Die Tochter der Bluthure [das WunderlandDuo - Hasi & Az]

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    • Die Tochter der Bluthure [das WunderlandDuo - Hasi & Az]

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      Die Tochter der Bluthure

      Die 18 Jährige Macarie findet eines Nachts heraus warum ihre allein erziehende Mutter ihn Letzter Zeit so viel Geld hat um sich Luxusgüter zu leisten oder es auf anderen Wege zu verprassen und das obwohl sie in einer kleinen schäbigen Wohnung im Armenviertel Londons leben und an jeder Ecke sparen müssten. Als Macare ihrer Mutter eines Abends durch die Schatten der Nacht in eine scheinbar völlig fremde Welt folgt, erfährt sie ihr Geheimnis. Ihre Mutter ist eine Hure, es gibt aber eine Sache die sie mehr schockt … denn ihre Mutter ist die Hure eines Vampirs. Aber nicht für irgendeinen Vampir. Sie ist Eigentum es Herrschervampires Barnabas. Wie es der Zufall will gehören Macarie und ihre Mutter zur Kategorie Venus-(Blut)Huren. Die reinste und oberste Klasse der Bluthuren. Da Macarie das alles zu viel ist und sie nichts damit zu tun haben möchte, sucht sie lieber schnell das Weite. So begegnete sie aber Lillith der die jüngste Tochter des Herrschervampirs die von Macarie’s Blut angezogen wurde. Diese versucht sie weiter an das Reich der Vampire (und an sich) zu binden. So schließen sie eine Abmachung. Wenn Macarie bis zum nächsten Vollmond (also einen Monat) im Vampirreich bleibt überedet Lillith ihrern Vater Barnabas Macaries Mutter gehen zu lassen. Damit sie mit ihr zurück in die Menschenwelt und zurück in ihr normales Leben gehen kann. Doch noch in derselben Nachtbegegnet sie auch Lillith’s großen Bruder Azriel. Welchen Platz wird Macarie während ihrer Zeit in der Welt der Vampire finden? Welche Rolle wird sie inne haben? Leibwache? Opferlamm? Drittes Auge? Bluthure wie ihre Mutter? Oder wartet gar ein besondere Job auf sie? Kann sie vielleicht sogar Ehefrau von Azriel oder Guvernate von Lillith werden ? Oder wird sie sich von dieser Welt ab wende, so tun als wäre nichts gewesen oder gar versuchen dagegen zu Kämpfen?

      In den Rollen:
      Macarie, Lillith & Edmund - @Azenia
      Azriel & Venya - @Weisser_Hase
      ~ zur Vorstellung ... ~


      [b]✶Begrifferklärungen:[/b]


      [i]Bluthure:[/i]
      Eine Bluthure ist nicht nur die für Nahrung und körperliches Verlangen zuständig. In der Nacht ist sie die ganz persönliche Dienerin meist auch Sklavin ihres Meisters oder ihrer Meisterin (sofern dieser oder diese seine Bluthure nicht mit jemanden teilen möchte). Dafür bekommt sie so viel weltliche Güter wie sie nur will, in einigen Fällen wir ihr auch ein besonderer Wunsch erfüllt und kann (wenn von ihren Meister/ihrer Meisterin erlaubt) tagsüber wieder als „normaler Mensch“ in der Menschenwelt leben. Allerdings kann nicht jede Menschenfrau Bluthure werden. Zwar hat jeder Vampir bei Aussehen und Blut andere Vorlieben, doch gibt es besondere Menschenfrauen die Bluthuren werden konnten. Doch auch unter ihnen gibt es besonders schöne Exemplare die Venus-(Blut)Huren. Manche Vampire machen sich ein Spaß daraus und sammeln und tauschen ihre Bluthuren auch um sich das unendliche Leben mit etwas Abwechslung zu bereichern. Meist lockt der Vampir die Sterbliche in die Welt der Schatten um mit ihr dort den Vertrag zu schließen. Da sich meist Bluthuren und Vampier gegenseitig anziehen kommt es manchmal auch vor, dass der Vampir aber auch in die Menschenwelt um dort den Vertrag zu schließen. (den auch nur der Vampir wieder lösen kann). Danach ist die Bluthure gebrandmarkt, irgendwo an ihren Körper ist nun das Zeichen ihres Meisters zu finden.


