BFF - Beste Fake Freunde [Yngvi × Nash]

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      Beitrag von Nash ()

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    • Sebastian

      Ich saß auf dem Sofa und stützte meinen Kinn auf meinen Handrücken ab. Der Arm war auf der Sofalehne abgestützt, angewinkelt und trug die leichte Last meines Kopfes. Wie lange sollte ich hier denn noch warten, fragte ich mich ungeduldig und spielte mit dem Gedanken einfach aus dem Zimmer zu gehen, obwohl der Chef mir gesagt hatte, dass er mir Neuigkeiten überbringen wollte. Ehe ich zum Entschluss fassen konnte aufzustehen und zu gehen, öffnete sich die Tür und ein älterer Herr betrat das Zimmer. An seinem Anzug konnte man erkennen welche Position er in dieser Firma besetzte. Er setzte sich mir gegenüber und ließ ein Stapel Papier auf den Tisch fallen. "Das ist dein nächstes Projekt", fing er an und schob mir die Papiere hin. Irritiert starrte ich den Stapel an, machte jedoch keine Anstalt diesen an mich zu nehmen. "Nach deinem letzten Skandal mit deiner Schauspieler Kollegen, der vergeben war, bekommen wir momentan keine große Projekte am Bord. Wir müssen erstmal warten, bis sich die ganze Sache gelegt hat." Mein Chef regte sich nicht mehr auf, er kannte meine Seite und nur aufgrund meiner guten Leistung, ließ er vieles von mir durchgehen. "Das wird sich wieder legen, so wie immer", brummte ich in meine Hand rein. "Das sowieso, aber hier ist eine gute Nebenarbeit, bis sich alles wieder gelegt hat", und nickte zum Papier. Ich sollte es an mich nehmen. Genervt von allem nahm ich es an mich und ließ meinen Blick über die erste Seite fliegen. Eine TV-Show mit besten Freunden. "Ich habe keinen besten freund", warf ich ein. "Das weiß ch, deswegen habe ich schon jemand gefunden, der das für dich spielt. Unterhalte die Crew und bring alles gut über die Bühne." Solange der Partner sich gut anstellen konnte, war mir das egal. Da ich genug gesehen hatte von der ersten Seite, gab ich den Stapel zurück. "Mina wird sich das durchlesen." Ich wusste, dass ich keine große Wahl hatte als das anzunehmen. Außerdem wäre es eine gute Abwechslung zu meinen üblichen Jobs. Dass ich die Papiere mir genauer hätte lesen sollen, erfuhr ich erst viel später.


      Mit einem großen Schluck setzte ich mich ins Auto und nickte Mina, meiner Managerin, zu, die am Steuer saß. "Ich nehme mal an, dass du dir nichts gelesen hast?" Ich zuckte mit den Schultern. Ich konnte ein Seufzen von ihr hören. "Wir treffen uns alle in einem Kaffee. Der Direktor wird da sein und dir nähere Infos für die heutige Episode geben." Was konnte an der Show schon schief laufen? So tun als würden wir uns kennen, abhängen und Spaß haben. Kurz gefasst aber auf den Punkt gebracht. Solange die Show viele Zuschaue anlockte, wird das ein Zuckerschlecken sein. Schon allein, dass mein Name auftauchen wird, werden viele einschalten. Außerdem werden andere berühmte Persönlichkeiten zu uns stoßen, also bezweifelte ich, dass die Show ein Flop werden konnte. "Morgen hast du ein Phot shooting für eine Kleider Kollektion haben." "Jaja, weck mich nur rechtzeitig auf", nuschelte ich vor mich hin. In letzter Zeit war ich nicht in guter Stimmung und das wusste Mina, weswegen sie nichts weiteres sagte. Ich nahm an, dass sie keine große Lust hatte mich in einer schlechteren Stimmung zu bringen. Manchmal fragte ich mich wieso sie all das auf sich nahm. Lag wohl am Geld.
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    • Yumiko

