Three Days Grace [Kürbisdämon]

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    • Three Days Grace [Kürbisdämon]

      Vampire.
      Sie saugen Blut, sie sind unglaublich schön, gefährlich und unsterblich. Außer sie geraten an die Sonne. Dann zerfallen sie zu Staub. Knoblauch mögen sie auch nicht sonderlich. Es stinkt immer so sehr. Holzpfähle durchs Herz lässt sie ausbluten, es gibt Pflanzen die sie abhalten sollen..sie schlafen in einem Sarg und ihre besten Freunde sind Fledermäuse. Sie haben sich von Gott abgewandt, können dementsprechend auch nicht in die Kirche.
      Das zumindest besagen die Mythen.
      Was ist, wenn Vampire eigentlich nur Blut trinken, weil sie es zum überleben brauchen. Manche Dinge stimmen, denn sie leben nahezu ewig, sie sind unglaublich schön und tatsächlich können sie recht gut mit Fledermäusen.
      Was nicht stimmt ist die Sache mit der Sonne. Es macht ihnen nichts aus, auch wenn sie aufpassen müssen, nicht zu lange in ihr zu bleiben. Ihre bleiche Haut bekommt schnell Sonnenbrand. Sieht nicht so toll aus.
      Holzpfähle durch ihr Herz nutzen nichts, es muss ein geweihter Dolch oder ähnliches sein. Knoblauch ist ebenfalls nur ein Mythos.
      Aber warum sage ich das?
      Anastasia ist eine von ihnen. Eine von den wenigen der ersten Generation, die noch leben. Sie sind selbst ein Mythos unter den Vampiren. Denn die erste Generation hat sich von Gott abgesagt. Und erreichte dadurch Unsterblichkeit.
      Sie sind um einiges stärker, besitzen sehr viel mehr Durchhaltevermögen und dazu noch unnatürliche Kräfte, von denen manche nicht einmal zu träumen wagen.
      Und doch. Wer von einem Vampir gebissen wird und nicht stirbt, wird innerhalb von drei Tagen ebenfalls einer. Wenn er nicht das Blut eines Urvampirs trinkt. Oder sich selbst tötet.
      Doch wer weiß das überhaupt? Nur wenige Menschen wissen davon und diejenigen, die über die übernatürlichen Wesen Bescheid wissen werden meist zu Jägern ausgebildet.
      Richard ist einer von ihnen. Und er hasst Vampire bis auf sein menschliches Blut. Natürlich meint es das Schicksal nicht gut mit ihm und so kommt es, dass er von einem Vampir gebissen wird. Nicht tödlich verletzt oder ähnliches, doch Richard hat noch genau drei Tage um einen Urvampir zu finden.
      Den ersten Tag verbringt er damit jemanden zu suchen, bis er auf Anastasia trifft. Diese verspricht ihm zu helfen, verschweigt ihm, dass sie sein eigentliches Ziel ist.
      Der Grund? Sie will ihm zeigen, dass die Vampire auch nur unter dem Fluch ihrer Vorfahren leiden. Sie kann ihn nicht rückgängig machen, aber sie will mehr Verständnis für einander schaffen. Wie viele Menschen leben dank ihr noch ein menschliches Leben...?
      Man kann sie nicht mehr zählen. Also hält sie ihre Identität geheim, will Richard kurz bevor die Zeit zu Ende ist vor die Wahl stellen. Doch was ist, wenn Richard sich in der kurzen Zeit in Anastasia verliebt. Wird er sauer sein? Wird er sich umentscheiden? Wird er Mensch bleiben? Werden sie zusammen bleiben? Trennen sich ihre Wege?
      Und was ist wenn Anastasia noch ganz andere Feinde hat, als nur die wenigen Menschen, die von ihrer Existenz wissen..?


      Besetzung
      Richard "Rick/Ricky" Franklin Eames III - @Insane Pumpkin
      Anastasia - Ana - @Akuma

      Three Days Grace [Kürbisdämon]