      [i]Bluthurenränge:[/i]
      Bluthure
      Rosen-Bluthure
      Pfauen- Bluthure
      Rubin-Bluthure
      Venus-Bluthure

      [i]Leibwache:[/i]
      Vampire lassen zum Spaß gern ihre menschlichen Untergeben oder Demi-Vampire die nicht zu den Bluthuren zählen gegeneinander kämpfen oder lassen sich von ihnen beschützen


      [i]Opferlamm:[/i]
      Menschen die zwar ganz schmackhaftes Blut haben aber nicht als Bluthure zu gebrauchen sind. Sie dienen einzig und allein als Nahrungsquelle


      [i]Drittes Auge:[/i]
      = menschliche Diener der Vampire, sie sind Menschen und leben daher in der Menschenwelt um ausschau nach neuen Bluthuren oder anderen Interessanten zu halten


      [i]Vampirränge:[/i]

      [i]Demi-Vampir[/i] (Früher Menschen die von adligen Vampiren meist aus Spaß oder einen anderen Grund zu ihresgleichen gemacht wurden. Sie sind die niederen Dienstkräfte.

      [i]Vampire[/i]
      Einfache Vampire ohne große besondere Kräfte, das niedere Volk Sie sind sehr schwach.

      (Neumond- Vampire:
      Bluthuren die zu Vampiren gemacht wurden. Eigentlich ist es immer eine Art Experiment ob die Bluthure überlebt. Manchmal bittet die Bluthuren ihren Meister/ihre Meisterin auch um die Verwandlung. Sie können die Kräfte ihrer Meister erlernen und dienen ihnen mehr als Kammerzopfen.)

      [i]Adlige Vampire[/i]
      Ein Adlige Vampir ist der erste Rang der besondere, übernatürliche Kräfte besitzt und der erste Rang der auch Bluthuren sein eigenen nennen darf. Allerdings besitzen diese Vampire noch einige Schwächen.

      [i]Hochadlige Vampire[/i]
      Sie sich mächtig und stammen vom Reinblut der Herrschervampire abstammen. Mit anderen Worten sie sind die Nebenliene. Sie haben ein paar Schwächen.

      [i]Herrschervampire[/i]
      Die ersten Vampire. Sie besitzen unglaubliche Kräfte und haben nahezu keine Schwächen.

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      “If you were happy every day of your life, you wouldn’t be a human. You’d be a game show host.”
    • Macarie

