It's hidden in the Stars... [Daisy&Azenia]

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    • It's hidden in the Stars... [Daisy&Azenia]

      Titel


      It's hidden in the Stars...
      Sterne die am Nachthimmel erstrahlen. Wunderschön, fazinierend und doch so fern. Der Himmel ist ihre Welt in der sie leben und wirken. Seit Millionen von Jahren zieren sie den Nachthimmel, leuchten den Verlorenen und beoachten alles, was unter ihnen passiert. Denn das ist ihre Aufgabe. Zu Beobachten und zu Dokumentieren. Früher haben sie Teil an der Geschicht gehabt, sie lebten im Austausch mit Natur, der magischen und der wirklichen Welt. Als Vermittler und Freunde aller. Eines Tages aber trug es sich zu, dass die Menschen durch Technologie weiter vorran schritten. Dafür hatten sie aber kein Platz mehr für die Magie um sich herum, auch nicht mehr für ihre Freunden den Sternen.
      Seit den Tag an dem die Menschen den Fortschritt wählten haben die Sterne ihren Platz am Himmel nicht mehr verlassen und die Menschen hatten keine Träume mehr. Oder zumindest keine fantastischen Träume an die sie sich nach der Nachtruhe erinnern konnten.
      So leuchteten sie aus der Ferne, in der Hoffung sich eines Tages der Menschheit wieder annähren zu können. Während ihre Hoffnung mit den Jahrhunderten schwand forderte der Fortschritt mehr Opfer. Auch die Natur hatte unter den Erungenschaften der Menschheit zu leiden. Zwar haben die Menschen einen effizienten Kraftstoff gefunden, damit aber auch die Erde immer mehr vergiftet und nicht nur dieser Antrieb schadet den Planeten. Was genug ist, ist genug. Gaia die Erdmutter selbst ist dabei aus ihren Schlaf zu erwachen und sich an den frechen wie respektlosen Wesen zu rechnen. Die Folge sind immer mehr und mehr Naturkatastrohpen.
      Als die Sterne dies bemerkten versuchen die verzweifelt den Menschen eine Nachricht zu schicken doch sehr wenige Menschen bekamen von diesen Versuchen überhaupt etwas mit, oder verstanden was sie da plötzlich träumten. Da die Zeit knapp wurde und sich auf der Erde nichts veränderte, haben viele Sterne den kleinen Planeten bereits aufgegeben. Nicht aber Gunivere. Sie selbst sucht noch immer nach einen Weg die Erdmutter zu besänftigen. Eines Tages schafft sie es tatsächlich über einen Traum eine Verbindung zu einen Menschen aufzubauen. Sie vermag es Wyatt von der verhängnisvollen Situation zu überzeugen. Beide versuchen zu retten was zu retten ist. Bald schon merken die Zwei aber, das Wyatt allein auf der Erde nichts ausrichten kann.

      Ist nun alles verloren? Oder schaffen sie es einen Weg zu finden wie Gunivere auf die Erde kommen und Wyatt helfen kann? Vermögen sie es dann das Schicksal zu wenden? Finden sie Gleichgesinnte? Wie wird Das wohl weiter gehen?


