The dream of existence [Yasacura & Daisy]

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    • The dream of existence [Yasacura & Daisy]

      The dream of existence
      Slice of life, drama, tragic, fantasy, (romance) || P16

      Was war die stärkste aller Empfindungen, zu denen der Mensch in der Lage gewesen ist? Viele Philosophen haben um diese Frage gerätselt. Manche nannten die Liebe, andere den Hass. Vielleicht doch der Neid? Oder die Gier? Sie raten und schätzten, begründeten ihre Wahl mit schlauen Argumenten. Doch kaum einer von Ihnen ahnte wie machtvoll das Bedauern gewesen ist. Ein Menschenleben, das unter immensem Bedauern dahinschied schaffte es manchmal sich zu weigern zu sterben. Wie konnten sie dahinsiechen, wenn doch noch ihr Lebenswerk nicht beendet war? Wie konnte ihr letzter Atemzug so weit weg von ihrem Ziel gewesen sein? Wie konnte aus ihnen eine bloße Erzählung werden, während ihre Taten so viel klarer und deutlicher sprachen? Nein, diese Seelen, während sie durch den Äther des Universums wanderten, klammerten sich so sehr an das Leben, dass sie es schafften das Universum davon zu überzeugen, dass sie tatsächlich noch nicht davon gegangen sind. Ihr Wunsch zu bleiben löst eine alternative Existenz aus, in der sie verfolgen können, wonach sie verlangen. Praktisch wie ein Traum des Nichts wandeln sie fälschlicherweise unter den Menschen.
      Viele vergessen nach kürzester Zeit wer sie einst gewesen sind und folgen schlicht dem starken Rufen ihrer Herzen. Doch diese Existenz, nichts anderes als ein Fehler im System ist eine Bedrohung für jedes Leben um sie herum. Denn wann immer diese Seelen die Worte "Ich wünschte..." vernehmen, scheint das Schicksal durcheinander zu geraten und ohne Rücksicht auf Verluste werden auf die eine oder andere Art diese Begehren erfüllt. Allerdings müssen dafür nicht selten andere Menschen ihre Leben geben, sodass die Zukunft umgeschrieben werden kann. Diese Dreamer wandeln auf der Erde ohne zu ahnen welchen Einfluss sie auf ihre Umgebung haben. Und das ist gefährlich genug. Niemand wollte miterleben, was mit ihnen geschah, wenn sie erfuhren, dass ihre Existenz eine süße Lüge gewesen ist, verursacht von dem Nebel des Chaos. Die Angst würde die meisten von ihnen ergreifen. Aus dem Bedauern würde Panik und Zerstörung. Sie waren wie eine wandelnde Bombe, die jederzeit hochgehen konnte. Nicht zuletzt aus diesem Grund hat sich eine Gruppe Menschen zusammengetan, die als offizielle Organisation unter den Flügeln des Geheimdienstes Jagd auf die Dreamer machen. Überall auf der Welt agieren sie in dem Versuch die Fehler auszuradieren und schlimmeres zu verhindern. Doch welche Rolle ein Dreamer übernehmen würde war stets ungewiss. Noch nie dagewesen, kann er plötzlich das Kind eines Paares werden, die Nachbarn erkennen ihn als ihren Nachbarn, obwohl das Gesicht noch nie zuvor aufgetaucht ist. Es existieren keine Familienfotos, keine Aufnahmen. Und doch sind sie auf einmal da, präsent und ein Teil der Welt um sie herum.
      idea by @Yasacura <3

      S t e c k b r i e f v o r l a g e

      F i r s t n a m e

      L a s t n a m e

      A g e

      H e i g h t

      A b i l i t y / T a l e n t s (optional)

      C h a r a c t e r T r a i t s

      B i o g r a p h i c a l S k e t c h (optional)

      S p e c i a l A t t r i b u t e (optional)

      T r i v i a

      A p p e a r a n c e
      I want to be a flower in your garden.
      The prettiest of them all. A sight for your sore eyes.

