Otherwordly Treasure Hunt [Elize&Caili]

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    • Otherwordly Treasure Hunt [Elize&Caili]

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      Crayon Skiarion

      Gut gelaunt, mit einem Lächeln auf den Lippen, ging der Dämonen seinen Weg entlang, während er einen Song vor sich hin summte und den Edelstein, welchen er nach großer Mühe aus einer versteckten Höhle hatte bergen können – eine lange Geschichte, an welche er gar nicht zurückdenken wollte – leichtsinnig immer wieder in die Höhe hob, nur um ihn wieder zu fangen.
      Ob sie den Edelstein nun aufgrund seiner Fahrlässigkeit gesehen und erkannt hatten, oder gar bereits auf den jungen Mann gewartet hatten, stellte sich mit einem Mal ein Fremder in seinen Weg und bevor er sich versah, war Crayon bereits umzingelt.
      „Tz.“, gab er einen genervten Laut von sich, erzeugte diese Begegnung einen Bruch in seiner guten Laune, und hielt das Juwel nun fest in seiner Hand, da er nicht daran zweifelte, dass die vermummten Gestalten es auf ihn abgesehen hatten.
      Zu seinem Pech musste die Gruppe ihm mitten in der Öffentlichkeit auflauern, wo er seine Fähigkeiten zu verschwinden nur bedingt nutzen konnte, ohne Aufmerksamkeit auf ihn zu ziehen, auch wenn ihm bewusst war, das die Gestalten das sowieso nicht zulassen würden.
      „Gib uns den-“, schritt einer der Fremden einen Schritt nach vorne und streckte seine Hand aus, erwartend das Crayon ihm den Edelstein einfach überließ, doch stattdessen landete ein Ellenbogen in seinem Gesicht, bevor er seinen Satz auch nur beenden konnte.
      Die Verhandlungen waren gescheitert, hatte der Dämon es doch nie als Option gesehen, den Angreifern das Juwel zu überlassen und im nächsten Moment war bereits eine große Prügelei ausgebrochen, welche den ein oder anderen sorgenvollen Blick erntete und Crayon glaubte zu erkennen, wie jemand nach seinem Handy griff um die Polizei zu rufen.
      Verdammt, mit dem Edelstein in seiner Hand und seiner Aufmerksamkeit darauf, diesen auch nicht aus dieser zu lassen, blieb ihm nur eine Faust, um sich zu verteidigen und er durfte auch nicht zulassen, dass sich jemand die den Juwel schützende Hand oder den Arm packte.
      Der Dämonen fürchtete, dass er jeden Moment überwältigt werden würde, als er eine Passantin nah genug an der Gruppe heran sehen konnte, so dass er glaubte, das es sicher wäre den Edelstein zu werfen.
      „Hey! Du da! Fang und lauf, so schnell zu kannst!“, schrie er dem Mädchen entgegen, so laut er konnte und warf ihr das Juwel zu, nur um im nächsten Moment einem Angriff auszuweichen und seinerseits nun mit beiden Fäusten Parole zu bieten.
      Auf einmal blendete ihn ein helles Licht aus dem Augenwinkel und überrascht drehte er sich um, wo die junge Frau gestanden hatte.
      „Was-? Nein, bist du verrückt geworden?!“, konnte er nicht glauben, dass das Juwel auf sie reagierte und in Begriff war sich mit ihr zu verbinden.
      Abgelenkt von dem Licht konnte er sich an seinen Angreifern vorbei drängen und wollte die junge Frau mit der Hand ergreifen, sie aufhalten, doch bevor er sie auch nur erreichen konnte, war es bereits geschehen und der Edelstein war nun zu einem Teil ihres Körpers geworden, gemeinsam mit der unbändigen Macht, welcher dieser beinhaltet.
      Crayons erster Instinkt war sie anzuschreien, er wollte nur dass sie damit floh, nicht dass sie esbenutzte!!
      Doch stattdessen besann er sich eines besseren und packte ihr Handgelenk, um gemeinsam mit ihr in eine Sackgasse zu rennen, die Gruppe von vermummten Fremden abschüttelnd.

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      @Elize
    • Lucia Miller

      "Danke nochmal für deine Hilfe, und entschuldige bitte, dass es so lange gedauert hatte." Verabschiedete sich Katya verlegen von ihrer Mitarbeiterin.
      Lucy schenkte ihr ein beruhigendes Lächeln "Alles gut, ich hab doch gesagt, dass ich länger bleiben kann. Wir sehen uns dann am Montag wieder. Bis dahin!"
      "Komm gut nach Hause, bis Montag!" Und somit wandte das junge Mädchen sich endlich von der Bibliothek ab um sich auf den Heimweg zu machen.
      Ein erleichtertes Seufzen entkam ihr, als sie daran dachte, bald endlich zu Hause anzukommen und ihr wohlverdientes Abendessen zuzubereiten.
      So hungrig wie sie nach diesem stressigen Tag war, kam ihr sogar Tiefkühlpizza wie ein Luxusdinner vor.
      Das aktuelle Schuljahr neigte sich langsam dem Ende zu, wodurch unzählige Schüler, die noch für ihre Prüfungen lernen wollten, oder dringend Literatur benötigten weil sie ihre Facharbeit erst auf den letzten Drücker, einen Tag vor dem Abgabetermin, noch schreiben mussten.
      Und so strömten an einem einzigen Tag unmengen von Schülern in die Stadtbibliothek, was ihr einen Haufen Arbeit bescherte hatte.
      Aber was soll's. Überstunden, beziehunhsweise das extra Geld was sie sich dadurch verdienen konnte, waren den Aufwand absolut wert.
      Lucy kramte ihr veraltetes Handy aus ihrer Hosentasche, welches sie während der Arbeit immer in den Flugmodus schaltete. Schließlich verlieh ein Klingelndes Handy nicht gerade den Eindruck von professionalität.
      "Was zum-?" Eine Flut an Nachrichten prassekte auf ihr Handy ein, als sie es endlich wieder online stellte.


