Beyond Real and Fiction [VipTiiX x Nash]

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    • Beyond Real and Fiction [VipTiiX x Nash]

      Unbenannt.PNGQuelle


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      Genre: Fantasie, Abenteuer
      Rollen:
      Held - @VipTiiX
      Beschwörerin - @Nash
      Vorstellung

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      Magische Wesen und Menschen leben zusammen. Es ist keine Seltenheit mehr. Es gibt wohl keine Stadt mehr, in denen magische Wesen nicht zu finden sind. Doch sie lebten friedlich miteinander. Es gibt die, die ihre eigene Gruppe gebildet haben und miteinander leben, doch werden sie vom Königreich toleriert, solange sie friedlich leben. Doch dieser Frieden sollte nicht mehr lange anhalten. Mithilfe von gesammelten Informationen und gründliche Recherche wird geahnt, dass der Frieden nicht lange andauern wird. Etwas wird auf sie zukommen. Was genau das ist, wissen sie nicht. Doch die Gefahr ist nicht zu ignorieren und so hatte man sich entschlossen jemand herbei zu beschwören. Ein Held, der sie retten wird. Jener stammt aus einer anderen Welt, aus dem er gerissen wird und einer vollkommen fremder Welt gegenüber steht. Die 'Priesterin', die den Held beschworen hat, hat nun die Aufgabe ihm zu helfen sich anzupassen und seine Fähigkeiten zu entdecken.
      Doch wie friedlich ihr Zusammenleben im Augenblick auch erscheinen mag, ist nicht zu leugnen, dass sich etwas Dunkles in der Ferne formt.



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      Yavanna
      Yavanna war nervös und das merkte man ihr womöglich an. Jedenfalls kam es ihr ersichtlich vor, dass sie nervös war. Sie hatte zwar das Glück in einem Tempel für viele Jahre gelebt zu haben und sich mit dem anderen Priester zu verstehen, doch in der Anwesenheit des Königs eine Aufgabe zu erfüllen, erfüllte sie mit Nervosität und Angst. Sie gab es nicht gern zu, denn wer wollte vor dem Regierenden seine eigene Schwäche präsentieren, doch die ernste Atmosphäre, die den Raum erfüllte, drückte ie eine schwere Last auf sie. Am liebsten würde sie aus diesem Raum laufen und sich zum Markt begeben. Dort, wo sie hinlaufen konnte wo sie wollte und das kaufen konnte, was ihre Aufmerksamkeit geschnappt hatte. Doch stattdessen stand sie hier, in formelles Gewand und wartete auf den Äther Kristall, den sie bisher nur einmal im Leben gesehen hatte. Nie zuvor hatte sie gedacht, dass ausgerechnet sie dazu fähig war ihre Kraft kanalisieren zu können. Dass sie das erfahren hatte, war reiner Zufall gewesen. Wäre es etwas später entdeckt worden, hätte sie womöglich ihr Leben verloren. Ihre Abenteuerlustigkeit in ihren jungen Jahren hatte sie in den Schlamassel gebracht, aus dem sie jedoch glücklicherweise entkommen ist und es ihr ermöglichte im Tempel zu leben. Manchmal fragte sie sich, wie wohl ihr Leben aussehen mag, wäre sie nicht auf die Kutsche geschlichen, die den Äther Kristall transportierte. Yavanna verblieb nicht lange in ihre „Was-wäre-wenn“ Fantasie, denn hinter ihr wurde die schwere Doppeltür geöffnet. Etliche Wachen umringten den Kristall und trugen Waffen bei sich, sollte es zu einem Zwischenfall kommen. Der Kristall existierte nur einmal, so nahmen wir das alle an. Ein zweites Exemplar hatten sie bisher nicht gefunden. Auch wenn es niemand anderes gab außer Yavanna, der den Kristall auf irgendeine Weise benutzen konnte, wollte man kein Risiko eingehen. Auch wenn man viel Recherche tätigte, schloss es nicht Faktoren aus, die das Gegenteil beweisen konnte.
      Der Kristall war doppelt so groß wie die Elfe und besaß einen bläulichen Schimmer, wenn das Licht auf die Oberfläche traf. Im Inneren gab es ein Kern, der jedoch eine milchige Farbe besaß, doch drumherum war es klar. Wie schwer wohl der Kristall sein mag, fragte sich Yavanna. Auch wenn sie den Kristall zuvor gesehen hatte, faszinierte der Anblick sie immer noch. Ihn anzufassen, durfte sie bisher nicht. Viele der Priester hatten die Möglichkeit nicht gehabt, den Kristall anzufassen. Wieso auch, wenn sie nichts damit anfangen konnten?
      Der Kristall wurde bis in die Mitte des Thronsaals gebracht, die Wachen gingen wenige Schritte nach hinten und der Hochpriester gab der braunhaarigen Elfe zu verstehen, dass sie ihm folgen sollte. Mit einem kaum merklichen Nicken lief sie ihm hinterher und blieb neben ihn stehen, als er zu einem Stopp kam. Da sie nun unmittelbar vor dem Kristall stand, erstaunte sie erneut die Größe des Kristalles. Kurz in ihrer eigenen Welt gefangen, bemerkte sie nicht, wie der Hochpriester seinen Stab nahm und sie damit antippte. Ein wenig erschrocken, blickte sie zur Seite. „Du weißt, was du zu tun hast?“ Natürlich wusste das Yavanna, schließlich hatte sie ein Monat lang jeden Tag den Spruch vor sich hingemurmelt, der sie dazu befähigen soll sich mit dem Kristall zu verbinden und den Helden beschwören konnte. Sie schluckte den schweren Klos, der sich in kurzer Zeit in ihrem Hals gebildet hat, so gut wie es ging, herunter. Dass alle sie anstarrte, machte ihr die Situation nicht einfacher. Doch eine andere Wahl als nun ihr Bestes zu vollbringen, hatte sie nicht. Yavanna nahm den hingehaltenen Stab zu sich, fasste mit einer Hand den Kristall an und zeigte mit dem Stab auf die riesige freie Fläche vor ihr. Die kühle Oberfläche des Kristalles fühlte sich glatt und gleichzeitig anziehend an. Es gab ihr das Gefühl, als könnte sie vieles erreichen, wenn sie nur den Kristall bei sich hatte. Der Kristall gab ein betörendes Gefühl von sich. Als wolle es sie mit seiner Kraft verführen. Yavanna wusste sofort, dass es gefährlich werden konnte, wenn sie den Äther Kristall zu lange anfasste. Sie konnte nicht ganz begründen, wieso sie das dachte, doch ihr Körper schrie sie fast förmlich an die Beschwörung so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Mit schwerem Herz sagte sie den Spruch auf, den sie selbst im Schlaf aufsagen konnte.

      Je länger sie redete, desto deutlich mehr spürte sie, wie die Kraft des Kristalls sie durchströmte und in den Stab überging. Ein blaues leuchtendes Symbol erschien auf den Boden und zu Yavannas Überraschung fingen die Lichter im Thronsaal an zu flackern. Hatte sie etwas Falsches gesagt? Doch anstatt des Lichtflackerns passierte nichts Weiteres. Yavannas Hand, welches sie auf den Kristall gelegt hatte, wurde langsam kalt. Am liebsten würde sie ihre Hand wegziehen, doch sie würde mit der Bewegung die Verbindung zum Äther Kristall unterbrechen. Und das durfte auf keinen Fall passieren. Also biss sie sich durch und sprach weiter den Spruch aus. Als sie zu Ende kam, hörte das Flackern auf und es herrschte Stille. Yavanna traute sich nicht die Hand vom Kristall zu nehmen, egal wie kalt ihre Hand sich auch anfühlen mag und die Kälte in ihre Knochen sickerte. Verwirrt und unsicher sah sie zum Hochpriester, doch er starrte das Symbol weiter an. Verwirrt und ein wenig panisch, sah sie sich um. Die Verwirrung stand jedem im Gesicht. Doch, ehe sie ihre Frage stellen konnte, wurde der Saal plötzlich in ein grelles Licht getaucht. So grell, dass Yavanna ihre Augen zusammenkneifen und vom Symbol wegsehen musste. Als das Licht langsam verschwand, blickte Yavanna vorsichtig zurück zum Symbol und zu ihrer großen Überraschung, obwohl sie eigentlich damit gerechnet hatte, stand dort jemand. Sie ließ ihre Hand fallen, hielt ihre eiskalten Hand mit der anderen Hand fest, um diese ein wenig aufzuwärmen und drehte sich mit ihrem Körper in die Richtung des Beschwörten. Sie hatte es geschafft. Nichts war schiefgelaufen und jemand, der sie retten wird, war nun erschienen. Als sie ihn näher betrachtete, musste sie sich selbst gestehen, dass er doch ein sehr interessantes Aussehen besaß. Doch abgesehen von seinem Äußeren, war Yavanna gegenüber einigen sensibler als andere und so spürte sie instinktiv, dass sie jemand vor sich hatte, der nicht von dieser Welt war.
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    • Lucius

      Wer hätte gedacht, das in diesem Moment, wo sein Leben zusammenbrach, etwas dafür sorgte das er sein letzten Atemzug machte. Für ein kurzen Moment war alles still in seinen Kopf, alles war schwarz. War er gestorben? Die Augen aufgerissen, blickte er panisch nach links und dann nach rechts. Die schreienden Menschen, die panisch die Straßen entlang rannten. Meteoriten fielen auf den Boden hinab, sein Herz schlug wie wild und das obwohl er ein Ausdauersportler war. Kurz die Finger an seine Halsschlagader gehalten, hielt er kurz inne, zählte seinen Puls. 140 Schläge waren für ihn mehr als deutlich, er müsse sich beruhigen, aber erstmal war klar, er müsse den Platz verlassen. Irgendwo wo es sicher war. Die Beine in die Hand genommen, rannte er los. Seien Augen sprangen von einem Spot zum nächsten, er musste für sein überleben, endlich einen Platz finden um sich zu schützen. //Verdammt… verdammt… wo soll ich hin?!// die Pupille weitete und verengte fast permanent im Wechsel, um ihn herum brach alles ein. Feuerkugeln regnete auf die Straße hinab. Überall lagen schwer verletzte Menschen, überall war leid und verderben zu sehen. //Ok denk nach… denn nach!! Wo könnte man sich am besten verstecken… scheiße ich weiß es nicht!// die Hände an seinen Kopf gehalten, knirschte er die Zähne zusammen und kniff die Augen zu, sein Körper zitterte. //ich kann nicht klar denken… bitte Gott… hilf mir doch… zeig mir einen Weg!// noch ehe er aufsah und sich aufstellte, konnte man die Spiegelung des Meteoriten Regen in seinen Augen sehen. Erstaunt und doch in Angst gehüllt, beobachtete er nur noch das Spektakel. Die schreie der anderen waren nur noch Schall und Rauch in seinen Ohren. So dumpf sie auch klangen, so klar war das was er sah. Wie angewurzelt, starrte er diesen einen Meteoriten an, der genau auf ihn zukam. Er bemerkte nicht mal, wie ein Mitbewohner versuchte ihn wegzuziehen und parallel dazu anschrie, er solle sich endlich bewegen. Eine Träne lief ihm hinab und so fing er an leicht zu lächeln. „So… wunderschön…“ waren die einzigen zwei Wörter die der Junge Sportler von sich gab, ehe es schwarz wurde und alles verblasste.

