A Secret World [Midori feat. Pumi]

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    • A Secret World [Midori feat. Pumi]

      Vorstellung --> A Secret World [Midori feat. Pumi]







      Man sollte meinen, dass die Welt nach fast einhundert Jahren langweilig würde. Aber das war sie nicht. Declan O'Connor war sich ziemlich sicher, dass er sich niemals an der Welt sattsehen würde.
      Die meiste Zeit seines Lebens - um nicht zu sagen alles davon - hatte er in Irland verbracht. Nach seinem Tod war er noch eine ganze Weile da geblieben, aber mit den Jahren hatte er begriffen, dass es für ihn keine Grenzen mehr gab. Also war er gegangen, hatte sich auf den Weg in die Neue Welt gemacht und dort war er dann geblieben. In den Fünfzigern war er an der Ostküste angekommen. Seit den Achtzigern lebte er an der Westküste. Fas vierzig Jahre. Kein Wunder, dass er langsam unruhig wurde. Als Kind hatte er geglaubt, nie weiter als die Grenzen des kleinen Dorfes zu kommen, in dem er aufgewachsen war. Alles, was er brauchte, war ja schließlich dort gewesen. Einmal hatte er diese Miniaturwelt hinter sich gelassen und seitdem war da dieser Drang... Byrne hatte es Hummeln im Hintern genannt. Aber es war mehr als das. Declan fühlte sich geradezu eingesperrt, wenn er zu lange an ein und dem selben Ort blieb.
      Aber wie er so hier saß, hoch oben auf dem ersten L des großen Hollywood-Signs, da fühlte er sich nicht eingesperrt. Vielleicht sollte er einfach mal wieder umziehen. Das hatte das letzte Mal auf geholfen, als er so unruhig geworden war.
      Sein Blick wanderte von den Lichtern des nächtlichen LAs hinauf zur Dunkelheit, die den Horizont einnahm. Die Lichtverschmutzung sorgte dafür, dass man die Sterne nicht sehen konnte. Die Menschen zumindest nicht. Aber Declan hatte vor einer gefühlten Ewigkeit herausgefunden, dass seine verbesserten Sinne ihm die Sterne auch dann zeigen konnten, wenn sie sich vor den Menschen versteckten. Als er also in diese unendliche Schwärze blickte, da sah er sie: All die Sterne, so weit weg, dass es unmöglich war zu sagen, ob sie überhaupt noch existierten. All die Sonnen, die ihn nicht verbrannten. Sein Biest hatte keine Angst vor diesen möglicherweise ausgebrannten Sonnen.
      Das Piepen seiner Armbanduhr erinnerte ihn an seine irdischeren Verpflichtungen. Die Menschen hatten ihre gesellschaftlichen Fesseln und Declan's Leute hatten ihre. In seinem Fall hieß das, darauf aufzupassen, dass sich niemand daneben benahm. Bei der Konkurrenz nannte man seinen Posten 'Sheriff'. Aber bei den Barons lief das anders. Die hatten sowas nicht. Und Declan war froh darüber. Er kam gerade so damit klar, einen Chef zu haben. Bei zweien würde er wahrscheinlich sofort die Flucht ergreifen. Und Abrams war einer von den Guten. Der Alte ließ ihn machen, wie es ihm gefiel, solange er sich an die Grundregeln hielt. Und das war nun wirklich kein Hexenwerk, immerhin sicherte das sein eigenes Überleben.
      Declan wandte sich von der atemberaubenden Aussicht auf LA ab und sprang von dem gigantischen Buchstaben. Er landete geräuschlos wie eine Katze und suchte sich dann seinen Weg zurück auf den Weg. Er brauchte kein Licht dafür, die Nacht blendete ihn nicht, wenn er seine verbesserten Sinne nutzte.
