Des Königs Herz [Lady_Dye & Nat]

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    • Des Königs Herz [Lady_Dye & Nat]

      Des Königs Herz

      Einst in einem fernen Land, wollten zwei Länder ein Bündnis schließen um mächtiger zu werden. Deswegen wurde eine junge Frau, die Tochter des Königs entsandt um den König des Nachbarlandes zu ehelichen. Auf ihrem Weg begleitete sie der Stärkste und Mutigste im ganzen Land. Jedoch rechneten die beiden Könige nicht damit, dass sich eine Bindung entwickelte, die diesen Plan zu nichte machte und somit wurde aus dem Leibwächter der Prinzessin nun ein Staatsfeind...


      @'Lady_Dye'

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    • Heute war ein großer Tag, der Tag auf den König Sunon schon lange gewartet hatte. Heute, in vierzehn Tagen würde er seine kleine Rothaarige Flamme, sein kostbarster Schatz, seine zukünftige Gemahlin in Händen halten. Sie war laut ihrem Vater König Asra eine wahrliche Augenweide. Die Augen, magisch wechselnd zwischen tümpelgrün und himmelsblau, die Haut so edelblass, wie das feinste Porzellan und die Haar so feuerrot, röter als das grellste Feuer eines Scheiterhaufens. Wäre die Prinzessin schlicht und einfach ein menschliches Bauernmädchen gewesen, würden ihre Haare wohl als großes Manko anerkannt werden, aber da Prinzessin Sithernia eine Noshcâ war und dem stolzen Volk der Noshcîn entsprang, sah man es dort etwas anders. Ja da war das alte Vorgängervolk der Menschen, diesen etwas mehr voraus, jedoch gab es Dinge da hinkten sie ihrem Nachfolger dem Mensch hinterher, denn sie führten noch immer die Zwangsehe durch und somit war auch Sithernia in dieser misslichen Lage, jemanden ehelichen zu müssen den sie nicht wollte. Doch schon als kleines Mädchen hatte sie gelernt ihre Gefühle zurückzustellen und diese hinter einem Schleier zu verbergen, hinter den nur selten jemand blicken durfte. Was er wartete man von einer Prinzessin? Fröhlichkeit, Mut, Freundlich - und Höflichkeit. Anmut und Schönheit, Stolz und Aufopferung für das Land und so war auch ihre Aufgabe. Sich aufzuopfern für ihr Volk, dass damit den Sicheren Frieden garantierte mit den Nördlichen Wolkenbergen. Sie selbst lebte im Schloss der Südlichen Wolkenberge.

      "Ist er schon angekommen?" fragte König Asra nervös seinen Diener "Ich weis es nicht ich werde es in Erfahrung bringen" somit huschte dieser aus seinem Sichtfeld. Selbst für Sithernias Vater war es nicht leicht sein einziges Kind solch einer Bürde zu unterweisen, jedoch war es ihre Pflicht und es wurde von ihnen erwartet. Somit ging er vom Fenster zurück auf seinen Thron, denn er wartete auf den Leibwächter, der ihm für seine Tochter versprochen wurde. Er hatte den besten Mann im ganzen Land gesucht und hätte er Zeit gehabt hätte er den besten der ganzen Welt ausfindig gemacht. Jedoch drängte die Zeit, denn der Friedensvertrag musste von König Sunon unterschrieben werden. Sithernia selbst wurde verborgen in einem kleinen Zimmer und dort zurecht gemacht von ihrer Zofe die auch gleichzeitig ihre beste Freundin war. "So.. ihr werdet bald verheiratet sein Prinzessin." - "Ja es scheint so" Sithernia hätte vor ihrer Hochzeit noch gerne etwas die Sause gemacht. Sie hätte gerne Dinge erlebt, etwas Spaß gehabt, nicht dass ihr das verwehrt geblieben wäre, jedoch hätte sie gerne etwas woran sie sich in der Einöde erinnern könnte. "Ihr scheint nicht besonders erfreut.." - "Ich bin es auch nicht, jedoch .. haben meine Gefühle.. nichts zu bedeuten.. sie sind nichts wert in dieser Mannsbewandelten Welt.. es zählt nur der Schein.." sprach sie und die Zofe seufzte. "Leider mögt ihr da Recht behalten.. leider sei man oft auch noch ein Objekt der Begierde..." Sithernia sah die Zofe an und "Silvana.. weiß ich da etwas nicht?" fragte sie nun nach als sich die Zofe von ihr abwandte. "Ach der Hofnarr ist oft sehr erfrischend.." sie winkte ab und Sithernia musste kurz lachen ehe Zofe Silvana auch lachte. "Vielleicht ist er es..." erklang Sithernias Stimme sanftmütig ehe Silvana sah sie an. "Doch nicht eeeer.. da lache ich mich ja noch ins Grab" Gelächter war aus dem kleinen Zimmer zu hören. "Genug..ihr müsst eure Schönheit zur Geltung bringen.. wenn König Sunon euch sieht, dann muss er sprachlos sein!" - "Ihr habt es gut.." sprach Sithernia seufztend. "Ihr dürft euch austoben ohne Spott und Hohn zu ernten und euch den Mann nehmen der euer Herz berührt.."