      <Lucy, wo bleibst du?>
      <Alles in Ordnung??>
      <Hallo???>
      <Lucia, antworte mir>
      <ich mache mir langsam sorgen>
      <Hallooo???????>


      Genervt verdrehte sie die Augen und begann schnell eine Antwort zu verfassen


      <Mom, ich hab dir heute morgen doch schon gesagt, dass ich heute wahrscheinlich länger arbeiten werde. Ich bin jetzt auf dem weg nach Hause. Bin in 10 Minuten da.
      Bitte stell mir eine Pizza in den Ofen.
      Danke! <3 >

      Nachdem die den "Senden" Button gedrückt hatte ließ sie ihr Handy wieder in ihrer Hosentasche verschwinden. Sie musste echt damit anfangen ihrer Mutter Post-It's am Kühlschrank zu hinterlassen...
      Als wäre der Tag nicht schon anstrengend genug gewesen, stand sich Lucia mit einem Male einer riesigen Menschentraube entgegen, die ihr den Weg versperrte.
      Irritiert blieb sie davor stehen, unsicher, was hier vor sich ging.
      Aus dem Aufgeregten Getuschel der Menge hörte sie einige Wortfetzen heraus
      "-vermummt-" "-Prügelei-" "-Polizei-"
      Oh. So war das also. Mal wieder ein paar Idioten die irgendeinen Konflikt nicht auf zivile Weise lösen konnten.
      Genervt krämpelte sie ihre Ärmel hoch und bahnte sich zielstrebig einen Weg durch die menge.
      Sie wollte doch einfach nur nach Hause! Sie hatte eine Pizza die auf sie wartete, verdammt!
      Völlig orientierungslos hatte sie keine Ahnung, dass sie genau auf den Mittelpunkt des ganzen Tumults zusteuerte.
      Und so stand sie dem rothaarigen Typ, welcher sich alleine gegen eine Gruppe Vermummter zur wehr setzte plötzlich gegenüber.
      "Moment mal, was???" Sie hatte gar keine Chance gehabt, die Situation im ansatz zu verstehen als ihr bereits ein Gegenstand in die Arme geworfen wurde.
      Sie wollte gerade ihre Stimme erheben, um zu sagen, dass sie bloß aus der ganzen Angelegenheit rausgehalten werden wollte, doch stadessen schnappte sie überrascht nach Luft.
      Heiß! Was immer ihr zugeworfen wurde war unglaublich heiß!
      Lucy hatte das Gefühl zu verbrennen, als auch noch ein blendendes Licht ihr die Sicht nahm.
      Sie nahm irgendwo im Hintergrund noch das Wort "Bombe!" war, gefolgt von dem Lärm panischer Massen.
      Doch sie war viel zu sehr mit ihrem eigenen Schmerz beschäftigt. Ihr ganzer Körper brannte höllisch, als hätte jemand das Blut, dass durch ihre Adeen floss mit flüssiger Magma ersetzt.
      Genauso schnell und unerwartet wie dieses Gefühl gekommen war, verschwand es auch wieder. Die Schmerzen waren einfach weg und Lucy kniete keuchend und zitternd auf dem Asphalt.
      Was. Zum. Teufel??!?
      Als sie endlich aufblickte, war die Aufmerksamkeit aller auf sie gerichtet.
      Ihr Gesicht wurde blass, als irgend etwas in ihrem Inneren schrie, dass sie sofort fliehen musste. Was immer dieser seltsame Instinkt auch war, es war auf jeden Fall vorher noch nicht da gewesen.
      Bevor sie ihre Beine dazu überrden konnte, kein Wackelpudding mehr zu sein, hatte der Rothaarige, welcher ihr den Gegenstand zugeworfen hatte, sie bereits am Armgelenk gepackt und mit sich gezogen.
      Woher er die Kraft nahm sie wie ein Spielzeug mit sich zu ziehen, oder wie genau sie entkamem, war dem Mädchen unergründlich. Aber diese Fragen konnte sie sich im Moment ohnehinn nicht stellen, denn in ihrem Kopf drehte sich immer noch alles.
      Irgendwann merkte sie, dass sie stehen geblieben waren.
      Irgendeine Gasse, die ihr nicht im geringsten bekannt vorkam. Immernoch keuchend und zitternd lehnte sie sich an eine der Angrenzenden Mauern und atmete tief durch.
      Sie bemerke, dass ihr Gegenüber ihre Hand immernoch umfasst hielt.
      Wütent riss sie ihre Hand aus seinem Griff.
      Er war es zwar, des sie vor der seltsamen Bedrohung die sie instinktiv wahrgenommen hatte, gerettet hatte, doch er war auch derjenige, der in erster Linie daran Schuld war, dass sie überhaupt in diese Situation geraten war.
      "Was zur Hölle geht hier bitte vor?! Erklär mir mal bitte wieso-" inmitten ihres Satzes kam sie zum stocken. Ihr Blick blieb an ihrer Hand hängen. "Was?" Irritiert hielt sie sich ihre Hand näher vors Gesicht und drehte diese langsam.
      In ihren Handrücken eingelassen befand sich... etwas? Es sah aus wie ein roter Edelstein der aus ihrer Hand wuchs. Zaghaft berührte sie mit dem Zeigefinger der anderen Hand den eigenartigen Fremdkörper.
      Es tat nicht weh. Im Gegenteil, es fühlte sich irgendwie natürlich an, als wäre es ein normaler Teil ihres Körpers.
      Mühevoll riss sie ihren Blick davon los und sah den Jungen voller verwirrung an "Was hast du mit mir gemacht??"
    • Crayon Skiarion

