Farbenlose Welt [Ayoko x Nash]

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    • Farbenlose Welt [Ayoko x Nash]





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      Genre: Romanze, Drama, Mittelalter
      Rollen:
      @Ayoko Hyoshikawa - Bursche
      @Nash - Adelstochter
      Vorstellung
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      Eine schwarz, weiße und graue Welt. Eine Sicht, die jeder in diesem Lande Morva nicht anders kennt. Mit einer Ausnahme: Diejenigen, die ihr Seelenpartner gefunden haben. Bei Berührung erfüllt die triste Sicht der Welt mit Farben. Grüne Bäume, blauer Himmel und die gelbe Sonne. Doch das Phänomen klingt ab, wenn man zu lange von seinem Partner, ohne Gefühle, entfernst ist. Erst nachdem, wenn man wahrlich zueinander gefunden hat, kann man für immer, bis zum Tod des anderen Partners, die Farben sehen. Ein Privileg, welches nicht viele genießen können.
      Doch unsere Charaktere gehören zu jenen, die das Glück heimsucht. Eines Abends, während eine wohlklingende Melodie die Stille der Nacht erfüllt, treffen sich zwei Seelen aufeinander, die nicht verschiedener sein können. Er, ein kleiner Räuber beim Zusammenstoß, und sie die Beraubte. Er ein einfacher Bürger und sie die Tochter aus einer angesehene Familie.
      Würden sie sich jemals wirklich zueinander finden? Wird es ihnen gelingen für immer Farben sehen zu können?





      Lucille

      Es war freilich ein herrlicher Tag gewesen. Der azurblaue Himmel war verschont von den dicken und trüben Wolken, die in Sekundenschnelle die Atmosphäre verdüstern konnten, und die Sonne bescherte all die Bürger von Morva ihre farbfrohe Pracht und Wärme. Wäre da nicht die farblose Welt, die die Bürger, die ihren Seelenpartner nicht gefunden haben, sehen konnten. Ihnen war die Schönheit der Farben verwehrt worden, als hätt ihre Vorahnen die alten Götter erzürnt und die triste Sicht der Welt ihre Strafe, doch heute weiß nun keiner mehr, wie es geschehen war. Es war kein Phänomen, welches erst vor ein paar Jahren ausgetauscht ist, nein, schon seit Hunderte von Jahren waren die Bürger nicht in der Lage Farben zu erblicken. Dass es Farben gab, war heute fast nur ein Mythos. Ein Mythos, welches einer Liebesgeschichte ähnelte. Sein Seelenpartner zu finden geschah so selten, dass keiner mehr daran glaubte. Man erzählte es den Kindern, doch Erwachsene haben längst schon die Hoffnung verloren. Zwar mag man von einem Reisenden ab und an die Erzählung gesagt bekommen, dass ein weiteres Paar sich getroffen hatte, doch diese Erzählung wurde nur belächelt. Und so schritt jeder in sein Leben voran und versucht sich ein angenehmes Leben zu ermöglich, ohne mit dem Gedanken zu spielen, sich auf die Suche nach seinem Partner zu machen. Und da das Leben weiter ging, plante die Familie an jenem Tag eine Festlichkeit, die am Abend stattfinden wird. Der Herr des Hauses war nicht anwesend, er würde erst heute Abend dazu stoßen, und die Frau und die Tochter, die sich nicht ähnlicher aussehen könnten, verbrachten den Tag damit ihr Anwesen zu schmücken. Sie unterschieden in den verschiedenen weiß und grau Töne und schwarz. Lucille, von ihren Bediensteten Prinzessin genannt, hatte sich entschlossen bei der Planung und Gestaltung mitzuhelfen. Nicht anzupacken und Sachen u tragen, das versteht sich, doch um den Bediensteten zu zeigen wo sie jegliche Dekorationen und Gegenstände hinzustellen haben. Um die Kosten und Finanzen kümmerte sie sich nicht, das lag nicht in ihrem Interessenfeld, doch sie fand Gefallen daran ihre Umgebung zu schmücken. „Na mein Liebes, wie kommen wir voran?“ Gesellte sich nun auch ihre Mutter zu ihr und zusammen standen sie inmitten des Saals, in dem die Festlichkeit stattfinden wird. „Bisher ohne Komplikationen. Später werde ich noch das Arrangements der Blumen ansehen, die man uns vorstellen wird.“ Zufrieden nickte ihre Mutter ihr zu und lächelte ihre Tochter sanft an. „Wer weiß, vielleicht wirst du heute deinen Partner finden.“ Es war nur ein kleiner Scherz von ihrer Mutter gewesen, denn welch Erwachsene glaubte noch an dem Märchen, doch sie konnte nicht leugnen, dass ein kleiner Teil von ihr wünscht, es wäre kein bloßes Märchen. Doch wie hoch war nun die Chance, dass sie ausgerechnet heute bei ihr Zuhause ihr Partner finden wird? Nahezu unmöglich. „Vielleicht wird unter den Gästen ein passender Mann für mich sein“, erwiderte Lucille ihre Mutter. „Vielleicht. Aber an Mangel an Männer, die dich heiraten wollen, glaub ich nicht, schließlich bist du wunderschön.“ „Ganz wie Mutter“, lachte Lucille leise. Ihre Familie hatte bisher einige Heiratsanfragen bekommen, doch alle wurden abgelehnt. Einerseits weil ihr Vater ihre Tochter noch keinem übergeben wollte und zum anderen hatte keins der Männer ihre Interesse geweckt. „Nun ganz unrecht nicht, denn sonst hätte ich dein Vater nicht zuerst angeln können.“ Lucille liebte ihre Mutter über alles. Sie schätze ihr ruhiges Familienleben sehr. „Ich werde gleich in die Küche gehen. Neue Zutaten werden ankommen und ich will sicherstellen, dass die Zutaten die richtigen sind und noch frisch sind.“ „Ich bin stolz auf dich.“ Es war nichts Bedeutsames gewesen dies zu tun, doch Lucille mochte es zu planen und den Tag so enden zu sehen, wie sie ihn vorgestellt hatte. „Ich werde dich später sehen“, verabschiedete sie sich von ihrer Mutter und begab sich in Richtung Küche.