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    • Wind

      Als Söldner von einem König angeheuert, um dessen Tochter sicher in das Nachbarkönigreich zu bringen! Hörte man sich doch mal diesen Witz an. Genau, Wind hatte es am Anfang für einen Witz gehalten und herzlichst gelacht, aber das Lachen war ihm im Halse stecken geblieben, als der Bote des Königs ihm sagte, dass es sein Ernst war. Auch zu diesem Zeitpunkt hatte der Krieger nicht daran gedacht, dass der König es wirklich ernst meinte. Hatte sich irgendeiner von seiner Bekanntschaft einen Scherz erlaubt? Aber der Bote hatte das Siegel des Königs getragen, deshalb war Wind ihm zum Königspalast gefolgt.
      Nun stand er hier mit dem Boten vor den Toren, die auf das Schloss führten. "Ihr seid Euch sicher?", fragte Wind noch immer skeptisch.
      Der Bote verdrehte genervt die Augen, denn er konnte schon langsam nicht mehr hören, wie oft dieser Söldner das noch fragen wollte. In seinen Augen war Wind eher eine Lachnummer, als ein Söldner, der auf die Prinzessin Acht geben sollte. "Ja doch. Wie oft soll ich es Euch denn noch erzählen? Der König wartet im Thronsaal. Ihr solltet ihn treffen und alles mit ihm besprechen."
      Wind folgte dem Boten durch das Tor. Ein durch Steine gepflasterter Weg führte mitten durch einen wunderschönen Garten mit verschiedenen Bänken aus verziertem Eichenholz hin zum Schlosstor. "Was ist, wenn ich ablehne?"
      Der Bote warf Wind einen grinsenden Blick über die Schulter hinweg zu. "Dann wird er Euch sicher köpfen. Niemand widerspricht dem Befehl des Königs."
      Wind seufzte bitter auf. Warum nochmal war er diesem Kerl hier gefolgt? Er hätte ihn einfach töten und in einer Ecke verscharren sollen, aber nun war es zu spät. Hier innerhalb der Schlossmauern musste er gehorchen, sonst wäre er schneller tot, als ihm lieb wäre. "Gut, dann bringt mich zum König!"
      Der Bote schaute wieder nach vorn und durchschritt das Schlosstor, welches von zwei Wachen für sie geöffnet wurden. "Ich bin dabei, Söldner, falls Ihr das nicht mitbekommen habt. Jetzt gibt es kein Zurück mehr!"
      Das war Wind bereits bewusst, das hätte der Bote nun nicht noch einmal extra erwähnen müssen. Der Bote führte Wind durch mehrere Gänge hindurch, aber immer gerade aus. Dabei liefen ihnen mehrere Bedienstete und Diener entgegen, welche den Fremdling kurz musterten. Sobald der Bote aber in deren Richtung schaute, schauten sie alle immer sofort weg. Wind hatte das Gefühl, dass seine Anwesenheit bereits im Schloss die Runde gemacht hatte.
      Ein Diener vor dem Thronsaal verbeugte sich vor dem Prinzen und auch vor Wind. "Bitte tretet ein. Der König erwartet Euch bereits", bat der Diener.
      Der Bote ging einen Schritt zurück, woraufhin er von Wind einen fragenden Blick kassierte. "Diese Audienz bekommt Ihr, Söldner, nicht ich. Geht hinein und lasst ihn nicht warten!"