      //Wo… bin ich…?// er konnte weder hören, spüren noch sehen. //Was ist das hier… bin ich tot?// seine Augen konnte er nicht öffnen, doch schwebte er in einem dunklen endlosen Raum umher. //ich… ah scheiße… ich kann mich nicht bewegen..// verhalten seine Gedanken immer wieder im Raum und mit einem Augenblick, als wäre er wach geschnipst worden, riss er die Augen auf. Mehrmals blinzelte Er, als er plötzlich Dinge sah, die er nicht verstand. Seinen Kopf nach links bewegt, sah er bewaffnete Männer die angespannt und mit Schweißperlen an der Stirn, ihn anstarrten. Den Kopf nach rechts bewegt sah er weitere von diesen Männer. //Träum ich? Moment mal…// seine rechte Hand gehoben, bewegte er seine Finger leicht und formte diese dann zu einer Faust. Ein leichtes knartschen war zu vernehmen. Gefolgt von scharfem schwarzen Metall das seine Finger schützte. //warum…// die linke Hand gehoben, blickte er dieses Weiße Leder, was mit weißen Federn überzogen war, an. Den Kopf gehoben, sah er einen Bildhübsche junge Dame und einen etwas älteren Mann stehen, die ihn beide teils geschockt anstarrten. Sein Kopf konnte nicht im geringsten verarbeiten was gerade passierte und so setzte er einen ersten Schritt aus dem leuchtenden Feld, was sofort an Licht verlor und verblasste. Instinktiv lief er auf die junge Dame zu. Der Raum war still, seine lauten Schritte halten im Raum wieder und so wurde seine gewaltige Präsenz nochmals untermalt. Bei der Dame angekommen, schaute er ihr kurz in die Augen, nahm ihre eiskalte Hand in den seine. Die Augen geschlossen, wanderte eine wärmende Kraft in ihre Hand. Die Augen wieder geöffnet, zeichnete sich auf ihrem Handrücken ein Symbol ab, dies war das zeigen was er auf der Brust trug. Den Mund geöffnet, blickte er ihr weiterhin in die Augen. „Ich verstehe zwar nicht was hier passiert, aber ich verstehe sehr wohl wer du bist. Ich werde dich von nun an beschützen… so wollen es die Götter.“ kniete er sich bei dem Satz vor ihr hin und hielt weiterhin ihre Hand. //Was für ein Quatsch fasel ich denn da?! Ok immer mit der Ruhe… ich hab das in Büchern gelesen… ich muss so reden… zeig jetzt keine Schwäche, pure Dominanz! Dann werden sie mir glauben, das ich weiß was ich hier tue…// innerlich aufgebracht, Spürte er jedoch keinen Herzschlag mehr. Besaß er keines mehr? Das kann nicht sein. Wieder aufgestanden, wich sein Blick nicht eine Sekunde von ihr. In der Hoffnung sie würde endlich ihr belangen, ihm äußern, damit er nicht komplett im Dunkeln stand. „Wie darf ich sie denn nennen, junge Dame? Mein Name lautet…“ //scheiße, wie lautet mein Name denn?// plötzlich brannte sich ein Name in seinem Kopf. „Entschuldigt bitte die Pause. Mein Name lautet Lucius“ gab er zu erkennen und drehte sich dann zu den ganzen anderen. Sein Blick wanderte von einem Gesicht zum anderen. Erstaunlicherweise konnte er, aus egal welcher Entfernung das Gesicht perfekt erkennen. In der echten Welt, sah er mehr verschwommen als scharf, wodurch er vieles nie richtig lesen konnte. Aber diesmal, sah er perfekt.
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    • Yavanna

      Die Stille legte sich wie eine schwere Decke über alle Anwesenden in diesem Raum. Würde man eine Nadel fallen lassen, würde man dessen Aufprall so gut hören, als würde man in die Hände klatschen. Jede kleinste Bewegung von dem Mann nahm sie wahr. Anders blieb ihr nicht übrig, da er ein Wesen aus einer anderen Welt kam und die Präsenz von ihm sie ein wenig einschüchterte. Yavanna kannte die meisten Rassen, die dieses Land streiften. Es gab zahlreiche Untergruppen, doch selbst von diese wusste sie Bescheid. Zumindest kannte sie sie bei Namen. Doch er, der im Kreis stand, war ihr vollkommen fremd. Sowohl die Aura, die er ausströmte, aber auch seine körperlichen Merkmale. Es war beängstigend, fremd aber doch faszinierend zugleich. Vielleicht lag meine Einstellung an meiner neugierigen Art. Seine Bewegung erweckte bei mir den Anschein, als würde er selbst nicht gänzlich verstehen können, was um ihn geschehen ist. Kam ihm sein Körper fremd vor? Ich konnte das nicht wirklich einschätzen, da ich nicht wusste, was mit einem geschah, wenn man in eine andere Welt transportiert wurde. Daher konnte ich nur Vermutungen aufstellen und erahnen, was in ihm vielleicht vorging. Doch sein Gesichtsausdruck verriet nicht vieles. Yavannas Blick glitt auf den Boden, als er den ersten Schritt wagte und aus dem Kreis trat und sah, wie das Leuchten abdimmte und ganz verschwand. Als sie jedoch ihr Blick wieder hob, erschrak sie sich kurz, da er ihr nahe gekommen war, ohne dass sie es vollkommen mitbekommen hat. Es war schon fast wie ein Reflex, doch ohne ihr Wissen, hielt sie ihren Atem an und sah mit geweiteten Augen zu, wie er ihre Hand nahm. Die Hand, die mit Kälte gefüllt war und noch unter ihre Haut verweilte. Zu ihrer Überraschung durchströmte eine Wärme ihre Hand und verscheuchte das unangenehme Gefühl in ihrer Hand. Ihr Blick war auf ihre Hand gerichtet und sie holte wieder Luft, als die Kälte gänzlich aus ihrem Körper verschwand. Im Blickfeld geriet auch das eigenartige Symbol, welches auf ihre Hand erschienen war. Verwirrt und leicht irritiert von der neuen Entwicklung, starrte sie das Symbol mit großen Augen an. Was er sagte, nahm sie kaum mit. Ihr Kopf, der noch vorhin mit Fragen gefüllt war, war nun wie leergefegt. Sie wusste nicht was sie denken oder von all dem hier halten sollte. Beschützen? Götter? Fragen schlichen sich wieder allmählich in ihren Kopf hinein. Verwirrt zog sie leicht ihre Augenbrauen zusammen und sah wieder zu ihm, als er ihre Hand losließ. Allein, dass er ihre Wärme geschenkt hatte, war Zeichen dafür, dass er anders als sie alle war und Yavanna war die Erste, die das zu spüren bekam. Zu ihrem Glück war es etwas Angenehmes gewesen und nichts Bedrohliches. Sie war ihm natürlich dankbar und formte mit ihren Lippen ein ‚Danke‘. Die Elfe hatte keine zeit sich gedanklich vorzubereiten, denn der Mann fing an zu sprechen. Name? Ihr Name? Doch zuerst verriet er sein eigenes, jedoch erst nach einer Pause. Hatte die Beschwörung bei ihm Erinnerungslücken hervorgerufen? Als der Mann, der sich als Lucius vorstellte, sich umsah, warf die Priesterin dem Hochpriester einen Blick zu. Mit erneut geweiteten Augen blickte sie ihn an. Was ging hier vor? Er schien zu erahnen, was sich die Elfe dachte, denn er zuckte nur leicht ahnungslos mit seinen Schultern. Sie zog ihre Augenbrauen hoch und blickte hin und her. Was sollen sie jetzt tun? Auch diesmal zuckte er mit den Schultern, was bei Yavanna ein Augenverdrehen hervorrief. Da keiner anscheinend den ersten Schritt machen wollte und alle wie dumm reinschauende Ziegen aussahen, öffnete Yavanna ihren Mund und versuchte sich so freundlich wie es geht anzuhören. Um die Bedeutung des Schutzes und Symbols konnte sie später machen. Zuerst musste eine Atmosphäre gestalten werden, in denen sie sich gemütlich unterhalten konnte. Sicherlich hatte der Neuling Fragen an uns. „Mein Name ist Yavanna“, stellte sie sich nun vor und nickte zum Hohenpriester. „Sicherlich habt Ihr Fragen an uns, die wir Euch gerne beantworten. Wir können uns unterhalten, sobald der Saal frei geräumt wird.“ Und das war der Stichpunkt für die Wachen gewesen den Kristall und sich selbst aus dem Zimmer zu entfernen. Wer würde sich entspannen können, wenn sämtliche Wachen im Raum standen und einen anstarrten? Yavanna amtete erleichtert auf, als die Wachen nicht mehr anwesend waren. Nur noch der Hohenpriester, der König, seine rechte Hand und Yavanna selbst befanden sich im Thronsaal. Yavanna stellte sich neben die Treppe hin, die zum König führte. „Ich heiße Euch herzlich Willkommen in unserer Welt. Wie Ihr es vielleicht schon erahnen mag, war ich diejenige, die Euch hierher beschwört hat. Es tut mir aufrichtig leid, Euch aus Eurer Welt entfernt zu haben, doch wir befinden uns in großer Not und brauchen Eure Hilfe dabei“, eröffnete ich die Konversation. Der Hohenpriester stellte sich neben mich und der König sah zu ihnen herunter. „Auch ich heiße Euch in meinem bescheidenen Königreich willkommen“, meldete nun auch endlich der König. „Wie die Elfe schon erwähnt hatte, befinden wir uns in einer bedauernden Situation. Doch bevor ich sie näher erläutere, wollt Ihr euch zuerst ausruhen und mit der Umgebung bekannt machen?“
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    • Lucius

      Die Reaktionen, die Gesichter, das ahnungslose der ganzen Leute. All das gab ihm immer mehr Sicherheit und nährte ihn mit Dominanz. Ihr zugehört, schaute er weiter seine schwarze Hand an. Die Finger bewegten sich hin und her, so versuchte er langsam ein Gefühl dafür zu bekommen, wer er nun war und was für eine Kraft in ihm schlummerte. Woher er das wusste? Dort wo sein Herz sein sollte, spürte er eine brodelnde Hitze, so mächtig, das dies sein Verstand versuchte einzunehmen. Schnell begriffen, war ihm klar das er mit seinem Geist dagegen ankämpfen musste, zu seinem Glück gelang es ihm vorzeitig, wodurch er erstmal weiterhin klar denken konnte. Was war er? Was spürte er wirklich in seiner Brust? All dies war einfach zu viel für ihn, jedoch bekam er beiläufig ihren Namen mit und hob seinen Kopf, durchdrang ihren Blick mit seinen Augen und musterte ihr Gesicht. Die Hand fallen gelassen, stellte er sich wieder ihr parallel gegenüber hin und legte seine Mimik nachdenklich. „Yavanna also… ich verstehe. Meisterin Yavanna, es stimmt mich glücklich, für sie Arbeiten zu dürfen.“ legte er dabei seine Faust, auf seine Brust, seine Augen lodernden und blitzten dann auf. //War diese Sprache doch die Falsche? Einfach cool bleiben, ich werde mich schon noch irgendwie an diese Welt gewöhnen dürfen// die lauten Schritte von den wachen, die den Raum verließen war deutlich zu hören, das Klirren des kalten Stahles auf dem Boden, halte immer wieder in seinem Ohr wieder. Der letzten wache mit den Augen gefolgt, blinzelte er wieder um mit einer schnappenden Augen Bewegung, sich wieder auf die junge Dame zu konzentrieren. Bei ihren Worten gingen plötzlich an Gedanken aufzublitzen. Die weiße Hand auf sein Gesicht gelegt, richtete er diesen gen Boden und riss ein Auge auf. Alles begann zu verschwimmen, ehe er sich wieder an einen Bruchteil der vorherigen Welt erinnerte. //Ein Meteor regen? Was hat das zu bedeuten?// so schnell wie das aufblitzen aufkam, war es wieder verschwommen. Verwundert und perplex hob er wieder seinen Kopf und sah wieder alles mit normalen Augen. //Was war denn das?// kalt lief es ihm den Rücken herunter bei dem Gedanken, jedoch versuchte er diesem nicht so viel Gewicht zu geben. Mit einem stillen Nicken, vernahm er ihr Willkommens Gruß und blickte hinauf zum König, der endlich seine Stimme erklungen lies. Auch ihm nickte er still zu und öffnete seine Flügeln. Federn fielen auf den Boden, schwarze wie auch weiße schmückten den Boden. „Und was für eine missliche Lage darf ich mir den vorstellen? Erkläret mir alles im genausten Detail, bevor ich mich zurückziehe und mir eure bitte durch den Kopf gehen lasse“ bebte seine tiefe stimme. „Das ihr mich aus meiner alten Welt gezogen habt… das ihr auf so einen hohen Zauber vertraut, verrät mir das eure Sorge groß liegt und euren Horizont übersteigen mag.“ kurz umgeschaut, bewegte er sich zu einem nahestehenden Tisch, griff nach dem Stuhl, der daneben stand und zog ihn zu sich. „Erlaubet mir bitte, mich erstmal zu setzen, diese Reise hat mich erschöpft“ gab der junge Mann kund und setzte sich auf den Stuhl, die Beine überschlagen, atmete einmal tief durch, schloss dabei die Augen und mit neu gewonnener Konzentration, fokussierte er sich auf die bittenden vor ihm. „Also bitte, sprecht doch und schildert mir euer Anliegen im Detail. Nach unserem Gespräch werde ich mich in eurem Königreich umschauen, um ehrlich zu sein, hat diese Reise mich hungrig gemacht. Daher wäre ich euch zu dank verpflichtet, würdet ihr mir einen guten Koch empfehlen.“ war seine Bitte an den König und die junge Dame. Den Hohepriester sowie die rechte Hand ignorierte er voll und ganz, seine Aufmerksamkeit war nur dem König und der Priesterin geschenkt.
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    • Yavanna