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    • Karasu


      Karasu lebte schon sehr lange in Morva.Geboren war er dort nicht. Vor ein paar Jahren zogen er und seine Familie dorthin, da sein Vater dort Arbeit gefunden hatte. Ihnen ging es nie besonders gut, da sie aus ärmlichen Verhältnissen kamen. Sein Vater war immer auf der Suche nach Arbeit. Als Karasu alt genug war, fing er an ihn zu untersützen und dort zu helfen, wo er konnte. So ging es der Familie wenigstens ein bisschen besser. Auch ihm wurde der Mythos erzählt, wenn man seinen Seelenpartner findet, würde man alle Farben dieser Welt sehen können. Karasu wollte gern daran glauben das dies so war, denn er hasste dieses graue Leben. Er hasste es alles in Schwarz, Weiß und Grau zu sehen. Er wollte die Welt so sehen, wie sie wirklich war.
      Bald sollte in Morva im Palast wo die Adligen wohnten ein Fest stattfinden. Wofür wusste er nicht. Bestimmt war es eine Wohltätigkeitsgala oder ähnliches. Es war ihm eigentlich egal gewesen. Sein Vater hatte dort allerdings Arbeit gefunden und so kam Karasu mit, um ihm zu helfen. Die Umgebung war nichts für ihn. Alles war so Vornehm und Edel. Er folgt strickt seinem Vater und machte nur, was er sagte. Er traute sich nicht irgendetwas anzufassen, da er nichts kaputt machen wollte. Sie waren umgeben von vielen Bediensteten, aber die Hausherren hatte er noch nicht zu Gesicht bekommen. Die Angestellten schmückten alles und putzten. Karasu und sein Vater wurden in die Küche gerufen, da dort noch Hilfe benötigt wurde. In der Küche ging es etwas hektischer zu, aber nichts was die beiden nicht schaffen würden. Karasu konzentrierte sich auf seine Arbeit und blendete alles um sich herum aus. So arbeitete er effizienter.
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    • Lucille


      Auf den Weg zur Küche begegnete sie einige Bedienstete, die sie schon zumindest einmal zu Gesicht bekommen. Es war eigentlich nicht üblich, dass sie ihre Bediensteten häufig austauschten, doch ab und an erforderten bestimmte Ereignisse erforderten neue Arbeitshilfen. Im Normalfall würden sie auch nicht länger bei ihnen arbeiten, sobald die Festlichkeit ihr Ende finden wird. Doch es gab Fälle, in denen Bedienstete das Leben der Ruhe wünschen und hier fortgingen oder sie weitere Angelegenheiten verfolgen mussten, doch sie würden schnell Ersatz finden. Ihr Anwesen war nicht unbekannt und ein simpler Brief, in dem stand, dass derjenige gut gearbeitet hat und man ihn weiter empfiehlt, würde jegliche neue Türen der Zukunft öffnen, wenn man sich in den Kopf gesetzt hatte diesen Ort verlassen zu wollen, oder zu müssen. Nur eine Handvoll Bedienstete kannten Lucille seit Kindesalter und diese hatte sie bisher lieb gewonnen. Ein Leben ohne sie konnte sie sich nicht vorstellen, dennoch wusste Lucille ihre Position i hnen gegenüber einzunehmen. Dies war jedoch kein Grund für sie an ihnen hinabzusehen und ihnen unergründliche Aufgaben zu erteilen. Dennoch würde Lucille nicht darüber hinwegsehen, wenn einer von ihnen die Linie überschreiten würde, denn sobald sich herumsprach, dass man sie behandeln konnte, wie man wollte, ohne Konsequenzen spüren zu bekommen, würden die Bediensteten diesen Haushalt, geschweige sie, ernst nehmen.
      Bevor sie die Küche erreichte, begrüßte sie jeden mit einem Nicken, der ihr ein Blick würdigte. Einen guten Eindruck bei Bediensteten zu hinterlassen, war sicherlich nicht verkehrt. So waren sie gehorsamer und waren eher dazu bereit ihr zur Hilfe zu leisten und über ihren eigenen Aufgabenbereich sie zu unterstützen. Sie ging den längeren Gang entlang, der von einigen Säulen gestützt werden und sie mit einem Schritt ins Freie treten. Um den anderen nicht im Wege zu stehen, lief Lucille auf der rechten Seite des Ganges, denn sie wollte keinen kleinen Unfall verursachen, welches nur den reibungslosen Ablauf verhindern würde. Also Schrott sie voran und öffnete die Tür zur Küche.
      Warme Luft schwang ihr entgegen und die verschiedensten Gerüche lagen in der Luft, die Lucille mit einem zufriedenem Lächeln roch. Köche tüftelten vor sich hin, während Bediensteten Teller und Gläser polierten oder die neu ankommende Zutaten in den Kisten auspackten. Eine junge Dame mit blondem Haars schien Lucilles Anwesenheit zuerst bemerkt zu haben, denn sie wischte eilig ihre Hände an ihrer Schürze ab und eilte zu dem hellhaarigen Mädchen hin. „Prinzessin, wie kann ich Euch behilflich sein?“ Lucille ließ ihren Blick über den Raum schweifen, ehe sie ihn dann auf die Kisten nieder ließ. „Ich bin hier, um mir die frische Zutaten anzusehen. Gib mir die Liste“, nickte sie in Richtung Kisten und kam ihnen näher. Auch die anderen schienen sie nun bemerkt zu haben, denn sie wurden leiser und warfen der Tochter des Hausherren mehrmals Blicke zu, um nach Regungen in ihrem Gesicht zu sehen. Es war voll hier und man achtete dabei, dass man sie nicht anstieß oder sie mit Kleinigkeiten bekleckerte. „Hier die Liste. Es sind noch nie alle Kisten angekommen. Eine Karre ist angekommen.“ Lucille würde sich diese später anschauen und mit dem Fahrer reden, um weitere Informationen der Lieferung herauszufinden. Sie blätterte durch die Liste und sah sich die Zahlen an. Würde dies für die ganzen Gäste reichen? Ihre Mutter hatte mehr geholt, als geplant, sollte Zwischenfälle passieren. „Kühl die Zutaten für die Nachtische und säubert das Fleisch gründlich“, informierte Lucille die Frau und sah sich noch einmal um. Jung und alt, starke und schwache. Eine wilde bunte Mischung und doch packten alle an, um die Festlichkeit zum Erfolg zu bringen.
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    • Karasu


      Er war so vertieft in seine Arbeit, das er nicht mitbekam, als die Prinzessin in die Küche kam. Es interessierte ihn auch nicht wirklich. Er wollte lediglich seine Arbeit hier verrichten, um Geld zu verdienen, damit es seiner Familie besser ging. Karasu kümmerte sich um die Bestecke und das Geschirr. Er polierte es auf Hochglanz. So hatte man es ihm gezeigt. Am Rande bekam er mit, das plötzlich alle vorsichtiger in ihrem Handeln und Tun wurden, außer ihm. Selbst sein Vater hörte kurz auf zu Arbeiten und ging zu der Person, welche in die Küche gekommen war. Karasu wagte es nicht den Kopf zu erheben und hinzusehen, wer dort in der Tür stand. Warum sollte er es auch? Langsam bewegten sich die Menschen wieder und arbeiteten weiter, allerdings vorsichtiger als zuvor. So wurde Karasu wieder von dem Trubel verschluckt. Er hatte die Bestecke fast fertig. Der Junge fand sie wirklich wunderschön. So schönes Besteck hatte er noch nirgends gesehen. Er drehte und wendete sie in seiner Hand. Sie waren wundervoll verziert. Bestimmt haben sie einen haufen Geld gekostet, aber da dies hier ein Adelshaus war, hatte es ihnen wohl kaum etwas ausgemacht, so etwas zu kaufen. Gerne hätte er gewusst, was für eine Farbe sie haben. War es Silberbesteck oder sogar Gold? Egal was es war, es musste viel an Wert haben. Jetzt hob Karasu den Kopf und sah sich um. In all dem durcheinander beachtete ihn niemand. Natürlich wusste er, das wenn er eins davon einstecken würde diesen Job gefährdet, aber es würde so viele Probleme lösen. Erneut sah sich Karasu um und dann wieder in seine Hand, wo er eine Gabel hielt. Niemand beachtete ihn. "Das ist definitv nicht richtig", murmelte er zu sich selbst, aber er ließ die Gabel schnell in seiner Tasche verschwinden. Karasu hoffte wirklich, das das niemand gesehen hatte und das er hier glimpflich raus kam. Sein Vater würde sowas von nicht begeistert sein, wenn er herrausfand, das sein Sohn gestohlen hatte. Er riskierte hier auch den Job seines Vaters. Was würden sie tun, wenn das alles aufflog? Der Junge schüttelte den Kopf. Es würde schon alles gut gehen.
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    • Lucille