      Guinevere

      "Twinkle twinkle litte Star... How I wonder what you are? Up above the World so high, like a Diamond in the Sky.[i] Twinkle twinkle litte Star... How I wonder what you are?" [/i]
      Noch immer in den Fängen der Müdigkeit verschlungen regte sich der junge Stern nur langsam. "Ghuuuuah" Durchdrang der Laut eines beinah lieblichen Gähnens die Stille. Das Gähnen eines Sterns? Oh ja, denn Sterne sind nicht ganz so leblose Gastgiganten wie die Menschen annhemen. Das Herz eines Sterns, tief in seinen inneren war lebendig, sogar menschenähnlich. Doch in einigen Punkten unterschieden sie sich ganz und gar von den Menschen. Sie lebten zum Beispiel um einiges länger als die Menschen und waren wesentlich unbeteiligter. Dies bedeuete, dass sie nur imstande waren wenige Regenungen und Gefühle zum empfinden. Ein Minimum von Freunde, Trauer und all den anderen Emotionen die das Leben der Menschen so unbeständig aber auch wunderbar spannend machte. Die Aufgabe der Sternenwesen, alles zu beobachten und dokumentieren, bestand schon seit fast den anbeginn der Zeit. Geboren aus den Wohlwollen des Uranos und dafür bestimmt bis in alle Ewigkeit über die Geschichten zu wachen die sie verfolgen sollten. So auch dieses Sternenwesen, welches seit jeher auf den Namen Guinevere hörte. Träge streckte sie alle Gliedmaßen von sich. Dabei währe der kleine schwarze Kater auf ihren Bauch fast von ihr gerutscht. Erschrocken wie auch leise fauchend hob er seinen Kopf. "Ja ja, schon gut." Begann Guinevere leise während sie erneut gähnen musste. "Es tut mir leid Roux." Vorsichtig richtete sie sich auf, umschloss den Kater und ließ ihren Blick schweifen. Außerhalb ihrer Ebene war alles schwarz. Nur vereinzelt war das Leuchten anderer Sterne zu erkennen. Da Sterne keine wirklichen Emotionen und nichts in ihren Leben außer ihre Aufgabe hatten, waren sie auch nicht wirklich soziale Gesellen. Es war mehr eine still vereinbarte Koexistenz statt ein Leben in Symbiose. Einzig und allein zur Erfüllung der Gemeinsamen Aufgabe, den Existenzgrund arbeiten sie zusammen. Jedoch kannte man sich, gerade wenn man am selben Teil des Nachthimmels erstahlte. Eltern hatten Sterne nicht, da sie normalerweise aus einen Überbleibsel von Uranos Macht geboren waren. Daher war der schwarze Kater namens Roux Guineveres einzige Bezugsperson.

      Nun vielleicht nicht ganz. Vor einigen Jahren, für den Stern war es als wäre es gestern gewesen, gab es da ein kleines Menschenkind. Dieses kleine Wesen hatte sie genauso lieb gewonnen wie den Kater. Sonst gab es da nur noch ein anderes Sternenwesen. Melchior, dieser ältere Stern beehrte Guinevere ungewöhnlich oft mit ihrer Anwesenheit. Von ihm hatte sie alles gelernt was sie wusste. Wenn es aber um die Menschen ging, wurde der aber kalt und unnahbar. Dabei hatte sie alles, was sie über diese Lebensformen wusste aus seinen Mitschriften gelernt. Mit dieser Liebe und Leidenschaft mit der er alles aufgeschrieben hatte, war es kaum zu glauben wie sehr er bei diesen Thema dicht machte. Guinevere seufzte leise. "Oh Roux... ob er uns wohl bald wieder besuchen kommt?" Jetzt wo es so schrecklich um die Erde bestellt war wirkte Melchior irgendwie immer so ... als würde er bereuen. Dabei waren es doch die Menschen selbt die ihr Schicksal verwirkt hatten. Ob es ihm mehr zu schaffen machte, das die menschheit nicht mehr zu retten schien? Ob er sie vielleicht bereits aufgegeben hatte? Guinevere würde dies niemals tun! Bedächtig wie auch liebevoll streichelte sie das weiße Fell das Katers. Während sie so in ihren eigenen Gedanken verloren auf die Erde sah, wurde ihre Sehnsucht immer größer. Dabei war sie noch nie dort gewesen. Und doch, wünschte sie sich nichts mehr als diesen Planeten und alles was zu ihn gehörte selbst erleben zu dürfen. Wie es wohl war Sand oder Gras unter seinen Füßen zu spüren? Wie es sich anfühlte tief traurig, fuchsteufelswild oder unendlich glücklich zu sein? Wie schmeckten die verschiedenen Geschmäcker? Was war Wärme oder Kälte? All das würde sie so gern erfahren.

      Nach einer Weile setzte der kleine Stern den Kater neben sich ab und stand ganz auf. Nur um einige Schritte zu. Guinevere faltete ihre Hände. Bedächtig sank sie auf die Knie. Schließlich schloss sie die strahlenden Augen. Es war wie ein zwarte Hauch. Die leisen Klänge welche man von ihr vernehmen konnte war ein leises summen. Mit jeden Ton konzentierte sie sich mehr auf die Erde. Mit jeden Ton wuchs ihr Wunsch jemanden zu erreichen. Wann würde sie endlich in der Lage sein wieder ein einen Traum eines Menschens zu sein? Wann wäre sie fähig mit ihn zu kommunizueren? Und...wann würde man ihr Glauben schneken und diesen nicht vergessen? "Bitte...wenn irgendjemand da draußen ist und mich sieht- irgendjemand! Bitte, dann lass mich dir im Traum begegenen..." murmelte sie kaum hörbar.