      Eben jene Sinne waren es, die seine Aufmerksamkeit schnell auf eine Situation lenkten, die er besser ignorieren sollte. Eine der Grundregeln, von dnen Abrams wollte, dass er sie befolgte, lautete: Misch dich nicht in die Probleme von Sterblichen ein. Aber Declan hatte shcon immer ein Probem mit Autoritäten gehabt.
      Trotz seiner imposanten Körpergröße schaffte er es, sich geräuschlos durch das Dickicht zu bewegen. Er ließ sich von seinen Sinnen leiten, bis er einen Gehweg fand, der schwach beleuchtet war. Die Laternen standen viel zu weit auseinander, um den Menschen wirklich zu helfen. Dieser Umstand war es auch, der dieser Frau wohl gerade zum Verhängnis wurde. Sie stand unter einer dieser Laternen und einige Meter weiter stand eine Gruppe Menschen, die nach Ärger roch. Im wahrsten Sinne des Wortes. Declan roch Alkohol - eine Menge davon. Er wusste nicht, wer diese Leute waren und es interessierte ihn auch nicht. Seine Aufmerksamkeit galt ihren Augen. Er kannte diesen Blick nur allzu gut. Diese Menschen waren wie Raubtiere auf der Jagd und sie hatten soeben ihre Beute entdeckt.
      "Das könnte euch so passen...", murmelte Declan und konzentrierte sich auf sein Biest.
      Es war Zeit, mal ein bisschen Dampf abzulassen.
      Als die Menschen den schützenden Kegel des Lichts verließen, war ihr Schicksal besiegelt. Die Frau machte einen Schritt rückwärts, stolperte über ihre eigenen Füße. Ein kleine Schrei entwich ihrer Kehle, als sie fiel. Aber all das interessierte Declan nicht. Denn er hatte seine Beute bereits entdeckt.
      Die Männer bemerkten nicht, wie einer ihrer Freunde plötzlich in der Dunkelheit verschwand. Declan war aus seiner Deckung gesprungen, über den Weg gehechtet und hatte ihn einfach mit sich gerissen. Der Mensch lag bewusstlos an einen Baum gelehnt, aus seinem Hinterkopf quoll Blut. Aber er war noch am Leben. Declan war nicht dumm.
      Der nächste ging nicht so leise. Als Declan ihn tacklete, schrie er auf und verpasste ihm eine. Netter Versuch. Declan knallte seinen Kopf gegen den Boden, bis er reglos liegen blieb, dann wandte er sich dem dritten Kerl zu, der beinahe den Lichtkegel der Frau erreicht hatte, als sein Freund ihn abgelenkt hatte. Das Biest in Declan grinste und so tat es Declan. Der Löwe fletschte die Zähne. Die Angst in den Augen dieses Menschen war berauschend.
      Declan stürtzte vorwärts, fegte dem Menschen mit einem Tritt die Beine weg. Kaum schlug der Körper auf dem Boden auf, war Declan über ihm, die Zähne gefletscht, bereit zuzuschlagen. Und das tat er. Er verbiss sich im Hals des Sterblichen und labte sich an dessen Blut. Sein Biest feuerte ihn an, die Sache zu beenden, doch Declan ließ den Menschen am Leben. Gerade so.
      Nun wandte er sich der Frau zu. Er hatte seine Tat im Dunkeln begangen, aber es gab keine Garantie, dass sie nichts gesehen hatte. Mit dem Ärmel wischte er sich über den Mund, um etwaige Spuren zu beseitigen. Dann richtete er sich auf und kam langsam auf die Frau zu, die Hände defensiv erhoben. Er würde keine Gefahr für sie sein.
      "Alles okay?", fragte er sanft und ging schließlich vor ihr in die Hocke.
      Declan war kein Experte, was die menschliche Psyche anging, aber er konnte mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass diese Frau gerade in ihrem Schock versank. Mist...
