Guardian of two worlds [ Aiden.Nesmilas x Nash ]

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    • Guardian of two worlds [ Aiden.Nesmilas x Nash ]

      Guardian of two worlds





      Jeder hat schon einmal von ihnen gehört. Yōkai . Sie sind Wesen aus der japanischen Mythologie und genißen die verschiedenen Geschichten, die über sie erzählt werden. Doch diese Geschichten waren eben nur das für die Menschen: Geschichten. Es existiert jedoch eine Familie, die die Wahrheit kennt. Die Wahrheit über die Welt, in der die Yōkai leben und über das Portal, welches beide Welten, die der Menschen und Yōkai, miteinander verbindet. Wie farbenfroh und fasziniert die Geschichten sich auch anhören mag, gibt es Wahrheiten, die dunkel und grausam sind.

      Es existieren zwei Welten, die im Normalfall keinen Einfluss aufeinander haben. jeder lebt in seiner eigenen Welt, doch es ist durch einen Portal möglich ins andere Reich zu treten. Dieser Portal wird jedoch nur im Notfall geöffnet. In der Menschen Welt ist eine Familie für diese Öffnung der Yōkai Welt verantwortlich.
      Vor hunderte von Jahren herrschte in der Welt der Yōkai ein Krieg. Mit Hilfe der uralten Artefakte hat eine Yōkai Familie geschafft Risse in der Dimension zwischen den zwei Welten entstehen zu lassen. Ziel dieser Familie war es, auch die Menschen Welt unter ihrer Kontrolle zu bringen. Nur eine Yōkai Familie konnte sich gegen sie auflehnen und ihr Revier für sich sichern, doch sie hielten sich von anderen Schwierigkeiten fern. Die Hüter Familie war jedoch nicht dazu in der Lage die Invasion allein zu stoppen. So wandten sie sich an die Yōkai Familie, um sie um Hilfe zu bitten. Diese stimmten nur zu, wenn die nächst geborene Tochter den Sohn des Anführers der Yōkai , zum Zeitpunkt des 18. Geburtstag des Mädchens, zu heiraten und in der Welt der Yōkai zu leben. Keine andere Wahl als der Forderung einzustimmen, schafften beide Familien die Bösewichte zu besiegen, die Risse zusammen zu flicken und das Portal zu schließen, welches fast mit Gewalt geöffnet wurde.

      Jahre vergingen, doch nur Jungs wurden auf die Welt geboren. Doch eines Tages erblickt ein Mädchen die neue Welt. An ihrem 18. Geburtstag wird sie von dem Sohn des Anführer der Yōkai Familie besucht und sie in seine Welt gebracht. Doch als die 'Entführung' des Mädchens nicht schlimm genug sei, erfuhren sie später, dass ein Artefakt gestohlen wurde. Man hat den Verdacht, dass die Bösewichte ihre Kräfte sammelten und wieder vorhaben die Welten an sich zu reißen.

      Wir wird sich das Mädchen in der neuen Welt einfinden? Wird es ihr gelingen alle zu akzeptieren, wie zum Beispiel ihr neuer Ehemann? Schaffen sie auch diesmal die Welten zu retten?





      You control your future, your destiny. What you think about comes about. By recording your dreams and goals on paper, you set in motion the process of becoming the person you most want to be. Put your future in good hands - your own.
      -
      Mark Victor Hansen



      Vorstellung
      Rollen:
      Ken'ichi + Mayumi - @Aiden.Nesmilas
      Yuma + Thea - @Nash




      Yuma

      Ich richtete meine Maske hin und betrachtete mich lange im Spiegel. Die Narbe konnte man nicht erkennen und die Kleidung sitzt. Aufgrund meiner Rasse und meines Schams achtete ich sehr auf die Weise, wie ich mich trug. Auch wenn ich wusste, dass ich, egal wie oder was ich machte, hinter einem Rücken schikaniert wurde oder man sich über mich lustig machte, wollte ich Ken'ichi nicht weiter belasten, als ich es schon so tat. Manchmal fragte ich mich wieso er es auf sich genommen hatte mich auf seiner Seite zu haben. Sicherlich hatte er schon von meiner Familie und ihre Meinung zu mir gehört, doch trotzdem stand ich hier und folgte ihm auf Schritt und Tritt. Dass viele meine Anwesenheit nicht guthießen, war mir durchaus bewusst und es verunsichert mich, keine Frage, doch ich hatte mich früh entschlossen trotzdem mein bestes zu geben. Wenn nicht für mich, dann wenigsten für Ken'ichi.
      Ich verließ mein Zimmer und machte mich auf zum Treffpunkt, wo wir uns treffen werden und zusammen in die Mensche Welt treten werden. Früher hatte ich vieles über die Welt gehört und hatte mich immer gefragt wie dort die Welt aussehen mag, doch jemand wie ich, sollte keine Möglichkeit haben dies herauszufinden. Doch zu meinem Glück war es mir nun gestattet Ken'ichi dorthin zu begleiten. Auch hatte ich erfahren aus welchem Grund. Es kam mir bis jetzt immer noch surreal und eigenartig vor, doch solange alles glatt lief und Ken'ichi nicht zu Schaden kam, sollte es keine Schwierigkeiten geben. Nur hoffte ich, dass das Mädchen sich benahm und keine eigenartige Ideen in den Sinn bekam. Ich wusste nicht wie sie aussah, was Menschen machen und was sie können. Ich war zwar neugierig gewesen, doch ich hatte mich mit dem Thema noch nicht auseinandergesetzt. Geduldig stand ich an Ort und Stelle und malte mir die verschiedenen Szenarien aus, die folgen konnten, wenn wir die Hüter Familie treffen werden.





      Thea

      Ich stieß einen langen Atemzug aus und sah, wie sich eine warme Atemwolke sich bildete aber binnen Sekunden sich wieder auflöste, während sie zum Himmel empor stieg. Es war kalt gewesen und trotzdem hatte ich mich dazu entscheiden nach Hause mit einem Fahrrad zu fahren. zu meinem Glück hatte ich an Handschuhe gedacht, doch meine Wangen waren eisig und meine Nase brannte. In meinem Gedanken fluchte ich über meine eigene Dummheit, doch der Grund wieso ich mich dazu entschieden habe mit dem Fahrrad zum Bus zu fahren, anstatt lange zu laufen, da wir weit weg wohnten, war mein Geburtstag. Ich wollte so schnell wie möglich meine Eltern aufsuchen und war wahnsinnig neugierig, was sie mir heute vorbereitet hatten. Ich lebte mit meinen Eltern in einem etwas weit entfernten Dorf und die Bushaltestelle war ebenfalls etwas weiter weg. Manchmal fragte ich mich was meine Eltern dazu bewegt hatte sich weit hier draußen zu ziehen, doch wir hatten hier unsere Ruhe, hatten einen riesigen Garten und ich hatte die Möglichkeit Sport zu machen, ohne Angst zu haben, dass ich nicht genügend Platz hatte. Mit einer zickzack Bewegung kuschelte ich mein Kinn weiter in den Schal und fing an zu fahren. Der kalte Wind blies mir entgegen und der Schnee ließ mich ein wenig rutschen, wenn ich um die Ecke fuhr. Es dauerte nicht lange bis ich das Haus in der fern erkennen konnte. Rauch stieg aus dem Schornstein. Sicherlich hatten sie den Kamin angemacht, damit wenigstens das Wohnzimmer schön warm war, wenn ich ankommen würde. Ein erfreutes Grinsen schlich sich auf meine Lippen. Geburtstage hatten bei vielen keine große Bedeutung mehr gehabt, doch jedes Jahr freute ich mich aufs Neue. Geschenke, großen Kuchen, die Zeit vor dem Kamin, das leckere Abendessen und de gemeinsame Zeit vor dem Fernsehen. Ab und an gingen wir auch in ein Restaurant, anstatt Zuhause zu essen, doch diesmal hatten meine Eltern darauf bestanden Zuhause zu bleiben. Nicht, dass es mir etwas ausmachte, doch ich bildete mir ein heute Morgen einen traurigen Ausdruck in ihren Gesichtern gesehen zu haben. Oder ich hatte es mir bei der ganzen Hektik mich fertig zu machen, nur eingebildet. Sollte jedoch etwas sein, würden sie es mir sicherlich sagen, da war ich mir sicher.
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    • Ken'ichi

      Er war schon seit vielen Stunden auf den Beinen, geschlafen hatte Ken'ichi kaum, denn diese unnachgiebige Ruhelosigkeit plagte seinen Geist aufs Neue. So hatte es es sich zu seiner Aufgabe gemacht noch vor dem ersten Morgengrauen den heiligen Fluss aufzusuchen.
      Der Nebel lag noch auf den Feldern und umwabberte den Fluss wie eine Mauer die alle Eindringlinge fernhalten wollte. Doch der Yokai war kein Eindringling, er gehörte zu dem Fluss wie der Kami und der große Wolf aus ihren Legenden.
      Er kniete am Flussufer und tauchte seine Hände in das eisige Wasser, das an seinen Händen riss. Aus diesem Wasser war er neu geboren worden, durch dieses Wasser wurde Ken'ichi ein echter Kamigawa. Er genoss die Kälte die über seine Arme kroch und sich bis in seine Knochen fraß, bevor er etwas davon abschöpfte um es mir ins Gesicht zu spritzen.
      Es war beruhigend zu wissen dass die Kami auf seiner Seite waren, und das er durch den heutigen Tag ein Versprechen erfüllen konnte, das schon vor vielen Jahren gegeben wurde. Neben seiner Nervosität schwang auch ein gewisses Maß an stolz mit, das er sich so gar nicht erklären konnte.
      Er bemerkte das die ersten Vögel begannen ihr Lied zu singen, was für den künftigen Anführer hieß das er aufbrechen musste. Er musste seinen ruhigen Ort verlassen und sich vorbereiten seine Pflichten zu erfüllen. Mit absicht etwas schwerfällig richtete er sich auf, und machte sich eher langsam zurück und währen er lief strich er sich seine Gewänder glatt um ein ordentliches Bild abzugeben. Manchmal waren einfach alle Details wichtig, vor allem sein auftreten.
      Etwas später wartete Ken'ichi vor der großen Halle, in der sein Vater auf ihn warten würde, um mit ihm die nächsten Schritte zu klären, doch noch wollte er diese Halle einfach nicht betreten. Er wollte das nicht alleine tun, er wollte Yuma an seiner Seite haben. Es beruhigte ihn so wie der Glücksbringer seiner Mutter, den er auch in diesem Moment in seiner Tasche bei sich trug. Er war die gute Seite an ihm, das was ihm fehlte besaß dieser Mann. Ken'ichi war oft zu kühl, und hatte nicht das Gefühl für die Leute um sich herum und deren Leiden. Und auch wenn Yuma insgesamt einfach stiller war, half es manchmal ihn einfach anzusehen und sich vorzustellen was er sagen könnte. Es war seltsam, und auch wenn er Yuma nicht beneidete, wusste er doch sehr genau das er auch nicht so perfekt war, wie er sich gerne gab.
      Sein blick wanderte kurz nach draußen, und man erkannte das die Sonne die Umgebung langsam rot färbte. Wo bleibte er denn nur?
      Sie hatten bestimmt noch einige Dinge vorzubereiten bevor sie das Artefakt nutzen konnten und seine Verlobte endlich hier her bringen konnte.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Yuma

