[ONE PIECE] One captain for each [Runa vs Aku]

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    • [ONE PIECE] One captain for each [Runa vs Aku]

      “Is there an end to my suffering?
      If there is a god out there, what did I do wrong to deserve this?
      Have I sinned?
      Forgive me my lord for I have walked down the wrong path.
      Give me a sign. Give me a message.
      Please lead me to salvation”

      Yui und Sarana sind zwei Schwestern mit einem so gleichen und doch so ungleichen Schicksal, dass es nahezu an Ironie grenzt, dass sie sich je wieder sehen könnten. Getrennt in jungen Kinderjahren verbrachten die beiden ihr Leben in Sklaverei und Elend.
      Wann würde man sie erlösen? Wann würden sie endlich wieder das Licht der Welt erblicken können?
      Und wann könnten sie endlich wieder in den Armen ihrer geliebten Schwester liegen?

      Besetzung:
      Yui - @Runa
      Sarana - @Akuma
      Luffy - @Runa
      Law - @Akuma

      [ONE PIECE] One captain for each [Runa vs Aku]

      ~ Aku


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    • Law

      Genervt massierte der Piratencaptain seine Schläfen, bevor er abermals versuchte den jüngeren Allianzbruder davon abzuhalten direkt Dressrosa in totales Chaos zu stürzen. "Was hast du bitte nicht daran verstanden, dass wir uns aufteilen um möglichst wenig Aufsehen zu erregen?" bevor er Luffy doch noch in Shambles verteilte meldete sich Sanji zu Wort, der seinem verspieltem Captain eine Kopfnuss erteilte. "Nichts, das wird schon. Wir sehen uns dann später seufzte dieser und zog an seiner Zigarette. Na, immerhin hatte die Strohhutbande noch ein paar vernünftige Köpfe. Auch wenn der eigentliche Plan, Kaido zu Fall zu bringen nach hinten geschoben wurde, so freute sich Law insgeheim endlich Doflamingo einen Geschmack von seiner eigenen Medizin zu geben. Er würde erst Caesar abliefern und dann dafür sorgen, dass nicht nochmal so eine Gräueltat wie auf Punk Hazard passieren würde. Die SMILE-Factory musste in jedem Fall zerstört werden so viel war sicher. Nur war es ärgerlich, dass sie anscheinend noch zusätzlich Kanjuro retten wollten, etwas, was Law nur als unnötiges Hindernis sah.
      “Yui, Usopp und Robin, ihr kommt mit Caesar und mir.” Verkündete er, wie ein Befehl, bevor er noch einmal den anderen Strohhut Piraten eine Karte vor die Nase legte. “Wir gehen hier durch, schließlich kommt man nicht mit einem Schiff zum Green Bit.” Erklärte er dann und zeigte den Weg auf, der über eine lange Brücke führte.
      “Wir müssen uns beeilen.”

      “Was ist das denn hier für ein Chaos?” Usopp schien regelrecht vor Angst zu zittern, als er die riesigen Fische sah, die die lange Eisenbrücke fast schon zum einbrechen brachten. “Macht euch keine Sorgen, ihr werdet damit schon fertig.” Monoton drehte sich Law zu Caesar und Yui um, der er den verrückten Wissenschaftler anvertraut hatte. “Solang ich sein Herz habe, wird er nicht versuchen wegzulaufen. Behalt ihn trotzdem im Auge.” Befahl er seinem einzigen Crew Mitglied, welche noch nicht auf Zou wartete. Wenn er ganz ehrlich war, war er froh, dass er nicht ganz allein unter den Dummköpfen sein musste. Zwar war Yui nicht unbedingt so stark wie er, doch er schätzte ihre Loyalität und ihr Können. Mittlerweile vertraute er ihr blind, etwas, was sich nach seiner Rettungsaktion langsam gebildet hatte. Nicht ganz misstrauisch begann er die Handschellen, welche Caesars Kräfte unterdrückten zu lösen. “Na los, mach dich nützlich.”

      Sarana

      Was hatte sich Doflamingo dabei gedacht? Warum gerade jetzt? Sarana starrte auf den großen blonden Mann, der sich selbst gefällig auf dem Sofa vor ihr ausbreitete. Sie verstand einfach nicht, warum der Shichibukai seine Stelle als König von Dressrosa widerrufen hatte. War das nicht immer sein Ziel gewesen? Anscheinend nicht, denn sonst hätte er ja wohl kaum der ganzen Welt sein Vorhaben erzählt.
      “Mein Täubchen, willst du mir nicht ein Siegeslied singen?” Dreckig lachte der Mann, dem ihr Leben gehörte. Sie zwang sich dazu kein angeekeltes Gesicht zu verziehen, zu groß war die Angst davor wieder einmal Schläge oder noch schlimmer Schnitte durch seine Teufelsfrucht zu erhalten. Anders als viele Besitzer vor ihm hatte Doflamingo keine Minute gezögert ihr zu zeigen, dass sie ein Nichts war. Nur ein Besitz, mit dem er machen konnte was er wollte. Kein Mensch, kein Lebewesen, behandelte er sie doch fast noch schlechter als manch Bauer sein Vieh.
      “…” sie wollte nicht. Sie wollte nicht mehr. Alles an ihr sträubte sich dem Willen des Diktators nachzugeben und dennoch. “Schätzchen, hast du es immer noch nicht gelernt?” Ängstlich rückte sie zurück an die kalten Gitterstäbe, die sie einsperrten zurück, als Doflamingo sich gemächlich erhob, immer noch eiskalt grinsend. “Muss ich dir mal wieder zeigen, wem du gehörst?” Ein kleiner schmerzerfüllter Schrei entfuhr ihr, als sich nahezu unsichtbare Fäden um ihre Haut schnürten und drohten sie zu ersticken. Automatisch erstarrte sie, nahm nur noch benommen mit, wie sie gegen die Gitter mit dem Gesicht zu seinem gewandt gedrückt wurde. Ein starker Schmerz brannte auf ihrer Wange, nachdem Doflamingo ihr eine ordentliche Backpfeife gegeben hatte. Ohne seine Fäden wäre sie sicherlich zu Boden gefallen, so jedoch musste sie weiter ihrem Gebieter in die Augen gucken. “Du willst Immer noch nicht reden? Na gut.” Verärgert schob der Mann seine Sonnenbrille wieder zurück auf seine Nase und ließ sie los. “Wenn ich wieder komme erwarte ich nicht nur ein Lied. Solang kannst du über deinen ungehorsam nachdenken.”
      Sanft atmete Sarana auf, als der Mann endlich den großen Raum verlassen hatte. Die erdrückende Macht war ebenso verschwunden, wie ihre schiere Angst aus der sie ihren Atem angehalten hatte. Glück hatte sie diesmal gehabt, war es doch nur bei einem Schlag geblieben. Dennoch schmerzte ihre Wange ganz fürchterlich, als ihre heißen Tränen langsam herunter auf den Boden fielen. Warum sie? Warum musste sie das hier immer noch ertragen. Nach Erlösung sah sie hoch, in den Himmel, den sie immerhin durch das gläserne Dach sehen konnte. “Schwester….” Bei dem Gedanken schnürte sich ein weiteres Mal wie die unsichtbaren Fäden ihre Kehle zu. War sie überhaupt noch am Leben? War ihre geliebte Schwester noch auf dieser Welt? Ging es ihr gut? Oder war sie auch, wie ein Vogel in einem großen gläsernen Gartenhaus gefangen? Wie sehr sie sich nach den armen ihrer großen Schwester sehnte. Trost suchend sank sie in sich zusammen, kugelte sich so klein wie möglich auf dem harten grauen Steinboden. Ich wünschte all das hier wäre endlich vorbei..