      Mein Kopf wummerte. Noch immer fühlte es sich an, als würde jemamd versuchen auf ihn ein Drumsolo spielen. Ein leises Wimmern überkam meine Lippen als ich mich zum ersten Mal regen konnte. Noch immer war es ein innerlicher Kampf. Der Kampf gegen die verführerische Trägheit und den Willen weiter zu machen. Mir war schwindelig, vielleicht sogar etwas schlecht. Nicht nur im meinen eigenen Körper hatte ich zu kämpfen. Auch meine Erinnerungen wiesen große Lücken auf. Was sich an fühlte wie ein ordentlicher Kater war eigentlich nur ein nicht enden wollender Alptraum. Warum ließ mich diese andere Seite einfach nicht los? "-ey! Hey! Hey du! Wach auf! AUF WACHEN!!!!" Klingelte ein nerviges Stimmchen in meinen Ohren. Dabei wollte ich doch nichts mehr als das - aufwachen. Einfach in meinen Bett aufwachen und weiter leben. Als wäre nichts passiert. Dennoch... zögerlich öffnete ich meine Augen. Es war unglaublich dunkel und doch vermochte ich schnell zu erkennen was sich um mich herum befand. Auf mir hockte ein Mädchen. Vielleicht 14 oder 15 Jahre alt. Sie beugte sich langsam zu mir herab. Einmälig drückte sie ihre Stirn gegen meine. Mein ganzer Körper zuckte instinktiv zusammen. Ich hatte nicht erwartet, wie kalt sie war. Die Augen der blassen Fremden waren groß und niedlich wie die einer Puppe, ihr Blick aber war so durchdringend wie der eines Raubtieres. Außerdem waren es zwei verschiedene Augenfarben. Violett und Gold. Sie rümpfte die Nase. "Na endlich." Grummelte sie scheinbar ungeduldig. "Du bist doch hoffentlich nicht kaputt oder so? Sterbliche sind so unglaublich verbrechlich. Dabei wäre es um dich wirklich schade. Immerhin bist du eine Venus und dazu auch noch eine Jungfrau. Herje... das schöne Blut..." Moment?! Schlagartig fuhr ich hoch. "Woher weißt du-?! Überhaupt, das ist privat!" Die fremde Göre ließ ein Lächeln über ihre Lippen zucken, welches immer mehr zu einen belustigten Grinsen wurde. "Das kann ich riechen. Das kann jeder hier riechen. Vor allem wenn jemand hungrig ist." Sie entfernte sich etwas von mir, schlug ihren silbrigen Zopf über ihre Schulter und zeigte stolz grinsend ihre spitzen Fangzähne. "W-was soll das Theater?!" Mir wurde es langsam echt zu bunt. "Du bist aber ziemlich schwer von Begriff. Bist du so dusslig oder liegt es daran, das du ganz schön was auf den Kopf bekommen hast?" Nun fand ich endlich die Kraft, mich zumindest etwas auf zu setzen. Dieses Mädchen hatte recht. Da war so ein merkwürdiges Vieh. Irgendetwas hatte mich verfolgt und angegriffen. Daraufhin war ich gestürzt und... und... und hier aufgewacht. Langsam sah ich mich um. Ich lag auf einen großen Himmelbett, was stehts in dunklen Tönen und über und über mit merkwürdigen Kuscheltieren und Kissen bedeckt war. Das Zimmer wirkte Edel aber auch irgendwie altertümlich. Hier und da störten jedoch einige moderne Dinge das Bild. Es schien beinah surreal. "Hehehe~ Ich liebe Menschendsachen. Und Zombies und Schädel und-" sie stockte kurz. Die markelose Stirn warf tiefe Falten als würde sie etwas bedacht abwegen. " ....ach vergiss es. Das findest du noch raus. ...Vielleicht." Ich verstand noch immer nicht wer sie war, wo ich war oder warum? Für einen Moment wusste ich nicht einmal warum ich hier war. "Macarie" begann ich leise. "Ich heiß Macarie. Und wer in Gottes bist du?" Bei den Wort Gott entwich den überaus kontrollierten Mädchen ein lautes und recht wildes Fauchen. Es schien ihr gar nicht zu gefallen. "Willst du meine Armen Lieblinge verschrecken! Undankbares Menschenweib!" Sie blickte sich ebenfalls um und faselte, für mich unverständliche Wörter, vor sich hin. Draufhin zuckten abertausend kleine Flügel an der Decke. .....Fledermäuse? Wollte sie das vorhin sagen? "Du solltest deinen Namen nicht einfach so frei heraus rücken. Fähige Vampire wie ich können dich nur mit diesen Wissen steuern wie eine hübsche Marionette. Soll ich mal?" Sie grinste, begann jedoch gleich danach zu Kichern ehe sie sich von mir herunter schwang. "Ich bin Die, die dich aus der Schlucht gerettet hat, in die du gestürzt bist. Man nennt mich auch Lillith."