      ~Aku


      ♪♫•*¨*•.¸¸사랑햡니다¸¸.•*¨*•♫♪

    • Anastasia - Ana

      Irgendwie war heute kein guter Tag. Bei den vielen Jahrhunderten, die sie auf der Erde wandelte musste es etwas bedeuten, wenn sie sich sicher war das kein guter Tag war. Und warum? Ana hatte eigentlich nur entspannt eine Tour durch Manhattan machen wollen, etwas shoppen wollen und den nicht ganz so sonnigen Tag genießen wollen, jedoch wurde sich nicht nur gleich von einer ganzen Gruppe Vampire aufgehalten, sondern auch noch von ihnen "gekidnappt", oder wie man das heute nochmal nannte.
      Der Haufen Kinder, welcher sich vor ihren Augen aufplusterten, wie kleine Katzenbabies, welche vor ihrer Mutter imposant wirken wollten, hatte tatsächlich geglaubt sie sei ein neuer Vampir, zu unerfahren um zu merken, dass sie sich auf geklärtem Revier befand und dort nichts zu jagen hatte. Nicht, dass sie das tatsächlich getan hatte. Ana hatte recht wenig Lust, hier Blut vergießen zu müssen.
      Etwas müde betrachtete sie die Jungspunde, welche ihr gerade die Regeln der Vampirwelt aufzählten.
      "Du siehst es doch, du riechst es doch. Wenn du zu keinem Clan gehörst, dann ist es sehr gefährlich das Revier anderer zu betreten." Oh, nicht das sie das nicht wusste. Anscheinend war jedoch hier nach einer langen Zeit wieder jemand anderes an die Macht gekommen. Seit ein paar Jahrhunderten hatte eigentlich ein anderer, guter Freund, von ihr hier das Sagen gehabt. Was mit ihm wohl passiert war? Immerhin waren die jungen Männer und Frauen nett genug, nicht direkt in ihren Tod zu laufen.
      "Wo ist Seth? Ich bin mir ziemlich sicher, dass keiner von euch Kleinkindern überhaupt in der Lage wäre in seine Nähe zu kommen." So alt, wie der Clan, der ansässig in Manhattan war, so groß war auch sein Einfluss. Wenn sich eine neue Macht aufgetan hätte, dann hätte sie sicherlich davon gehört. Kaum hatte sie, zum ersten Mal, seitdem die Vampire sie auf den Stuhl gefesselt hatten, den Mund aufgemacht änderten sich die überlegenen Gesichtsausdrücke, welche eben noch so gehässig wirkten.
      Ah, vermutlich waren sie eine neue Gruppe, welche zum ersten Mal patrouillieren durften. Dann war es wohl doch kein so schlechter Tag. Schließlich hatte sie damit gerechnet die Kinder hier umbringen zu müssen. Unbeeindruckt löste sie die Ketten, welche normale Vampire zumindest gelähmt hätten und rieb sich ein wenig ihre doch tauben Handgelenke.
      "Ich denke es ist für euch alle besser, wenn ihr mich zu ihm bringt."

      "Du solltest deine Kinder besser im Griff haben." schmunzelte sie ihren Gegenüber an, welcher eindeutig viel zu nervös für das Missgeschick seiner Clansmitglieder war. Wäre heute tatsächlich ein schlechter Tag gewesen, dann hätte sie den Clan dem Erdboden gleich gemacht und einen anderen an die Spitze der Macht gesetzt. Manhattan war schließlich heiß beliebt in ihrer Welt. Die vielen Menschen, welche zu Besuch kamen und so nicht vermisst wurden, die wenigen Cops, welche allesamt bestechlich waren, die vielen roten Augen, welche alles im Blick hatten, all das war kein schlechter Deal. Doch Ana war heute recht...gutmütig gestimmt. Zum Glück für die Anwesenden in dem Premiumclub. Natürlich saßen die beiden Vampire in der VIP-Lounge, welche kaum von Menschen gesehen oder gar besucht wurde. Der Club hatte mehrere Stockwerke und je höher man sich bewegte, desto mehr Vampire würde man treffen.
      "Jawohl...es tut mir wirklich leid. Ich werde sie besser erziehen." Bei den Worten musste Ana doch auflachen. Er wollte sie erziehen? Amüsiert stellte sie das Martiniglas ab und sah ihm fest in die Augen. "Erziehen? Mein Lieber, was dein Clan braucht ist keine Erziehung, sondern Erfahrung. Du weißt selber, dass sich kein Vampir, der auch nur ein leisesten Ahnung von der Welt hat, sich mir freiwillig nähern würde. Sei froh, dass sie höflich waren, aber wäre es jemand anders gewesen würdest du heute Abend ein paar Abschiede nehmen müssen." Wenn der Mann nicht eh kreidebleich gewesen wäre, dann wäre er sicherlich noch blasser geworden, doch Anastasia hatte Recht. Jeder andere Urvampir hätte sie direkt in Stücke gerissen. Jeder Jäger hätte sie direkt in Staub verwandelt. Es gab eigentlich keinen Platz für unerfahrene, junge Vampire in Manhattan, aber das wusste Seth auch.
      "Gib mir ein paar Drinks und sorg dafür, das keiner von ihnen mir noch einmal unter die Augen kommt für die nächsten hundert Jahre." seufzte sie schließlich, als sie das Martiniglas geleert hatte. Sie hatte wirklich keine Lust auf Blut vergießen und wenn sie hier einen Schritt machte, würden wieder alle Augen auf ihr liegen. Das brauchte sie momentan wirklich nicht. "Ach und besorg mir ein Auto, ich hab keine Lust nachher nach Hause zu laufen."


