Fallen from grace [Raikiri + Sachiko]

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    • Fallen from grace [Raikiri + Sachiko]

      F A L L E N . . . F R O M . . . G R A C E



      Vorstellungsthread

      @Raikiri
      @Sachiko

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      李芳 Fang Li 李芳

      Ein paar schlanke, lange Beine in weißen Stoffhosen baumelten von einem breiten Ast herunter und wippten im Takt zu der Melodie, die die junge Frau, zu der die Beine gehörten, summte. Fang Li nannte sie sich jetzt, ein normaler, bürgerlicher Name der zu ihrem Äußeren passte, das so gar nichts mit ihrer wahren Gestalt zu tun hatte. "Niemand ist so kostbar wie du ♪♫ Die Schönheit kennt keine Grenzen, wenn ich mein Herz in deinen Augen sehe ♪♫" Das Lied, das sie sang, war ein altes Lied, das niemals für diese Sprache gedacht war und das in menschlichen Worten irgendwie falsch klang. Ein Lied, das nur die Götter kannten, deren Sprache denen der Menschen niemals ähneln würde. Trotzdem ließ sich Fang Li nicht nehmen, einen Teil ihres alten Lebens für immer zu bewahren und in ihr jetziges Dasein mitzunehmen. Hinter dem großen Ahornbaum in dem sie saß, zeigten sich die Berge vor einem strahlend blauen Himmel. Bald würde der Frühling beginnen und alles in voller Blüte stehen. Eine Zeit der Hoffnung, des Neubeginns und auch für sie würde ein neuer Abschnitt beginnen. Ihre Rache, ihr so kostbar gehegter Plan zum Sturz der Götter, er würde endlich seinen Lauf nehmen. Zuerst aber, nur als ersten Schritt, würde es das liebliche Dorf treffen, dessen erste Häuser am Horizont zu sehen waren. Es brauchte nicht viel, um so ein kleines Dorf in Aufruhr zu versetzen, da reichte schon ein korrupter Flussgeist wie der, den die junge Frau am Morgen getroffen hatte und der gerade dabei war, den Tarim-Fluss über die Ufer treten zu lassen. Sie würden es nicht verstehen, warum bei so einem warmen, schönen Wetter die Ufer aufweichten und ihre Felder, auf denen gerade erst die Pflanzen keimten, in den Wassermassen ertranken. "Eigentlich schade, aber ich muss es wissen, ich muss ihn sehen, diesen Krieger den der Himmel schickt, der all meine Geister tötet. Was wohl so besonders an ihm ist?" Li sah in die Ferne. Normalerweise dauerte es einen halben Tag, bis dieser geheimnisvolle Mann auftauchte, zumindest war es das, was man ihr auf ihren Reisen erzählt hatte. Außerdem war er in der Nähe gesehen worden, also sollte er schon bald kommen.
    • Liu Lang
      Am Frühen Morgen traf Liu Lang am Rande des Hiru Waldes an. Er war dort um die Hilfe gesuche eines Mannes nach zu gehen, den er im letzten Dorf getroffen hatte. Seine Aufgabe hier war es dem Dorf dabei zu helfen die Jährliche ernte ein zu holen und die Ernte haltbar zu machen. Mit seiner Windklingen Magie, war er in der Lage die Arbeit von 25 Männern in nur einem Bruchteil der Zeit zu erledigen. Nachdem er den Wald betrat, lauschte er den friedlichen Tieren und dem Wind, wie er die Wipfel der Bäume zum Rascheln brachte. Da er selbst, nachdem er ein Gott geworden war, eine starke Bindung zum Wind aufgebaut hatte, entspanne es ihm, dem Wind zu lauschen wann immer er nur konnte. Die Ruhe wurde jedoch jäh unterbrochen, denn die Tiere des Waldes flohen vor Angst und liefen ihm entgegen. Er wusste sofort, dass irgendetwas nicht stimmen konnte. Er beeilte sich so schnell wie möglich die Ursache dafür heraus zu finden und diese zu beseitigen. So schnell er nur konnte, begab er sich zu dem Dorf, welches tief im Wald lag. Nach gut 2 Stunden traf er nun endlich im Dorf ein, nur um fest zu stellen, daß der dort ansässige Flussgeist dabei ist das Dorf und alles andere fort zu spühlen. Die Männer des Dorfes versuchten den Geist ab zu wehren, während die Frauen die Kinder in Sicherheit brachten. Liu beschloss den Männern dabei zu helfen den Geist zurück zu schlagen. Er schloss zu ihnen auf und rief: „Männer versucht ihn zurück zum Fluss zu treiben, aber bleibt vorsichtig, wenn ihr ihm zu nahe kommt, wird er euch in seinem Körper versuchen zu ertränken!“
      Die Männer waren Sichtlich verwundert ihn hier zu sehen, aber Taten dennoch das was er ihnen sagte. Allerdings ließ der Geist von den Männern ab und konzentrierte seine Angriffe hauptsächlich nur auf ihn selbst. Liu wurde nachlässig in der Geist schaffte es ihn mit einem Wasserzauber, hinterrücks zu treffen und schleuderte ihn mehrere Meter fort, sodass er schmerzhaft gegen den Stumpf eines Baumes Schlug. Liu brauchte einige Momente sich wieder auf zu rappeln und sein schwert zu ziehen. Von nun an würde er nicht mehr so unvorsichtig werden.