      “If you were happy every day of your life, you wouldn’t be a human. You’d be a game show host.”
    • Azriel

      "Ist das alles?" fragte ich in gelangweiltem Ton den Mann, der meinem Schreibtisch gegenüber saß, sein Blut stank nach Verunreinigungen und Alkohol, ungenießbar und nur etwas für das niedere Volk "wartet! Da ist noch etwas, er...er trifft immer eine Straßenhure, sie steht immer an der Parvelstreet und redet mit weiteren Damen über ihn und über geheime Dinge die nicht einmal die Öffentlichkeit weiß!" sogleich legte ich mir eine Hand an das Kinn und dachte nach, es wäre interessant, der ehrenwerte Herr Minister traf eine Hure und betrog damit seine Frau, außerdem schien er Staatsgeheimnisse an sie weiter zu geben und beging damit Hochverat "Na schön, ich nehme es an" der kleine Mann atmete erleichtert auf und beobachtete wie ich sogleich ein Buch aus meinem Schreibtisch heraus zog, ihn ihm waren die neuesten meiner Errungenschaften, alle sorgsam fest gehalten.
      Ich schrieb das besagte hinein, mit Datum und Uhrzeit, danach musste der werte Herr unterschreiben, daneben druckte er einen blutigen Abdruck seines Zeigefingers damit er nach Möglichkeit gefunden werden konnte, schließlich schloss ich das Buch wieder und verstaute es in der abschließbaren Schublade meines Schreibtisches.
      Diese Bücher, ich hatte sie zu hunderten in meiner Bibliothek stehen, über die Jahrhunderte hatte ich sie alle gesammelt und ich kannte jedes einzelne Geheimnis das sie beinhalteten, jedes einzelne hatte ich persönlich vermerkt, mit dem Datum, der Unterschrift und einem unverwechselbaren Blutabdruck, anhand dessen konnte jeder Vampir der etwas hochrangiger war den Menschen wiederfinden.
      Was ich beinah noch ergötzender fand war der Grund aus welchem mir meist die Menschen diese Geheimnisse gaben.
      Dieser Herr hier zum Beispiel erzählte es mir, denn er brauchte Geld, viel Geld, seine Tochter musste auf die Straße um zu verdienen, seine Frau war tot und so arbeitete er für den Minister, also wusste ich, dass diese Informationen durchaus stimmen konnte, natürlich würde ich es überprüfen lassen, so wie jedes andere und würde, sollte es gelogen sein, den Mann finden und zur Rechenschaft ziehen, anderen falls würde dieses Geheimnis nun mir gehören und ich würde es bei Zeiten nutzen wie es mir beliebt.
      Ich nickte einem meiner Bediensteten zu und dieser verschwand kurz durch die große Doppeltür "ich freue mich sehr eure Tochter bei Zeiten einmal zu treffen, ich hoffe doch sehr dann nicht mehr auf der Straße!" Der Mann nickte eifrig, wirkte jedoch sehr eingeschüchtert und wurde kleiner als er es bisher schon war "J-ja, ich denke sie würde sich freuen so einen ehrenhaften Mann zu treffen wie euch!" er wusste was ich war, vermutlich betete er dafür, dass ich ihr nie begegnete doch sein Geruch würde an ihr haften, allerdings hatte ich weder die Absicht noch das Interesse sie zu treffen.
      Mein Bediensteter kam wieder herein und hielt einen kleinen Beutel in den Händen, er überreichte ihn dem Mann und dieser wirkte imens erleichtert, er setzte sich den kleinen, abgetragenen Hut wieder auf, bedankte sich und verschwand sehr schnell.
      Ich lehnte mich in meinem Stuhl zurück und seufzte während ich in die leere starrte, es war immer wieder hoch interessant was die Menschen zu berichten hatten, doch es war noch viel unterhaltsamer für welchen Preis sie dieses Geheimnis teilten.
      Sie selbst glaubten stets, dass es eine lapalie wäre, etwas unwichtiges, das ich ein Idiot wäre, weil ich Geld, Macht und vieles mehr gegen ein paar Worte tauschte doch sie waren sich nicht klar darüber, dass ich, ein Vampir der Jahrhunderte lebte diese Worte wie eine Waffe gebrauchen konnte die man nicht zu zerstören vermag.
      Nun stand ich doch auf und verließ mein Arbeitszimmer, ich lief durch die dunklen Gänge des Anwesens, ich hatte Hunger und schon bald musste ich Blut zu mir nehmen doch vorher musste ich wissen was Lilith trieb, also war mein Weg direkt auf ihr Zimmer.
      An diesem angekommen klopfte ich und rief ihren Namen "Lilith, bist du auf deinem Zimmer?".