      Erst nachdem er seinen Magen knurren hörte, konnte er sich aus den Gedanken reißen. Er hätte heute Morgen etwas essen sollen, doch die Bediensteten waren schon früh auf den Beinen gewesen und es war ihm nicht ganz geheuer sie zu begegnen. Es ist schon lange her, dass er hierher gekommen war und man kannte seine Gestalt, und trotzdem war es ihm unangenehm sie allein anzutreffen. Ihm waren die flüchtige Blicke zu stechend und er stellte sich am Ende vor, nachdem er gegangen bin, wie sie über ihn tuschelten. Er hatte sich oft sagen lassen, dass es reine Einbildung seinerseits war, doch er konnte nichts gegen die Streiche seines Gedanken anrichten. Diese Unmut breitete sich immer in ihm aus, wenn er andere allein begegneten. An Ken'ichis Seite stand er wenigstens im Schatten und außer Acht; dort wo er sich wohler fühlte.
      Endlich angekommen sah er schon Ken'ichi vor dem Eingang. Mit schnellen Schritten kam er ihm näher und begrüßte ihn mit einem knappen "Guten Morgen." Sie hatten noch ein Ritual vor sich gehabt und so brauchte er viel Konzentration. Sicherlich wanderten einige Gedanken in seinem Kopf umher, da wollte Yuma ihn nicht weiter mit Fragen oder mit seiner Besorgnis belasten. Er war sich sicher, dass Ken'ichi ihm Bescheid geben wird, wenn ihn etwas besorgte. Er warf einen Blick zur Tür, ehe er der Gestalt neben sich zunickte und für ihn die Tür öffnete. Yuma trat ein Schritt zur Seite, um Ken'ichi Platz zu machen und folgte nach ihm in den großen Raum, in dem wenig Sonnenlicht hereinströmte. Mit ein wenig Abstand zu Ken'ichi folgte Yuma ihm bis zum aufgemalten Kreisen und Symbolen auf den Boden, die, wenn sie von einem Sonnenstrahl getroffen werden, einen leichten Schimmer von sich gaben. Yuma erblickte sofort den Anführer, den er mit einer tiefen Verbeugung begrüßte, und die drei ältere Damen, die sich um den Kreis gestellt hatten. Der Anführer erhob seine Stimme. "Ihr seid rechtzeitig angekommen. Das Ritual wird gleich soeben ankommen." Sein Gesicht war markant gezeichnet und eine Ernsthaftigkeit war in seinen Augen zu erkennen. Seine breite Statur und seriöse Aura ließ jeden Fremden ein wenig in sich zusammen zucken. "Die Ältesten werden gleich die Artefakte bringen und das Ritual anfangen. Es wird sich ein Portal öffnen, der so lange offen bleibt, bis ihr mit dem Mädchen zurückkommt. Eilt jedoch und schindet keine Zeit, denn das Portal gibt eine magische Welle von sich, die spürbar ist, wenn sie zu lange offen ist." Verstehend machte er sich eine mentale Notiz. Als wäre es ihr Stichunkt gewesen, bewegte sich eine Dame zum Alter und brachte drei Artefakte hervor. Jeder hielt eines und sie fingen an vor sich in einer fremden Sprache zu sprechen. Nach und nach verstärkte der Schein des blauen Lichts, welches nicht mehr als ein Funken im Kreis war, und nach einer Weile nahm s eine Form eines Ovals an, welches ein Stück größer als uns gewachsen war.
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    • Ken'ichi

      Er hörte die Schritte von Yuma schon bevor er diesen sehen konnte. Mit einen kurzen Blick über seine Schulter, betrachtete er seine rechte Hand, die auf ihn zu trat. Die Maske wie immer tief in seinen Gesicht.
      Warum er wohl so lang gebraucht hatte? War es überhaupt lange. Es fiel Ken'ichi schwer dies einzuschätzen, da er dieso wenig geschlafen hatte und diesen Morgen schon mehr erledigt hatte, als an anderen Tagen. Die Zeit streckte sich, denn dieser Tag war wichtig und würde in die Geschichte seiner Welt und vor allem in die seiner Familie eingehen. Das konnte Yuma auf diese Art und Weise auch gar nicht verstehen, und Ken'ichi sollte es ihm auch eigentlich nicht böse nehmen. Trotzdem, er konnte es nicht unbedingt leiden warten gelassen zu werden. Anstatt Yuma einen ordentlichen Gruß entgegen zu bringen, nickte er diesen nur leicht zu. Um ihn seinen Respekt zu erweisen hatte Ken'ichi auch noch Zeit, wenn sie ihre Mission erledigt hatten.
      Er holte tief Luft als Yuma die Tür öffnete und er dann eintrat. Seine Augen gewöhnten sich schnell an die Dunkelheit die in den Raum herrschte und nur von dem Licht der wenigen Kerzen und der offenen Tür durchbrochen wurde.
      Nachdem beide eingetreten waren, und er die Worte seines Vaters vernahm, wurde sie wieder geschlossen. Es galt hier die oberste Sicherheit zu wahren, es wäre fatal, wenn andere Dämonen durch das Portal kommen würden. Das Problem hatten sie immerhin schon einmal, und es war im großen Chaos und so viel Blut geendet.
      Während die drei Frauen begannen das Portal zu beschwören betrachtete Ken'ichi nur seinen Vater, welcher ihm kaum einen Blick schenkte. Irgendwann würde er genauso sein wie er. Und er würde gerecht über seinen Clan herrschen, und die Yokai daran hindern zu viel Unheil anzurichten. Und er würde alle Yuki Onna aus dem wegschaffen die ihm über den weg liefen. Wenn sie aussterben würden, hätte er auch nichts dagegen, so viel stand auf jeden Fall fest... Aber sowas zu erreichen war nicht einfach. Kaum möglich.
      Als der ganze Raum von dem blauen Schein des Portals erfüllt war, verneigte sich Ken'ichi vor den Damen einmal, und blickte dann zu Yuma. Dann sah er direkt zu dem Portal, welches ihn etwas blendete. Er kniff die Augen zusammen, und schritt darauf zu.
      Als er es durchlief fühlte sich sein ganzer Körper seltsam an, als würde er in alle seine Bestandteile zusammen gelegt werden, und dann auf eine neue Art und Weise wieder zusammengebaut. Ohne es zu wollen, hatte er seine Augen ganz geschlossen, und erst als er wieder festen Boden unter den Füßen spürte wagte er es, diese wieder zu öffnen.
      Diesen Ort fand er jetzt schon seltsam, doch er musste sich alles genau einprägen. Jegliche Gefahr abwiegen die von hier ausging, und wie er diese am besten umgehen konnte, oder noch besser vernichten.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Yuma

      Es war ein kleiner Spektakel für Yuma gewesen, zuzusehen wie das Portal vor ihm geöffnet wurde. Er hatte sich nie ausmalen können, wie es aussehen wird, da keine Aufzeichnungen darüber zu finden war. Eigentlich hatte Yuma vorgehabt darüber zu recherchieren, um mögliche Nebenwirkungen oder Gefahren ausmachen zu können, die auf sie zukommen könnte, doch da nichts aufgezeichnet wurde, konnte er nichts anderes als zu hoffen, dass Ken'ichi nichts zustieß. Als das Portal offen war und der Dunkelhaarige dem Portal näherte, schritt Yuma ihm hinterher. Ehe er durch das blaue Etwas hindurchlief, zögerte er für eine Sekunde. Doch für ihn gab es kein Zurück mehr. Er hatte sich dazu entschieden Ken'ichi zu folgen. Mit einem kleinen Seufzer setzte er seinen Weg fort. Die Sensation, die er durch seinen ganzen Körper spüren konnte, konnte er nicht mit Worten beschreiben. Es war eigenartig und weltfremd zugleich. Yuma verlor sein Gleichgewichtssinn und wusste nicht mehr wo oben oder untern war. Die Zeit streckte sich, doch gleichzeitig kam es ihm nur wie eine Sekunde vor, die er durch das Portal schritt. Denn im nächsten Moment spürte er etwas federleichtes auf die Hat fallen. Er blickt nach unten und erkannte einen weißen Fleck, der von seinesgleichen gefolgt wurde. Schnee. Yuma wandte seinen Blick nach oben und sah mit leicht zusammen gekniffenen Augen zu, wie der Schnee auf sie hinunter fiel. Er blickte wieder nach vorne und erblickte ein Haus, welches von Innen beleuchtet war. Sie standen anscheinend im Garten. Mit einem Blick zur Seite sah Yuma, dass es seinem Begleiter gut ging. Jedenfalls machte er diesen Anschein. "Alles in Ordnung?", fragte er ihn leicht besorgt und versuchte mit einem Blick zu erkennen, ob etwas seinem Körper zugesetzt hatte. Es kam Yuma immer noch surreal vor nun endlich in der Menschen Welt zu befinden. Es sah ganz anders aber in einer gewissen Weise ähnlich aus wie die Welt, aus der er gerade kam. Die Häuser hier sahen anders aus, doch die Landschaft war nicht anders als die Schneelandschaft, die er wenige Male besucht hatte. Doch sie waren nicht hier, um die Gegend zu bewundern, sondern die Ehefrau von Ken'ichi abzuholen. Yuma konnte nicht leugnen, dass er ein wenig neugierig war, wie die Frau aussah, die in der Zukunft an Ken'ichis Seite sein wird. Und natürlich ihre Reaktion darauf, dass sie sich nun treffen werden. Ob sie schon Zuhause war?
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    • Ken'ichi

