als Soldat.“ Hinter ihm lachte es verächtlich. Er hatte den Krieger nicht bemerkt- so gut, dass er Engel spürte, war er noch nicht-, der hinter ihm stand; Soweit er sich erinnerte, war der Name des Kriegers Ramiel. Feindselig funkelte Michael ihn an. „Was?“ zischte er. „Legst du es auf einen Kampf an?“ –„Ich bitte dich;“ lachte Ramiel. „Ich lasse mich doch nicht von einem KIND einschüchtern.“ In Michaels Kehle wuchs ein Knurren an, seine ganzen Muskeln spannten sich, er wollte sich auf den Krieger stürzen, dann wandte er sich ruckartig wieder Berjael zu und ignorierte Ramiel. Eigentlich konnte Berjael gar nicht „Nein!“ sagen, oder? Michael war immerhin ein Erzengel.

      Ramiel

      Dieser Zwerg wollte ein Krieger werden? Oh; was würde Luzifer nur dazu sagen? Bestimmt wäre er nicht begeistert, wenn er erfuhr, dass sein „kleiner“ Bruder der Armee beitreten wollen würde. Doch dieser Blick Michaels…er war voller Verbitterung, Trauer und Wut. Wut wohl auf sich selbst. Ramiel hatte gehört, dass Michael mit sich selbst nicht wirklich im Reinen war. Er hasste jeden, der sich selbst unter Kontrolle hatte, wohl auch deswegen, weil er selbst Angst vor seinen Kräften hatte. Ja, es gab das Gerücht, dass Michael nicht mal wagte, Feuer zu beschwören. Eigentlich schade, denn wenn er Feuer beherrschen könnte, wäre dies ein Pluspunkt. So hingegen…nun, auf dem Schlachtfeld wäre Michael wohl Kanonenfutter. Doch die Entscheidung, ob er beitreten durfte, oblag Berjael.
    • Berjael.:

      ,,He Kleiner, ähm, Michael. Du weißt schon, dass du schon eine gewisse Größe brauchst, um der Armee beizutreten? Ungefähr 1,75 Meter, soweit ich es jedoch recht sehe, bist du ungefähr 1,55 Meter groß." meinte Berjael gleich auch entschuldigend, ,,Aber ich kann es mir ja noch überlegen, ob ich eine Ausnahme für dich mache, Michael." sprach er weiter und lächelt leicht, dabei berührte er mit seiner Hand den Kopf des deutlich Kleineren und täschelte den Kopf zusätzlich noch etwas. ,,Wie dem auch sei, komm' doch morgen, um die selbe Zeit hierher und ich werde dir meine Überlegung preisgeben, ob ich dich in der Armee aufnehme oder nicht. Aber jetzt ab zu deinem Bruder Luzifer oder zu deinen Freunden, denn ich muss jetzt zum Training. Bis morgen." sagte Berjael freundlich und ging stolz davon, Richtung Trainingsplatz, währenddessen pfiff er schöne Töne vor sich her.
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    • Michael

      Der junge Erzengel sah Berjael hinterher. Nun...das klang nach einem "vielleicht" und das war schon mal besser als ein "Nein". Seufzend fuhr er sich über die Stirn, dann verließ er das Lager und überlegte. Nach Hause wollte er nicht wirklich, doch ihm blieb wohl nichts anderes übrig. Es war spät geworden, und er wollte nicht, dass Luzifer sich Sorgen machte- doch würde der Ältere dies auch? Michael hatte nicht das Gefühl gehabt, dass Luzifer sich groß um ihn kümmerte. Resigniert seufzte Michael, dann breitete er seine Flügel aus und stieß sich erneut vom Boden ab. Sein Ziel war jedoch nicht sein Zuhause, nein.

