Dreams [Kyo & Lucy-chan]

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    • Dreams [Kyo & Lucy-chan]




      Träume - sie begründen einen Wunsch, ein Begehren, eine Motivation, und erlauben es, Menschen menschlich zu machen. Eine blasse Gestalt ohne jegliche Bedeutung erhält Charakter, wird achtenswert, attraktiv und besonders. Ein kleines Häuschen am Rande der Stadt, den Krebs aus der Welt schaffen, die Weltherrschaft, ewige Liebe oder unendlicher Reichtum. Dem Träumen sind keine Grenzen gesetzt, und ihre Vielfalt ist Stärke, wie auch Schwäche zugleich. An der Schwelle zur Realität stehend, treibt er viele in den Wahnsinn, macht sie besessen von etwas, deren Preis es sich nur selten zu zahlen lohnt. Denn je größer die Vision, desto höher ist das Risiko; Überzeugungen verlangen Opfer, und die, die nach den Sternen greifen, verfallen eher in Selbstzweifel oder Reue, oder verlieren im Kampf gegen das Leben selbst, anstatt ungeachtet sämtlicher Hürden, den Blick ins Neue halten und voranschreiten zu können. Dabei ist ein Traum doch so viel mehr als das, was es zu sein scheint. Ob hinter der Quelle jeglichen Seins eine böse Absicht liegt? Ein dämonisches Spiel mit dem Verstand, als Gegenleistung für den geliehenen Lebenssinn, oder ist es die trügende Wahrnehmung, die den echten Wert nicht erkennen lässt? Wo beginnt ein Traum, und wann hört er auf? Was überhaupt ist das, ‚Träumen‘?


      Zwei Menschen, zwei Träume, zwei Geschichten. Und ein Pfad, der sie auf ewig verbindet.


      Obgleich der beneidenswerten Herzlichkeit die X in ihrem heimischen Städtchen seit jeher erfuhr, war es der Drang nach Selbstverwirklichung, das sich vom Treiben der Metropole und ihren aufregenden Geschichten verführen ließ. Losgesagt von Regeln und Prinzipien, jagte sie willentlich dem Verbotenem nach, in der Hoffnung, inmitten des Trubels ihr eigenes Glück zu finden. Etwas erleben, Fehler machen und Jahre später mit einem Lächeln zurückblicken. Was zunächst nichts weiter als ein einfacher Vorsatz sein sollte, erwies sich als naive Untertreibung, nachdem nächtliche Feiern, dutzende Männer und noch mehr Alkohol das einst neugierig-unschuldige Mädchen, um des stetigen Verlangens nach dem berauschenden Gefühls der Ekstase wegen, dazu bewegte, ihre Schönheit käuflich zu machen - eine schmerzliche Entscheidung, deren Beginn eine Reise einläutete, welche sie prägen und verderben, aber niemals bereuen wird, ist es doch gerade das, was ihr letztlich den wahren Traum offenbart.

      Den blutigen Käfig zu erobern, so wie seine Idole es vorgemacht haben; die Massen zu hören, wie sie euphorisch seinen Namen rufen, ihn anfeuern, verehren – sehen. Um das Bild aus Kindertagen zu verwirklichen, würde er alles geben, und doch kann er das kaum im Angesicht der Beschwerlichkeiten eines einfachen Mannes an der Grenze zur Armut. Gefangen zwischen der Verantwortung eines großen Bruders und den Fesseln einer Nation, ist es dem unermüdlichen Willen Y‘s geschuldet, dass er nicht schon längst der schweren Bürde erlag. Der pure Optimismus treibt ihn an, auf das alsbald bessere Zeiten heranbrechen und die Mühen entlohnt werden. Niemals aufzugeben und der Leidenschaft jede Faser seines Herzens widmen, die Einstellung eines Gewinners bewahren und morgen zum Helden von ganz Mergeland aufsteigen. Irgendwann wird es geschehen!