      Etwas schien nicht zu stimmen. Yavanna sah die anderen Anwesenden an, doch keiner schien etwas bemerkt zu haben. Lag es an ihrer Rasse, oder wegen dem Siegel, der sich auf ihre Hand eingebrannt hatte und nun irgendeine Bindung zu dem Fremde besaß. Zu gern würde sie herausfinden, inwieweit das Siegel sie beeinflussen wird, doch sie wusste, dass es Dringenderes gab als diese Frage zu beantworten. Also behielt sie diese Frage für sich. Vielleicht später, dachte sie sich still und wunderte sich weiterhin was wohl mit dem Wesen los sei. Waren es die Nebenwirkungen der Beschwörung? Womöglich. Zwar wurde Yavanna noch nie in eine andere Welt beschwören, doch allein die Tatsache, dass er nicht aus dieser Welt stammte, konnte Yavanna erahnen welch ein Einfluss es auf einen haben könnte. Ihr war es lieber ihn ausruhen zu lassen, doch die Gefahr war eine dringende Angelegenheit, die weiter nicht verschoben werden sollte.
      Lucius schien auf irgendeine Eben zu verstehen, dass es von Bedeutung war seine Hilfe zu bekommen, da er seine Meinung zu dem äußertr und sich bereit erklärte ihnen zuzuhören. Zu ihren Glück befand sich Tisch und Stühle in dem Raum und so hatte Lucius die Gelegenheit sich hinzusetzen. Dass er Hunger haben würde, hatte Yavanna nicht mit eingerechnet. "Natürlich. Ich möchte Euch nicht länger aufhalten, die Reise ist anstrengend gewesen. Ich werde mich kurzhalten, somit kommt ihr schneller zur Eure Erholung. Weiteres können wir Euch mitgeben, wenn von Eure Seite Fragen bestehen oder neue Informationen uns zugekommen sind", setzte der König an. Da Yavanna nichts zu sagen hatte und sie wusste, worum es ging, schaltete sie sich mental von der Konversation aus und dachte eher darüber nach wo sie ihn unterbringen sollte. Es waren Fragen, an die sie nicht gedacht hatte. Ein Fehler, fiel ihr soeben ein. "Es handelt von einer Gruppe von Wesen, die nach der Macht des Kristalls, die Euch hierher beschworen hat, sehnen, um ihr gieriges Ziel zu erreichen. Da sie jedoch friedlich leben, haben wir keine definitive Beweise für ihr Vorhaben und so sind uns die Hände gebunden. Es gibt Vermutungen, dass sie eine allmächtige Entität beschwören wollen, um dieses Königreich niederzutreten, doch genaue Beweise haben wir nicht", fing der König an weiter die Situation zu erläutern. Dabei dachte Yavanna wieder an die prächtigen Flügel, die er ausgestreckt hatte und sie regelrecht in den Bann gezogen hatte. So elegant und doch furchteibflößend. Sie sah Lucius nicht als Ihresgleichen an, sondern einer Macht über sie, wie absurd das für sie anhören mag. Doch es war nicht zu leugnen, welch ein Eindruck er auf andere hinterließ. Es wäre vielleicht besser, wenn er im Schloss blieb, oder nicht? Genügend Zimmer hatten sie hier alle Male.

      Yavanna schreckte sich aus ihren Gedanken, als der Hohepriester sie unauffällig anstubste. Der König schien mit seiner Erklärung zu Ende zu sein. Da blickte er die Elfe an. "Da Ihr die Priestern angenommen habt, wäre es sinnvoll, wenn sie sich um Eure Angelegenheiten kümmert und sie Euer Ansprechpartner wird." Yavannas Gehirn ratterte und ratterte und erst viel später verstand sie, was sie da gerade gehört hatte. Dafür hatte sie sich nicht als bereit erklärt. Keiner hatte ihr gesagt, dass die Aufgaben auf sie fallen wird. Yavanna machte ihren Mund auf, um die Aufgabe abzuweisen, denn bereit fühlte sie sich keineswegs, doch sie hörte den Hohepriester neben ihr, ihre vollen Namen zu sagen. Und das tat er nur, wenn er es ernst meinte. Ihr blieb also keine Wahl. Ein Seufzer wollte ihre Lippen entwischen, doch sie hielt sich zurück. "Davon hat mir keiner was gesagt", murmelte sie in Hohepriester Richtung, doch er lächelte nur weiter. "Jetzt weißt du es." Empört machte sie ihren Mund auf, klappte ihn aber wieder zu. "Es wäre mir eine Ehre", sagte Yavanna schlussendlich und warf Lucius einen Blick zu. "Es wäre daher auch besser, wenn er dem Tempel unterkommt", fügte der König noch hinzu. Und nun sollte sie auch noch rund um die Uhr um ihn kümmern? Die Aufgabe war zu wichtig, als das man es ihr aufbürgern könnte. "Ich werde ihm seine Schlafzimmer zeigen", stimmte sie dann zu. Sie verließ die Seite des Hohepriester und stellte sich Lucius gegenüber. Er verunsicherte sie weiterhin, doch da sie nun für ihn verantwortlich war, wäre es von Vorteil, wenn sie sich vertraut machen. "Hunger hattet Ihr gesagt. Ich werde euch dorthin bringen. Qollt Ihr hier essen oder gleich in der Stadt?", fragte sie ihn, während sie sich zum Gehen wandte und auf die Tür zusteuerte.
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    • Lucius
      Nach hinten in den Rücken des Stuhls gelehnt, hörte er dem König aufmerksam zu. Mehrmals nickend, um sein gesagtes zu bestätigen, das er dies verstanden hatte. Der kurze Moment der Pause, gab dem Jungen Dämonen Engel Zeit, dies zu überdenken. „Ich verstehe… eine verzwickte Lage die ihr da vor euch habt…“ zwei Finger nachdenklich unter sein Kinn gelegt, starrte er Gedankenversunken auf den Boden. „und was soll ich in diesem Fall für eine Rolle spielen? Soll ich alle einfach dem Erdboden gleichmachen? Oder soll ich jemand wichtiges beschützen? Oder was stand euch im Sinne?“ //Wenn ich aus diesem besagten Kristall entsprang…// seine schwarze Hand begann zu kribbeln und die Muskeln darin begannen zu zucken. //bin ich etwa allmächtig? Nein… nein, das kann nicht sein… da muss eine Verwechslung vorliegen// versuchte er sich nach und nach einzureden. Für ihn war es einfache undenkbar, das gerade er, ein mächtiges Wesen sein sollte. Obwohl er davor in der echten Welt, nur ein normaler junger Mann war. Aus den Gedanken wurde er jedoch gerissen als Yavanna wieder sprach und ihm zusicherte sein Schlafzimmer zu zeigen. Er nickte ihr zu und stand dann auf. „Ich halte es auch fürs beste, wenn ich mich vorerst an die junge Dame halte, immerhin bin ich ihr persönlicher…“ ja was war er denn jetzt genau? Sein Kopf arbeitete, um eine plausible Antwort zu finden. Er verschränkte die Arme und schaute den König fragend an. „Was bin ich überhaupt? Also, als was zähle ich eurer Welt? Ein Gott mag ich unmöglich sein… ein Engel oder Dämon ebenfalls… also was bin ich für euch?“ er schüttelte mit dem Kopf ab und wedelte leicht mit der Hand. „Nein… anders… Meisterin Yavanna was bin ich für euch? Immerhin bin ich eure Beschwörung“ sprach er direkt an, um für diese Frage Klarheit zu schaffen. Vor ihr stehend, musterte er ihren gesamten Körper, er sah genau was für eine Kraft sich in ihr verbarg, so kam er ihr näher und flüsterte, gerade so das sie es noch hören konnte. „Ich spüre deine besondere Gabe junge Dame… jedoch sei gewarnt, ich ziehe meine Kraft aus dir…“ seine Augen leuchteten plötzlich knallrot, man konnte sogar wie in der Pupille sich etwas bewegte, was sie scannte. „Du musst immer kerngesund sein und voll ausgeschlafen, noch dazu ist deine Ernährung und dein Training wichtig. Wirst du schwach, werde ich schwach und dich letztendlich töten… weil ich dir zu viel Kraft raube.“ er griff vorsichtig nach ihrer Hand und zeigte nochmal das Symbol auf. „Es leuchtet derzeit in einem satten Blau, das bedeutet das du bei bester Gesundheit und vollster Kraft bist. Wenn die Farbe verblasst, bedeutet es für dich den Tod. Bevor diese aber verblasst wird sie rot leuchten und anfangen meine Kraft anzuzapfen sofern ich es erlaube, also mach dir keine Sorgen. Sollte es dazu kommen werde ich mein Leben hergeben um dich zu retten.“ er legte einen Finger von seinem weißen Arm, auf ihre oberen Brustbein. Er schloss die Augen und seine Augen änderten die Farbe in ein helles blau. Kurz den Körper auf Wunden gescannt, bemerkte er eine Wunde an ihren Bauch. Kurz geschockt starrte er in ihre Augen, sagte jedoch nichts zu der Wunde und nahm seinen Finger wieder weg. Als sie den Weg zur Tür antrat, breitete er seine Flügel aus und nahm sie auf seine Arme, so das sie ihren Kopf auf seine Brust legen konnte. Mit starken Flügelschlägen, peilte er die offene Tür an und entfernte sich mit ihr auf dem Arm aus dem Raum und hinaus in die Lüfte. Vor dem Gebäude schlug er ruhig mit den Flügeln und stieg weiter nach oben, bis man ein Teil des Königreiches sehen konnte und die Landschaft weit hinten, die durch die Hitze verschwamm. „Ich würde es bevorzugen, wenn du mir was kochst Meisterin… ich hab kein Geld für diese Welt, daher würde ich es anderweitig bei dir wieder gutmachen, solltest du für mich was kochen.“ schaute er auf sie herunter, und flog dabei weiter nach unten, langsam und sicher landete er vor dem Gebäude und setzte sie wieder auf ihre Beine. „Yavanna du bist leichter als gedacht… wieviel wiegst du?“ klopfte er die Hände aneinander und verschränkte die Arme daraufhin wieder. Sein Magen knurrte laut und Reflexartig legte er eine Hand auf seinen Bauch, verzog er dabei leicht sein Gesicht und senkte seinen Kopf.
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    • Yavanna