      Die Kälte machte den Wolf wenig aus, im Grunde konnte er diese kaum spüren, obwohl sich die Flocken in seinen Haar verfingen.
      Kurz nach Ken'ichi trat auch Yuma durch das Portal, und nachdem er die Umgebung gescannt hatte blickte er auch seinen Begleiter an, der sich wohl sorgen um ihn machte. Das zauberte ein leichtes Grinsen auf seine Lippen, dass auch schnell wieder verschwand. "Ein Portal kann mir so schnell nichts antun, geht es dir gut?" Er klopfte Yuma leicht auf die Schulter um zu schauen ob ihn nicht zufällig doch noch ein Körperteil abfiel. Das könnte ja gut möglich sein, die folgen einer Reise durch das Portal waren nicht wirklich erforscht, aber Ken'ichi wollte seinen Kameraden auch nicht unbedingt Angst machen.
      "Nun, wir müssen uns beeilen", meinte er dann sehr ernsthaft. Sie sollten nicht zu viel Zeit verlieren und bevor er noch einen weiteren Gedanekn verschwenden konnte, ging er auch schon los. Seine Hand wanderte dabei in seine Tasche, und umschloss den alten Glücksbringer. Das ganze beruhigte ihn und auch seinen Herzschlag etwas. Es fühlte sich für ihn wirklich seltsam an, das er wegen so etwas einfachen nervös wurde. Immerhin musste er sie nur abholen... Doch die Frau oder das Mädchen - immerhin sollte dies ihr 18. Geburtstag sein- sollte seine Ehefrau werden. Sie würde seine Partnerin werden, und die einzige bleiben. Es war unüblich das man sich mehrere Frauen nahm... natürlich gab es die Möglichkeit, doch Ken'ichi verachtete diese Menschen. Er würde auch seinen Vater verachten, wenn er sich eine neue Frau nehmen würde.
      Vor der Tür des etwas eigenartiges Hauses blieb er stehen, und klopfte an. Er hatte sich schon die ganze Zeit überlegt ob er klopfen sollte, oder einfach eintreten, doch er nahm an das etwas anstand nur für ihn sprechen würde. Das hier war nicht sein Haus, und es war auch nicht seine Welt, und auch wenn es ihm schwer fiel hielt er sich an die Regeln die ihn durch diese Umstände gegeben waren.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Thea


      Sie wäre gern länger unterwegs geblieben, doch die Freude und Aufregung ihre Eltern zu sehen, war einfach zu groß, dass sie ein Umweg dorthin einleiten könnte. Daher fuhr sie schnurstracks nach Hause, stellte ihr Fahrrad in der Nähe ihrer Garage ab und lief zur Haustür. Davor blieb sie noch stehen, kramte ihren Schlüssel aus ihrem Rucksack und öffnete die Tür. Es hatte sich schon ein Lächeln auf ihr Gesicht geschlichen, welches jedoch fiel, als sie auf der anderen Seite des Hauses zwei fremde Gestalten sehen konnte. Es war Zufall gewesen, dass im selben Moment die Türe aufgegangen sind. Die Tür, die zum Garten führte, befand sich auf der anderen Seite des Hauses und genau gegenüber der Haustür. Beide hatten eigenartige Kleider an, der andere trug eine eigenartige aber gleichzeitig coole Maske. Ihr Vater, der den Fremden die Tür aufgemacht hatte, drehte sich überrascht zu ihr um. Doch ihr Blick war nicht auf ihn gerichtet, sondern auf das blaue Etwas hinter den Gestalten. Doch ihr Vater schon die Gäste eilig ins Haus, noch bevor sie richtig erkennen konnte, um was es sich handelte. War das eine Überraschung gewesen? Thea sah wie ihr Vater etwas zu den Gästen sagte, was sie von ihren Standpunkt aus nicht hören konnte. Thea konnte ihre Mutter nirgends ausmachen. Thea wusste nichts über Gäste, sie kannte die Gestalten nicht einmal, die sie nicht einmal gesehen. Das Mädchen zog ihre Lederjacke aus, Sneackers ebenfalls sowieso ihren Rucksack. Ihr Vater führte die Gäste ins Wohnzimmer, ehe er zu ihr kam. „Hallo mein Schatz. Wir war dein Tag?“ Etwas an seinem Lächeln ließ Thea verunsichern. „Alles normal“, antwortete sie langsam und versuchte ein Blick ins Wohnzimmer zu erhaschen. „Ich habe nicht gewusst, dass wir Besuch bekommen.“ Sein Lächeln wurde leicht bitter. „Das sollte auch eine….Überraschung sein.“ „Und wer sind sie?“ Die Situation kam dem Mädchen etwas eigenartige vor. „Komm doch mit ins Wohnzimmer. Ich werde euch vorstellen. Deine Mutter kommt gleich runter.“ Mit einem Schulterzucken folgte sie ihrem Vater ins Wohnzimmer und setzte sich auf den Sessel, der schräg den Gästen gegenüber stand. „Guten Abend", begrüßte sie die Gäste höflich, dennoch neugierig um wen es sich handelte. Am meisten faszinierte sie die Maske des Mannes. Wird jetzt gleich ein Schauspiel stattfinden?




      Yuma

      Yuma antwortete ihm mit einem Nicken. Sein Klopfen bestätige ihm selbst, dass es ihm gut ging und ihm an nichts fehlte. Yuma folgte dem Dunkelhaarigen vor die Tür. Ein Klopfen ertönte. Obwohl es nicht Yuma war, der seine Braut zum ersten Mal kennenlernte, war er nervös. Ob Ken'ichi ebenso oder noch nervöser war als er selbst? Sicherlich, denn er traf seine zukünftige Ehefrau. Mit angehaltenem Atem stand Yuma regungslos da, bis man ihnen die Tür öffnete. Ein Herr mit braunen Haaren öffnete ihnen die Tür. „Ah hallo. Wir haben euch erwartet.“ Etwas schien die Aufmerksamkeit des Mannes zu schnappe, denn er drehte sich um. Yuma folgte seinem Blick und erblickte eine Dunkelhaarige, die wohl im gleichen Moment angekommen ist. Das musste die Braut sein, dachte er sich. Doch sie schien sich weder zu freuen, noch zeigte sie negative Emotionen. Wohl eher verwirrt und unsicher. So, als wüsste sie nicht was gerade geschah. Bestimmt bilde ich es mir nur ein, dachte Yuma sich und betrat das Haus, nachdem der Mann uns hineinbat. Er führte uns zu eigenartig aussehende Sitzmöglichkeiten, die jedoch sehr gemütlich für Yuma waren. Nicht viel später kam der Herr mit seiner Tochter zurück. Yuma bemerkte den Blick des Mädchens, was ihn sichtlich nervös machte und ihn unangenehm fühlen ließ. Er mochte es nicht angestarrt zu werden. Auch wenn Yuma sich sicher war, dass das Mädchen den Grund seiner Maske kannte, erinnerte er sich an die Blicke seiner Familie. Er knallte sich an sein Gewand und weichte dem Blick des Mädchens aus. Yuma hatte sie jedoch kurz angesehen und war erleichtert, dass sie ansehnlich war. Etwas, was immerhin zu Ken'ichi passte. „Es freut mich, dass eure Reise reibungslos abgelaufen ist. Meine Frau wird in Kürze zu uns stoßen. Ich werde Euch Tee zubereiten. In der Zwischenzeit könnt ihr euch ja bekannt machen.“ Es erschien mir fast so, als wolle er die Situation entfliehen. Doch da spielte Yumas Fantasie bestimmt mit ihm durch.
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    • Ken'ichi