      Wind seufzte wieder, dann trat er durch die sich öffnende Tür des Thronsaals. Ein roter Teppich führte geradeaus zum Thron, welcher auf einer kleinen Erhöhung stand. Links und rechts vom Teppich standen jeweils eine Reihe Soldaten bis zur Mitte des Thronsaals. Wind beachtete die Soldaten nicht, sondern trat über den Teppich, bis er zur Erhöhung kam. In gebührendem Abstand blieb er vor der Erhöhung stehen und verneigte sich. "Mein König! Ich bin Wind, ein Söldner. Ihr habt nach mir rufen lassen", stellte er sich vor und erhob sich wieder.
      Ich entschuldige mich bei allen PPs, die dermaßen lange auf mich warten mussten.
      Mir ging es in letzter Zeit nicht so gut und so langsam habe ich eine Möglichkeit gefunden, damit umzugehen. Ich hoffe auf eine weiterhin schöne RPG-Zeit miteinander :)
    • Der König war ein braunhaariger, vollbärtiger Mann, wie man sich einen König eben erwartete von imposanter Statur und ebenso beeindruckender Aura. Man zollte ihm Respekt, jedoch kaum Furcht. Der König musterte den jungen Mann vor sich genau ehe er seine Hände ineinander faltete und sein blauäugiger Blick kurzzeitig auf ihm ruhte. "So ist es.." erklang die dunkle Stimme des Mannes auf dem Thron ehe er sich erhob. König Asra war ziemlich groß, sicher über 1.90 und das ließ ihn in seiner Kluft noch etwas mächtiger wirken. "Die ganze Welt scheint euch zu kennen, als den, den man ruft, wenn es schwierig wird. Der beste Söldner.." dabei ging er nun zum Fenster. "Ihr fragtet euch sicher, warum ich ausgerechnet euch hab holen lassen..einen Söldner der auch schmutzige Geschäfte erledigt für seinen Preis.." dabei sah er schwermütig aus dem Fenster. "Wie jeder Mensch im Königreich, ist euch bekannt dass die baldige Vereinigung der Wolkenberge, also zweier Reiche ansteht. Durch die Hochzeit meines Kindes sollte es König Sunon milde stimmen." dabei wandte er sich nun ernst an Wind. König Asra und auch sein Gefolge, wie auch König Sunon waren menschenähnliche Wesen mit ausgestatteter Magie, jedoch verbarg diese auch Bürden in sich. "Es ist in den ganzen Länderein bekannt, dass eine Prinzessin von Noshcinscher Herkunft auf den Weg ist um vermählt zu werden. Viele wollen es verhindern, sogar Menschen.." es gab Verherrlicher, wie auch Widersacher, der Noshcîn die sie um jeden Preis töten wollten, da sie diese Wesen noch mehr als Hexen ansahen als es ihnen lieb war. "..jedoch würde ich meine Männer schicken würden sie vor neue und unbekannte Gebiete gestellt und auch vor neue Rassen..die ihnen nicht geläufig wären" dabei schlug er kurz die Augen nieder. Er dachte oft daran, dass er seine Tochter dann wirklich verlieren würde. "Noch dazu wäre Sie mit einer Streitmacht oder.. meinem anderen Gefolge .. dort draußen völlig sichtbar.." dabei wandte er seinen Blick wieder zu Wind. "Deswegen ihr.. ihr bewegt euch.. beinahe unsichtbar.. und eine kleine Gruppe ist besser getarnt.. als eine große. Noch dazu kennt ihr Wege und Gefahren auf diesem Weg und habt wohl mit beinahe jeder Rasse etwas zu tun gehabt..darum Ihr.."

