Goldblut zum Frühstück [ Taru & Runa ]

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    • Goldblut zum Frühstück [ Taru & Runa ]

      Goldblut zum Frühstück [ Taru & Runa ]



      GOLDBLUT ZUM FRÜHSTÜCK


      Japan - Nagawa
      Migimoto

      Endlich Wocheende, dachte sich Migimoto, und war froh, das er heute einen anstrengendes Schultag abschließen konnte. Er war zwar Student und konnte sich auch etwas die Zeit einteilen, aber trotzdem wurde es heute spät, auch weil er noch einen Termin bei einer Finanzbehörde hatte, und dort etwas abgeben musste, das seine Eltern ihm zugeschickt hatten. Voll nervig. Wo trieben die Raben sich eigentlich schon wieder rum? Er wusste es nicht. Aber irgendwie war da ein wenig Sand im Brief gewesen. Bestimmt ne staubige Gegend. Egal, ihm war es eh so recht, denn dann hatte er wenigstens seine Ruhe. Und genau darauf freute er sich ganz besonders - ein schönes, entspannte und ruhiges Wochenende.
      Alle anfallenden Aufgaben hatte er in der Schule verrichtet, so das er zuhause nur noch einen Kopf und Gedanken für private Dinge verschwenden brauchte. Ein wenig im TV schmökern, ein entspanntes Bad und was leckeres zu essen ... zumindestens das, was der Kombini als lecker verkaufte. Kochen konnte er nicht wirklich, weshalb es dann in der Regel bei Fertigfutter oder dem Bestellservice blieb. Geld genug hatte er ja auch dafür. Schließlich sollte er ja nicht verhungern und immer wohl genährt und voller Kraft und Elan zur Schule gehen können. So die Aussagen seiner Eltern. Aus dem Burschen soll ja mal was gutes werden. Am besten so wie seine Eltern? Bestnoten und nie daheim? Immer irgendwo unterwegs und Briefe mit Staub verschicken? Geld aufs Konto pumpen?
      Nicht die Bohne. Nen gut bezahlter Büro Job mit möglichst wenig Menschenkontakt und ohne Telefon, das wäre es.
      Er seufzte. Dafür war noch etwas zeit. Bald aber würde er sein Studium abschließen und sich in die Arbeitswelt werfen.
      Er hielt an und steckte ein paar Münzen in einen Getränkeautomaten, zog sich eine Limo raus und genoss das kühle Nass, wie es seine Kehle runterlief. Kurz holte er sein Handy raus und seufzte. Wieder eine unbekannte Nummer mit Nachricht auf Band. Er wusste worum es ging. Und nein, er spendet kein Blut, zum Donnerwetternocheins! Niemals würde er eine Nadel derartig in seinen Körper rammen lassen um ihn danach abzupumpen. Das ist SEIN Blut. Sollen die doch bei anderen Spendern nachfragen. Warum musste er auch so seltenes Blut haben? Das kotze ihn voll an.
      Nachricht gelöscht - Nummer blockiert. Dose im Mülleimer deponiert und die Schultasche wieder geschultert. Links noch die Einkaufstüte und abmarsch nach hause.
      Hier in dem Stadtteil und auf dem Weg war nicht viel los am späten Nachmittag. Eine ruhige Abkürzung zwischen einigen Gassen und Wegen. Sehr gut.
      Es schepperte, eine Katze fauchte, und irgendwo rollt wohl ein Deckel einer Tonne über den Boden. Scheiss Viecher. Kämpft oder jagd eure Mäuse doch woanders.
      "Hmmmmpff ...."
      Dass das Geräusch von jemand anderem verursacht wurde, und die Katze aufgeschreckt davonsprang, wusste er nicht - noch nicht. Naja, er kam wenige Sekunden später ohnehin an der Gasse vorbei, die gut im Schatten lag. Ein perfekter Ort für Katzen und Ungeziefer.
      Was ihm dann wiederfuhr, brachte sein ganzes Leben aus den Fugen.
      Irgendwer bewegte sich im Halbdunkel. Er sah noch silberfarbene Haare wehen, ehe er am Arm gepackt und in die Gosse gezogen wurde. Unsanft wurde er dann an die kalte Mauer gepresst, so das er kurz aufhustete.
      "Heyy...!?", knurrte er, aber sofort blieb ihm die Spucke weg. Eine recht hübsche, aber doch seltsam erschöpft wirkende Frau stand vor ihm und rang nach Atem. Als wäre sie um ihr Leben gelaufen. Und sie schien zu schnuppern, versuchte wohl an ihm zu schnuppern, aber er drückte sie zurück auf Abstand.
      "Was bist du denn für eine? Ne Drogensüchtige? Zieh Leine, ich hab mit sowas nichts am Hut!", knurrte er sie an.
      Die Antwort war nicht jene, die er erwartet hätte, denn sie fragte nach seinem Namen. "Was ..?", nochmals presste sie nachdrücklich seine Schultern an die Wand, wollte seinen Namen wissen, und ob der goldenes Blut in sich trägt. Um die Sache nicht all zu sehr in die Länge zu ziehen, antwortete er lieber. Bestimmt war sie die Anruferin von eben, oder von der Behörde. Die versuchten eh alles, um an sein Blut zu kommen. Menschenleben hingen davon ab. Aber er würde sich auch nicht mit Schönheit kaufen lassen. NIEMALS!
      Und dann schob sie ihm die Zunge in den Mund ..... zog seine irgendwie in ihren und dann spürte er ein Stechen, sie biss zu und fing gleich sofort an zu saugen.
      Migi dachte nur, was das für eine kranke Irre ist, und sah schon Bewegung weiter hinten, als zwei Leute über eine Zwischenmauer krabbelten, und hinabsprangen. Einer zeigte in ihre Richtung. Vom Augenwinkel her sah er noch etwas aufblitzen ... eine Waffe, und der erste der Beiden Männer ging in die Hocke und zielte ....
      Und dann ging alles ganz schnell .....