      Es verging nicht unbedingt viel Zeit, und dennoch fühlte es sich an wie eine Ewigkeit die er hier stehen musste. Er war sonst nie ungeduldig, das konnte man dem Sohn des Anführers nicht vorwerfen, doch hier verlor er seine Geduld beinahe komplett. Immerhin ging es hier um viel, und das Portal durfte auch nicht zu lange geöffnet bleiben, es war gefährlich und Ken'ichi konnte nicht riskieren seinen Clan und die Leute darum in eine solche Gefahr zu bringen.
      Endlich öffnete sich die Tür, und Ken'ichi wollte die Situation gerne erklären, doch es schien absolut nicht notwenig zu sein. Warum sollte es auch, die Hüter Familie wartete bestimmt genauso lange wie seine eigene auf diesen Tag hier. Also lies er die Rede die er sich die ganze Nacht in seinen Kopf zusammen geschustert hatte fallen. Immerhin wollte er keine Zeit verschwenden, die keiner von ihnen übrig hatte.
      Er wollte sich in diesem Haus gar nicht umsehen, denn er wusste wenn er es tun würde, würde er sich vorstellen wie seine Frau hier aufgewachsen war, und das letzte was er gebrauchen konnte war es, das er nun auch noch Mitleid empfand. Oder sich vorstellte dass sie ihn hassen würde, wenn er sie von hier mitnahm und sie nicht mehr zurück konnte. Es war ein hartes Schicksal, aber sie alle hatten ein hartes Schicksal.
      Eigentlich wollte Ken'ichi sich gar nicht erst hinsetzten. Doch wenn er ohnehin warten musste, konnte er sich auch einmal hinsetzten. Als er das letzte Mal in der Menschenwelt war, hatte alles ganz anders ausgesehen. Es mussten andere Zeiten sein. Schnelllebrigere Zeiten. Irgendwie war es lustig. Irgendwie leider auch überhaupt nicht, und ohne es zu wollen, musste er sich seine Braut in der anderen, in seiner Welt, vorzustellen. Leicht schüttelte er seinen Kopf um die Gedanken zu vertreiben.
      Der Hausherr verschwand dann für einige Augenblicke, und Ken'ichi versuchte sich vor allem auf den Glücksbringer in seiner Hand zu konzentrieren. Die Sitzmöglichkeit, mit dieser würde er sich niemals anfreunden können. Es war zu hoch und weich für ihn, und er war froh, wenn er bald wieder in seiner eigenen Welt sein konnte.
      Als der Mann wieder kam, hatte er eine junge Frau dabei. Ohne sie jemals zuvor gesehen zu haben, wusste er genau das dies die Glückliche sein musste.
      "Guten Abend", erwiderte er ihren Gruß ruhig. Zumindest die Förmlichkeiten mussten erfüllt werden. Doch wie sie schon Yuma anstarrte... Das gefiel Ken'ichi nicht. Alleine schon deswegen weil es seinen Begleiter unwohl fühlen lassen würde. Sobald sie in seiner Welt waren und einen Moment für sich hatten, würde er ihr schon sagen, dass sie das besser lassen sollte.
      Als der Mann wieder sprach, hätte er am liebsten mit seinen Zähnen geknirscht, stattdessen stand er einfach auf.
      "Ich denke nicht, dass wir für all diese Höflichkeiten Zeit haben. Es ist Eile geboten, wenn das Spektakel aus der Vergangenheit sich nicht wiederholen soll", sprach er dann. Nicht gehetzt aber eindeutig. Ken'ichi wollte keine Widerrede gelten lassen, denn auch wenn sein Vater auf der anderen Seite wachte, das nichts passierte... Er war nicht unfehlbar. Und es könnten viele Personen verletzt werden, nicht nur in seiner Welt sondern auch in dieser Welt.
      "Es würde uns demnach erfreuen, wenn wir direkt aufbrechen könnten. Wir bereiten seit ein paar Jahrhunderten alles vor, es wird ihr an nichts fehlen", fügte er dann noch hinzu. Das Herz eines Vaters konnte schwer werden, wenn es um seine Töchter ging, das hatte Ken'ichi auch schon bei seinem Vater bemerkt. Demnach galten diese Worte vor allem dazu um ihn seine Sorgen zu nehmen.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Thea

      Theas Vater kam nicht einmal dazu den Gästen Tee zu machen, dass einer von ihnen sich erhob und sich, in Augen von Thea, unhöflich benehmen. Irritiert zog sie ihre Augenbrauen zusammen. Nicht nur irritierte sie das Verhalten des Gasts, aber das Gesagt von ihm. Vergangenheit? Verwirrt schaute Thea zu ihrem Vater, der jedoch seine Aufmerksamkeit auf den dunkelhaarigen Gast lag. Jahrhunderte? Ihr nichts fehlen? Meinte der Fremde Thea? Es erschienen unzählige Fragezeichen in ihrem Kopf. Ihr Vater kratzte sich leicht verlegen am Kopf. "Wir zweifeln Euch nicht an, dass Ihr auf sie aufpassen wird, doch die Situation lässt sich schlechter gestalten, als Ihr Denken könnt." Thea war mittlerweile aufgestanden und stellte sich hinter ihrem Sessel. "Papa?", fragte sie ihn mit einer unsicheren Stimme. "Sind sie schon da?", hörte Thea ihre Mutter rufen. Innerhalb drei Sekunden erschien sie auch. Als sie Thea erblickte, fiel Thea den traurigen Ausdruck in ihren Augen auf. Thea bekam das Gefühl, dass es etwas mit ihr zu tun hatten. "Der Grund ist...Thea, unsere Tochter, weiß nichts von all dem." Thea krallte sich in den Stoff des Sofas, ein unangenehmes Gefühl breitete sich in ihr aus. So hatte sie ihren Geburtstag nicht vorgestellt. "Was ist hier los?", sagte Thea diesmal mit mehr Unmut in ihrer Stimme. "Ach Schätzchen", sagte ihre Mutter zu ihr und nahm sie in ihre Armen. "Es wird alles sehr verwirrend sein und es bleibt uns nicht viel Zeit es dir zu erklären, aber.. Dieser junger Mann hier ist dein zukünftiger Ehemann und er wird dich in seiner Heimat bringen." Der Atem stockte und Thea sah in die grünen Augen ihrer Mutter, die Thea von ihr geerbt hatte. "Das ist keine guter Witz", lachte Thea freudenlos, doch etwas an den Gesichtern ihrer Eltern ließ sie verstummen. "Nein, das ist nicht euer ernst", schüttelte sie den Kopf. Was kamen sie mit Ehemann? Sie war noch viel zu jung? Sie konnte sich nicht erinnern jemals jemanden das Ja-Wort gegeben zu haben. Sie kannte den Fremden nicht einmal. "Das ist leider die Wahrheit. Vor Generationen hat unsere Familie ein Versprechen gegeben und wir müssen es erfüllen." "Ein Versprechen, dass ich einen Fremden heiraten muss", fragte sie ihre Mutter ungläubig. Ihr bitteren Lächeln beantwortete ihre Frage. "Das macht doch keinen Sinn. Warum jetzt? Warum habt ihr mir nie was gesagt?" Theas Stimme wurde hoch. Panik ergriff sie langsam. Sie war nicht der Meinung, dass sie noch träumen müsste. "Wir wollten, dass du eine normale Kindheit genießen konntest und so leben, ohne die konstant Gedanken machen zu müssen." Thea hatte sich aus der Umarmung ihrer Mutter gelöst und schritt ein Schritt zurück. Thea hoffte, dass einer 'Überraschung' rief, doch die Gesichter sahen zu ernst aus. "Nein", sagte sie bestimmt und zeigte auf den Mann. "Ich werde sicherlich keinen Wildfremden heiraten, der mich sonst wo hin schleppt und was weiß ich mit mir anstellen wird. Auf keinen Fall", meinte Thea bestimmt und trat einen weiteren Schritt nach hinten.
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    • Ken'ichi
      "Schlechter gestalten? Was soll das bedeuten?"
      Das hier war wirklich nicht witzig und Ken'ichi war nicht aufgelegt für solche Art von Späßen. Insgesamt war sein Humorlevel etwas niedriger, was wohl normal in seiner Position war. Er musste alles ernst nehmen, den von jeder Seite aus konnte eine Bedrohung herrschen. Jedes kleine Wort, konnte gefährlich sein. Doch das hier sollte sich nicht als ein Spaß herausstellen. Alleine das Gesicht und der Ton seiner Zukünftigen sprach Bände.
      Thea war also ihr Name. Thea hatte keine Ahnung von all dem und das machte nun auch ihn etwas sprachlos.
      "Das... ist verantwortunglos. Sie weiß nichts?"
      Nichts über die Artefakte und die Yokai? Sie war absolut auf nichts vorbereitet? Wie sollte sie in seiner Welt denn überleben?
      Was würde Ken'ichi diese Verbindung bringen?! Sie war doch in diesem Zustand nutzlos! Sie konnten nicht einmal ihr wissen miteinander Teilen. Nun knirschte er wirklich mit seinen Zähnen, als er diese Szene beobachten musste. Unfassbar. Er hatte sich selten so verärgert gefühlt wie in diesem Moment. Das machte für ihn alles schwerer, und nun konnte er seine Frau noch erziehen wie ein ungehorsames Kind?
      Gerade hoffte er wirklich, dass das hier nur ein schlechter Witz war.
      Als sie dann auch noch auf Ken'ichi zeigte und sich dem ganzen Pakt verweigerte war seine letzten Höflichkeiten aufgebraucht. Er gab Yuma ein unaufälliges Handzeichen, dass er sich hinter sie begeben sollte, dass sie nicht weglaufen konnte.
      "Es tut mir wirklich leid, aber in diesem Fall haben wir beide keine Wahl. Es ist vor Tausend Jahren beschlossen worden. Und wir haben auch nicht mehr viel Zeit in dieser Welt. Die Welle der Magie spüre ich immer deutlicher, und es wird die anderen Yokai in eure Welt locken, die alles zerstören wird... Und die Hüter dieser Welt sind offensichtlich nicht auf soetwas vorbereitet."
      Er versuchte noch vernünftig mit ihr zu reden. Sie würde doch verstehen, dass es nicht nur ihren Untergang bedeutete, wenn sie sich nun weiterhin wie ein Kind anstellte. Ihre Eltern hätten es ihr früher sagen müssen und sie auf all das hier vorbereiten.
      Im Notfall müsste er sich seine Braut wohl über die Schulter werfen, wie so ein Oni.