      Dabei wurde nun die Türe geöffnet, die hinten im linken Eck war und eine Zofe betrat den Raum. Asra wandte sich zu ihr und diese nickte nur leicht ehe sie sich verbeugte. Eigentlich würde man eine ziemlich aufgebrezelte junge Dame erwarten, an der der Firlefanz am Kleid war als in ihrem Gesicht. Doch es betrat ein relativ natürliches Mädchen den Raum. Das Einzige was an ihr von der Ferne wirklich imposant war, war ihre Haarlänge die sich bis über ihre Hintern ziehen dürfte. Sie waren zu einem geflochtenen Zopf gebunden. Erst als diese zierliche und zerbrechliche Erscheinung näher kam wurde ihre natürliche Schönheit ersichtlicher wie auch ihre unermesslich großen Augen, die in einem sanften blaugrün funkelten. Das junge Fräulein, hatte ein leichtes Schmunzeln auf den Lippen und sah Wind direkt an. Sie musterte ihn auch leicht und schämte sich nicht. Sithernia jedoch ergriff seine Hand ehe sie diese in ihre nahm und leicht festhielt. "Ich muss euch danken, dass ihr diese weite Reise gemacht habt für mich" die Stimme des Mädchens war relativ hoch und klang sehr melodisch. "Sithernia.. lass ihn los! Du bist verlobt!" das Mädchen sah ihren Vater an. "Er ist doch mein Beschützer ihm gehört gebührender Dank.." - "Aber nicht in Form von Berührungen, Kind!" dabei seufzte der König ehe die Zofe leise kicherte. "Ich bin Prinzessin Sithernia von den südlichen Wolkenbergen.." dabei bewegte sie ihre Hände leicht auf um ab die sie um seine geschlossen hatte und deutete so eine leicht lustig und niedlich aussehende Form der Begrüßung an. "Bringt mir seine Belohnung!" rief sie nun aus. "Sithernia!" ermahnt sie ihr Vater den sie nur kurz ansah. "Ich finde er sollte gleich was von dem Geld haben.. noch dazu.. muss er mich durchs ganze Land und weiter bringen.." dabei ergriff sie eine ziemlich großen Beutel der ihr gebracht wurde um diesen Wind hinzuhalten. Der König lachte. "Du hast ein zu gutes Gemüt..woher weißt du, dass er nicht gleich damit verschwindet?" Sithernia sah Wind an und nickte leicht ehe sie ihm direkt in die Augen sah. Ihr Blick schien tief in seine Seele zu schauen. "Weil er.. ein gutes Herz hat..." Asra sah die beiden an und nickte. "Nun gut.." dabei wandte er sich nun an Wind. "Also Wind, hört mir zu..Ihr werdet Prinzessin Sithernia durch die Länderein bringen zu König Sunon..und euer Ruhm wird ermesslich sein. Anzahlung hat meine geliebte Tochter schon geleistet..und danach folgt noch mehr..ihr werdet ausgesorgt haben.. und einen Ritterschlag von mir erhalten..als Held in die Geschichte eingehen.."

