One Hell of a Team [Daora & Prism]

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    • One Hell of a Team [Daora & Prism]

      Charlie:

      Charlie öffnete ihre Augen, die noch immer höllisch brannten. Die Nacht war alles andere als erholsam gewesen, die Gedanken an gestern liefen ihr quer durch den Kopf. Es fühlte sich so an als wäre das Gehirn nur noch eine große Masse Brei, kein Gedanke mehr klar fassbar und in dieser Masse ertrank Charlie. Bevor das kleine blonde Küken aus dem Bett aufstand, schweifte der Blick von ihr in die Richtung des Handys mit dem sie gestern noch versucht hatte ihre Mutter zu erreichen. Ein winzig kleiner Hoffnungsschimmer machte sich breit als sie laß das eine ungeöffnete Nachricht eingetroffen war. Ohne weiteres zögern glitt ihre Hand zum Handy und drückte fast schon panisch die Taste zum Entsperren, zur Ernüchterung Charlies war es eine Nachricht auf die sie hätte verzichten können. Der Name Seviathan war auf dem hell leuchtenden Display in der puren Dunkelheit ihres Zimmers zu sehen und mit einem lang gezogenen Seufzer drückten ihre Finger auf „öffnen“. „Hey Charls, ich habe dein Interview gestern gesehen. Wenn du eine Schulter zum Anlehnen brauchst, du weißt wo ich zu finden bin ;)“ Und…gelöscht. Eine Antwort würde er nicht bekommen es hat ja schließlich auch einen Grund warum die beiden keinen gemeinsamen Weg bestreiten. Noch einmal die Augen gerieben stieg die Tochter der Magne Familie aus dem Bett und bewegte sich zu einer der Kerzen „Kein Licht in diesem Abteil…Scheiße“ murmelte sie vor sich daher und suchte die Klamotten zusammen, die sie gestern verteilt auf den Boden geschmissen hatte. Wage konnte das Auge umrisse des kleinen Raumes wahrnehmen und Charls Beine setzten sich in Richtung Vorhang in Bewegung. Langsam schob sie die roten verblassten Vorhänge beiseite und ein riesiges Neonschild funkelte ihr direkt in das noch trübe Gesicht. „Diennear here“ ließ sich auf dem Schild lesen, Diennear? Sollte das ein schlechter Scherz sein? Das rötliche Licht von dem Fenster erhellte das Zimmer ein wenig und nun konnte man erkennen, was hier überhaupt zu stehen vermochte.

      Ein alter Holztisch der so viele Kerben hatte das man dies nicht zu zählen wagte.
      Das Himmelsbett hatte schon eine lange Geschichte an liebenden hinter sich, der Spiegel am Rande des Zimmers war in der hälfte zerbrochen und die Kommode naja…Die sah eigentlich ganz in Takt aus. Aber die blonde Dämonin liebte diese Sachen auch wenn sie alles andere als bequem waren, es waren nämlich Sachen die sie sich selbst erarbeitet hatte. Ob die nun vom Schrottplatz waren oder nicht sei dahingestellt, dachte Charlie wären dessen sie ihre langen Haare einmal durchkämmte und sich im Spiegel betrachtete. „Heute wieder lächeln Charlie bis wir schlafen gehen. Wir schaffen das!“ Nachdem Satz setzte sie sich in Bewegung und öffnete die alte knorrige Holztür. Ein langer Gang der gut beleuchtet war, geziert mit einem rötlichen Teppich und dunklen Wänden erstreckte sich über den Blick Charls. Das Stampfen von ihren Füßen war ein Schall quer durch die Gänge aber nicht eine der anderen Türen bewegte sich. Kein Wunder, Charlie lebte im hintersten Teil des Hotels und das war noch lange nicht bewohnbar. Selbst dort, wo Angel Dust hauste war es nur mit beiden Augen zusammengekniffen irgendwie wohnlich. Aber das wird! Der Gang endete und vor ihr war nun die Lobby des Hotels. Dieses kleine Ding von Alastor, wie hieß das noch? N…Niffty! Sie hatte wirklich gute Arbeit geleistet, zumindest die Lobby sah nun so aus als würde hier ein reges Treiben herrschen. Die alte Klapperkiste von Fernseher hing nun an der Bar es war wohl die Planung das man trinken tut und Fernsehen schaut. Der Kater der gestern die Bar freiwillig übernahm war nirgendwo zu sehen also setzte Charls sich an die Bar auf die Barhooker und schaltete mit der Fernbedienung den TV an. In einer ungewollten extremen Lautstärke brüllte der Fernseher quer durch den Raum „Charlotte Magne wurde gestern zur Lachnummer der Hölle! Selbst ihr erster Client Angel Dust ha…“ Zack ausgeschaltet. Ihr Kopf sank langsam in die Hände, ihre Arme ließen nach und ihr Gesicht schlug wenn auch mit einer leichten Bremsung gegen den Tresen der Bar „Verdammte scheiße“ zischte sie durch den Raum „Wenn ich das Geschehnis doch nur rückgängig machen könnte“ Mit einem leisen Seufzer blieb sie fast erstarrt liegen wieder mit Gedanken die kaum zu fassen sind. Fragen über Fragen häuften sich in dem kleinem Kopf an und die Ratlosigkeit stieg auch dem sonst so fröhlichen Blondchen in das Gesicht. „Ich…Ich muss das unbedingt klarstellen ! Im Fernsehen…Oder besser…Im Radio!“ Dann hielt sie kurz inne, Radio… Alastor… Sie wurde still, kein bisschen Bewegung erzeugte ihr Körper mehr. „Lieber im Fernsehen, ich vertraue ihm nicht!“

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    • Smile, my dear! You know, you're never fully dressed without one!

