Der äußere Schein trügt immer [Azenia x Runa]

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    • Der äußere Schein trügt immer [Azenia x Runa]

      Zur Vorstellung bitte einmal hier rauf:
      Der äußere Schein trügt immer [Azenia x Runa]

      @Azenia

      Kyria
      Ein Morgen wie jeder andere für uns. Währen Claire als Blumenmädchen arbeitete, erledigte ich die Hausarbeit. Dies konnte ich besonders gut. Meine Mutter hatte mal gesagt, der Mann, der mich zur Frau nahm, konnte sehr stolz auf mich sein. Jedoch gibt es für mich nur einen Mann, denn ich wirklich heiraten will. Marcius, ein Dschinn und zukünftige Erzherzog. Er brachte mich stets zum lachen, was ich eigentlich immer tat. Ich zeigte vor anderen keine Tränen. Ich zeigte anderen nur ein Lachen. Sogar bei dem Tod meiner Mutter hatte ich deren Wunsch folge geleistet und hat fröhlich gelacht obwohl tiefe Trauer mich erfüllt hatte. Das Lachen war für mich zum Alltag geworden. Doch etwas war an diesem Morgen anders. Ich war gerade dabei das Frühstück vorzubereiten als es an der Tür klopfte. Wir bekamen eigentlich so gut wie nie Besuch. Deswegen lief ich zur Tür und machte die auf. Vor der Tür stand ein Bote aller Adelshäuser. ,,Guten Morgen, dürfte ich eintreten? Ich habe Ihnen und ihrer Schwester etwas mitzuteilen", sprach der Bote und trat dann einfach ein. Ich schloss die Tür hinter ihm und führte ihn ins kleine Wohnzimmer. Er öffnete eine Schriftrolle vor und räusperte sich kurz. ,,Eine Nachricht von den Adelshäuser De Rais und Van Jesahet! An die älteste Schwester Claire. Sie werden noch heute in der Residenz der Lordschaft De Rais erwartet, da er Sie zur Verlobte seines ältesten Sohnes und dem nächsten Rudelanführer Elliot De Rais ernennen möchte. Ein Nein wird nicht gestattet. Und nun an die jüngste Schwester Kyria. Sie werden noch heute im Hause Van Jesahet erwartet, da der Erzgraf möchte, dass Sie die Verlobte des zukünftigen Oberhauptes Marcius Van Jeshat werden. Auch hier wird ein Nein nicht gestattet. Sehen Sie es als Gesetz", erzählte der Bote.

      Elliot
      Da ich mit ein paar Wölfen am jagen war, ahnte ich nichts von den Plänen meiner Eltern. Natürlich war mir klar, dass ich bald eine Verlobte brauchte, doch es gab nur eine die ich heiraten würde. Und zwar diejenige, die mich jedes Mal mit ihrem zarten Blumenduft verführte. Claire. Sie war die einzige Frau, die ich an mich ran ließ. Ihr Duft betörte mich jedes Mal und doch war unsere Beziehung geheim. Ich nahm an, dass sie meinen Ruf nicht zerstören wollte, aber das war mir egal. Für sie würde ich alles aufgeben. Sie war die Frau meines Lebens. Die beste Frau, die man sich wünschen kann. Anfangs hatte ich nicht geglaubt, dass ich mich mal in einen Menschen verlieben würde, doch es ist passiert. Einfach so. Der Gedanke an meine Liebste ließ mich schneller rennen. ,,El! Renn nicht so schnell", hörte ich in meinem Kopf einer der Wölfe sagen. Ja, mit den Wölfen konnte ich telepathisch reden. ,,Tut mir leid Aliot, aber ich bin einfach im Fieber", sprach ich gedanklich zum Wolf und wurde etwas langsamer.
      My Husband Shogo Makishima (Aus Psycho-Pass)

    • Claire

      Es war früh am Morgen und doch waren meine Schwester und ich schon lang auf den Beinen. Das mussten wir auch. Hier in der Unterstadt war Zeit Geld. Wir mussten so viele Minuten wie möglich damit verbringen, uns unsere täglich brot zu verdienen. Aus diesen Grund goss ich meine Blumen mit einen Eimer, der bei jeden Tropfen gleich auseinander fallen schien. Ein Anderer war aber einfach nicht da. Wir mussten mit Den auskommen was wir hatten, bis es nicht mehr möglich war. Wenn der Eimer kaputt ging konnten wir das Holz wenigstens als Feuerholz benutzen. Um etwas daraus zu schnitzen wie ein Hollzlöffel war das Holz leider zu morsch. Leise summend goss ich liebvoll die schönen Blumen.

      Während ich Mutters Geschäft am Leben weiterführte, hielt Kyria unsere Hütte in Stand. Sie war zwar ungheimlich klein aber so baufällig, dass diese Aufgabe schwerer und gefährlicher war als es sich anhörte. Ich war recht geschickt weshalb ich reparierte was zu retten war doch irgendwann kamen wir nicht drum herum etwas neues zu besorgen. Solch eine Ausgabe bedeutete aber auch für uns beide auf andere Güter zu verzwichten. Meist einige Wochen bis einen Monat lang. "Hm?" Verwundert sah ich auf. Sprach Kyria da mit jemanden? Vorsichtig stellte ich den Eimer ab und eilte in das Haus.