      Es war nicht verwunderlich, dass er sich fragte, welch eine Rolle er hier genau einnahm. Er mag uns zwar helfen sollen, soweit er sich als bereit dazu erwies, doch seine Art war in diesem Königreich nicht vertreten. Jedenfalls wusste Yavanna von keiner Rasse, die seine äußerliche Merkmale teilten. Gab es seinesgleichen in einem anderen Königreich. Yavanna kannte nicht alle Rassen auf der Welt. Sie bezog ihr Wissen aus eigene Erfahrungen und das was sie las. Und bisher hatte sie nichts über Wesen wie ihn gelesen. Doch spielte es denn überhaupt eine Rolle welche Rasse er sich angehörte? Viel wichtiger war es, dass er bereit dazu war ihnen zu helfen und ebenso dazu fähig war. Doch da er schon erwähnt hatte, wie erschöpft er sei, da die Reise an seinen Körper zerrte, wollte sie ihn nicht mit Fragen überhäufen. Und nach seinen Fragen zu urteilen, schien es so, als wüsste er selbst nicht genau welcher Art er angehörte. Hieß es dann, dass er keine Ahnung hatte welche Fähigkeiten er besaß? Wäre dies der Fall, dann hätten aber ein kleines Problem. Wie würden sie herausfinden, welche Kräfte er besaß? Wie schnell konnte er sie erlernen? Wäre Yavanna nicht für diese Aufgabe auserkoren, dann müsste sie sich nicht um diese Fragen kümmern, doch da man ihr keine andere Wahl gelassen hatte, musste sie sich wohl Gedanken machte. Es war zu viel Verantwortung für sie. Viel lieber wollte sie ihr entspanntes Leben im Tempel genießen. "Unser...Held?", brachte sie schließlich die Worte heraus. So genau wusste sie es auch nicht. Held war doch ein passender Begriff, oder nicht?
      Dass er ihr plötzlich etwas zuflüsterte, ließ sie kurz zusammen zucken. Mit der unmittelbaren Nähe hatte sie nicht gerechnet. Kraft? Sie mag zwar die Kraft des Kristalls kanalisieren, doch mehr war sie nicht imstande. Was sie weniger verstand, war seine Aussage, dass er Kraft von ihr stehlen würde. Ihr schien das Fragezeichen im Gesicht zu stehen, denn nicht viel später erklärte er das Gesagte. Ihr kam das zu surreal vor. Am liebsten würde sie lachen und meinen, dass es sich nur um ein Scherz handelte und sie im Moment träumte, doch leider wusste sie, dass sie sich in der Realität befand. Seine plötzlich leuchtenden Augen hatte die ebenso erschreckt. Das tat er für ihren Geschmack zu oft, es tat ihrem Herz nicht gut. Dennoch horchte sie gebannt seine Worte und blickte auf das Symbol auf ihrer Hand, als er ihr die Farbe des Symbols erklärte. Also war es von Nöten auf ihre Gesundheit zu achten? Ansonsten würde die sterben? Sie hatte nie penibel darauf geachtet. Yavanna tat das was sie wollte, aß vielleicht mal nicht um schnelle abzunehmen oder stopfte sich mit Süßigkeiten voll, von denen sie dann Bauchschmerzen bekam.
      Als Lucius jedoch meinte, dass er sie mit seinem Leben beschützen wollte, schüttelte sie erschrocken den Kopf. "Nein, um Himmels Wille. Euch steht eine wichtigere Aufgabe bevor", warf sie ein. Sie dachte nicht an den Tod, doch sie wusste, dass er um jeden Preis am Leben bleiben musste. Sie starrte ihn an, als er seine Augen wieder schloss. Nicht wissend, was er da machte, wartete sie auf eine nächste Reaktion von ihm, rechnete jedoch nicht damit, dass er sie erschrocken anblickte. Verwirrt und fragend zugleich, bedachtete sie ihn mit einem eindringenden Blick, doch er blieb still. Ob sie es sich nur eingebildet hatte?
      Erschrocken quiekte die Elfe auf, als sie keinen Boden mehr unter sie spürte. Lucius trug sie, aus welchem Grund auch immer, aus dem Saal. Es war ein eigenartiges Gefühl gewesen. Er war so viel größer als sie und die Feder so nahe ansehen zu können, ließ sie neugierig ihren Blick über den Körper gleiten. Ob jede Seite eine andere Kraft darstellte? Von hier aus, war das Symbol gleich neben ihrem Kopf, den sie an ihrer Hand trug. Auch wenn sie komischerweise sich geborgen fühlte, was entweder durch seine Wärme oder Größer hervorgerufen wurde, kam er ihr dixh gleichzeitig ehrfürchtig vor. Respekt würde sie ihm entgegen stehen. Yavannas Blick wanderte auf die andere Seite, als sie den frischen Wind auf ihrer Haut spürte. Bewundernd und überrascht sah sie sich von oben aus die Gegend unter ihnen. So sahen also die Vögel sie an. Mit geweiteten Augen betrachtete sie den wunderschönen Anblick. Ihr Blick heftete sich wieder an Lucius, als er sie erneut ansprach. Kochen? Sie konnte zwar kochen, jedoch war sie sich sicher, dass das Essen in einem Restaurant besser schmecken würde. Doch vielleicht war es zu schnell und ungewohnt für ihn unter einer fremden Masse unterzukommen. Überlegen kratzte sie sich an die Wange. "Also kochen kann ich, das sollte kein Problem sein. Ich hoffe, es wird deinem Geschmack entsprechen", passte sie sich seiner Redensart schnell an. Dass er sie Meister nannte, war ich jedoch zu eigenartig. "Mir wäre es lieber, wenn du mich einfach Yavanna nennst. Oder Yana. Oder Vana. Was dir lieber ist", zuckte sie mit den Schultern.
      VIel zu schnell kamen sie jedoch am Boden an.
      Etwas eigenartig den Boden wieder unter den Boden zu haben, versuchte sie so schnell wie möglich ihr Gleichgewicht zu finden. "Leichter als gedacht?", fragte sie ihn verwundert. "Willst du damit implizieren, dass ich schwer aussehe?", fragte sie ihn empört. Für einen Moment starrte sie ihn an, ehe sich ein kleines Lächeln auf ihr Gesicht schlicht. "Nein, alles gut. Keine Ahnung wie schwer ich bin, esse aber genügend." Darüber hatte sie nie nachgedacht. Sie mied es sich zu wiegen. Yavanna zeigte auf ein hohes Gebäude in der Ferne, die im Sonnenschein weiß hell glänzte. Der Tempel. Das zweitgrößte Gebäude im Königreich. So wie die anderen Tempel, die verteilt im Königreich gebaut wurden. "Dort wohne ich und kann dir was zubereiten. Willst du dorthin laufen oder lieber fliegen, wie vorhin. Ich überlasse dir die Entscheidung." Sie wollte ihm zuvorkommend sein und keine Entscheidungen über ihn hinweg treffen. Vielleicht wollte er die Stadt bis dorthin kennen lernen, oder lieber schnell etwas essen, nach dem Geräusch seines Buches zu urteilen, worauf Yavanna leise beim Ertönen lachte.
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    • Lucius
      Bei ihrer Antwort, war seine Frage nicht wirklich befriedigt. Nachdenkend klopfte er mit seinen Fingerknöcheln an seine Wange und schaute weiterhin den Boden an. „Euer Held also…“ aufgestanden, nickte er dann. „Also gut… ich werde euer Held sein und dieses Königreich retten. Ich bitte euch alle Informationen unverzüglich an mich weiterzuleiten, damit ich diese in mein weiteres Vorgehen verweben kann“ gab er dem König zu verstehen. Vor der Dame wiedergefunden, hörte er ihrer Antwort zu und schüttelte den Kopf. „Du verstehst nicht… du bist Teil meiner wichtigen Aufgabe junge Frau.“ er legte den Finger genau auf ihre Wunde, die von der Kleidung verdeckt war und es für ihn eigentlich unmöglich war, darüber zu wissen. „Sollte dir was passieren, wird dieses Königreich fallen und der König sterben, du bist die einzige Frau, die einen Kristall in diesem Ausmaß nutzen kann.“ er kam ihren Ohr näher, da er niemanden vertraute. „Du bist ein potentielles Ziel, werte Yavanna. Deine Kraft ist durch ein bestimmten Zauber, manipulierbar. Sag das keinem, aber du bist der Schlüssel. Hast du mich verstanden? Mehr werde ich dir bis hierhin nicht erzählen, um dich nicht weiter zu verwirren.“

      Ihr zugehört, nickte er ihr dann zu. Der sanfte Wind wehte durch seine Haare und lies diese sanft tanzen. Die Flügel geöffnet, schenkte er der jungen Dame Schutz vor dem Wind und musterte sie immer wieder. Es hatte ein bestimmten Grund, warum er ihr gekochtes essen wollte. Diesen Grund nannte er nicht weiter, um sie nicht unter Druck zu setzen. „Ich werde dir sehr dankbar, wenn du was kochst und vertrau mir, das wird super schmecken. Ich weiß es jetzt schon“ gab er als Kompliment an sie und richtete die Flügel neu, damit diese den Wind besser auffingen, so umhüllte er sie in einem schwarzen und in einem weißen Flügel. Das die Menschen begannen zu starren, Interessierte ihn wenig und so konzentrierte er sich voll und ganz auf sie. Überrascht von ihrem Angebot, senkte er nachdenklich den Blick. „Vana… Yavanna… Yana…. Ok alles klar ich werde dich von nun an Vana nennen, sofern es dir recht ist.“ nickte er gleichzeitig dazu und ein stark zartes Lächeln, schlich sich über seine Lippen. In den Himmel schaut, wandte er sich ihrem Blick ab und zuckte nur mit den Schultern. Jedoch als er ihr sanftes Lächeln sah, spürte er plötzlich eine Wärme die sich in ihm breit machte. //Was ist das? Warum spüre ich die Wärme des Lächelns so genau? Ihren Herzschlag, der sich einpendelt wenn sie lächelt// „Meis… Vana, Bitte lächel öfters, das tut deinem Herzen gut… bitte versprecht mir das. Ok?“ wurde seine etwas dominante Ader wieder stärker, jedoch versuchte er so freundlich wie möglich zu bleiben. Auch eine Art Fürsorge strahlte er aus, wo hingegen er versuchte etwas zu verschleiern.

      Ihrem Blick gefolgt, beobachte er das Riesen Gebäude, was am Horizont klar erkennbar war, jedoch durch das gleisende Licht etwas die Sicht nahm. „Dort wohnst du? Das ist ja ein Riesen Gebäude… ist das alles dein eigenes?“ ohne groß zu überlegen, griff er wieder nach ihr und drückte sie sanft an sich. Die Flügel umhüllte beide für einen Moment, während er noch das Gebäude musterte und mit einem kräftigen Flügelschlag, erhob er sich. Der Dreck, sowie alles andere leichte auf dem Boden, wurde umher gewirbelt und wurde von den beiden weggestoßen. In der Luft erhöhte er die Entfernung zum festen Boden und so wurden wieder alle Gebäude und Menschen immer kleiner und kleiner. „Gut festhalten, ich werde diesmal etwas schneller fliegen“ sein griff verstärkte sich auch Nochmal, um sie zu fixieren und so nahm er sofort Geschwindigkeit auf, und schnitt fast die Luft. Verspielt flog er durch die Lüfte. Setzte manchmal Loopings, drehte eine Schraube und imitierte hin und wieder einen Sturzflug, wobei er kurz vor dem Boden wieder nach oben Zog und dadurch wieder etwas sicherer und langsamer flog. Die etwas kältere und dich frische Atmosphäre, belebte den jungen Mann sofort und lies ihn auch direkt wacher erscheinen. Er gab auch sein bestes die junge Frau bei Laune zu halten und sie ein bisschen zu unterhalten, indem er verspielt durch die Gegend flog. Natürlich immer mit dem Gedanken, ihre Sicherheit zu gewährleisten.