    • F i r s t n a m e
      Tsubaki

      L a s t n a m e
      Morimoto

      A g e
      19 | geb. am 10. November

      H e i g h t
      1,64 m

      A b i l i t y / T a l e n t s
      - Haushalt; Aufgrund ihrer sehr arbeitstätigen Eltern ist Tsubai sehr geübt darin einen Haushalt zu schmeißen. Geht es nun darum Ordnung zu halten, günstig einkaufen zu gehen oder zu kochen. Ihre Eltern scherzen stets, dass sie nicht zu fleißig werden soll, sodass sie sie beide überflüssig machen würde. Dabei ist sie allerdings denkbar schlecht darin etwas zu reparieren. Eine Glühbirne zu wechseln funktioniert noch. Doch wenn die Waschmaschine kaputt geht, macht sie es tendenziell deutlich schlimmer als besser.
      - Gutes Gedächtnis; Hat Tsubaki einen Song drei Mal gehört kann sie ihn auswendig. Gesichter, die sie deutlich wahrgenommen hat, erkennt sie für immer. Wenn jemand sich ihr mit Namen vorstellt, ist dieser ebenso gespeichert. Der Inhalt eines Buches verlässt sie erst nach Jahren, die sie diese Seiten nicht mehr angerührt hat. Wissen allerdings, dass sie weniger interessiert, wie beispielsweise Naturwissenschaften in der Schule, womit sie überhaupt nichts anfangen kann, läuft einfach durch. Ins eine Ohr rein, ins andere wieder raus. Selbst mit Nachhilfe schafft sie es nur sehr bedingt über das absolut mindeste Maß zu kommen, um das Fach zu bestehen. Daher variieren ihre Noten mit sehr starken Sprüngen von Einsen zu Vieren.
      - Leichtathletik; Wenn Tsubaki auch nicht unbedingt als sportlich gilt was ihre reine Körperkraft anbelangt, rennen konnte sie schon immer wie keine zweite in ihrer Klasse. Sie geht auch leidenschaftlich gerne joggen mit ihren liebsten Musicals in den Ohren und träumt dann von einem Leben in Theatralik und Dramatik. Insbesondere, wenn irgendetwas sie belastet ist sie für Stunden unterwegs. Vor Problemen davon laufen macht sie zu ihrer Berufung.

      C h a r a c t e r T r a i t s
      - Verträumt und passioniert. Obwohl man es der jungen Frau nicht direkt ansieht aufgrund ihres puppenartigen Aussehen, sie ist ein furchtbarer Nerd, wenn es um Musiktheater geht. Ob es nun Musicals sind oder Opern, sie ist Feuer und Flamme. Allein durch ihre Liebe dafür hat sie es geschafft für japanische Verhältnisse unfassbar gut englisch zu sprechen. Sie kann sich ganz problemlos vermitteln und glänzt natürlich im Englisch Unterricht. Sie gibt auch oft ihren Freundinnen ein wenig Nachhilfe oder ist die erste Ansprechpartnerin, wenn man eine bestimmte Frage hat. Dabei geht das Gerücht herum, dass sie ein Familienmitglied in Amerika hat. Manche sagen sogar sie wäre mit irgendeinem Model verwandt, wozu die junge Frau sich einfach nicht äußert. Ihre Leidenschaft ist ihr zwar nicht peinlich, doch sie möchte sich selbst einfach nicht das Unverständnis für diese wundervolle Kunst antun.
      - Stets hilfsbereit. Ob es bei dem wie schon erwähnten Englischunterricht ist, bei der Gestaltung einer Partnerarbeit, dem Aufräumen nach einem Festival oder einer Party bei Freunden oder auch nur ein offenes Ohr für die Probleme anderer; sie ist die letzte, die jemanden wegschicken würde. Dadurch passiert es aber auch oft, dass sie ihre eigenen Wünsche und Unstimmigkeiten einfach herunterschluckt. Immerhin muss sie meistens für jemand anderen da sein.
      - Schüchtern. Was Männer anbelangt ist sie augenscheinlich schrecklich arrogant und lässt alle abblitzen. In Wahrheit jedoch hat sie einfach ihre sehr genauen Vorstellungen von einem Traummann hinter denen sie sich versteckt. Sie weiß nämlich überhaupt nicht auf echte Männer zuzugehen oder besser gesagt auf sie einzugehen. Wenn jemand versucht mit ihr zu flirten ist sie so erschrocken, dass sie anfängt zu lachen und einfach geht, um dann insgeheim eine halbe Panikattacke zu erleiden.