      “If you were happy every day of your life, you wouldn’t be a human. You’d be a game show host.”
    • Wyatt Lowe
      Sein Körper wurde schwerer. Als läge eine bleierne Decke über seinem erschöpften Leib, lag er einfach da. Seine Arme waren links und rechts von seinem Körper gestreckt. Die Grashalme erreichten sein Gesicht und streichelten wie zum Trost sanft über seine Wangen und schienen ein wenig auf seine kalten Finger zu klettern. Seine Augen hatten schon lange den Fokus verloren und alles, was in seinem Blickfeld stand war der endlose Nachthimmel mit der geballten Sternenpracht, die heute gut zu sehen gewesen ist. "Eins", fing er an zu zählen und hob seinen rechten Arm schwermütig in die Höhe, um auf das helle Licht zu deuten, bei dem er startete.

      Heute war eigentlich ein normaler Tag gewesen. Er war mit Kopfschmerzen aus seinem Schlaf erwacht und fühlte sich erschlagen. Sein Blick war zu seinem unordentlichen Schreibtisch voller Papieren, Büchern und Formularen geglitten und er hatte sich wieder zurück in die Kissen fallen lassen, was einen leichten Schwindel auslöste. Wyatt hatte einen Moment dagelegen und versucht sich daran zu erinnern, welcher Tag gewesen ist. Doch er konnte es beim besten Willen nicht sagen. Irgendwann im April. Oder war schon Mai? Über den Wochentag brauchte er gar nicht erst nachdenken, das hatte erst recht keinen Sinn gehabt.

      Seine Finger wanderten in seinem Sichtfeld. Sie schienen den Nachthimmel abzusuchen, bis sie schließlich anhielten und sein Zeigefinger zielstrebig auf ein anderes Licht zeigte. "Zwei", murmelte er und ein frischer Windhauch kam auf, der seinen Körper ergriff. Es war abends noch immer kalt. Vielleicht war heute auch eine Ausnahme, doch er spürte deutlich, wie seine Glieder unter der unnachgiebigen Frische steif wurden.

      Wyatt hatte sich aus seinem Zimmer gequält und war herunter ins Wohnzimmer seiner Eltern gegangen. Seine Mutter hatte ein Frühstück angerichtet, sein Vater las Zeitung. "Guten Morgen!", strahlte seine Mutter in viel zu heller Stimmlage mit einem falschen Lächeln. Sie war zu ihm gekommen und hatte ihm sacht durch die Haare gestrichen. "Hast du gut geschlafen? Geht es dir gut? Ich habe dir dein liebstes Frühstück vorbereitet! Möchtest du noch einen Saft?" Starr hatte ihr Sohn auf den Tisch gesehen und noch bevor der die Lippen öffnete, um zu antworten, wurde sie ein wenig hysterisch. "Liebling? Mein Schatz? Ist es schon wieder passiert?!", schüttelte sie ihn, als wäre Wyatt ein Schlafwandler, den man aus dem Schlaf reißen musste. "Nein, Mom. Alles gut...", versicherte er ihr unangenehm berührt und erleichtert fing die Frau an zu lachen. Sie legte sich die Hand auf die Brust. "Hach, ein Glück!" Damit schüttete sie ihm den Saft ein und stellte ihm einen prallgefüllten Teller mit Waffeln hin. "Lass es dir schmecken, mein Schatz." Ich bin kein Kind!, hat er sagen wollen. Ich werde nicht zu Staub zerfallen, zusammenbrechen oder in ein Koma fallen! Warum behandelst du mich wie ein schwächliches Tier, dass es kaum schaffte auf eigenen Beinen zu stehen? War ich so schwach in deinen Augen? So ein Versager? Gedanken, die es nicht zu seinen Lippen geschafft hatten waren durch seinen Kopf gestürmt, ehe er schweigend angefangen hatte zu essen.

      Achtlos ließ er seinen Arm einfach wieder herab ins Gras stürzen. Direkt darauf schien das Blei sich auch wieder über den Arm zu legen. Er wusste nicht, ob er noch einmal in der Lage gewesen ist ihn ihn zu heben. Allerdings versuchte Wyatt es auch nicht. Seine Augen fingen an zu wandern. Genau betrachtete er einen nach dem anderen, schien genauestens abzuwägen und schließlich wieder weiter zu wandern, bis er den einen Stern entdeckte, der seinen Blick gefangen nahm. "Drei", hauchte er ihm entgegen und er schloss erschöpft die Lider. Bitte...