    • Wind

      Der König erklärte dem Söldner, weshalb er ausgerechnet ihn hatte rufen lassen. Wind konnte die meisten Aussagen nur bestätigen. Andererseits wollte er gar nicht in einen royalen Konflikt hineingezogen werden. Wie sollte er sich hier verhalten? Er wusste, dass er die Aufgabe nicht ablehnen durfte. Sonst würde er wahrscheinlich seinen Kopf dafür hinhalten müssen. Diese Wesen waren für ihre Magie bekannt und denen wollte Wind nur sehr ungern auf die Füße treten. Sie waren mächtige Gegner und Wind würde für immer ein Geächteter bleiben. Dann würde er sich keineswegs mehr so frei bewegen können, wie der König es ansprach. Er hörte dem König stumm zu und nickte schlussendlich. Vielleicht konnte er das ja auch einfach anders regeln? Oder vielleicht war die Reise gar nicht so schlimm und er konnte bald wieder seiner gewohnten Aufgabe hinterher gehen.
      Kurz darauf kam eine junge Frau hinein, die Wind einfach nur die Sprache verschlug. Er sah auf ihrer beider Hände hinunter und hätte der König nichts dazu gesagt, so hätte er es getan. Eine Prinzessin, die einen einfachen Söldner einfach so berührte? Das war mehr als nur unsittlich, vor allem wenn sie verlobt war.
      Wind betrachtete den großen Beutel an Geld und seufzte. "Wir nehmen es zur Bezahlung von Nahrung und Schlaf", schlug er vor. "Ich brauche nur die Hälfte davon. Wie soll ich das sonst tragen und die Prinzessin beschützen können?", fragte er murrend an einen der Diener und warf ihm den Beutel einfach nur wieder entgegen.
      Der Blick der Prinzessin jagte dem Söldner einen Schauer über den Rücken. Er wusste nicht weshalb, aber er hatte das Gefühl, dass sie mehr sah, als Andere jemals sehen konnten. Er und ein gutes Herz? Das war ja fast schon lächerlich.
      Die Bezahlung des Königs hörte sich nicht schlecht an, aber Wind hatte nur mit ein paar Kleinigkeiten ein Problem. "Eure Majestät", fing er nun an und wandte sich dem König wieder zu. "Bitte verzeiht meinen Unverfrorenheit, aber ich diene keinem Königreich. Ich bin frei und will es auch weiter bleiben. Das Geld ist schon Zahlung genug. Bitte versteht das nicht falsch, aber einen Söldner in Euren Reihen zu haben, wird Euch in Eurem Ruhm und Eurem Ansehen schmälern." Wind musste es so ausgeklügelt wie nur möglich verpacken, aber so hörte es sich selbst in seinen Ohren viel zu kitschig an. Nun gut, hier war er aber am Hofe und musste so reden. "Ich werde Eure Tochter, Prinzessin Sithernia, sicher zu König Sunon bringen. Ihr habt mein Wort", verkündete er. Hoffentlich wusste der König, dass Wind sein Wort immer hielt. Bisher hatte er es nur ein einziges Mal gebrochen und das bereute er bis heute. Genau deshalb war es eine wichtige Sache, wenn er sein Wort gab.
      Vielleicht würde er wirklich ausgesorgt haben, aber es ging ihm nicht um das Geld. Er lebte als Söldner, weil er frei sein wollte und so konnte er seine Fähigkeiten für eine Bezahlung nutzen. So hatten alle Parteien etwas davon. Er konnte seinen Lebensunterhalt finanzieren und die Leute konnten nach Beendigung der Aufgabe besser schlafen. Eine Win-Win-Situation für alle nannte man das wohl.