      Mayumi/Kuraiko

      Schon lange wusste Mayumi von dem Gerede das es bald soweit sein musste, dass der junge Herr seine Braut nachhause brachte. Viele waren neugierig, und viele fanden es etwas skuril... oder gar abartig, dass sich ein Yokai auf einen Menschen einlassen sollte. Ihr selbst war es recht egal, sie erkannte darin eher neue Möglichkeiten um ihren Clan mit neuen und besseren Wissen zu versorgen.
      Denn egal wie Mayumi es drehte und wendete, das arme Ding würde sicherlich wahnsinnig verängstigt sein, wenn sie auf all diese Yokai hier traf. Auf diese ganzen wilden Hunde, die sich kaum benehmen konnten.
      Mayumi war heute etwas später aufgestanden, denn bei der ganzen Hektik würde sie nicht fehlen. Ihre Arbeit als Schreiberin würde nicht gebraucht werden, aber dafür konnte sie später in der Küche aushelfen. Dann wenn die Braut des jungen Herren eingetroffen war und vielleicht konnte sie sich ihr dann auch schon etwas annähern.
      Und auch wenn Mayumi später aufgestanden war, waren ihre letzten Minuten in ihrer Kammer nicht ruhig. Sie konnte die Magie fühlen, die von diesem Portal ausgehen musste. Ihre Mutter hatte ihr oft beschrieben wie es sich anfühlte und nun konnte sie endlich verstehen. Sie musste sich wirklich beherrschen der Magie nicht zu folgen. Die Strafe wäre zu hart und ihre Mission würde scheitern. Das würde nur den tot des Mischlings bedeuten, und auf den konnte sie wirklich noch etwas warten.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Thea


      Ihre Mutter wollte ihr weiter die Situation erklären, da mischte sich der fremde Mann, der anscheinend ihr Ehemann werden sollte, ein. Sie warf ihm einen bösen Blick zu, denn sie befand sich in einer Diskussion, in der er kein Wort zu reden hatte, egal wie er war. Diese Situation überforderte sie sichtlich, denn sie erblickte die bestürzende Gesichtsausdrücke ihrer Eltern und die Reaktion des Mannes und es war schwer weiter zu leugnen, dass sie sie nur anlogen oder sich einen Scherz erlaubten. Trotzdem war es ihr befremdlich das Wort 'Jahrhunderte' zu hören, denn wem war es denn möglich so lange zu leben? Oder wie kam es dazu, dass sie ausgewählt worden ist? Nach Jahrhunderte, so wie der Mann es gesagt hatte. Viele Fragen schwirrten in ihrem Kopf umher, doch sie fand keine Antwort drauf. Dass das Worte 'Magie' und 'Yokai' fielen, half ihr nicht die Situation besser zu verstehen. Nicht viele kannten den Begriff 'Yokai', doch Thea kannte es zu gut. Ihre Großmutter, die mittlerweile verstorben war, hatte ihr im Kindesalter sehr viele Geschichten über sie erzählt. Und es gab eine Geschichte, die ihr bis heute in den Sinn blieb. Ihre Lieblingsgeschichte. Die Geschichte handelte von einer Prinzessin und einem Prinzen, die aus verschiedenen Welten kamen und ihre Romanze erlebten, getrennt von Welten und durch ihre Rasse. Er würde die Prinzessin an ihrem 18. Geburtstag in seine Welt entführen und heiraten. Als Thea sich an die Geschichte erinnerte, schien ihr alles klar zu werde. Zwischen der Geschichte und was gerade nun passierte gab es zu viele Parallelen, dass sie hätte das ignorieren können. Doch wenn dies der Wahrheit entsprach, dann müssten Yokai ebenfalls existieren. Sie schüttelte den Kopf. Sie glaubte an viele, doch an Yokai definitiv nicht. Sie lebte schließlich nicht in einer Fantasie Welt. Doch der Mann sagte, Yokai würden in diese Welt kommen. "Ich verstehe rein gar nichts", stöhnte sie genervt. Sie kam sich wie in einem Film vor, als würde es ihr geschehen, aber irgendwie auch nicht. Doch eines wusste sie: "Mir sind die Gründe egal, meinetwegen könnt ihr die Rette für was auch immer spielen, aber ich heiraten hier keinen."



      Yuma

      Yuma verstand sofort, was Keni'ichi sagen wollte. Er selbst war verblüfft über die Reaktion. er hatte mit einer ablehnenden Reaktion gerechnet, ja, aber nicht, dass die Braut von all dem nichts wusste. Es würde viele Schwierigkeiten und Komplikationen auf sie zu kommen. Wenn sie von all dem nichts wusste, nahm Yuma an, dass sie nicht einmal wusste, dass es Yokai gab. Er hielt einen Seufzer zurück. In was sind sie bloß hinein geraten. Yuma konnte die Eltern verstehen und nachvollziehen, wieso man ihr nichts gesagt hatte, doch sie mussten ihren Pflichten bewusst gewesen sein. Man hatte schließlich nicht umsonst Jahrhunderte auf das Mädchen gewartet. Ein Pakt war ein Pakt und das Versprechen musste eingehalten werden. Langsam stellte ich mich ebenso hin und kam dem Mädchen näher, die zu sehr mit ihren Gedanken beschäftigt zu sein schien, dass sie mich bemerkte. Zu seinem Missfallen schien sie strikt gegen die Heirat zu sein. Yuma hatte für Ken'ichi gehofft wer würde jemanden heiraten, den er liebte, doch er war der nächste, der auf dem Sitz seines Vaters sitzen wird und daher blieb sein Wunsch aus. Aufmerksam folgte Yuma Ken'ichis Bewegungen und wartete darauf, dass er ihm ein Signal gab, um die Braut sich selbst über die Schulter zu werfen. Eine andere Wahl hatten sie nicht, denn sie waren in Eile.
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    • Ken'ichi

      Ken'ichi war noch nie auf so einen dummen Menschen getroffen. Sie schien absolut nicht zu verstehen, das ihr Leben genauso bedroht war wie jedes andere, und nur er und Yuma hier in der Lage dazu wären sie und ihre Eltern, genau wie alle anderen zu beschützen. Sie hatten diese Abmachung nicht aus Spaß mit Menschen gemacht.
      "Du bist wirklich nicht schnell vom Begriff, Mädchen, aber wir haben keine Zeit für dein kindisches Verhalten", Ken'ichi war klar, dass er sie gerade zwei mal in einen einzigen Satz beleidigte, aber sie tat es mit ihrem Verhalten schon die ganze Zeit über. Ihre ganze Familie machte sich mit dem hier nicht nur lustig über Ken'ichi sondern über seinen ganzen Clan, und das kratzte doch schon ein wenig an ihm. Sein Clan, seine Familie, verdiente von diesen Menschen den größten Respekt, denn sie waren das einzige was zwischen dieser Welt und den restlichen Yokais stand, die nach dem Blut von Menschen dürsteten. Die Macht und Zerstörung wollten und sich an dem ganzen was die Menschen nicht begriffen, bereichern wollten.
      Einfach um ihr zu beweisen, das er keinen Spaß machte, lies er seinen Arm zu Schatten werden, und auch die restlichen Schatten die das Licht in diesem Haus war, lies er sich bewegen. Es war einfacher es ihr zu zeigen, und zu beweisen, dass es keine andere Wahl gab, als ewig zu reden.
      "Und das hier ist noch das wenig schrecklichste was auf dich und deine Familie und deine ganze Welt wartet, wenn du nicht mitkommst."
      Leider hatte Ken'ichi nicht unbedingt das Gefühl, als würde das ganze etwas ändern, weswegen er nun Näher auf sie zutrat. Yuma war nah genug dran um sie abzufangen falls sie sich entscheiden sollte zu flüchten.
      Kurz sah der Yokai zu Theas Mutter. "Habt Ihr die geliebten Dinge zusammen gepackt, oder muss sie komplett ohne Erinnerungen von hier gehen?" Ihre Eltern sollten sich doch zumindest darum gekümmert haben, wenn sie ihrer Tochter noch nicht einmal etwas erzählt hatten. Ein wenig verachtete Ken'ichi diese Leute für ihr Verhalten.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Thea

      Mädchen? Sicherlich war sie eins, doch er hatte ihren Namen gehört und sie dann doch so zu nennen, empfand sie eine Beleidigung. Erst recht mit seinem Tonfall, den er an sie wendete. Wie konnte er es wagen so mit ihr zu reden, jemand, den sie nicht kannte? Thea hitzköpfiges Gemüt kam zum Vorschein und sie zog frustriert und verärgert ihre Augenbrauen zusammen. Würde er weiterhin so mit ihr reden, würde sie in rage kommen, egal wie sehr ihre Mutter versuchte sie zu beruhigen. "Kindisches Verhalten? Jemand, der den Namen eines anderen nicht in den Mund nehmen kann, hat hier nichts zu sagen", warf sie ihm zurück. Wie anders sollte sie reagieren, wenn man ihr sagte, dass man sie von ihren Eltern wegnahm, in eine ganz fremden Welt und noch vermählt werden musste, ganz gegen ihr Einverständnis. Doch was danach passierte, damit hatte Thea nicht gerechnet und sie erschrak sich. Was hatte sie da gesehen? Nur Einbildung? Doch seine Worte deutete auf etwas anderes. Hatte er tatsächlich sein Arm aufgelöst? Sie rieb sich die Augen, doch sie bildete es sich tatsächlich nicht ein. Panik ergriff sie und sie krallte sich an ihrer Mutter fest. "Ich soll mit mit dem Verrückten mitkommen? Schau was er gemacht hat! Am Ende frisst er mich noch auf." Eine klare Übertreibung, doch ihre Gedanken rasten umher und sie konnte sich nicht halten. Nicht nur besaß der Fremder, keine jegliche Höflichkeitsfloskeln in seinen Körpern, sondern war noch verrückt und gefährlich. "Ach und anstatt mit mir normal zu reden, wie es jeder anderer machen würde, willst du deine Kraft zur Schau stellen. Wie reif von dir", rief sie ihm noch entgegen, während ihr Herz in ihrer Brust hämmerte. Thea verspürte ein Brennen in ihrer Brust. Sie mochte ihn jetzt schon nicht und er sollte ihr Ehemann sein? Niemals! Theas Mutter hatte bisher noch nichts gesagt, stattdessen nickte sie und reichte ihr eine Tasche, die sie mir mitgebracht hat. "Mama!", rief sie entsetzte. "Es tut mir wahnsinnig leid, meine Kleine, aber eine andere Wahl hast du wirklich nicht. Ich habe dir einen Brief geschrieben, worin alles nochmal steht. Wenn sich alles gelegt hat, kannst du uns besuchen", und damit drückte sie ihrem Kind ein Kuss auf die Stirn. Zu dem Zeitpunkt wusste aber das Mädchen nicht, dass das eine Lüge von ihrer Mutter war, die sie ihr erzählt hatte, damit sie ging. "Warum kannst du es mir nicht gleich erklären?", fragte Thea ihre Mutter panisch. "Es bleibt uns keine Zeit. Ich weiß es erscheint dir alles wirr und es macht für dich keinen Sinn, aber wenn die Herren hier zu lange bleiben, kann Chaos entstehen." Theas Gehirn wollte strikt nicht verstehen, was ihre Mutter gerade von sich gab. Sie wollte es verstehen. Verstehen, wieso man sie fast schon entführte, sie mit jemanden versprochen hatte und sie nun gehen musste. Auch wenn ihre Mutter ihr gesagt hatte, dass sie zurückkommen konnte, war es ihr wohl beim Gedanke mitzugehen. Sie befürchtete, dass man sie dort festhalten wird. "Unsere Familie kennt ihre, du kannst ihnen vertrauen." Die Worte von Theas Mutter trösteten sie wenig. "Schätzchen, ich weiß, dass es falsch von uns war dir das verheimlicht zu haben, aber wir hatten unsere Gründe. Ich hoffe du nimmst uns das nicht übel. Geh mit ihnen mit und leb dich ein." Der traurige Blick und den Anschein, als würde sie gleich weinen, brach Thea das Herz. Sie konnte den Anblick nicht ertragen. Thea wurde es immer weich um Herz, wenn sie jemanden weinen sah. Doch man sagte ihr in diesem Moment, dass sie gehen musste. Ohne Erklärung, ohne nichts! Trotz nach allen Bemühungen ihrer Mutter Thea zu überreden, schüttelte sie den Kopf. "Nein, auf keinen Fall. Ich gehe nirgendswo hin", sagte sie festentschlossen und ging zwei Schritte nach hinten, bis sie etwas Hartes hinter sich spürte. Sie drehte ihren Kopf ein wenig zur Seite und erblickte den Mann mit der Maske. In der Nähe sah er noch gruseliger aus. Er legte seine Hände an ihrer Schulter und sah weg. "Lass mich los", sagte Thea mit einer tieferen Stimme, doch er schien sie nicht loslassen zu wollen. "Jetzt lass mich los", rief sie aufgebracht. "Schatz bitte", mischte sich nun auch ihr Vater ein, doch Thea versuchte mit all ihrer Kraft sich aus dem Griff des Mannes zu wenden.
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    • Ken'ichi