      Vorsichtig überbrückte er den letzten Abstand und nahm ihre Hand in seine. Er suchte ihren Blick und sah sie eindringlich an. Dann nutzte er die Macht seines Biestes und gab ihr zwei einfache Befehle: "Vergiss, was du gesehen hast. Und jetzt schlaf."

      Es sollte nicht so einfach sein, eine reglose Person von A nach B zu bringen. Aber das war es. Und für ihn sogar noch einfacher. Ihre Adresse hatte er von ihrem Führerschein und gleich daneben hatten ihre Schlüssel gesteckt. Also hatte er diese unbekannte Frau - die Lauren Kidman - nahc Hause gebracht und ins Bett gelegt. Er hatte sie nicht angefasst, er war schließlich ein Gentleman! Schlüssel und Geldbeutel steckten auch wieder in der Handtasche, wie vorher. Trotzdem hatte Declan länger als nötig in ihrem Schlafzimmer gestanden und diese Frau beobachtet. Was war anders an ihr, fragte er sich. Ja, sie roch ganz gut, aber er hatte schon oft Menschen getroffen, die er besser fand als andere. Aber diese Lauren... hm...
      Schlussendlich verließ er ihr Apartment und verschwand in der Nacht, wie er es immer tat. Aber als er bei Morgengrauen nach Hause ging und sich in sein ungemachtes Bett legte, da musste er wieder an den Zwischenfall denken. Lauren Kidman war das letzte, woran er dachte, als er mit dem Sonnenaufgang starb.
    • Mit fokussiertem Gesichtsausdruck und gebeugter Körperhaltung saß Lauren an ihrem Schreibtisch mit einem Manuskript in der Hand. Ihre Ellbogen stützte sie auf der kalten Tischplatte ab, während ihre graublauen Augen den Text vor sich fixiert hatten. Leise summend arbeitete sich Lauren von Kapitel zu Kapitel, mit einem Marker in der Hand, mit dem sie immer wieder einige Stellen markierte, etwas an den Seitenrand kritzelte und dann wieder zur Seite nahm. So saß die schlanke junge Frau über Stunden an ihrem Schreibtisch, wobei sie hin und wieder eine andere Sitzposition einnahm, um es sich bequemer zu machen. Sie war noch nicht lange in dem Literaturverlag, für den sie nun arbeitete, angestellt und war für die Betreuung einer vielversprechenden Autorin zuständig, weshalb Lauren ihre Arbeit besonders gut machen wollte. Daher saß sie oftmals sogar bis spät in den Abend oder in die Nacht hinein noch als Einzige an ihrem Schreibtisch, in ihren Manuskripten versunken, doch das war Lauren auch ganz recht so. Sie hatte schon immer einen großen Gefallen an Büchern gefunden und hatte sich selbst auch daran versucht, Autorin zu werden, doch das hatte nie geklappt. Mit ihrem Job als Lektorin jedoch war sie ebenfalls sehr zufrieden. Sie durfte dabei helfen, von Autoren geschriebenen Meisterwerken einen Platz in dieser Welt zu geben, damit andere Menschen genau so viel Freude haben konnten, wie sie es hatte. Als ihre Augenlider jedoch schwer wurden, gähnte sie leise und wandte ihren Blick von dem Manuskript vor sich ab, hob ihren linken Arm und richtete ihren Blick auf die Armbanduhr an ihrem Handgelenk, ehe sie ihre Augen weitete. „Oh Gott so spät schon“ keuchte sie erschrocken und blickte rasch zum Fenster. Da sie die ganze Zeit über das Licht im Büro angehabt hatte, hatte sie nicht bemerkt, dass es draußen schon stockdunkel geworden war. „Zeit nach Hause zu gehen..sonst verschlafe ich wieder das halbe Wochenende“ murmelte sie vor sich hin, ehe sie ihren Stuhl nach hinten schob und sich auf ihre Füße erhob. So kam sie mit