      Vor dem Tempel angekommen, senkte er sich mit ihr auf dem Arm, langsam auf dem Boden. Er hielt sie unterbewusst weiter auf dem Arm und lief auf den etwas groß angelegten Eingang von dem Tempel. „Hier ist also dein Zuhause? Ist das alles Nur für dich alleine?“ nachdem ihm wieder klar wurde, das er die junge Frau weiterhin im Arm hielt. „Ah entschuldige bitte, ich wollte es nicht so aussehen lassen, als würde ich dich verschleppen wollen“ scherzte er etwas und setzte sie wieder auf ihre Beine. Diesmal hielt er sie solange bis er sicher gehen konnte, das ihre wackeligen Beine, wie beim ersten Flug, vollständig vergangen war. Die Arme von ihr genommen, nickte er Stolz und schaute wieder den Eingang an.
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    • Yavanna


      Auch wenn Lucius bisher einen sehr reifen und vertrauten Eindruck hinterlassen hatte, war Yavanna dennoch von der ganzen Situation überfordert. Sie war eigentlich hier nur gewesen, um ihn zu beschwören und dann wieder nach Hause zu gehen. Dort sich umziehen, wieder auf den Markt nach leckere Gerichte suchen und vielleicht ihre Freunde finden. Und nicht mit dem Wesen eine Verbindung einzugehen und sich um ihn kümmern. Dafür hatte sie sich nicht als bereit erklärt, doch das eine hatte zum anderen geführt, und nun stand sie hier neben ihm. Nicht nur war seine Präsenz ihr vollkommen fremd, er hatte ihr Dinge offenbart, mit denen sie nicht gerechnet hatte und ihr Verstand nicht vollkommen verarbeiten konnte. Sie wollte kein Schlüssel sein und sicherlich etwas dazu beitragen das Königreich zum Sturz zu bringen. Sie wollte doch nur ihr Leben in Freiheit und Sorgenlosigkeit verbringen. Yavanna bereute in diesem Moment Priesterin geworden zu sein. Wäre sie damals nicht auf die Kutsche gestiegen, dann hätte sie sich nicht in diese Lage gefunden. Doch was geschehen ist, ist nun geschehen und es war wohl das Schlauste es so schnell wie möglich zu Ende zu bringen. Nun, so schnell wie es ihnen möglich war, denn es waren immer noch viele Fragen offen, die sie nicht behandelt und beantwortet haben. Yavanna war jedoch ein wenig froh, dass er nicht alle Informationen Preis gegeben hatte, denn sicherlich wäre sie überfordert von allem gewesen und sich komplett aus der Konversation geklinkt. Es war schon anstrengend genug mit der Tatsache zu leben, dass sie nun mehr auf den Teller hatte, als es ihr lieb war. Ihr war ihre Rolle und Aufgabe bewusst, und auch wenn sie gegen all dem war, würde sie ihr Bestes geben.
      Yavanna wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Lucius etwas von sich gab, mit dem sie nicht gerechnet hatte. Zu versprechen zu lächeln? Sie neigte kaum merklich den Kopf zur Seite und blickte ihn fragend an. Es tat ihrem Herz gut? Das kam ihr viel zu absurd vor. "Ist es nicht immer gut, zu lächeln?", fragte sie ihn fragend, denn seine Aussage verwirrte sie ein wenig. "Wenn es etwas zu belächeln gibt, tu ich das gern." Sie bezweifelte, dass sie in einer grausamen Zeit lächeln könnte und sicherlich würde es ihrem herz nicht gut tun oder etwas an seinem Gemüt ändern, wenn sie sich dazu zwang ein Lächeln aufzusetzen.
      Als er sie dann fragte, ob der Tempel gehören würde, schüttelte sie belustigt ihren Kopf. "Nein, natürlich nicht. Dort leben andere Priester wie ich, aber jeder hat sein eigenes Zimmer", erklärte sie ihm ihre Wohnsituation. Zu ihrer Überraschung waren sie auch schon sogleich unterwegs. Auch wenn die weiße Seite aus weichem Fell und Feder bestand, war die andere Hälfte hart und leicht kühl. Als er ihr ankündigte, dass er schneller fliegen wird als vorhin, hielt sie an ihm fest, indem sie ihre Hände hinter seinem Hals miteinander verschränkte und schloss für einen Moment ihre Augen, als der Wind ihr ins Gesicht blies. Es dauerte einen Moment, wo sie sich traute ihre Augen wieder zu öffnen. Wie vorhin konnte sie von hier oben aus die Wesen und die Gebäude erkennen. Fliegen war spannender als sie gedacht hatte. Dass Lucius seine Flugküste ausprobierte, störte sie nicht sonderlich, konnte sich jedoch nicht davon abhalten ihre Augen zuschließen, wenn sie dem Boden rasend schnell näher kamen. Auch wenn sein Griff um sie stark war, schlug ihr Herz schnell; vor Aufregung und Angst.
      Mithilfe von Lucius hatte sie diesmal keine Bedenken, dass ihr ihre Knie wegknicken, denn er half ihr solange, bis sie problemlos wieder gerade laufen konnte. "Es wäre durchaus toll, wenn es mir allein gehören würde, aber ich denke dass es schon zu groß für mich ist. Stell dir mal die Arbeit beim Putzen vor", seufzte sie. Die Priester beteten nicht nur, sie halfen die Hilfesuchenden, hielten den wunderschönen Garten sauber, kochten für Arme und unter ihnen haben sie ein System entwickelt, wo die Priester abwechselnd das Gebäude sauber machen. Natürlich nicht nur eine Person für alles, sondern mehrere, die ihre eigene Stockwerke zugewiesen bekommen. "Dann komm mit rein", lud sie ihn dann schließlich in den Tempel.
      Auch hier drinnen war vieles weiß gehalten. Mitten im Tempel Gebäude, schien ein großer Lichtstrahl auf den kleinen garten am Eingang. Der Sonnenstrahl kam nur mithilfe der große Öffnung am Dach. Treppen waren auf der jeweiligen Seite zu sehen, die in den verschiedenen Stockwerke führten, in denen meist die Schlafzimmer der Priester befanden oder Räume fürs Kochen, Putzen, Beten oder auch Unterschlupf für andere. "Mein Zimmer ist im 18 Stockwerk, also ziemlich weit oben. Wir wollen sie andere nicht erschrecken, also lass uns lieber den Aufzug nehmen", schlug sie ihm vor und näherte sich dem offenen Aufzug. Mit einen Knopfdruck beförderte er sie nach oben. "Gibt es etwas, was du nicht essen magst oder kannst. Allergien?", fragte sie ihn auf den Weg nach oben.
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    • Lucius

      Er versuchte es sich nicht anmerken zu lassen, ihre Gefühle und auch teils ihre Wünsche zu spüren, kränkten ihn sehr. Dieses Symbol verband ihn so viel mehr an sie, als sie wirklich wusste. Leicht bedrückt, schaute er weg und akzeptierte, die Gefühle ihres Herzens. Es tat weh, beschworen und dann doch ausgestoßen zu werden. War er nur ein Werkzeug für dieses Königreich? Er hatte sich schon gedacht das er niemals als vollwertiger Bürger hier angesehen wird, dennoch war es nicht zu leugnen, das selbst er Gefühle hatte und spürte, wenn jemand nicht in seinem Beisein, bleiben wollte. Verstehen konnte er es alle mal, er war immerhin ein Monster, das mit einer schier großen Macht ausgestattet war. „hey hör mal, du musst nicht auf mich aufpassen. Ich raube dir wahrscheinlich deine komplette Freizeit. Gib mir was zu essen und dann kannst du mich eigentlich auf mein Schlafgemach bringen, so hast du genug Zeit dich um Deine Freunde oder was auch immer zu kümmern.“ gab er leicht verletzt von sich, versuchte seine Gedanken zu unterdrücken. Er schüttelte den Kopf. „Nein, ein Lächeln muss aufrichtig sein…es muss vom Herzen kommen, ein aufgezwungenes Lächeln ist nur Show und sorgt dafür das du dich und andere belügst. Ich meinte damit lediglich das du dich nicht zurückhalten sollst, solltest du den Drang verspüren Lächeln zu müssen“ verschränkte er dann Die arme und nickte dabei ruhig.

      Am Boden wieder angekommen hörte er ihr klagen genau an und nickte dann bestätigend. „Ja durchaus, so ein Riesen komplex zu säubern würde jeden normal denkenden kaputt machen und stark ermüden. Daher ist es wohl glaub besser so, mit anderen hier zu wohnen und die Säuberung aufzuteilen.“ gab er bedacht und auf das Gebäude schauend, von sich ehe er mit ihr diese betrat. Die ersten Schritte im Gebäude gesetzt, begann plötzlich sein schwarzer Arm stärker zu pochen und zu signalisieren, das es ihm nicht gefiel hier zu sein. Dies ignorierte er jedoch und hielt einfach seine weiße Hand darauf, in der Hoffnung es würde gleich aufhören. Zu seinem Glück verschwand dieses Symptom von alleine und er konnte den Halt mit der weißen Hand wieder lockern. Beim erkunden des Tempels, betrachtete er den doch sehr schön wirkende Garten, der durch ein Licht untermalt wurde. „Das ist euer Garten? Dort Pflanz ihr nur Blumen an oder auch Essbares Gewächs?“ wurde der junge Mann dann doch etwas neugieriger. Die Treppen betrachtet, seufzte er leicht. Er war noch nie wirklich ein Freund von Treppen gewesen. Zu seinem Glück, existierte jedoch ein Aufzug, der beide hoch transportieren sollte. „Alles klar, der Aufzug scheint mir klug, daher wäre ich auch dafür diesen zu nutzen“ gab er erleichtert von sich, ehe er mit wenigen Schritten diese betrat und diese wiederum in Gang gesetzt wurde. Nachdenklich legte er zwei Finger unter sein Kinn und blickte gen Boden. „Allergien? Also in meiner alten Welt, hatte ich keine von diesen Allergien.“ überrascht schaute er ihr dann in die Augen, jedoch weiterhin Gedankenversunken. „Ob das hier auch so ist? Und mach dir keine Sorgen, ich wurde gut erzogen, ich esse was auf den Tisch kommt. Daher kannst du dich hier frei entfalten und kochen was immer dir beliebt.“ nickte er ihr dann stolz zu, ein kurzes ruckeln des Aufzugs kündigte den Stillstand und somit das erreichen des 18ten Stockwerks an. „Das Gebäude ist im Inneren ja noch größer als es von außen je den Anschein machen könnte.“ beim aussteigen strich er die wand entlang, nutzte jedoch dafür die weiße Hand. Aus Vorsicht nutzte er die schwarze in diesem Tempel garnicht. „Das alles hier ist wunderschön“ fasziniert musterte er die Gravierungen in der Wand und die dadurch entstandenen Muster. Wie verzaubert, starrte er diese an und verlor sich darin. „Was sind das für Wesen hier auf der Wand? Die besitzen auch Flügel, so wie ich… sind das eure optische Vorstellung von Engeln?“ die Hand fuhr die etwas raue wand entlang und so auch seine Augen. Von einer Figur zur nächsten. „Und der hier? Mit dem Speer… was ist das für ein Wesen? Er besitzt keine Flügel…“ wie ein Kleinkind auf einer schulfahrt, fragte er die junge Dame immer weiter aus. „Und diese große Frau hier… was hat sie für eine Bedeutung?“ mit funkelnden Augen, blickte er zu Vana nach hinten und wartete teils ungeduldig auf ihre Antwort. Mit schweren Schritten, die im ruhigen Tempel wiederhalten, betrachtete er die wand weiter. Für ein kurzen Moment blitzten seine Gedanken wieder auf, die jedoch sofort wieder verstummten. Perplex blinzelte er die wand an und versuchte sich zu verhalten, wie vorher. //diese Malereien wollten was auslösen…// sein schwarzer Arm begann nun so zu schmerzen, das er Reflex Artig diesen mit der weißen Hand greifen musste, ein Knie auf den Boden, knirschte er die Zähne zusammen und versuchte den Schmerz unter Kontrolle zu bringen. Ein grummeln kam aus ihm hervor, ehe der Schmerz schlagartig abnahm und verschwand. „Was zum teufel… was ist hier los…“ sprach er mehr leise zu sich selbst als in den Raum hinein. Wieder aufgestellt, starrte er seinen Arm fragend an und versuchte zu verstehen was hier geschah. Den Blick zu Vana gerichtet, schüttelte er nur den Kopf. „Komm lass uns weiter gehen, ich hab ein Riesen Hunger.“ versuchte er so zu tun als wäre nichts und kam ihr dann wieder näher, in der Hoffnung sie würde dann wieder loslaufen.
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    • Yavanna