      B i o g r a p h i c a l S k e t c h (optional)
      Sie ist das einzige Kind der Familie Morimoto. Generell sind ihre Eltern sehr fleißige und sehr arbeitssame Menschen. Da wird es sicherlich niemanden überraschen, dass sie sich im Büro kennengelernt haben. Ihre Mutter erzählte ihr einmal, dass sie beiden auf einer Geschäftsreise einer Schwäche nachgegangen sind und sie mit Tsubaki schwanger wurde. Das allein war ursprünglich ihr Grund zu heiraten gewesen. Doch inzwischen sind beide Parteien sehr zufrieden mit der Entscheidung, die sie getroffen haben. Wenn es auch eine Romanze ist, von der Tsubaki selbst nichts hören möchte. Bereits als Kind fühlte sie sich außergewöhnlich stark hingezogen zu dramatischen Märchen voller Tücken und Tragik. Die klassische Variante der Prinzessin, die unfähig auf ihren Prinz wartet, war nie etwas für sie gewesen. Manchmal musste ihre Mutter ihr sogar Geschichten ausdenken, in denen die Prinzessinnen einen Krieg auslösen. Sie liebt die Geschichte der Helena von Troja und den Sagen sie betreffend.
      Nach ihrem ersten Musical war es dann gänzlich vorbei mit ihr. Sie hat ihr Herz verloren und es nie zurückverlangt. Manche würden sagen ihre Schwärmereien bewegen sich in ungewöhnlichen Maßen, doch was die kleine glücklich macht, dachten sich ihre Eltern immer. Ansonsten gibt es kaum etwas interessantes über das junge Geschöpf zu erzählen. Sie hat ein recht bodenständiges, simples Leben geführt, ist wenig auffällig geworden und hat auch nicht den Wunsch großartig zu rebellieren.

      T r i v i a
      - Ihre literarische Lieblingsfigur ist der Graf von Monte Cristo. Sie spricht ganz klar davon alles stehen und liegen zu lassen für ihn.
      - Winter ist ihre Zeit. Sie macht aus Winterdepressionen eine Wintermelancholie, die sie in vollen Zügen auslebt. Nur dann verhält sie sich wirklich ein wenig extravagant, doch man sieht welche Freude ihr die Dramatik beschert.
      - Tsubaki hat nie eine Gelegenheit dazu gehabt ihre Großeltern kennenzulernen, da diese bereits vor ihrer Geburt gestorben sind. Doch zu den jeweiligen Todesdaten besucht sie sie selbstständig auf dem Friedhof und berichtet ihnen im Gebet von allem, was ihr passiert ist. Sie weiß nicht woran sie glaubt oder ob sie es überhaupt tut. Doch sie spürt eine gewisse Verbundenheit zu diesen Menschen, die sie nicht mit Füßen und Ignoranz treten möchte.
      - Aufgrund ihrer sehr schwankenden Leistungen musste sie ein Jahr wiederholen, was ein wenig an ihrem Stolz genagt hat. Sie hat das Gefühl man würde sie als dumm abstempeln, sobald man diesen Fakt erfuhr.

      A p p e a r a n c e
      I want to be a flower in your garden.
      The prettiest of them all. A sight for your sore eyes.