      Kaya

      Rote Rosen, sie waren perfekt, sie hatten zwei Erscheinungen, einmal im Sonnenlicht, in dem sie in einem warmen rot leuchteten. Sie strecken ihre wunderbaren Köpfe der Wärme entgegen und wollten ihr am nächsten sein, blühten in ihrer vollen Pracht und erfreuten jeden der sie ansah, waren aber dennoch gefährlich, denn sie besaßen Dornen mit denen sie jedem zeigen konnten, dass sie alleine überlebten, dass man sich in acht nehmen musste.
      Und dann gab es da noch die Erscheinung im Mondlicht, ihre Farbe war dunkel, samtig und dennoch hell erleuchtet sie schlossen sich so gut es ging um der Kälte zu entgehen doch niemals ganz. Sie waren verletzlich doch niemals schwach. Es waren einfach die perfekten Blumen, aus diesem Grund pflanzte ich sie überall auf dem Anwesen und kümmerte mich um sie, ich sorgte dafür, dass ihre wunderbare Schönheit auf ewig wehren würde. Kaum, dass ich die Stufe hinab von der Terrasse in den Garten getan hatte, ging ich zu einem Hahn, der an einer Hauswand angebracht war, dieser gehörte zu einem kleinen Haus nicht größer als ein Schuppen. Ich nahm die Gießkanne die daneben stand und füllte sie unter dem Hahn mit einer roten Flüssigkeit.
      Kaum war die Gießkanne gut gefüllt hob ich sie an und ging zu meinem neusten Beet.
      Legte ich ein Neues an, goss ich sie stets als erstes und das eine Weile bis ich zufrieden war, denn nur dadurch wurden sie so perfekt rot wie es Rosen sein sollten.
      Erst wenn mir das Rot gefiel kümmerten sich die Hausdiener weiter um sie und gossen sie mit Wasser.
      Es gab stets nur einen Grund ein neues Beet anzulegen, jemand war in meinem Anwesen auf die eine oder andere Art verstorben, sein Blut diente mir dann als Farbstoff für meine zunächst weißen Rosen, über die Zeit wurden die weißen Knospen dann aber Blutrot und bekamen eine perfekte Farbe. Es kam tatsächlich auch nicht selten vor, dass ein Bediensteter zu einem Rosenbeet wurde, denn jeder kümmerte sich um eines und war nach meiner eigenen Pflege dafür verantwortlich, sollten die Rosen dann verwelken, wurden sie dann eben das neue Feld.
      Endlich war ich an einem ca. 1 Meter mal 1 Meter großem Feld angekommen, von Rosen war noch nichts zu sehen doch bis die ersten Knospen sichtbar waren goss ich sie eigenhändig mit dem Blut eines...ich dachte nach, wer war er noch gleich? Achja, er war meine letzte Blutmagd, er hatte sich mir widersetzt und sich geweigert mir sein Blut zu geben obwohl ich überaus hungrig war und ich war der Auffassung ihm würde es hier gut gehen doch dem schien nicht so, besonders als ihm eines meiner Hausmädchen besonders zu gefallen schien.
      Ich seufzte und goss die kleinen Pflänzchen die bereits aus dem Boden sprossen, ein Lächeln zierte meine roten Lippen, schade, schade, nun werde ich mir eine neue Blutmagd suchen müssen.