      Er verstand wirklich nicht wie sie sich so über einen Namen echauffieren konnte. Der Yokai fände es viel unhöflicher wenn er sie mit ihren Vornamen ansprechen würde. Sie kannten sich nicht und sie hatte sich ihm auch nicht offziel vorgestellt. Yuma konnte er mit seinem Vornamen ansprechen, weil er einer seiner engen Vertrauten war... Aber doch nicht eine Fremde. Er konnte deswegen nur seine Augenbraue heben, mehr gestand er sich selbst nicht zu. Auch seine Gefühle so offen zur Schau zu stellen galt für ihn als unhöflich. Er wusste wirklich nicht, wie er jemals mit diesem Mädchen zusammen leben sollte. Das hier fühlte sich jetzt schon schlimmer an als jede Schlacht in der Ken'ichi jemals gekämpft hatte. Wenn er an eine Hölle glauben würde, dann wäre es genau das hier.
      Das ganze wurde Ken'ichi dann auch noch zu bunt, als sie ihm vorwaf er würde sie auffressen. Theoretisch war das möglich, aber er war noch immer kein unziviliesierter Oni. Es war wirklich einfach nur schlimm wie unwissend dieses Gör war, und was sie sich einbildete.
      Im Moment wusste er gar nicht mehr ob er sie wirklich mitnehmen sollte, und nicht einfach sie und ihre ganze Familie bestrafen sollte. Immerhin war sie eindeutig nicht geeignet. Sie würde alles seine Familie sich in den letzten Jahrtausenden aufgebaut hatte, mit wenigen Worten zum Einsturzbringen. Sie würde alles dem Ruin so nahebringen. Ken'ichi würd es auch nicht wundern, wenn sie selbst der kleinste Yokai einfach nur umbringen wollen würde, wegen ihrem Verhalten.
      Seine Kraft zu Schau stellen? Etwas irritiert blinzelte er auf diese Aussage. Das hier war nicht einmal ein Bruchteil seiner Macht? Er hatte nur gezeigt, das es Dinge gab die sie nicht verstehen konnte, wenn sie sie nicht sah. Aber gut, wenn sie meinte, das war alles was Ken'ichi konnte, sollte sie ruhig in diesem glauben bleiben. Sie könnte ihr Maul eh nicht halten, und bevor sie in seiner Welt irgendwelche Geheimnisse ausplauderte, war es wohl besser so.
      Das Schauspiel was sich dann ergab betrachtete er schweigend, bis sie wohl doch noch versuchte weg von hier zu kommen und Yuma sie festhielt. Es tat Ken'ichi schon beinahe leid, er konnte sich nur schwer vorstellen wie unwohl sich sein Begleiter fühlen musste.
      "Wir müssen jetzt los", meinte er dann recht kühl. Für einen Moment überlegte Ken'ichi ob er sie hier raustragen sollte, entschied sich dann dagegen. "Yuma, wirf sie einfach über die Schulter. Wir haben keine Zeit mehr für diesen Unsinn."
      Dann wandte er sich von dem Geschehen ab, und sah noch einmal zu Theas Eltern.
      "Ich werde meinen Vater berichten, was ihr getan habt. Er wird über eure Konsequenzen entscheiden."
      Damit ging Ken'ichi dann auch vor, bis zum Portal. Vor allem um zu sehen, das die Luft für Yuma und seine Verlobte rein war, und dort keine Gefahr auf sie lauerte.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Yuma

      Yuma fühlte sie sichtlich unwohl, das konnte man ihm auch mit der Maske ansehen. Es war ihm schon vornherein unangenehm jemanden so nahe zu treten, erst recht jemanden direkt anzufassen, doch er kannte seine Aufgabe und was getan werden musste, um Resultate sehen zu können. So ließ Yuma sich das Kraftspiel zwischen ihm und dem Mädchen über sich ergehen und wartete nur darauf, bis Ken'ichi das Wort ergriff. Ken'ichi tat ihm leid, denn bestimmt hatte er sich alles andere erhofft als ein Mädchen wie sie. Es war erstaunlich wie offen sie über ihre Gedanken und Gefühle redete, im Gegensatz zu ihm selbst. Beinahe beneidete er sie darum, doch dann fiel ihm wieder ihre wilde Art ein und so verwarf er eiligst den Gedanken. Langsam fragte er sich, wann er eintreten musste, doch Ken'ichi ließ ihn nicht lange warten. Er sagte Yua Bescheid was er zu tun hatte. Das Mädchen schien einen Moment gebraucht zuhaben, bis sie gänzlich verstand was der nächste überhaupt von sich gegeben hatte. Doch ehe sie reagieren konnte, trat er vor sie, ging leicht in die Hocke und hob sie hoch. Er war das Dunkelhaarige Mädchen über die Schulter und mit der freien Hand nahm er die Tasche, das man ihr zum Mitbringen mitgebracht hatte. Mit einem Nicken gab er Ken'ichi zu Verstehen, dass er bereit war zu gehen. Er wandte sich an die Eltern der Braut und verbeugte sich leicht, einfach aus Höflichkeit. Auch wenn er die Entscheidung der Eltern nicht vollkommen guthieß, aber nachvollziehen konnte, wollte er ihnen keine Respektlosigkeit gegenüber zeigen. Am Ende des Tages waren sie immer noch die Hüter der Menschen Welt und hatten auch ihren eigenen Part zu spielen. Dass die Situation derart aus dem Rahmen gesprengt wurde, konnte keiner von ihnen dafür, außer das Mädchen selbst. Und diese versuchte mit all ihrer Macht von Yumas Schulter zu entkommen. Doch er hatte sie fest im Griff, wofür Yuma dankbar war, da ihm die Fähigkeiten seiner Rasse ihm außerordentlich weiter half. Es war ein wenig kompliziert sie mitzunehmen, doch sie würden es bis zum Portal schaffen.
      So verabschiedeten sie sich von ihnen und verließen das Haus wieder. Die Rufe von dem Mädchen, ignorierte Yuma. Viel wichtiger war das Schließen des Portals. Sicherlich waren sie schon zu lange auf dieser Seite gewesen. Yuma bekam langsam Hunger wieder. Er blickte zurück zum Haus, ehe er sich zurückdrehte und dann durch das Portal schritt. Es war nicht lange her gewesen, dass er durch das blaue Etwas geschritten war, dennoch überkam ihm erneut das eigenartige Gefühl und es fühlte sich keines Wegs gut an. Doch so schnell wie es kam, so endete es wieder. Als er wieder die Augen öffnete, hatte er wieder den Holzboden unter seinen Füßen und die Kälter verspürte er auf seiner Haut nicht mehr. Er warf einen Blick auf das Mädchen, doch sie regte sich nicht. War sie tot? Vorsichtig legte er sie auf den Boden, wo sie sich jedoch halbwegs aufrappelte und sich die Hand vor den Mund hielt. Sie sah nicht gesund aus. Viel bleicher als vorhin. Hätte er sich nicht auf die Schulter tragen sollen, als sie durch den Portal geschritten sind? Ihre andere Hand wanderte zu ihrem Bauch. Wollte sie sich übergeben? Alarmiert ließ er die Tasche fallen. Abgesehen von ihrem Verhalten vorhin, war sie dennoch die Zukünftige von Ken'ichi, um die man sich kümmern musste. Außerdem wollte keiner den beißenden Geruch des Erbrochenen riechen. "Ich hole Tee und eine Kleinigkeit in ihr Zimmer", gab ich Ken'ichi Bescheid.
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    • Ken'ichi