      Eine Prostituierte und ein Kampfsportler also, so verschieden und doch geeint in ihrem Streben nach etwas, das sich noch ihrem Blicke entzieht. Dabei mag es sich fast schon um eine Fügung des Schicksals handeln, dass sie in der gleichen schmalen Seitengasse hausen, fünfzehn Meter über der lebhaften Meute, während ein unglücklicher Konstruktionsfehler die Fenster ihrer Apartments viel zu dicht beieinander erbauen ließ – und somit eine Begegnung ermöglicht, die sich als Segen herausstellt.


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    • Sabaly, Seko

      Erscheinung
      23 Jahre alt. Körpergröße misst 179 cm, das Gewicht 71 kg. Kurze schwarze Haare, braune Augen, dunkelbraune Hautfarbe. Sehr athletische und muskulöse Statur. Körperhaare am Rücken kaum vorhanden, wenige an der Brust, sehr dünn in der Bauchregion, etwas mehr an den Unterarmen. Eine kleine, nur aus nächster Nähe erkennbare Narbe, die vertikal, knapp über der linken Augenbraue verläuft, sowie vereinzelt welche an beiden Handrücken. Raue Handflächen mit etwas abgesetzter Hornhaut unterhalb der Finger. Normalerweise eine weiche und gelassene, fast schon reservierte Stimme im mittleren Bereich, die mitunter eine beruhigende Wirkung auf andere haben kann. Spricht akzent- und dialektfreies American English. Gesundheitlicher Zustand unauffällig, oftmals aber erschöpft. Für gewöhnlich lockerer bis sportlicher Kleidungsstil.

      Wohnort
      USA, Nebraska,
      Mergeland, Edge District, Sheep Alley 4 – 1509.


    • Li, Juan Jin

      Erscheinung
      21 Jahre alt - 175 cm groß - 57 kg schwer
      Lange, dunkelbraune Haare mit leichten, rötlichen Akzenten, braun-grüne Augen, eine Stupsnase und volle Lippen.
      Ihr Markenzeichen sind die langen, schlanken Beine, welche schon einige der Herren den Verstand geraubt hatten. Passend ist auch ihr restlicher Körper eher schlank, jedoch nicht dürr, Fett sucht man bei ihr fast schon vergeblich, die Oberweite überschaubar mit einem A/B Körbchen. Die zarte, blasse Haut ist beinahe makellos, eine kleine Brandnarbe am rechten Oberarm und ein Muttermal auf der linken Seite unter dem Schlüsselbein verfeinern das Bild nur. Gepflegte Hände, mit gemachten Fingernägeln, eher kürzer gehalten, nicht allzu lang, gerne dezent French, oder unauffällige Farben.
      Spricht mit Kunden gerne mit einer höheren Stimme, um ein wenig unschuldiger zu wirken, hat sonst eine eher durchschnittliche Sprechstimme, nichts sehr besonderes, eine kräftige Sopranstimme beim Singen. Spricht beinahe ein akzentfreies American English, welches sie sich selbst beigebracht hatte, neigt zu chinesischen Wörtern, wenn sie sich aufregt und unzufrieden, oder wütend ist. Für gewöhnlich trägt sie zuhause lieber lockere Kleidung, kleidet sich außerhalb des Hauses bewusst weiblich und betont gerne ihre langen Beine.

      Wohnort
      Mergeland, Edge District, Sheep Alley 3 – 1509.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."


