My Friend from the other Side (Black Butler modern AU, Runa & Nurse)

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    • Edward Phantomhive/Ciel Phantomhive

      Er hasste seinen perfekten Bruder über alles. Früher hatte Edward Ciel sehr gemocht. Sie waren sogar unzertrennlich doch mittlerweile hasste er ihn mehr als alles andere. Ciel wurde von ihren Eltern geliebt, hatte viele Freunde, hatte gute Noten und so weiter. Edward hingegen wurde zwar als guter Schüler respektiert, aber Freunde hatte er keine und Anerkennung von seinen Eltern bekam er keine. Aber das ultimative Schachtunier würde alles ändern. Jedenfalls dachte er dies. Doch es war nur ein einfacher Traum des kühlen jungen Mannes. Wieder einmal war sein Bruder so viel besser als er. Sein Bruder wurde sogar zum Nationalmeister. Als er die Villa seiner Familie betrat, zog er sich sofort in sein großes Zimmer zurück. War er wirklich nur die fehlerhafte Kopie seines Bruders? Ein verzerrtes Spiegelbild, dass niemand sah? Das niemand sehen wollte? Dabei wollte er einmal, wenigstens ein einziges Mal, an der Spitze stehen. Anerkennung und Bewunderung bekommen. Das wünschte er sich wirklich.

      In dieser Nacht konnte er nicht schlafen und durchforstete das Internet nach Schachstrategien. Er vertippte sich einmal und landete auf einem versteckten Forum. Er las sich ein paar Sachen auf diesem Forum durch. Hier wurde über Paranormales und Übernatürliches gesprochen. Das war doch kompletter Unsinn. Bestimmt schrieben das Abschaum aus dem gemeinen Volk. Plötzlich fiel ihm was ins Auge. Eine Anleitung zur Beschwörung eines Dämons. Es war zwar Unsinn, aber er hatte nichts zu verlieren also konnte er es mal ausprobieren. Er machte alles, was in der Anleitung stand. Jedoch ohne Erfolg anscheinden. Tja, es war wirklich nur ausgedachter Humbug. Der junge Phantomhive legte sich ins Bett
      My Husband Shogo Makishima (Aus Psycho-Pass)

    • "Also ist es wahr, was die Gerüchte sagen? Du willst wirklich wieder an die Oberfläche?"

      Mephistopheles hatte nur kurze Zeit, sich zu ducken, um einen spitzen Gegenstand auszuweichen. Er sauste haarscharf and ihm vorbei und blieb in einer Stelle stecken, wo eben noch sein Kopf gewesen ist.

      "Habe ich dir nicht verboten, meine Gemächer zu betreten?"

      Die Stimme kam von der anderen Seite des Saals, wo eine in Schatten gehüllte Figur unbeweglich auf einem Sitz verharrte. Einem Thron, blass und weiß wie Mondlicht, der, wie man beim genaueren Hinsehen feststellen konnte, aus menschlichen Knochen bestand. Um ihn herum Glanz und Gold aller Art- von Münzen und Kronen bis hin zu lange verloren geglaubten Schätzen, die in der Menschenwelt nurnoch in Legenden existierten.

      Mephisto schmunzelte. Dafür, dass Raum die Menschen so verachtet, hegte er eine große Vorliebe für ihre Trophäen und erweiterte seine Sammlung stetig. Das passte irgendwie ziemlich gut, zu einem Raben wie ihn.

      "Hast du. Aber du bist doch immer im Mittelpunkt meines Interesses, alter Freund. Und bei solchen Nachrichten musste ich mich einfach selbst überzeugen! Was ist es, dass dich so dorthin lockt? Die Leute sagen, du willst dich auf einen Pakt einlassen..."

      Raum betrachtete seinen Besucher nicht. Er fokussierte sich auf eine handvoll im gedämmten Licht schimmernde Juwelen, die er zwischen seinen Krallen hielt. Vor langer Zeit hatten sie mal einem König einer längst untergegangenen Zivilisation gehört. Sollten eine Demonstration seiner gottgleichen Macht und Reichtums sein. Doch der Mann starb, wurde von der Geschichte vergessen, während sein Schatz ihn überlebt hatte. Und dieses eine, einzige Zeuge seiner einstweilen Existenz hielt Raum nun in seinen Fängen.