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    • 李芳 Fang Li 李芳

      Li beobachtete die ganze Angelegenheit so lange, bis der Fremde seinen ersten Schlag kassierte. Natürlich war mit dem Flussgeist nicht zu spaßen, immerhin hatte sie ihn dazu gebracht, wütend zu werden und auch wenn sie nur ein Dämon mit einem Menschengesicht war, so steckte doch noch immer ein Funken Göttliches in ihr. Allerdings faszinierte sie der junge Mann mit seiner geradlinigen Art und seiner puren Güte den Menschen des Dorfes gegenüber. Leichtfüßig sprang sie von ihrem Ast herunter, landete in der Hocke und sah nach vorne. "Mal sehen, wie das Ganze aus der Nähe aussieht." Kichernd legte sie sich einen Tarnzauber übers Gesicht, der nur dazu dienen sollte, dass der Flussgeist ihr nicht den großen Auftritt ruinierte, dann sprintete sie los. Es hatte schon Vorteile, die Stärke eines Dämons nutzen zu können und so dauerte es nicht lange, bis sie den Schauplatz des Kampfes erreicht hatte. Der Boden war schon völlig aufgeweicht vom Spektakel, dass ihr inzwischen ziemlich großes Helferlein da veranstaltete. Weit über die Baumwipfel ragte der nasse Körper des Geistes, der gelegentlich einen wütenden Schrei von sich gab, wenn jemand versuchte ihn anzugreifen oder etwas auf ihn zu werfen. "Entschuldigt bitte, ich habe aus der Ferne den Kampf gesehen. Kann ich Euch helfen?" Li stand nun direkt vor dem Krieger, von dem sie gehört hatte er hieße Lang Liu und hielt ihm eine Hand hin. "Ich bin keine große Kämpferin, aber ich weiß mit einem Schwert und ein bisschen Wasser umzugehen." Noch während sie sprachen, begann ein Nieselregen über ihren Köpfen, kein gutes Zeichen wenn man gegen ein Wesen kämpfte, das nur aus Wasser bestand. "Achtung, er wird gleich angreifen." Li wandte sich zu den Männern aus dem Dorf, die noch immer mit allen Mitteln versuchten, ihr Hab und Gut zu verteidigen. "Geht in Deckung und haltet euch gut fest!", rief sie und schnellte auf dem Absatz herum. Der Flussgeist hatte seine Arme gehoben und mit Ihnen eine enorme Flutwelle in die Höhe schießen lassen, die nun drohte, auf sie alle niederzuschwappen. Li zog ihr Schwert, strich mit zwei Fingern darüber und ließ es hellblau aufleuchten. "Klinge des Meeres, teile die Flut.", murmelte sie und setzte zu einem schwungvollen Hieb an, der die Welle teilen sollte.
    • Liu Lang