      „Hah?!“, gab der Dämon genervt von sich. Erst wagte sie es, mit dem mächtigen Edelstein unerlaubt zu verschmelzen und dann verlangte sie auch noch eine Erklärung von ihm?! Er war derjenige, der eine Erklärung wollte!
      „Jetzt hör mir mal zu!“, baute er sich wütend vor ihr auf, „Ichhabe gar nichts mit dir gemacht, viel mehr würde ich gerne von dir wissen, was der verdammte Mist soll! Was um alles in der Welt bist du?! Eine Elfe? Ein Engel? Irgendeine verdammte Fee?! Ich wollte nur, dass du wegläufst um mir etwas Zeit zu verschaffen und nicht dass du das Juwel für dich selbst benutzt! Also gib es wieder her!“, wurde er mit jedem Wort wütender und drängte die Fremde gegen eine der Wände in der Gasse, ehe er ihre Hand griff und den Stein zunächst anstarrte, ehe er auf die glorreiche Idee kam zu versuchen diesen daraus zu ziehen, doch selbstverständlich war alles, was er dadurch erreichte, der Fremden weh zu tun.
      „Tz, verdammt.“, gab er genervt von sich, nachdem das nicht funktionieren wollte und fuhr sich verzweifelt durchs Haar. So konnte er sich doch beim besten Willen nicht bei Elizabeth blicken lassen. Man würde ihn auslachen. Oder schlimmeres.
      „Wie auch immer, du kommst erstmal mit.“, beschloss er, dass es besser war die alte Schachtel seine Probleme regeln zu lassen, als sich seinen Kopf über Dinge zu zerbrechen, von denen er sowieso keine Ahnung hatte und packte ein weiteres mal ihr Handgelenk, nur um durch einen großen Schatten zu schreiten, welcher mit einem Mal ungewöhnlich groß und dunkel wirkte und direkt in das Wohnzimmer und den Aufenthaltsort der Vampirin führte.
      Wieso er das nicht einfach gemacht hatte, sobald er die Stadt betreten hatte? Sicherlich Fahrlässigkeit oder schlicht und einfach Dummheit.
      Die Vampirin genoss gerade einen Tee, welchen Rory, der in den bekannten Räumen sich in seiner natürlichen Form bewegen konnte, ihr zubereitet hatte und blickte verblüfft auf die Neuankömmlinge, welche gerade aus dem Schatten eines Schrankes schritten, als wäre es eine gewöhnliche Tür, aber vor allem lag ihr Blick neugierig auf Lucia, mit welcher sie vor allem nicht gerechnet hätte.
      Noch hatte Crayon der Fremden nicht die Zeit gegeben, ihm zu verraten, was für ein Wesen sie war, aber wer um alles in der Welt hätte schon damit gerechnet, dass sie ein Mensch war und er damit ihr aller Identität in Gefahr brachte?
    • Lucia Miller

      Elfe? Engel?? Fee??? Lucy war hochgradig verwirrt. Was redete Der Kerl da.
      Langsam dämmerte es ihr, dass sie es vermutlich mit einem Psychopaten zu tun hatte.
      Als er sie dann Plötzlich gegen die Wand drückte erstarrte sie vor Angst. Oh Gott, das war es nun. In einer dunklen Seitengasse von einem verrückten erstochen zu werden, was das ihr Schicksal.
      Unsanft ergriff er auf ein neues ihre Hand und versuchte den Stein heraus zu reißen worauf ein stechender Schmerz ihren Körper durchfuhr und sie aufschreien ließ.
      Verzweifelt versuchte sie den Fremdling von sich zu stoßen, doch mit ihrem entkräfteten Körper gelang ihr kaum mehr als ein jämmerlicher, kleiner Schubser.
      Ohne das Geringste Mitspracherecht wurde sie auf ein Neues gepackt und durch die Gegens geschleift. Ehe sie sich versah, landete sie auf dem Harten Asphalt. Moment. Das war gar kein Asphalt. Die war auf einem dunklen Holzboden Gelandet. Irritiert sah sie sich um.
      Sie waren in einem düsteren raum gelandet. Aber… eben waren sie doch noch draußen gewesen?? Lucy verstand Garnichts mehr.
      Endlich bemerkte sie dann auch die beiden anderen Lebewesen, die im Raum standen und genauso überrascht über ihr erscheinen zu seinen Schienen, wie sie selbst.
      Ihr Blick blieb zuerst an der einzigen anderen jungen Frau im Raum hängen, welche… viel zu schön aussah um Real zu sein und im Kontrast dazu furchtbar altmodische Kleidung trug.
      Der Mann, welcher gerade im Begriff war jener Frau eine Teetasse zu reichen, hatte… Hasenohren? Verwirrt Sah Lucy von einer Person zur andern, welche sie allesamt wie ein Alien anstarrten.
      Völlig verschreckt wicht sie rückwärts aus, in der Hoffnung mehr Abstand zwischen sich und diesen komischen Leuten zu bringen. Irgendwann hinderte die Wand sie jedoch daran, noch weiter zurück zu weichen. „Bei diesem komischen Cosplay-Scheiß mach ich nicht mit!" verkündete sie lautstark und hoffte, dass ihre Stimme dabei nicht so sehr zitterte wie ihre Beine...
    • Rory Rabbit
      „Cosplay... scheiß...?“, starrte Rory auf das fremde Mädchen, als wäre sie vollkommen verrückt geworden und seine Ohren zuckten dabei, ehe sein Gesichtsausdruck von verwundert zu wütend und genervt wechselte und seine Ohren mit einemPlop verschwunden waren.
      Er überließ Elizabeth die Tasse, ehe er zu dem Dämon rüber schlenderte und ihn unsanft an seinem Oberarm packte.
      „Bist du verrückt geworden?! Hier ohne Vorwarnung mit einem Menschen aufzutauchen?!“, flüsterte er Crayon wütend und eindringlich zu, ehe er einen Blick zurück auf das verängstigt wirkende Mädchen warf. Wie um alles in der Welt sollten sie ihr die Situation erklären, ohne eine Anzeige wegen Entführung riskieren zu müssen?

