Die Drachen Chroniken (Raikiri & Sirath)

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    • Die Drachen Chroniken (Raikiri & Sirath)

      @Raikiri

      Celine lief. Sie hatte keine Ahnung wohin, sie wusste nicht, wie viele hinter ihr her waren. Sie wusste nur eines; sie musste weg. Weg von ihren Verfolgern, weg von den Menschen, die nur eines wollten: Ihren Tod. Sie verstand nicht, warum selbst die, die sie gerettet hatte- vor diesen miesen Männern, die sie töten wollten- nun hinter ihr her waren. Celine stolperte, fiel und sprang wieder auf. Ihre Schritte führten sie tiefer in den Wald. Die junge Frau spürte einen pochenden Schmerz, etwas Warmes lief über ihre Knie. Blut…ihr Blut. Celine ignorierte die Wunde, warf einen Blick nach hinten. Leise fluchte sie, als sie die Menschen erblickte, die ihr immer näher kamen. Ihr blieb nur eine Wahl, sie konzentrierte sich, dann leuchtete sie auf und wurde zu einem Drachen. Ihr langer Körper schlängelte sich durch die dichten Bäume, erblickte in der Ferne einen kleinen See. Wasser! Ihre Rettung. Wasser würde ihre Wunde heilen, ihr neue Kraft geben. Erst jetzt merkte sie, wie erschöpft sie war. Im nächsten Moment schrie sie auf, als ein Pfeil sie streifte, neben ihr in einen Baum einschlug. Blut lief über ihre Flanke. Endlich erreichte sie den See, sank an seinem Ufer zu Boden. Ein leichtes Aufflackern, dann schrumpfte sie und erlangte ihre menschliche Gestalt. Celine stemmte sich in die Höhe, schleppte sich näher zu dem Wasser, legte ihre Hand in die sanften Fluten. „NEIN!“ erklang die Stimme eines Mannes, er klang wütend. Ein leises Aufkeuchen von Celine, die zwei starke Hände spürte, die sich in ihre Haare krallten, sie vom See wegzogen. „Du wirst dich nicht retten, du miese Kreatur.“
      Die Worte schmerzten mehr, als Celines Körper. Sie konzentrierte sich, Wasser floss auf sie zu, ihre Wunden heilten, dann wurde alles schwarz. Das letzte, was sie hörte, waren aufgeregte Stimmen.
    • Kaito war nun schon Tage untwergs gewesen und langsam gingen ihn dir Vorräte aus. Er beschloss sich auf den Weg ins nächste Dorf zu machen, um dort seine Vorräte wieder auf zu stocken. Am späten Nachmittag, ging er entlang eines Wanderpfads zum Dorf Hikumo. Mit jedem Schritt den er näher an das Dorf heran kam, spürte er eine wachsende Präsenz. Seid Ewigkeiten spürte er so eine Präsenz nicht mehr. Unmut machte sich in ihm breit, da er ahnte, dass es für ihn bestimmt wieder Schwierigkeiten bedeuten würde, wenn er sich einen Fehltritt leisten würde. Gerade als die Sonne dabei war unter zu gehen, kam er im Dorf Hikumo an. Die Marktstände hatten glücklicherweise noch auf und so kaufte er die nötigen Vorräte ein. Mehr, Reis, etwas geräuchertes Fleisch, sowie wenig frisches Gemüse. Nachdem er alles beisammen hatte, was er brauchte, wollte er sich wieder auf den Weg machen, jedoch als er das Dorf verlassen wollte, fuhr ein Käfig an ihm vorbei, welcher von einem Pferd gezogen wurde. Normalerweise interessierte ihn sowas nicht, doch er spürte die Präsens in diesem Monat so stark wie noch nie zuvor. Kaito warf einen Blick in die Kutsche hinein und sah dort ein Mädchen liegen, welches wohl bewusstlos war. Die Männer, die die Kutsche begleiteten, lachten heiter und einer von ihnen sagte: „Nun haben wir endlich das was wir brauchen, um ein Leben in Saus uns Braus zu führen! Diese Kreatur wird uns reich machen!“
      Kaito wunderte sich, warum der Mann, das Mädchen eine Kreatur nannte. Ihm schwarnte böses, also Entscheid er sich, den Männern vorsichtig zu folgen, um mehr heraus zu finden.


      Eine Münze hat immer zwei Seiten, welche bist du?
    • Der Wagen schwankte hin und her, dass Celine noch nicht wieder aufgewacht war, schien fast unmöglich. Erst jetzt, ganz langsam, regte sich die junge Frau. Sie kniff die Augen zusammen, ehe sie sie ruckartig öffnete. Behutsam richtete sie sich auf, sah sich um. Orientierungslos saß sie da, versuchte sich an alles zu erinnern, und dann kam die Erinnerung zurück. Die Menschen, die sie jagten, die Angst. Die panische Angst gefasst zu werden… und nun schien es soweit gekommen zu sein. Celine ließ ihren Blick über die Gegend schweifen. Sie saß auf dem harten Untergrund des Wagens, hilflos den Männern, die sie wegbrachten-wohin wusste sie nicht- ausgeliefert. Sie könnten alles mit ihr anstellen, denn als Wasserdrache war Celine nicht in der Lage, jemanden zu schaden. Klar könnte sie kämpfen, die Männer in Eis einschließen und dadurch ersticken, oder sie ertränken, doch das Töten lag nicht in ihrer Natur. Sie wollte den Menschen helfen, nicht ihnen schaden. Ans Töten hatte sie bisher noch nie einen Gedanken verschwendet, es missfiel ihr schlichtweg. Jedoch…was, wenn diese Menschen nun IHREN Tod wollten? Celine wollte nicht kampflos aufgeben, doch konnte sie auch gegen ihre Natur ankommen? Sollte- konnte- sie denn wirklich jemanden verletzen oder gar umbringen? Immerhin war sie darin nicht geübt, sie hatte keine Ahnung von solchen Sachen.
      Der junge Wasserdrache musste versuchen zu fliehen. Doch wie? Noch einmal wanderte ihr Blick über die Gegend. Nichts; kein Wasser…Somit konnte sie auch nicht viel machen. Leise fluchte sie, dann stemmte sie ihre Hände gegen die Gitterstäbe. Mit der Kraft der Verzweiflung beschloss sie, etwas anderes zu versuchen. Sie konzentrierte sich, dann veränderte sich ihre Hand, wurde zu einer Klaue. Nun musste sie leise sein. Fast schon geräuschlos durchbrach sie das Eisen. Lautlos schwang sie sich aus dem Wagen, dann lief sie los.