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    • König Asra rieb sich nachdenklich das Kinn. "Ja in der Tat.. wenn ihr dies so wünscht, werde ich das natürlich nicht außer Acht lassen.." meinte er nun ehe er sich zu seiner Tochter wandte, die gott sei dank diesen Mann endlich losgelassen hatte. Der König streckte die Hand aus und ließ einen Umhang erscheinen den er Sithernia umlegte ehe er sie nochmals in die Arme schloss. "Pass auf dich auf." Sithernia nickte nur ehe sie plötzlich man nun eine Klinge hörte, die irgendwo dazwischen schnitt. Die junge Noshca weitete die Augen ehe sie nun von ihrem Vater abließ und dieser auch von ihr. Er hatte einen kleinen Dolch in der Hand und in der anderen Hand ihren Zopf.. "Mein ..Haar.." dabei blickte sie verwundert zu ihrem Vater und fasste an ihren Nacken, wo eigentlich vor einigen Sekunden noch ein feuerroter, geflochtener ein Zopf baumelte. "Unzucht .. ist das schlimmste Vergehen, Sithernia.." sprach er ernst. Asra gab den Zopf an ihre ehemalige Zofe weiter, die selbst etwas verbittert aussah. "Es gibt da draußen Männer .. die lange Haare betören. Es ist ein Zeichen der Weiblichkeit und noch dazu suchen die Krieger, die dich töten wollen eine Rothaarige Frau mit langem Haar.. somit ist es besser so.. es schmälert deinen Wert bei König Sunon nicht, da er Verständnis dafür hatte und ich seine Erlaubnis." Sithernia nickte verständnisvoll. "So sehe ich eher aus wie ein Jüngling" dabei zog sie nun die Kutte in ihr Gesicht. "So und nun brecht auf!" dabei wandte sich Sithernia nochmal zu Silvana ehe sie diese umarmte. "Ich werde euch vermissen Prinzessin.." das Mädchen nickte Silvana nochmals sanft zu, ehe sie zu ihren Haaren blickte, die Silvana in der Hand hielt ehe sie leicht nickte und schon nahm sie von der Zofe ein Schwert entgegen. Sie konnte also doch mit einer Waffe umgehen? Warum musste man sie dann überhaupt schützen? Weil sie alleine keine Chance in den Ländereien hätte. Jetzt wirkte sie von der Ferne eher wie ein Jüngling da auch Prinzessin Sithernia eher eine kleine Oberweite besaß. Jedoch schmälerte dies nicht ihre Schönheit, denn ihre Augen konnte man ihr definitiv nicht abschneiden. "So lasst uns gehen" sprach sie nun leise ehe sie nun mit dem Söldner das Schloss verließ. Jeder Diener dem sie begegneten, wusste dass der augenscheinliche Jüngling die Prinzessin war. Als die junge Frau mit dem Söldner durch die äußeren Tore ging seufzte sie tief aus und atmete tief ein. Sie blickte noch einmal auf das Schloss hoch ehe sie nun hinter Wind herging und ihn leicht musterte. Doch dann fasste sie allen Mut zusammen und lief vor ihn wobei sie ihn zum stehen brachte. Mit verlegenem Blick der eher zur Seite ging, als in Winds Gesicht, jedoch schon an ihn gerichtet war, erklang ihre Stimme. Der rosige Schimmer auf ihren blassen Wangen, hieß, dass sie sehr wohl beschämt war. "Sagt..sieht es.. komisch aus?" fragte sie nun schon leicht geknickt. Sie hatte nie vor gehabt sich ihre Haare abzuschneiden, denn sie waren ihr ganzer Stolz gewesen, aber leider war es so Brauch. Irgendwie war es ja niedlich, dass sie sich um ihre äußerliche Erscheinung solche Sorgen machte. Eigentlich war es für eine Frau sehr ungewöhnlich kurze Haare zu tragen, aber das hatte nicht wirklich etwas an ihrer Schönheit geändert. "Seid ehrlich" mahnte sie ihren Beschützer.