      Crayon Skiarion
      „Mensch?! Was redest du da für einen blanken Unsinn! Sie ist offensichtlich...“, ja, was war sie denn nun? Er seufzte, nachdem er sich von Rorys Griff befreite und fuhr sich genervt durchs Haar.
      „Wieso erklärst du uns nicht einmal, was hier los ist, Crayon? Rory, ich denke unser Gast könnte ebenfalls eine beruhigende Tasse Tee gebrauchen, wieso holst du ihr nicht eine?“, versuchte Elizabeth mit ihrer beruhigenden Stimme die Atmosphäre etwas aufzulockern und bot der Fremden mit ausgestreckter Hand an, auf dem Sessel seitlich neben ihr Platz zu nehmen. Ob sie dieses Angebot annahm oder nicht, war jedoch ihr überlassen.
      Doch nun kam erst der schwierige Part und Crayon wirkte sichtlich nervös.
      „Nun... du weißt doch, dass ich unterwegs war, um den Edelstein zu holen...“
      „Ja?“, wollte Elizabeth mehr wissen und wirkte wie die Ruhe vor dem Sturm, während sie ihren Tee trank und Crayon hätte die Erzählung am liebsten hier bereits beendet.
      „Nun. Auf dem Weg hierher wurde ich angegriffen, man hat versucht ihn mir zu stehlen und da ich in der Öffentlichkeit nicht einfach verschwinden konnte... hab ich dem Mädchen den Edelstein zugeworfen... und nun... nun...“, starrte er auf den Boden und spielte nervös mit seinen Haaren. Er traute sich kaum die nächsten Worte auszusprechen, doch die Vampirin wartete nur geduldig.
      Letztendlich seufzte Crayon.
      „Sie sind verschmolzen.“, hätte sich Elizabeth fast an ihrem Tee verschluckt, während Rory gerade ankam um den Tee der Fremden her zu bringen. Er stellte diesen auf den Tisch ab und beeilte sich der Vampirin dabei zu helfen den Hustenanfall wieder in den Griff zu bekommen.
      „Moment. Das ist doch wohl ein Scherz, oder Crayon?!“, konnte der Hase es nicht glauben, der die gesamte Erzählung mit angehört hatte.
      „Schaut auf ihren Handrücken, wenn ihr mich nicht glaubt! Woher hätte ich wissen sollen, dass sie doch kein Mensch ist! Sie riecht sogar wie einer, oder etwa nicht?!“, beschwerte sich Crayon, der das ganze nicht als seine eigene Schuld ansah.

      Elizabeth Rias van Gorthen
      Die Vampirin seufzte, ehe sie sich an das Mädchen wandte.
      „Tut mir Leid, dass du in die ganze Angelegenheit verwickelt wurdest. Du Arme musst vollkommen verwirrt sein. Du darfst Crayon gerne eine verpassen, wenn du dich dann besser fühlst.“, lächelte sie das Mädchen freundlich an, hoffend, dass sie sich dadurch etwas weniger bedroht fühlte.
      „... darf ich den Edelstein sehen?“
    • Lucia Miller



      Die Augen des Mädchens weiteten sich verwundert, als die Hasenohren des dunkelhaarigen Mannes einfach... verschwanden. Wie hatte er das gemacht?
      Während sie so dasaß, und die anderen 3 Personen observierte und dem Gespräch lauschte, begannen die Zahnrädchen in ihrem Kopf sich langsam in Bewegung zu setzen.
      Zum einen war die ganze Situation wie sie hierher gelangt war völlig absurd. Angefangen mit diesem seltsamen Stein der sich mit ihrer Hand verschmolzen hatte.
      Normal war das jedenfalls nicht. Handelte es sich um geheime Militärtechnik? Oder etwas völlig anderes?
      Dazu kam dann der Rothaarige, der alles andere als normal zu sein schien - selbst wenn man von seinem scheinbar nicht vorhandenem Gedultsfaden absah.
      Was all dem die Krone aufsetzte war jedoch, dass er sie zuvor ausfragte "was" sie sei, sowie die Tatsache, dass sie ein Mensch war, zwischen den beiden Männern wohl eine Art Konflikt ausgelöst hatten.
      Der Schluss zu dem sie kam war nun also, dass es sich um diese Leute anscheinen nicht um Menschen handelte.
      Auch wenn sie so aussahen. Und es absolut absurd war. Aber was sollten sie sonst sein? Aliens? Cyborgs? Werwölfe?
      Sie dachte kurz an die Hasenohren des Dunkelhaarigen zurück, die mit einem Mal verschwunden waren. WerHASEN?
      Lucy schüttelte heftig den Kopf. Nein, nein, das klang viel zu lächerlich. Alles von dem was ihr soeben durch den Kopf geschossen war war lächerlich, aber sie kam einfach auf keine bessere Antwort.
      So tief, wie sie im Gedanken versunken war, hatte sie beinahe nicht mitbekommen, wie sie von der fremden Frau zu einem Tee eingeladen wurde. Erst ihre Handbewegung auf dem leeren Sessel neben sich, welche Lucy aus dem Augenwinkel wahrnahm, brachte sie ins hier und jetzt zurück.
      Misstrauisch musterte das Mädchen die Vampirin, welche sie noch nicht als solche erkannte, und wog ihre Optionen ab.
      Einerseits wusste sie nicht, ob sie diesen Leuten genug trauen konnte, es sich in deren Gegenwart gemütlich zu machen. Doch andererseits schien von Ihrer Gastgeberin keine Feindseeligkeit auszugehen. Im Gegenteil, sie wirke sogar sehr freundlich.
      Der Punkt, welcher sie jedoch letzten Endes dazu brachte das Angebot anzunehmen und auf dem Sessel platz zu nehmen war, dass sie einfach nur Antwortan haben wollte. Und um an Antworten zu gelangen war es sicherlich nicht verkehrt, sich kooperativ zu zeigen... zumindest vorerst.
      Aufmerksam verfolgte sie das Gespräch, bis zudem Punkt, wo eine kleine Panik auszubrechen schien
      Okay, dass sie diesen Stein in der Hand hatte war wohl schlecht... sehr schlecht, wenn sie die entsetzte Reaktion der Frau bedachte.
      "Also... uhm... kann ich das Angebot zu einem späteren Zeitpunkt noch wahrnehmen?" Fragte sie zögerlich auf das irgendwie sehr verlockende angebot hin und warf einen kurzen Blick auf den Idioten der Runde, der offensichtlich Crayon genannt wurde.
      Auf die Frage hin, ob sie den Edelstein zeigen konnte, wollte sie soeben ihre Hand ausstrecken, als sie kurz innehielt. Und ihre andere Hand schützend auf den Stein legte.
      "Ihr werdet aber nicht versuchen mich umzubringen sobald ihr das Ding aus meiner Hand raus habt, oder?" Fragte sie besorgt und schluckte schwer. Ihre Bedenken so offen auszulegen war vermutlich nicht unbedingt das schlauste was sie hätte tun können.
      Doch dieser Stein, der wohl mit ihr verschmolzen war, schien diesen Leuten wohl echt wichtig zu sein. So wichtig, dass das Menschenmädchen sich nicht sicher war, wie weit sie gehen würden um ihn zurück zu bekommen.
      Kurz hob sie ihre schützende Hand, um einen Blick auf die Ursache ihres Dilemas zu erhaschen, wie um sicher zu gehen, das das ganze auch geradr wirklich stattfand.
      "Das sieht nicht gut aus." Murmelte sie überrascht, als sie ihre eigene Hand sah.
      Um den Stein herum, hatte die Haut ihrer Hand eine dunkle Farbe angenommen. Es ähnelte beinahe einer medizinischen Nekrose, wenn man von dem schwach glühenden Edelstein, welcher inmitten dessen Thronte, absah.
      Nun doch willig ihre Hand zu zeigen, streckte sie diese der erwartungsvoll wartenden Dame entgegen.
      "Ich vermute das heißt nichts gutes?" Sprach sie das offensichtliche aus.
    • Elizabeth Rias van Gorthen