      Sophia ist so freundlich gewesen. Zu allen. Niemals hatte er sich in irgendeiner Form besonders von ihr behandelt gefühlt. Als sie ihn heute abgeholt hatte, um mit ihm spazieren zu gehen, hatte er sich über die Abwechslung gefreut. Er hatte sich darüber gefreut noch nicht gänzlich vergessen zu sein. Lange Zeit waren sie nebeneinander hergegangen. Sie hat immer schon viel und begeistert gesprochen und Wyatt hatte ihr gerne zugehört. Doch plötzlich blieb sie stehen, hielt inne und senkte ihren Blick. Bereits in diesem Moment dachte der junge Mann sich nichts Gutes. Mit großer Mühe hatte sie stotternd die Worte herausgebracht; "Weißt du, ich... ich glaube ich... also nicht ich glaube - ich weiß - also... halt... Ich habe mich in dich verliebt." Wyatt hatte sich genauso gefühlt wie am Morgen, als er zurück in die Kissen gefallen war; ihm wurde schwindelig. Er wusste nicht was er sagen sollte. Wie er ihr sagen sollte, dass er sie auch mochte, allerdings keine romantischen Gefühle für sie pflegte. Irgendwas hätte er ihr sagen müssen. Doch letzten Endes schwieg er, bis sie unter Tränen ein "ich verstehe schon" herauspresste und ihn alleine zurückließ.

      Ein wahrlich ganz gewöhnlicher Tag. Er lief auf der Stelle, kam nicht voraus und nicht zurück. Den Menschen, die ihn liebten machte er Sorgen und verletzte sie. Es war in der Tat alles beim gleichen. Wenn jemand da draußen ist... der wusste, wie ihm zu helfen gewesen ist, er sollte sich ihm zeigen. Die Hand nach ihm ausstrecken. Es würde ihm reichen, wenn da einfach jemand gewesen ist, der da und mich sieht... Was für sonderbare Gedanken er heute hatte. Wyatt presste fester die Lider zusammen und versuchte eine Hand zu seinem Gesicht zu heben, doch sein Körper gehorchte ihm nicht länger. Irgendjemand! Dem blonden jungen Mann war, als würde er leicht zusammen fahren. Was war das für eine Stimme? Er konnte sie nicht zuordnen. Was geschah nun mit seinem sonderbaren Unterbewusstsein? Wollte es ihn nun noch mehr quälen? Bitte, dann lass mich dir im Traum begegnen...
      Auf einen Schlag fühlte er sich nicht mehr schwer sondern federleicht. Er schien zu fallen und gleichzeitig zu fliegen. Die Wiese unter seinem Körper schwand einem Meer aus gleißendem Licht. Wyatt wollte sich losreißen und die Augen aufschlagen, als der Wind verebbte und die Kälte sich aus seinem Körper zog. Eine vertraute, beinahe nostalgische Wärme schien ihn stattdessen zu ergreifen und mit einem letzten Kraftaufwand schnappte Wyatt nach Luft und richtete sich mit weit aufgerissenen Augen auf. Was... wo...? Sein Blick fiel auf eine Frau, direkt vor ihm. Sie kniete, ihre Hände hielt sie zusammen wie in einem Gebet. "Wer... bist du?", hörte er sich selbst in einem Echo sagen. Er richtete sich vorsichtig auf und hielt sich seine Stirn. Wo war er hier nur gelandet? Suchend sah er sich um, doch um ihn herum war nichts als Licht. Wenn es auch nicht in seinen Augen stach.
      I want to be a flower in your garden.
      The prettiest of them all. A sight for your sore eyes.

    • Guinevere Regulus

      Noch immer tief in Gedanken versunken, konzentriert und hoffend sahs sie da. Es war schon so lang her, das ein Mensch Guineveres Rufen gefolgt war. Das Menschlein von damals wiederzufinden hatte sie auch schon vor einiger Zeit aufgegeben. Melchior hatte recht gehabt. Damals hätte der Stern niemals nach einen Menschen suchen sollen, der ihr antwortete. Aber dann war da dieses Menschenkind... Allerdings änderte es nichts daran, das es nicht sein durfte. Es war ein zu tiefer Eingriff in den Lauf der Dinge. "Du hättest es besser wissen müssen! Denk nur an die Konsequenzen für diesen Menschen. Vielleicht wird er wegen dir für immer in seiner Traumwelt feststecken oder Schlimmeres." Hatte Melchior mit ihr geschlimpft. "Es bringt dich nur auf dumme Gedanken und uns alle Allgemein in Schwierigkeiten." Ob er deshalb nicht mehr zu Besuch kam? Weil er immernoch böse war? Dabei war der Sterne an Guineveres Seite gewesen so lang sie denken konnte. Aber nun blieb er meist länger und immer öfter fern.