    • Macarie

      Lillith ....so wie die Mutter aller Ungeheuer? Ich wusste im ersten Moment nicht ob das hier ein schlechter Scherz oder bloße Halluzination auf Grund meines Aufpralls war. "Was schaust du denn so blöd?" Ich kniff meine Augen zusammen und schüttelte meinen Kopf, in der Hoffnung gleich zu erwachen. Als würde all das was um mich war verschwinden aber dem war nicht so. "Achso! All dies hier übersteigt dich und deine beschränkte Vorstellungskraft. Ihr Sterblichen seid aber auch wirklich armselig." Ich war mir immer noch nicht sicher ob ich alles einfach hinnehmen oder mich dagegen wehren sollte. "....Aber ganz unterhaltsam. Das muss man schon-" die Göre brach ihren Satz plötzlich ab. "Verdammt! Azriel!" Kreischte sie laut und war im nächsten Moment dabei mich von den Bett zu stoßen. "Au! Hey was soll das?!" Protestierte ich, bekam aber nur einen weiteren Klaps und einen finsteren Blick zu spüren. "Wirst du wohl still sein? An deiner Stelle solltest du beten das mein Bruder dich nicht findet. Und jetzt krabbel weiter unters Bett!" Beten? Ihr Bruder? Es gab mehr von diesen merkwürdigen Schauspielern? "Ähm ....Ja? Bruderherz? Was treibt dich zu mir? Genau genommen passt es mir gerade gar nicht. Komm doch später wieder. ....Biiiiiiiiitte."



      Edmund


      Die Nacht war erbarmungslos. Eiskalt und so finster, das ein normaler Mensch nicht mehr auf seine Auge vertrauen konnte. Er roch nach Tod. Muffig und streng. Die Landschaft war trostlos und altbacken. "Pff..." das ich jemals wieder hier sein würde hätte ich nicht gedacht. Wie viele Jahre war das jetzt her? Viele Erinnerungen hatte ich nicht mehr. Die Schattenwelt war ein seltsamer Ort an dem sich all die Wesen tummelten, die weder vom Tageslicht noch von jemand anderen entdeckt werden konnten. Beherrscht wurde diese grausame und trostlose Welt seit jeher von Vampiren. Alles folgte seit scheinbar den bloßen Anbeginn der Zeit den selben Regeln, welche man auch nie infrage stellte. Meine Laune sank je länger ich hier sein musste. Seit einer gefühlten Ewigkeit lief ich durch die Finsternis. Irgendwann aber, als ich meinen Ziel schon sehr nah kam schmeichelt ein lieblicher Geruch meine Nase. Er stach in dem Gestank dieser Welt deutlich hervor, im Vergleich zu diesem war der Duft gerade zu betörend. Er war vertraut und.... und.... meine Worte versagen. Als würde mir dieser vertraute Duft die Sinne rauben. Wie in Trance trottete ich durch die Dunkelheit. Dem angenehmen Duft nach welcher mich lieblich umhüllte. Es war.... der Duft von ......... Rosen .... Haaach.... -Moment mal?! Rosen? Hier? Aber wie.... wie war das möglich? Diese Welt kannte doch nichts außer Abscheulichkeiten. Warum gedeihten hier die Königinnen der Blumen? Was.... war das für ein Ort? Dabei war ich mir ziemlich sicher am rechten Ort zu sein. Mein Gefühl trügte mich nie. Dennoch konnte ich mich an diese wunderschönen Gewächse kaum erinnern. Ich glaube zu wissen, das es hier vorher keine gegeben hatte.