      "Meine Angelegenheiten geben weder dich noch sie etwas an," gab der Rabe zurück.

      "Du musst hungrig sein. Wann hast du ihn das letzte Mal zwischen den Zähnen gehabt? Diesen Geschmack einer Menschenseele. Dein letzter Pakt ist jetzt gut zweihundert Jahre her, oder? Auch ein großer Höllengraf muss essen."

      Raum ließ die Juwelen zwischen seinen Krallen wie Sand durchsickern. Sah zu, wie sie am Boden ankamen, in den Bergen aus Gold und Edelsteinen verloren gingen.

      "...und da du so wählerisch bist, was deine Mahlzeiten betrifft, muss die Seele eine besondere sein. Was ist es diesmal? Ein korrupter Spitzenpolitiker? Ein Nachkommen einer verloren geglaubten Adelsdynastie?"

      "Es rührt mich, dass du dich so um meine Essgewohnheiten sorgst. Nein. Es ist keines davon."

      "Ach? Und was dann?"

      Der Rabe lächelte nur stumm. Zum ersten Mal seit langem empfand er an diesem Ort bestehend aus Feuer und den Schreien der Verdammten so etwas wie Vorfreude.

      - - -

      Zu sagen, es war einfach gewesen, die Stelle zu bekommen, wäre untertrieben. Nichts hätte sich an Menschen verändert: ein schönes Gesicht, ein gepflegtes Äußeres, ein vertrauenswürdiges Lächeln und sie hingen an ihm wie Fische am Haken.

      Sebastian Michaelis. So hatte sich Raum vorgestellt. Ein alter ego, dass er schon einige Male verwendet hatte, wenn er in der Menschenwelt zugegen war. Er hatte Gefallen daran gefunden.

      Alle nötigen Dokumente waren für jemanden wie ihn einfach zu beschaffen. Eine kleine Demonstration seiner Fähigkeiten hatte jegliche Konkurrenz aus dem Weg geräumt. Und schon drei Tage später wurde Sebastian Teil des Hauspersonals der Phantomhives.

      Butler waren nicht mehr so beliebt, wie sie es früher einmal waren, auch in reichen Elitefamilien wie diesen. Doch so natürlich führte Raum seine Rolle aus, so makellos wirkte er in seinem pechschwarzen Anzug, die Körperhaltung so ideal wie seine Arbeitsweise, dass man garnicht anders konnte, als ihn an seiner Seite haben zu wollen.

      Jedoch die Hausherren interessierten Sebastian nur oberflächlich. Sein Blick war selbstverständlich auf den jüngsten gerichtet.

      Eines morgens, als er ihn alleine in einem Zimmer vorfand, ging er leichten Schrittes auf ihn zu.

      "Guten Morgen, Herr Phantomhive. Sind Sie sehr beschäftigt? Ich glaube es gibt da etwas, was wir besprechen müssen."

      Es viel Raum schwer, sein höfliches Lächeln nicht zu einem verräterischen Grinsen werden zu lassen.
      How bad me be?
    • Edward saß gerade an seinen Hausaufgaben als der neue Butler, Sebastian Michaelis, herein kam. Erst hatte er gedacht, es wäre albern sowas altmodisches wie einen Butler einzustellen, aber es kam überraschend gut an. Zumal dieser Butler anscheinend alles konnte. ,,Ich hingegen glaube das nicht. Vorallem nicht, wenn es um meine Noten geht. Die werden nie besser als die von Ciel sein. Jedenfalls solange er lebt", meinte er und stand auf, da er aus dem Raum gehen wollte. Das sein letzter Satz und ein Gespräch mit Sebastian sein ganzes bisheriges Leben verändern würde, konnte er jetzt noch nicht wissen. Auch konnte er noch nicht wissen, wie leicht er selbst zu Ciel Phantomhive werden konnte. Der junge Oberschüler ging an dem Butler vorbei zur Tür.
      My Husband Shogo Makishima (Aus Psycho-Pass)