      "DAAA! Da ist sie, los, schnappen wir sie uns ...!", polterte der eine und wies in die Richtung der Vampirin. Der andere Jäger fackelte nicht lange und hob die Armbrust, in der ein Silberpfeil mit Weihwasser nur darauf wartete, das Herz der Blutsaugerin zu durchbohren.
      "Jetzt ist die Jagd vorbei ... Stirb du Ungeheuer!", grinste der Schütze und drückte ab ....

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Taru ()

    • Japan - Nagawa

      Ritsuka
      Blut. Den leckeren Geschmack nach Blut. Das war es, wonach sie sich am meisten sehnte. Sie lag verletzt in der Gasse, hörte eine Katze fauchen und weiteren Lärm. Und dann...roch sie etwas unvergleichliches. Der Duft von goldenem Blut. Blut, das vorallem Vampiren ihres Status zustand. Sie schnappte sich den Jungen. Und nach einer Weile von Ärgernissen mit dem Jungen, schob sie ihre Zunge in seinen Mund und zog seine in ihren Mund. Und dann biss sie auf seine Zunge. Ihre kleinen Fangzähnen bohrten sich in seine warme Zunge ehe sie anfing zu saugen. Das warme Blut floss durch ihren Mund und ihren Hals hinunter bis zu ihrem Magen, wo das Goldblut gespeichert wurde. Wie sie es erwartet hatte, war es verdammt saftig und lecker. Und dazu noch ihr Lieblingsgeschmack. Doch lange genießen konnte sie es nicht, denn es tauchten Störenfriede auf. Vampirjäger. Sie ließ von dem Jungen ab und drehte sich langsam und elegant um. Sie wich dem Pfeil so aus, dass er an der Wand, dicht neben dem Jungen, stecken blieb. Während sie ausgewichen war, hatte sie sich noch das bisschen Blut vom Mundwinkel geleckt. ,,Wenn ich eins wie die Pest hasse, dann ist es beim Essen gestört zu werden. Vorallem von Viechern wie euch. Aber ich gebe zu, ihr habt wirklich Mut, ausgerechnet mich beim Essen zu stören. Ihr habt wohl Sehnsucht zu sterben", meinte die silberhaarige Vampirprinzessin. Dann rannte sie auf die beiden zu und trat ihnen die Waffen aus den Händen. ,,Diese Spielzeuge sind doch viel zu gefährlich für euch", sagte sie dabei. Dann ließ sie ihre Nägel etwas wachsen. Nun waren sie messerscharf. Sie brachte die beiden Vampirjäger, welche sie immer als Vieh bezeichnete, um. Elegant und anmutig drehte sie sich zu dem Jungen und lächelte. ,,Und jetzt noch mal, wie lautet dein Name? Und ich würde dir nicht raten, mich zu reizen. Ach ja, zieh noch bitte den Pfeil aus der Wand. Ich kanns nicht machen, weil der voller Weihwasser ist", sprach sie und ihre Stimme ließ keine Widerworte zu
      My Husband Shogo Makishima (Aus Psycho-Pass)