      Es war damals naiv wie auch falsch gewesen und war es heute noch immer. Dennoch hoffte sie jedes Mal aufs Neue mit irgendjemanden in Kontakt treten zu können. Noch immer war Guinevere nicht klar wie sie es genau schaffte. Damals wie heute. Sie versuchte einfach. Wieder und wieder. Irgendwie... irgendwo... irgendwann... würde sich jemand finden. Wie kannte sie denn ahnen, dass gerade heute ein Mensch irgendwo auf diesen schönen blauen Planeten gerade auf ihren Stern zeigte und gerade ganz und gar bei ihn hängen blieb. Um so überraschter war Guinevere als sie plötzlich eine unbekannte Stimme vernahm. Dies kam so unerwartet, dass der kleine Kater augenblicklich zu Fauchen begann. Jedes der schwarzen Haare seines weichen Fell stellte sich zu Berge. Allerdings beruhigte sich das verschreckte Tier auch sogleich wieder.

      Der Stern schlug die Augen auf. Vor Guinevere war tatsächlich der fremde Besitzer der Stimme. "Woah!" Sie konnte ihren Augen kaum glauben und doch begann sie vor Freude zu strahlen. Unbedacht wie sie qar, wäre sie den Fremden beinah um den Hals gefallen. Überaus forsch, für wahr aber diesen Stern war das Ebenbild dieses Menschens von unschärzbaren Erfolg. Das Gefühl endlich jemanden erreicht zu haben war einfach wunderbar. Ihr Kater schien diese Euphorie nicht wirklich teilen zu können. Roux blieb lieber auf Abstand. Auch seine treue Freundin fand sich schnell und auch wortwörtlich auf den Boden der Tatsachen wieder. Bei all der wilden Mischung aus Glück, der Vorfreude, Aufregung und Hoffnung in ihren Inneren hatte sie völlig aus den Augen verloren, das es sich hier lediglich um das Abbild des Menschens handelte. Sein wirklicher Körper ruhte weiter selig schlummernd, von Guinevere träumend auf der Erde. So war es kaum verwunderlich das sie einfach durch den jungen Mann hindurch glitt. "Autsch...." Murmelte sie im ersten Moment tasächlich überrascht und rieb sich die Knie. Langsam erhob sie sich. Viel Zeit blieb ihr nicht. Die musste sie nutzen. Vorsichtig strich sie ihr langes, wallendes sowie strahlend weißes Gewand glatt. Schließlich räusperte sie sich. "Ich bin Guinevere. Und wie heißt du?" Gab sie lächelnd von sich. Dabei hatte sie vergessen, das es sich für diesen Menschen nicht erschloss, das er träumte und in mitten eines riesigen Sterns mit den Sternenherz redete.

      Selbst in diesen Moment war sie beinah zittirg vor Aufregung. Es war so spannend. Es gab so Vieles was sie diesen jungen Mann fragen wollte. Es gab so viel an diesen Fremden was sie nähr betrachten oder erforschen wollte. Wie dieses zum Beispiel Ding vor seinen Augen hieß, oder für was es gut war. Gleichzeitig wusste der Stern zu gut das es nun galt Prioritäten zu setzen. Guinevere schüttelte erst leicht ihren Kopf, um alle unwichtigen Gedanken zu verscheuchen. Anschließend räusperte sie sich leise. "Nun... es gibt viel zu erzählen und es ist nur so wenig Zeit. Dein Planet liegt im Sterben. Ihr Menschen habt es über all die Jahre zu weit getrieben. Der Fortschritt hat eich weit gebracht, ihr habt ihn viele eurer Errungenschaften zu verdanken aber er ist auch euer Untergang. Nun ist sogar die Erdmutter selbst dabei zu erwachen. Wenn das passiert wird sie sich an euch rächen wollen. Das müsst ihr verhindern! Selbst bei Gaias Erwachen kann es schon zu großen Naturkatastrophen kommen die euch und euren Fortschritt auslöschen können. Ihre Rache solltet ihr euch nicht noch asetzen