      Ich betrachtete mich in dem kleinen, quadratischen Spiegel über dem weißen Waschbecken. Mein Haar hatte ich zusammengebunden, so wie fast jeden Tag, während ich das Make-up nur hauchdünn aufgetragen hatte und die roten Lippen einen optimalen Kontrast zu meiner blassen Haut boten. Die silbernen Ohrstecker, die weiße Bluse - bei der ich die Befürchtung hegte, dass sie fast zu seriös wirken könnte -, und die schwarze Lederhose, die sich wie eine zweite Haut an meine Beine schmiegte. Kurz warf ich einen Blick an mir herab, drehte den Hintern etwas in meine Sichtweite. Ach wie schön wäre es gewesen, wenn es einen Hintern gäbe. Ich sah wieder in den Spiegel, ehe mein Blick auf das Parfum, rechts auf dem Beistelltischchen fiel. Es war ein Billigparfum aus dem Discounter, roch aber mehrere Stunden und durftete angenehm blumig, ohne dabei zu aufdringlich zu erscheinen. Für mehr reichte es im Moment einfach nicht. Ich konnte ja gerade mal so die Miete bezahlen und den viel zu fetten und getigerten Kater durchfüttern, der mir vor zwei Wochen zugelaufen war. Zwei Spritzer hier, drei Spritzer da. Plötzlich hörte ich, wie die Tür sich einen Spalt öffnete. Herein kam das vierbeinige Etwas, dass mich mit einem mürrisch klingenden "Miau" begrüßte, nur mit großer Mühe auf die Toilettenschüssel sprang und sich fast anmutig die Pfötchen leckte. Ich musste kurz schmunzeln, verdrehte die Augen und warf einen allerletzten Blick in den Spiegel, bevor ich das unscheinbare Glas mit der rosafarbenen Füllung wieder zurück auf seinen Platz stellte. Tief atmete ich durch, blieb einen Moment mit geschlossenen Augen stehen. Ach, wie aufgeregt ich war! Endlich wurden meine Gebete erhört und die Mühe zahlte sich aus. Okay - es war keine Filmrolle in Hollywood neben Schauspielergrößen wie dem verstorbenen Heath Ledger oder Tom Hanks. Aber hey - jeder fing doch mal klein an, oder etwa nicht? Und wenn meine Karriere in einer TV-Show beginnen sollte, war ich bereit dafür.
      Ich verließ das Badezimmer, schlüpfte an der Wohnungstür in meine besten weißen Sneaker, die einen gewissen Kontrast zu der feinen Lederhose boten und griff danach nach meiner Handtasche. Ehe ich meine kleine Einzimmerwohnung verließ, warf ich noch einen letzten Blick zurück. Der dicke, namenlose Kater hatte es sich auf dem roten Sofa gemütlich gemacht. Auf jener hatte sich fast eine zweite Haarschicht gebildet. Durch die schmutzigen Fenster drang viel Licht ins Innere und ließ den kleinen Wohnbereich, der Küche, Esszimmer, Wohnzimmer und auch das Schlafzimmer beinhaltete, freundlich wirken. Doch auch die Staubstellen wurden offenbart. Hier war Frühjahrsputz mal dringend notwendig! Doch jetzt hatte ich andere und viel wichtigere Dinge zu erledigen! Darum verließ ich eilig die Wohnung, denn ein kurzer Blick auf meine silberne Armbanduhr hatte mir verraten, dass ich schon viel zu spät dran war.