    • Mergeland
      Eine Metropole, die den Status einer Sonderverwaltungszone der Vereinigten Staaten von Amerika innehat. Während den 70ern wurde die Stadt ursprünglich als Reaktion auf anhaltende Einwanderungswellen, die zu Unruhen innerhalb der Bevölkerung führten, in der isolierten Wüstenregion, nordwestlich von Nebraska, errichtet. Im Volksmund wird die Stadt auch als „Stadt der Migranten“ bezeichnet, da Zuwanderer in der Regel dahin deportiert werden, um im Asylverfahren auf eine vollwertige Aufenthaltsgenehmigung zu warten. Die innerstädtischen Auflagen für den Erhalt einer Green Card sind jedoch sehr streng, sodass es selbst für die Nachkommen nahezu unmöglich ist, Mergeland zu verlassen, wenn man sich nicht freiwillig dazu entschließt, in die Heimat abgeschoben zu werden. Die Mehrheit davon entscheidet sich hingegen für einen Verbleib, denn oftmals sind die Lebensbedingungen trotz allem bei Weitem erträglicher als woanders. Überhaupt besserte sich der Ruf der Stadt alleine dadurch, dass sie Dank des flächendeckenden Waffenverbotes wiederholt auf Platz eins der friedlichsten Metropolen gewählt wurde. Im Zuge des rapiden Populationszuwachses erkannte man schließlich das enorme finanzielle Gewinnpotenzial, weshalb Unternehmen und Staat verstärkt in den Städteausbau investierten und den Ort lukrativer für Außenstehende machten. Mittlerweile zählt die Metropole 15 Millionen Einwohner und ist zu einem unerlässlichen Wirtschaftsfaktor für das Land gereift. Doch hat das auch viele schlechte Seiten wieder zum Vorschein gebracht: Menschenrechtler kritisieren, dass sich für Immigrierte nach wie vor nichts geändert habe und die Regierung sie als „günstige Arbeitskräfte einer Zwei-Klassen-Gesellschaft, ohne Zukunftsperspektive, ausbeute.“ Höhere Bildung, Zugang zu einem zuverlässigen Gesundheitswesen, Lizenzen allerlei Arten und Weiteres bleiben ihnen weitgehend verwehrt, während Wohnpreise steigen und der Anteil an hinzugezogenen US-Staatsbürgern weiter zunimmt, von denen einige noch mit ihren gewohnten Privilegien für Schwierigkeiten sorgen. Korruption, Gewalt und Machtkämpfe zwischen den Ethnien gewinnen immer mehr Einzug und beginnen das zu zerstören, was mit Mühe erarbeitet wurde. Die Kluft zwischen Staatsbürgern und Migranten vergrößert sich, doch am Erfolg Mergelands hat sich bisher noch nichts geändert.