      „Hab keine Angst, niemand hier wird dich umbringen.“, lächelte sie dem Mädchen freundlich und aufmunternd zu, immerhin war es eindeutig, dass sie nur versehentlich in die ganze Angelegenheit mit hineingezogen wurde. Es wäre nicht fair ein Leben nur aus diesen Gründen auszulöschen.
      Sanft legte die Vampirin ihre Hände auf die Ihre, während sie den Edelstein betrachtete und eine nachdenkliche Sorgenfalte legte sich auf die sonst so glatte Stirn, als sie die dunkle Farbe um diesen herum betrachtete, welche sich weiter über ihren Handrücken hinweg auszubreiten schien.
      „Gar nicht gut...“, bestätigte sie dem Mädchen, konnte sich aber auch nicht zusammen reimen, was das zu bedeuten hatte. „Die Frage mag dir jetzt vielleicht komisch vor kommen, aber bitte beantworte sie einfach. Du bist doch ein Mensch... nicht wahr?“, wollte die Vampirin Gewissheit haben und sie runzelte die Stirn nur noch mehr, als ihr dies bestätigt wurde.
      „Rory.“, blickte sie zu dem Hasenmann auf, welcher in ihrem Blick zu lesen schien, was sie von ihm erwartete und der junge Mann legte seine Hand über den Edelstein, woraufhin ein magischer Zirkel über diesen erschien und auch wenn sein Gesichtsausdruck kaum zu lesen war, war ihm doch anzusehen, dass er die Situation als alles andere als gut ansah.
      „Ich fürchte ihr Körper ist überfordert mit der Macht des Juwels, sie könnte sogar jeden Moment außer Kontrolle geraten oder langsam ihren Körper zerfressen... so genau ist das schwer zu sagen, war soetwas doch noch nie vorgekommen. Soll ich ihn für den Moment versiegeln?“, erkärte er und Elizabeth nickte ihm zu, woraufhin sich Rory entschuldigte und ein anderer, größerer Zirkel erschien. Es musste für einen Moment brennen, doch verschwand die dunkle Stelle um den Edelstein herum und stattdessen war auf der Oberfläche diesem eine Gravur zu sehen, ein Siegel, welches den Edelstein für den Moment in Schach halten konnte.
      Die Vampirin seufzte, so hatte sie sich das ganze Unterfangen nicht vorgestellt.
      „Dürfte ich deinen Namen erfahren? Oh, wo bleiben denn meine Manieren! Mein Name ist Elizabeht Rias van Gorthen, Eli oder Eliza reicht auch vollkommen.“, stellte sich die Vampirin letztendlich vor und nannte ihr auch die Namen der anderen Anwesenden. Sie wollte eine friedliche Atmosphäre schaffen, bevor sie ihr erörtern würde, in welchem Schlamassel das Mädchen geraten war.
    • Lucia Miller