      Allein blieben die Frauen nicht lange, denn ein Herr stieß zu ihnen, jedoch bevor dem Ansprechen verbeugte er sich höflich vor Lucille. Mit einem sanften Lächeln und kleinem Nicken, begrüßte auch sie ihn. Wenn sie sich nicht täuschte, hatte sie ihn vielleicht ein oder zwei Mal gesehen. Das Anwesen war groß, die Bediensteten hier hatten ihre eigenen Aufgaben und Orte, an denen sie sich bewegte und diese ausführten, also war Lucille sich nicht immer sicher, ob derjenige neu war oder sie ihn schlichtweg noch nie zuvor gesehen hat. Doch all die Gesichter und Namen zu merken, war keine Tätigkeit, die Lucille gern und oft tat. Sie merkte sich höchstens die Gesichter und Namen der Bediensteten, die viel Zeit in Lucilles Umgebung verbrachten und auch direkt mit ihr zu tun haben. Ansonsten kannte Lucille fast jeden Namen und Porträts der Adeligen im hohen Kreis. Denn wenn man dies nicht tat, würde man einen schlechten Eindruck hinterlassen. Es war speziell für Frauen von Bedeutung den neusten Klatsch und Tratsch zu kennen. Es ging nicht nur um die neuste Mode oder ein neu aufsteigender Stern, nein, sondern auch um herauszufinden, wie es um die anderen Familien mit ihren Geschäften geht. Auch, um vielleicht Schwachstellen zu finden. Es war viel mehr als ein Kaffekranz, daher war die Aufgabe einer Dame aus einer einflussreichen Familie nicht zu unterschätzen, auch wenn viele dachten, dass es nur darum ging sich hübsch zu machen und zu zeigen wie reich sie doch waren.
      „Die zweite Karre ist angekommen. Wollt Ihr die Ware inspizieren?“ „Ja. Mit dem Fahrer muss ich mich noch austauschen. Zeig mir den Weg.“ Auch wenn sie direkt sprach, war ihre Stimme keineswegs harsch, kalt oder laut. Sie war sanft, wohlklingend und mit Wärme. Denn Lucille hatte bisher noch keine Schwierigkeiten gehabt, die sie dazu veranlasst hatte sich zu ändern und die Welt in ihrer Grausamkeit zu sehen. Sie wurde wohlbehütet und mit Liebe erzogen, auch wenn ihr Unterricht nicht von ihren Eltern selbst geführt wurden.
      Zusammen liefen sie durch die Küche und betraten das Freie. Ein großer Platz erstreckte sich vor ihr und weiter weg konnte sie das Tor sehen, durch den Bediensteten und Karren hindurch fuhren und liegen. Die Sonne stand hoch am Himmel und wärmte Lucille. Nur zu gern wollte sie wissen wie wohl die Sonne tatsächlich aussah. Ob sie es jemals wissen wird? Sie trat den Fahrer näher und warf ein Blick z den vielen Kisten. Lucille und er unterhielten sich über die Waren, die Frische, den Weg und den Händler, von dem sie eingekauft hatten. Lucille wandte sich an den Herrn, der sie hierher geführt hatte. „Gut, bringt jemand, der die Kisten hineinbringt“, erteilte sie ihm die Aufgabe.
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    • Karasu


      Karasu hatte versucht so ruhig wie es nur ging weiter zu arbeiten, um sich nichts anmerken zu lassen. Sein Vater kam zu ihm und teilte ihm mit, das draußen etwas Arbeit auf ihn wartete. So legte er seine derzeitige Arbeit nieder und folgte ihm nach draußen. Dort sah Karasu auch zum ersten mal die Prinzessin. Er sah sie kurz an. Sein Vater drückte plötzlich seinen Kopf nach unten und zwang ihn, sich respektvoll zu verneigen. Der Junge war darin überhauptn nicht gut. Ihm war es schlichtweg egal, wer da vor ihm stand und so vergaß er, wem er Respekt zu zollen hatte und wem nicht. Kurz beschwerte er sich darüber, das sein Vater ihm den Kopf runter gedrückt hatte und richtete seine Haare wieder so, wie sie hingehörten. Die Pirnzessin war ganz hübsch dachte er sich. Sehr antmutig und wusste sich vornehm zu benehmen. Karasu wich ihren Blicken aus. Sie war ihm egal. Sein Vater zeigte ihm, was gemacht werden musste und so nahm sich Karasu ein paar Kisten und trug sie zurück in die Küche. Er musste ein paar mal laufen, da es für einmal zu viel Ware war. Als er fertig war, wischte er sich etwas Schweiß von der Stirn. Sein Vater klopfte ihm auf die Schulter, als ein Zeichen dafür, das es das gut gemacht hatte. Der junge Mann wollte sich wieder seine vorherigen Arbeit widmen. Sein Vater wollte schauen, wie weit er damit schon gekommen war, als er bemerkte das was nicht sitmmte. Er schaute die Bestecke durch und irgednwann fiel ihm auf, das eine Gabel fehlte. "Was ist das? Die sind abgezählt. Da kann nichts fehlen", meinte der Mann. Karasu wurde immer ruhiger und versuchte dem Gespräch aus dem Weg zu gehen. "Karasu, was hast du gemacht?" Natürlich kannte ein Vater seinen Sohn besser als irgendjemand sonst. So suchte er die Taschen seines Sohnes ab und fand schließlich die Gabel. "Bist du verrückt geworden?" Der ältere Mann versuchte nicht zu laut zu sprechen, damit niemand sonst dieses Gespräch mitbekam. Immerhin konnte das ihren Job kosten. "Wie kommst du dazu hier etwas zu klauen? Das könnte mir, uns unseren Job kosten." Er gab seinem Sohn einen kaps auf den Hinterkopf. "Tut mir Leid, ich dachte das würde nicht auffallen." "Tu das nie wieder, Verstanden?" Karasu nickte nach einer Weile leicht. Zum Glück hatte das die Prinzessin nicht mitbekommen. Denn sonst wären sie sofort gefeuert worden. Der Mann legte die Gabel wieder dorthin wo sie hingehörte und ging danach wieder seinen Aufgaben nach. Der Junge hatte ein mega schlechtes Gewissen. Was hatte er sich dabei nur gedacht? Gar nichts. Er dachte, er würde etwas dazu beitragen, das es seiner Familie besser gehen wüde. Das war allerdings nicht der richtige Weg.
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    • Lucille