      Flashback~

      “Schwester!” Verzweifelt schrie das junge Mädchen, streckte vergebens ihre kleine Hand nach dem ebenso armseligen Kind aus. “Hilfe!” Weinte sie ganz fürchterlich, als man die beiden, angekettet und als Sklaven für immer gebrandmarkt auch noch trennte. “Schwester, lass mich nicht alleine! Nein nein!” Starke grobe Männerarme hatten sie fest gepackt und hielten sie fest, während man Yui aus dem Raum zerrte, den die beiden sich zuvor geteilt hatten. “NEIN!”


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    • Yui

      Auf den Befehl von ihrem Captain nickte sie. Sie war ihm mehr als loyal, da er sie gerettet hatte. Allerdings hatte sie ihm Anfangs schon etwas misstraut. Schließlich kam es nicht alle Tage vor, dass ein Pirat eine Sklavin befreit. Wenn sie an ihre Vergangenheit dachte, musste sie auch oft an ihre kleine Schwester, die gerade mal 3 Jahre jünger als sie war, denken. Yui war gerade mal 7 Jahre alt gewesen als alle Kinder ihrer Heimat versklavt wurden damit die Erwachsenen am leben bleiben durfte. Während ihrer Zeit als Sklavin wurde sie oft geschlagen, aber dann, als sie 19 war, wurde sie befreit. Und zwar von Trafalgar D. Water Law. Sie wurde somit auch ein Teil seiner Crew und nach und nach vertraute sie ihm. Ihr anfängliches Misstrauen war eigentlich kein Wunder. So, wie man sie behandelt hatte, hatte sie beinahe gänzlich ihr Vertrauen in die Menschen verloren. Allerdings....war Law auch ein Captain, um den sie sich oft Sorgen machte. Ein Beispiel war auf Punk Hazard. Sie wusste selbst nicht wieso, aber sie wollte nicht, dass Law sie alleine ließ. Nun wanderten ihre Gedanken wieder zu Sarana. Ob es ihrer Schwester gut ging? Sie hoffte es.

      Nach einiger Zeit sprang Yui durch ein Fenster von Doflamingos Schloss und das ohne dass es einer bemerkte. Diese Aktion hatte sie vor ihrem Captain verschwiegen, denn er hätte sie nur aufgehalten. Dabei wollte sie sich ja nur heimlich Informationen und Verbandszeug besorgen. Ein paar Glasscherben schnitten leicht durch den dünnen Stoff ihrer Kleidung. Sie sah sich im Raum um. Prachtvoll war es auf jeden Fall sowie sie es in einem Schloss erwartet hatte. Sie entdeckte einen großen Glaskäfig und ging auf diesen zu um die Person darin genauer zu sehen. Moment! Das war doch.......?! ,,Sarana?", fragte sie geschockt. War es wirklich ihre geliebte kleine Schwester.

      Luffy
      Er kämpfte gegen ein paar Typen von Doflamingos Crew, da diese ihn angegriffen hatte. Soweit er wusste, war Law jetzt bei Doflamingo und der Strohhut war überzeugt, dass sein Allianzbruder gewinnen würde. Wo war eigentlich das Mädchen auf Traffys Crew? ,,Yui-Mausi müsste doch schon längst da sein um uns zu helfen", sprach Sanji, der mit kämpfte. Ja, dass müsste sie eigentlich. Wurde sie vielleicht aufgehalten?
      My Husband Shogo Makishima (Aus Psycho-Pass)

    • Law

      "Fuck.." hustete der dunkelhaarige, als die dritte Kugel ebenfalls seine Brust durchdrang. Wäre er doch nur stärker gewesen, hätte er doch nur mehr Vorbereitung gehabt. Sicherlich hatte er sich von dem Optimismus der Allianz beeinflussen lassen und war überstürzt seinem Erzfeind gegenüber getreten. Missmutig betrachtete er die Seesteinhandschellen, die nun seine Handgelenke verzierten. Nein, eigentlich verarschte er sich hier gerade nur selbst.
      Es war nicht seine fehlende Vorbereitung, seine fehlende Stärke. Er hatte zwar zu überstürzt gehandelt, doch wurde ihm bewusst, dass er nicht gegen Doflamingo gewinnen konnte. Nicht alleine, nicht in seinem voller Hass und Wut verwirrten Zustand.
      "Fick dich." lächelte er nun, spuckte das Blut aus, obgleich der metallische Geschmack auf seiner Zunge verblieb. Er würde wohl hier sterben, so wie es aussah. Law wollte nicht die Strohhutpiraten in sein persönliches Chaos mit hinein ziehen. Deshalb hatte er die Allianz ja beendet. Also gab es niemanden, der ihn retten würde. Yui war sicherlich auf der Sunny auf dem Weg nach Zou. Sie würde seiner Crew schon helfen. Geschwächt schloss er einen Moment die Augen und ließ seinen Gefühlen freien Lauf. Reue kam in ihm auf. Hätte er die Chance würde er sich bei seiner gesamten Crew für seinen Egoismus entschuldigen. Ihnen sagen wie viel sie ihm bedeuteten. Wie viel Yui ihm bedeutete. Wenn er doch nur stärker gewesen wäre...

      Sarana
      "Sa..rana?" Die Stimme, die ihr zu Ohren kam ließ sie aufzucken, ihren schweren geschändeten Körper aufrichten. Es war wie ein Traum, klang sie doch genauso wie ihre geliebte Schwester. Gerade wollte sie bitter auflachen, hatte sie sich doch diesen Moment schon tausende Male erträumt, als ihr bewusst wurde, dass es sich hier nicht um eine ihrer Wahnvorstellungen handelte.
      "Yu.....I?" langsam erhob sie sich, griff an die schweren Eisengitter, die mit Seestein verstärkt waren um sie so zusätzlich vor dem Ausbrechen zu hindern. Schon wieder liefen heiße Tränen ununterbrochen ihre Wangen hinunter. Sie war es wirklich oder? "Schwester..." schniefte sie nun, streckte ihre Hand wie damals nach ihr aus, ungläubig darüber, dass sie sich tatsächlich wieder sahen. "Schwester!" wie sie wünschte ihrer geliebte Schwester endlich wieder in den Armen liegen zu können. "Ich...was machst du hier? Du darfst hier nicht sein.." ängstlich zog sie ihre Hand zurück und sah sich panisch um. "Er wird dich umbringen, du musst hier weg!"