      Yavanna war definitiv froh darüber die Säuberung nicht allein übernehmen zu müssen. Daher war sie auch froh, dass viele Priester hier waren und mithalfen. Ab und and halfen auch Außenstehende beim Putzen, als Dank für Ihre Leistungen. Aus diesen Grund musste sie nicht so häufig, wie sie anfangs gedacht hatte. Ihr Zimmer hielt sie jeden Tag sauber, Unordnung konnte sie nicht sonderlich leiden, also war sie an das Aufräumen und Putzen zu einem gewissen Grad gewöhnt. Auch wenn sie hier genug zu tun hatte, besaß sie trotzdem genügend Freizeit, auch wenn sie ihre Pflichten nicht vollkommen nachgeht, wie es so manche Priester es von ihr wünschten.
      Es war durchaus unkomplizierter für sie, dass er an keine Allergien leidet und nicht sonderlich wählerisch war. Doch er erwähnte, dass er sich nicht sicher war, ob dies in dieser Welt ebenso galt. Sie mussten es wohl ausprobieren, dachte sie sich still. Hoffentlich würde es niemals tödlich enden , auch wenn es nicht allzu häufig passierte, war ihr es dennoch lieber, wenn das Risiko nicht gegeben war. Doch trotzdem sagte sie: "Zwar ist es gut, wenn du nicht wählerisch bist, aber wenn dir etwas nicht schmeckt, sag es mir und zwingt dich nicht dazu es zu essen. Wir haben hier reichlich Zutaten, die wir zum Teil auch hier unten im Garten anbauen." Somit hatte sie wohl auch die Frage vorhin beantwortet. "Wenn du dich ausgeruht hat, kann ich dir eine kleine Tour geben. Sag mir nachher Bescheid", schlug sie ihm vor, ehe sie beide in ihrem Stockwerk ankamen.
      Über seine Aussagen konnte sie nur nicken. Solche Reaktionen sah sie nicht zum ersten Mal und auch wenn sie nicht vollkommen hier aufgewachsen war, verspürte sie ein wenig Stolz. Sie hatte hier nichts gebaut oder an den Wänden gemalt, doch sie waren teils des Tempels, um den sie sich ebenso kümmerte. Auf seine Fragen hin, fing sie an zu überlegen. Es gab viele Interpretationen von diese Bilder. Die wurden aus einer alten Schrift entnommen, die man in einem zerfallenen Tempel im Untergrund gefunden hatte. "Das ist eins der Interpretation", sagte sie nur und ihr Blick wanderte zu den anderen aufgezeigten Figuren. "Wir denken, dass die zwei Männer dort die Götter waren, die diese Welt erschaffen hat. Ordnung und Chaos. Zwillinge und doch so verschieden. Irgendwann wurde der Gott des Chaos zu gierig und so mischte sich sein Zwilling ik seine Angelegenheiten ein, vor Befürchtung er würde die Welt, nein sogar das Universum, welches sie sich aufgebaut hatten, zerstören. Und aus ihrem Streit wurde die Frau aus dem Zusammenprall ihrer Kräfte geboren. Sie sollte das Gleichgewicht darstellen, die sowohl den Gott der Ordnung und Chaos in sich genommen hat. Und wird als einzige Göttin nun angesehen....So als eine Zusammenfassung." Denn die Geschichte handelte noch von Erfindungen, Kriege und ihre Beziehung, sowie wie die Göttin versuchte zwischen den beiden zu meditieren. Doch da würden sie tagelang daran sitzen ihm das genauer zu erzählen. Es war amüsant zuzusehen, wie er, ein höheres Wesen, sich an die Bilder erfreute und Neugier zeigt. Yavanna hatte viel mehr vor Augen, dass er alles wusste und es nicht wirklich gab, was eine deutliche Emotion aus ihm hervorrufen könnte.
      Während Yavanna ihm die Geschichte erzählte, war sie beim ersten Bild stehen geblieben und bemerkte erst viel später, dass etwas nicht stimmte. Als sie ihren Blick zu ihm schweifen ließ, bemerkte sie sofort seine Haltung. Panik verfiel sie und mit leicht schrillen Stimme fragte sie ihn: "Was ist passiert?" Doch als sie bei ihm ankam, war er wieder aufgestanden und tat so, als wäre nichts gewesen. Yavanna bedachte ihn mit einem besorgten Blick. Am liebsten würde sie ihn mit Fragen durchlöchern, doch aufgrund seiner Reaktion vorhin, blieb sie lieber still. Sie wollte ihn nicht überfordern und nichts überstürzen, also nickte sie nur.
      Sie führte ihn in ihr Wohnzimmer. Links war die Tür zu ihrem Schlafzimmer und rechts ohne Tür der Eingang zu ihrer gemütlichen Küche. Ihr Wohnzimmer war nicht prunkvoll ausgestattet. Sofa, Sessel, Esstisch mit Stühle und die Wand voller Bücher. Hier und da Blumentöpfe und Lichterketten. "Hier ist das Wohnzimmer, kannst dich an den Esstisch setzen, links ist das Schlafzimmer mit Bad und rechts die Küche." Die Elfe zeigt auf den Esstisch, an den er sich setzen sollte. Sie selbst ging in ihr Schlafzimmer, um noch den kleinen Teller und Tasse mit in die Küche zu nehmen. In der Spülen, lehnte sie sich gegen an die Wand der Öffnung zu ihrer Küche. Sie verschränkte ihre Arme vor ihre Brust und seufzte. Sie erinnerte sich noch an seine Worte vorhin. "Ich will nicht, dass du mich falsch verstehst. Ich habe nichts Persönliches gegen dich, nur bin ich der ganzen Aufgabe nicht gewachsen und den Ausmaß meiner neuen Verantwortung", fing sie mit ihrer Erklärung an. "Ich bin nicht einmal eine richtige Priesterin, auch wenn ich hier lange gelebt habe." Sie hatte bemerkt, dass er durch etwas gekränkt gefühlt hatte, nur wusste sie nicht an welcher Verhaltensweise er ihre Gedanken erahnen konnte. "Ich bevorzuge die Freiheit und Sorglosigkeit, man hatte mir vorher nicht erzählt was auf mich zu kommen wird. Also bin ich da etwas unvorbereitet." Sie gestikulierte mit ihren Händen etwas in der Luft. "Ich bin dem allen einfach nicht gewachsen, also brauche ich einfach Zeit mich daran zu gewöhnen. Es ist nicht Persönliches, ich brauche nur Zeit. Egal wie ich der Sache entgegen stehe, nehme ich die Aufgabe ernst und werde sie erfüllen." Sie zog ihre Augenbrauen leicht zusammen. "Also frag lieber, anstatt dir eine Meinung so schnell zu bilden, ohne mir die Möglichkeit zu geben mich zu erklären", merkte sie noch am Ende kritisch bei, versuchte dabei ihre Stimme sanfter als sonst klingen zu lassen. "Okay?", fragte sie dann mit einem Lächeln.
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    • Lucius

      Er nickte bei ihrer Aussage. „Mach dir da keine Sorgen, ich bezweifle, dass das Essen von einer hübschen jungen Dame, schlecht schmecken wird. Aber sollte was sein, werde ich nicht zögern, es dir zu sagen.“ gab er unbeeindruckt von sich, während er dabei die Arme verschränkte und die Augen dabei geschlossen hatte. „Weißt du… ohne Eltern aufzuwachsen… da lernt man viel, wie man richtig rationiert und wie man lernt mit dem dankbar zu sein, was man auf dem Tisch bekommt“ zuckte er dann abermals unbeeindruckt mit den Schultern und lief ihr dann ihr hinterher. Bei ihrer Wohnung angekommen, blickte er sich Vorsichtig um. Alles war sauber und ordentlich aufgestellt. Dies brachte ihn sogar zur Verblüffung und so musterte er alles, was sich im Wohnzimmer befand. Die Hand an den Türknauf ihrer Schlafzimmers gelegt um diese zu öffnen bat sie ihn auch schon am Esstisch Platz zu nehmen, kurz zusammengezuckt folgte er ihrem Angebot und lief zum Esstisch. „Alles klar, dann werde ich mal nicht nein dazu sagen, vielen Dank“ waren seine Worte ehe er sich vorsichtig drauf setzte und seine Flüge so weit es ging einzog, bis sie kaum mehr rausragten. Den Blick zu ihr gerichtet, hörte er ihr aufmerksam zu und legte seine beiden Hände auf ihren Tisch. In diesem Moment spürte er sofort wie eine Entspannung, sich in seinem Körper breitmachte und seine Muskeln anfingen locker zu lassen. Bei ihrer Erklärung zu dem ganzen, was er vorhin gesagt hatte, stand er auf. Ohne ein Wort zu verlieren, lief er auf sie zu und stellte sich genau vor sie, die Arme verschränkte, drückte er seine Brust etwas raus und fand so einen stabilen Stand. „Ich kann verstehen, das dies sich überrumpelt hatte, wahrscheinlich hatte man zu dir anfangs nur gesagt, du sollest mich beschwören und damit wären alle Probleme gelöst oder sowas in der Art“ blickte er dann genervt weg. „Sehr einfältiges Denken… aber was erwarte ich von einem einfachen König…“ murmelte er dann genauso genervt vor sich hin. „Du hast mich beschworen, diese Kristall wird genutzt um eine Schutzgottheit herauf zu rufen… daher kann ich euer handeln nachvollziehen und auch zu einem Punkt verstehen warum ihr mich gerufen habt. Dieses babysitten im Grunde genommen, ist eine freche Art die Arbeit, die ich mache, auf dich abzuladen. Damit die anderen ihre Beine hochlegen können, was mich betrifft.“ schüttelte er Dabei den Kopf. „Ich schien gekränkt, da es mir unfair erschienen, mich dir aufzubinden. Obwohl du wie du gesagt hattest, eher in Freiheit leben willst und ohne Sorgen leben kannst“ nachdenklich legte er seine Miene. „Wie gesagt das Angebot steht, gib mir eine Bleibe, ich werde nurnoch dort verweilen, damit du dir keine Sorgen machen musst. So hast du die Möglichkeit deine Freunde zu treffen oder was auch immer du in deiner Freizeit machst. Es war keine voreilige Meinung die ich mir da gebildet hatte… wie soll ich das sagen… es ist als ob ich deine Gefühle auch spüren würde… das was dein Herz sagt…“ er legte seine weiße faust auf seine Brust. „Spüre ich tief hier drinnen… ich weiß zwar nicht wieso ich sowas spüre… weil eigentlich sollte das Symbol sowas nicht im „all inclusive Paket“ beinhalten“ Formte er seine Finger zu Anführungszeichen, die er in der Luft platzierte. „Naja was auch immer… ich bitte dich nur, sollte irgendwas sein, sollte ich dir zu viel werden, sollte dir das alles zu viel werden… sprich mit mir, damit ich davon bescheid weiß. Dafür wäre ich dir sehr dankbar.“ fügte er dem ganzen noch dazu und setzte sich wieder an den Esstisch.

      Die Flügel wieder eingezogen, legte er seinen schwarzen Arm auf den Tisch und seinen weißen nutzte er, um sein Kopf abzustützen. Ihr zugewandt, fing er an sie zu beobachten. Jede einzelne Bewegung musterte er genau und versank dadurch in Gedanken. //Ist die Beschwörung überhaupt geglückt? War ich der „Held“ den sie bewusst versucht haben zu beschwören? Oder war ich vielleicht ein Fehler in diesem Prozess? Warum hab ich… ach egal… es bringt noch nichts darüber nachzudenken…// die Augen schlossen sich ganz automatisch und so verfiel er nurnoch mehr in Gedanken. Man könnte meinen es wäre ein leichter Schlaf und er würde vor sich hin dösen. Nach paar Minuten öffnete er seine Augen durch mehrmaliges blinzeln und schaute auf seinen schwarzen Arm, die Finger bewegte er rauf und runter, wodurch ein rhythmisches Klopfen aller Finger zu hören war. //Habe ich eine „böse“ Seite an mir… oder soll das der Unterschied von weiß und schwarz Magie darstellen? Was ist wenn ich die Kontrolle für mein Geist verliere und hier alle Umbringe…?// die Gedanken bildeten Bilder in seinem Kopf wodurch es ihm vorkam, als würde er einen Film vor sich ablaufen sehen. Die Stadt stand in Flammen, der König winselte vor den Füßen vom jungen beschworenen und Vana, die er schnell anfing zu mögen, war ebenfalls vor Angst in die Ecke gedrängt. //Werde ich mich zu einem Monster entwickeln, wenn ich meine echte Kraft entdecke?// seine Augen wurden leer, sein Kopf verdunkelte sich immer weiter. Ein Gedanke schoss ihm noch in den Kopf. Wie die schwärze des Arms, sein Körper nach und nach übernahm und ihn komplett schwarz färbte. Adrenalin schoss durch seinen Körper, aufgesprungen zerrte er in Gedanken verloren, an seinem Arm um sich diesen zu entfernen. Schnell lösten sich diese Gedanken wieder und schnell, sowie schwer atmend, starrte er Vana an. Sein Gesicht war in Angst gehüllt, was ganz automatisch geschah. Sein Blick wanderte wieder zu seinem Arm und keuchend spreizte er seine Finger weit vom schwarzen Arm und umschloss den Handballen und somit die Hand, mit seiner weißen. //Was versuchst du mir zu sagen? Oder bilde ich mir das alles nur ein? Ist das die versteckte Macht, die zu mir spricht? Ich verstehe nicht…// die Hand losgelassen, schaute er wieder zu Vana. „Entschuldige bitte… habe ich dich erschrocken?“ er legte zwei Finger an seine Stirn und schüttelte mit dem Kopf. „Das war nicht meine Absicht, bitte entschuldige…“ er bückte sich und stellte den Stuhl wieder ordnungsgemäß hin.
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    • Yavanna