      Geduldig wartete sie neben den Karren und genoss für einen Moment die Wärme, die durch sie hilflos und sie aufwärmte. Doch mit der Zeit wurde der Trubel und hektische Bewegungen der Arbeiter ihr zu viel und sie wollte sich zu einem ruhigeren Ort zurückziehen. Doch sie wollte zumindest diese Aufgabe vollenden, ehe sie wieder auf ihr Zimmer ging. Bisher hatte sie alles gemacht, was gebraucht war. Sollte etwas ihre Aufmerksamkeit brauchen, würde sicherlich jemand sie aufsuchen. Also würde die Transportation dieser Kisten das letzte organisatorische Angelegenheit auf ihrer Liste sein.
      Lucille sah hoch, als sie Schritte bemerkte, die ihr näher kamen. Der Herr hatte einen jungen Mann an Bord gezogen und half die Kisten zu tragen. Er kam ihr unbekannt vor, da war sie sich sicher, denn solch eine Haarfarbe hätte sie sich sicherlich gemerkt. Doch so schnell wie er gekommen war, genauso schnell verschwand er auch wieder. Die Karre nun leer, verabschiedete ich mich vom Fahrer und Lucille gab der Dame Bescheid, dass ihre Aufgabe hier nun beendet war und sie sich zurückziehen wird. Sollte Vorfälle passieren oder weitere wichtige Fragen bestehen, die mit der Hilfe des Butlers nicht beantwortete werden können, würde man Lucille in ihrem Zimmer finden. Sie verneigte sich vor die Tochter des Hausherren und verschwand wieder in der Küche. Lucille atmete tief durch, blickte zum hellgrauen Himmel, ehe auch sie ins Innere des Anwesen verschwand. Auch diesmal lief sie keinem in den Weg und in dem Saal wieder angekommen, bewunderte Lucille ihr Werk. Nun der Werk der Diener, doch unter ihrer Anleitung und die von ihr getroffene Auswahl an Blumen, Schmuck und Dekorationen. Tische standen, Blumen standen und wurden angebunden und die Vorhänge wurden zur Seite gezogen. Es würde noch ein paar Stunden dauern, bis die Festlichkeit im vollen Gange sein wird. Zu Lucilles Glück, denn sie brauchte lange bis sie fertig angekleidet und geschmückt war. Außerdem würde sie noch eine Massage und ein Maske bekommen. Mit erheiterten Laune lief sie zu ihrem Zimmer und ließ sich dort verwöhnen, um genauer zu sein ihre Haut.
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    • Karasu



      Karasu arbeitete weiter, aber sein Gewissen war getrübt. Als er nicht mehr gebraucht wurde, wollte er eine Pause einlegen, da er schon seit der Früh im Palast war. Schnell meldete er sich noch bei seinem Vater ab und wollte sich dann ein ruhiges Plätzchen suchen um zu enstpannen. Vielleicht konnte er irgendwo sein Gewissen erleichtern. Karasu lief in dem riesigen Gebäude umher auf der Suche nach einer stillen Ecke, bis er irgendwo in den oberen Stockwerken einen Balkon fand. Dieser war ziemlich groß und wunderschön mit Blumen geschmückt. Er ging auf den Balkon hinaus und atmete den süßen Duft der Blumen ein. Hier oben war es erstaunlich ruhig. Man hörte vielleicht die ein oder anderen leisen Geräusche aus dem Dorf, aber viel drang einem hier oben nicht ans Ohr. Stattdessen hörte man ein stück Natur. Bienen die summten und zwischen den Blumen umherflogen. Vögel die zwitscherten. So einen schönen Ort hatte Karasu noch nie zuvor gesehen. Er setzte sich auf die kleine Mauer des Balkons, welche diesen einrahmte und sicherte. So schaute er nach unten auf das Dorf. Der Wind fuhr durch seine Haare und wirbelte sie unher. Karasu schloss für eine kurze Zeit seine Augen und betete. "Herr, ich habe dich enttäuscht. Ich wurde in Versuchung geführt und habe den Test nicht bestanden. Beinahe hätte ich die Zukunft meiner Familie zerstört. Bitte Vergib mir, ich werde es nie wieder tun und mich bemühen wieder auf den rechten Pfad zu gelangen. Ich bitte dich um Vergebung." Seine Finger ineinander verschränkt, die Hände an die Stirn gepresst, hoffe er das sein Gott ihm verziehen hatte. Eine Weile verharrte Karasu noch so, ehe er sich wieder traute nach oben zu Blicken. Der Himmel erstrahlte in einem hellem Grau. Die Sonne in einem strahlenden Weiß. Heute war ein wirklich schöner Tag.
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    • Lucille


      Mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck, betrachtete sie sich im Spiegel. In ihren Augen sah sie mehr als passabel aus, schön sogar. Vielleicht lag es an ihrem hohen Selbstbewusstsein, doch sie selbst fand sich hübsch, auch wenn sie nur schlichte Kleider trug. Doch auch wenn sie so über sich dachte, äußerte sie diese Meinung nicht
      . Lucille wusste, dass die meisten ebenso über sie dachte, denn nicht selten bekam sie Komplimente von den Beidnesteten oder Freundinnen, die ihr Aussehen kommentierte. Die Bediensteten taten dies wahrscheinlich meist nur, um eine guten Eindruck zu hinterlassen, doch selbst wenn, wer hörte nicht gern solche Worte? Um als diejenige zu bleiben, die sich mit Mode und Trends auskannte, achtete sie penibel darauf was sie anzog. Von Schmuck, bis hin zu Schminke. Und diesmal hatte sie ein weißes Kleid an, mit hell grauen (grünen) Elementen Verzierungen, die das Kleid schmückten. Eine Perlenhaarspange zierte ihre Haare und ein schlichter Ring saß auf ihr Finger. Nicht zu viel, und nicht zu wenig, manchmal war weniger auch mehr, auch wenn viele nicht so sahen. Für viele Frauen war es noch wichtig sich pompös zu kleiden, um ihr Reichtum mehr zur Schau gelten zu lassen. Doch mittlerweile wusste Lucille, dass sich der Trend bald ändern wird. Wenn Lucille jedoch zu weit in die Zukunft schaute, würde man über sie lustig machen. Es war manchmal zum Haareraufen, dennoch hatte sie mittlerweile eine guten Mittelpunkt. Lucille stieg in ihren hohen Schuhen und ließ ihre Bedienstete die letzte Haarsträhne zu ihrem Platz führen.
      auf den Weg zum Festsaal konnte sie schon das Gelächter und rege Gespräche ausmachen. Die Festlichkeit war schon im vollen Gange. Da sie nur die Tochter des Hausherren war, war es für sie nicht notwendig von Anbeginn dabei zu sein, dennoch war es ihre Pflicht die Gäste zu begrüßen. Da viele heute hier anwesend waren, würde dies sicherlich viel Zeit in Anspruch nehmen, doch Lucille sah die Chance darin neue Gesichter kennen zu lernen und womöglich einen potentiellen Heiratskandidat finden. Mit einem Lächeln auf die leicht gefärbten Lippen betrat sie dann schlussendlich das Saal. Verschiedene Pärchen standen im Raum herum und unterhielten sich. Einige hatten schon angefangen zu tanzen. Doch bevor Lucille sich unter die Menge mischen konnte, gesellte sie sich zu ihren Eltern, die momentan mit einem anderen Pärchen redete. Da die Gäste vom Rang her unter ihnen war, waren sie diejenigen, die Lucille zuerst ansprachen. „Es freut mich Eure Bekanntschaft zu machen“, grüßte die Hellhaarige zurück. „Ich hoffe die Festlichkeit entsprich nach ihrem Geschmack und Sie amüsieren sich.“ Länger wollte sie hier nicht bleiben, denn mit dem alten Paar hatte sie nichts zu reden. Womöglich hatten sie vorhin über Geschäfte oder mögliche Beziehungen geredet. Dinge, die sie sonderlich wenig interessierte. Doch in solchen Momenten hatte sie manchmal keine andere Wahl als sich damit auseinander zu setzen, wenn es von ihr verlangt war. Also ging sie schnell zu den anderen Gästen und begrüßte auch sie, während Lucille auffiel, dass hier mehr Bedienstete am Servieren waren, als gewöhnlich. Es lag schlichtweg daran, dass heute viele Adelige anwesend waren und Lucilles Familie sicher stellen wollte, dass die Gäste gut versorgt waren, weswegen man auch temporäre Bedienstete angeheuert hatte für diesen Abend. Auch wenn sie auf die Fähigkeiten der Männer und Frauen verließ, kam Lucille nicht drumherum sich ein wenig Gedanken zu machen, über Möglichkeiten, in denen sie vielleicht ein Fehler begehen würden.
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    • Karasu



      Der Abend kam und die Feierlichkeit im Palast nahm ihren Anfang. Sein Vater und er wurden allerdings nicht mehr gebraucht, weshalb sie nicht in den Palast eingeladen wurden. Dies fand der Junge umso besser, denn es juckte ihn in den Fingern. Er wollte unbedingt einmal sehen, was dort für Menschen hingingen. So schlich sich Karasu am Abend zur Festlichkeit. Es standen viele Wachen vor den Türen, sodass es gar nicht mal so einfach war, dorthinein zu kommen. Der Junge lief um den Palast herum und fand nach einer Weile eine Ecke, wo niemand stand. Dort war ein Balkon, welcher nicht allzuweit Oben war. So kletterte der Junge am Balkon hinauf und knackte das Schloss der Tür. Wenn man ein einfacher Bürgersjunge war, so lernte man irgendwann gewisse Tricks, um zu überleben. So leise wie es ihm möglich war, schlich er die Flure entlang und folgte der Musik in den Festsaal. An der doppelten Flügeltür hielt er inne und schaut in den Saal. Seine Augen wurden größer. Noch nie hatte er so viele schön gekleidete Menschen gesehen. Sie tanzten, aßen und amüsierten sich. Alles auf eine ganz andere Art, als es Karasu und seine Familie tun würden. Er kam sich vor, als wäre er in einem Märchen gelandet. Dann fiel die Prinzessin in sein Blickfeld. Jetzt nahm er sie auch zum ersten mal richtig wahr. Sie war wunderschön. SIe strahlte eine präsenz aus, welche ihn wirklich sprachlos machte. Karasu rüttelte sich wach, als er Schritte hinter sich hörte. Schnell lief er den Flur zurück und versteckte sich im nächsten Flur. Fast hätte er vergessen, das er hier ja eingebrochen war. Als er die Schritte nicht mehr hören konnte, sah er nach. Wahrscheinlich waren neue Gäste gekommen. Er schlich am Festsaal vorbei und wollte sich weiter umschauen. Es konnte ja nicht Schaden, dachte er sich. Zufällig kam er an einer Vitrine vorbei, in welcher anscheinend etwas Wertvolles lag. Wie bei einem kleinen Jungen, wurden seine Augen wieder groß und er schaute sich die Vitrine genauer an. Darin lagen anscheinend wertvole Schmuckstücke. Warum lagen diese hier so unbewacht herum? Karasu sah sich um, es war wirklich niemand zu sehen. Er biss sich auf die Unterlippe. Seinem Vater hatte er versprochen soetwas nie wieder zu tun, aber...sie brauchten das Geld. Der Junge kaute auf seinem Daumennagel herum, bis er sich schließlich dazu entschied, eines der Schmuckstücke mitzunehmen. Es würde doch sicherlich niemandem auffallen, wenn etwas fehlte. Diese Menschen hatte doch alle genug wertvolle Dinge. Er öffnete die Virtrine und nahm ein kleineres Schmuckstück heraus. Schnell steckte er es ein und lief wieder den Weg zurück, welchen er gekommen war. Karasu huschte am Festsaal vorbei, ohne darauf zu Achten, ob ihn jemand gesehen haben könnte.
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    • Lucille


