Every day might be our last [AkitoSan vs Aku]

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    • Every day might be our last [AkitoSan vs Aku]

      Zombies.
      Im normalen Leben nicht vorzustellen und doch, so unnormal wie es klingt, mittlerweile gehören diese Wesen zum Alltag.
      Jahrzehnte ist es seit dem Ausbruch des Zombievirus her.
      Die Überlebenden haben sich hinter dicken Mauern eingeschlossen, versuchen ihr Leben weiter zu leben. Währenddessen arbeiten die letzten Militärgruppen daran, die Plage zu dezimieren, doch je mehr Soldaten in den Krieg gegen die Toten ziehen, desto mehr schwinden ihre Reihen und je mehr werden ihre Gegner.
      Außerhalb der schützenden Mauern, die aus Not errichtet wurden erstrecken sich unbekannte Gebiete. Straßen sind kaum befahrbar, Güter sind knapp. Niemand weiß so genau, woher die Zombies kommen, niemand weiß wie viele von ihnen existieren, niemand weiß wie genau sie mittlerweile aussehen.
      Mitten in den gefährlichen Horden herrscht Anarchie. Die Menschen, die nicht in die Städte gelangt waren kämpfen um jede Notration, die in den Jahren immer knapper geworden waren.
      Kleinere Dörfer wurden errichtet, ausgestattet mit einer Verteidigung die nicht nur für die Zombies bestimmt sind. Menschen sind fast gefährlicher als die immer wieder mutierenden Untoten. Doch nicht nur jene verändern sich. Manche Kinder, die in diese chaotische Welt geboren werden sind anders, anders als alles zuvor.
      Eben jene Kinder sind Akito und Lumelia, welche in diese Welt hineingeboren wurden und nicht nur übermenschliche Kräfte besitzen, sondern auch etwas, was der alten Generation mittlerweile fehlt. Nicht nur bloßer Überlebenswille, sondern Neugierde und vor allem eines.
      Rache.

      Besetzung:
      Akito - @AkitoSan
      Lumelia - @Akuma


      ♪♫•*¨*•.¸¸사랑햡니다¸¸.•*¨*•♫♪

    • Lumelia

      Sie hasste es. Was? Sie hasste alles. Gott, Zombies, Menschen. Einfach die gesamte verfickte Welt. Wenn sie es selbst in der Hand gehabt hätte, so hätte sie damals nicht nur alle in ihrer Einheit umgebracht, sondern gleich die ganze Menschheit mit ihnen.
      Missmutig starrte sie auf das Stück Elektronik, was sich “Monitoring Device 03” kurz gesagt MD03 schimpfte. Man hatte es ihr neuerdings angebracht, nachdem sie dem Schwellenwert als Gefahrenquelle gefährlich nahe gekommen war. Und warum? Weil man sie in einen Kampf gegen unzählige Zombies hatte geschmissen. Was sollte sie denn auch anderes tun, als über ihre Grenzen hinaus zu schießen, wenn sie überleben wollte?
      Ganz ätzend piepte das widerliche Teil, als es schon zum 4ten Mal diesen Tag, immer im 3 Stunden Takt, den jetzigen Prozentsatz des Zombievirusses in ihrem Blut anzeigte.
      44%. Ein Glück, dass ihr Körper darauf ausgelegt war, das Virus im Schach zu halten, immerhin lag vor 2 Messungen jener Wert noch über 60.
      Wie oft dies allerdings noch der Fall war wusste keiner. Wenn es nach ihr ginge hätte sie das Ding einfach in die Schlucht der Müllhalden geschmissen, die sich außerhalb der Mauern auftürmte. Wenn sie eh nicht wusste, wann es vorbei war, dann brauchte sie doch auch kein Gerät, welches sie überwachen n sollte!
      Warum sie sich gerade so darüber aufregte? Nun, sie hatte nichts besseres zu tun, denn gerade saß sie mit ein paar anderen aus ihrer neuen Einheit in einem Zug, welcher zu einer anderen Stadt führte. Diese Züge waren das einzige, was überhaupt einen Transport von Waren und Personen ermöglichte. Er war so stark gepanzert, dass normale Zombies von ihm einfach in Stücke gerissen wurden. Nur Horden oder mutierte Zombies, welche sich selten an den Gleisen tummelten, konnten da etwas Gefahr beherbergen. Dafür waren allerdings auch immer Einheiten an Bord, die dafür sorgen würden, dass die Ware in jedem Fall dort ankam, wo es hin sollte. Öfter schon war sie in einer solcher Kampftruppen gewesen, hatte unzählige Kinder und junge Erwachsene beim Sterben zugesehen. Heute jedoch war es etwas anderes. Heute war sie die Ware, die transportiert wurde. Zumindest war das der Plan gewesen, denn ihre Instinkte schienen ihr etwas anderes zu sagen.
      Und selten hatten sie ihre übermenschlichen Sinnesorgane getäuscht.