      Vor etwa zwei Tagen hatte ich den Anruf erhalten. Zwei Tage, in denen ich mich seelisch und moralisch darauf vorbereiten konnte, die genauen Hintergründe der Show und meines Parts zu erfahren. Da ich derzeit leider kein Auto hatte, musste ich entweder auf öffentliche Verkehrsmittel, auf mein altes, klappriges Fahrrad oder auf den guten alten Fußweg zurückgreifen. Heute war ich mit dem Fahrrad unterwegs. Schlichtweg weil ich mir im Badezimmer zu lange Zeit gelassen hatte. Ich hätte das Café, welches unweit entfernt von meiner Wohnung lag, auch bequem zu Fuß erreichen können, doch wie gesagt... die Zeit, die nie mein Freund war. Also schwang ich mich auf das rote Fahrrad, welches im Eingangsbereich stand und fuhr los, so schnell ich konnte. Es dauerte nur wenige Minuten, dann war ich an dem Café angekommen. Ich stellte mein Fahrrad ab, sicherte es mit dem Schloss an einer Laterne. Dann warf ich einen flüchtigen Blick auf meine Armbanduhr. Fünf Minuten zu früh! Perfekt! Etwas außer Atem betrat ich das Café. Es kam mir der angenehme Duft von Kaffeebohnen entgegen. Und es roch so herrlich nach frisch gebackenen Köstlichkeiten! Ich hielt Ausschau und erblickte ein Gesicht, welches mir noch viel zu gut in Erinnerung geblieben war... Ich wusste nicht, wie sehr man mir meine Fassungslosigkeit anmerkte, als jener junger Mann mir zuwinkte, der mich entdeckt hatte. Naja, entdeckt war vielleicht ein wenig übertrieben. Aber ihr wisst schon... Kurz überlegte ich, einfach umzudrehen und das Café zu verlassen. Doch ich beschloss professionell zu bleiben. Vielleicht war das meine einzige Chance, weiterzukommen und nicht zwischen Sushi-Rollen und billigen Handpuppen zu sterben. So nahm ich etwas Haltun an und versuchte mir nicht anmerken zu lassen, wie sehr mich die nasse Kleidung, die wie eine zweite Haut an meiner klebte, störte. Es hatte, kurz nachdem ich losgefahren war, angefangen in Strömen zu regnen. Eine Tatsache, die ich nicht ändern konnte. Mit erhobenem Haupt begrüßte ich die drei Männer. Einen nach dem anderen. Jedem reichte ich die Hand, sah jedem in die Augen. Auch Sebastian. Nur ihm schenkte ich einen kürzeren Blick und einen kürzeren Händedruck als den anderen beiden. Ich nahm Platz. Anscheinend waren die drei Männer schon länger hier, denn jeder von ihnen hatte ein Getränk vor sich.
      "Zehn Uhr hatten wir vereinbart, nicht wahr? Ich bin doch nicht zu spät...", sagte ich entschuldigend und bestellte mir einen Cappuccino bei der freundlichen Kellnerin.