      Die Festlichkeit nahm ihren Lauf und die Menschen waren immer noch bei guter Laune, was Lucille durchaus erfreute. Bisher war nichts Außergewöhnliches passiert, noch hatte ein Bediensteter ein Fehler begangen. Daher konnte Lucille ohne Bedenken und ohne Sorgen sich mit anderen unterhalten und ebenfalls die Festlichkeit genießen. Auch wenn sie viele Feiern miterlebt hatte, waren sie dennoch auf ihre eigene Weise verschieden: sei es durch das ausgewählte Essen, die eingeladene Gäste oder die Dekorationen. Doch auch wenn Festlichkeiten auf den ersten Blick nur zum Spaß gehalten wurden, besaßen sie dennoch eine tiefere Bedeutung. Beziehungen, Klatsch und Tratsch, Geschäfte oder auch Skandale. Lucille fand es zu einem gewissen Grad lächerlich, wie andere Adelige sich an die Fehler anderer Ergötzen, um ihre eigene Machtposition zu stabilisieren und zu demonstrieren. Doch es war etwas, was ich an sich nicht ändern konnte, auch wenn sie es wollte. Doch darum wollte sie sich keine Gedanken machen, also genoss sie ihre Zeit, bis sie eine kleine Verschnaufspause einlegen wollte. Sie entschuldigte sich von den Mädchen, bei denen die gestanden und unterhalten hatte, und verließ den Saal. Keiner war hier zu finden auf den ersten Blick, doch als Lucille zur Seite sah, erblickte sie jemand in der Ferne, der eigenartige Kleidung trug, die der Atmosphäre der Festlichkeit nicht ganz entsprach. Auch die hektische Schritte wiesen darauf hin, dass er nicht dazu gehörte. Ein Bediensteter? Doch wieso die Kleidung? Verunsichert, aber weil sie hier niemanden in der Nähe finden konnte, folgte sie der Gestalt vorsichtig aber rasch. Ihn aufzuholen wollte sie nicht, da sie nicht wusste, was auf sie zukommen wird, sollte sie erwischt sein. Vielleicht gab es einen besonderen Grund wieso die Gestalt sich so benahm und sie musste sich keine weitere Gedanken darüber machen, aber sie wollte auf eine Nummer sicher sein. Lucille war nicht dumm, sodass sie sich einem Räuber oder ähnlich gefährliche Personen stellen würde, doch es würde reichen, wenn sie sein Gesicht sah oder weitere Merkmale bemerkte. Würde sie nun nach jemand suchen, der ihr helfen könnte, wäre es dann auch schon zu spät. Die Wächter hatten wir vor dem Eingang weggeschickt, damit sie die Gäste nicht verschreckten oder dergleichen. Also beschleunigte Lucille ihre Schritte und sie fand sich auf die Treppe wieder, die nach oben führte. Ein Ort, der um diese Uhrzeit ohne Grund nicht betreten werden sollte. Lucille wurde unsicher, doch sie ballte ihre Hände und folgte Inder Gestalt weiter. Den Flur entlang versteckte Lucille sich immer wieder hinter einer Statur, im Türrahmen oder Vorhang. Auch wenn ihr bewusst war, dass das, was sie tat, nicht unbedingt ungefährlich war, musste sie sich leise gestehen, dass es in ihr die Abenteuerlichkeit erweckt hatte und sie das zu einem gewissen Grad ganz spannend fand.
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    • Karasu


      Er war sich nahezu sicher, das ihm niemand gefolgt war, oder ihn jemand gesehen hatte. Sein Gewissen machte sich auch schon wieder bemerkbar. Er wusste das es falsch war. Er hatte es seinem Gott eigentlich versprochen. Der Junge sah sich immer mal wieder um, sah aber niemanden. Er lief zurück zum Balkon, über den er hinein gekommen war. Doch plötzlich hörte er doch etwas hinter sich. In ihm brach Panik aus. Hatte ihn doch jemand gesehen? War ihm doch jemand gefolgt? Karasu öffnete schnell die Tür und stürmte hinaus. An der Tür war ein Haken, an welchem er hängen blieb. In diesem Moment, war es ihm allerdings egal, das er seine Kleidung zerriss. So Riss er sich los und rannte zum Geländer. Schnell kletterte er nach unten, wobei er sich mehrmals verletzte. Unsanft fiel er in das Gras rappelte sich auf und lief was seine Beine hergaben vom Gelände. Er hatte angst, das ihm Wachen folgen würden, aber darauf konnte er gerade nicht achten. Karasu hörte nichts anderes, als das rauschen des Windes in seinen Ohren, weil er so schnell lief. Im Dorf angekommen, lief er durch die verwinkelsten Gassen, damit ihm wirklich niemand folgen konnte. Völlg außer Atem kam er dann schließlich zu Hause an. vor der Tür atmete er einmal tief durch und ging dann hinein. Seine Mutte begrüßte ihn. Karasu wollte nur noch schnell in sein Zimmer gehen und das tat er auch. Der Junge warf sich auf sein Bett. Als er sich beruhig hatte, suchte er in seiner Tasche nach dem geklauten Schmuckstück. Es glitzerte so schön, als er es sich ansah. Wie er es so durch seine Hände gleiten ließ, fiel ihm auf, dass seine Kleidung zerissen war. "Verdammt", fluchte er leise. Dieses Oberteil war das einzige, welches noch gut aussah und nun war es auch kaputt.
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    • Lucille


      Mit Vorsicht lief sie der Gestalt hinterher, während ihr Herz vor Aufregung klopfte. Im Nachhinein wurde ihr gänzlich bewusst, was sie momentan wirklich tat. Sie lief einer dunklen und suspekten Gestalt hinterher, der womöglich eine Waffe bei sich hatte und was-wusste-sie- schon anstellen wollte. Mittlerweile wurde ihr bewusst, wie unbedacht ihr Handeln war. Doch nun zurück zu eilen war für sie keine Option, da sie ihn aus den Augen verlieren würde und somit die Chance nicht ergreifen konnte den Eindringling zu schnappen. Wenn sie Glück hatte, würden die Wachen, die draußen positioniert waren, ihn sehen und schnappen. Also folgte sie ihm weiter und als er dann abbog und gänzlich verschwand, eilte sie ihm hinterher und konnte nur zusehen, wie die Gestalt, die sich fast mit der Nacht zusammenfloss, verschwand. Lucille hörte kein Rufen oder eine Festnahme. Sie nahm wohl an, dass er entkommen war. Lucille fragte sich, was er in ihrem Anwesen getan hatte. Ein Dokument von ihrem Vater gestohlen? Schmuckstücke? Etwas leichtes, denn so flink wie er war und da er auch keine Tasche bei sich getragen hatte, konnte das Geklaute - wenn überhaupt etwas der Familie entwendet wurde - sich nur von kleiner Größe handeln.
      Lucille war von der Entwicklung enttäuscht und wandte sich zum Gehen, als sie im Augenwinkel etwas erkannte, was vorhin nicht dort gewesen war. Ein Stück von einer Kleidung? Ob er sich hier festgehangen hatte und somit der Stoff riss? Sie nahm den Stoff in die Hand und strich über die Oberfläche. Es fühlte sich billig ein, es handelte sich nicht um einen teuren Stoff. Der Dieb war somit von niedrigeren Herkunft. Doch wie konnte so jemand hier reinkommen? Aus einer Informationsgilde? Oder jemand, der sich in ihr Anwesen auskannte, denn wie sonst konnte er ungesehen davonkommen? Fragen über Fragen und keine Antwort darauf. Sie sollte ihren Eltern Bescheid geben. Sie würden wissen was zu tun ist, doch das konnte warten. Sonst würde die Gäste alarmiert werden und man würde die Sicherheit auf diesem Anwesen hinterfragen. Und das wollte Lucille nicht. Sie hatten ein Ruf aufrechtzuerhalten. Kleine Fehler sollten nicht passieren. Den Stück Stoff würde sie bei sich halten. Vielleicht könnte es bei der Untersuchung helfen.
      Mit Determination verließ sie den Balkon und kehrte zur Geier zurück. Es war ihre erste Festlichkeit gewesen, an der die sich bei der Planung und Gestaltung beteiligt hatte und somit nahm sie den Einbruch zu einem gewissen ernster, als wenn sie nicht daran beteiligt wäre.
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    • Karasu