    • ꧁ F i r s t N a m e ꧂
      Miyu




      ꧁L a s t N a m e꧂
      Riyuzosa



      ꧁A g e ꧂

      17
      geb. am 10. Juni




      ꧁H e i g h t꧂

      163cm / 48kg




      ꧁C h a r a c t e r T r a i t s꧂

      Die junge Frau scheint einer starken Wechselwirkung zu sich selbst zu unterliegen; so führte die ambivalent wirkende, durch viele zwischenmenschlich missverstandene Situation, manchmal sogar anmutende pathologische Überfürsorglichkeit ihres Bruders eine Weltentfremdung herbei, die sie zu einer verqueren Auffassung von Fürsorge zwang. Seit ihrer frühen Kindheit unterstand sie gewissermaßen einem strengen Curriculum, der von ihrem Bruder überprüft, und von ihrem Privatlehrer entwickelt und ausgeführt wurde. Somit verwehrte man ihr systematisch den eigentlich essenziellen Kontakt zur Gesellschaft, die sie sicherlich viel über eine gesunde Beziehung zu sich selbst und anderen Mitmenschen gelehrt hätte. Selten vernahm sie das Gefühl warmer Umarmungen, beschränkte sich die Zuneigung des Schwarzhaarigen gerade mal auf ein sanftes Kopfstreicheln. Miyu erfuhr Mitgefühl gemeinhin in rauen Zügen, so zeichnete sich Umgang mit Sorge (für sie damals) vor allem durch unberechenbare Gefühlsunstimmigkeiten aus, reagierte Maso auf Verletzungen ihrerseits überwiegend grob und brüsk. Der Grund, weswegen die zarte Rose gerade auf durch Ungeschicklichkeit hervorgerufene Wunden mit Angst reagiert. Heute weiß sie, dass Masoto selbst immer überfordert mit den aus der Situation heraus antizipierten Erwartungen war, sich liebe,- und rücksichtvoll um die Gefühlslage des kleinen Geschöpfs kümmern zu müssen, wo er doch selbst bei Zärtlichkeiten unheimlich gehemmt, gar unfähig erscheint. Tatsächlich liebt sie ihren Bruder - der, obschon kaum zuhause - ihr irgendwo immer präsent zu helfen wusste und unermüdlich über sie wachte.
      Dennoch hatte sein eigenes Konzept des Ein- Mann-Überwachsungstaats den obsidianen Diamant allmählich dazu überführt, sich gänzlich rebellisch um die Verbote ihres Bruders zu foutieren, um ihm - aber primär sich selbst zu demonstrieren, dass sie den "Gefahren" der Außenwelt selbstständig zu resistieren vermag. Dieser Entscheid und unbewusste Entwicklungsstrategie zur Erfüllung der Eigenständigkeit trieb das nachtschattene Geschöpf schließlich in die Düsternis des klischeegeächteten marginalen Milieus, wo sie dem zehrendem Gefühl der "Nutzlosigkeit" und des Eingesperrtseins entkommen wollte, sich jedoch simultan mit ihrer Abneigung gegen Männer konfrontiert sah. Oft hat sich der mitternachtsgehauchte Schmetterling die Frage gestellt, ob sie Männer, oder möglicherweise sogar sich selbst hasst, auf Grund ihrer zu klein geratenen Größe und die repressive Dominanz, welche sie krankhaft vielfältig durch ihren Bruder erlebt, und Männer oft genug mit eben jener Überbrückung ihrer Minderwertigkeitskomplexe stigmatisiert hat. Gleichzeitig bewundert sie hingegen Repräsentation maskuliner Selbstständig,- und Unabhängig beinahe so ungesund fasziniert, dass sich ihr inneres Wechselspiel zwischen Misandrie und Leidenschaft in ein gefährliches Paradoxon neigt. Zwar bezichtigt sie sich ihres Erscheinungsbild nicht gänzlich ungenügend. Verschmähen tut die Kleine ihre Größe trotzdem; gleicht ihr Antlitz (ihres Erachtens nach) viel zu sehr dem typischen Charakteristika weicher, elastischer Haut, das durch die rundliche Gesicht und Wangenstruktur das Merkmal eines Kindchenchemas abzudecken anmutet und Männern unterbewusst ihren Beschützerinstinkt entlockt, wie auch instinktiv zu unterschätzen wagen lässt, sie als "typisch schwaches Geschlecht" zu interpretieren. Wobei sich Miyu gerade diesen Phänotyp zunutze macht und aus dessen Manipulation zu profitieren weiß. Es gibt einen kleinen Teil tief in ihrem ungeschützten Herzen, der Masoto seinen isolierten Erziehungsstil und rigoroses Regime nicht zu verzeihen erlaubt.