    • Migimoto

      Die Ereignisse überschlugen sich ebensoschnell, wie sie auch schon wieder vorbei waren. Eben noch wurde er von dieser ... Irren Tussy, an die Wand gedrückt und mit Fragen bombardiert. Natürlich wollte sie seinen Namen wissen und ob der goldenes Blut in sich trug. Und kaum hatte er ihr beides verraten, tat sie etwas, was ihn so überraschte, das er im ersten Moment absolut wehrlos war und überrumpelt wurde.
      Zuerst dachte er, die wollte ihm schöne Augen machen, ihn überreden doch noch zur Blutspende zu gehen, aber dann geschahen seltsame Dinge. Seine Zunge wurde ihm förmlich aus dem Mund gezogen, und irgendwie in ihren hinein. Er spürte es, fast wie ein Saugnapf. Die Dame hatte wohl eine klebrige Zunge oder sowas, oder hatte diese mit Klebstoff präpariert. Er wurde schnell eines besseren belehrt. Zwei Typen tauchten auf und spielten mit Waffen, schossen auf die Frau, die sie wohl verfolgt hatten. Diese wich plötzlich gekonnt aus und wirkte gar nicht mehr erschöpft, eher frisch und ausgeruht. Und dann vermöbelte sie die beiden Typen auch noch, nein sie brachte sie um. Eine Mörderin. Diese Tussy war eine irre Mörderin. Kaltblütig. Und dann machte sie sich auch noch über unschuldige Jungs her.
      Jetzt stand sie da, und lächelte, während Migi erstmal das ganze Bildnis verarbeiten musste. War das hier nen Film oder was? Und ehe er noch irgendeinen Beitrag leisten konnte, zeigte sie auf den silbrigen Pfeil in der Wand, und verlange im herrisschen Ton, das er diesen herausziehen sollte. Und sie faselte etwas von Weihwasser.
      "Was...?"
      Er sah zu dem Pfeil, dann zu ihr. Sie hatte lange Nägel. Waren sie eben nicht noch kurz? Sie bemerkte den Blick, sah hinab zu ihren Händen und dann normalisierten sich ihre Hände wieder. Migi wollte das nicht wirklich glauben, was er da sah. Aber die Realität war nunmal die Realität. Was zum Geier war das für eine? Weihwasser? Und seine Zunge? Erst jetzt schmeckte er das Blut ... und erinnerte sich an die Piekser. Sie hatte ihn gebissen. So eine Scheisse. Wenn das jetzt ne Infektion geben würde. Vielleicht starb er daran. Sollte er sich jetzt tatsächlich zum nächsten Arzt begeben und sich besser untersuchen lassen?
      Die Frau wurde ungeduldig, und wiederholte scharf ihre "Bitte". Klang aber eher nach einen Befehl.
      "Du blöde Kuh. Wer schickt dich? Die Regierung? Ich spende mein Blut nicht, kapiert? Und diesen verdammten Pfeil kannst du behalten!"
      Vor wut zog er an diesem, benötigte aber etwas mehr Kraft als gedacht, bis er sich löste und dann warf er ihn in ihre Richtung vor die Füße.
      "Du kannst mich doch nicht einfach beißen? Sowas ist gefährlich. Und außerdem ...., was zum Teufel hast du da angestellt? Das ist Mord! Es hätte doch gereicht ihnen die Waffen abzunehmen. Das geht über Selbstverteidigung hinaus. Du wanderst garantiert in den Knast!"
      Und er steckte hier mit einem Fuß mit drinnen. Eigentlich war er nur Opfer. Und was soll er der Polizei erzählen? Da kam ne wilde Schönheit aus der Gasse und knutschhte ihm die Zunge blutig. Und dann brachte sie lachend mit viel zu langen Fingernägeln zwei wildfremde Verbrecher um? Einfach so?
      Eigentlich wollte er hier nur noch weg, aber nicht ohne Informationen.
      "Wer zum Geier bist du überhaupt? Was soll das ganze hier?"
      Das in den Augen der Vampierfrau bereits ein Vertrag abgeschlossen wurde, wusste er noch nicht. Verdammt als Spender und Kraftquelle würde sie ihn wohl nicht mehr gehen lassen, und ihn begleiten. Wunderbar, so bekam sie gleich die Möglichkeit irgendwo unterzukommen. Am besten ja also direkt bei ihm zuhause. Dieser Junge war wirklich Gold wert. Ersatz zu finden wäre nahezu unmöglich.
      Ob dummheit oder nicht, aber Migi strafte sich und stand - möglichst mutig wirkend - vor ihr und verlangte Antworten auf das Geschehen.