      Er warf sich noch sehr sehr lange hin und her in seinem Bett, bis er irgendwann mehr vor erschöpfung einschlief. Die Nacht schlief er nicht besonders gut und am nächsten Morgen wachte er total übermüdet auf. Die kleine Stadt war schon erwacht und man hörte hier und dort schon ein paar Menschen umher laufen. Karasu stand auf und wuschelte seine Haare durch. Er schüttelte seinen Kopf, da dies oftmals reichte, um seine Haare zu richten. Er schaute noch einmal auf sein Oberteil und hoffte, das alles nur ein böser Traum gewesen war, doch das Loch war noch da. Alles war genauso passiert. Der Junge seufzte. Er wollte noch einmal nachschauen, ob er nicht doch noch ein anderes Oberteil hatte, aber in seinem Schrank waren keine guten Klamotten mehr drin. So ging er in die Küche zu seiner Mutter. Diese hatte schon am Frühstück gearbeitet und es standen frische Brötchen auf dem Tisch. "Mh? Ist heute irgendetwas besonderes?", fragte er sie. Es gab sonst keine Brötchen zum Frühstück, da diese teurer waren, als Brot. Seine Mutter kaufte nur Brötchen, wenn es etwas zu feiern gab. "Ja, die sind für dich und deinen Vater, weil ihr im Palast geholfen habt. Da habt ihr eine Belohnung verdient", antwortete sie. Und schon meldete sich das schlechte Gewissen wieder bei Karasu. Er hatte definitiv keine Belohnung verdient. Der junge Mann setzte sich an den Küchentisch. "Danke Mama, du bist die beste", sagte er und zauberte ihr damit ein Lächeln ins Gesicht. Die Tür ging auf und sein Vater kam herein. Als er die Brötchen sah, schmunzelte er einfach nur und gab seiner Frau einen Kuss auf die Wange. Er wusste wohl genau wofür es sie heute gab. Alles in allem war es doch ein gelungener Morgen dennoch war Karasu nicht nach feiern zumute.
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    • Lucille


      Sie war gestern schnell eingeschlafen. Wie auch anders, wenn sie die Tage davor angestrengt die Feier Mittellandkanal und organisiert hatte und gestern Nachmittag allen Gästen reden musste. Es waren anstrengende Tage gewesen und heute hatte sie den Schlaf nachgeholt. So stand sie heute deutlich später auf als normalerweise und sie begrüßte den Tag mit einem zufriedenem Strecken. Ein wenig müde blickte sie auf dem Fenster, bevor sie den Seil neben ihr Bett nach unten zog. Irgendwo im Anwesen würde es klingeln und den Bediensteten Bescheid geben, dass sie nun wach war. Lucille musste nicht lange warten, bis jemand zu ihr kam und ihr das Wasser einließ. Gemütlich badete sie und ließ sich von dem warmen Wasser erwärmen. Nachdem sie sich angezogen hatte, setzte sie sich vor dem Spiegel und ließ sich die Haare kämmen. „Werdet ihr heute zum Abendmarkt gehen? Dort sollte für ein paar Tage abends ein Fest für die Bürger geben. Dort geht man mit Masken hin.“ Lucille spitzte ihre Ohren und hörte interessant zu. Ein Fest für die Bürger. Bisher war Lucille nicht auf solchen Festen gewesen, viel mehr war sie auf sich selbst konzentriert doch jetzt hatte es ihre Neugier geweckt. Dadurch, dass sie eine Maske trug, würde man nicht sehen von welcher Familie sie gehörte. Ihr Gesicht war nicht unbekannt in dieser Gegend. „Ja das hört sich gut an. Wir müssten irgendwo hier noch eine Maske haben, nicht?“ Sie nickte. Lucille entschied sich also heute Abend zum Marktplatz zu gehen. Es wäre eine interessante erste Erfahrung sich mit dem Normalvolk unterzumischen. So würde sie sich lernen wie es dort war, auch wenn sie sich vor mangelnde Hygiene ekelte.
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    • Karasu


      Seine Familie aß immer zusammen, sowie es ihnen möglich war. "Habt ihr gehört, das es heute ein Fest hier im Dorf gibt", meinte seine Mutter. Karasu wurde hellhörig. "Ein Fest hier im Dorf?", fragte er nach. "Ja, eine art Maskenball für die Bürger. Das wird bestimmt lustig." Karasu starrte auf sein Brötchen. Ein Maskenball für die Bürger. Klingt an sich spannend. Nur wo sollte er eine Maske herbekommen. "Dann brauche ich noch eine Maske", murmelte der Junge. Kaum hatte er diese Worte ausgeprochen, hielt ihm seine Mutter schon eine Maske unter die Nase. "Mh?", er blickte sie an. Die Maske war selbst gemacht das sah man sofort, aber sie war wunderschön. Ein dunkleres Grau (Dunkelblau) und verziert war sie hier und da mit Blumen in verschiedenen Grauen und Weißen (Rot und Gelb) Tönen. "Wow Mama, die ist ja toll", sagte Karasu begeistert. Seine Mutter freute sich sichtlich darüber, das ihm die Maske gefiel. "Ich hatte gehofft, das sie dir gefällt. Jetzt kannst du auf das Fest gehen." Der Junge lächelte. Seine Eltern wollten ihm immer das beste ermöglichen, damit wenisgtens er ein einigermaßen unbeschwertes Leben führen konnte. Das einzige Problem war, das er keine gute Kleidung mehr hatte, aber das konnte er seiner Mutter nicht sagen, da sie sonst zu viele Fragen stellen würde. "Danke Mama", strahlte er sie an. Karasu legte die Maske zur Seite und begann sein Brötchen zu essen. Fast hatte er den Schmuck den er geklaut hatte wieder vergessen.
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    • Lucille


      Lucille ließ sich von der Bedienstete sagen was dort auf dem Marktplatz zu finden sei. Verschiedene Stände würden rund um den Platz stehen und auch inmitten des Platzes. Diese Stände verkauften die verschiedensten Dinge: Schmuck, Gemälde, Kleider, Accessoires, Essen oder auch Wahrsagerinnen würden anwesend sein. Zu dieser Zeit haben die Bürger mehr zu verdienen, da allerlei Bürger dieses Fest besuchen und von der heiteren Atmosphäre mitreißen würden. Es wäre kein richtiges Fest, wenn man nicht einmal von einem Essensstand etwas gekauft hat und den Platz heiter beschritt. Da Lucille bisher noch nie das Fest besucht hatte, konnte sie sich nur an ihrer Fantasie wenden und sich ausmalen, wie alles aussehen mag. Lucille hatte sich entschiede definitiv auf das Fest zu gehen, nur fehlte ihr eine Maske. „Haben wir denn hier welche?“, fragte sie sie, worauf sie nickte. „Gut, dann bring die später nach dem Frühstück“, bat Lucille sie. Nicht viel später waren ihre Haare gekämmt und geflochten und sie machte sich auf den Weg zum Speisesaal, wo ihre Eltern schon auf sie warteten. „Guten Morgen“, begrüßte sie ihre Eltern und setzte sich recht neben ihr Vater hin. Sie unterhielten sich über die Festlichkeit am gestrigen Abend. Ihre Mutter hatte sie gefragt, ob Lucille jemand interessantes kennengelernt hat, was sie verneinte. Es gab tatsächlich keinen, der ihr Auge auf sich ziehen konnte, was ihr aber nicht groß störte. „Ich würde heute Abend zum Fest gehen“, gab sie ihre Eltern Bescheid, die jedoch besorgt um die Sicherheit ihrer Tochter waren. Sie erlaubten ihr nur zu gehen, wenn sie einen ihrer Männer mitbrachte. Eigentlich wollte Lucille ihre Zeit allein verbringen, doch sie musste wohl ein Kompromiss eingehen.
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    • Karasu