      ♪♫•*¨*•.¸¸사랑햡니다¸¸.•*¨*•♫♪

    • Er sollte nicht hier sein. Er sollte hundert andere Dinge tun. Andererseits... er hatte nie wirklich Zeit gehabt, einfach mal in einen Club zu gehen, sich zu betrinken und dann zwei Meter vor seinem Bett das Bewusstsein zu verlieren. Er hatte noch nie in seinem Leben einen Kater gehabt. Man könnte das hier also als Bucket List bezeichnen.
      Die Licht der Stadt waren greller, als sie je zuvor gewesen waren. Vielleicht war das nur Einbildung. Ein Placebo-Effekt dessen, was er über Vampire wusste. Trotzdem. Heute war alles irgendwie... intensiver gewesen.
      Mit einem Seufzen betrat Rick den Club. Er wusste, dass hier Vampire verkehren. Himmel, wenn sein Vater wüsste, dass er hier war, würde er ihn einen Kopf kürzer machen. Naja, wüsste sein Vater, warum er hier war, würde er ihn im wahrsten Sinne des Wortes einen Kopf kürzer machen. Seinem Leiden ein Ende setzen.
      Unbewusst kratzte sich Rick an der Ellenbeuge.
      Im Inneren des Clubs überwältigten ihn die Geräusche, die Gerüche und die Lichter beinahe. Er brauchte einen Moment, um sich wieder zu fangen. Einen langen Moment. Dann suchte er sich seinen Weg an die Bar und schnappte sich den ersten freien Hocker, den er finden konnte. Er bestellte sich einen Drink, ihm war egal welcher. Dann ließ er seinen Blick durch die Menge wandern. Wie um alles in der Welt sollte er hier einen Urvampir finden? Es war schon ein Wunder, dass ihn seine Suche hier her geführt hatte. Aber noch immer bezweifelte er, dass er es rechtzeitig schaffen würde. Man fand nicht einfach einen Urvampir. Seine Familie würde nicht tun, was sie tun, wenn es so einfach wäre, diese Mistviecher zu finden.
      Sein geübtes Auge fand mehrere Vampire in wenigen Minuten. Er musste sich zusammenreißen, sie nicht auf die Toiletten oder dergleichen zu locken, um sie dort zu vernichten. Alles in ihm war darauf trainiert worden, genau das zu tun. Und doch saß er hier an der Bar, nippte an seinem Drink, und ließ diese Monster tun, was auch immer sie taten. Er würde nicht in seinen letzten Tagen noch einen Krieg zwischen dem vampirischen Stadthalter und seiner Familie auslösen. Nein, Rick hatte beschlossen, still und leise abzutreten. Es war besser so. Niemand in seiner Familie wusste von dem kleinen Zwischenfall, den er gestern gehabt hatte. Sie würden einfach davon ausgehen, dass er seinem Tagesgeschäft nachging. Und in drei Tagen... Rick sah auf seine Uhr hinab... In zwei Tagen würde er sich auf das Dach seines Wohnhauses setzen, den Sonnenaufgang ein letztes Mal betrachten und sich dann die Birne wegballern. Seinem Leiden ein Ende setzen...
      Rick leerte seinen Drink und bestellte sich Nachschub. Bis eben hatte er keinen Plan gehabt, was genau er machen wollte. Doch dieser Gedanke schien ihm passend. Es war klar, dass er keines dieser blutsaugenden Dinger werden würde. Nein, ihm war von Anfang an klar gewesen, dass er sterben würde. In dem Augenblick, in dem sich die Fangzähne dieses Mistviechs in seinen Arm gebohrt hatten, hatte er sich gewünscht, der Vampir würde es zu Ende bringen. Aber sein Vater hatte ihn gut ausgebildet und Rick hatte sich gewehrt. Er hatte den Vampir getötet noch während dieser an seinem Arm gehangen hatte. Und jetzt hatte er den Salat. Er wusste, dass seine einzige Chance darin bestand, einen Urvampir zu finden. Er wusste auch, dass die Chancen dafür verschwindend gering waren. Und doch war er hier, im Club des wohl mächtigsten Vampir der Stadt, und versuchte es trotzdem. Einfach nur weil sein Vater einen Kämpfer erzogen hatte. Einfach nur weil seine Mutter ihm immer wieder gesagt hatte, dass Hoffnung eine mächtige Waffe war. Es brach ihm das Herz, wenn er daran dachte, dass er der Erste in seiner Familie sein würde, den die Vampire erwischten. Er war der Jüngste. Sollte er nicht derjenige sein, der die anderen überlebte?
      Ein bitteres Lachen kam ihm über die Lippen, das in der lauten Musik unterging. Er würde hier keinen Urvampir finden. Er würde hier auch keinen Hinweis auf einen finden. ALso konnte er sich genauso gut auch die Kante geben. Der Barkeeper schien seine Gedanken zu lesen.