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    • Yui

      ,,Ich gehe nicht hier weg. Nicht ohne dich und nicht ohne Verbandszeug", meinte sie. Sie sah kurz auf ihr Schwert. In den zwei Jahren, wo die Strohhüte getrennt waren, war sie ja weiterhin bei Law. Aber untätig war sie nicht gewesen. Sie hatte ihren Kampfstil verbessert und ihr Schwert so verstärkt, dass es auch Seestein zerbrechen konnte. Für den Notfall hatte sie dies getan. ,,Rutsch mal etwas nach hinten. Ich hole dich daraus", sagte sie und drückte ihre Schwester etwas nach hinten. Gut, so konnte sie die Eisenstäbe sicher zerteilen. Sie zog ihr Schwert und schlug zu. Es brauchte zwar ein paar Versuche, aber sie schaffte es. Zum Glück hatte sie Sarana dabei nicht verletzt. Sie steckte ihr Schwert zurück und hob sie aus dem Käfig. ,,Warte hier kurz kleine", meinte sie. Kurz darauf durchsuchte Yui das komplette Zimmer bis sie einen Verbandskasten gefunden hatte. Diesen hing sie sich um und dann hob sie ihre Schwester hoch. ,,Vertrau mir", sprach sie und sprang aus dem Fenster. Sie landete mit ihren High Heels auf dem Boden, wo sie ihre Schwester runter ließ. Doch etwas zog ihre Aufmerksamkeit auf sich. Law, schwer verletzt liegend auf dem Boden und der Strohhut, der gegen Doflamingo kämpfte. Als sie Law so sah, fing sie an zu weinen.
      Yui crying3.gif
      Nein! Bitte nicht! Nicht ausgerechnet er! Sie sah zu Sarana. ,,Versteck dich bitte. Ich muss Law retten", meinte sie und gab ihrer Schwester einen Kuss auf die Stirn. Dann rannte sie zu Law und begann ihn zu verarzten. ,,Stirb nicht Captain! Wir brauchen dich! Ich brauche dich....Law", sprach sie während sie weinte. Yui konnte nicht aufhören zu weinen. Sie hatte zu große Angst davor, dass Law sie alleine ließ. Dabei wusste sie nicht einmal, was das für Gefühle waren, die sie für ihn hatte. Sie wusste nur eins: Sie wollte , dass er bei ihr blieb - für immer.

      Luffy
      Er hatte seine Gegner besiegt und war zu Law geeilt. Nun kämpfte er gegen Doflamingo und er war wütend. Kein Wunder! Er sah Law als seinen Freund. Nach einer Weile bemerkte er Yui. Wo war sie denn gewesen und wo hatte sie den Koffer her? Ach egal! Sie kümmerte sich um ihren Captain während sie weinte. Luffy wusste, warum sie weinte. Law hatte sie damals befreit. Ihm verdankte sie sein Leben und er war ihr bestimmt sehr wichtig dafür, dass er ihr Captain war und sie ihn blind vertraute. Ihre Stimme, die zu Law sprach, klang irgendwie verzweifelt. Aber zu wem hatte sie gesagt, dass die Person sich verstecken soll? War etwa jemand bei ihr gewesen und dieser jemand war jemand, um den sie sich ebenfalls sorgte? Vielleicht sollte er sie später fragen. Jetzt galt seine ganze Konzentration dem Kampf
      My Husband Shogo Makishima (Aus Psycho-Pass)

    • Sarana

      Sie wusste nicht, wie man das Gefühl nannte, als sie die Eisenstäbe, die seit Jahren ihre Freiheit verhinderten, in zwei geschnitten sah. Wie nannte man das nochmal? Erleichterung? Hoffnung? Hoffnung war es wohl, ein Lichtblick nach ihrem langen Weg durch die Dunkelheit. Immer noch weinend hielt sie sich an ihrer großen Schwester fest, so wie früher, als sie noch Kinder waren. Wie oft sie sich zurück gesehnt hatte, zu ihren Eltern, zu ihrer Familie. So lange war sie alleine gewesen, hatte leiden müssen.
      Mit einem Satz war ihre Schwester mit ihr auf dem Arm durch das Loch auf den Boden gesprungen. Seit wann war sie denn so stark geworden? Was musste sie durchgemacht haben, was musste sie alles erlebt haben?
      Sarana sah perplex zu, wie ihre Schwester ihr einen Kuss auf die Stirn gab und zu einem unbekannten Mann rannte. Als sie die Tränen und die Verzweiflung in Yuis Gesicht sah fing auch sie noch stärker an zu weinen. Warum musste ihnen das geschehen? Warum mussten sie beide immer noch so viel durchmachen? Egal wer dieser Mann war, er schien ihrer Schwester wohl sehr viel zu bedeuten, irgendetwas musste sie doch tun. Angst durchfuhr sie wie ein lähmendes Gift als sie die Fäden sah, die Doflamingo über ganz Dressrosa gespannt hatte. Angst, Verzweiflung, Panik. Ihr Peiniger wurde von einem anderen Mann, den sie kaum erkennen konnte geschlagen.
      Innerlich fieberte sie mit, mit dem Unbekannten, der sich so tapfer dem viel größeren Gegner entgegen stellte.
      Sie musste doch irgendetwas machen können?
      Überrascht schrie sie auf, als Doflamingo neben ihr auf den Boden knallte. "Ach, wie bist du denn hier raus gekommen?" leicht amüsiert war der blonde Mann, jedoch nicht sonderlich aufgeregt, noch hatte er das Gefühl die Oberhand zu haben. "Naja, was solls, ich sperr dich nachher schon wieder ein, da wo du hin gehörst." Schon hatten sich die Fäden um ihre Beine und Hände gebunden und hinderten sie daran aufzustehen. Jede noch so kleinste Bewegung ließen die Fäden wie Messer in ihre Haut schneiden, doch das war sie gewohnt. Sie wollte nur eins, das endlich alles aufhörte.
      Rot. Blut. Unter ihr breitete sich unaufhörlich die klebrige ihr so widerliche Flüssigkeit aus. Nein. "NEIN!" mit ihren letzten Kräften hatte sie aufgeschrieen und damit alle im Umkreis, wenn auch nur für wenige Sekunden betäubt. Niemand hatte sich bewegen können, nicht einmal Doflamingo. Voller Verzweiflung schrie sie sich ihre Seele aus dem Leib, sorgte dafür dass sogar die Erde anfing zu beben und das Schloss, in dem sie ihre letzten Jahre verbracht hatte, drohte einzustürzen.

      Law
      Nur am Rande hatte er mitbekommen, dass sein Wunsch mehr oder weniger nicht aufgegangen war. Er hatte gehofft einfach Sterben können, alleine für seine Fehler zahlen zu müssen und nicht noch seine Freunde und seine Kameraden in die Scheiße ziehen zu müssen. Doch hatte er, wie immer, den jungen Strohhutcaptain unterschätzt. Nicht nur war dieser ihm zur Hilfe geeilt, sondern schien sich auch noch gegen Doflamingo behaupten zu können.
      "Ich brauche dich...Law..." Diese Stimme... Law öffnete seine Müden Augen, nur um in das verweinte Gesicht seiner Liebe zu sehen. Liebe? War es das gewesen, was er für das Mädchen, was er damals aus dem Elend befreit hatte, empfand? Natürlich, er war ja nicht dumm. Er hatte es nicht einsehen wollen, wollte Yui nicht bedrängen oder gar verängstigen. Und dennoch konnte er seine Gefühle nicht mehr unterdrücken. Bei dem Gedanken musste er leicht lächeln, es war gerade zu ironisch, die prekäre Situation, in der sie sich gerade befanden.
      "Yui..keine Sorge." Law wusste, dass er in ernster Gefahr war, doch er war sich sicher, dass sie alle drei hier wieder herumspazieren würden. "Du musst an Luffy glau..." er wollte gerade zu Ende sprechen, als ein Ohrenbetäubender Schrei dafür sorgte, das alles um sie herum erstarrte. Selbst er war vollkommen orientierungslos, bis die Erde anfing zu beben und ein weiter schmerzerfüllter markdurchdringender Schrei sein Bewusstsein wieder in die Realität holte. "Was zum..." Ruckartig, viel zu ruckartig für seinen Geschmack, hatte er das Häufchen Elend entdeckt, welches neben den Trümmern, in denen Doflamingo gelandet war, saß und voller Verzweiflung schrie. Verdammt aber auch, wenn er zumindest diese scheiß Seesteinfesseln abnehmen könnte. Dann hätte er nicht nur Yui vor einer Taubheit mittels eines geplatzten Trommelfells bewahren können sondern auch sich notdürftig verarzten können. Voller Vertrauen und Zuneigung sah er zu Yui, die anscheinend genauso schockiert war, wie er gewesen war. "Ich vertraue dir. Du schaffst das." lächelte er ihr zu und hob seine Arme, als Zeichen, dass sie die Fesseln durchtrennen sollte. Er würde hier alle rausholen und Luffy würde Doflamingo zeigen, wer der stärkere Pirat war.