      “If you were happy every day of your life, you wouldn’t be a human. You’d be a game show host.”
    • Azriel

      Eine Augenbraue schnellte in die Höhe, seltsam, Lilith wies mich nie ab, sie freute sich stets mich zu sehen.
      Ohne zu zögern riss ich die Tür auf, etwas stimmte nicht und Lilith wollte es geheim halten.
      Mein Blick studierte ihr Zimmer doch im ersten Moment fiel mir nichts auffälliges auf, dann aber stieg mir ein betörender Geruch in die Nase, Lilith hatte einen Mensch bei sich.
      Erst wollte ich sie fragen, was das zu bedeuten hatte doch wenn Lilith einen Menschen bei sich hatte, war es vermutlich ihr neues Spielzeug und ich wollte ihr das Spielzeug nicht weg nehmen, denn ich war furchtbar hungrig.
      Ich riss mich zusammen und atmete tief ein "wehe wenn dieser Mensch frei durch das Haus läuft. Dann werde ich ihn eigenhändig zur Strecke bringen und..." Ich drehte mich zur Tür "denk daran, man spielt nicht mit Essen!".
      Ich sah Lilith tief in die Augen und fixierte sie bevor ich die Tür hinter mir zu zog und in die Küche ging.
      Dort kam mir ein Mann entgegen der drei Gläser auf einem silbernen Tablett positionierte. Sofort lächelte er und zeigte auf die Gläser "sucht euch eines aus, zur Auswahl haben wir Blut einer Jungfrau, Blut eines Toten oder das Blut eines Priesters" ich verzog das Gesicht als ich die zweite Sorte hörte "ist schon wieder jemand im Kerker gestorben?" Der Mann nickte "ja, er hat mit dem Priester geredet und sich danach erhangen" ich seufzte, eigentlich war Blut eines ganz frisch verstorbenen wie eine Droge, giftig und betörend doch jetzt gerade hatte ich keinen Hunger darauf.
      Ich griff nach dem Blut der Jungfrau, im Gegensatz zum Blut des Priesters war es nicht kratzend und brennend sondern sanft und frisch.
      Mit dem Glas zusammen ging ich in meinen Wintergarten und setzte mich in einen Ledersessel um dort den Mond zu genießen, dabei trank ich das Glas und ließ meine Gedanken schweifen.

      Kaya

      Gerade fertig mit dem gießen meiner Blumen ging ich in das große Anwesen.
      Es war noch immer ungewohnt obwohl wir hier nun schon sehr lange wohnten.
      Damals als meine Eltern noch die Familie führten, lebten wir wo anders, das Haupthaus war ein anderes doch dann wagten es ein paar Werwölfe uns anzugreifen und brannten das Haus nieder.
      Beinah alle Bediensteten verbrannten, sogar meine Mutter und wir mussten uns ein neues Heim suchen.
      Wir fanden dieses Anwesen, besiedelt von einem winzigen Clan aus Werwölfen und sahen es als unser Recht es Ihnen gleich zu tun, was sie uns an taten und so lebten wir seit dem hier. Nun war ich auf dem besten Weg das nächste Oberhaupt zu werden doch dafür bräuchte ich eine Blutmagd und einen Partner und beides war fraglich, denn ich war nicht gewillt zu teilen und mein Partner würde diese Familie zur Hälfte regieren.
      Ich lief durch die Flure und blieb stehen als ich zu meinen Rosen sah, jemand kletterte über die Mauer und fiel in meinen Rosenbusch.
      Sofort starrte ich die Rosen an, manche schienen in Mitleidenschaft gezogen worden zu sein.
      Ohne zu blinzeln war ich wieder draußen und riss den Mann aus dem Rosenbusch heraus, am Kragen hob ich ihn in die Luft und fauchte ihn an "was hat ein Mensch wie du hier zu suchen?" Gerade wollte ich ihn ebenfalls zu einem Rosenbeet machen als ich etwas roch, es war der Geruch einer Venus und sofort stieg der Hunger in mir rasant an.
      Er war eine Venus, wie war das möglich?! Ich knurrte und überlegte als ich ihn langsam auf den Boden ließ, jedoch noch immer fest haltend "du hast dich an meinen Rosen verletzt, ich kann riechen dass du das Blut einer Venus besitzt. Ich kann dich jetzt und hier töten oder aber du wirst meine Venus-Bluthure und stellst mir dein Blut zur Verfügung wann immer ich es verlange. Also mein Junge?" Ich grinste und sah in seine Augen, er sollte sich klug entscheiden, eine Blutmagd die zu meiner Familie zählte hatte viele Vorzüge.


