your Soul belongs to me... [A&A]

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Willkommen zurück!
    Wir freuen uns riesig wieder online zu sein. :) Leider kam es bei der Aktualisierung einiger Komponenten zu größeren Inkompatibilitäten, welche in Handarbeit einzeln behoben werden mussten.
    Damit hat sich für die Nutzung des Forum folgendes verändert:
    Bisherige Links zu Beiträgen sind nicht mehr gültig, da sich die Link-Struktur geändert hat. Wir arbeiten daran, dass auch alte Links wieder funktionieren, können aber noch nichts versprechen.

    Liebe Grüße
    Euer ARC-Team

    Hinweis: Solltet ihr Probleme haben Seiten im Forum aufzurufen (Fehler 404 z.B.), aktualisiert die Seite! Ihr habt noch die alte Version zwischengespeichert.

    • your Soul belongs to me... [A&A]

      We belong together... We belong together, and you know it! Wine stained teeth and bloodshot eyes, think we're both fucked up and that's alright! Yeah, yeah. We belong together! Ooh-ooh, ooh-ooh, oh...
      your Soul belongs to me...

      Oliver Williams ist ein Bestatter der die schon seit einigen Jahren den Glauben in die Menschheit und das Leben verloren hat. Einst war er ein erfolgreicher Anwalt. Als seine Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen begann Oliver sich nach der Trauer mehr und mehr mit den Tod zu beschäftigen. Seitdem ist der junge Mann als Quereinsteiger in das Bestatter Business eingestiegen und zählt zu einem der besten in ihren Beruf.
      Doch nicht nur dieses Paket schleppt Oliver auf seinen Schultern. In der Liebe betrogen, von Freunden fallen gelassen oder auf andere Art verraten... so zog er sich immer mehr zurück und sein Beruf wurde der Mittelpunkt seines Lebens.
      Eines Tages jedoch erscheint Oliver ein Geist nämlich eine junge Dame namens Rachel. Zunächst glaubt der junge Mann nicht das Rachel ein Geist ist bis Oliver bemerkt dass nur er sie sehen, anfassen und hören kann. Und darüberhinaus Geschehen in Rachels's Anwesenheit immer merkwürdige Dinge Wie dass sich Dinge einfach so bewegen oder Technik plötzlich verrücktr spielt. Die Geisterdame erzählt ihm dass sie sich an nichts bis auf Oliver erinnern kann und auch deshalb immer bei den Bestatter auftaucht, in der Hoffnung die Erinnerung wieder zu erlangen.
      Anfangs ist Oliver über die neue Gesellschaft nicht gerade erfreut, bemerkt aber mit der Zeit wie wichtig ihm Rachel wird. Die beiden scheinen zu einen wahrlichen Dreamteam zu werden. Endlich kehrt wieder Freude in Olivers Leben ein, auch Rachel beginnt ihre Situation zu genießen ...gar über sich hinaus zu wachsen. Und schließlich gelingt es den Beiden auch das Rätsel um Rachels Vergangenheit zu lösen. Am Tag darauf verschwindet jedoch die Geisterdame so plötzlich wie sie gekommen war vollkommen aus Olivers Leben. Wieder muss er einen schmerzlichen Verlust verkraften und wieder scheint er von den Wesen welchen er sich an vertraut hat verraten.
      Nach genau 13 Tagen klingelt es an seiner Tür. Als er diese entnervt öffnet er blickte Rachel ein die Augen nur scheint sie kein Geist mehr zu sein. Sie selbst kann sich an alle Ereignisse und Erlebnisse mit ihm erinnern, doch denkt Rachel dass es nur ein Traum gewesen wäre. Noch scheint die gemeinsame Zeit nicht verloren doch wie soll es nun weitergehen?

      Oliver Williams - @Aiko
      Rachel Elizabeth Davis -
      @'Azenia'
      Irgendwer

      Rauchschwaden zogen durch die Luft, sie nahmen allen nicht nur die Sicht sondern zunehmend auch den Atem. Ein schrilles immer lauter werdendes Geräusch hallte in meinen Ohren wieder. Sonst konnte ich nur noch dumpfes Rufen wahrnehmen. Mein ganzer Körper schmerzte, wurde schwer und sank langsam zu Boden. Ich hatte keine Kraft mehr.... war das etwa.... die Hölle? Ich weiß es nicht, aber ich weiß das ich nie wieder an solch einen Ort in so einen Moment sein möchte!