      Liebe ist...
      jemanden so zu sehen wie er ist.
      Nicht, wie man ihn gerne hätte.

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    • Sebastian

      Ich lächelte den Mitarbeitern zu, einen guten Eindruck sollte ich wenigstens am Anfang hinterlassen, damit sie meine Schwankungen später besser ertrugen. "Guten Tag Herr Mikusho. Viele Dank, dass Sie sich so gut um die Arbeiter kümmern. Die Getränke haben sie echt gefreut und sind schon begeistert von Ihnen." Ich warf Mina einen Blick zu und wusste, dass es das Werk von ihr war, denn Getränke gekauft hatte ich für keinen, außer mir selbst vorhin. Doch ich ließ es mir nicht anmerken und behielt das Geheimnis für mich. Ich setzte ein Lächeln auf und schüttelte die Hand des Direktors. "Es freut mich, dass da Geschenk bei den Mitarbeiter gut angekommen sind. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Produktion, da ist es natürlich selbstverständlich und das mindeste, was ich für sie tun kann", meinte ich mit einem Lachen und hörte das hohe Getuschel der weiblichen Mitarbeiter, die meine Worte überhört hatten. Sehr gut, denn so wie ich die Branche kannte, würde sich das schnell herumsprechen. Sicherlich hatte es sich schon herumgesprochen wie ich am Set sein konnte und aus diesem Grund waren sie bestimmt verunsichert, doch ich hatte vor wenigstens für den Anfang einen guten Eindruck zu hinterlassen. Ich hatte schon den Skandal hinter mir gehabt, dann war ein weiterer nicht gerade schonend für meine Karriere, auch wenn ein kleiner Skandal diese nicht beenden würde. Doch das Verfolgen und Ausgefrage der Paparazzi gingen mir auf Dauer auf die Nerven, auch wenn ich gerne Aufmerksamkeit auf mich zog und im alle Munde war. Ein weiterer gesellte sich zu uns, als wir dem Café näher kamen. Auch er stellte sich vor und meinte, dass er für das Casting verantwortlich ist. Er sei auch derjenige, der ich vorgeschlagen hatte. "Dann muss ich Ihnen wohl danken, dass sie mir die tolle Möglichkeit gegeben haben bei dieser super Show mitmachen zu können", komplimentierte ich ihn, obwohl mir das schlicht egal war eigentlich. Zu dritt betraten wir das Café, als wir dann sahen, wie es angefangen hatte zu regnen. Zum Glück würde die Episode im Inneren gedreht werden, anstatt draußen, obwohl man im Regen auch tolle Szenen drehen konnte.
      Wir unterhielte uns ein wenig, bis anscheinend mein Partner ankam. Ich blickte mich um und erblickte jemanden, der mir bekannt vorkam. Ich fing an in mein Gedächtnis zu forsten, doch mir wollte nicht einfallen wo ich die Person schon einmal gesehen hatte. Berühmt schien sie nicht zu sein, denn sonst hätte ich sie noch im Gedächtnis. Eigentlich hatte ich mir jemand anderes vorgestellt, doch damit konnte ich arbeiten. Sie kam zu uns und schüttelte unsere Hände, wobei mir jedoch auffiel, dass sie mir weniger Aufmerksamkeit schenkte als den anderen zwei. Doch das machte mir nichts aus, solange sie ihren Part tat. Ich folgte mit meinen Augen die Bewegung der Frau. Mir lag es auf der Zunge, doch jedes Mal, wenn ich kurz davor war mich zu erinnern, wer sie tatsächlich war. "Es ist immer ratsam früher anzukommen", kommentierte ich, bevor ich an meinem Smoothie schlürfte. "Nein, alles gut. Wir sind alle nun da und keine Komplikationen sind aufgekommen. Es freut mich jedoch, dass es gut geklappt hat", freute sich der Direktor. "Aber ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht wusste, dass Sie eine beste Freundin haben", wandte er sich an mich und sah mich mit großen Augen an. Bitte was? Ich blickte zu der Frau und es dauerte eine Weile, bis ich die Situation erfasst hatte. Natürlich. Es war eine Show über beste Freunde und es war selbstverständlich, dass wir auch wirkliche beste Freunde sein sollten. Ich fasste mich schnell und grinste den Direktor an. Hoffentlich verstand meine Kollegin unsere Situation. Ich kannte sie nicht einmal. "Naja, Sie kennen das ganze Drama um mich herum, da will ich sie ungern hereinbringen, und habe das eher unter Verschluss gehalten, wenn sie wissen, was ich meine", lachte ich und fluchte über meine eigene Dummheit die Papiere nicht richtig gelesen zu haben. Der Direktor lachte laut. "Natürlich, natürlich. Nichtsdestotrotz bin ich froh, dass Sie sich dazu entschieden zu haben zu offenbaren, dass Ihr beste Freunde seid." Ich musste innerlich bitter lachen. Kurz schielte ich zu der Frau herüber und betete innerlich, dass sie wusste was sie zu tun hatte. "Natürlich auch sehr mutig von Ihnen", wandte er sich schließlich an die fremde Frau.
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    • Yumiko

      Yumiko kannte das Gesicht ihres Gegenübers ganz genau. Zu gut waren ihr seine markanten Gesichtszüge, das schwarze Haar und der Duft von Kardamom im Gedächtnis geblieben. Eigentlich hatte sie vor einigen Jahren geschworen, ihn nie wiederzusehen. Dass er sich nach seinem Gesichtsausdruck zu urteilen nicht mehr an sie zu erinnern schien, das verwunderte die schöne Japanerin nicht. Bei seinen ganzen Frauengeschichten konnte man sicher leicht den Überblick verlieren...


      Doch wichtig war jetzt nur eines: Sie musste unter allen Umständen professionell bleiben und die alten Wunden versiegelt lassen! Darum lächelte sie, so wie sie es ihre japanische Herkunft lehrte. Leise, aber sehr verständlich, antwortete sie dem Herrn Direktor: "So eine Freundschaft verbindet... und das schon über viele Jahre, nicht wahr, Sebastian?", fragte sie und warf einen kurzen Blick zu dem Schwarzhaarigen. Dabei zwang sie sich das mühsame Lächeln zu erhalten. Schnell sah sie wieder zu dem Direktor.