      Karasu Eltern waren den ganzen Nachmittag damit beschäftigt, etwas von ihren Waren für das Fest herzurichten. Seine Mutter backte Kuchen und sein Vater begann das Haus zu schmücken. Das ganze Dorf sollte in einem schönen Glanz erscheinen. Wenn die Bewohner dieses Örtchens ein Fest feierten, dann machten sie das schon richtig. Karasu war währenddessen auf seinem Zimmer und versuchte sein gutes Oberteil einigermaßen zu flicken. So gut wie seine Mutter konnte er dies noch lange nicht, aber es sollte nicht sofort auffallen. "So fertig", meinte der Junge und breitete das Kleidungsstück vor sich auf seinem Bett aus. Man sah sofort, wo er es versucht hatte zu reparieren. Es sah schrecklich aus. "Verdammt
      ", fluchte er. Zu seiner Mutter konnte er allerdings auch nicht gehen. Sie würde viel zu viele Fragen stellen. Wo er sich denn wieder rumgetrieben habe und wie das denn passiert sei. Das konnte er ihr nicht sagen. So musste es also so gehen. Hoffentlich fiel dies nicht all zu sehr auf. Er zog sich sein Oberteil wieder an und nahm seine Maske zur Hand. karasu hielt sie sich vor das Gesicht und betrachtete sich in der Spiegelung seines Fensters. Einen richtigen Spiegel besaßen sie nicht. Seine dunkelgrauen (Mitternachtsblauen) Haare stachen aus der Maske hervor. Er mochte seine Haare so wie sie waren und seinen Eltern machte dies auch nichts aus. Manchmal wurde er von den Bewohnern komisch angeschaut, aber davon ließ er sich nicht stören. Karasu schaute sich die Maske in der Spiegelung noch einmal an. Seine Mutter hatte sich wirklich große Mühe mit ihr gegeben. Blumen waren nicht ganz sein Fall und er hätte die Maske mit sicherheit anders verziert, aber er würde sich damit zufrieden geben. Er legte die Maske wieder ab und schaute nach, ob er seinen Eltern noch irgendwie behilflich sein könnte.
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    • Lucille
      Der Tag verlief relativ ereignislos, da sie nicht viel zu tun hatte. Nur die Bediensteten hatten viel mit dem Aufräumen und das neue Einrichten auf den Händen. Da sie jedoch keine Bedienstete war, war es auch nicht ihre Aufgabe mitzuhelfen. schließlich bezahlten sie ihre Bediensteten gut. Sie beschäftigte sich nur hauptsächlich mit der Auswahl ihres Kleides, Schmuck und Maske. Man hatte ihr gesagt, dass es besser war, wenn sie sich schlicht und unauffällig kleidete, damit sie nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich zog, was sie gut verstehen konnte, auch wenn es sie sträubte sich nicht heraus zu putzen. Sie wollte jedoch diesen Abend genießen und keine spezielle Behandlung der Bürger bekommen, da sie das Fest in ihrem Kern erleben wollte. Auch wenn es ihr etwas eigenartig vorkam, zog sie ein schlichtes aber dennoch schönes Kleid an. Es war luftig und leicht, und nicht schwer und eng. Sie zog dazu höchsten nur Ohrringe an. Am Ende wollte sie nicht zu überladen aussehen und sie hatte Angst, dass man das ihr unauffällig stehlen würde. Die Maske, die man ihr gab, war wunderschön. Sie war sehr dunkel und hellen Verzierungen und mit Edelsteinen besetzt. Lucille erfreute sich an dem Anblick und zog sie sogleich an. Sie konnte es kaum abwarten endlich zum Fest zu gehen, doch sie musste warten, bis die Nacht anbrach, denn da war sie am unauffälligsten.
      Als die Nacht dann endlich anbrach, verließ sie ihr Zimmer und machte sich auf den Weg, ihr Begleiter ein Stück weit weg von ihr. Da sie jedoch nicht vorhatte in dorthin zu laufen, nahm sie eine Kutsche, die sie dann einige Schritte von der Mitte der Stadt absetzen wird. Mit gewieteten Augen verließ sie die Kutsche und nahm das Wunder in der Stadt mit Freude auf.
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    • Karasu


      DIe ganze Stadt begann bei anbruch der Abenddämmerung zu erleuchten. Die Bewohner hatten sich wirklich alle Mühe gegeben, diese richtig schön herzurichten. Überall leuchteten kleine Laternen und selbtgebastelte Girlanden. Die Stadtbewohner hatten sich auch herausgeputzt so gut es ihnen möglich war. Auf dem Marktplatz standen zahlreiche kleine Buden, in welchen die verschiedensten Waren angeboten wurden. Von kleinen Snacks, zu Backwaren selbstgemachten Kleidungstsücken und Stoffen, war alles dabei. Karasu Mutter hatte nicht weit vom Haus entfernt einen kleinen Stand mit Backwaren. Sie bot Brötchen, Brote, Kuchen, Kekse und noch viel mehr an. Seine Familie erhoffte sich von diesem Fest ein paar mehr Einnahmen, damit sie besser über die Runden kamen. Karasu selbst hatte sich gerade herrausgeputzt und wollte ein bisschen über den Markt schlendern. "Karasu warte mein Junge", sagte seine Mutter, als er gerade das Haus verlassen wollte. "Hier nimm noch ein bisschen Geld mit und amüsier dich gut", meinte sie und drückte ihm ein paar Münzen in die Hand. Sie wollte ihrem Sohn trotz ihrer Armut ein schönes Fest ermöglichen. Der Junge lächelte. "Danke Mama du bist die beste." Er nahm die Münzen, setzte sich seine Maske auf und schloss die Tür hinter sich. Auf den Straßen war viel getummel los. So voll hatte er die Stadt schon lange nicht mehr gesehen. Alle hatten wunderschöne Masken auf. von überall schallte Gelächter aus den Straßen. von der Mitte des Marktes schallte fröhliche Musik. Dorthin zog es Karasu nun. Er wollte wissen was dort vor sich ging. Als er dort ankam, sah er ein paar Gaukler mit einer Musikorgel und einigen Instrumenten. Sie spielten fröhliche Musik und einige Menschen tanzten sogar dazu. Die Augen des Jungen glänzten. So unbeschwert hatte er dieses Örtchen schon lange nicht mehr gesehen. Die Heiterkeit steckte ihn an und er wippte ein bisschen zum Takt der Musik mit.
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