ѕσℓ ❦ Death's coming ❦ [Midori & Saki]

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    • ѕσℓ ❦ Death's coming ❦ [Midori & Saki]

      @Midori
      Vorstellung zu "ѕσℓ ❦ Death's coming ❦"

      Die Straßen waren voll. Kaizuke mitten darin und wurde von allen Seiten angerempelt. Immer wieder hörte er Beleidigungen, Gelächter, Getuschel. Er sah die Leute um sich herum an, doch konnte er keines der Gesichter erkennen. Nur den schwarzen Schleier, der sich darüber befand. Die Hände an seine Ohren gepresst und die immer lauter werdenden Stimmen versuchend zu ignorieren, lief er den Asphalt entlang, die Augen zusammen gekniffen. "Nein. Nein, aufhören. Bitte." flehte er, bettelte schon regelrecht. Die Temperatur des Bodens unter seinen Füßen wurde immer kälter, das Geräusch seiner nackten Füße immer dumpfer, bis es letztendlich ganz verstummte. Langsam öffnete Kaizuke die Augen und fand sich in einer schwarzen Leere wieder. Nichts und niemand um ihn herum. Nur Schwarz.
      Er drehte sich einmal um seine eigene Achse, ließ die Hände von seinen Ohren sinken und biss sich auf die Zunge, bevor er etwas an seinen Wangen spürte. Verwundert tastete er mit den Fingerspitzen seiner linken Hand an seine Wangen und sah diese an, welche schließlich voller Blut waren. Das Blut lief ihm wie Tränen die Wangen herunter, tropften auf seine Füße und das Schwarz unter ihm, ehe sich Schnitte an seinen Armen, ebenso wie an seinem Bauch und seinem Brustkorb bildete. "Nein! Nein bitte nicht! Aufhören!" schrie er, doch verließen nur leise Worte seine Kehle. Die Wunden wurden tiefer. Mehr Blut lief aus ihnen, bis die entstandenen Schnitte seine Körperteile an dessen Stelle abtrennten und...

      "Nein!" schrie er, die Augen aufgerissen und von seinem Platz gesprungen, auf welchem er bis eben noch gesessen war. Zitternd wie Espenlaub stand er da, seine Hände auf dem Tisch und seine Augen weit aufgerissen, während zahlreiche Augenpaare auf ihn gerichtet waren. "Mister Tachibana.... So schrecklich ist meine Vorlesung nun auch nicht." kam es ruhig vom Dozenten, welcher mit einem aufgeschlagenen Buch mitten im Saal stand und zu dem Blauhaarigen hinauf sah.
      Den Blick hebend sah Kai zu ihm, bevor er realisierte, wo er war. Sogleich vernahm Kai das Getuschel und leise Gelächter seiner Mitstudenten, bevor er mit gesenkten Blick eine seichte, kaum merkbare Verbeugung andeutete und sich kleinlaut entschuldigte. Langsam ließ sich Kaisuke zurück auf seinen Platz sinken, lehnte sich etwas zurück und schloss für einen Moment die Augen, während seine zitternde Hand nach seinem Stift griff.
      Wieder war es passiert. Wieder hatte er so einen Traum, der so real wirkte. Jeden der Schnitte spürte er jedes Mal. Genauso wie das Würgen oder die Bisse, bevor er starb... und schließlich aufwachte. Und auch wieder war er für den restlichen Tag die Witzfigur der ganzen Uni. Das Gesprächsthema Nummer eins. Ein tiefes Seufzen entwich dem Blauhaarigen, ehe er seine Finger in eben jenen Haaren versinken ließ und sich sachte in diese krallte.
      ╔═.✵.════════════════╗
      "ι ∂ση'т нανє тιмє ℓєƒт тσ ℓινє."
      ╚════════════════.✵.═╝




      ...ωαηт тσ ∂єѕтяσу єνєяутнιηg.
      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"



      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Saki ()