      Elisabeths Zustimmung was ihre Observation betraf, war eines der wenigen Male, an denen Lucy es hasste recht zu haben.
      "Ich hätte niemals gedacht, dass ich das irgendwann mal jemanden bestätigen müsste, aber.. ja, ich bin ein Mensch." Noch während die es laut aussprach, war sie sich auf ein neues bewusst, wie absurd das ganze klang.
      Der Hasentyp - Rory schien sein Name zu sein- erschien auf Zuruf und legte seine Hand über ihre. Mit einem Mal umgab ein kleiner Kreis aus Licht die Stelle wo er sie drauf gelegt hatte. Fasziniert beobachtete das Mädchen das ganze - was auch immer es war. Rorys darauffolgende Analyse war um einiges weniger Faszinierend. "Moment, Zerfressen?" Panisch blickte sie zwischen allen beteiligten hin und her, doch im nächsten Moment breitete sich der Lichtkreis bereits aus, und das Gefühl, welches sie verspürt hatte während der Edelstein mit ihr verschmolzen war, als würde Feuer durch ihre Adern fließen, ließ sie auf ein neues vor schmerz zusammen zucken. Im Gegensatz zum ersten Mal, als sie es spürte, breitete das Brennen sich diesmal nicht in ihrem Körper aus, sondern schien sich im Gegenteil, zurückziehend auf die Stelle an de der Edelstein saß zu zentrieren. In kürze war der Schmerz verschwunden und stattdessen bereitete sich eine wohlige wärme in ihrer Hand aus. Auch ihre Haut hatte nun wieder ihre normale Farbe angenommen. "oh Gott, vielen dank, das ist schon viel besser." seufzte sie erleichtert und warf Rory einen dankbaren Blick zu.
      Vorsichtig drehte sie ihre Hand ein wenig und ballte diese zur Faust, wie um zu schauen, ob diese noch funktionierte.
      Elizabeht Rias van Gorthen? Ein langer und irgendwie ungewöhnlich altmodischer Name, der irgendwie adelig klang.
      "Ich bin Lucia. Lucia Miller." stellte sie sich ebenfalls selbst vor, nachdem sie nun auch die Namen aller anderen Erfahren hatte. Elizabeth. Rory. Crayon. Sie ließ sich die Namen noch einmal durch den Kopf gehen, während sie die Träger dieser Namen in jener Reinfolge kurz musterte.
      "Also, damit ich das ganze hier richtig verstehe.." ergriff sie das Wort und räusperte sich kurz "Dieser Stein hier, der euch anscheinend wichtig ist, könnte mich eventuell umbringen?" während sie diese Frage formulierte hob sie demonstrativ ihre rechte Hand mit dem Edelstein. "Und ihr alle-" sie zeigte in die Runde "- seid keine... Menschen?" sie kniff die Augen fragend zusammen "Was genau seid ihr dann?"
    • Crayon Skiarion
      Der Dämon wollte seinen Ohren nicht trauen, dann war sie also tatsächlich... ein Mensch?! Aber...
      „Wie ist das möglich?! Wie hast du-?!“, wollte er genervt wissen, verstummte jedoch, als er einen weniger freundlichen Blick von Elizabeth erntete.
      „Tz.“, gab er genervt von sich und fuhr sich weiterhin nervös durchs Haar, vielleicht sollte er die komplizierte Erklärerei wirklich lieber der Vampirin überlassen.
      „Hey, wo bleibt eigentlich mein Tee?“, setzte sich Crayon auf den letzten verbleibenden Sessel.
      „Wo bleiben deine Manieren?“, konterte Rory, ohne auch nur in die Richtung des Dämons zu blicken, welcher daraufhin mit den Zähnen knirschte.
      „Bitte?!“, gab er widerwillig und genervt von sich, woraufhin der Hasenmann seufzte und das Zimmer verließ, um eine weitere Tasse Tee zuzubereiten.
      Na endlich, dachte sich Crayon nur und lehnte sich in seinem Sessel zurück. Während Elizabeth Lucia den Rest erklärte, begann er mit seiner Metallkette zu spielen.

      Elizabeth Rias van Gorthen
      Das Lächeln der Vampirin wurde ein Stückchen breiter, als ihr bewusst wurde, dass das Mädchen schnell und einfach ihre eigenen Schlussfolgerungen aus der ganzen Situation zog, bewundernswert, wenn man bedachte, wie aufgeregt und verwirrt sie eigentlich sein musste. Für einen Menschen ergab die ganze Angelegenheit wohl weniger Sinn.
      „Ich fürchte ja, eventuell. Viel mehr kann ich dir leider nicht dazu sagen, Lucia, ich habe noch nie zuvor davon gehört, dass sich der Edelstein mit einem Menschen verbunden hatte. Aber lass mich von Anfang an erklären.“, nickte sie.
      „Du hast es richtig erfasst, wir sind keine Menschen. Der unhöfliche Kerl da drüben ist ein Dämon, der Mann der dir den Tee gebracht ist ein Tiermensch, ein Hase, um genau zu sein. Ich glaube, du hast seine Hasenohren bereits gesehen? Wie hast du es genannt? Cosplay Scheiß?“, schien dieser Ausdruck die Vampirin zu amüsieren und sie lachte für einen Moment in sich hinein, ehe sie fortfuhr.
      „Erschreck dich nicht, aber ich bin eine Vampirin.“, erklärte sie und öffnete ihren Mund, um ihr ihre spitzen Zähne für einen Moment zu zeigen, um ihre Aussage glaubwürdiger zu machen.
      „Wesen wie wir leben schon seit Jahrhunderten unter euch Menschen und die meisten von uns sind friedlich, es gibt also keinen Grund für dich, Angst vor uns zu haben. Der Edelstein, welcher nun ein Teil von dir ist, ist ein mächtiges Artefakt, von dem gesagt wird, dass es von uralten Göttern erschaffen wurde. Normalerweise verbindet sich ein Wesen wie wir mit dem Juwel, um unsere Fähigkeiten zu stärken und unsere Schwächen auszumerzen, aber das ein Mensch... nun, ich fürchte ich habe keine Ahnung, welche Auswirkungen das Artefakt auf dich haben könnte. Außerdem fürchte ich, dass du in Gefahr bist. Viele sind hinter dem Stein her und nur wenige würden sich davor scheuen, dich umzubringen... es wäre mir deutlich lieber, wenn Crayon auf sich aufpassen würde...“, überlegte sie für einen Moment, ob das wirklich die beste Idee war.
      „Hah?! Wieso ich?!“, beschwerte sich der Dämon sogleich und wäre fast energisch von seinem Sessel aufgestanden.
      „Weil du das verbockt hast, natürlich. Das arme Mädchen tut mir jetzt schon Leid.“, war nun auch Rory wieder zurückgekehrt mit einer dritten Tasse Tee.
    • Lucia Miller