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    • Yui

      Bei dem Schrei hatte sie besorgt zu ihrer Schwester gesehen. Als Law ihr dies sagte, nickte sie und stand auf um ihr Schwert zu ziehen. Sie hob es und durchtrennte die Fesseln mit ganzer Kraft. Krachend fielen die Handschellen zu Boden. Nun verarzte sie ihn weiter. Zwar schnell aber ordentlich. Als sie fertig war, stand sie wieder auf und wollte zu ihrer Schwester um ihr zu helfen. Sie sah wie Doflamingo seine Hand hob um ihre Schwester zu schlagen. Doch durch Luffy kam er nicht dazu, denn der Strohhut schlug Doflamingo weg und Yui konnte zu ihrer Schwester um sie von den Fäden zu befreien. Sie schaffte dies auch, doch nicht ohne Preis. Die Fäden hatten ihr selber dabei in durch die schwarzen Handschuhe geschnitten. Die Kleidung würde sie auf jeden Fall wieder flicken müssen. Als sie es geschafft hatte, zog sie Sarana mit zurück zu Law um sie zu verarzten. Da aber ihre Hand durch die Fäden verletzt war, war der Verband etwas mit Blut verschmiert. Aber nicht viel, da der Schnitt nur in der Mitte ihrer Handschuhe war. Die anderen Kratzwunden, die sie durch ihren Sprung hatte, ignorierte sie ebenfalls.

      Luffy
      Er schlug weiter auf Doflamingo ein und gewann schließlich. Er konnte gerade noch zu den dreien gehen ehe er bewusstlos zu Boden fiel. Kein Wunder. Der Kampf hatte seine komplette Kraft gekostet. Yui fing wohl auch an, ihn zu verarzten. Schwer verletzte waren wohl ein kleines Hinderniss auf dem Rückweg.

      Als er wieder zu sich kam, lag er in Choppers Arztkajüte auf der Sunny. Er stand auf und ging hinaus. Yui war bei dem Mädchen, dass sie anscheinend befreit hatte, aber sie schien etwas zu verschweigen. Und Luffy wusste auch was. Nämlich, wo sie gewesen war als sie eigentlich bei den Strohhüten sein sollte. Sanji brachte allen Getränke und Essen. ,,Sanji! Ich hab Hunger", rief Luffy zumal das für ihn mehr als nur typisch war. Alle lachten und der Strohhut bekam sein Fleisch. Er dachte noch mal kurz an Sabo, seinem Bruder. Er war froh, dass er doch noch lebte und bereute es auch, dass er ihn nicht sofort erkannt hatte
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    • Law

      Er war so froh. Wie ein Stein, der ihm von seinem kalten Herzen gefallen war, war es. Er hatte überlebt, Yui hatte überlebt, Doflamingo war besiegt worden, Dressrosa hatte einen neuen König und die ganze Insel war in einer heiteren Stimmung. Selbst die Abfahrt war ein Spektakel gewesen, war Fujitora doch gezwungen die Piraten ziehen zu lassen.
      "Nie wieder machst du so etwas. Captains' Orders." murmelte er in die weichen Haare seiner Kameradin, als er sie von hinten umarmte. Sie wusste, schon was er damit meinte. Nicht nur hatte sie sich seinen Befehlen widersetzt, sondern hatte sich auch noch in unnötige Gefahr gebracht. Unnötig wohl auch wieder nicht, dennoch musste sie wissen, dass er sowohl als ihr Captain, als auch ihr Freund (zumindest nahm er an, dass ihre Beziehung diesen Status erreicht hatte) solch ein Verhalten wohl kaum dulden konnte. "Wirklich." setzte er noch hinterher, um zu zeigen wie ernst er es nahm. Law könnte sich niemals verzeihen, wenn ihr wegen ihm etwas zugestoßen wäre. Dass sie dabei eine ihr sehr ähnlich sehende junge Frau gerettet hatte, hatte sie von einer ordentlichen Lektion bewahrt.
      "Nun, was machen wir nun mit dir?" meinte er nun an die Neue gewandt.

      Sarana
      Alles war so schnell gegangen. Nicht nur hatte ihre Schwester sie im wahrsten Sinne des Wortes aus den Fäden von Doflamingo befreit, sondern hatte der Kapitän der Strohhutbande, so hatte sie mittlerweile erfahren, jenen besiegt und damit die schreckliche Herrschaft des Diktators beendet. Von dem Jubel und der Aufbruchsstimmung hatte sie nur wenig teilhaben können, war sie doch viel zu sehr damit beschäftigt ihre jetzige Situation zu verdauen. Ängstlich hatte sie sich eine lange Zeit nur an ihre Schwester geklammert, waren die ganzen neuen Gesichter doch alle viel zu viel für sie gewesen. Ein komischer Cyborg, eine Dame die aussah als könnte sie mit ihren Blicken töten, ein Mann mit unglaublich langer Nase und zwei Männer, die sich andauernd streiten. Das war definitiv viel zu viel für ihr armes kleines Herz.
      "..." Das sie von Fragen nun durchlöchert wurde half bei dem ganzen Debakel leider auch nicht. Klein und eingeschüchtert saß sie auf dem Stuhl, auf dem man sie platziert hatte und starrte unentwegt auf die See, die ihr alles genommen hatte und doch immer fortwährend Freiheit bedeutete. Freiheit. War sie nun wirklich frei? Was bedeutete es überhaupt noch einmal, das Wort Freiheit? Gedankenverloren hatte sie die Geräusche, die Menschen um sie herum ausgeblendet, wie sie es schon so häufig gemacht hatte.
      War es wirklich vorbei? Ihr Leiden? Ihr Schmerz? Es war, wie als würde der Käfig sie immer noch einsperren. Ihre Gedanken, ihre Gefühle und Erfahrungen konnten nicht frei sein. Sie hatte Angst, so viel Angst davor, dass alles, was sie erlebt hatte, nur ein Fiebertraum, eine wunderschöne Vorstellung war, die nicht der Wahrheit entsprach. Nachdem sie so geschrien hatte, hatte sie kein Wort mehr gesprochen. Selbst wenn sie ihren Mund öffnete hatte sie keinen Laut mehr zustande gebracht. Trauma, hatte der Mann, der gerade ihre Schwester umarmte, gesagt. Trauma. Die Bedeutung des Wortes lag ihr fern, ebenso ihr jetziger Zustand.
      "Sanji! ich hab Hunger!" eine fröhliche Stimme riss sie abermals zurück in die Realität. Zumindest das, was sie als Realität zu hoffen wagte. Gelächter war zu hören, Sarana spürte, wie die Stimmung sich erhellte, war sie gerade noch so erdrückend gewesen. Wie eine Sonne, die auf dem Himmel aufging und den kalten Steinboden unter ihren Füßen langsam erwärmte, strahlte das Lächeln des zufrieden aussehenden Mann. Wie war noch mal sein Name gewesen? Sie hatte ihn wohl einmal gehört aber wieder vergessen. Während die Bande sich alle um die große Tafel setzten und begannen das Festmahl zu genießen wusste sie nicht wirklich was sie tun sollte. Sie fühlte sich nicht wert, nicht gut genug, ebenfalls dort Platz zu nehmen. Außerdem waren die Speisen etwas, was sie noch nie gesehen hatte. Noch nie gegessen hatte. Wie konnte sie, eine Sklavin, es überhaupt wagen daran zu denken das Essen auch nur anzugucken? Bedrückt sah sie zu Boden und blieb auf ihrem Stuhl sitzen. Hunger hatte sie eh keinen, der war ihr schon lange vergangen. Vielleicht nach einer Woche? Oft hatte Doflamingo ihr nur Wasser vor die Nase gestellt, manchmal sogar 2 Wochen am Stück. Sie hatte aufgehört zu hoffen, zu verlangen, zu wünschen. Dennoch, das Lächeln, das das Gesicht ihrer Lächeln zierte, erfüllte sie mit ungewohnter Wärme. Immerhin hatte sie ihren Platz gefunden, an Seiten des Arztes, der wohl ihr Leben gerettet hatte.