    • Macarie

      Von meiner Position aus konnte ich fast nichts erkennen. Mir entging jedoch nicht wie jemand in das Zimmer stürmte. Jedoch konnte ich nur die Schuhe des unverhofften Gastes erkennen. "Ehehehe...." hörte ich dieses Mädchen von oben, leicht peinlich berührt kichern. Irgendwie schien sie sich ertappt zu fühlen. "Ich besuche dich später noch einmal Bruderherz, ja? Es ist gerade... wirklich.... unpassend." Ihr Bruder schien nicht sonderlich gut gelaunt zu sein. Moment mal?! "Wie bitte!? Spielzeug?!" Auf meinen Entsetzen Ruf hin, wackelte das gesamte Bett und etwas drückte mich zu Boden. Wahrscheinlich wollte sie damit zeigen, dass ich still sein sollte. Eine Weile nachdem ohr Bruder das Zimmer verlassen hatte, war es totenstill. Danach konnte ich Lillith erleichtert seufzen hören. "Ich bin doch kein Spielzeug!" Beschwerte ich mich als ich aus meinen Versteck hervor gekrochen kam. "Wirst du wohl still sein!? Das nächste Mal sperre ich dich in meinen Sarg!"

      Edmund

      Es dauerte etwas bis ich zu mir kam und realisierte, gerade tatsächlich in einen Rosenstrauch gelandet zu sein. "Ahhh...." Zischte ich leise. Ich wollte gerade meinen Kopf reiben da packte mich etwas .... oder... jemand und zog mich auf die Beine. "H-Hey!" Rief ich und versuchte mich so gleich wieder zu befreien. Ich stoppte jedoch als ich verwundert bemerkte, dass es sich um eine Frau handelte. Für den Bruchteil einer Sekunde sah auch sie recht verwundert drein. Irgendetwas schien sie zu überraschen. "Was schaust du denn so blöd? Lass mich los!" Hier gab es kaum Menschen. Wenn waren sie nur die kleinen Arbeiterbienen der Vampire... Doch diese Frau hatte die Kraft eines Bären. Dabei war ihre Erscheinung die einer schönen Eiskönigin. Da sie nicht so wirkte musste sie zwangsläufig eine Vampirin sein. Na toll! "Bitte was? Vergiss es! Überhaupt, was macht jemand wie du hier?! Dieses Anwesen ist- ...ist-" Ich stoppte vielleicht war es der Lauf der Zeit. Mein Blick wisch den ihren aus und flog über die Rosen. Diese wunderschönen Blumen blühten nicht schon seit einigen Tagen hier. "Sind das deine Blumen?" Dann war dieses Haus wohl nichts mehr als eine blasse Erinnerung. Fast wie eine Fata Morgana. "Das mit den Rosen tut mir leid. Aber ich habe keine Zeit und ehrlich gesagt auch keine Lust das hirnlose Spielzeug eines Vampirs zu werden." Warum war meine Schwester auch so blöd hier her zu kommem?! Dann wäre ich noch bei der Arbeit und nicht im erbarmungslosen Griff dieser Vampirlady.


      “If you were happy every day of your life, you wouldn’t be a human. You’d be a game show host.”