      Nach einer gefühlten Ewigkeit gelangte er an. Raphael...Michael wusste nicht, warum er ausgerechnet zu dem angehenden Arzt flog, seine Entscheidung war eher spontan gewesen. Raphael war nun mal der Einzige, der Michael annähernd akzeptierte. Er atmete tief durch, dann trat er zu Raphaels Anwesen. Einer der Wachen- ja, alle Erzengel hatten in ihrem Anwesen Wachen, nur für den Notfall- sahen müde zu ihm. "Michael...?" -"Sagt Raphael, dass er Besuch hat." befahl Michael und sah zu, wie einer der Engel seinen Wunsch erfüllte.
    • Raphael.:

      Als einer seiner Wachen ins Arbeitszimmer des Vaters kam, war Raphael gerade künstlerisch unterwegs, heißt er war gerade am Malen, da es seine Eltern wollten, aufgrund der Vielfalt der Kunst, damit Raphael sich erweitern kann. Das Arbeitszimmer war viel zu groß für den Vater, weshalb dieser sich überlegt hatte, die Staffelei des Sohnes in sein Büro zu stellen. ,,Raphael, du hast Besuch.'' meinte einer der Engel zu ihm, während er sich verneigte und wieder aufrichtete, dabei sprang Raphael freudig auf und ab und drehte sich zur Wache, ,,Wer denn? Wer denn?'' fragte er lächelnd und hippelig. Ja, so war er damals eben, immer wenn er sich freute, war er schnell hippelig und lächelte breit. Der Wachmeister seines Anwesens musste etwas schmunzeln, aufgrund der plötzlichen sprießenden Freude, die Raphael ausstrahlte, ,,Es ist Michael, der dich besuchen möchte.'' meinte Costas - der Wächter -, ,,Michael? Der kommt nie zu mir, warum will er auf einmal zu mir?'' - ,,Ich weiß es nicht. Soll ich ihn etwa wegschicken?''

      Sofort schüttelte Raphael seinen Kopf, ,,Nein, nein. Schick ihn ins Wohnzimmer, ich muss mich nur kurz waschen.'' meinte dieser und lächelte, danach nickte Costas und trat aus dem Arbeitszimmer heraus, kurz danach stolzierte der Wachmann wieder hinaus und sprach zu dem rothaarigen Michael, ,,Raphael, muss noch kurz was erledigen, aber du sollst dich ins Wohnzimmer begeben, er wird gleich zu dir kommen. Soll ich dich zum Wohnzimmer begleiten?''
      Währenddessen war Raphael im Badezimmer, hatte sich von seinen Klamotten entledigt und wusch sich die Farbe vom Gesicht bis hin zu Armen, natürlich wusch er sich auch die Haare, da dort auch bisschen Farbe klebte. Wie immer summte er beim Duschen, da es ihn entspannte und er gefühlt schneller mit dem Waschen von seinem Körper war.
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    • Michael

      Michael wartete geduldig- was auch selten vorkam, normalerweise würde er toben, weil man ihn warten ließ- auf die Rückkehr Costas'. Als dieser zurück kehrte und anbot, ihn ins Wohnzimmer zu bringen, schüttelte Michael den Kopf. "Nicht nötig, ich weiß, wo ich hin muss." Mit diesen Worten betrat er das Anwesen. Zielstrebig steuerte das Wohnzimmer an.
      Michael betrachtete, während er wartete, die Bilder an den Wänden des Raumes. Eindeutig Raphaels Werk. Der Rothaarige musste zugeben, dass der angehende Arzt Talent hatte.
      Schritte erklangen hinter ihm, Michael drehte sich um und erblickte Raphael. Im gleichen Moment fragte er sich, warum er eigentlich hier war.
      Ganz klar; Michael wusste nicht, wo er sonst hin sollte. Nach Hause wollte er nicht.
    • Raphael.:

      ,,He-Hey Michael. Wi-Wieso bist du ei-eigentlich hierher gekommen? Sonst be-besuchst du mi-mich ja auch nicht.'' meinte Raphael als er ebenfalls Michael erblickte, dabei strich er sich kurz durch seine nassen Haaren, ,,Achso und i-ich hoffe, du hast ni-nicht lange auf mich wa-warten müssen.'' sprach nun etwas stotternd weiter, irgendwie war er immer etwas nervös gegenüber Michael und stotterte oftmals. Aber trotzdem wunderte sich Raphael, warum Michael nun plötzlich vor seinem Anwesen stand und zu Raphael wollte, obwohl die beiden keine Freunde waren und obwohl Michael ihn oftmals ignorierte, jedes Mal wenn Raphael dem Rotschopf hinterher dackelte. Raphael tat es oftmals ziemlich weh, wenn Michael nicht die Aufmerksamkeit gab, die Raphi wollte und dann noch das Gelächter von den ein paar Kindern taten Raphi auch weh, nur weil dieser leichte Gefühle für den Rotschopf hatte und sein Freund sein wollte. Aber es gab auch Kinder, mit der Blondschopf sehr gut befreundet war und mit diesen spielte.
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    • Michael