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    • Yui
      Sie sah zu ihrer Schwester und ging zu ihr. Mit einem Ruck zog sie Sarana vom Stuhl hoch. ,,Komm, du bist ganz abgemagert. Du musst etwas essen. Sieh es im Notfall als Anweisung deiner Schwester Saranalein", meinte sie lächelnd. Sie war froh, dass sie ihre Schwester endlich wieder bei sich hatte. Aber mit dem letzten Satz hatte sie wohl alle anderen überrascht. Kein Wunder! Yui hatte bisher nicht erzählt, dass sie ne jüngere Schwester hatte. Trotz das sie Sarana gerettet hatte, änderte es wirklich nichts daran, dass sie sich Laws Befehlen widersetzt hatte. Was waren Law und sie jetzt eigentlich? Normale Freunde bestimmt nicht.

      Luffy
      Er sah grinsend zu dem Mädchen namens Sarana, welches wohl Yuis Schwester war. ,,Yui hat recht. Du solltest was Essen. Du bist jetzt frei", sprach Nami lächelnd. Luffy aß währenddessen eine Menge an Fleisch, wobei er bald eine runter gehauen bekam und zwar von Sanji. ,,Lass doch noch was für Saranamäuschen und Yui-Maus übrig", meckerte der blondhaarige Koch
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    • Law

      Er war nicht sonderlich überrascht gewesen, als Yui nun endlich bestätigte, dass es sich bei der jungen Dame um ihre Schwester handelte. Schon bei der ersten Untersuchung hatte er die Ähnlichkeit und auch die Zuneigung zwischen den beiden erahnen können.
      Lächelnd betrachtete er, wie rührend sich Yui um ihre Schwester kümmerte. Dies war auch von Nöten, so hatte der Arzt festgestellt. Die lange Zeit in Sklaverei, die schlechten Bedingungen unter Doflamingo, die er nur erahnen konnte, all das würde seine Zeit brauchen bis die Wunden ihrer Seele geheilt werden würde. Dafür war er sicherlich Arzt geworden. Doch Law war auch zuversichtlich, dass gerade der Optimismus der Strohhüte ihr sicherlich gut taten. Außerdem hatte sie mit ihm und Chopper eine gute ärztliche Betreuung.
      Daher nickte er zustimmend, als Yui ihrer Schwester riet etwas zu essen. Sie war wirklich abgemagert und wie sagte man so schön? Ohne gesunden Körper kein gesunder Geist. Als erstes sollte man sich also um ihr körperliches Befinden kümmern, bevor man es überhaupt wagte die Jahre der Folter aufzuarbeiten. Als Yui sich wieder setzte zog er sie auf seinen Schoß und gab ihr einen Kuss auf die Wange. "Du bist eine gute Schwester, das wird schon" flüsterte er ihr ins Ohr und begann weiter zu essen. Wenn sie sich so fürsorglich um ihre Schwester kümmerte, würde sie sicherlich auch eine gute Mutter... Okay, den Gedanken dachte er besser nicht zu Ende. Aber er konnte sich vorstellen eine Mini Yui auf seinem U-Boot rumlaufen zu sehen. Ha, er war wirklich verrückt geworden, nachdem das Drama um Corazon und Doflamingo sich gelegt hatte.

      Sarana
      Überrascht ließ sie sich einfach mitziehen und setzte sich zögerlich auf den Stuhl, den der Koch mit den komischen Augenbrauen ihr bereit gestellt hatte und sah sich das Essen näher an. Schuldgefühle bauten sich in ihr auf, wie eine unsichtbare Hand, die sie davon abhielt sich zumindest ein wenig Gemüse von den unzähligen Platten zu nehmen. Stattdessen betrachtete sie erstmal den Captain des Schiffes, wie er ohne Maß das Fleisch in sich stopfte. Würde er daran nicht verschlucken? "Yui hat Recht. Du bist jetzt frei." sagte da die hübsche Frau mit den langen orangen Haaren. Sie wirkte nett und freundlich, war nicht ganz so überdreht wie einige in der Runde. Sarana dachte noch einmal über die Worte nach. Frei. Wie sehr sie sich wünschte zu wissen, wie es war frei zu sein. Wie von selbst spielte sich das, was sie erlebt hatte, vor ihrem Inneren Auge ab, ließ ihre Vorstellung von Freiheit weiter in die Ferne rücken.
      Letztendlich hatte sie es nicht geschafft etwas zu essen. Es tat ihr vor allem Leid für den Koch, der sich sicherlich viel Mühe gegeben hatte. Dieser schien sie noch ein wenig mehr zu überraschen.
      "Mein Alter Mann hat mir mal gesagt, dass es Zeiten gibt, an denen man nichts essen kann. Vielleicht kannst du hier mit zumindest etwas zu dir nehmen." eine ernste aber liebe Stimme hatte er nun, als er ihr eine Tasse mit einer warmen Flüssigkeit vor die Nase setzte. "Lass dir ruhig Zeit."