      1. Diamond District
        Das Beste vom Besten. Besonders wichtige Menschen oder so welche, die genug Geld für 100 Leben besitzen und sich in die Stadt verliebt haben, trotzdem aber den Trubel nicht zu nahe kommen möchten, finden genau hier ihre nach Luxus riechende Villa. Migranten dürfen diesen Bereich erst mit einer gesonderten Genehmigung betreten und ein speziell ausgebildetes Sicherheitspersonal das um den Distrikt herum stationiert ist, stellt sicher, dass dies auch so bleibt.
      2. Green District
        Das Wohnviertel für Menschen mit gehobenen Ansprüchen. Häufig hausen hier Personen mit Führungspositionen in der Stadt. Eine der gefragtesten Universitäten und Privatschulen sichert den nachfolgenden Generationen die besten Zukunftsaussichten. Der Green District ist komplett frei von Verschmutzungen und Migranten dürfen hier erst nach mehrjährigen Sondereignungsprüfungen leben.
      3. Book District
        Staatsbürger mit durchschnittlichem bis gutem Einkommen bewohnen üblicherweise den Book District. Ein Bahnhof garantiert einem jeden zuverlässige Anbindungen. Der Anteil an Migranten darf eine Höhe von 10% nicht übersteigen.
      4. Bronze District
        Wem es gelungen ist, es trotz aller Hürden zu etwas zu bringen, der ist im Bronze Distrikt gut aufgehoben. Familien aus gutbürgerlichen Verhältnissen mit guten Kompatibilitätswerten leben meistens hier. Unter den für alle zugänglichen Wohngebietsdistrikten ist der Bronze Bezirk mit am sichersten.
      5. Edge District
        Der westlichste Stadtteil und vornehmlich für Menschen mit geringem Einkommen konzipiert. Ein riesiger Basar erstreckt sich über die größte Straße und füllt den Edge District bis zum Rand. Diebstahl ist eine der am meisten begangenen Straftaten hier. Viele versuchen in den insgesamt ruhigeren Bezirk unterzukommen um dem oftmals gefährlicheren Ostbereich zu meiden.
        • Basar
          Edge Street. Auf der Hauptstraße befindet sich der riesige Basar. Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen betreiben hier ihr Geschäft und es gibt nichts, was nicht vertreten ist. Imbissbuden, Händler, Bettler, Antiquitätenverkäufer, Diebe, uvm. Der immense Lärm sowie Teile der sich dort ansammelnden Menschenmenge, findet sich selbst in den Nebenstraßen wieder.
        • Sheep Alley
          Die Nebenstraße zum Basar. Ist häufig überfüllt von durchquerenden Besuchern. Nachts finden sich hier gelegentlich auch Drogenabhängige.
      6. Buffalo District
        Das Agrargebiet der Stadt. Hauptsächlich wird im Buffalo District Viehzucht betrieben, aber stellenweise ist auch etwas Obstbau vertreten.
      7. Smile District
        Das Gewerbegebiet der Stadt. Kleine und mittelständische Unternehmen quartieren sich für gewöhnlich im Smile District ein. Weiterhin finden sich viele Freizeitmöglichkeiten zu annehmbaren Kosten. Das größte Einkaufszentrum Mergelands liegt hier. Kriminelle Aktivitäten haben in dem Bezirk zuletzt stark zugenommen.
        • Color Street
          Liegt in der Nähe des großen Einkaufszentrums. Eine beliebte Straße, die voll ist von Restaurants allerlei Arten.
      8. Life District
        Das Herz der Stadt. Wesentliche Anlagen für einen funktionieren Stadtbetrieb liegen hier, wie bspw. Solaranlagen für die Stromversorgung, ein Wasserwerk, Erdgas zur Beheizung sowie Bereiche der Recycling- und Abfallindustrie.
      9. Mind District
        Das Gehirn der Stadt. Hier haust die Stadtverwaltung unter der Leitung eines Bürgermeisters und wartet darauf, die Befehle der überwachenden Regierung auszuführen. Seit dem rapiden Wachstum haben sich vermehrt Firmen und deren Lobbyisten hier sesshaft gemacht, in der Erwartung, so stärker über die Zukunft Mergelands mitentscheiden zu können. Doch auch die Migranten scheinen immer mehr ein Wörtchen mitreden zu wollen…
      10. Sky District
        Nach dem Vorbild der Stadt der Sünden, ist der Sky District vor allem für Touristen und besuchende US-Staatsbürger errichtet worden. In diesem Bezirk findet sich alles, was den Gast dazu bewegt sein Geld auszugeben. Casinos, Hotels, Vergnügungspark, und vor allem der unvergleichliche Rotlichtbezirk, der Dank der Diversität unter den Einwohnern keinen Wunsch offen lässt. Das Gebiet steht zunehmend unter dem Einfluss von geldfixierten Gangs und anderweitigen illegalen Aktivitäten.
      11. Night District
        Der vielleicht schönste Ort der Stadt. Prunkvolle Statuen und erhabene Gebäude liefern die bestmögliche Werbung, und ein riesiger Stadtpark lädt die Menschen zum Erholen ein. Wer sich in diesem Viertel einen Platz zum Schlafen leisten kann, muss zu den Reichsten der Reichen gehören. Die Geschäfte sind sich dessen bewusst, deshalb findet man auch die teuersten Luxus-Dienstleistungen und –Gewerbe nur im Night District.
      12. Floor District
        Der zweitdichteste Distrikt der Stadt. Einwanderer die für kompatibel befunden wurden, werden für drei Jahre hier untergebracht und können sich frei in der Stadt bewegen. Die meisten entscheiden sich auch darüber hinaus im Floor Bezirk zu bleiben, da die Wohnkosten (entsprechend der allgemeinen Lebensqualität) sehr gering ausfallen und trotzdem das Wichtigste vorhanden ist. Kinder können außerdem Kindergärten und Schulen besuchen. Dennoch ist die Kriminalitätsrate hier die höchste der Stadt, weil das Konfliktpotenzial zwischen den vielen Kulturen durch Fehleinschätzungen bei der Kompatibilität und dem Fremdeinfluss von Staatsbürgern nach wie vor vorhanden ist und sich deshalb altbekannte Muster verbrecherischer Strukturen etabliert haben.
      13. Gate District
        Der am dichtesten besiedelte Distrikt. Einwanderer werden bei der Ankunft zunächst hier einquartiert. Die Bedingungen sind menschenunwürdig, Gewaltausbrüche kommen regelmäßig vor und das Polizeiaufgebot ist gleichzeitig am stärksten. Für eine Dauer von fünf bis zehn Jahren haben die Einwanderer in Kompatibilitätslagern zu leben, wo die Eignung, zu einem vollwertigen Teil von Mergeland zu werden, geprüft und angelernt wird. Das Verlassen des Distrikts ist für die im Bereich wohnenden Menschen streng untersagt und Regelbrüche jeglicher Art werden schlimmstenfalls mit einer Abschiebung geahndet.
      14. Bridge District
        Menschen aus jeder Einkommensstufe leben im Bridge District. Um den hohen Andrang in den anderen Bezirken etwas wegzuleiten, wurde hier ein kleines Gewerbegebiet errichtet. In diesem Raum sind die Ausschreitungen unter den rivalisierenden Gruppierungen mit am höchsten.
        • Parkhaus
          Eines der größten Parkhäuser der Stadt und das größte im Bridge District. Das siebenstöckige Gebäude geht nochmal genauso weit in den Untergrund rein und bietet Platz für an die 8.000 Autos. Die zwei tiefsten Etagen werden jedoch für anderweitige Zwecke genutzt, so sind unter anderem auch oft diverse Gangs zugegen. Im U7. Stock liegt außerdem das Bloody Nose, ein Nachtclub, der häufig Kampfevents austrägt.
        • Bloody Nose
          Ein unter der Kontrolle der russischen Mafia stehender Nachtclub im U7. Stock des Parkhauses. Kapazität: 7.000 Besucher. Tiefe Decken, bläuliche Farbgebung und eine insgesamt verranzte bis karge Innenausstattung, wo überwiegend Techno-Musik läuft. In der Mitte befindet sich ein Kampfkäfig. Alle paar Wochen werden MFO-administrierte Fighting-Events veranstaltet. (Bild 2, Bild 3)
      15. Pump District
        Das Industriegebiet der Stadt. Konzentriert sich auf den Bereich der End- und Textilproduktion, und hat sich dank der günstigen Arbeitnehmerkosten als präferierte Alternative zu asiatischen Fabriken herausgestellt. Die meisten Arbeitsplätze der Stadt werden im Pump District angeboten.
      16. New District
        Der neu erschlossene Distrikt der Stadt um der hohen Nachfrage entgegenzukommen. Konkrete Pläne für die Flächennutzung stehen aktuell noch aus.