      Meine Augen schlugen auf und schlagartig rang ich nach Luft. Es war ein erster Luftzug der von Kopf bis Fuß in jede Zelle meines Körpers drang. Ich hatte so kräftig nach Luft geschnappt, das ich unterbewusst sogar vom Untergrund hochgefahren war. Dies passierte so schnell, dass ich vor lauter Schwindel gar nicht sagen konnte wo mir der Kopf stand. Leicht wimmernd rieb ich mir über meine Schläfen ehe ich meinen Kopf gegen meine Hand stütze. Um mich herum war alles schwarz, weiß oder grau. So fad und gleichzeitig bedrückt die Stimmung war, so fühlte auch ich mich. Scheinbar erging es meiner Umwelt nicht anders. Donner grollte im Hintergund. Die Wolken hatte sich zu einer dichten Masse verschlungen. Pitsch...! .... Patsch...! .... Pitsch...! Die ersten Tropfen vielen nur äußerst träge zur Erde, wie Tränen die quälend langsam über Wangen rollten. Dann aber nach einigen Minuten brach das Unwetter mit aller Kraft herein. Pitsch! Patsch! Pitsch! Patsch! Pitsch! Es klang fast wie das erbarmungslose Ticken einer Uhr. Doch auch dieser Klang verschwamm langsam in der gewaltigen Masse sowie den schaurigen Grollen. Ab und an zuckte ein Blitz durch den Himmel. Trotzdem des beunruhigenden aber nicht weniger eindrucksvollen Schauspiels wurde mir nicht kalt. Auch nass wurde ich nicht, zumindest glaubte ich mich zu erinnern das sich nass werden anders anfühltee. Zum ersten Mal seit dem ich meine Augen aufgeschlagen hatte, nahm ich mir die Zeit mich um zu sehen. Den Himmel hatte ich lang genug betrachtet.

      Der Untergrund auf den ich lag war Gras. Die Rasenfläche war perfekt geschnitten. Nicht ein Halm war länger oder kürzer als der andere. Jedoch war das Gras wie alles im mich herum so grau und trostlos wie der Himmel. Selbst die Blumen, welche unter der Last des Platzregens die Köpfe hängen ließ, waren nur schwarz, weiß oder grau. Auch diese schönen Gewächse waren genaustens platziert wurden. Sie umschlossen die Rasenfläche auf eine äußerst elegante Art. Neben ihnen reihte sich nur noch eine edle aber etwas kleine Mauer an. Ich brachte eine Weile bis mir klar wurde, dass ich auf in einem akkuraten Vorgarten erwacht war. Hinter der Mauer war gerade so noch ein schmaler Gehweg zu erkennen. Ein ebenfalls gepflegter Weg führte auch quer durch den Vorgarten bis hin zu einen ebenfalls tadellos instand gehaltenen Gebäude aus dem zwei Menschen traten.

      Ein Mann und eine Frau. Die Frau schluzte laut. Die Tränen rannen ihr nur so über ihre Wangen. Der Mann welcher sie die ganze Zeit im Arm gehalten hatte, ließ von ihr ab um einen Schirm zu öffnen. "Komm Liebling." Begann er mit liebevollen Ton. "Lass uns gehen. Beeilen wir uns, damit wir trocken zum Auto kommen." Langsam stand ich von den Rasen auf. Noch immer etwas wackligen Schrittes machte ich mich dran mich den Pärchen zu nähren. "Ähm... Hallo? Entschuldigen Sie-" Auch wenn mich der Regen nicht störte und ich verstand, das sie schnell an einen trockenen Ort wollten, das war kein Grund mich einfach zu ignorieren! "Verzeihung! Ich benötige Hilfe, ich-" begann ich erneut während ich den Beiden bis zu ihren Auto ein Stück die Straße hinunter hinterher eilte. Doch zu spät. Rasch war der Wagen aufgesperrt, die Türen geöffnet und die Zwei darin verschwunden. Etwas ungehalten klopfte ich gegen die Fensterscheiben. "Entschuldigen Sie!" Die Dame auf der Beifahrerseite und auch ihr Begleiter zuckten laut schreiend zusammen. Fast als hätten sie ein Geist gesehen. Gerade wollte ich erneut um Hilfe bitten als mich das knurren eines Hundes davon abhielt. Es war ein kleiner Dackel. Er knurrte, wimmerte und bellte mich immer wieder. "Hey Freddy." Rief die Dame welche ihn an der Leine hielt und zog den Hund zu sich. "Da ist doch nichts." Nichts? War ich .... nichts? Der Hund schien sich davon nicht beruhigen zu lassen. Er war immer noch zu sehr auf mich fixiert. "Entschuldigung, Madame? Ich habe mich verlaufen. Ich weiß weder wo noch wer ich bin." Versuchte ich bei dieser Passantin mein Glück aber auch sie wand sich ab und zog ihren Hund mit sich. Ich versuchte es noch öfters bei jeder Person die mir über den Weg lief. Doch kein Erfolg. Alle schienen mich zu ignorieren. Dabei hatte ich niemanden etwas getan.