      Immer noch die Tasse, welche nun zumindest zur Hälfte geleert war, in der Hand haltend hatte sie Platz auf dem weichen Gras an Deck genommen und starrte in den dunklen Nachthimmel. Einige der Crewmitglieder waren schon zu Bett gegangen, doch Sarana wusste, dass sie heute nicht schlafen konnte. Sie würde einfach die Sterne beobachten, ohne eine Scheibe, die sie von der Außenwelt trennte. "..." vermutlich hatte sie genug Tränen vergossen, als sie ihre Schwester wieder erblickt hatte, denn auch wenn ihre Brust so schmerzte und ihre Augen so brannten konnte sie keine weiteren mehr produzieren. Das Rauschen des Meeres, das leichte plätschern der Wellen, die an dem Bug des Schiffes brachen und das laute Gelächter, welches aus dem Esszimmer hallte, ließ ihre Gedanken verstummen. Einen Moment Stille, einen Moment Ruhe, einen Moment für sich selbst. Sie wusste, dass sie keine Angst mehr haben musste, nicht dauernd darüber nachdenken musste, wann er wieder kam und sich ihr aufdrängt. Sie wusste, dass dies alles nun vorbei war, doch dieses Wissen wollte nicht recht in ihrem Kopf ankommen. Die Angst, die Furcht und die Verzweiflung saß viel zu tief. Trotzdem versuchte sie tief durchzuatmen, die salzige und feuchte Seeluft zu genießen und einfach im Augenblick zu leben. Und nicht mehr nur zu überleben.


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    • Yui
      Sie nickte lächelnd. Schließlich stand sie auf und mit den anderen Mädels in das große Bad zu gehe. Draußen nahm sie auch ihre Schwester bei der Hand. Im Bad zog sie sich aus und stieg ins heiße Wasser. ,,Sag mal Yui, was haben Sarana und du jetzt vor?", fragte Robin. Yui lehnte sich ein wenig zurück. ,,Naja, eigentlich hatte ich ja geplant nach Hause zurück zu kehren, wenn ich Saranalein finde. Allerdings hat Law heute wieder einmal bewiesen, dass er mir nur Sorgen bereitet. Er mag zwar mein Captain sein, aber er bringt sich viel zu oft in Schwierigkeiten", meinte sie und strich durch ihr blass rosanes Haar. ,,Aber trotzdem will ich nach Hause zurück", fügte sie hinzu. Ja, sie wollte zurück auf ihre Heimatsinsel. Sie wollte wieder durch die Villa, in der sie damals lebten, rennen und mit ihrer Schwester fangen spielen und lachen.

      Luffy
      Er feierte mit den anderen weiter auch als die Mädels ins Bad gegangen waren. ,,Sag mal Law, was willst du machen, wenn Yui in ihre Heimat zurück will", fragte Usopp und sah den Captain der Heartpiraten an. Stimmt. Das Yui zurück will, könnte durchaus sein. Vorallem jetzt wo sie ihre Schwester wieder bei sich hatte. Würde Law sie einfach so gehen lassen? Zumal Luffy ja gerne Sarana in seiner Crew hätte. Er fand sie sehr sympathisch und auch die anderen schienen sie zu mögen vorallem Nami und Robin
      My Husband Shogo Makishima (Aus Psycho-Pass)

    • Sarana
      Etwas beschämt hatte sie angefangen ihr Kleid auszuziehen. Sie hatte die Narben ihrer Schwester schon gesehen, doch ihre waren neuer...frischer. Eigentlich hätte sie lieber alleine gebadet, doch sie vermisste die Nähe zu Yui. Peinlich berührt starrte sie auf den Boden, als sie sich endlich ihrer Kleider entledigt hatte. Blaue Flecken und Schnittwunden am ganzen Körper, alte und neue Narben von ihrer Zeit bei Doflamingo waren alle nun vollends zu sehen. "..." Sie zuckte ein wenig zusammen, als das warme Wasser ihre empfindliche Haut berührte, bevor sie vollends in der Wanne verschwand.
      Nach Hause.....wie war es nochmal, zu Hause? Sarana konnte sich gar nicht mehr daran erinnern was ihr zu Hause war. Sanft lehnte sie sich an die Schulter von Yui und starrte die Schaumblasen auf dem Wasser an. Sie konnte sich ja nicht einmal daran erinnern, wann sie überhaupt ein Bad genommen hatte. Für sie...gab es kein Zuhause mehr. Keine "Heimat" mehr. Wenn überhaupt gab es nur Yui. Die Gesichter ihrer Eltern waren verschwommen, nicht mal an ihre Stimmen konnte sie sich noch erinnern. Leicht schüttelte sie den Kopf und überließ Yui die Entscheidung. Überall dort, wo sie hin wollte, würde sie ihr folgen. So, wie es schon immer gewesen war.

      Law
      "Ich...." der Mann setzte an, doch brach seinen Satz wieder ab. Natürlich hatte er sich Gedanken darüber gemacht, sollte Yui tatsächlich ihre Schwester wiedergefunden haben. Immerhin hatte sie schon relativ früh ihm von ihren Plänen, wieder in ihre alte Villa zurückzukehren erzählt. Er hatte innerlich gehofft, dass er genug Zeit haben könnte, dass sie vielleicht trotzdem bei ihm bleiben würde. Außerdem hatte er auch nicht damit gerechnet, dass sie jene Schwester auf Dressrosa finden würden. War es Glück? Er wagte es nicht als Unglück zu bezeichnen, das wäre viel zu respektlos gewesen.
      "Ich denke ich muss mit der Entscheidung der Beiden leben. Wenn es nach mir ginge würden wir sie zumindest erstmal eine Weile mitnehmen, solange unsere Allianz besteht. Aber wenn sowohl Yui als auch Sarana uns verlassen möchten dann....liegt es nicht an mir oder uns sie aufzuhalten. Sie haben schon zu lange auf ihre Freiheit verzichten müssen, wer wäre ich, wenn ich ihnen diese wieder nehmen würde." bitter lachte er kurz auf, nur um Luffy anzusehen. "Aber sicherlich ist das auch etwas, worüber man länger nachdenken sollte und vor allem reden sollte."