      "Entspann dich. Ich bin's doch nur." grinste Michael. Er konnte sich keinen Reim aus Raphaels Verhalten machen. Er errötete ein wenig verlegen. "Ich...weiß nicht, wo ich hin soll." gestand er dann unsicher. "Ich will nicht nach Hause. Will meinen Bruder nicht sehen." Er zögerte kurz. "Wenn du mich nicht hier haben willst, verstehe ich das natürlich. Ich meine...wir sind ja noch nicht mal Freunde...kennen uns ja kaum. Ich dachte nur; du bist der Einzige, der mir einfiel. Du hast mich als so ziemlich Einziger niemals verurteilt. Und...dafür danke ich dir."
      Trotz seiner Dankbarkeit war sich Michael nicht sicher, wie er zu dem anderen Erzengel stand. Zudem wusste er auch nicht, wie Raphael zu ihm stand, ob er ihn als "Freund" bezeichnen würde, ob er ihn mochte oder ob er ihm egal war.
      Michael war zum ersten Mal seit langem verunsichert.
    • Raphael.:

      //Das ist es ja, du bist es, der genau vor mir steht und ich werde so schnell nervös und...und...// dachte Raphael kurz mit leicht verzweifelten Blick. Danach schüttelte er den Kopf und blickte wieder zu Michael und spielte dabei etwas mit seinen Finger an seiner Kuscheljacke.
      ,,Wa-Warum willst du nicht na-nachhause geschweige denn deinen Bru-Bruder sehen? Ist es weil er je-jetzt schon mä-mächtiger und grö-größer ist als du es bist?" meinte Raphael anfänglich, doch er sprach gleich weiter, ,,I-Ich kann dich nicht wegschicken, aus dem ganz einfachen Gr-Grund: Es ist schon zu du-dunkel." meinte er, dabei wird er etwas rötlich. ,,Dafür brauchst du dich nicht bedanken. I-Ich verurteile nie-niemanden nur wegen seinem Aussehen, dass solltest du wissen. Es geht immer um den Chara-Charakter..." stotterte Raphi und auf seinen Lippen bildete ein Lächeln.
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    • Michael

      "Und genau DAS ist das Problem." murrte Michael unzufrieden. "Luzifer ist in allem besser, er ist einfach perfekt." Michael ließ sich auf einen Sessel fallen. Der junge Feuerengel lächelte plötzlich. "Danke, ich weiß deine Freundlichkeit wirklich zu schätzen." Michael musterte Raphael aufmerksam.
      //Nun...dennoch ist Raphael der so ziemlich einzige, der mir beisteht. Immerhin ist mein Charakter auch nicht der Beste. Ich prügle mich oft, bin frech und laut. Ganz anders als Luzifer. Kein Wunder, dass mich alle meiden.//
      Michael riss sich aus den Gedanken und erhob sich. "Zeigst du mir das Gästezimmer?" fragte er ungewohnt schüchtern.
    • Raphael.:

      Der angehende Heiler hörte dem anderen Erzengel genaustens zu und wagte es nicht ihn zu unterbrechen. Als Michael ihm nun eine Frage stellte, die um das Gästezimmer ging, nickte er gleich und meinte, ,,Klar, ich zeige dir das Gä-Gästezimmer." Gleich draufhin nahm er den Kleineren an seinen Ärmel und zog ihn sanft und jedoch schüchtern mit sich mit. Als die Beiden nun im ersten Stock, wo die Schlafgemächer und die Gästezimmer sich befanden waren, schlenderte Raphael mit dem Rotschopf bis zu Raphi's Schlafzimmer, wo gegenüber auch ein Gästezimmer war, ,,Hier kannst du für heute schlafen, und falls du was brauchst...kannst du dann zu mir rüberkommen, denn mein Zimmer ist direkt gegenüber." sprach er und ließ Michael's Ärmel los.
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    • Michael