      A b i l i t y / T a l e n t s

      > da ihr Bruder sie bereits früh zu einem Selbstverteidigungskurs angemeldet hat, genießt sie eine ausgezeichnete Balance und hervorragenden Abwehrmechanismus in Ausnahmesituation.

      > Sie hat die Kunst der "toxinen Maßnahmen" für sich selbst entdeckt. Sie studiert und beschäftigt sich vor allem mit der Wirkung tödlich oder lähmender Pflanzengifte. Ihr Favorit hierbei ist die Tücke der Herbstzeitlose. Dank ihrer bis auf wenige optische Nuancen gleichenden Optik zu Bärlauch und der geringen Mengen an Gift, die man selbst für den Tod eines Erwachsenen benötigt, trägt sie stets frische oder getrocknete Blätter dieser Pflanzenart bei sich.

      > Miyu ist vollkommen vernarrt in die impressionistische Stilrichtung der Kunstgeschichte, die sich zwar der Umwelt zuwendet, sie aber nicht objektiv darstellen will, sondern ihre Wirkung auf das Innere des einzelnen Menschen beobachtet und diese Eindrücke möglichst differenziert wiederzugeben versucht und durch eine helle, aufmunternde Palette, lockeren, skizzenhaften Farbauftrag mit sichtbaren Pinselstrichen, begeistert. Sie zeichnet diesen Stil selbst deshalb so gerne, um von ihrer Düsternis im Inneren abzulenken.




      ꧁B i o g r a p h i c a l S k e t ch ꧂

      Miyus Eltern kamen bei einem Autounfall, bei dem sie selbst anwesend war, ihre Erinnerungen ihr aber keinen Zugriff mehr an die Zeit gewähren "wollen", ums Leben. Mit gerade mal sechzehn Jahren hatte sich der Bruder seiner damals vierjährigen Schwester schließlich angenommen, versuchte sie aufzuziehen, während er synchron eine Ausbildung zum Anlagetechniker absolvierte. Unterstützt wurde er dabei durch eine vom Chef persönlich organsierte Tagesmutter, die das unschuldige Ding unter anderem aus dem Kindergarten abholte und für ihr Wohl sorgte. Nach vier Jahren erfolgreich bewerkstelligte Ausbildung nahm Masoto Miyu schließlich mit acht Jahren aus der zweiten Klasse, um seinem Beruf nachzukommen. Er engagierte einen Privatlehrer, der ihr die Kunst der Selbstverteidigung, aber auch die grundlegendsten Fächer,- viele sogar darüber hinaus - der Schulbildung nahebrachte, während sie mit Maso durch die ganze Welt reisten. Es gab keinen Ort, den die Schwarzhaarige wirklich jemals als festes Zuhause deklarieren hätte können, folglich begann sie, die Nähe und Präsenz ihres Bruder als "Heim" zu begreifen. Obschon Masato durch eine signifikantere Anwesenheits-Abstinenz brillierte als ihr Privatlehrer, registrierte sie Letzteren niemals als Ersatz für irgendeine verwandtschaftliche Beziehung. Egal wie oft sie auch versuchte, Masoto auf den Unfall anzusprechen, Information zu beschaffen, um begreifen, verstehen zu können, traf sie auf tiefes, bitteres Schweigen.
      Heute, mit zarten siebzehn Jahren, vermochte sich Masato endlich an einem Ort niedergelassen zu haben, um die Gunst eines sesshaftes Lebens umzusetzen und seiner Schwester das Alltagsleben einer normalen Schülerin dazulegen.






      ꧁T r i v i a꧂

      > Der Nachname "Riyuzosa" setzt sich aus den japanischen Schriftzeichen リユニオン(Riyunion) und dem chichewanischem Wort ‚Zosatha‘ zusammen. Während Riyu(nion) der Bedeutung des Wiedersehens oder Vereinigung entspringt, birgt Zosa[(tha)=zeitlos; für immer] gewissermaßen die Endlosigkeit. Folglich könne man den Ursprung des Namens auf eine „zeitlose Begegnung/ein immerwährendes Wiedersehen“ zurückführen.
      > Die Faszination des japanisch traditionsträchtigen „Irezumi“ trägt die schwarze Rose in zarter farbspielender Schöpfung nur wenige Zentimeter unter dem Schulterblatt in vertikaler Ausrichtung als Sinnbild eines „Ryū’s“.