      Sarana
      Als alle schon am Schlafen in ihren Kojen waren tapste sie leichtfüßig wieder auf das Deck. Der Sternenhimmel sah nun noch viel schöner, viel heller aus, als sie es je gesehen hatte, gab es doch keine weitere Lichtquelle, die das Strahlen verschmutzte. Seufzend legte sie sich auf den Rücken, ignorierte, wie so oft schon, das Schmerzen ihrer Glieder und starrte einfach nach oben. Obwohl sie nun, wie so oft auch, allein war, fühlte sie sich zum ersten Mal nicht ganz so allein, nicht ganz so einsam, nicht ganz so hilflos. Wenn sie es gekonnt hätte, hätte sie vielleicht sogar ein bisschen gelächelt, doch ihr Gesicht wollte sich nicht so recht daran erinnern, wie das ging. Konnte es denn sein, dass sie es wirklich verlernt hatte? Unbewusst hob sie ihre zerkratzten Hände zu ihrem Gesicht und zog an ihren Mundwinkeln. Nein, sie wusste wirklich nicht mehr, wie man lächelte oder gar lachte.
      Kurz flackerte eine entferne Erinnerung, tief in ihrem Unterbewusstsein vergraben hoch. Wie sie und ihre Schwester über die Wiesen vor ihrem Zuhause liefen und aus vollem Herzen lachten. Waren sie das wirklich gewesen?
      Zuhause. Obwohl sie diese Erinnerung zum ersten Mal seit langem erblicken konnte, fühlte sie nicht mehr als einen kleinen melancholischen Funken. Früher hatte sie Heimweh gehabt, wollte einfach nur noch einmal die Suppe ihrer Mutter schmecken. Was das für eine Suppe war, wie ihre Mutter hieß, all das hatte sie vergessen. Nur noch das warme Gefühl im Bauch, welches der Inhalt der Tasse, die Sanji ihr gab, emulierte, war zurück geblieben.
      "Hey." erschrocken zuckte sie zusammen und richtete sich ruckartig auf, nur um gleich vor Schmerzen noch einmal zusammen zu zucken. Law hatte ihr erzählt, dass sie einige Prellungen und schlecht zusammen gewachsene Brüche erlitten hatte. Etwas, was sie zwar schon vermutet hatte, aber immer wieder vergaß. Zögerlich drehte sie sich zu dem Inhaber der Stimme zu, nur um den jungen schwarzhaarigen Captain zu sehen, der ihren Peiniger besiegt hatte. "Ich bin Luffy!" stellte er sich grinsend vor und streckte ihr die Hand zu. Instinktiv zuckte Sarana erst einmal zurück, hatte sie so oft doch Schmerzen von einer ausgestreckten Hand erlebt.
      Das das Lächeln des Mannes ein wenig dunkler wurde bekam sie nicht mit, da sie weiterhin auf die vor ihr schwebende Hand sah. Langsam ergriff sie diese, auch wenn ihre Angst sie regelrecht zittern ließ. Innerlich verfluchte sie sich selbst, musste sie doch keine Angst vor dem Strohhutpiraten haben. "..." Als sie beschämt nach unten sah spürte sie etwas auf ihrem Kopf. Sie wagte es gar nicht nach oben zu gucken, griff aber nach dem Strohhut, der jetzt auf ihrem Haar saß.
      "Du musst nicht reden, ich wollte dir nur sagen dass Yui und damit auch du meine Nakama seid und meine Crew und ich alles dafür tun werden, damit es euch gut geht. Nakama sind für einander da, das heißt, dass wir für euch da sind, egal was passiert."
      Jetzt gerade war sie wirklich froh, dass der Strohhut ihr Gesicht verdeckte, denn nun flossen schon wieder heiße Tränen wie ein Wasserfall ihre Wangen hinunter. War es das, was sie immer gesucht hatte? Jemand der ihr sagte, dass sie nicht mehr allein war?


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    • Yui
      Am nächsten Tag wachte sie verschlafen auf. Es war so warm und sie lag auf was weiches, was aber eindeutig kein Bett war. Ein wenig später realisierte sie, dass sie in Laws Armen lag. Sie war in seinen Armen eingeschlafen! Bei dem Gedanken daran, wurde sie etwas rot. Sie hatte tatsächlich in den Armen ihres Captain geschlafen! Aber es war wirklich weich und angenehm. Irgendwie fühlte sie sich geborgen obwohl sie dies eh schon bei Law tat. Da ihr Captain anscheinend noch schlief, stand sie vorsichtig und leise auf. Genauso leise verließ sie das Koje. Es war noch sehr früh am Morgen und die Sonne ging gerade erst auf. Dazu kam es noch, dass es etwas nebelig und frisch war. Sie ging in die Schiffsküche, wo sie Sanji sah. ,,Guten Morgen Sanji", sagte sie lächelnd. ,,Ah! Guten Morgen Yui-Maus. Kann ich dir etwas bringen", fragte der Koch sofort mit Herzchen Augen. ,,Nichts. Ich wollte dir helfen", meinte Yui lächelnd. Kurz darauf half sie Sanji. Küchenarbeit beherrschte sie nicht perfekt, aber das lag auch daran, dass sie einen Koch zuhause hatten. Allerdings waren die Rezepte alle von ihrer Mutter. Allmählich füllte die Luft sich mit dem warmen, leckeren Duft von Omletts, Kaffee, Speck. Außerdem machten sie noch Sandwiches und Reisbällchen, für Law da dieser ja kein Brot mochte. Yui deckte den Tisch und summte dabei leise ein Lied. Ein Lied, dass sie früher oft gesungen hatte.

      Luffy
      Er wurde vom Duft vom Essen wach und sprang sofort aus seiner Kajüte. Auch die anderen wurden wohl allmählich wach, doch der Captain der Strohhüte war schneller in der Küche als die anderen. In der Küche war auch Yui, die Sanji half. Wenn man absieht, dass Luffy die ganze Zeit sagte, dass er Hunger hatte, war es in der Küche fast still. Man konnte nur die Schritte von Yui, die herum lief und Sachen fürs Frühstück erledigte, und das Brutzeln des Specks und der Omletts hören. Der Kaffee stand schon fertig auf dem Tisch und jede Tasse war gefüllt
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    • Law

      Der Abend war im Suff geendet, nicht, dass es ihn sonderlich störte. Law hatte schon immer eine hohe Alkoholtoleranz, die er sehr begrüßte. Immerhin musste er dann immer am nächsten Tag die Kopfschmerzen seiner Crew in den Griff bekommen, da half es nicht, wenn er selbst ebenso arm dran war.
      Deshalb war er auch ganz froh, dass er nicht Yui im Rausch in sein Bett geschmissen, sondern ihr die freie Wahl gelassen hatte. Wie er auch schon den Strohhutpiraten gesagt hatte, er wollte die junge Dame, die schon so viel miterlebt hatte, nicht noch weiter bedrängen. Es schickte sich nicht, eine Piratin einzuschränken, war doch die Definition von 'Pirat' der 'Freiheit' gleichzusetzen.
      "Hmm.." zufrieden hielt er seine Geliebte in seinen Armen, genoss die Körperwärme und die Nähe zu ihr, als er ein weiteres Mal in das Reich der Träume glitt. Endlich hatten die Alpträume, die ihn sonst so oft plagten, ihn verlassen. Lag es vielleicht auch an Yui?
      Das nächste Mal, als er zu sich kam, war die schöne Wärmequelle aber schon weg. Ein wenig wurmte es ihn schon, wenngleich er wusste dass die Frau wohl kaum weit weg war. Daher begnügte er sich damit, sich langsam aus dem Bett zu schälen und in den Speiseraum zu gehen, wo er auch gleich die Bewohnerin seiner Träume entdeckte.
      Lächelnd ging er zielgerichtet auf sie zu und umarmte sie von hinten, als sie gerade ein paar Teller aus den oberen Kabinettschränken holte. "Na, gut geschlafen meine Liebe?" raunte er ihr ins Ohr und nahm ihr den Stapel Geschirr ab um sie ein wenig zu entlasten. "Ich hoffe doch sehr."

      Sarana
      Wie erwartet hatte sie kein Auge zu getan, war jedoch ziemlich zufrieden damit, auf dem weichen Rasen mit einer Decke, die Luffy ihr netterweise gebracht hatte, die Sterne zu beobachten. So bekam sie auch zum ersten Mal den Sonnenaufgang wieder mit. Sie sah das dunkle Rot, welches sich langsam in ein helleres Orange verwandelte und mit dem Nachthimmel vermischte, sodass letztendlich der ganze Horizont in eine wohlig warme Farbe getränkt war. Schön war der Anblick und wieder einmal wurde ihr bewusst, das sie nicht mehr in ihrem Vogelkäfig saß, sondern tatsächlich auf einem Schiff, frei von Gewalt und Angst.
      "..." überrascht hörte sie, wie man in der Küche anscheinend angefangen hatte ein Frühstück vorzubereiten. Noch überraschter war sie, als sie eine ihr sehr bekannte und doch so fern liegende Melodie vernahm. Eine Melodie, die nur eine Person auf diesem Schiff kannte.
      Yui, dachte sie mit einem wohligen Gefühl. Sie hatte ihre Schwester wirklich ganz schrecklich vermisst. Langsam tapste sie in Richtung Küche, wo sich mittlerweile schon mehrere Personen befanden. Etwas schwermütig nahm sie den Strohhut, der immer noch ihren Kopf zierte und reichte ihm seinen eigentlichen Besitzer. Er hatte ihr Trost in der Nacht gespendet, doch hatte sie das Gefühl, dass an dem jungen Mann ohne sein Markenzeichen etwas fehlte.