Schwung auf die Beine und streckte zunächst ihre Arme in Richtung Decke, gähnte laut und stieß dann einen lauten Seufzer aus, der in dem leeren Büroraum hallte. Rasch hob sie ihre Braune Handtasche vom Boden auf, stellte diese auf den Schreibtisch und packte dort das Manuskript und ihr Mäppchen mit den Markern und Bleistiften ein, bevor sie zur Garderobe trat. Mit einer flüssigen Bewegung zog sie ihre schwarze Kapuzenjacke von der Garderobe, schlüpfte rasch hinein und zog den Reißverschluss nach oben, bevor sie ihre Handtasche schnappte und sich diese über ihre rechte Schulter hing. Nachdem sie die Schlüssel für die Bürotür aus ihrer Hosentasche gekramt hatte schob sie ihren Stuhl an den Schreibtisch heran, bevor sie das Licht ausschaltete und aus dem Büro trat. Mit einem dumpfen Geräusch ließ die die Tür ins Schloss fallen und sperrte die Räumlichkeiten hinter sich ab. Als Lauren in den Gang trat gingen dort die Lichter aufgrund eines Bewegungssensors an, weshalb sie sich nicht im Dunkeln zurechtfinden musste. Mit einem sanften, zufriedenen Lächeln auf den Lippen bog sie um die Ecke, schob die Tür zum Treppenhaus auf und drückte auf den Lichtschalter, ehe sie schwungvoll nach unten ging. Anfangs hatte es sie immer gegruselt, so spät alleine in dem Gebäude herum zu lungern, doch mittlerweile hatte sie sich daran gewöhnt, weshalb sie sich nichts mehr dabei dachte.
      Als Lauren schließlich die Eingangstür aufschob, kam ihr sogleich eine kühle, frische Brise entgegen, die sie tief einatmete. Rasch drehte sie sich um, verschloss die Tür hinter sich wieder und machte sich schließlich auf den Weg in Richtung nach Hause. Schon jetzt freute sie sich darauf, sich etwas Bequemes anzuziehen und sich in ihre Decke und ihre Kissen zu kuscheln, als sie die Müdigkeit überkam. Erneut gähnend trottete Lauren eine ganze Zeit lang den ihr vertrauten Weg entlang, wobei sie an einigen dunklen Gassen vorbeikam. An einer der Straßenecken standen heute allerdings drei Männer, vermutlich ein paar Jahre älter als sie selbst, definitiv jedoch größer und kräftiger gebaut als sie selbst. Rasch machte sich ein unruhiges Gefühl in ihr breit, weshalb ihre Hand, die sie um den Henkel ihrer Tasche hatte, den Henkel fester packte, ehe sie die Straßenseite wechselte. Doch es war für Lauren zu spät gewesen. Die drei Männer hatten sie bereits bemerkt und hatten sich lauthals rufend in Bewegung gesetzt. Als ihr die Angst die Kehle zuschnürte, fing sie an mit den Zähnen zu knirschen und erhöhte ihr Tempo, in der Hoffnung, sie würde sie einfach abschütteln können, wenn sie schneller ging und einige Male abbog. Schlussendlich hatte das jedoch nichts geholfen. Lauren hatte die Situation sogar noch schlimmer gemacht, da sie nach einigen Minuten nicht mehr wusste, wo genau sie war – na super gemacht. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, ihre zu Fäusten geballten Hände zitterten unkontrolliert und in ihrem Inneren malte sie sich bereits etliche Szenarien aus, die in den folgenden Minuten eintreten könnten. Mit frustriertem und ängstlichem Gesichtsausdruck wanderten ihre Augen immer wieder hin und her, in der Hoffnung dass vielleicht jemand um diese Uhrzeit zufälliger Weise unterwegs war, doch es war still, nur die Stimmen der drei Fremden hallte durch die spärlich beleuchteten Gassen. Als sie vollkommen die Orientierung