    • Leise schnaubend hatte Kaoru seine türkisfarbenen Augen auf seinen Block vor sich gerichtet. Er hörte seinem Dozenten zwar aufmerksam zu, schenkte ihm auch hin und wieder einen Blick, doch die meiste Zeit kritzelte er während dem Unterricht neben seinen Notizen auf seinem Block herum. So war es auch heute wieder gewesen.
      Er war erst vor kurzem umgezogen und hatte daher die Universität wechseln müssen, was ihm allerdings eigentlich nicht sonderlich viel ausmachte. Aufgrund dessen hatte er jedoch noch keine Freunde an der Uni finden können - bisher kannte er nur einige wenige Gesichter, mit denen er sich ein paar Mal über den Unterrichtsstoff unterhalten hatte. So saß er eben meist still da, während sich einige der Studenten im Flüsterton miteinander unterhielten.
      Als er aus einer Reihe hinter sich allerdings ein plötzliches und ziemlich lautes "Nein!" hörte, drehte sich Kaoru, wie der Rest der Klasse, nach hinten um, wo einer der Studenten zitternd an seinem Platz stand. Seine auffälligen, hellen Augen waren weit aufgerissen und er stand so einen Moment einfach da, ehe der Dozent ihn ansprach und er kurz darauf wieder in seinen Stuhl sank. Die übrigen Studenten fingen teilweise leise an zu lachen oder tuschelten aufgeregt, nachdem sie sich weggedreht hatten, doch Kaoru hatte ihn noch einen Moment angeblickt, ehe auch er den Blick wieder nach vorn wandte. Neugierig schob er sich zu seinem Sitznachbarn und fragte ihn im Flüsterton "Ist mit ihm alles in Ordnung?", woraufhin dieser ihn bloß schief grinsend anblickte. "Vergiss den. Das ist ein richtiger Freak, total krank im Kopf. Alles, was der will ist bloß Aufmerksamkeit, verschwende deine Zeit nicht mit dem Irren und halte am besten Abstand von ihm - zu deiner Sicherheit. Wer weiß, wozu der fähig ist.." meinte der Blonde neben ihm, ehe er sich wieder von ihm abwandte.
      Da der Schwarzhaarige mit einer solchen Antwort nicht gerechnet hatte, runzelte er bloß die Stirn und schnaubte, bevor er seinen Stift wieder in die Hand nahm. Diese unerwartete Antwort hatte ihn nicht zufrieden gestellt, sondern eher verärgert. Er war zwar erst an diese Universität gewechselt und er kannte natürlich die Hintergründe nicht, doch er konnte sich nicht vorstellen, was der Blauhaarige gemacht haben könnte, um einen solchen Ruf an der Uni zu haben. Einen Moment lang warf er einen Blick über seine Schulter nach hinten zu eben diesem Blauhaarigen, der irgendwie total versunken auf seinem Platz verweilte. Mit zusammengezogenen Augenbrauen drehte er seinen Kopf schließlich wieder nach vorn und starrte ein wenig vor sich hin.

      Er mochte so ein oberflächliches Getratsche nicht, weshalb er sich von keinem sagen lassen wollte, dass er Abstand zu ihm halten sollte. Auf eine merkwürdige Art und Weise machte es Kaoru sogar neugierig, dass sein Mitstudent einen solch schlechten Ruf hatte. Deshalb hatte er in genau diesem Moment beschlossen, dass er der Sache auf den Grund gehen würde. Deshalb wartete er geduldig darauf, dass sie nach der Vorlesung in die Mittagspause entlassen werden würden. Diese Gelegenheit würde er nutzen, um ihn anzusprechen - gegen ein gemeinsames Mittagessen sprach schließlich nichts.
      Millions of people can believe in you and yet none of it matters if you don't believe in yourself


    • Die restliche Vorlesung über versuchte sich Kaizuke wach zu halten, starrte die Zeit über auf seinen leeren Block vor sich, während die dumpfe Stimme des Dozenten an seine Ohren drang. Mitbekommen tat er kaum etwas. Und das, was er mitbekam, blieb nicht hängen. So verging die Zeit, bis schließlich der erlösende Gong zu hören war, ebenso wie das Geraschel und die nun lauter werdenden Gespräche um ihn herum, als sich seine Mitstudenten erhoben und zusammen packten.
      Leise seufzte der Blauhaarige und ließ seine Hände auf den Block sinken, bevor er diesen griff und langsam in seine Tasche schob. Bereits jetzt konnte er die Gespräche über das hören, was zuvor passiert war. Erneut viel sein Name, gefolgt von diversen Beleidigungen und mutmaßlichen psychischen Krankheiten, die er doch hatte. Die Blicke der anderen spürte Kai schon regelrecht auf ihm, als auch er sich nun erhob und den Saal verließ. Den Blick gesenkt und hinter seinen Haarsträhnen versteckt, während er an seinen Mitstudenten vorbei direkt zur Treppe ging, um diese hinauf zu steigen.
      Zumindest dort oben war er alleine und hatte seine Ruhe. Konnte ein wenig abschalten und den anderen aus dem Weg gehen. So auch heute. Kaum hatte er die Doppeltür zum Dach geöffnet betrat er dieses, sah sich für einen Moment um und ließ seine Tasche schließlich sinken, bevor er sich selbst an der Wand lehnend auf den Boden sinken ließ.
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      тσωηѕ... нσυѕєѕ... ρєσρℓє... єνєутнιηg!"