      Dankbar folgte der Erzengel ihm. Er duldete es sogar, dass Raphael ihn am Ärmel zog- normalerweise hasste er Berührungen.
      Als sie beim Zimmer ankamen, hielt er Raphael noch einmal auf. "Raph- Raphi?" er klang verunsichert. "Ähm...danke. Ich weiß das wirklich zu schätzen."
      Mit diesen Worten trat er in seine Unterkunft, lächelte Raphael noch einmal an, dann schloss er die Tür und sah sich um. Das Zimmer war gemütlich eingerichtet, durch eine Tür kam man ins angrenzende Badezimmer. Michael beschloss, duschen zu gehen. Er zog sich aus, huschte ins Bad und unter die Dusche. Das Wasser prasselte fast schon kochend heiß auf ihn herab, doch es machte ihm nichts aus. Es entspannte ihn viel eher.
    • Raphael.:

      Als Michael nun ins Gästezimmer eintrat, sprießte das Blut seine Wange, was man an ihn sah, da sich seine Wangen rot färbten, er biss sich nun unbewusst an der Unterlippe und strich sich nervös durch die Haare, //Hat er mich gerade etwa angelächelt und noch dazu schätzt er es wert, dass ich ihn hier lasse? Das ist ja einer meiner liebsten Tage heute...Ich freue mich so...Sonst freue ich mich auch nicht über Besucher, aber Mika ist einzigartig.// dachte er sich und umarmte sich selbst dabei drehte und sprang er freudig umher. Als Raphi sich wieder etwas beruhigt hatte, ging er in sein Schlafgemach und warf sich ins Bett, knuddelte sich an sein liebsten Teddy, der fast so groß wie Raphael selbst war, irgendwie fand er das schon komisch, wenn er den Teddy knuddelte, denn Raphi dachte immer, dass er Mika statt den Bären kuschelte. Wie sehr wünschte sich der angehende Arzt, von dem Feuererzengel umarmt zu werden, aber das sind alles nur Träumereien, denn morgen wird Michael wieder der Selbe, wie sonst auch zum Blondschopf sein.
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    • Michael

      Nachdem er fertig geduscht war, trocknete sich der Feuerengel ab, wickelte sich in ein Handtuch und kehrte ins Gästezimmer zurück und warf sich seufzend ins Bett. Seine Augen schlossen sich, er atmete tief durch, dann schlief er auch schon ein.

      Die Nacht verging für Michael viel zu schnell. Bei Sonnenaufgang öffneten sich seine Augen und er setzte sich gähnend auf. Kurz sah er sich orientierungslos um, ehe ihm wieder einfiel, wo er war. Er sah aus dem Fenster, den Blick auf die aufgehende Sonne gerichtet. Nach einer halben Ewigkeit erhob er sich und beschloss, Raphael zu fragen, ob sie gemeinsam Frühstücken wollten. Normalerweise wäre Michael einfach gegangen, doch dies wäre unfair Raphael gegenüber. Michael verließ das Zimmer und klopfte kurz entschlossen an die Tür des anderen Erzengels.
    • Raphael.:

      Raphael erwachte aus seinem Schlaf, als jemand an seine Tür klopfte, zuvor wusste er nicht wer es war, aber als Raphi aufstand und sich schleppend zur Tür bewegte und diese öffnete, erblickte er Michael. ,,Guten Morgen. D-Du bist immer noch hi-hier? Was gibt es d-denn?" sprach der Blondschopf gähnend und dabei reibte Raphael seine Augen, um die Sandkörnchen aus seinen Augen zu bekommen. Natürlich antwortete Michael auf die zweite Frage und erklärte seine eigenen Frage - Ob die beiden nicht zusammen frühstücken wollten -, der Blonde lächelte etwas. ,,Klar, kö-können wir gerne ma-machen. Ich habe einen Bä-Bärenhunger." gab er zu und kratzte sich dann verlegen am Hinterkopf. ,,Aber warte einen Moment, ich muss mich noch umziehen." meinte Raphael nun weiter, als sein Gegenüber nickte, lehnte er die Zimmertür an und ging schnell zu seinem Kleiderschrank, holte sich frische Klamotten und zog sich schnell ins frische Gewand um, als dies getan war legte er seinen Pyjama auf sein Bett und ging wieder zur Zimmertür, sofort öffnete er wieder die Tür und trat heraus. Der Erzengel schloss danach auch gleich die Türe.
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    • Michael:

      Mika schmunzelte und wartete auf Raphael. Es amüsierte ihn ziemlich, dass der andere Erzengel so nervös und unsicher war. Als Raphael umgezogen herauskam, wandte sich Michael ab und ging vor. "Also? Was gibt es zum Essen?" grinste er gut gelaunt. Er hatte noch etwas Zeit, bis Berjael ihn erwartete. Er war schon auf seine Entscheidung gespannt. Als ob Michael eine Absage akzeptieren würde; fast hätte Michael abfällig gelacht. Ja, wenn etwas nicht nach seinem Willen ablief, konnte er sehr "wild" reagieren. Ob Berjael dies wohl riskieren würde? Mika könnte ja "Aus Versehen" das Lager sprengen...
      Er riss sich aus den Gedanken und blickte zu Raphael. Aufmerksam musterte er ihn. Warum war Raphael eigentlich so hibbelig und nervös in seiner Nähe? Zeit, dies herauszufinden...
      "Du, sag mal..." begann Michael nachdenklich. "Warum bist du in meiner Nähe so unsicher?"
    • Raphael.:

      ,,So-Soweit ich weiß, soll heute für mich zu mindestens Ei-Eier mit Spe-Speck geben, du kannst es dir fr-frei entscheiden. Da du ja der Ga-Gast des An-Anwesens bist." sprach der Blondhaarige und folgte den Rothaarigen auf Schritt und Tritt, zum Esszimmer, wo auch schon das Frühstück stand - frisch und dampfend -, ,,Da die Kö-Köche meines Hau-Hauses schon wusste das ein Ga-Gast hier ist, haben sie mehr Früh-Frühstück gemacht, zum Aussuchen." meinte der Etwas-Größere und ging weiter mit Michael durch den Gang des auch ziemlich lang war, bis zur Treppe, nun gingen die Beiden die Treppen hinunter, Richtung Esszimmer. Als Michael nun fragte, wieso Raphi so unsicher bei Mika war, wurde er leicht rosig und sah etwas auf die Seite, ,,Nun...ähm...also...ich...warum ich nervös bin..., naja...weil, ich dich irgendwie sehr gerne habe, auch wenn du irgendwie frech und sowas bist...verstehst du...?" stotterte der angehende Heiler zum Feuerengel, dabei strich er sich selbst über seinen eigenen Arm, //Wie peinlich bin ich denn bitte...// dachte er sich nebenbei und biss sich an der Unterlippe herum.
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    • Michael

      Der junge Feuerengel erstarrte. Er hatte ihn...gerne? Das konnte doch gar nicht sein. Niemand hatte ihn gerne, er wurde doch immer gemieden. Die Engel hassten ihn. Nur wegen seiner Augen. "Ich..." Michael räusperte sich. "Nein, ich verstehe dich nicht." sagte er dann ruhig und unterkühlt. "Wie kannst du so etwas sagen? Ist dir klar, was passiert, wenn jemand das erfährt? Sie werden dich hassen, so, wie sie mich hassen. Verstehst du das denn nicht?" Mika fluchte leise. Er war ungewollt lauter geworden. Warum er so wütend war, wusste er nicht. Seine Wut richtete sich allerdings nicht gegen Raphael, nein. Es war pure Wut auf sich selbst. Warum reagierte er nur so? Warum stieß er Raphael so von den Kopf? Ganz klar, er wollte ihn schützen. "Du...solltest mich auch verachten, so, wie die anderen." sagte er, nun etwas ruhiger. Die Engel, die anwesend waren, sahen geschockt auf den Feuerengel. Michael atmete tief durch. "Ich...sollte gehen. Lass es dir schmecken."
      Mika wusste, dass es unfair war, doch Raphael musste ihn aufgeben. Es war das Beste für alle. Der junge Rotschopf wandte sich zum gehen.