      > Miyu und Masoto entstammen italienischer Herkunft und sprechen innert familiärer Zweisamkeit ihre Muttersprache. Im Gegensatz zu seiner kleinen Schwester, kann Maso seinen Akzent nicht verbergen.

      > Die siebzehnjährige versucht derzeit eine scheinbar unüberwindliche Antipathie gegen Englisch auszufechten.

      > dafür wird ihr hingen eine hingebungsvolle Liaison mit der russischen Sprache nachgesagt.






      ꧁A p p e a r a n c e꧂



      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Yasacura ()

    • F i r s t n a m e
      Katsuro

      L a s t n a m e
      Yamada

      A g e
      Er ist ungefähr in seinen frühen Zwanzigern

      H e i g h t
      1,85 m

      A b i l i t y / T a l e n t s (optional)
      - Katsuro beherrscht motorisierte Fahrzeuge, als wäre er auf diesen geboren. Ob es nun sein geliebtes Motorrad ist, das er besser pflegt als sich selbst, oder die Autos von flüchtigen Bekannten. Sobald er am Steuer sitzt kontrolliert er das Gerät wie kein zweiter. Deswegen ist er auch eine sehr große Nummer in illegalen Straßenrennen. Tatsächlich ist das auch seine Hauptsächliche Einnahmequelle. Die Wetten auf ihn verlaufen mittlerweile in immensen Summen und seine "Finanziers" scheinen sich einen Spaß daraus zu machen Strecken zu finden, die hoffentlich dieses Mal sein Glück überschreiten.
      - Auch wenn man es dem jungen Mann nicht direkt ansehen würde, ist er sehr, sehr kräftig. Nicht nur verbringt er generell sehr viel Zeit in einem Boxstudio, er trainiert seinen Körper auch durch regelmäßiges Ausdauertraining. Dabei jagt er weniger einem Schönheitsideal hinterher, als eher einer simplen Art und Weise sich zu beschäftigen, wenn ihm langweilig ist - was tragischerweise viel zu schnell passiert.
      - Aufgrund seiner besonderen Art der Existenz ist er in der Lage die laut geäußerten Wünsche seiner Mitmenschen zu erfüllen. Er ist sich über diese Eigenschaft nicht nur bewusst, sondern er hat es über die Jahre sogar geschafft diese Eigenart bedingt kontrollieren zu können. So macht er sich beispielsweise einen Spaß daraus diese Wünsche in der den Bittstellern unangenehmsten Art und Weise zu erfüllen.