      Überrascht warf Lucy Crayon einen Blick zu. Dämon? Waren Dämonen nicht das biblische Gegenstück zu Engeln, die versuchten auf hinterlistige weise Menschen von ihrem Glauben abzubringen? Dieser Typ hingegen, wirkte zwar wie ein absoluter Idiot, aber keineswegs hinterlistig.
      "Also war ich mit meiner Theorie eines Werhasen gar nicht so weit weg?" murmelte sie mehr zu sich selbst, als Rorys Identität aufgedeckt wurde.
      Trotz Elizabeths Vorwarnung, sich nicht zu erschrecken, musste Lucy dem Drang widerstehen, ihre Hände schützend um ihren Hals zu legen, als die Vampirin sich ihr offenbarte. Sie hatte zwar keine Ahnung, wie die gesellschaftlichen Normen unter diesen Leuten aussahen, aber sie konnte sich bereits denken, dass es ihrer Gastgeberin gegenüber vermutlich sehr respektlos war, und so nutzte sie ihre Hände dazu, nun endlich die dampfende Tasse Tee, welche Rory ihr zuvor unbemerkt hingestellt hatte zu umklammern. Unangenehm berührt erwischte sie sich selbst darin, wie sie prüfte, dass auch wirklich kein Blut in ihrer Tasse war. Okay, Schluss mit den komischen Gedanken, es gab wichtigeres! Zum Beispiel die Zusammenfassung, welche Elizabeth ihr soeben erteilte, welcher Lucy aufmerksam lauschte.
      "Seit Jahrhunderten also..." gab Lucy nachdenklich von sich "So viele Geschichte wie es über Fabelwesen und Übernatürliche Wesen gibt, nehme ich mal stark an, dass ich nicht der erste Mensch bin, der versehentlich in etwas reingestolpert ist... und Götter gibt es auch noch... sogar im Plural?" seufzend fasste sie sich an den Kopf. Das war echt zu viel auf einmal. Eben noch war sie eine stinknormale Schülerin gewesen, und plötzlich wurde sie teil von... ja von was eigentlich? Wie konnte man das hier bezeichnen? Die Geheimgesellschaft der Fabelwesen?
      Als hätten sie es vorher eingeprobt, ertönten Crayons "Wieso ich?!" und Lucys "Wieso er?" wie aus einem Munde.
      Nun, Rory hatte zwar nicht ganz unrecht aber.. "Sollte nicht gerade weil er es verbockt hat jemand anderes diesen Part übernehmen. Du zum Beispiel-" sie sprach Rory nun direkt an "-wirkst um einiges Kompetenter." Nun doch von einem etwas schlechten gewissen geplagt warf sie dem Dämon einen entschuldigendem Blick zu "Sei mir nicht böse, aber... ich hänge sehr an meinem Leben."
      Wieder nachdenklich, nahm sie nun endlich den ersten vorsichtigen Schluck von ihrem heißen Tee, welcher ein angenehm süßliches Aroma besaß. Definitiv kein Blut.
      "Aber warum muss überhaupt jemand auf mich aufpassen?" fragte sie ein wenig naiv "Ich meine, wenn ihr diesen Edelstein so einfach versiegeln konntet, warum könnt ihr ihn mir nicht einfach direkt ganz rausnehmen? "

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    • Elizabeth Rias van Gorthen
      „Werhase?“, gab die Vampirin belustigt von sich und sie konnte sich schon vorstellen, wie das Gesicht von Rory sich in der Küche zu einem genervten Ausdruck formte, hörte er doch alles mit, was hier geschah. Schade, dass sie es nicht zu Gesicht bekommen würden.
      Elizabeth verlor ihr freundliches Lächeln nicht, auch nicht, als Lucia sich ihren Hals hielt, als fürchtete sie, dass Eliza jeden Moment über sie herfallen würde.
      Die Vampirin unterstand dem Drang ihr zu erklären, dass die zivilisierter war, als das, aber einem Menschen konnte sie diese Reaktion wohl kaum übel nehmen. Sie wusste, was man sich über ihr Volk erzählte.
      „Selbstverständlich. Wäre es nicht eher eigenartig, wenn uns in dieser langen Zeit kein einziger zu Gesicht bekommen hatte, obwohl wir mitten unter euch Leben?“, trank Eliazbeth einen Schluck von ihrem Tee. „Und nein, selbst wir wissen nicht genau, ob Götter existieren. Es ist nur eine Legende. Niemand weiß, was diese Juwelen wirklich sind und wie sie entstanden sind.“
      „Hmpf. Wüsste gar nicht, warum ich dir da böse sein sollte.“, funkelte er das Mädchen sarkastisch an und es war ihm deutlich zu sehen, dass er in seinem Stolz gekränkt war.
      „Wenns sein muss, mach ich das eben! Ich werd dir schon zeigen, dass du unter meinem Schutz keinen einzigen Kratzer abbekommst!“
      Uff, da hatte das Mädchen wohl seinem Stolz einen wirklichen Schaden zugefügt.
      „Mein Beileid.“, gab Rory von sich und erntete seiner Seits einen vernichtenden Blick von dem Dämon, welchen er jedoch geflissentlich ignorierte.
      „Doch Leider ist mir Crayon, was Kampfkraft angeht, immernoch überlegen. Es wäre unsinnig mich als Leibwächter zu wählen, wenn ich nicht mal ihn eindeutig schlagen kann. Außerdem hat er eine besondere Fähigkeit, welche sich perfekt zur Flucht eignet. Ich nehme an, du durftest diese bereits am eigenen Leib spüren?“, fuhr Rory fort, immerhin waren sie durch einen Schatten hierher gekommen.
      „Und die anderen sind zur Zeit nicht verfügbar. Also muss es wohl oder übel Crayon sein.“, zuckte der Hasenmann mit seinen Schultern und erntete dafür ein „Hey!“ von Crayon.
      Als dann Lucia sich erkundigte, warum sie denn überhaupt einen Beschützer brauchte, starrte jeder im Raum sie an, als hätte sie ihre Situation noch nicht verstanden. Nun, vielleicht hatte sie das auch nicht.
      „Etwas zu versiegeln, ist etwas anderes, als zu entfernen. Wenn wir wüssten, wie der Edelstein ohne deinen Tod zu entfernen wäre, hätten wir das sicherlich als erstes getan, meine Liebe. Soetwas ist noch nie zuvor vorgekommen. Ich kann mich nicht daran erinnern gehört zu haben, dass jemand sich jemals freiwillig von dem Stein gelöst hat. Aber keine Sorge, in der Zwischenzeit werde ich sehen, was sich machen lässt.“, versicherte die Vampirin ihr mit ihrem zuversichtlichsten Lächeln.
    • Lucia Miller