      Mitlerweile ließ ich meinen Kopf genauso hängen wie die Blumen. Niedergeschlagen ließ ich mich an den Ort nieder auf den ich erwachte war. Der Regen schwächte mit der Zeit ab, hörte aber nie ganz auf. Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, wollte mich gerade wieder niederlegen und für immer die Augen schließen als noch eine Person aus den Gebäude kam. Es war als wäre ich die Motte welche vom Licht angezogen wurde. Alles in mir schrie ich müsste mich zu der Person umdrehen obwohl ich sie nur aus den Augenwinkel gesehen hatte. Auch wenn ich bereits ein Dutzend Leute un Hilfe gebeten und die Hoffnung aufgegeben hatte, dieser Jemand hab mir allein mit seiner Anwesenheit neue Kraft. Diese Person war der Leuchtturm und ich das verirrte Schiff.

      Dieser Jemand war ein blondhaariger junger Mann. Er war groß gebaut und gut geraten. Seine Haltung war wie seinem schwarzer Anzug und alles um sowie sicher auch in diesen Gebäude akkurat. Einfach tadellos. Ich stand auf. Im ersten Moment wollte ich auf ihn zu rennen, stoppte allerdings gleich. Irgendetwas hielt mich zurück. Je länger ich ihn betrachtete, umso nervöser wurde ich. Ich musste schwer schlucken um mich aus dieser angespannten Starre zu befreien. Erst dann entschied ich mich diesen jungen Mann in sicheren Abstand zu folgen.


      “If you were happy every day of your life, you wouldn’t be a human. You’d be a game show host.”
    • Oliver.jpg



      Es war ein düsterer Tag für die Familie Baxter. Sie haben ihren Sohn verloren und konnten nichts dagegen tun. Es war wie immer ein tragisches Ereignis. Noch dazu spielte das Wetter heute verrückt und erinnerte sie an den Tag, an dem sie ihn verloren haben.

      Sanft sprach ich zu ihnen und versuchte gerade die aufgelöste Mutter zu beruhigen, doch das stellte sich als schwieriger heraus als vielleicht gedacht.

      „Ich verstehe ihren Verlust. Wir werden ihn gebührend bestatten und ihm den letzten Respekt zollen, den er sich verdient hat. Ich möchte aber, dass sie an jenem Tag versuchen an die schönen Momente mit ihm zu denken und ein sanftes Lächeln auf den Lippen tragen, auch wenn die Tränen rollen werden. Denn wenn sie ihn mit einem Lächeln ins Jenseits entlassen, wird er sich dort auch gut zurechtfinden“, erklärte er ihr. Der Vater schien es zu verstehen, doch die Mutter war noch immer aufgelöst, was natürlich verständlich war, denn sie hatte ihren leiblichen Sohn verloren.

      Noch einige Stunden ging das Gespräch und der Regen hatte bereits angefangen. Ich verabschiedete das Pärchen und ließ sie mit ihrer Trauer kämpfen, wobei ich auch anbot, Hilfe zu leisten. Es gehörte sich einfach so, denn Trauer konnte viel in einem heraufbeschwören, was man vielleicht gar nicht von sich kennt.



      Noch eine kurze Zeit bearbeitete ich den Fall und die Akte des Jungen, welcher nun bald bestattet werden sollte. Die Eltern hatten heute seinen Lebenslauf vorbeigebracht und die Liederwünsche, was alles noch erschreckend kindlich war. Verständlich… Wer hätte denn erwartet, dass ein kleiner 7-Jähriger beim Gang über die Straße von einem Auto erwischt wird. Manchmal ist das Leben einfach grausam.