      Dass er ihr so plötzlich nahekam, ließ sie kurz ein Schritt nach hinten wagen. Er überragte sie ein Kopf und sein Aussehen, war ihr immer noch fremd und daher erschreckte sie sich viel leichter bei unbedachten Bewegungen ohne großen Hintergedanken. Dass er seine Brust ein wenig herausstreckte, vermittelte nicht gerade einen harmlosen Eindruck. Auch wenn er jemand war, den sie beschworen hatten und nun hofften, dass er sie helfen würde, kam Yavanna nicht drumherum als vorsichtig in seiner Nähe zu sein. Sie wusste nicht ganz, wie sie in seiner Nähe sich verhalten sollte, denn ungern wollte er seinen Zorn auf sie ziehen. Lucius schien doch ein recht negatives Bild von all dem gehabt zu haben, wenn er von Faulheit sprach. Doch ganz konnte Yavanna ihm nicht widersprechen, denn sie selbst konnte es nicht gutheißen, dass man ihr in der letzten Sekunde gesagt hatte, dass sie solch eine Bürde auf sich nehmen musste. Das wohl wahrscheinlich eher daran, dass der Hohepriester wusste, dass sie die Aufgabe ablehnen würde. Sie war keine vollblutige Priesterin, lebte nicht strikt nach ihren Lehren und tat doch Dinge, die Priester nicht guthießen. Und so jemand wie sie, sollte dem Helden helfen? Machten sie sich keine Sorge, das Yavanna ihn womöglich auf den falschen Weg bringen würde? Diese ganze Fragerei bereiteten der Elfe fast schon Kopfschmerzen. Sie verstand nicht deren Gedankengänge, die dazu geführt haben zu denken, dass sie die passende Person für die Rolle war. „Das ist mir durchaus bewusst. Doch jetzt liegt die Aufgabe bei mir und ich habe vor sie bis zum Ende durchzusehen.“ Sie wollte nicht dafür mitverantwortlich sein, dass es am Ende doch nicht nach Plan lief und sie alle starben. „Außerdem kannst du mitkommen, wenn ich rausgehe. Keiner hat gesagt, dass du hierbleiben musst“, zuckte sie dann schlussendlich mit den Schultern. Sie war sich sicher, dass sie eigenartige Blicke von den anderen ernten wird, wenn sie mit Lucius in die Stadt ging, doch irgendwann werden auch sie sich an den Anblick gewöhnen.
      Wie vorhin, benahm sich der Held eigenartig. Für einen Moment dachte sie, dass es nur ein Nebeneffekt von der Transportation war, doch mit jeder verstrichenen Sekunde, kamen ihr die Reaktionen zu stark vor, als dass sie es ignorieren konnte. Doch wie sollte sie handeln? Was sollte sie überhaupt machen? Panik ergriff sie und ihr Hals wurde trocken. Sie verstand die Welt nicht mehr und fühlte sich hilflos. Und doch wusste sie bei den anderen Wesen was sie zu tun hatte, um ihr Leid zu lindern. Doch so schnell wie seine Reaktion gekommen war, genauso schnell verflog sie und ein wenig perplex stand sie auf der Stelle. Yavanna biss sich auf die Unterlippe, als Lucius sich entschuldigte. „Nein, du musst dich nicht entschuldigen“, meinte sie leise. Wie sollte sie es am besten ausformulieren? „Was ist denn los? Ich sehe dir doch an, dass es dir nicht gut geht. Sind es die Nebenwirkungen der Beschwörung?“, kam sie ihm näher, blieb jedoch beim Tisch stehen. „Soll ich den Hohepriester holen?“ Ihre Stimme triefte vor Sorge und sie hasste es nicht zu wissen, was sie tun konnte um ihm helfen zu können.
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    • Lucius

      „Ich darf wirklich mitkommen?“ blickte er sie kurz überrascht an und nickte dann ruhig, seine Freude darüber, das er mit ihr seine Freizeit verbringen durfte und nicht im Zimmer vor sich hin vegetieren musste, hielt er versteckt und lächelte sie sanft an. „Alles klar, das Angebot nehme ich gerne an.“ jedoch schaffte er es nicht ein sanftes Lächeln dabei zu verbergen, schaute dann jedoch schnell weg, als er ihr diesen zeigte.

      Er starrte weiter seinen schwarzen am an, während er ihr zuhörte. „Ich weiß nicht was los ist, wenn ich ehrlich bin… ich glaube, irgendwas im Inneren von mir, versucht mir was zu sagen“ sein Kopf angestrengt, bewegte er nachdenklich die Finger und formte dann eine Faust, hob diese Faust etwas nach oben und hielt sie gegen die Deckenlampe um das funkeln des schwarzen stahls, zu betrachten. Daraufhin wanderten seine Augen zu Vana. Ein Riesen Fragezeichen war in seinen Augen zu sehen. „Ich glaub der Hohepriester wird da nicht viel helfen können, es hat angefangen als ich diesen Tempel betrat. Erst tat es höllisch weh… ein starkes pochen war auch dabei… es hörte aber schlagartig auf und jetzt hat es mir Bilder in den Kopf gesetzt wo ich das Königreich in Flammen gesetzt habe…“ er legte seine weiße Hand auf seinen Kopf und schaute sie dabei weiterhin an. „Daraufhin hat sich Angst in mir breit gemacht… ich bin total verwirrt… ich hab keinerlei böse Gedanken euch gegenüber… im Gegenteil, ich hab den Drang dich zu beschützen und das Königreich zu retten… aber… warum habe ich dann solche Gedanken…?“ er lief auf sie zu und legte den schwarzen Arm auf den Tisch, sein Blick war fordernd und mit vollster konzentration gefüllt. „Kannst du mit deiner heiligen Magie… hmmm…“ kurz nachgedacht, nickte er dann. „Bitte lege deine Hand ohne das Symbol auf meinen Arm… keine Sorge, ich verspreche dir es wird nichts passieren“ musterten seine Augen, ihr Gesicht immer wieder und seine Augen sprangen von links nach rechts, was im Wechsel geschah. Mit einer Kopf Bewegung deutete er auf seinen Arm und schloss dann die Augen. Sein schwarzer Arm begann in einem pechschwarzen licht zu leuchten. Die Augen aufgerissen forderte er sie auf, jetzt ihre Hand drauf zu legen. //wenn ich richtig liege, dann…//
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    • Yavanna

      Auch wenn Yavanna ihn gefragt hatte, was mit ihm los sei, hatte sie nicht ganz damit gerechnet, dass er ihr eine ehrliche Antwort geben würde. Viel mehr hatte sie erwartet, dass er es nur überspielen würde und so tat, als wäre nichts. Aufgrund dessen fühlte sie sich empathischer ihm gegenüber und machte sich mehr Sorgen. Ihr wurde klarer, dass, auch wenn er für sie alle ein Held war, er dennoch seine eigenen Sorgen und Problemen hatte. Aufmerksam und geduldig lauschte sie seine Worte. Der Schmerz bezog sich auf den schwarzen Arm. Dieser schmerzte, als er im Tempel war, hatte jedoch aufgehört. Yavanna wollte nicht in schwarz-weiß Denken verfallen, doch wenn man die Farben einordnen würde, dann würde sie wohl darauf tippen, dass das Weiße der guten Seite und die schwarze Seite, die des Bösen angehörte. Doch das war viel zu weit hergeholt, weswegen sie ihre Überlegungen nicht aussprach. Ob zwei verschiedene Kräfte in ihn innewohnten? Auf Lucius Aufforderung blickte Yavanna ihn fragend an, wollte ihm jedoch nichts entgegensetzen und tat das, was er von ihr forderte.
      Also kam sie ihm näher, wartete einen Moment, ehe sie ihre Hand auf die seine legte. Sie verstand nicht wirklich, wieso er das von ihr wollte und welch eine Wirkung es haben sollte, doch ihr blieb nichts anderes übrig als auf seine Reaktion zu warten. „Ich besitze aber keine Magie“, warf sie leise ein.“ So etwas wie Magie war nur den Höheren bestimmt und bisher gab es keiner auf dem Land, der solche Kräfte besaß. Vielleicht würde er selbst herausfinden, was seine Schmerzen auf sich hatte. Wenn nicht, müsste Yavanna wohl selbst nach der Ursache recherchieren, denn das Königreich in Flammen zu sehen, wollte sie nicht. Nach seinen Aussagen aus, er ebenfalls nicht.
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    • Lucius

      „Tatsächlich spielt es keinerlei Rolle ob du Magie hast oder nicht. Vertrau mir einfach, ich muss was prüfen… wenn meine Theorie stimmt, dann…“ die Hand auf seinem Arm zu sehen, spannte ihn zutiefst an. Dadurch das rein garnichts geschah, bestätigte es, seine Theorie. „… dachte ich es mir…es passiert rein garnichts. Du darfst deine Hand wieder entfernen.“ er hob diesen Arm wieder an und legte diesen, verschränkt auf den weißen Arm. „Schau mal“ er griff diesmal mit der weißen Hand, nach ihrer und sofort begannen beide Hände zu Funkeln und leicht aufzuleuchten. „Verstehst du, was mein Gedankengang ist? Die schwarze Hand reagiert nicht auf dich, die weiße schon. Vana… du weißt das ich trotz meiner Mächte, dein Diener bin und ich mit dir verbunden bin“ entfernte er dabei die weiße Hand von ihr und ging einen Schritt zurück. Die schwarze auf den Tisch gelegt, lehnte er sich in diesen Arm hinein. Sein Gesicht wurde nachdenklich. Abwechselnd klopfte er mit den Fingern auf den Tisch. „Das heißt… sobald ich dich berühre, wie ich es mit den weißen Arm getan habe, müsste irgendeine Reaktion kommen. Die schwarze jedoch… hat keinerlei Reaktion gezeigt. Wieso? Ist das einfach die Magie die inne wohnt oder ist da irgendein anderer Indikator dafür verantwortlich?“ er stellte sich wieder auf und schüttelte dann mit dem Kopf. „Aber entschuldige Bitte… ich halte dich ja total vom kochen ab, ich verhungere langsam“ hielt er scherzend die Hand auf seinen Bauch und lachte leicht. Paar Schritte gesetzt die Richtung Tisch führten, setzte er sich hin und wartete geduldig auf das gekochte essen.Der Zeiger der Uhr, die bei jeder Sekunde ertönte, half ihm, nicht wieder in Gedanken zu verfallen und so Fing er an, seine Wartezeit damit zu überbrücken, indem er ihre Wohnung inspizierte. „Du hast es doch ziemlich schön hier. Aufjedenfall sieht das alles sehr gemütlich und einladend aus“ lehnte er sich in den Stuhl hinein und legte dabei beide Hände auf den Tisch. Die eine griff in die jeweils andere und so bildete er eine kleine stützte. „Wie lange lebst du eigentlich schon hier? Oder bist du hier geboren?“ kurz gewartet, richtete er seinen Blick wieder auf die junge Dame. „Hast du Eltern?“ fing er an sie zu durchlöchern, wobei er nach der letzten Frage, aufhörte sie zu durchbohren.
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    • Yavanna