      Es gab nur drei Bereiche. Ein Zimmer welches als Wohnzimmer, Esszimmer und Küche genutzt wurde, ein Bereich um sich frisch zu machen und....andere Sachen und eine kleine Ecke in der Kyria und ich schliefen. Selbst unsere Haustür war nur ein Brett was an den Sandstein der Hauswand gelehnt wurde. Möbel besahsen wir keine. Dafür aber eine Feuerstelle mit einen Kessel darüber. Wir hatten sogar eine Bratpfanne und zum Glück genug Geschirr welches ich aus Holz geschnitzt hatte. "Kyria? Mit wen sprichst du?" Als ich den Fremden in unseren kleinen Heim sah verfinsterte sich mein Blick. Ich mochte Fremde nicht, vor allem wenn es Männer waren. Elliot hatte es Anfsangs nicht leicht mit mir gehabt.

      In den Fall des Boten sah man ihn schon an das er einfach nicht in die Unterstadt gehörte. Er roch auch einfach viel zu gut, sein erscheinungsbild war zu gepflegt und seine Kleider viel zu edel. "Du sollst keine Fremden ins Haus lassen." murrte ich streng. Ich wollte das dieser Mann wieder ging. Hier und Jetzt. "Na sprecht schon, was ist?" wurde mein Ton nur noch abweisender, während meine Hand den Besen in der Ecke neben mir suchte. Ich würde den Kerl schon verscheuchen wenn es sein musste. Ich wusste wie man solchen Leute Beine machte. Ungeduldig wartete ich bis dieser Kerl seine Schriftrolle ausrollte und endlich zum Punkt kam.
      Meine Augen wurden mit einen Male größer als ich den Namen von Elliots Familie hörte. Mein Herz schlug vor Aufregung wie wild, ich konnte den Boten fast nicht mehr verstehen so laut schlug es. Hatter er etwa.... Elliot hast du deinen Vater wirklich von mir erzählt? Hm? Mit einen Male wurde mein Geist wieder klarer. Ich schüttelte meinen Kopf, um wieder zu mir zu finden.

      Das war doch nicht wahr! Das konnte nicht wahr sein. Meine Stimmung wurde rapide wieder schlechter. "Aha. Und das sollen wir glauben ja? Raus hier!!!" Nun machte ich tatsächlich von den Besen gebracht um den Boten mit einigen gezielten Schlägen aus den Haus zu scheuchen. "Wagt es ja nicht noch einmal hier her zu kommen." Droht ich ihm noch mit finsteren Blick. Mit in die Seite gestämmten Armen und noch immer auf 180 kam ich zurück ins Wohnzimmer. Ich schnaubte, wohl wissend das Kyria mich nicht verstand. Es dauerte eine Minute bis ich mich beruhigte. Dann seufzte ich schwer. "Versteh doch, glaubst du wirklich das es war ist? Selbst wenn sie von uns erzählt haben... glaubst du wirklich jemand wie Marcius Großvater Alibaba würde eine Menschenfrau als Gemahlin für seinen Stammhalter akzeptieren?" Ich schüttelte den Kopf. "Das ist sicher eine Falle. Vielleicht will man uns umbringen oder so weil wir eine lukrativeren Ehe im Weg stehen."

      Marcius

      Noch immer beäugte ich in aller Ruhe das Schachbrett. "Ooohr Mar-ci-us!" Konnte ich meine jüngere Schwester quängeln hören. "Jetzt mach schon endlich deinen Zug!" Ich rieb mir über mein Kinn. "Ja,ja." murmelte ich leise noch immer in meinen Gedanken versunken. "Vielleicht hast du es ja vergessen aber das ist MEIN Verlobter mit dem du gerade spielst. MEIN Verlobter!" Oh je, Shira brauchte noch immer so schrecklich viel Aufmerksamheit. Der Arme, dieses Theater würde sich ihm ein Leben lang bieten. Wobei ich hoffte, das sie mit den Jahren ruhiger wurde. "Was würdest du denn sagen wenn ich mir dein Mädchen nehme um mir ihr einkaufen zu gehen, und zwar den ganzen Vormittag?!" Noch immer ließ ich mich nicht drängen oder aus der Ruhe bringen. Auch wenn sie Kyria erwähnte. Langsam streckte ich meine Finger aus, für einige Sekunden ruhten sie auf den Turm. Wieder überlegte ich. "....Nein." Murmelte ich, zog meine Hand wieder zurück woraufhin Shira genervt stöhnte. "Marcius!!! Das erzähle ich alles Großvater!" Ich blickte nun doch vom Spielfeld zu ihr auf. "Was? Das ich unserer Familie beim Schach alle Ehre mache?" Sie schnaubte beleidigt. "Wenn du mich weiter so hetzt, spiele ich absichtlich langsamer." Nun griff ich meinen Springer und stehte ihn auf D4. "Schach euer Durchlaucht." Ihr Verlobter grinste. "Nicht schlecht, es ist lang her dass mich jemand so gefodert hat." Das hörte Shira nicht gern. Doch bevor sie sich aufregen konnte zog er sie auf seinen Schoß und gab ihr einen Kuss auf die Wange. In diesen Moment stockte ich doch kaum merklich. .....Wie lang war es her dass ich Kyria so im arm halten und einen Kuss auf die Wange geben konnte? Eine Woche? Unzähliche Stunden.... oh süßer Trennungsschmerz.


      “If you were happy every day of your life, you wouldn’t be a human. You’d be a game show host.”