      Fighting
      Bezeichnet den Vollkontaktsport innerhalb Mergelands und genießt einen besonderen, kaum noch wegzudenkenden Stellenwert bei der Bevölkerung. Ihre Anfänge gehen weit bis zu der Zeit kurz nach der Stadtgründung zurück, als Einwanderer darin einen Weg sahen, Konflikte untereinander zu klären und um sich von den strengen Regularien ablenken zu können. Mit dem wachsenden Interesse sollte schließlich ein teil-offizieller Verein, die Mergelander Fighting Organisation, kurz MFO, den Sport kommerzialisieren und der Metropole besser zugänglich machen. Der Unterschied zu anderen Kampfportarten ist, dass bei wettkampforientierten Veranstaltungen keine Runden vorhanden sind und ein definitiver Sieger bzw. Verlierer bestimmt wird, wie auch, dass es keine Gewichtsklassen gibt und Bodenkämpfe von Dynamik geprägt sein müssen. Ein Kampf wird so lange geführt, bis einer entweder aufgibt oder das Bewusstsein verliert. Prinzipiell ist alles erlaubt, bis auf konventionelle Aktionen, die dem Ehrenkodex des Sportes widersprechen. Neben den zwei Antretenden überwacht ein Kampfrichter den Kampf aus nächster Nähe. Das Kampffeld wird häufig mit einem würfelförmigen Käfig aus Stacheldraht umstellt. Der Sport als solches gilt in seiner Form als einzigartig und wird nur in Mergeland ausgeübt. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit zu anderen Sportarten gelang ihr nie der Durchbruch in anderen Regionen, zumal Regelungen, die aus dem Status einer Sonderverwaltungszone hervorgehen, es bloß erlauben, dass Fernsehlizenzen im lokalen Raum verteilt werden. Die erfolgreichsten Fighter können üblicherweise mit der erhaltenen Kampfprämie gut über die Runden kommen, doch nur der Beste erhält den prestigeträchtigen ‚Champion‘-Titel und sichert sich ein ruhmreiches Leben im Wohlstand sowie zahlreiche weitere Privilegien zu.