      Yavanna wusste nicht recht was sie genau denken sollte, oder überhaupt was Lucius ihr zeigen wollte. Erst nachdem er nach ihrer Hand griff, die seiner weißen Seite angehörte, fing es zwischen ihnen an zu leuchten. Etliche Fragezeichen erschienen in ihrem Kopf. Sie verstand die Welt nicht mehr und die laute Überlegungen des Anderen, halfen ihr nicht weiter. Immer noch zu hören, dass er mit ihr verbunden war und er sich als Diener bezeichnete, war ihr immer noch fremd. Sie konnte die Entwicklung bisher immer noch nicht gänzlich nachvollziehen und verarbeiten. Yavanna zuckte mit ihren Schultern, als Lucius danach fragte, wieso nur eine Reaktion von seinem weißen arm hervorkam und nicht die schwarze Seite. Sie besaß keinerlei Wissen darüber, noch hat keine ungefähre Vorstellung, woran es liegen könnte. Es war ihr ein fremdes Thema, mit dem sie sich in keinerlei Hinsicht auskannte. Erst recht nicht, wenn es im Zusammenhang mit einem fremden Wesen stand. "Alles gut", murmelte sie nur und ging in die Küche. Natürlich handelte es sich von berechtigte Fragen, doch Yavanna konnte Lucius keine Antworten anbieten. Die Elfe fing an das Gemüse zu schnipseln, während sie das Reis nebenbei anfing kochen zu lassen. Wenn die schwarze Seite schmerzte, wenn es in einer heiligen Gegend befand, dann würde sie annehmen, dass es die gegensätzliche Kraft innewohnt, was Yavanna nicht ganz glauben mag, da es sonst hieße, dass er für sie eine Gefahr war. Doch dass der Schmerz dann abebbte und seine andere Hand mit der Heiligkeit resonierte, zeigte es wohl die gegensätzliche Reaktion. Warum es aber leuchtete, als er sie an der Hand berührt hatte, war ihr nicht ersichtlich.
      Völlig im Gedanken, schnitt sie sich fast in den Finger. So entschied sie sich, dass es besser wäre sich keine weitere Gedanken mehr zu machen. Da sprach plötzlich Lucius sie von der anderen Seite an. "Danke", bedankte sie sich für das Kompliment an ihrer Einrichtung. Kurz hielt sie inne, als er ihre Eltern ansprach, ehe sie das Gemüse in eine Pfanne gab und sich um eine Soße kümmerte. "Ich bin nur mit 12 hierher gekommen. Eltern habe ich nicht", beantwortete sie seine Fragen kurz und knapp. "War aber auch nur ein Zufall gewesen, dass sie mich gefunden haben", fügte sie noch hinzu als ihr auffiel, wie abgehakt ihr vorheriges Aussagen sich angehört haben mag. "Und du? Erzähl mir etwas über deine alte Welt", lenkte sie sich von ihr ab und schob das Thema in seine Richtung. Yavanna gab Salz, Pfeffer und ein paar Kräuter hinzu.
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    • Lucius

      Ihr aufmerksam zugehört, legte er seinen Kopf in die Hand, die sich am Tisch abstützte. neugierig, hob er dann seinen Kopf und stand dann abermals wieder auf, mehrere Schritte benötigte es, bis er bei ihr in der Küche angekommen war. An die Theke gelehnt die genau neben dem Herd war, schaute er ihr beim kochen zu. Insgeheim war es auch ein Versuch, ihre Mimik besser sehen zu können. Natürlich verraten würde er es ihr nicht. „Also… wurdest du ausgesetzt oder wie? Kannst du dich nicht an deine Eltern erinnern? Immerhin meintest du ja, das du mit 12 erst hierher kamst.“ Verschränkte er dabei seine Arme und musterte ihr Gesicht immer wieder. „Meine Welt? Hmmm… ich kann mich nur Bruchteilartig daran erinnern… das letzte an was ich mich erinnern kann war…“ in Gedanken verloren, brauchte er erstmal mehrere Sekunden bis der Gedanke in seinen Kopf schoss. „Ahja genau, das letzte woran ich mich erinnere, war ein Meteoriten Regen über meine Stadt. Alles davor oder danach ist bei mir nur alles schwarz… ich kann mich nicht erinnern. Tut mir leid das ich dir nicht mehr erzählen kann“ waren seine Mimik getrübt und sein Blick wandte sich dabei von ihr ab. Man merkte sofort, wie erdrückend es für ihn war und so brauchte es einige Minuten bis er sie wieder anschaute. „Das Essen riecht aber super, was ist das denn da alles drin?“ zeigte er abwechselnd, neugierig auf die verschiedenen Zutaten. „Was ist das grüne hier? Oh… das sieht super aus, was ist das rote? Ist das da Fleisch, oder ist das auch ein Gemüse was dem ähnelt?“ fasziniert, drückte er sich leicht gegen die junge Elfe und blickte sie immer wieder mit funkelnde Augen an. „Das hier ist Reis oder? Ich liebe Reis…“ auch wenn er die Sachen unterbewusst kannte, reagierte sein Kopf mit Faszination und Neugier darauf, die Namen der Zutaten fielen ihm auch nicht wirklich ein, daher musste er einfach fragen. „Und was trinkt ihr hier? Hmmm… wie hieß das Getränk nochmal… ah ja, trinkt ihr auch sowas wie Alkohol?“ etwas beruhigt gab er der junge Dame wieder Platz zum Atmen und löste den Arm von ihr, den er an sie gedrückt hatte.
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    • Yavanna

      Yavanna sah von ihrer Pfanne aus, als sie die Schritte von Lucius wahrnahm und dabei zusah, wie er seinen Platz neben ihr einnahm. Sie hatte nicht wirklich damit gerechnet, dass er zu ihr in die Küche kommen würde. Mit ihrem Blick wieder auf die Pfanne gerichtet, goss sie die Soße zum Gemüse und vermischte beide miteinander. Dass Lucius sie direkt über ein Thema ausfragte, worüber sie eigentlich nicht reden wollte, brachte sie kurz aus dem Konzept. War es nicht eigentlich normal, dass man sich nicht über verschwundene Eltern ausfragte? Doch vielleicht war er an einem Ort aufgewachsen, wo solch Sensibilität nicht sonderlich groß geschrieben worden ist. Da sie vorhin ein weniger erfreuliches Thema angesprochen hatte und sie physische Verfassung von Lucius vor Augen hatte, wollte sie in diesem Moment nicht allzu unhöflich wirken. Daher zuckte sie nur mit den Schultern und schaute kurz zum Helden hin. "Ich weiß es nicht. Habe immer auf der Straße gelebt und eines Tages waren sie nicht mehr da." So genau konnte sie sich auch nicht mehr daran erinnern. Ihre Eltern waren einer von vielen, die auf der Straße gelebt haben. Und da sie schon im jungen Alter auf sich allein gestellt war, war die lange Abwesenheit ihrer Eltern ihr nicht sofort aufgefallen. Und als sie dann realisierte, dass ihre Eltern nie wieder zurückkehren werden, war sie natürlich traurig gewesen, doch da ihre Beziehung zu ihren Eltern nicht sonderlich eng war, hatte sie sich schnelle erholt, denn sie musste sich um ihr Überleben kümmern, anstatt in Traurigkeit zu schwelgen. Das hatte ihr kein Brot in die Hände gebracht.
      Für einen Moment richtete sie wieder ihren Blick auf Lucius, als er von seiner Welt sprach. Was genau ein Regen aus Meteorit war, wusste sie nicht, doch sie fragte nicht nach. Yanna wollte kein Thema anschneiden, welches eine noch bedrückendere Stimmung auslöste. Ihr war aufgefallen, wie sehr das Thema ihn bedrückt, weswegen sie auch nicht weiterfragte. Auch er schien etwas bedrückendes erlebt zu haben, doch wer tat es nicht einmal im Leben? Es kam nur immer drauf an zu welchem Ausmaß es ausartete. Die Elfe zeigte auf das Gemüse. "Brokkoli, Linsen und andere Gemüse Sorten mit kleine Fleisch Stückchen, in Soße. Und ja, das ist Reis. Die Soße kann man auch benutzen, um den reis damit ein bisschen zu vermischen", nickte sie während dem Reden und schaute sich den Reis an, um sich von seiner Nähe abzulenken. Dass er sich so sehr über das Essen freute und darüber nachfragte, zeigte wohl, wie hungrig er war. Der Reis schien bald fertig zu sein.
      Als er von Alkoho0l sprach, nickte sie wieder. "Ja das haben wir tatsächlich, aber wir Priester dürfen das nicht trinken", gab sie ihm Bescheid und sah kurz aus dem Fenster in der Küche. "Daher haben wir hier auch keines. Wenn du welchen willst, müssen wir in die Stadt gehen." Alkohol hatte sie dennoch ab und an mal getrunken, doch bisher hatte sie kein alkoholisches Getränk getrunken, welches ihr wirklich gefallen hat. Yavanna trank nur ein oder zwei Schlucke und schob dann das Glas weg. "Trinkt ihr Alkohol mit Reis oder zu jeder Mahlzeit", fragte die Elfe ihn dann verwundert, da er das Thema Alkohol pötzlich angeschnitten wurde.
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    • Lucius

      „Bitte verzeih, ich wollte mich nicht so an dich drücken. Ist total unbewusst passiert“ entschuldigte er sich aufrichtig bei ihr und hoffte auf Verständnis. „Ich weiß nicht warum, aber irgendwie fasziniert mich das alles was ihr hier habt, einfach total. Da werde ich gerne mal, zum kleinen unwissenden Jungen“ schaute er dann etwas peinlich berührt weg.

      aufmerksam hörte er ihr zu, verschränkte dabei die Arme und legte sein Kinn auf seine eigene Brust. „Hmm… ich verstehe. Das muss eine grausame Zeit gewesen sein. Aber gut ok, ich bohre schon viel zu tief. Im Endeffekt wollte ich dir nur sagen, das man es dir ansieht, das du ein hartes Leben hattest. DENNOCH! Du strahlst so eine Lebensfreude aus, eine kindliche Neugier und Abenteuerfreudigkeit. Das ist schon sehr beachtlich Vana. Du hast defintiv mein Respekt, das du es bis hierhin durchgezogen hast und jetzt eine nennenswerte Priesterin geworden bist, mit einer Fähigkeit die so mächtig ist, das damit Götter zerschlagen könntest.“ nickte er bei seiner Aussage stolz. Wie ein kleines Junge funkelte er das Essen und dann die junge Elfe an. „Das sieht alles so lecker aus, du bist insgeheim eine meister Köchin nicht wahr?“ grinste er sie leicht fordernd an und stupste sie leicht in die Seite mit seiner Ellbogen. Die Augenbrauen dabei immer wieder angehoben, grinste er weiter und blickte dann wieder aufs Essen. „Ob wir Alkohol mit den Mahlzeiten zu uns genommen haben?“ zwei Finger an sein Kinn gelegt, überlegte er mehrere Minuten und zuckte dann mit den Schultern. „Ich hab keine Ahnung. Das war einfach nur ein Getränk, was mir spontan in den Kopf schoss und halt eben Wasser. Das sind die einzigen Getränke, an die ich mich erinnern kann“ schüttelte er dabei leicht enttäuscht mit dem Kopf. „Und ich bin mir nicht sicher, ob ich mal welches getrunken hatte, wenn ich ehrlich bin. Also kann wir getrost darauf verzichten, würde ich mal sagen oder? Außer du trinkst heimlich, dann können wir gerne in die Stadt gehen und welches holen“ grinste er dann wieder und musterte die ganzen schränke. „Du sag mal, ich würde dir gerne beim Tisch decken helfen. Es kann ja nicht sein, das du alles alleine machst. Hmm, wo finde ich die Teller und das Besteck?“ warf er fragend in dem Raum, während er eine Schranktüre öffnete und hineinblickte. Seine Augen wanderten zu ihr und geduldig, wartete er auf eine Antwort. „Ah warte eine Frage hab ich tatsächlich noch… warum dürft ihr kein Alkohol trinken? Hat das soziale Gründe oder hat das was mit eurer innen liegende Kraft zu tun? Oder ist das wirklich nur typisch Klischee. Priester gleich kein Alkohol?“ schloss er dabei dann die Tür, wo offensichtlich keine Teller zu sehen waren.
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