      Besondere Fähigkeit zur Flucht? Stimmt ja, irgendwie waren sie ja ganz plötzlich hierhergekommen. Sie war zu dem Zeitpunkt jedoch noch viel zu panisch gewesen, um darauf zu achten, was genau geschehen war.
      Irgendwie war sie jetzt schon etwas neugierig, wie genau der Dämon das gemacht hatte, aber nach Rorys Worten zu urteilen, würde sie dies schon früh genug wieder am eigenen Leibe erfahren.

      Betreten senkte Lucia den Blick. Oh. Irgendwie fühlte sie sich ein wenig wie ein kleines Kind, dafür, dass sie diese scheinbar unnötige Frage gestellt hatte.
      Durch Elizabeths zuversichtliches Lächeln begann Lucys Unsicherheit jedoch etwas zu schwinden.
      Es war irgendwie schon seltsam, wie die Vampirin trotz ihres jungen Aussehens eine beinahe mütterliche Fürsorge ausstrahlen konnte.
      Mit einem Mal erstarrte das Mädchen vor Schreck. Oh nein, warum fiel es ihr jetzt erst ein?!
      „Oh Gott, meine Mutter muss krank vor Sorge sein!“ panisch sprang sie auf und tastete nach ihrem Handy.
      Oh nein.
      Nein, nein, nein, nein! Bei all der Aufregung hatte sie ihr Handy verloren. Das war gar nicht gut. Sie hätte bereits vor einer Stunde zu Hause ankommen sollen!
      Aufgebracht wollte sie gerade ihre Hände über ihren Kopf zusammenschlagen, als ihr Blick auf Crayon fiel. Moooment.
      „Du hast uns doch so schnell hierherbringen können! Besteht die Möglichkeit, dass du mich genauso schnell zu mir nach Hause bringen kannst?“ fragte sie und sah ihn dabei mit ihrem besten, bettelndem Welpenblick an.
    • Crayon Skiarion

      Für einen Moment starrte der Dämon das Menschenmädchen mit hochgezogener Augenbraue an, hatte sich ihr Verhalten ihm gegenüber doch unglaublich schnell verändert. Zuerst wollte sie gar nicht, dass er überhaupt auf sie acht geben musste und nun wollte sie ihm mit einem Mal um einen Gefallen bitten?
      Für einen Moment wirkte der Dämon nachdenklich, als müsste er zuerst darüber nachdenken, ob er denn dazu in der Lage sei, doch in Wirklichkeit fragte er sich, ob er sie nicht etwas ärgern sollte, da sie seine Fähigkeiten angezweifelt und ihn damit beleidigt hatte, doch ein Blick von Eluzabeth brachte diese Überlegung zum sofortigen Stillstand und der Dämon seufzte nur genervt, dem Blick der Vampirin ausweichend, während er sich durchs Haar fuhr.
      „Wohin?“, erkundigte er sich nur. Solange es dort einen Schatten gab, wo sie unbemerkt auftauchen konnten, war dies nicht das geringste Problem für den Dämonen.
      „Das du mir gut auf sie aufpasst, Crayon. Immerhin hast du sie in den ganzen Schlamassel mit rein gezogen.“, machte Elizabeth ihm ein letztes Mal deutlich, dass er seine Aufgabe ernst nehmen sollte. Er hatte es ja verstanden, wieso mussten immer alle auf ihm herum hacken, als wäre er ein naiver, leichtsinniger Idiot? Nun, wenn er keiner wäre, wäre Lucia sicherlich schon längst Zuhause bei ihrer Mutter, nicht wahr?
      Nachdem Lucia ihm den ungefähren Standort genannt hatte und er ausmachen konnte, wo sie hin musste, streckte er seine Hand in Richtung eines Schattens, geworfen von einem Schrank und groß genug, dass ein Mensch hindurch schreiten konnte, und nutzte seine Fähigkeit, damit dieser begehbar wurde. Er unterschied sich kaum von anderen Schatten, der einzige Unterschied war der, dass dieser nun ein Stückchen dunkler wirkte, aber für das ungeübte Auge dürfte es wohl kaum einen Unterschied geben.
      „Bitteschön, nach dir.“, lud er Lucia dazu ein als erste gegen die Wand zu laufen. Nun, hindurch traf es wohl besser.
      Während die Vampirin ihnen freundlich Lächelnd nachwinkte, nickte Rory den beiden zur Verabschiedung zu.