      “If you were happy every day of your life, you wouldn’t be a human. You’d be a game show host.”
    • Wyatt Lowe
      Der arme junge Mann ist wirklich desorientiert gewesen. Nicht nur verwirrte die ganze Situation ihn ungemein, je länger er versuchte sich umzusehen und etwas vertrautes zu erkennen, desto mehr schien sein Kopf sich zu drehen. So ganz wollte er nicht verarbeiten, was hier um ihn herum geschah. Der Gedanke er könnte in einem Traum hängen erschloss sich ihm zunächst nicht. Allerdings riss Wyatt seinen Kopf sogleich wieder in die Richtung der sonderbaren Fremden, als diese auf sich aufmerksam machte. Sie war verwirrend schön auf eine Art, die der Blonde nicht ganz verstand. Ihr Haar schien in seinen Augen ebenfalls mehr aus Licht zu bestehen als tatsächlich eine Farbe zu haben. Und dies zu verarbeiten war nicht unbedingt das angenehmste. Er war noch nicht fertig damit die Frau eingehend zu betrachten, seine Augen über ihre zarte Gestalt wandern zu lassen, als sie auch schon plötzlich auf ihn zustürmte. Erschrocken zuckte er zusammen und wollte instinktiv aus dem Weg gehen, als sie auch schon angeflogen kam und Wyatt die Augen zusammen kniff. Innerlich bereitete er sich auf den Aufprall vor, doch es passierte nichts. Es jammerte hinter ihm und er wirbelte sofort herum. Die Dame lag japsend auf den Boden und Wyatt stolperte mehrere Schritte zurück und fiel rückwärts selbst auf den Boden. Was war da gerade passiert?

      Fassungslos sah er zu dem Mädchen, als diese sich einfach wieder aufrichtete und sich vorstellte. Guinevere? Wyatt hat nicht drüber nachgedacht was er erwartet hatte. Doch einen in seinen Ohren französisch klingender Name wirkte beinahe unerwartet gewöhnlich für dieses Wesen. „Mein Name ist... Wyatt“, stellte er sich selbst verwirrt vor. Wenn die stumpfe Antwort auf ihre Frage auch nur daher rührte, dass er beim besten Willen nicht wusste anders damit umzugehen. Und wenn er vorher schon dachte überfordert zu sein, dann brummte ihm jetzt gänzlich der Schädel. „Nun... es gibt viel zu erzählen und es ist nur so wenig Zeit.“ Langsam nickte Wyatt, wenn er auch absolut nicht wusste was es zu erzählen gab oder warum sie keine Zeit hatten. „Dein Planet liegt im sterben. Ihr Menschen habt es über all die Jahre zu weit getrieben. Der Fortschritt hat euch weit gebracht, ihr habt ihm viele eurer Errungenschaften zu verdanken aber er ist auch euer Untergang. Nun ist sogar die Erdmutter selbst dabei zu erwachen. Wenn das passiert wird sie sich an euch rächen wollen. Das müsst ihr verhindern! Selbst bei Gaias Erwachen kann es schon zu großen Naturkatastrophen kommen die euch und euren Fortschritt auslöschen können. Ihre Rache solltet ihr euch nicht noch aussetzen!“

      Wyatt blinzelte. Er runzelte die Stirn. Seine Augenbrauen wanderten in die Höhe. Ihre Worte rasselten durch seine Ohren und er öffnete die Lippen, ohne ein Wort zu erwidern, bevor er sie wieder schloss. Vollkommen vor den Kopf gestoßen und verwirrt platzte es dann aus ihm heraus. „Wie bitte was?“ Jetzt dachte er sogar tatsächlich erstmals darüber nach, ob er einfach nur einen sehr eigenartigen Traum hatte. Und doch wollte er dieses Mädchen nicht einfach so mit diesem Gedanken abschlagen. Es schien ihr wichtig zu sein und Wyatt schüttelte den Kopf und hielt sich die Schläfen, um wenigstens zu versuchen ihr zu folgen. „In Ordnung, du sagst, dass die Erde stirbt. Wegen dem Fortschritt der Menschen? Soweit kann ich folgen. Ich meine... genau genommen weiß ich das. Das ist ein sehr bekannter Fakt.“, trennte er zunächst einmal die Informationen, die er erhalten hatte und atmete einmal tief durch. Jetzt kam der Teil, der ihn an die Möglichkeit eines Traumes denken ließ. „Aber was... wie... Gaia? Was?“ Wyatt schaffte es nicht einmal in Worte zu fassen was ihn an dieser Aussage alles verwirrte.
      I want to be a flower in your garden.
      The prettiest of them all. A sight for your sore eyes.