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    • Li, Juan Jin [Nebeninformationen]


      Wohnsituation
      Eine Zwei-Zimmer-Wohnung im fünften Stock eines älteren und deutlich in die Jahre gekommenen Gebäudes. Günstig, da sich nach den angaben des Vermieters ein Mord in der Wohnung ereignet und sie einige Monate still gestanden hatte. Der stickige Geruch eines Verbrechens, wenn nicht sogar einer Leiche, wird deutlich von dem angenehmen Geruch einiger Räucherstäbchen übertönt, die Juan immer wieder anzündet, wenn sie in ihrer kleinen Wohnung ist. Der süßliche Geruch nach Apfel, oder Minze lädt zum Bleiben ein und die einst sehr heruntergekommene Wohnung ist kaum wiederzuerkennen. Auf eigene Faust strich die Chinesin die Wände des kleinen Wohnzimmers mit einer offenen Küchennische beige, eine davon pastellgrün, zwei Wände ihres Schlafzimmers sind hellgrau. Die Einrichtung ist eher schlicht gehalten, die hatte sich die Frau selbst besorgt und vor allem selbst aufgebaut, ist stolz darauf zu haben, was sie besitzt.
      Abends und Nachts lässt sie gerne ihre Lichterketten das Licht spenden, oder zündet Kerzen an. Ein hohes Bücherregal ist in ihrem Schlafzimmer gefunden, meist mit chinesischen Literaturwerken gefüllt, doch auch Gesangsbücher und Notenbücher finden dort ihren Platz. Viel Kleidung besitzt die Frau, vor allem viel Unterwäsche, die Kleidung hängt meist an den offenen Kleiderstangen in der Wohnung, denn Besuch gibt es bei Juan so gut wie nicht, außerdem bietet ihr großer Kleiderschrank, der viel Platz in ihrem kleinen Schlafzimmer einnimmt, viel Platz für Klamotten und Schuhe, die sie nicht nur für ihre Arbeit braucht, sondern sich auch sehr gern leistet. Das Badezimmer beinhaltet lediglich eine Badewanne mit Dusche, einen großen Spiegel und Platz für ein Katzenklo.
      Sie könnte sich gewiss eine größere und bessere Wohnung leisten, doch ihr wurde es abgeraten großes Aufsehen zu erwecken, aufgrund ihrer Herkunft und ihrer Einreise in die Staaten.

      Arbeitssituation
      Juan hat offiziell keinen richtigen Job, sie verdient ihr Geld mit Prostitution, lässt sich vieles von den Männern ausgeben, mit denen sie ausgeht. Die Herren gehören meist der höheren Mittelklasse an, wenn nicht der Oberklasse, es sind in der Regel Geschäftsmänner, Bänker, Selbstständige, mit der Phantasie Sex mit einer asiatischen Schönheit zu haben. Oft sind sie verheiratet, suchen einen Kick, buchen sie auch mehrmals, während Juan schnell merkte, dass sie damit gut, viel und vor allem schnell Geld verdienen kann. Sie teilt sich ihre Aufträge selbst ein, wie sie es möchte, wird oft genug weiter empfohlen, sucht oft genug auch ihre Kunden selbst aus. Ihr geht es dabei um mehr, als nur Geld, sie sucht den Sex gezielt, strebt nach etwas, wovon sie denkt, es dadurch zu bekommen und redet sich ein, dass der schlechte Sex ihr Leben erfüllt. Sie hat oft Spaß an ihrem Job, kommt jedoch nicht immer auf die eigenen kosten nutzt ihre Aufträge aber auch, um Erfahrungen zu sammeln, Neues zu lernen und sich ein wenig auch selbst herauszufordern.
      Es geht jedoch nicht immer nur um Sex, oft genug geht sie mit den Männern nur aus, spricht mit ihnen, hört ihnen zu, oder begleitet sie zu irgendwelchen Geschäftsessen, als eine Art Escort-Mädchen.