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    • Yui
      Als sie plötzlich von hinten umarmte, war sie etwas überraschte. Als sie Laws Stimme hörte, lächelte sie. ,,Ja, ich habe gut geschlafen mein Captain", meinte sie. Kurz darauf saßen auch die restlichen am Tisch. Als Yui ihre Schwester entdeckte, umarmte sie diese lächelnd, aber stürmisch. Sie war noch immer so unglaublich froh, dass Sarana endlich wieder bei ihr war.

      Luffy
      ,,Danke Sarana", sagte er grinsend als sie ihm seinen Hut wieder gab. Dann ging er zur Seite, da Yui ihre Schwester stürmisch umarmte. Yui war wirklich anderster als der Rest von Trafos Crew. Oft wirkte sie etwas misstraurisch, aber hin und wieder war sie auch sehr stürmisch und liebevoll
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    • Sarana

      Sie hatte die Umarmung ihrer Schwester erwidert und ihren Kopf an ihrer Schulter abgelegt. Es war zum verrückt werden, spürte sie doch den Druck ihrer Arme und die Wärme ihres Körpers. Dennoch konnte sie es noch nicht so ganz fassen, dass sie endlich wieder vereint waren. Nachdem die beiden einander genug geknuddelt hatten und auch der Rest der Crew langsam aber sicher eintraf hatte sie sich zwischen ihrer Schwester und Luffy gesetzt.
      "Hier mein Mäuschen, komm erstmal an." Sanji war immer noch wie ausgewechselt, als er ihr einen heiße Tasse vor die Nase setzte. Sie hatte ja schon gesehen, wie er um die Frauen der Runde schwärmte, doch schien er sich bei ihr zurückzuhalten. Dankbar griff sie die Tasse mit beiden Händen und schlürfte ein wenig von der Flüssigkeit. Süß und warm war es, etwas was sie in ihre Kindheit zurück versetzte. Kakao. Wie lange hatte sie den schon nicht mehr getrunken? Gerade bildeten sich schon wieder Tränen in ihren Augen, als sie eine große Männerhand auf ihrem Haar spürte. Luffy hatte anscheinend mitbekommen, wie ihr Gemütszustand sich drastisch verändert hatte und strich ihr sanft über den Kopf, wie als wolle er sie beruhigen. Gleichzeitig aber verlangte er lautstark nach mehr Fleisch. Zum Frühstück. Er war schon ein komischer Kerl.

      Law
      Nachdem Yui ihre Schwester umarmt hatte, hatte Law die restlichen Teller angerichtet und war dem Koch noch ein wenig zur Hilfe geeilt, bevor auch er an dem großen Tisch Platz nahm und sich seinen Teller, natürlich ohne Brot, füllte. "Was ist jetzt der neue Kurs?" fragte Robin relativ unbeteiligt, als sie ihre Tasse Tee erhielt. "Natürlich Zou, was sonst?" starr blickte er die Frau an. Was denn sonst? Er wollte zurück zu seiner Crew! Ohne die konnten sie ja wohl Kaido besiegen völlig vergessen. "Der Kurs ist schon gesetzt." lächelte Nami. "Außerdem haben wir ja unsere beiden Wegweiser an Bord." deutete sie zu den beiden Samurai, die sich so blendend mit Usopp und Brook verstanden. "Solange uns niemand in die Quere kommt sollten wir die Insel innerhalb der nächsten zwei Wochen erreichen."


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    • Yui
      Sie freute sich schon, die Crew wieder zu sehen. Dann konnte sie Shachi und Penguin wieder ein bisschen ärgern. Früher hatte sie auch versucht, Law einen Streich zu spielen, jedoch ohne Erfolg. Ihr Captain war viel zu aufmerksam. Hm? Solange sie noch an Bord der Sunny waren, konnte sie doch hier ein paar Ärgern. Zorro zum Beispiel, wenn er schlief. Lysop und Kanjuro konnte sie bestimmt auch gut ärgern. Während sie darüber nachdachte, lächelte sie. Schon früher hatte sie gerne Streiche gespielt, aber sie sah nie wie jemand, der gerne streiche spielt, aus. Das war ein Vorteil.

      Luffy
      Er aß alles in Windeile auf, wobei er auch etwas von Lysop und Zorro mit aß, wo die beiden ihn sofort wieder hauten. Für den Strohhut war es ein ganz normaler Tag und er war auch froh, dass auch Trafo und Yui an Bord waren, da die beiden ja seine Freunde waren. Jedenfalls in seinen Augen.
      My Husband Shogo Makishima (Aus Psycho-Pass)

    • Trafalgar D. Law

      Law begnügte sich damit das rege Treiben auf dem Deck zu beobachten. Der Kampf gegen Doflamingo, das Aufarbeiten seiner Vergangenheit und nicht zuletzt seine Erkenntnis, Yui zu lieben, hatte ihn ausgelaugt. Zumindest ein bisschen gönnte er sich, zum ersten Mal seit langem etwas Ruhe. Auch wenn er immer noch nicht so gut schlafen konnte war die Sonne und der Lärm den Alle verursachten mittlerweile zu seinem willkommenen Alltag geworden.

      Sarana

      Die Rosahaarige saß Abseits der anderen und beobachtete mit unterdrückter Neugier wie ihre Schwester anscheinend wieder mal dabei war Unheil anzurichten. Auch früher schon hatte Yui viele Späße und Streiche angezettelt, wobei Sarana ihr auf Schritt und Tritt gefolgt war. Momentan fühlte sie sich aber nicht wert wieder den Platz der kleinen Schwester einzunehmen. Sie fühlte sich sowieso ganz fehl am Platz. Unbewusst drückte sie das Rentier, welches anscheinend sowohl Maskottchen als auch Arzt der Strohhüte war etwas näher an sich ran. Chopper hatte ihr erlaubt ihn als Traumakuscheltier zu benutzen, dazu hatte sie kaum nein sagen können. Also strich sie ihm durch sein weiches Fell, was er sehr zu genießen schien.
      Bewildert sah sie, wie Luffy anscheinend eine von Nami auf die Rübe bekam. Wieso ging diese so mit ihrem Captain um? Nie würde sie sich trauen auch nur die Hand zu erheben gegen jemanden, der ihr Besitzer war.
      Wer war denn nun ihr Besitzer?
      Plötzlich war in ihrem Blickfeld ein Skelett mit Affro, welches sie so überraschte, dass sie lautlos aufschrie und Chopper von ihrem Schoß fallen ließ.
      “Oh ich wollte dich nicht erschrecken junge Dame! Nie im Leben würde ich so etwas wollen! Dabei bin ich ja schon tot johohohoho.” Brook, so hatte sie sich erinnert, entschuldigte sich ganz herzallerliebst doch ihr blieben die Worte wie ein Kloß im Hals stecken, als sie sich an ihr viel zu schnell klopfendes Herz fasste. So viel Aufregung war definitiv zu viel für sie.


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