      C h a r a c t e r T r a i t s
      - Provokant: Katsuro liebt es Menschen auf die Palme zu bringen und mit den Erwartungen anderer zu spielen. Wenn eine Frau auf ihn zukommt, weil sie ihn gut findet, kippt er ihr sehr wahrscheinlich einfach ihren Drink über den Kopf. Wenn ein Bekannter ihn darum bittet jemanden für ihn zu verprügeln, geht er zu dem Widersacher, lässt sich gutes Geld bezahlen und haut stattdessen seinem ursprünglichen Kollegen eine runter oder fährt davon ohne für irgendeinem von ihnen einen Gefallen getan zu haben. Wenn jemand von vorneherein Streit anfangen möchte, ist er die freundlichste Seele der Welt, bis man ihm den Rücken zukehrt. Alles in einem kann man sagen er hasst es gemocht zu werden und tut alles erdenkliche, damit das bloß nicht passiert. Er verabscheut es Menschen in seinem näheren Umfeld zu wissen. Gelegentliche Zeitvertreibe ausgeschlossen. Doch auch diese haben schnell das Weite zu suchen, sobald er fertig mit ihnen ist.
      - Lebensmüde: Ein recht harter Begriff. Ganz besonders in Anbetracht dessen wie gut er passt. Es gibt kaum etwas, das den jungen Mann interessiert. Weder Wunden an seinem eigenen Körper, noch die waghalsigen Aktionen, die er mit seinen Autos an Klippen entlang bringt. Würde man ihm sagen er soll Bungee Jumpen, würde er nicht einmal mit der Wimper zucken bevor er sich in die Tiefe stürzt. Seit ihm klar ist was er ist rechnet er ohnehin permanent mit dem Ende seiner Existenz, was sollte ihn das dann noch interessieren? Tatsächlich ist es auch diese Gleichgültigkeit, die seine Existenz ironischerweise beisammen hält. Er kollabiert nicht mit seinem jetzigen Universum, weil er nicht daran festhält und in keine Form der Panik verfällt. Einige Traumfänger waren ihm allerdings schon einige Male auf den Fersen. Diesen Idioten trampelt er ja am liebsten auf der Nase herum.
      - Abweisend charmant: So ungern man es bei Katsuro auch möchte, irgendwas an seiner Art erscheint sehr anziehend für die Menschen um ihn herum. Ob es nun Frauen sind oder Männer, die ihren Blick nicht von ihm nehmen können. Seine ganze Präsenz hat etwas verstörend schönes und manche beschrieben schon Gespräche mit ihm, als würde man auf der Sense des Todes balancieren. Er war gefährlich, unberechenbar und sicherlich für den ein oder anderen nicht ganz dicht. Und doch fühlt man sich auserkoren, wenn er sich dafür entscheidet das Wort an jemand anderes zu richten. Man lässt sich die seltene Gelegenheit seiner Gesellschaft nicht ohne Bedenken entgehen.

      T r i v i a
      - Sein Name setzt sich zusammen aus dem Schriftzeichen 勝 (katsu), das so viel wie Sieg bedeutet und 郎 (ro), das mit dem Zeichen für Sohn gleichgesetzt wird. So gesehen könnte man ihn den Sohn des Sieges nennen, was sich in seiner immensen Streitlust gut widerspiegelt.
      - Recht untypisch für einen Japaner hat der junge Mann jadeähnliche Tiefgrüne Augen mit dunklen Elementen, die sich hindurchziehen. Sobald er wütend wird scheint der Sturm dieser dunklen Wellen stärker zu werden und verdunkelt seinen Blick erheblich.
      - Das Tattoo einer Schlange umschlingt seinen rechten Arm. Ihr aufgerissenes Maul scheint ihm in den Handballen beißen zu wollen. Diese hat keine tiefere Bedeutung. Als er merkte, dass etwas mit seinem Gedächtnis nicht stimmt, hat er sie sich stechen zu lassen, um wenigstens ein kleines Gefühl von Konstanz zu bekommen. Wenn er auch niemand ist und jederzeit wieder verschwinden kann, wenn er auf seinen Arm blickt fühlt er sich daran erinnert, dass wenigstens einige Eigenschaften noch präsent sind und "zu ihm" gehören.
      - Für alle Fälle trägt Katsuro immer kabellose Kopfhörer. Wenn er nicht in Stimmung ist den Wunsch eines Fremden zu vernehmen, spielen die Kopfhörer auf nahezu höchster Stufe Stücke von seinen liebsten Komponisten. Dazu gehörend Chopin, Tschaikowski, Bach und Vivaldi.
      - Auch wenn er wirklich sein Bestes dafür gibt allein gelassen zu werden und anderen nichts zu bedeuten, so hat er dennoch drei hartnäckige Gestalten in seinem Umfeld, die sich einfach nicht davon abbringen lassen sich seine Freunde zu schimpfen. So oft er sich auch anschreit, sie verrät oder versucht körperlich von sich zu stoßen, sie weichen nicht. Und irgendwann fing er schließlich an sie einfach zu dulden, da es ihm zu anstrengend wurde sie auf Abstand zu halten. Sie sind hartnäckig wie ein Bumerang.

      A p p e a r a n c e
      I want to be a flower in your garden.
      The prettiest of them all. A sight for your sore eyes.