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    • Wind

      Wind betrachtete die Szene, die sich ihm bot. Selten konnte man so etwas sehen, jedenfalls würden nicht viele Söldner einen solchen Anblick zu Gesicht bekommen. Er konnte wahrlich stolz auf sich sein, dass selbst das Königshaus seinen Namen kannte. Diesen Ruhm aber hatte er nie gewollt. Ganz im Gegenteil, er wollte lieber in der Gruppe untergehen. Das erleichterte ihm seine Arbeit. Mit einem ernsten Blick sah er zu, wie der Prinzessin das Haar gekürzt und ihr ein Schwert übergeben wurde. Für Wind war es äußerst wichtig zu wissen, wie gut die Prinzessin damit umgehen konnte. Dieses Gespräch wollte er aber auf später verschieben.
      So folgte er der Prinzessin stumm nach draußen. Eine Augenbraue hochziehend hielt er jedes Mal in seiner laufenden Bewegung inne, wenn er der Prinzessin zu nahe kam. Ihre Frage und ihre Reaktionen wirkten beide typisch weiblich. Sie war eine Prinzessin und dazu noch eine äußerst attraktive Prinzessin. Kaum einer würde es wagen sie als etwas Anderes zu bezeichnen. "Ich bin immer ehrlich, Prinzessin", meinte er und seufzte. "Ihr seht nicht komisch oder seltsam aus. Es ist ein seltsamer Anblick, dass eine Frau kurzes Haar trägt, das stimmt. Es ist aber auch ein Anblick, an den man sich sehr gut gewöhnen kann."
      Über so etwas machte Wind sich eher seltener Gedanken, zumal es ihn sowieso nicht interessierte, wie Andere über ihn dachten. Vielmehr interessierte ihn etwas Anderes. "Ihr habt ein Schwert. Könnt Ihr damit überhaupt umgehen?", fragte Wind nach. Er konnte sich nicht vorstellen, dass eine Prinzessin die Kunst des Schwertes erlernte, aber hier konnte er sich auch täuschen. Immerhin war die Prinzessin nicht menschlich. Die Menschen würden so etwas als Frevel ansehen, aber bei deren Rasse konnte es schon wieder anders sein.
      "Es wäre vielleicht besser, wenn ich Euch nicht weiterhin Prinzessin nenne. Das fällt zu sehr auf. Auch Euer Name ist überall bekannt. Meint Ihr nicht, dass ich Euch wenigstens unter der Bevölkerung anders nennen sollte?" Wind waren Namen wichtig, aber in solchen Situationen musste man nun einmal tun, was man tun musste. Und ein Name hatte keine Bedeutung gegenüber dem Leben einer Prinzessin.
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    • Das Haar wurde wieder wachsen und doch hatte es sich nun etwas aus ihrem Gleichgewicht geworfen. Doch dass ihr Begleiter sie beruhigte schien ihr einen wahrlich großen Stein vom Herzen zu nehmen. Sie seufzte erleichtert und auch schwer aus ehe sie nun lächeln musst.e "Danke..." erklang sehr leise und sanftmütig von ihr zu ihrem neuen Weggefährten. Es klang wirklich beinahe so süß dass man daran vergehen hätte können, hätte man sich darauf nur eingelassen. Jedoch war es nicht gerade empfehlenswert sich auf solch etwas einzulassen. Als sich das zierliche Mädchen gerade von ihrem Beschützer abwenden wollte, hielt sie in ihrer Drehung inne und ihr Blick wurde leicht fragend und ihre Augen größer. "Natürlich" jetzt spiegelte sich in den Augen der rothaarigen Dame etwas verwegenes. Es war in ihrem Schmunzeln zu erkennen. "Ich werde euch schon noch zeigen zu was ich fähig bin.." sprach sie selbstbewusst ehe sie sich nun gänzlich von ihm abwandte und weiterging. Auf die Aussage von Wind nickte sie nur. Sithernia blieb stehen und wartete auf ihn ehe sie sich wieder in Bewegung setzte und neben ihm herlief. Der Blick galt dem Boden. "Ja.. da habt Ihr..wirklich Recht.. der Name dürfte nicht wirklich verbreitet sein.. und mit meinen Haaren falle ich schon auf.." kurz blickte das Mädchen in den Himmel. "Das könnte interessant werden.." dabei musste sie kurz innerlich kichern. Es klang sehr melodisch und niedlich ehe sie Wind an ihrer Fantasie teilhaben ließ. "Wie wäre es wenn ihr euch einen Namen einfallen lasst?"

      Somit verließen die beiden nun das Schloss der südlichen Wolkenberge dass sich wie der Name auch schon sagte auf einem Berg befand. Somit ging es jetzt eigentlich bergab. Immer nur bergab. "Wie sollen wir denn da runter kommen.." kam nun nachdenklich von ihr als sie vor einer abgerissenen Brücke standen, die vor Winds eintreffen sicher noch nicht abgerissen war. Es hatte sie etwas absichtlich zu Fall gebracht. Es waren sicher die Noshcîn dieses Berges gewesen, die Sithernia daran hindern wollten zu gehen und es stellte wahrlich ein Hindernis dar, denn sie Schlucht die sie von Felsvorsprung zu Felsvorsprung verbunden hatte war diese Brücke gewesen. "Da hat jemand wirkliche Arbeit geleistet.." noch dazu schien die Sonne schon unterzugehen und hier in den Bergen gab es große tückische Nächte wie auch Tiere. Etwas ratlos sah sie ihren Begleiter an der neben ihr stand.