      “ACHTUNG AN ALLE EINHEITEN! ALARM STUFE ROT! AN ALLE EINHEITEN! ALARM STUFE ROT! ALLE KAMPFFÄHIGEN WERDEN SOFORT ZU ABTEIL 07 BEORDERT. MENSCHLICHER ÜBERFALL.”

      Lumelia wusste nicht Recht, ob sie sich freuen sollte, dass ihre Instinkte wieder einmal richtig lagen, oder nicht. Wenn etwas noch schlimmer war als hunderte von Untoten, dann waren es die noch Lebenden. Nicht selten wurden sie von Grenzgängern, Menschen die nicht einer Stadt zugehörig waren, überfallen. Schließlich befand sich oft überlebenswichtige oder auch einfach wertvolle Beute in den Wagons. Dass der Zug so abrupt angehalten hatte bedeutete nur eines. Sie waren schon längst gekapert worden und die Verteidigungstrupps vermutlich am Ende ihrer Grenzen.
      “Division Delta! Ausrücken!” Befahl sie monoton, aber klar und deutlich. Mit ihrer Erfahrung hatte sie schon länger den Platz einer Leiterin errungen, etwas, worauf sie nicht besonders stolz war. Aber was konnte sie auch dagegen tun?
      “Freigabe zum Abschuss. Bei Kontakt mit Fremden haben Sie die Erlaubnis zum Schießen.”

      Schnell hatte sie sich mit ihrem Trupp auf den Weg zum angekündigten Abteil gemacht und prompt ein paar der Plünderer mit einem gezielten Schuss in den Kopf getötet. Die jenigen, deren Gehirn noch nicht zu Matsche verarbeitet wurden bekamen von ihren Kameraden ebenfalls einen Schuss direkt in die Stirn, denn es war üblich, dass die Leichen früher wieder aufstanden, als es allen lieb war.
      Lieber ging man auf Nummer sicher, als das man von einem Zombie von hinten überrascht wurde. Es würde keinen von ihnen direkt umbringen, doch war es lästig und eine unnötige Gefahrenquelle.
      “Sicher.” Ertönte es von rechts, anscheinend hatten sie zunächst alle sich in der Nähe befindenden Angreifer ausgeschaltet, doch der Situation nach zu urteilen musste es sich nicht nur um eine Handvoll von ihnen handeln. Der Aktion nach zu Urteilen war der Großteil vermutlich weiter vorne im Control-Abteil.

      Innerlich hätte sie gerne geflucht, als laute Schreie aus der eisernen Tür klangen, doch dafür fehlte ihr die Zeit. Natürlich musste es genau auf ihrer Reise so etwas passieren. Denn anscheinend wurden sie nicht nur von irgendwelchen Amateuren angegriffen, sondern gleich von einer ganzen Masse an Zombies, die jenen wohl gefolgt war. Nun konnte die Schwarzhaarige auch nichts anderes mehr, als um ihr Überleben zu kämpfen und zu hoffen, dass der automatisch abgesetzte Notruf nicht nur erhört wurde, sondern auch noch für baldige Unterstützung sorgte.
      “AN ALLE, DIE EINE WAFFE NOCH IN DER HAND HALTEN KÖNNEN. SCHIESST. SCHREIT. ÜBERLEBT.” bellte sie, möglichst motivierend bei dem bevorstehenden Kampf, in die Lautsprechanlage, in der Hoffnung, dass es noch mehr Lebende als ihre Einheit auf diesem verdammten Zug existierten.


      ♪♫•*¨*•.¸¸사랑햡니다¸¸.•*¨*•♫♪