verloren hatte und Lichtkegel einer Laterne stand, drehte sie sich um. In ihren Augen hatten sich Tränen gesammelt und ihr Körper fühlte sich taub an. Sie wusste nicht mehr wo sie war und war schnurstracks in die Richtung einer Sackgasse gelaufen, weshalb es nichts brachte, weiter geradeaus zu gehen. Mit rasanter sich hebender und wieder senkender Brust marschierten die Männer immer weiter auf sie zu, während sich Lauren versteifte und kaum noch Luft holen konnte. Als sie aus einem nur wenige Meter entfernten Lichtkegel in die Dunkelheit traten und ihr näherkamen, ging sie rückwärts, stolperte aber über ihre eigenen Füße und fiel mit einem erschrockenen Schrei, der ihrer Kehle entwichen war hin. Vor Angst erstarrt blieb Lauren erst einige Sekunden lang liegen, setzte sich dann jedoch rasch auf, kam jedoch nicht dazu, sich auf ihre Füße zu stellen. Ihr Körper zitterte vor Anspannung unkontrolliert, so dass sie die Kontrolle über ihre Bewegungen verloren hatte. Als sie jedoch aufblickte kam ihr ein ihr fremder Mann entgegen, der – sie glaubte zumindest das gesehen zu haben – gerade eben noch über einen der Männer gebeugt war. Sie hatte in der Dunkelheit nicht erkennen können, was genau er gemacht hatte, doch es war keiner der drei Männer mehr zu hören. Mit erhobenen Händen kam er schließlich auf sie zu, trat in den Lichtkegel der Laterne, in dem sie noch immer auf dem Boden saß und gab sich somit zu erkennen. Er sah nicht furchteinflößend aus, doch als er sie mit sanfter Stimme fragte, ob alles okay sei, zuckte sie zusammen und blickte ihn mit starren, blaugrauen Augen an, als er vor ihr in die Hocke ging. Gerade eben noch hatte sie ihr Leben fast schon an sich vorbeiziehen sehen, doch plötzlich war…dieser Kerl wie aus dem Nichts aufgetaucht. Lauren hatte gar nicht realisieren können, was genau vor sich ging, da sie unter Schock stand. Doch diese stahlgrauen Augen, die sie anblickten brannten sich in ihre Erinnerung, als sie eine wage Berührung an ihrer Hand spüren konnte. Unfähig, auch nur einen Laut von sich zu geben, starrte Lauren den jungen Mann vor sich an, der sie eindringlich anblickte, ehe sie schließlich nur noch registrierte, dass sich seine Lippen bewegten. Was genau er gesagt hatte, hatte Lauren nicht mal verstanden, da sank ihr Körper auch schon in sich zusammen. Was mit ihr danach geschah, wusste sie nicht, da sie in einen festen Schlaf gesunken war.
      Aus diesem wachte sie am nächsten Morgen schweißgebadet auf – in ihrem Bett, wie sonst jeden Morgen auch. Irritiert blickte sich die Rothaarige in ihrem Apartment um und fuhr sich mit beiden Händen durch ihr glattes, langes Haar. „Was für ein merkwürdiger Traum…“, murmelte sie vor sich hin, ehe sie den Kopf schüttelte und sich an den Rand ihres Bettes schob. Sie konnte sich nicht wirklich an etwas erinnern, bis auf ein paar helle, stahlgraue Augen, die sie angestarrt hatten. Mit gerunzelter Stirn streckte sie sich schließlich und schlurfte in die Küche. „Ich sollte echt nicht mehr so lange arbeiten…das macht mich wohl kirre“, meinte sie leise, bevor sie sich ihrer Kaffeemaschine widmete. Trotz unruhigem Schlaf war es Zeit gewesen, sich fertig zu machen. Schließlich würde sie sich heute mit ihrer besten Freundin Phoebe treffen.
      Millions of people can believe in you and yet none of it matters if you don't believe in yourself