      Es war ihr nie vorher aufgefallen wie viele TVs auf der kurzen Strecke zwischen ihrem Apartment und dem Happyhotel auf die Straße ausgerichtet waren. Es war kaum möglich einen Schritt zu tun ohne, dass sie Charlies „Auftritt“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln und mit eingestreuten Kommentaren oder Erklärungen zu sehen bekam. Trauben von Sündern bildeten sich vor den Geräten, wiederholten geistlos die Erklärungen und Verwünschungen der jeweiligen Moderatoren im Bild. Mit die schlimmsten Dinge gab Katie Killjoy von sich, deren Auseinandersetzung mit der Höllenprinzessin noch mal ihre Beliebtheit in ungeahnte Bahnen katapultiert hatte. Bei allen Feuern, Vaggie durfte nicht zulassen, dass Charlie das Hotel verließ, mit ihren Tränen würde sie wahrscheinlich eines der unteren Viertel komplett ertränken. Auf dem Weg wich sie Dämonen aus die nach zu viel Ärger aussahen, nicht dass sie sich nicht zu wehren wusste, im Moment hatte sie einfach keine Zeit für derlei Belanglosigkeiten. Hoffentlich blieb ihr wenigstens der Unfug von Angel erspart und wenn es nur dieser eine Morgen war. Mit zu ihren ersten Handlungen im Hotel gehörte für gewöhnlich Angel hinterher zu räumen, die winzigen Splitter „Fortschritt“, die er machte so weit wie möglich zu polieren und hervor zu heben, damit sie Charlies Lachen hören konnte. Ihre gigantische Schleife wippte bei jedem Schritt, Konkurrenz hatte sie in ihrer Größe nur von dem Kaffeebecher in ihrer linken Hand den sie brauchte um ihrem einzigen Kunden nicht schon morgens den Hals umzudrehen. Das Imp-osante Gebäude überragte viele andere Häuser und Bauten in diesem Bezirk, als ehemaliges Sommerhaus der Magne Familie konnten sich einfache Sünder glücklich schätzen auch nur in dessen Nähe zu kommen ohne von dem Sicherheitsdienst der Familie in die nächste Hölle verfrachtet zu werden. Viel von dem einstigem Glanz war nicht mehr zu sehen und doch strahlte die Zone rund um das Hotel eine fast andächtige Ruhe aus, Überbleibsel in den Erinnerungen derer die wussten was für gewöhnlich passierte wenn man sich mit der Herrscherfamilie anlegte. „What the fuck?“ Sichtlich irritiert betrachtete sie das große Schild des Happy Hotels, beziehungswiese des Hazbin Hotels. Über Nacht hatten sich die Buchstaben auf dem Schild verändert. Da konnte doch nur dieser Radio Dämon dahinterstecken! Sie wünschte sich fast, dass sie nicht an ihn gedacht hatte. Jetzt wusste sie nicht ob sie diese Welle von Unwohlsein überkam, weil er in ihren Gedanken war oder tatsächlich hinter ihr stand. Mit einer zur Faust geballten Hand drehte sie sich ruckartig um nur um auf die leere Auffahrt des Hotels zu schauen. Ein klein wenig entspannter drehte sie sich zurück zur Tür, nur um aus dem Augenwinkel eine Klaue auf sich zukommen zu sehen. Es war zu spät, grob packte eine starke Hand ihre Wange und zog sie ein Stück nach oben. „Oh my Dear, wo ist denn dein Lächeln, so kannst du doch nicht herumlaufen!“ Vor Schreck hatte sie ihren Kaffeebecher zerdrückt und ihr Outfit mit dem heißen Inhalt zerstört. Alastor war zwischen ihr und der Tür aufgetaucht, seine schmalen Lippen zu einem sadistischen Lächeln verzogen und Vaggie hätte schwören können es war noch weiter als sonst während er sie piesackte. Ohne zu Überlegen ballte sie die Faust und schlug nach dem Overlord, nur um ihn knapp zu verfehlen, eigentlich unmöglich da er mit der Tür im Rücken zu wenig Platz hatte um ihr auszuweichen. Noch mehr Zorn stieg in ihr auf und mit einem Mal fühlte sich der Kaffee im Vergleich zu ihrer Körpertemperatur kalt an und noch einmal streckte sie die Hand nach ihm aus nur um wieder ins Leere zu greifen. Fast tänzerisch wich der Radio Dämon ihren nicht mehr halbherzigen Versuchen ihm weh zu tun aus nur um neben ihr zum Stehen zu kommen und seinen langen Arm um sie zu legen, die Umarmung fühlte sich mehr wie der Versuch an sie zu erwürgen. „Jaja ein wundervoller Tag, in der Tat. Wuuuundervoll, nicht auszumalen was man alles verpassen könnte wenn man nicht schon Morgens aus den Federn kommt.“ Seine Stimme war schnell und blechern, es war schwierig sie auf ihn zurück zu führen, vielmehr hörte es sich so an als würde seine Stimme von überall kommen. Vaggie ächzte als sie sich endlich aus seinem Griff befreit hatte. „Te apuñalaré en la primera oportunidad que tenga, ¡lo prometo!“ Ihre Stimme klang heiser und sie rieb sich den Hals bevor sie nochmal einen halbherzigen Versuch machte ihm das dumme, selbstgefällige Grinsen aus der Visage zu wischen. Alastor hatte inzwischen an die Tür geklopft und von irgendwo her dieses verdammte Vintage Mikrofon gezogen mit dem er sie auf Abstand hielt, während er mit durchgestrecktem Rücken darauf wartete, dass ihm geöffnet wurde. Jede weitere Beleidung ihrerseits quittierte er lediglich mit einem Zucken seiner Ohren.
      When there's nothing quite wrong but it don't feel right