      Lou war sichtlich verwundert, über das plötzliche auftauchen, der Jungen Frau. Jedoch hatte er nicht wirklich viel Zeit darüber nach zu denken, da der Flussgeist leider immer weiter an Größe zu genommen hatte. Er kam jedoch nicht darüber hinweg, wie Graziel und Anmutig, die Frau, den angriffen des Geistes auswich. Als er sah, wie dir Frau auch noch Magie wirkte, war er nun gänzlich verwundert. Als sie gerade zum Angriff ansetzt, rief er ihr zu: „Egal was du vorhast, mach bitte keine unüberlegten Aktionen. Der Stein auf seiner Stirn ist der Schlüssel zu unserem Sieg! Wenn wir den zerstören, dann kann ich den Geist besänftigen!“
      Die Frau schien jedoch genau zu wissen, was sie tat und tun musste, denn gerade als die riesige Welle drohte das ganze Dorf zu zerstören, teilte sie diese mit ihrer imposanten Magie. Liu nutzte aber die Gelegenheit und versuchte nun seine Klinge mit seiner Windmagie zu füllen. Er nahm Kampfhaltung an und fuhr mit der Handfläche über seine Klinge "Oh erhabene Windgöttin, segne diese Klinge mit deiner Macht und lasse sie alles Zerschneiden" mit einem kraftvollen Schwung, lies er die angesammelt Windmagie, welche sein Schwert bedeckte, frei und die grüne zischende Magie flog mit ungeheuerlichen Geschwindigkeit auf den Kopf des Windgeistes zu. Jedoch erzielte sein Angriff nicht die gezielte Wirkung, die er sich erhofft hatte. Leider bekam der Kristall an der Stirn des Geistes, nur einen Sprung und zersplitterte nicht. Fluchend sagte er: „Verdammt, dieser Geist will einfach nicht sterben. Was mache ich jetzt bloß gegen dieses Ding!“


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    • 李芳 Fang Li 李芳


      Es war ein lustiges Spiel, sich einerseits nicht zu dumm zu stellen und getroffen zu werden und andererseits den anwesenden Männern dabei zuzusehen, wie sie reihenweise mit offenen Mündern gafften, wenn sie Li kämpfen sahen. Sie war nunmal eine Frau und von den wenigsten Frauen erwartete man Mut, geschweigedenn Kraft. Ihr Schnitt hatte die Welle sauber geteilt, die nun zu beiden Seiten zusammenbrach, aber eine Schneise für das Dorf freiließ. "Jetzt seid ihr dran!", rief sie zu Liu und ging in Deckung. Zugegeben, der Flussgeist war etwas wütender, als er sein sollte, aber noch gab es keinen Grund zur Panik - erst recht nicht, weil Liu augenscheinlich ebenfalls ein bisschen Magie einsetzen konnte. Im Gegensatz zu dämonischen Kräften waren sie anders, das wusste Li, aber er war talentiert. Fast schon hatte sie damit gerechnet, dass er es in einem Streich schaffte, den Kristall auf der Stirn des Flussgeistes zu zerstören, aber dieser drehte sich nur minimal, als er sich wehren wollte und so verfehlte die Windklinge ihr Ziel und ließ nur einen Riss zurück. "Wartet! Ich werde ihn ablenken, ihr greift von der anderen Seite an. Wenn er sich wendet, um euch anzugreifen, muss einer der Bogenschützen auf seine Stirn zielen." Sie schaute zu den Männern des Dorfes, die mehr nutzlos als alles andere an der Seite standen. "HEY, ihr da, in Bewegung! Holt einen fähigen Schützen, aber schnell!" Dann grinste sie Liu an. "Bereit?" Mit einem schnellen Satz bewegte sie sich auf den Flussgeist zu und sah ihm direkt in sein verschwommenes Gesicht. "Komm her und hol mich." Das Wasser aus dem Boden, das bisher um ihre Knöchel wogte und alles zu versenken drohte, wurde an den Stellen, auf denen ihre Füße gingen, vollkommen still. Li schnippte mit den Fingern und hielt die Tropfen, die auf die Gruppe der Kämpfenden niederregnete, in der Luft an. Natürlich bemerkte das der Flussgeist und er setzte zu einem Schlag gegen sie an.