      "Dass ich nun diese Möglichkeit bekomme, mich im Fernsehen vorstellen zu dürfen... das ist wunderbar! Herzlichen Dank für diese Möglichkeit!", sagte sie viel mehr in die Runde und nickte kurz mit ihrem Kopf, so wie es in ihrer Heimat üblich war. Obwohl sie schon viele Jahre in den USA lebte, hatte sie manche Gewohnheiten nie abgelegt.


      "Es würde mich aber interessieren, mehr über den Inhalt der Show zu erfahren", sagte sie dann und wandte sich an jenen jungen Mann, der sie "entdeckt" hatte. Im Prinzip wusste sie gar nichts darüber. Lediglich, dass es sich um eine Show handelte, die als Schwerpunktthema die "Freundschaft" beinhaltete. Unweigerlich musste Yumiko an ihre beste Freundin denken, welche sie in Japan zurückgelassen hatte... zwar telefonierten die beiden regelmäßig miteinander, aber sie vermisste die heitere Art von Ai.





      Liebe ist...
      jemanden so zu sehen wie er ist.
      Nicht, wie man ihn gerne hätte.

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    • Sebastian

      Ich war sehr erleichtert zu hören und zu sehen, wie die Frau sich der Situation anpasste. Um ehrlich zu sein, hatte ich mein Bedenken und hatte das Schlimmste erwartet. Daher lächelte ich nur zufrieden und lehnte mich im Sitz nach hinten und nickte. "Natürlich." Vielleicht wird das reibungsloser Ablaufen, als ich gedacht habe. Doch nur weil sie sich gefangen und richtig reagiert hat, hieß es nicht gleichzeitig, dass sie in der Zukunft es ebenso gut hinbekommen wird. Ich kannte sie nicht. Weder ihre Persönlichkeit noch die Werke, in denen sie aufgetreten ist. Also jemand Unbekanntes, daher konnte ich sie nicht einschätzen und war so besser, wenn ich trotzdem auf der Hut bin. Doch positiv erschien mir ihre Höflichkeit, auch wenn ich es doch ein wenig zu übertrieben fand. Doch dem einen oder anderen würde es definitiv gefallen. Doch da sie jemand Unbekanntes war, konnte sie sich etwas anderes auch nicht leisten. Da hatte ich einen deutlicheren Vorteil, wobei ich auch bei bestimmten Personen mich mehr am Riemen riss als bei anderen. In diesem Fall war mir das relativ egal. Selbst wenn Wort rauskommen würde, dass ich mich daneben benahm, würde es meinem jetzigen Skandal nicht überschatten. Außerdem war der Direktor oder dieses Projekt nichts Großes oder Bedeutsames.
      Auf ihre Frage hin, sah ich zum Direktor, der nur lächelte. "Ich denke, dass was im Skript, welches ich Ihnen zugesendet hatte, nicht ausführlich genug beschrieben worden ist." Er streckte seinen Rücken und nahm einen Schluck von seinem Getränk. "Im Prinzip fokussieren wird uns auf euren Alltag, mehr oder weniger. Natürlich sind euch Szenarien gegeben, doch ihr seid frei wie ihr es gestaltet. Es ist eine Show um beste Freunde. Das solltet ihr zeigen. Wie ihr miteinander umgeht, was ihr sagt und was ihr miteinander unternimmt." Ich hatte nie wirklich einen besten Freund gehabt, weswegen ich mir nicht einmal sicher war, wie man sich als beste Freunde benahm. Doch ich vermutete, dass es einfacher wäre, wenn ich so tun würde, als wäre ich ganz freundlich mit ihr. "Die Show wird euch im Fokus nehmen, aber manchmal werden wir andere Paare hineinnehmen. Außerdem gibt es ab und an 'Spiel-Shows', wenn man das so nennen mag. Du kennst ja die Shows, in denen Spiele gegeneinander gespielt werden." Das Konzept hatte ich mittlerweile ebenfalls verstanden. "Hört sich doch nach Spaß an", fügte ich noch hinzu. Wenn sie die Szenarien vorgaben, konnten wir einfach improvisieren. Diese Freiheit hatte man nicht immer.
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