      NPCs
      Kuro - Kater und Juans bester Freund. Wird ohne des Wissens des Besitzers gehalten und ist ein Streuner, der beschlossen hatte bei der Chinesin zu bleiben. Schleicht sich gerne manchmal durch das offene Fenster raus und bleibt ein paar Tage weg, kommt aber jedes Mal wieder.
      Alexander Smirnow [39] - Einer von Juans festen Kunden, der sie in regelmäßigen Abständen bucht. Steinreich, CEO einer bekannten Firma und verheiratet, braucht ab und zu ein wenig Spaß und macht kein Geheimnis daraus. Hat genauso, wie seine Frau, viele Affären, trennt sich nur des Geldes wegen nicht.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."

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    • Sabaly, Seko [Nebeninformationen]


      Wohnsituation
      Edge District, Sheep Alley 4 – 1509. Eine 2-Zimmer-Wohnung im fünften von insgesamt zehn Stockwerken des deutlich in die Jahre gekommenen Konstrukts, und welches normalerweise viel zu teuer wäre für jemanden mit Sekos Einkommen. Nach langen, mühsamen Auseinandersetzungen mit den Behörden, wurde ihnen genug Kindergeld zugesichert, sodass die fünf Sabaly-Nachkommen in dem engen Apartment hausen dürfen. Beim Betreten wird man zunächst überwältigt von einem unangenehmen Geruch der sich von den kettenrauchenden Vormietern an der Decke abgesetzt hat. Davon ab, findet man sich in einem kleinen, quadratförmigen Flur vor, der gleichzeitig auch hinter der Rückseite der Eingangstür eine bescheidene Single-Küche beinhaltet. Die rechte Tür vom Flur aus führt in ein fensterloses Badezimmer, das sogar eine Wanne besitzt. Links wiederum liegt das Schlafzimmer mit zwei schmalen Einzelbetten für Anaelle und Leia. Ist Anaelle mal nicht da, schläft gerne Renan auf ihrem Platz. Die Wände sind überwiegend mit Postern von Popstars dekoriert. Ein kleiner Schreibtisch vor dem Fenster ist mit Leias Schulutensilien belegt, und rechts davon steht ein Schrank hochkant. Das Zimmer mittig vom Flur aus gehört Seko. Es verfügt über einen zur Wand klappbaren, größeren Tisch mit ein paar zur Ecke geräumten Stühlen, wie auch ein Bett, das er häufig mit Igor und Renan teilt. Ein paar Kurzhanteln und Boxhandschuhe sind auf dem Parkettboden, der Wäscheständer ist an der Wand gelehnt, eine Kommode mit kleinem Röhrenfernseher darauf liegt unweit davon. Ein Bild der Mutter hängt über dem. Das Fenster zur Front ist groß, die Fensterbank aus Stein davor breit genug um sich hinsetzen zu können.

      Arbeitssituation
      -


      Nebenfiguren
      Sabaly, Leia (11), die Jüngste unter den unter den Sabaly-Kindern.
      Sabaly, Renan (6), der Zweitjüngste unter den Sabaly-Kindern.
      Oleinik, Pavel (66), Champion von 1987 - 1995.
      Blue, Michael (49), Champion von 2000 - 2010.
      Amagov, Dimitri (40), Champion von 2013 - 2017.
      Everton, Trevor (79), Trainer von Seko.


      NPCs
      Sabaly, Igor (3), der Jüngste unter den Sabaly-Kindern.
      Silva, Alberto (21), Sekos neunter Gegner.

      Sonstige Figuren
      Mansour, Hussein (†), Champion von 1978 - 1983.

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