      Außerhalb des Hauses schien keine Gefahr auf die Drei zu warten. Das bedeutete, dass sie noch nicht zu viel Zeit verschwendet hatten, auch wenn sie schon viel zu lange hier waren. Sein Vater konnte die Yokai die von dem Portal angezogen wurden, fernhalten. Eine innere Erleichterung überkam Ken'ichi bei dem Gedanken.
      Jetzt durfte nur keinen noch etwas passiert sein, und er konnte sich mit klaren Gedanken um seine Zukünftige kümmern. So wie es jetzt war konnte es unmöglich bleiben.
      Schnell war er durch das Portal geschritten, und auch wenn es sich erneut so anfühlte als würde sein Körper in einzelne Partikel zerteilt werden, nur um dann wie ein Puzzle wieder zusammen gefügt zu werden, fühlte es sich dieses mal Vertrauter an. Er nahm das Gefühl gerne an, wenn es ihn dafür sicher in seine Welt brachte, in der hoffentlich alles gut gegangen war.
      Seine Füße berührten dann den Holzboden, von dem er genau wusste das er zu dem Anwesen seines Clans gehörte. Der Raum war noch immer dunkel, und die drei alten Frauen summten in einen tiefen Ton vor sich hin, vermutlich war es ein Schutz und Gebetsang, um das Böse von ihnen und diesen Raum fernzuhalten.
      Sein Vater war nicht mehr in dem Raum, er wurde vermutlich wo anders benötigt, immerhin gab es nicht nur das Anwesen zu beschützen, sondern auch Vorbereitungen zu treffen, was die Vermählung anging. Auch wenn Ken'ichi nicht einmal wusste, ob es das richtige war, wenn er seine Braut betrachtete.
      Kurz nach ihm trat auch Yuma durch das Portal, noch immer mit dem Mädchen über der Schulter. Doch jetzt schien sie schon viel stiller zu sein. Erst ein wenig später verstand Ken'ichi warum. Das Reisen durch die Welten war ihr wohl nicht bekommen. War sie also nicht einmal in der Lage dazu? Lächerlich.
      Doch er sagte nichts. "Mach das, ich werde sie zu ihrem Zimmer bringen."
      Er konnte niemanden die Verantwortung über diese Göre geben, denn sie war vorhin sehr biestig gewesen, und er traute keinem zu, dass er damit gut umgehen kann.
      "Kannst du laufen, oder muss ich dich tragen?", fragte er nach, nachdem Yuma gegangen war. Dabei trat er etwas näher zu Thea heran.
      Während er das tat wurden die Frauen leiser, und er bekam nur im Augenwinkel mit, wie das Portal immer kleiner wurde, bis es in sich selbs zusammenbrach. Sie hatte nun auch keine Möglichkeit zur Flucht mehr.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Thea

      Ihr war schlecht. Schlecht und schwindelig und sie wollte sich am liebsten gleich auf den Boden legen, doch derjenige, der sie über die Schulter geworfen hat, lief weg und sie hielt sich den Mund zu. Nach allem was für ein Radau sie veranstaltet hatte, verspürte sie keine Kraft mehr ihr Theater weiter auszuführen. Viel zu sehr war sie darauf fokussiert den Inhalt des Essens in ihrem Magen zu behalten. Es wäre ihr durchaus peinlich und unangenehm den Inhalt ihres Magen vor sich auf den Boden zu sehen. Warum war sie die Einzige, der es schlecht ging? Lag es daran, dass sie kein Verrückter war, wie der Mann, der neben ihr stand? Die Frage des Mannes, der angeblich ihr zukünftiger Ehemann sein wird, ließ sie schnauben. Ja, auch in diesem Zustand. Ein bitteres Lächeln konnte sie sich nicht verkneifen, doch das war das einzige, wozu sie imstande war. "Nein, ich schaff das allein", presste sie zwischen den zusammengepressten Zähne hervor. Seine Hilfe anzunehmen, war das Letzte was sie wollte. Nach allem was passiert war, wäre es nun lächerlich seine Hilfe anzunehmen. Was hinterließ es denn für einen Eindruck von ihr, wenn sie seine Hand nahm? Nein, auf keinen Fall, dachte sie sich bitter und versuchte sich gerade hinzustellen. Erst jetzt, trotz dem schlechten Gefühl, welches sich durch ihren Körper floss, bemerkte sie ihre Umgebung. Kurz vergaß sie, dass sie gerade entführt worden ist. Ihre Umgebung sah viel anders aus, als vorhin und ihr Verstand wollte nicht ganz verstehen wollen, was sie vor und um sich sah. Sie waren durch etwas geschritten und nun befanden sie sich in einer anderen Welt. Er hätte jemals gedacht, dass das existieren würde. Thea hatte schon viel zu viele Fantasie Filme und Bücher gesehen, dass es sie wohl weniger schockierte, als diejenigen, die mit Fantasie Elementen nichts am Hut hatten, dennoch faszinierte und beängstigte das alles sie. Doch später konnte sie sich Gedanken machen, denn zuerst musste sie versuchen ihren Körper klar zu stellen, dass ihm nichts fehlte. "Dann zeig den Weg." Sich hinlegen hörte für sich gut an und ein Glas Wasser. Ihr Körper streikte, da hatte sie keinen Nerv sich um andere Dinge zu kümmern. Doch sie würde trotzdem im Augenwinkel alles auf sich aufnehmen und sich Gedanken machen, wie sie wieder zurück zu ihren Eltern kam.
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    • Ken'ichi

      Unangebrachter Stolz. Wenn sie sich selbst demütigen wollte in dem sie sich vor den Bediensteten und den Wachen Das würde auch ihm kein gutes Ansehen bringen. Innerlich verdrehte Ken'ichi die Augen, aber er nickte leicht. Er würde sie nicht zwingen, dass er sie trug... Eigentlich war er sogar froh darüber das er das Gör nicht berühren musste. Ken'ichi hatte kein bedürfnis danach sich ihr näher zu fühlen, oder noch mehr mit ihr in Verbindung gebracht zu werden. Vielleicht konnte man sie auch so weit im Hintergrund halten, das nur die wichtigsten Personen von ihr wussten, und sie sonst nur als eine Art Legende gelten konnte. Er konnte sich nur schwer vorstellen, dass sie dazu ind er Lage war sich an ihre neue Umgebung anzupassen.
      "Dann folge mir, und sprich mit keinen."
      Ken'ichi würde sie in keinen Moment wirklich aus den Augen lassen, selbst wenn er vor ging. Er war geübt darin alles unter Kontrolle zu halten, und so wie sie wirkte, würde sie auch nicht zu weit weglaufen können.
      Der Yokai verneigte sich dann noch einmal vor den alten Frauen, bevor er die Tür aufschob und schon langsam vorging. Sie würde ihn schon folgen, wenn sie nicht hier bleiben wollte... Und selbst wenn, wo wollte sie hin? Er wäre innerhalb weniger Sekunden wieder bei ihr, und außerhalb seines Anwesen würde sie nur in ihren eigenen tot rennen. So dumm konnte selbst Thea nicht sein, die keine Ahnung hatte was hier überhaupt vor sich ging.
      Die Gänge waren lebhafter als sonst, was offensichtlich an Thea lag. Alle wollten einen Blick auf sie erhaschen, sie wollten wissen wen der zukünftige Anführer an seiner Seite haben würde. Es reichte jedoch ein Blick von Ken'ichi dass sie schnell doch wieder das weite zogen. Thea war nicht bereit um vorgeführt zu werden, so würde sie ihm und seiner Familie nur Schande einbringen.


      Kuraiko

      Im ganzen Anwesen, das nun wirklich nicht klein war, herrschte wirklich trubel. Alle wollten sich schick machen, und gingen immer wieder an den Räumlichkeiten vorbei in denen sich bald die neue Braut des jungen Herren aufhalten sollte, oder konnte. Es gab viele Möglichkeiten. Ihre Schlfräumlichkeiten, der große Saal aus dem die Magie des Portal triefte, die Gänge und Wege, der Weg zum Badehaus, oder zu ihrem eigenen Ankleideraum. Oder sie suchten den Herren selbst auf, um die letzten Vorbereitungen treffen zu können, bevor in wenigen Tagen die große Veranstaltung stattfinden würde.
      Auch Mayumi war von dem ganzen Trubel nicht ausgenommen worden, doch sie ging es ganz anders an. Es würde ihr nichts bringen das Mädchen zu begaffen, nachdem sie die Welten gewechselt hatte. Dabei würde sie sich nur fühlen wie ein Tier im Käfig und dieses Gefühl wollte Mayumi ihr nicht geben. Sie wollte so nah an sie heran kommen, um somit ihre eigenen Ziele verfolgen.
      Deswegen blieb die Spionin auch weiterhin in der Küche und kümmerte sich dort um die unwichtigeren Sachen. Und das Glück war ihr Hold, als dann irgendwann die rechte Hand des jungen Herren auftauchte.
      Bevor ihn jemand anders bemerken konnte, war sie direkt vor ihm, und verneigte sich leicht. Vom Rang her war er nunmal höher als sie, und so musste sie ihn auch behandeln.
      "Womit kann ich behilflich sein?", fragte sie dann ruhig, und blickte dabei noch immer auf den Boden. Sie mochte es nie so vor anderen zu huschen, aber sie konnte nichts anderes tun solange sie ihre Mission hatte.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "

    • Thea

      "Als möchte ich das tun", konnte sich Thea ein Grummeln nicht verkneifen. Erst nachdem der Fremde sich in irgendeine Richtung verbeugt hatte, richtete sie ihren Blick in die Richtung und bemerkte erst jetzt die alten Frauen in japanischer Kleidung. Wenn sie sich herumschaute, bemerkte sie, dass alles ihr sehr japanisch vorkam. Sie kannte Animes und Mangas und davon zog sie ihr Wissen. Sie kannte keine andere Kultur, die in diese Richtung ging. Außer die Chinesen, doch wie früher Koreaner gelebt hatten, wusste sie nicht. Also konnte Thea auch falsch mit ihrer Vermutung liegen. Ohne einen weiteren Mucks von sich zu geben, folgte sie den Fremden, der bisher keinen gut ein Eindruck bei ihr hinterlassen hatte. Thea fühlte sich weiterhin schlecht und ihr Magen rebellierte gegen ihren Wunsch sich zu beruhigen, doch sie gab ihr Bestes nicht allzu zusammengekauert auszusehen. Sie hatte mittlerweile bemerkt, dass sie nicht allein durch den Gang lief. Sie biss sich die Zähne zusammen und versuchte so weit wie es ging mit geraden Haltung ihren Weg fortzuschreiten. Es fiel ihr schwer, doch sie schaffte es einigermaßen. Für einen kurzen Moment war sie von den anderen Seelen, die sich hier herumtrieben, überrascht. Einige sahen so aus wie sie, wie ein Mensch, doch andere besaßen Eigenschaften, die keinem Menschen zuzuordnen war. Langer Hals, ein drittes Auge oder tierische Merkmale. Ihre Augen wurden tellergroß und für einen Moment vergaß sie ihre Übelkeit und das Gefühl der leichten Angst überkam sie. Zwar schoss ihre Angst nicht in die Höhe und wurde nicht panisch, wie so manch womöglich von ihr gedacht hätte, doch aufgrund de vielen Filmen, die sie schon in ihrem Leben gesehen hatte, war es nicht so grausam, wie man sich denken mag. Es war eine eigenartige Sicht für sie und es kam ihr immer noch vor, als befände sie in einem Traum oder ihre Fantasie ging mit ihr durch, doch sie sahen so real aus, dass Thea den Fakt nicht ausschließen konnte, dass es sich um die Realität handelte. Doch die Wesen reagierten recht zurückhalten, gar fast schon ängstlich, als der Mann sie anschaute. Sie hatten also Respekt vor ihm, notierte sie sich im Gedanken.
      Nach einer gefühlten Ewigkeit und durch verschiedene Gänge, kamen sie anscheinend endlich an. Der Mann schob eine Tür zur Seite und ein großer Raum kam zum Vorschein, und wie erwartet im japanischen Stil. Als hätte man sie in der alten japanischen Zeit befördert. Thea konnte nicht leugnen, dass ihr der Raum gefiel. Ihr Magen hatte sich mittlerweile ein wenig beruhigt, den Mann neben ihr mochte sie weiterhin nicht. Zögerlich betrat sie den Raum und sah sich um. Doch s genau wollte sie sich nicht vorstellen, wie es wäre hier zu leben, denn sobald sie allein sein wird, wird sie sich Gedanken machen, wie sie wieder nach Hause kam. Bleiben wollte sie hier nicht und keineswegs wird sie den Männern verzeihen, dass sie sie entführt hatten.



      Yuma
      Es war hektisch auf den Gängen, doch Yuma behielt trotzdem sein Abstand zu den anderen. Sicherlich waren sie neugierig und gespannt darauf, wie die Braut aussah und wie sie sich trug. Er hatte noch das Bild von ihr vor Augen. Kein wirklich stolzes oder elegantes Auftreten, doch das würde sie überstehen. Wahrscheinlich waren Menschen der Magie gegenüber empfindlicher, als wir Yokai. Ob es nun das eine oder andere war, spielte jedoch nun keine Rolle. Yumas Aufgabe war es der Dame Tee und eine Kleinigkeit zu holen, um ihr zu helfen sich von der Übelkeit zu erholen. Sie musste sich erholen, um gefasst sich zu präsentieren. Yuma machte sich jedoch mehr Sorgen darum, wie sie reagieren wird, wenn sie sich erholt hatte. Wird sie wieder solch ein Aufstand machen, wie vorhin? Oder würde sie sich beruhigen? Yuma konnte sich das Letztere nicht vorstellen, doch heimlich wünschte er sich, dass sie zu Sinne kommen wird. Das würde Ken'ichi um einiges erleichtern. Yuma war in seinen Gedanken vertiefst, weswegen er die Gestalt zuerst nicht bemerkt hatte, die sich vor ihn gestellt hatte, als er in der Küche ankam. Er trat ein Schritt zurück, um einen gesunden Abstand zu pflegen. Ihre Frage kam ihm ganz passend. "Ich brauche für das Fräulein etwas leichtes für den Magen." Er würde sich dann um den Tee kümmern. Es vergehen weniger Zeit, wenn sie die Aufgabe sich teilten. Auch wenn er ihr gesagt hatte, wie er ihr helfen konnte, behielt er seine Stimme leise und sanft. Diese Strenge in seiner Stimme konnte er hervorbringen, viel zu sehr hatte er Angst, man würde ihn dafür schikanieren. Er wandte sich an die Heizstelle und stellte den Kessel auf. Während das Wasser anfing zu kochen, suchte er nach passende Teeblätter. Zwar konnte er mithilfe seines eigenes Feuer die Temperatur des Wassers erhöhen, doch er wollte sich ein wenig mehr Gedanken zum Tee machen. Etwas, was ihr bei Übelkeit half, Thea aber auch half ihre Nerven zu beruhigen.
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    • Ken'ichi
      Eigentlich hatte der Yokai gehofft das sie verstand was er meinte, wenn er sagte sie solle mit keinen Reden. Vielleicht hätte Ken'ichi explizit noch dazu sagen sollen, dass sie die Leute nicht so unhöflich anstarren sollte. Sie hatte es ja schon bei Yuma gemacht. Es war eine Nachlässigkeit die er sich bei Thea wohl kaum erlauben konnte. Sie dachte nicht weiter als bis zu ihrer Nasenspitze... Das konnten noch Tage werden, an dem am Ende er ihr noch jede Kleinigkeit erklären durfte. Er konnte nur hoffen, dass er sie nicht auch noch anziehen musste. Vielleicht sollte er ihr eine persönliche Bedienstete zur Seite stellen, und ein paar Lehrer. Das würde er mit seinen Vater besprechen müssen, und er wusste auch nicht unbedingt ob es gut war, wenn so viele Leute dieses... Chaos mitbekamen.
      Ken'ichi war erleichtert als er in ihren Räumlichkeiten ankam, und sie sich nicht weiterhin unschicklich benehmen konnte. "Hier wirst du Leben, du kannst mit diesen Räumlichkeiten machen was du möchtest."
      Ob es reichte, wenn er das sagte? Ken'ichi war sich unsicher, sie schien bisher auch nicht verstanden zu haben, obwohl er sich doch recht deutlich ausgedrückt hatte. "Abgesehen von Zerstörung und Gesetzteswidrigkeiten natürlich."
      Es war wohl besser, wenn er es sagte. Nicht das sie es am Ende so auslegte, als hätte er ihr erlaubt das Anwesen abzufackeln. Umso länger Ken'ichi darüber nachdachte, desto weniger wollte er das Mädchen hier wirklich alleine lassen.
      "Du solltest auch nicht alleine herum wandern. Sobald sich dein Magen erholt hat, wäre es gut wenn du dich umziehen würdest. Es stehen noch ein paar wichtige Termine an, die wir besuchen müssen."
      Ken'ichi hoffte noch, auch wenn es sich langsam wirklich falsch anfühlte. Er hoffte, zumindest in dem Moment dass seine Zukünftige nicht zu der faulen Sorte gehörte. Wenn sie in seine Familie einheiraten würde, würde sie gar keine Zeit haben um zu Faulenzen. Ken'ichi hatte es selbst noch nie getan. Es gab immer etwas zu tun und zu prüfen und zu lernen.
      "Und ich erbitte dich, niemanden so anzustarren. Es gehört sich nicht, und bringt dich am Ende des Tages nur in Schwierigkeiten."
      Das sollte doch nun reichen. Ken'ichi betete dass Yuma bald hier sein würde, und er nichts mehr zu ihr sagen musste. Das war die letzten Minuten auch nur schief gegangen und er hatte sich Beleidigungen und Unverschämtheiten anhören dürfen.


      Kuraiko
      Mayumi nickte leicht, als sie hörte was er wollte. "Wie Ihr wünscht", war alles was sie sagte. Innerlich war sie dann doch umso erleichterter, dass es tatsächlich für diese Person sein sollte. Es fühlte sich wie ein leichter Erfolg an. Nachdem sich der Wolfyokai von ihr abgewandt hatte, machte sie sich ans Werk. Natürlich könnte sie sich bestimmt auch anders um das Problem kümmern, aber das wurde auch gar nicht verlangt.
      Es war nicht schwer die richtigen Dinge zu finden, die leicht für einen Magen waren. Eine klare Brühe, mit ein paar Karottten und etwas Ingwer. Beides tat den Magen wirklich gut. Dazu etwas Brot, das vielleicht die Magensäure aufsaugen könnte, die oft für Magenprobleme sorgten. Aber es war nicht irgendein Brot, es war das was die Leute hier als Heilig betrachteten, und oft zu den Opfergaben hinzufügten. Und dann noch ein paar saure Kirschen, falls es sich doch eher um eine Übelkeit handeln sollte. Mayumi war in den letzten Jahren nicht untätig gewesen. Sie hatte es nicht nur geschafft sich auf ihre Mission zu kümmern, sondern hatte sich auch immer weiter fortgebildet. Nicht nur hatte sie die schönste und lesbarste Schrift in diesen Anwesen, sondern auch ihre Kenntnisse über die heilende Wirkung von Pflanzen konnte sie verbessern. Es war vielleicht untypisch für einen Baku solche Dinge zu wissen, immerhin konnten diese die Seuchen einfach essen, und verteilten sie eher, aber Mayumi hatte es für sinnvoll erachtet. Immerhin musste sie den Leuten hier lange beweisen, dass sie ihnen doch überhaupt nichts böses wollte. Und sie wollte auch niemanden erkranken lassen, das war ihrer Sache nicht hilfreich.
      Mayumi hatte dann alles auf einen Tablett gestellt, und wartete dann am Ausgang der Küche. Wenn die rechte Hand des jungen Herren hilfe bräuchte bei der Auswahl des Tees, hätte er auch einfach fragen können. Sie wollte ihm dabei auch wirklich nicht dazwischen pfuschen.
      "Sleep doesn't help, if it's your soul that's tired. "