      Leise prasselte der Regen an die Fensterscheiben, als ich die Lichter der ganzen Räume abschaltete und mich fertig machte, um den Heimweg anzutreten. Das Prasseln des Regens beruhigte mich ein wenig und so blieb ich noch einen Moment im Flur stehen, ehe ich auch hier das Licht abstellte und dann das Bestattungsinstitut verließ. Ich schloss ab und öffnete meinen Regenschirm, ehe ich über den gut gepflegten Weg ging. Gießen würde ich die Blumen wohl eine Weile lang nicht müssen, vielleicht ersetzen, wenn der Regen weiterhin so stark bleibt. Im Augenwinkel konnte ich ein junges Mädchen sehen, welches am Wegesrand saß und ein wenig deprimiert wirkte.

      Normalerweise wäre jeder herzensguter Mensch direkt zu ihr gegangen und hätte ihr Hilfe angeboten, doch das war bei mir nicht der Fall. Mein Herz habe ich fest verschlossen und in Stein gehüllt, um nicht noch ein weiteres Mal verletzt zu werden. Nicht noch einmal würde ich diesen Schmerz spüren wollen. Diesen Schmerz, der sich anfühlt, als würde dein Herz in hundert Stücke gerissen werden. Nein!

      Der Heimweg war kein weiter Weg und doch fühlte ich mich verfolgt. Ein kurzer Blick nach hinten verriet mir, dass es das Mädchen war, welches ich zuvor am Rand hatte sitzen sehen. Ich hielt inne, nicht dass sie mir bis nach Hause folgen würden, auch wenn das nicht mal mehr 500 Meter entfernt war. Ich drehte mich zu ihr um und sah sie an. Doch... irgendetwas an ihr kam mir vertraut vor, doch mir wollte einfach nicht einfallen, was es war.
      "Verzeihung junge Dame, aber es ist unhöflich Leute einfach zu verfolgen", meinte ich dann zu ihr und hielt meine Stimme dabei eher kühl.
    • Irgendwer

      Es war schon wirklich sonderbar. Es regnete seit Stunden und doch war mir nicht so, als würde ich stundenlang im Regen stehen. Mir war nicht kalt oder irgendwie anders unwohl. Dabei trug ich weder Socken noch Schuhe. Dies brauchte ich auch erstmal nicht. Ich spürte die Struktur des steinigen Untergrund kaum und auch die Pfützen bleiben ruhig wenn ich die durchschritt. Die Wasseroberfläsche rührte sich einfach nicht. Und wenn sie es tat dann nur kaum merklich, als wäre ein zarter Lufthauch über sie gestrichen. Allegemein waren die anderen Menschen im vergleich zu mir viel wärmer angezogen als ich. Statt einen Schal und einen warmen Mantel trug ich eine dünne, etwas weitere Bluse in weiß und einen kurzen schwarzen Rock. Also... ich ging davon aus. Außer diesen Mann war für mich ja alles schwarz, weiß oder grau.

      Unterbewusst wurden meine Schritte etwas schneller. Als wollte ich diesen Mann doch erreichen, aber irgendetwas hielt mich zurück. Den letzten Schritt konnte ich einfach nicht machen. Dann aber - drehte sich besagter junger Mann mit einen Male um. Ich erschrak, vor allem da ich mich damit abgefunden hatte die Menschen um mich herum einfach nicht erreichen zu können. Aber jetzt war da dieser junge Mann. Dieser eine Lichtschein.

      Er hatte sich so unverhofft zu mir gewand, dass ich für einige Sekunden in seine kastanienbraunen Augen blicken konnte. Die Augen sind der Spiegel zur Seele sagt man. Seine waren matt geworden und das lag nicht am den Gläsern der Brille, die sie wie ein Schutzschild von der Außenwelt abschirmten. Als wäre er des Lebens müde geworden oder sehr sehr traurig. Lange konnte ich den Augenkontakte nicht aufrecht erhalten. Obwohl ich nicht glaubte, jemals so schöne Augen gesehen zu haben war mir ganz anders wenn unsere Blicke sich kreuzten. Unruhe kam in mir auf, mein Herz schlug so schnell, mir wurde so warm, ich fühlte mich so unsicher.... aber nicht weniger von ihm angezogen. "W-w...was? Sie... sie können mich sehen?" Stammelte ich verlegen. Dieser Mann brachte mich ganz durcheinander. "Ich ...nun... ich.... ähm .... i-ich brauche Hilfe. Aber niemand sonst... sch-scheint mich wahrzunehmen."


      “If you were happy every day of your life, you wouldn’t be a human. You’d be a game show host.”